Die Autorin erzählt eine fesselnde Geschichte über die Menschen und die Nähe zur Natur, zu Wilden und zu Fremden. Die fiktiven Gegensätze wirken roh und düster, wie die Landschaft Schottlands. Auch die zwischenmenschlichen Beziehungen in diesem Roman werden kompliziert beschrieben. Kein Wunder, dass die Protagonistin lieber mit den Wölfen Zeit verbringt, als mit den Menschen. In ihrer Vergangenheit hatte sie leider nicht so gute Erfahrungen mit manchen Leuten gemacht. Die Tiefe der Charaktere wird allmählich größer, je größer die Bedrohung durch Wölfe erscheint.
„Wo die Wölfe sind“ ist ein atemberaubender Roman, dass mir ganz gut gefallen hat, aber nicht so gut wie „Zugvögel“.

















