Charlotte Mitsch Das verlorene Ich

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Inhaltsangabe zu „Das verlorene Ich“ von Charlotte Mitsch

Verdrängte Verletzungen, unterdrückte Gefühle, unbewusste Kränkungen und ungünstige Denkmuster aus der Kindheit und in der Jugend – all dies kann beim Erwachsenen zur Krise führen. Plötzlich verlieren viele Menschen ihren Halt. Obwohl nach außen hin alles in Ordnung scheint, wissen sie nicht mehr weiter. Die aufgestauten Kränkungen und Verletzungen, beeinflussen unmerklich das ganze Leben. Es entstehen Angstgefühle, Hoffnungslosigkeit, Depressionen und das unerklärliche Gefühl, dass alles sinnlos ist, bis es schließlich manchmal sogar zu einem Zusammenbruch kommt. Einfühlsam beschreibt die Autorin, mit welchen Problemen, Sorgen und Gefühlen die Menschen zu kämpfen haben und in welche Lebensfallensie geraten können und sich nicht zutrauen, ihr Leben zu ändern. Sie hält ihnen einen Spiegel vor, damit es ihnen gelingt, ihren Ängsten und Verletzungen gegenüberzutreten, Blockaden aufzulösen und sich ihre Stärke und Lebensenergie zurückzuerobern.

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  • Rezension zu "Das verlorene Ich" von Charlotte M. Mitsch

    Das verlorene Ich

    Sophia!

    23. September 2011 um 01:01

    "Ich habe den Lebenssinn verloren, keine Lust, etwas zu unternehmen, ich kann einfach nicht mehr." Immer mehr Menschen scheinen sich in einer zunehmend komplexer werdenden Berufs- und Lebenswelt derart überfordert zu fühlen, dass sie sich selbst zu verlieren drohen. Sie sehen im Leben keinen Sinn oder fühlen sich, obwohl sie einen guten Beruf, eine Familie und einen intakten Freundeskreis ihr Eigen nennen dürfen, dennoch einsam. Doch woher kommt diese innere Leere, dieser Zustand des Unzufriedenheit? Wie lassen sich die negativen Gefühle beheben? _ Die Autorin Charlotte Mitsch, die u.a. als Klinische und Gesundheitspsychologin und Psychotherapeutin (Verhaltenstherapie) tätig ist und sich im Speziellen mit den Bereichen Beratung, Coaching, Burnout, Angststörungen, psychosomatische Erkrankungen oder Depressionen beschäftigt, läd zur Analyse des emotionalen Ist-Zustandes ein und gibt wertvolle Tipps, um einen akzeptablen, verbesserten Soll-Zustand Schritt für Schritt zu erreichen. Es geht im Wesentlichen um die Stabilisierung des eigenen Ichs, der eigenen Identität sowie einer optimistischeren Grundeinstellung. Ihre Leser werden dazu eingeladen, den Kampf gegen eigene Blockaden und Ängste anzutreten. Helfen soll dabei ein sogenannter Werkzeugkoffer, ein umfangreiches Repertoire unterschiedlichster Handlungsmöglichkeiten und Methoden, die Hilfestellungen geben, um sich etwa der eigenen Stärken bewusst zu werden oder die innere Motivation neu zu entdecken. Die Leser werden letztlich befähigt, berufliche sowie private Konfliktsituationen neu zu bewerten und im Sinne einer Metaebene zu analysieren. Dadurch wird die Erkenntnis neuer Perspektiven erleichtert und der Umgang mit sich selbst verbessert. _ Bemerkenswert ist das facettenreiche psychologische und psychotherapeutische Wissen, das die Autorin ihren Lesern im Laufe der Lektüre präsentiert. Dazu zählen beispielsweise Einblicke in die entwicklungspsychologische Perspektive von früher Kindheit, über Adoleszenz und Jugend bis hin zum Erwachsenenalter. Jede dieser Phasen ist gekennzeichnet von ihr immanenten Entwicklungsaufgaben, die glücken oder auch scheitern können und damit weitreichende Konsequenzen für den späteren emotionalen Zustand der Betroffenen haben. Des Weiteren erhalten die Leser eine Erklärung bekannter Abwehr- und Bewältigungsstrategien wie etwa die Anwendung einer gewissen Kosmetik, sprich einer Verzerrung von sich selbst und anderen sowie die jeweiligen Auswirkungen ebendieser. Zusätzlich werden Erfahrungen, Umwelteinflüsse, optische Täuschungen, Regeln der Kommunikation (Schultz von Thun), Ursachen psychischer Probleme u.v.m. thematisiert. Schließlich ist man in der Lage, sich mit den eigenen ungelösten Entwicklungsaufgaben und typischen zumeist unbewusst ablaufenden Schemata konstruktiv zu befassen. _ Fazit: Ein kostbares, lohnenswertes Buch, das zu neuen Kenntnissen und Erkenntnissen führt und dabei hilft, das verlorene Ich wiederzufinden.

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