Charlotte Richter-Peill Das Orakel von Farland - Elysium

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Inhaltsangabe zu „Das Orakel von Farland - Elysium“ von Charlotte Richter-Peill

Was, wenn du nicht gut genug bist? Der dystopische Roman „Elysium“ von Charlotte Richter-Peill jetzt als eBook bei dotbooks. Lange hat die Menschheit dafür gekämpft: Frieden, Freiheit, ein Leben in Sicherheit und Wohlstand. In Farland ist dieser Traum Wirklichkeit geworden. Ein Orakel vermag das negative Potenzial von Menschen zu erkennen, damit diese aus der Gesellschaft ausgeschlossen werden können, noch bevor sie ein Verbrechen begehen. Das Paradies auf Erden? Genau daran hat Fenja nie gezweifelt. Doch dann wird sie selbst als Gefahr eingestuft und muss die Liebe ihres Lebens, ihre Familie, Freunde, alles verlassen – zum Wohle der Gesellschaft. Ihre letzte Chance ist die Umerziehung, die sie bis an ihre Grenzen treibt … und Zweifel in ihr weckt, von denen niemand je erfahren darf.

Ein spannendes, mitreissendes Lesevergnügen

— Christine2000

Eine interessante Idee, die aber noch Luft nach oben hat.

— igbuchblueten

Sehr schönes Buch mit mehr Potential

— lina100

Interessante Gedankenanstöße, wichtige Themen, aber sehr viel mehr Potential, wenn es zur eigentlichen Geschichte kommt.

— Janinasmind

Durchaus ansprechend. Durchaus lesenswert. Doch mit Luft nach oben und Steigerungspotential für die Folgebände.

— Avirem

Ein Buch, das viele Fragen aufwirft, mich aber nicht packen konnte.

— lex-books

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  • Das Orakel von Farland - Elysium

    Das Orakel von Farland - Elysium

    natti_ Lesemaus

    19. May 2017 um 10:19

    Inhalt:Lange hat die Menschheit dafür gekämpft: Frieden, Freiheit, ein Leben in Sicherheit und Wohlstand. In Farland ist dieser Traum Wirklichkeit geworden. Ein Orakel vermag das negative Potenzial von Menschen zu erkennen, damit diese aus der Gesellschaft ausgeschlossen werden können, noch bevor sie ein Verbrechen begehen. Das Paradies auf Erden? Genau daran hat Fenja nie gezweifelt. Doch dann wird sie selbst als Gefahr eingestuft und muss die Liebe ihres Lebens, ihre Familie, Freunde, alles verlassen – zum Wohle der Gesellschaft. Ihre letzte Chance ist die Umerziehung, die sie bis an ihre Grenzen treibt … und Zweifel in ihr weckt, von denen niemand je erfahren darf.Meinung:Ich war gespannt auf das Werk. Eine Welt, in der es keine Gefahren und keine verbrechen gibt. Kann das Funktionieren und wie wird es sein?Ich war zuerst zum Teil Positiv überrascht von der Geschichte, aber wenn man mehr liest und sich das ganze auf sich wirken läßt, möchte ich wohl nicht in dieser Welt leben.Das ganze ist der Anfang einer Reihe, die man wohl zu ende lesen sollte, wenn man wissen möchte, wie ausgeht.Die Geschichte spielt in der Zukunft, wann genau ist nicht klar. Die Menschen leben in Frieden, ohne Verbrechen und Straftaten. Ein Orakel mustert die jenigen aus, die angeblich eine Gefahr darstellen. Diese kommen nach Elysium- dort soll ihnen geholfen werden, ein besserer Mensch zu werden. Keiner Hinterfragt das ganze, jeder Akzeptiert das ganze so wie es ist.Fenja hat Freunde, eine Familie, angagiert sich sehr viel, hat einen Freund, ein schein perfektes Leben. Aber sie wird ausgemustert, als Gefahr eingestuft. Für sie bricht eine Welt zusammen. Wieso sie? Ist sie zu Eifersüchtig, zu Eingebildet? Sie weiß es nicht. jetzt lernt sie selber kennen, was hinter Elysium passiert. Und sie stellt fest, das es durchaus welche gibt, die das Orakel hinterfragen und stürzen wollen.Fenja als Charaktere empfand ich manchmal als etwas eingebildet und zu überheblich. Im laufe der Geschichte erlebt man auch die Vergangenheit von Fenja mit, was mich manchmal etwas gestört hat, da es für mich hin und wieder ein unpassender Moment war.Fenja lernt, alles zu hinterfragen und nachzudenken. Sie will kämpfen, sie will zurück, aber kann die Regeln von Eliysium nicht akzeptieren. So rutscht sie immer mehr in Ausseits, dahin, wo doch immer nur die anderen gewesen sind, sie nie.Die Geschichte ist gut zu lesen, man hat schnell alles durch. Es gibt durchaus kleine Mängel, man kann aber drüberweg lesen.Auch wenn ich den zweiten Teil nicht unbedingt lesen will, würde mich trotzdem interessieren, wie es weiter geht.

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 24.09.2017: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   239 Punkte Astell                                           ---    9 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  646 Punkte Beust                                          ---   302 Punkte Bibliomania                               ---   201 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  397,5 Punkte ChattysBuecherblog                --- 253 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   130,5 Punkte Code-between-lines                ---  136 Punkte eilatan123                                 ---   53 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   168 Punkte Frenx51                                     ---  82 Punkte glanzente                                  ---   82 Punkte GrOtEsQuE                               ---   78 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   157 Punkte Hortensia13                             ---   130 Punkte Igelchen                                    ---   25 Punkte Igelmanu66                              ---  178 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    95 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   122 Punkte kalestra                                    ---   33 Punkte katha_strophe                        ---   53 Punkte Kattii                                         ---   78 Punkte Katykate                                  ---   110 Punkte Kerdie                                      ---   239 Punkte Kleine1984                              ---   142 Punkte Kuhni77                                   ---   114 Punkte KymLuca                                  ---   103 Punkte LadyMoonlight2012               ---   29 Punkte LadySamira090162                ---   259 Punkte Larii_Mausi                              ---    63 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   50 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   226 Punkte louella2209                            ---   69 Punkte lyydja                                       ---   92 Punkte mareike91                              ---    47 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  44 Punkte MissSternchen                          ---  55 Punkte mistellor                                   ---   181 Punkte Mone97                                    ---   55 Punktenaevia                                        ---   17 Punktenatti_Lesemaus                        ---  131 Punkte Nelebooks                               ---  235 Punkte niknak                                       ----  285 Punkte nordfrau                                   ---   97 Punkte PMelittaM                                 ---   213 Punkte PollyMaundrell                         ---   34 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   115 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   67 Punkte SaintGermain                            ---   139 Punkte samea                                           --- 65 PunkteSandkuchen                              ---   205 Punkteschadow_dragon81                  ---   92 Punkte Schmiesen                                  ---   178 Punkte Schokoloko29                            ---   35 Punkte Somaya                                     ---   279 Punkte SomeBody                                ---   178,5 Punkte Sommerleser                           ---   198 Punkte StefanieFreigericht                  ---   213,5 Punkte tlow                                            ---   149 Punkte Veritas666                                 ---   117 Punkteverruecktnachbuechern         ---   61 Punktevielleser18                                 ---   131 Punkte Vucha                                         ---   151 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   69 Punkte Wolly                                          ---   179 Punkte Yolande                                       --   171 Punkte

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    • 2384
  • Spannend und unterhaltsam

    Das Orakel von Farland - Elysium

    Christine2000

    14. February 2017 um 11:52

    Mir gefällt der Schreibstil von Charlotte Rochter-Peill total gut. Auch inhaltlich liegt sie über dem durchschnittlichen Jugenbuch und überhaupt Buchniveau. Die Charaktere sind weder nur gut noch nur schlecht, im Gegenteil, je mehr Brüche sie haben, desto interessanter werden sie. In einer Welt in der es anscheinend nur gute, schöne Geschöpfe, keine Not und nicht einmal miese Gedanken geben soll wird es bestimmt schnell langweilig. Und natürlich gibt es auch hier "schlechte Menschen". Aber die werden schnell aussortiert vom Orakel, das die böse Tat verhindert, bevor sie überhaupt passieren kann. Soweit so gut. Fenya, ein bisher vom Glück begünstigtes kleines Prinzesschen wird urplötzlich ausgemustert und soll nun in " Elysium" wieder auf den rechten Weg gebracht werden. Hier lernt sie schnell, dass das ganze System, das sie bisher nie hinterfragt hat, ziemliche Schattenseiten hat, wenn man plötzlich auf der falschen Seite steht. Und sie muss ihren Kampfgeist finden, der angesicht von Willkür und Ungerechtigkeit dringend notwendig ist zum Überleben. Was hat es auf sich mit "Eden", wo die hoffnungslosen Fälle enden. Ist eine Flucht ins wilde, gesetzlose Nordland die Lösung? Spannende Fragen. Ich bleibe dran.

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  • Fragefreitag mit Charlotte Richter-Peill zu "Das Orakel von Farland - Elysium"

    Das Orakel von Farland - Elysium

    hallolisa

    Fragefreitag mit Charlotte Richter-Peill Willkommen in Farland, einer "perfekten" Welt, in der Kriminalität erkannt und verhindert wird, bevor sie überhaupt geschieht. Menschen mit negativer Energie werden frühzeitig aus der Gesellschaft ausgegliedert und ermöglichen somit ein friedliches Leben für die restliche Bevölkerung. Doch was, wenn plötzlich du selbst als Gefahrenpotenzial angesehen wirst? Begleite die junge Fenja bei ihrem Schicksal in dieser scheinbar perfekten Welt! Interessiert es dich, wie Charlotte Richter-Peill auf solche kreativen Ideen gekommen ist? Dann stelle der Autorin im Rahmen dieses Fragefreitags einfach deine Fragen zu "Das Orakel von Farland - Elysium". Mehr über das Buch: Lange hat die Menschheit dafür gekämpft: Frieden, Freiheit, ein Leben in Sicherheit und Wohlstand. In Farland ist dieser Traum Wirklichkeit geworden. Ein Orakel vermag das negative Potenzial von Menschen zu erkennen, damit diese aus der Gesellschaft ausgeschlossen werden können, noch bevor sie ein Verbrechen begehen. Das Paradies auf Erden? Genau daran hat Fenja nie gezweifelt. Doch dann wird sie selbst als Gefahr eingestuft und muss die Liebe ihres Lebens, ihre Familie, Freunde, alles verlassen – zum Wohle der Gesellschaft. Ihre letzte Chance ist die Umerziehung, die sie bis an ihre Grenzen treibt … und Zweifel in ihr weckt, von denen niemand je erfahren darf. >> Hier geht's zur Leseprobe! Mehr über die Autorin: Charlotte Richter-Peill, geboren 1969 in Nürnberg, entdeckte während ihres Studiums der Medizin, Tiermedizin und Germanistik ihre Liebe zum Schreiben. Für ihre Texte wurde sie bereits mehrfach ausgezeichnet. Heute lebt sie in der Nähe von Hamburg und genießt dort alles, was man für ein gutes Leben braucht: eine Steckdose fürs Notebook, viele Ideen, liebe Menschen, Pferde, Katzen und ein Kartoffelbeet. Gemeinsam mit dotbooks vergeben wir unter allen Fragestellern 5 eBooks von "Das Orakel von Farland - Elysium". Stelle der Autorin Charlotte Richter-Peill einfach am 03.02.2017 direkt unter diesem Beitrag deine Fragen zum Buch oder über ihr Leben und Schreiben! Sie nimmt sich von 14:00-17:00 Uhr Zeit für dich. Wir wünschen dir viel Spaß und Glück!

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  • REZENSION: Das Orakel von Farland - Elysium

    Das Orakel von Farland - Elysium

    igbuchblueten

    01. January 2017 um 05:29

    Irgendwie fällt es mir schwer meine Meinung in Worte zu fassen, ich habe mir während dem Lesen unüblicherweise nur wenige Notizen gemacht und so fällt es mir schwer rückblickend detailliert auf meine Kritik- und Lobpunkte einzugehen, ich bitte das zu entschuldigen. Außerdem ist es gerade 05.10 Uhr und ich habe die Nacht über noch kein Auge zugetan. Die Zusammenfassung hat mich sehr neugierig gemacht und umso mehr habe ich mich dann gefreut, als ich die Mail bekam, dass ich ein Exemplar bekommen würde. Die Grundidee fand ich unheimlich spannend und war mega gespannt darauf, mehr über das Orakel und das Leben in Farland zu erfahren. Leider wurde der Lesefluss immer wieder erheblich durch die vielen Rückblenden gestört. Ich fand sie an vielen Stellen unnötig und wenn sie mal informativ waren und eine Handlung in der Gegenwart verständlicher gemacht haben, dann waren sie entweder zu lang oder so eingebaut, dass man den Faden der eigentlichen Geschichte vollkommen verloren hat. Fenja weiß ganz lange Zeit nicht, was sie eigentlich will. Erst rebelliert sie gegen das System und die regelrechte Versklavung der FIP, danach lässt sie alles schweigend über sich ergehen und akzeptiert die Ausbeutung und dann entschließt sie sich doch wieder dagegen zu kämpfen. Die Szene auf dem Schlachthof hat mir richtig gut gefallen, da die vorgebrachten Argumente und Gedanken von Fenja sich teilweise 1:1 auf unsere heutige Gesellschaft übertragen lassen und auch mich zum Nachdenken angeregt haben, da ich schon lange mit dem Gedanken spiele auf Fleisch zu verzichten. Lange Zeit habe ich dann aber nicht verstanden, warum Fenja so ein riesiges TamTam um Nuja in Elysium macht und ganz schlüssig ist es für mich immer noch nicht. Sieht sie Nuja insgeheim doch als Freundin? Oder will sie deren kleinen Schwester berichten können, wie es Nuja geht? Da das Ende aber doch sehr unbefriedigend war, werde ich mir den zweiten Band wahrscheinlich irgendwann holen und dann mal schauen, wie der mir gefallen wird.

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  • Wie weit würdest du für die perfekte Gesellschaft gehen?

    Das Orakel von Farland - Elysium

    Letizia

    22. December 2016 um 20:10

    Ein Leben in Frieden, Freiheit und Sicherheit wünscht sich jeder und in Farland ist dieser Traum Wirklichkeit geworden. Das Orakel kann das negative Potenzial von Menschen frühzeitig  erkennen, bevor sie Verbrechen begehen können. Sie werden von der Gesellschaft ausgeschlossen und nach Elysium gebracht. Dort werden sie zu neuen - besseren - Menschen gemacht. Fenja hat dieses System nie angezweifelt. Doch dann wird sie selbst als Gefahr eingestuft. Zu Unrecht wie sie der Meinung ist. Es ist schwierig die Charaktere zu bewerten. Natürlich werden keine von Grund auf guten Menschen nach Elysium geschickt, so dass man viele Charaktere mit Ecken und Kanten kennenlernt, die einem nicht immer sympathisch sind. Fenja ist eine aufmüpfige Person, die sich ungern etwas sagen lässt. Vor allem wenn sie ihre eigene Meinung gebildet hat. Wie die anderen Charaktere ist sie mit positiven und negativen Seiten ausgestattet. Das macht alle Figuren sehr authentisch. Trotzdem bleiben sie für den Leser eher blass und nicht greifbar. Man konnte keine wirkliche Verbindung zu ihnen aufbauen. Die Geschichte und das Thema sind sehr interessant. Wie weit würde eine Gesellschaft gehen, um den perfekten Frieden zu schaffen? Die Autorin zeigt hier ein sehr erschreckendes Bild, das man sich in der Realität nicht vorstellen möchte. Der erste Band spielt sich hauptsächlich in Elysium ab und erzählt, wie Fenja versucht mit ihrer neuen Lage umzugehen. Unterbrochen wird dies immer mal wieder von Rückblicken in Fenjas Vergangenheit, die teilweise recht lang ausfallen und von der Hauptstory ablenken. Anfangs liest es sich sehr gut und spannend, aber zum Ende hin wird es unglaubwürdiger und auch etwas skurril. In diesem Buch wird ein interessantes Thema aufgefasst, dass für mich nicht ganz so gut umgesetzt wurde. Die Geschichte konnte mich einfach nicht richtig packen.  

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  • Sehr schönes Buch mit mehr Potential

    Das Orakel von Farland - Elysium

    lina100

    17. December 2016 um 19:24

    Worum geht es?Das Buch spielt in einer Zukunft in der Menschen in gut und potential böse eingestuft werden. Jeder muss sich dem Orakel stellen und dieses entscheidet dann, ob man für die Gesellschaft gefährlich werden kann oder nicht. Die Protagonisten Fenja wird als potentielle Gefahr eingestuft und muss für ein Jahr in eine Umerziehungslager.Der Schreibstil?Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Man konnte sich gut in die Handlung einfinden und das Buch war flüssig zu lesen.Wie hat es mir gefallen?Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es war sehr abwechslungsreich geschrieben und es gab einige unerwartete Wendungen. Jedoch konnte ich mich in die Protagonistin Fenja nur schwer reinversetzen und es gab einige Stellen in dem Buch die sehr lang gezogen waren.Fazit?Das Buch hat ein spannendes Thema und eine interessante Handlung die ich so noch nicht kannte, jedoch ist diese noch ausbaufähig und auch die Personen hätte man noch näher beschreiben können. Das Buch lässt sich sehr gut lesen jedoch ist es manchen Stellen etwas zäh und langatmig. Deswegen kann ich nur vier Sterne verteilen.

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  • Rezension

    Das Orakel von Farland - Elysium

    Lara_read

    26. November 2016 um 17:19

    Inhalt:In dieser Dystopie geht es um Farland, eine Stadt in der Menschen, die ein negatives potential haben aussortiert werden bevor sie Verbrechen begehen können. Unsere Protagonistin Fenja findet dies alles gut und zweifelt auch nicht daran. Bis sie allerdings selbst von dem Orakel aussortiert wird fängt sie an daran zu zweifeln. Sie muss ihre große Liebe, ihre Familie und Freunde verlassen, um eine Chance zu haben weiter in Farland zu leben. Also geht es für sie ein Jahr nach Elysium. Doch dort lernt sie sich neu kennen und fängt an zu kämpfen...Meine Meinung:Da ich noch nicht so viele Distopien gelesen habe gefällt mir das Buch denke ich besser als anderen. Denn ich habe ja nicht so viele Vergleiche. Unsere Protagonistin Fenja war mir eigentlich von Anfang an sehr sympatisch. Jedoch habe ich bein den Rückblicken, die zwischendurch immer waren festgestellt, dass ich Fenja nicht so sympatisch gefunden hätte, hätte das Buch zu einem anderen Zeitpunkt begonnen. Denn in diesen Rückblicken hat sich mich oft sehr genervt. Jedoch finde ich das sie eine gute Entwicklung gemacht hat.Über die anderen Charaktere hat man dann erst am gegen Ende hin mehr erfahren. Ich hätte gern früher mehr über diese gewusst. Waärend der Geschichte habe ich mich auch viel mit diesem Thema auseinandergesetzt, weil ich mich sehr dafür interessiert habe. Auch habe ich mich oft gefragt was wäre wenn es das auch bei uns gäbe, wäre ich auch in Elysium gelandet. Diese Fragen schwirrten mir immer wieder durch den Kopf.Der Schreibstil war sehr flüssig und hat einen sehr gut durchs Buch begleitet. Ich habe auch erst angefangen zum Ende hin mit Fenja mitzufiebern. Denn wie ich finde ist die Spannung erst zum Ende hin richtig gekommen.Währenddessen zwischendrin die Geschichte nur so dahingeplätschert ist. Trotzdem hat mir das Buch gut gefallen und nach dem Ende des ersten Bandes bin ich schon sehr gespannt auf den Zweiten Teil.

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  • Leserunde zu "Das Orakel von Farland - Elysium" von Charlotte Richter-Peill

    Das Orakel von Farland - Elysium

    Charlotte_Richter_Peill

    „Ich stieg in den Bus, alle Worte sackten zusammen, mein Kopf war ein Ballon voller Betäubungsgas.“ So fühlt sich Fenja, als sie nach Elysium reist. Was sie dort erwartet, das erfahrt Ihr in meinem Roman, der gerade als eBook erschienen ist. Macht mit bei meiner Leserunde – ich freue mich auf angeregte und anregende Gespräche, bin neugierig auf eure Fragen und Gedanken zu Elysium, erzähle auch gern von meiner Arbeit, von dem, was mich außer Schokolade am Schreibtisch hält, vom Leben einfangen in Worten und Sätzen. Worum geht’s? In Farland lebt man in Frieden und Harmonie. Denn eine Instanz – das Orakel – erkennt, bei wem das „negative Potenzial“ überwiegt und sondert diese Menschen aus der Gesellschaft aus, bevor sie anderen schaden können. Ein Paradies? Genau das hat Fenja immer geglaubt. Bis sie selbst als Gefahr eingestuft wird und Freunde und Familie verlassen muss. Nur wenn sie im Förderzentrum Elysium ihre angeblichen Charaktermängel beheben lässt, darf sie zurückkehren. Doch was sie in Elysium erlebt, treibt sie an ihre Grenzen und stellt ihr ganzes bisheriges Leben in Frage ... Der dotbooks-Verlag verlost 10 Exemplare von „Elysium“ als eBook. In den Lostopf geht’s mit Eurer Antwort auf meine Frage: In einer Woche musst Du Deine Familie, Freunde, deinen Partner für lange Zeit (und vielleicht für immer) verlassen – wie verbringst du diese Woche? Ich freue mich auf eure Beiträge! Viele Grüße, eure Charlotte Richter-Peill

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  • Ist Ungewissheit besser als die harte Wahrheit? (Eine Von Tausend Dystopien, Klappe 1)

    Das Orakel von Farland - Elysium

    Janinasmind

    20. November 2016 um 19:38

    Um ehrlich zu sein, bin ich mir nicht ganz sicher, wie ich anfangen soll über 'Elysium' zu reden. Anfangs habe ich nicht gut in die Geschichte gefunden, alles hat sich sehr recycelt angefühlt, ich konnte nicht aufhören den Plot mit tausend vorherigen Büchern (Divergent, Die 5.Welle, Die Tribute von Panem, Du.Wirst.Vergessen, Die Überlebenden), Filmen (Die Insel, Durchgeknallt) und echten historischen Ereignissen/Vorkommnissen (Gulag, Konzentrationslager, amerikanische Gefängnisse) zu vergleichen und Gemeinsamkeiten zu erkennen. Nach und nach habe ich einfach nur noch weitergelesen, weil mich die Thematik, die Grundidee, hinter der Geschichte interessiert hat - und nicht weil ich mitgefiebert habe oder in die Figuren investiert war. Wie in fast allen Dystopien geht es in 'Elysium' um die Ungerechtigkeit des vorhandenen Systems, um ein Mädchen, das - nachdem sie selbst Opfer des Systems wird - realisiert, dass das System vielleicht doch nicht so toll ist, wie gedacht und den Beginn des Kampfes bzw. der Rebellion, der dadurch ins Rollen gerät. Fenja, unsere Hauptperson, wird als FIP (FörderungsIntensive Person) markiert - was heißt, das sie nach 'Elysium', einem Förderzentrum muss und dort ihr destruktives (in welcher Art auch immer) Verhalten verändern und ihre Charaktermängel beheben lassen muss. Man müsste meinen, dass bei einem Rehabilitationszentrum, das 'Vollkommenes Glück' genannt wird, Nächstenliebe großgeschrieben wird, aber das Gegenteil ist der Fall - Erniedrigung, Demütigung, Beschimpfungen, Überwachung, Vortäuschung falscher Tatsachen bei Besuch und die Arbeit bis zur körperlichen Erschöpfung gehören hier zum Standard-Programm. Flashback-Fenja lästert und verurteilt, ist jähzornig, eifersüchtig, intolerant und einfältig. Im Laufe der Geschichte wird aus ihr ein besserer Mensch, sie ist facettenreicher und hat multiple Charaktereigenschaften, sie ist nicht nur durch ihre schlechten Eigenschaften definiert; sie ist nicht nur 'egoistisch' sondern auch 'hilfsbereit', sie ist nicht nur 'verurteilend' sondern auch 'mitfühlend'. Sie macht eine Entwicklung - genau wie die Geschichte selbst. 'Elysium' spricht viele wichtige Themen an (Ausgrenzung, Vorurteile, Umgang mit Behinderungen, Depressionen, Fleischkonsum, der Sinn des Lebens, Ungleichheit, Selbstmord) und gibt einige Gedankenanstöße, die wichtig sind und gehört werden müssen. Also was hat gefehlt? Da wäre 1.) diese gewisse Distanz auf emotionaler Ebene, die für mich nie überwunden wurde; ich habe nicht mitgefühlt, war nicht mitgenommen, wenn den Personen etwas passiert ist, konnte mich nicht in die Geschichte eintunken, hatte nicht das Bedürfnis, dass ich weiterlesen möchte. 2.) Es ist schwer zu beschreiben, wie sich der Roman anfühlt, aber es kam mir eher wie ein Film vor? Als wäre die Geschichte dazu geboren ein Film zu sein, aber sie wurde stattdessen in ein Buch gezwängt? 3.) Mein Lesen wurde mehrmals gestört: zwischenzeitlich durch die Rückblenden, die zwar an manchen Stellen sehr interessant waren, aber meistens einfach nur dazu geführt haben, dass ich sehnsüchtig erwartet habe, dass es wieder in die Gegenwart geht, weil mir dann nicht mehr langweilig war und manchmal durch die komische Anordnung der Szenen, die mich aus dem Gleichgewicht brachte. Es kam mir manchmal so vor, als wären einige Szenen nur ein weiteres Kästchen auf der To-Do-Liste, das man abhaken will. Insgesamt bin ich froh, wie sich 'Elysium' entfaltet hat. Fenja konnte sich letztendlich meinen Respekt verdienen, indem sie Courage, Stärke und Hilfsbereitschaft zeigte - auch wenn es ein bisschen (sehr lange) gedauert hat. Der Endpunkt des ersten Teils ist gut gewählt, es ist klar, dass noch mehr folgt und man wird mit einem Gefühl von Erwartung und Abenteuer zurückgelassen. (Ich habe mein Exemplar über lovelybooks gewonnen.)

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    • 3
  • Was, wenn du nicht gut genug bist?

    Das Orakel von Farland - Elysium

    Avirem

    Kurzbeschreibung Lange hat die Menschheit dafür gekämpft: Frieden, Freiheit, ein Leben in Sicherheit und Wohlstand. In Farland ist dieser Traum Wirklichkeit geworden. Ein Orakel vermag das negative Potenzial von Menschen zu erkennen, damit diese aus der Gesellschaft ausgeschlossen werden können, noch bevor sie ein Verbrechen begehen. Das Paradies auf Erden? Genau daran hat Fenja nie gezweifelt. Doch dann wird sie selbst als Gefahr eingestuft und muss die Liebe ihres Lebens, ihre Familie, Freunde, alles verlassen – zum Wohle der Gesellschaft. Ihre letzte Chance ist die Umerziehung, die sie bis an ihre Grenzen treibt … und Zweifel in ihr weckt, von denen niemand je erfahren darf. Meinung Was, wenn du nicht gut genug bist?"Das Orakel von Farland - Elysium" ist der Auftakt einer dystopischen Trilogie von Frau Charlotte Richter-Peill. Das Buch ist bei dotbooks erscheinen, umfasst 299 Seiten und ist als ebook erhältlich. Die Autorin hat bereits Bücher veröffentlicht. Für mich war dies das erste Buch von ihr. Die Menschheit versucht sich zu optimieren, Böses und Schlechtes auszumustern und  unerwünschtes Verhalten abzustellen. So wird eine Maschine entwickelt, das Orakel, welche kriminelle Tendenzen erkennt und Menschen aussortiert, welche möglicherweise irgendwann zu Tätern werde könnten. Diese Menschen erhalten die Möglichkeit auf eine zweite Chance. Doch ist das wirklich so? Was verbirgt sich tatsächlich hinter den Mauern von Elysium.Wie hoch ist dein positives Potential?Frau Richter- Peill entführt den Leser in die Zukunft. Wie viele Jahre in der Ferne das Geschehen sich zuträgt, wird nicht genauer benannt. Zunächst erscheint die Welt nicht ganz so düster und beklemmend wie in anderen Büchern dieses Genres. Die Menschen wirken zufrieden und glücklich, lassen sich führen und hinterfragen nicht. Doch es brodelt unter der Oberfläche. Nicht alle heißen das System gut. Nicht alle sind blind für das was sich tatsächlich abspielt. Und so kristallisieren sich die dystopietypischen Strukturen heraus.FIP. Eine FörderungsIntensive Person.Für mich ist bei einer Dystopie die Verwurzelung im hier und jetzt wichtig. Realitätsbezug und Realitätsnähe bringen einen erschreckenden und spannenden Effekt. Themen die bereits heute für Grundsatzdiskussionen sorgen, bedenkliche technische Entwicklungen, beängstigende Experimente und Forschungsgebiete - mögliche Weiterentwicklung solcher Thematik versponnen in die zukünftige Zeit, ergeben für mich ein standfestes Grundgerüst für eine Dystopie. So hat auch hier die Autorin interessante Eckpfeiler erschaffen und in ihrer eigenen Art und Weise ausgebaut. Ich hätte mir detaillierter Beschreibung der Strukturen und des Lebens der Menschen gewünscht. Es finden sich einige Botschaften z.B.  zum heutigen Konsumverhalten, der Ausbeutung des Planeten, Umgang mit geistig und körperlich Behinderten oder Alten Menschen. Denkanstöße werde gesetzt.In Elysium wird dir geholfen.Mit der Hauptprotagonistin kam ich ganz gut zurecht. Manchmal hatte ich jedoch meine Schwierigkeiten mit ihr. Auch wenn sie mir nicht gleich super sympathisch war und ich sie gerne zu mehr Initiative überredet hätte, habe ich sie gerne durch die Geschichte begleitet. Andere Charaktere bleiben eher im Hintergrund oder einseitig. Im späteren Verlauf der Erzählung darf der Leser dann doch ein wenig tiefer blicken. Das eigentliche Geschehen wird immer wieder durch Rückblenden in Fenjas früheres Leben unterbrochen. Dies schnitt meinen Lesefluss ein wenig. Außerdem glaube ich, dass dies mit ein Grund war, warum das Spannungslevel nicht so hoch steigt. Ich habe die Geschichte neugierig verfolgt. Große Spannungsmomente und extremes mitfiebern ergaben sich für mich aber nicht. Als jemand der schon viele Dystopien gelesen hat, empfinde ich "Elysium" nicht wirklich aus der Menge hervorstechend, aber durchwegs ansprechend und lesenswert. Auf die Fortsetzung bin ich auf jeden Fall gespannt, denn gerade zum Ende hin gefiel mir die Geschichte besser.Erzählt wird von Fenja in der Ich Perspektive. Mit dem Schreibstil von Frau Charlotte Richter-Peill kam ich gut zurecht. Locker. leicht und flüssig führt sie durch die Geschichte. Das Erzähltempo war großteils angenehm. Zwischendurch erschienen mir Passagen ein wenig langatmig z.B. bei den Rückblenden. Möglicherweise wollte ich aber auch nur rasch zurück zur eigentlichen Geschichte - Fenjas Gegenwart. Die Sprache ist zur Geschichte passend.Fazit: "Das Orakel von Farland - Elysium" ist der Auftakt von Frau Charlotte Richter-Peill dystopischer Trilogie. Durchaus ansprechend. Durchaus lesenswert. Doch mit Luft nach oben und Steigerungspotential für die Folgebände. Ich habe die Protagonistin trotz Schwächen gerne auf ihrem Weg begleitet. Von mir gibt es gute *** Sterne. Zitat "Vorgeburtliche Tests. Würde es irgendwann dahin kommen, dass der Tag des Orakels nicht mehr in der Hauptstadt stattfand? Sondern im Mutterleib?"(Seite 134) Reihe Band 1: Das Orakel von Farland - ElysiumBand 2: Das Orakel von Farland - NordlandBand 3: Das Orakel von Farland - Eden

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  • Bedrückende Dystopie, die ihr Potenzial nicht ausgeschöpft hat

    Das Orakel von Farland - Elysium

    lex-books

    „Elysium“ von Charlotte Richter-Peill habe ich im Rahmen einer Leserunde auf Lovelybooks gemeinsam mit der Autorin und anderen Lesern diskutieren dürfen. Dieser Austausch war für mich hilfreich, um ein Buch einordnen zu können, das sehr eigene Wege bestreitet. „Elysium“ ist eine Dystopie für Jugendliche und junge Erwachsene und kann wie viele Bücher seiner Art auch altersübergreifend gelesen werden. Es setzt jedoch spezielle Schwerpunkte, die der Autorin wichtig waren, unter deren Last sich die Geschichte von Protagonistin Fenja aber nicht durchgängig dynamisch entwickeln konnte.  Das Buch spielt in einer Zukunft, in der es kaum noch Kriminalität und Verbrechen gibt, da Menschen in jungen Jahren von einem „Orakel“ geprüft und ausgesondert werden, sobald in ihnen negative Persönlichkeitsstrukturen erkannt werden. Diese Menschen kommen daraufhin nach „Elysium“, eine Art Umerziehungsanstalt, wo sie angeblich gefördert und wieder auf den richtigen Weg gebracht werden. Heldin der Geschichte ist Fenja, ein junges Mädchen, das nie und nimmer geglaubt hätte, selbst einmal in „Elysium“ zu landen und auf jene, die ausgesondert wurden von oben hinab geschaut hat. Nun muss Fenja selbst nach „Elysium“ und dort nicht nur ihre Einstellung gegenüber einem auf Optimierung ausgelegten System neu überdenken, sondern sich auch ihren eigenen, dunklen Dämonen stellen. Die inhumanen Zustände in „Elysium“ lernen wir gemeinsam mit Fenja innerhalb ihres bedrückenden Alltages kennen – wenn sie Gespräche mit anderen Jugendlichen führt, an verhörartigen Gesprächsrunden teilnimmt, sich Dokumentationen oder politische Werbefilme anschaut. Wir begleiten Fenja zu Arbeitsdiensten auf dem Feld, in die Küche, auf eine Tötungsstation für Tiere, in einen Krankenflügel – Erlebnisse zwischen einfacher, harter Arbeit und schockierender Traumatisierung. Das Buch bietet eine Diskussionsgrundlage für viele ethische und gesellschaftspolitisch relevante Fragen – als Geschichte funktionierte es für mich allerdings nur bedingt. Obgleich gut geschrieben, wirkten viele Szenen auf mich sprunghaft aneinandergereiht und liefen für mich nicht zu einer spannenden Ereigniskette zusammen. Nach einem vielsprechenden, unmittelbaren Start, hatte ich schnell das Gefühl, gemeinsam mit Fenja auf der Stelle zu treten und die Geschehnisse vorwiegend widerstandslos zu erdulden und zu beobachten – dies noch verstärkt durch einige ausführliche Rückblicke. Mir persönlich fiel es schwer, einer weitestgehend passiven Figur zu folgen. Ich hätte mir gewünscht, eine nachvollziehbare Entwicklung vom verwöhnten Mädchen zur Kämpferin mitzuerleben, die aber in diesem Auftaktband weitestgehend ausblieb. Charlotte Richter-Peill hat sich außerdem bemüht, die dunklen Charakterseiten ihrer Protagonistin aufzuzeigen, wodurch mir diese nicht immer sympathisch war. Fenja ist häufig impulsiv, im Guten wie im Schlechten. Sie kann mitfühlend sein, aber auch missgünstig und wütend. Reflektierende Gedankengänge zu diesen Schattenseiten folgten für mich keiner klaren Linie, so dass Fenja sich auch in dieser Hinsicht nur wenig entwickelte und bis zum Ende für mich immer etwas unberechenbar und undurchsichtig blieb. Leider fehlten mir auch Bilder, die das Kopfkino in Gang setzen und Spannung erzeugen. Die Welt von Farland, in der diese Dystopie spielt, entstand nicht vor meinem inneren Auge, auch deshalb nicht, weil der Blick auf die Figurenpalette häufig nur oberflächlich fällt - die Direktorin von „Elysium“, Fenjas Familie, die Mitgefangenen, die Mentoren, die den Jugendlichen zur Seite gestellt werden - allesamt Charaktere, die ausschnitthaft Einblicke in ein Unrechtssystem gewähren, zu häufig aber in den Rändern ihr Dasein fristen. Dabei hätte ich über einige Figuren sehr gerne, sehr viel früher, sehr viel mehr erfahren – vor allem über Fenjas Mentor Merten, der sich zu einer wichtigen, vielschichtigen Figur zu entwickeln scheint. Ich habe vor einigen Jahren ein anderes Buch der Autorin gelesen („Magoria“), das mir sehr gefallen hat. „Elysium“ habe ich mit Spaß begonnen zu lesen, aber etwas enttäuscht beendet. Der Roman wirft viele wichtige Fragen auf. Was ist normal? Was ist unnormal? Was ist gut, was ist schlecht? Was ist behandlungsbedürftig, was sollte besser nicht behandelt werden? Der Plot selbst gerät über diese Überlegungen aber ins Straucheln und konnte mich letztendlich nicht mitreißen. Wie erwähnt handelt es sich um eine Trilogie, so dass Fenjas Weg womöglich gerade erst wirklich begonnen hat und das Entwicklungspotenzial keineswegs erschöpft ist. Das Ende des Buches legt dies durchaus nahe. Doch leider hat mich dieser erste Teil trotz seines kurzweiligen, guten Schreibstils nicht wirklich neugierig auf die Fortsetzungen machen können.

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