Charlotte Perkins Gilman

 4.3 Sterne bei 44 Bewertungen
Autor von The Yellow Wallpaper, Herland und weiteren Büchern.

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Charlotte Perkins GilmanDie gelbe Tapete
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Die gelbe Tapete
Die gelbe Tapete
 (8)
Erschienen am 10.01.2011
Charlotte Perkins GilmanMr. Vaughns Ende
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Mr. Vaughns Ende
Charlotte Perkins GilmanDiantha oder der Wert der Hausarbeit
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Diantha oder der Wert der Hausarbeit
Diantha oder der Wert der Hausarbeit
 (0)
Erschienen am 15.09.2017
Charlotte Perkins GilmanFrauen und Arbeit
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Frauen und Arbeit
Frauen und Arbeit
 (0)
Erschienen am 01.09.2005
Charlotte Perkins GilmanThe Yellow Wallpaper
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The Yellow Wallpaper
The Yellow Wallpaper
 (18)
Erschienen am 30.11.2015
Charlotte Perkins GilmanHerland
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Herland
Herland
 (11)
Erschienen am 01.08.2012
Charlotte Perkins GilmanThe Yellow Wall-Paper
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The Yellow Wall-Paper
The Yellow Wall-Paper
 (1)
Erschienen am 01.05.1998
Charlotte Perkins GilmanDie gelbe Tapete
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Die gelbe Tapete
Die gelbe Tapete
 (1)
Erschienen am 22.08.2018

Neue Rezensionen zu Charlotte Perkins Gilman

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aus-erlesens avatar

Rezension zu "Die gelbe Tapete" von Charlotte Perkins Gilman

Feinsinniger Thrill
aus-erlesenvor 2 Monaten

Wie man es dreht und wendet: Sie hat den Blues. Den Baby-Blues. Kurz nach der Entbindung geht es einer jungen Frau nicht so wie man es allgemein erwartet. Sie fühlt sich schlapp. Selbst geringe Aufgaben zehren an ihren Kräften. Ihr Mann John ist Arzt und verordnet ihr, sich selbst und dem kleinen Wurm einen ausgedehnten Erholungsurlaub. Ein kleines Häuschen weit weg von allem, was an Alltag erinnern könnte, ist schnell gefunden. 
Ein hübsches kleines Idyll in nicht minder idyllischer Umgebung. Doch es will sich keine Erholung einstellen. An Besucher ist gar nicht zu denken. Als dann doch eine Party steigt – irgendwann muss das Einsamkeitsidyll ja auch mal ein Ende haben – darf sich die junge Frau an keinerlei Vorbereitung beteiligen. 
Denn das Idyll hat Risse. Und damit sind keineswegs selbige in der Wandverkleidung gemeint. Schön wär’s, wenn es doch so wäre. Die Tapete, die gelbe Tapete, macht der Rekonvaleszenten gehörig zu schaffen. Die Farbe allein reicht schon, um sich aufzuregen. Durch die Sonne teils verblasst. Angesiedelt irgendwo zwischen Durchfall und Auswurf. Das alles ist mit ein bisschen gutem Willen verschmerzbar. Doch das Muster! Oh je! Ein Muster zum Verrücktwerden. Immer mehr steigert sich die junge Mutter in wilde Geschichten, was das Muster ihr erzählen kann, erzählen will, hinein. Erholung ade! Drehbuchschreiber könnten aus ihren Psychosen mörderische Geschichten erfinden. Von Monstern, die des Nachts aus ihrer Zweidimensionalität kriechen und dreidimensional für Schrecken und Horror sorgen. John bemerkt die Veränderungen an seiner Frau nicht. Vielmehr sorgt er sich, dass seine Behandlungsmethoden nicht anschlagen. Erst kurz vor dem Ende des Erholungsurlaubes, der diese Bezeichnung noch nie verdient hatte, sind die Anzeichen für Schlimmeres nicht mehr von der Hand zu weisen…
Charlotte Perkins Gilman – drei Jahr vor ihrem Tod wurde ein anderer, durch seine Rolle in einem Psycho-Streifen weltbekannter Schauspieler geboren: Anthony Perkins, der Norman Bates aus Hitchcocks „Psycho“ – macht die Beklemmung einer jungen Frau greifbar, die gefangen ist zwischen Pflicht- und Traumerfüllung. Sie will eine gute Mutter sein, kann es aber nicht, weil ihr die Kraft fehlt. Ebenso wie das Eingeständnis, dass sie sehr wohl das Recht hat ihrem Mann alles zu gestehen. Der wird unfreiwillig zum Handlanger des Bösen. Er sieht nicht, vielleicht will er aus falsch verstandenem Standesbewusstsein es auch nicht sehen, wie sehr seine Frau sich ängstigt in dem Zimmer mit der gelben Tapete. 
Ein kleines Buch, das man gleich zweimal, oder sogar doppelt lesen kann. Denn zum Einen ist der englische Originaltext abgedruckt, zum Anderen die Neuübersetzung von Christian Detoux. Und zwar wortwörtlich Seite für Seite. Die Spannung des Originaltextes, der in seiner Intensität an Edgar Allan Poe erinnert, der Charlotte Perkins Gilman rund ein halbes Jahrhundert voraus war, verliert mit keiner Silbe durch die Übertragung ins Deutsche. Ideal für Parkspaziergänge, Erkundungen in unheimlichen Burgruinen oder als tiefgreifende Bettlektüre.

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GothicQueens avatar

Rezension zu "Herland" von Charlotte Perkins Gilman

Herland
GothicQueenvor 2 Monaten

„Herland“ von Charlotte Perkins Gilman ist eine Utopie des 20. Jahrhunderts (1915) in englischer Sprache. Drei junge Amerikaner finden Herland, ein Land, in welchem weder Sklaven, noch Männer leben und in welchem es keinen Krieg gibt. Die ideale Gesellschaft quasi. Die drei Männer drücken Unglauben darüber aus, wie die reine Frauengesellschaft überhaupt bestehen kann. Allein schon aus biologischen Gründen der Fortpflanzung. Auch können sie es kaum fassen, dass die Frauen so kultiviert zu sein scheinen. Dieser Roman ist nicht männerfeindlich zu verstehen, auch wenn Charlotte Perkins als Feministin galt. In vielerlei Hinsicht kommt raus, dass die Frauen einfach auf ihre Charakterbildung und Erziehung setzen. Sie kennen es einfach nicht anders. Sie sind von ihrer Urmutter quasi geprägt worden und geben ihr Geschlecht immer weiter. Die Eigenschaft der Mütterlichkeit wird einfach von Generation zu Generation weitergegeben. So ist es auch nicht verwunderlich, dass sich Ellador mit dem Ich-Erzähler des Buches verheiratet und später durch Amerika reist (dieser Teil kommt erst in der Fortsetzung des Buches). Im Laufe des Buches gibt es viele Dialoge zwischen den drei Männern und den Frauen, in welchen sie sich voneinander und wie ihr Leben funktioniert erzählen. Das Buch ist interessant und die Idee ist gut umgesetzt. Wer Utopien gern liest, sollte dieses Buch auch zur Hand nehmen. Es ist definitiv für Frauen sowohl als auch für Männer geeignet. Allerdings würde ich es nicht nochmal lesen, da es nur spannend ist, wenn man vorher nicht weiß wie die Geschichte ausgeht.

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Sakukos avatar

Rezension zu "The Yellow Wallpaper" von Charlotte Perkins Gilman

Packende Kurzgeschichte über den Fall in die Psychose
Sakukovor einem Jahr

Eine junge, unbenannte Frau schreibt ihr Tagebuch. Nach der Geburt ihres Kindes ist sie in Depressionen verfallen und ihr Mann, ein Arzt, verschreibt ihr absolute Ruhe und Tatenlosigkeit in einer alten Villa, die sie für den Sommer gemietet haben.
Die junge Frau hält nichts von der Therapie ihres Mannes, und würde lieber etwas tun, sogar das Schreiben ist ihr eigentlich verboten, dennoch fügt sie sich größtenteils den gut gemeinten Vorschlägen ihres Mannes.
Die hässliche, gelbe Tapete ihres Zimmers beginnt sie immer mehr zu faszinieren, bis sie meint darin eine Frau zu entdecken, die ausbrechen will.

Ich fand die Geschichte interessant zu lesen. Sie gibt sehr gut wieder, wie sich ein depressiver Mensch fühlt und zeigt auch sehr gut welche negativen Effekte die erzwungene Ruhe und die wohlgemeinte aber unpassende Aufmunterung und Abwiegelungen ihres Mannes auf die junge Frau haben.
Die langsam wachsende Faszination mit der Tapete und das abdriften in Misstrauen und Psychose ist gut wiedergegeben.

Das Ende bleibt leider recht offen und etwas unverständlich erzählt.

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