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Charlotte_Richter_Peill

vor 1 Jahr

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„Ich stieg in den Bus, alle Worte sackten zusammen, mein Kopf war ein Ballon voller Betäubungsgas.“

So fühlt sich Fenja, als sie nach Elysium reist. Was sie dort erwartet, das erfahrt Ihr in meinem Roman, der gerade als eBook erschienen ist.

Macht mit bei meiner Leserunde – ich freue mich auf angeregte und anregende Gespräche, bin neugierig auf eure Fragen und Gedanken zu Elysium, erzähle auch gern von meiner Arbeit, von dem, was mich außer Schokolade am Schreibtisch hält, vom Leben einfangen in Worten und Sätzen.

Worum geht’s?

In Farland lebt man in Frieden und Harmonie. Denn eine Instanz – das Orakel – erkennt, bei wem das „negative Potenzial“ überwiegt und sondert diese Menschen aus der Gesellschaft aus, bevor sie anderen schaden können. Ein Paradies? Genau das hat Fenja immer geglaubt. Bis sie selbst als Gefahr eingestuft wird und Freunde und Familie verlassen muss. Nur wenn sie im Förderzentrum Elysium ihre angeblichen Charaktermängel beheben lässt, darf sie zurückkehren. Doch was sie in Elysium erlebt, treibt sie an ihre Grenzen und stellt ihr ganzes bisheriges Leben in Frage ...

Der dotbooks-Verlag verlost 10 Exemplare von „Elysium“ als eBook. In den Lostopf geht’s mit Eurer Antwort auf meine Frage:

In einer Woche musst Du Deine Familie, Freunde, deinen Partner für lange Zeit (und vielleicht für immer) verlassen – wie verbringst du diese Woche?

Ich freue mich auf eure Beiträge!

Viele Grüße,

eure Charlotte Richter-Peill


Autor: Charlotte Richter-Peill
Buch: Das Orakel von Farland - Elysium

msanne

vor 1 Jahr

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Hallo,
Um deine Frage zu beantworten: ich würde wahrscheinlich ein paar schöne Stunden planen und mich ganz auf die Menschen konzentrieren, die mir wichtig sind in meinem Leben. Trotzdem wäre mir Normalität sehr wichtig (dh weiterhin in die Schule gehen usw), denn dies gibt einem einfach Stabilität und verdeutlicht nicht, dass man bald alles verlassen muss, das man liebt.
Ich finde der Klappentext des Buches klingt sehr interessant und ich würde mich freuen, wenn ich es lesen dürfte und erfahren könnte was mit diesen aussortieren Menschen passiert.
Gruuß Anne

Charlotte_Richter_Peill

vor 1 Jahr

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@msanne

Hallo liebe Anne,

gerade habe ich von meinem Verlag die Nachricht erhalten, dass die Leserunde zu "Elysium" eröffnet ist. Jetzt wollte ich einmal gucken, ob ich mit dem Beiträge schreiben usw. zurechtkomme (ich bin nämlich nicht so wahnsinnig Internet- und Leserunden-erfahren... ) und lese hier gleich Deine Antwort auf die Lostopf-Frage. Jetzt versuche ich mal, Dir zu antworten und hoffe sehr, es klappt ...

Deine Gedanken zu der Frage ähneln der Antwort, die ich selbst geben würde. Genau wie Dir wäre es in so einer letzten Woche auch für mich am wichtigsten, den Menschen nahe zu sein, die mir am Herzen liegen. Das Schreiben würde ich wohl zurückstellen, das ist ja eher eine einsame Angelegenheit, und nach Einsamkeit wäre mir in so einer Woche wirklich nicht zumute. Ansonsten würde ich wohl, genau wie Du, weitgehend normal leben wollen - eher keine Weltreise auf den letzten Drücker, keine Fallschirmsprünge usw. Ich würde hoffen, dass diese letzte Woche im Sommer liegt, dann würde ich jeden Tag mit den Menschen, die ich mag, picknicken gehen und/ oder ans Meer fahren, die Ost- und die Nordsee sind hier nicht so weit weg, und Picknicks liebe ich einfach immer und überall. Im Winter wären es dann halt Picknicks im Haus, vor dem Ofen.

So, nun hoffe ich, dass mein Beitrag Dich erreicht und würde mich sehr freuen, wenn Du bei der Leserunde dabei bist!

Herzlich
Charlotte

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seregil

vor 1 Jahr

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Hallo :)

Das ist prinzipiell ja eine Frage, die öfter gestellt wird. Was würdest du machen, wenn du nur noch so und so lange irgendwo hättest etc und generell gibt es da ja keine richtige oder falsche Antwort. Klar möchte man dann noch möglichst viel Zeit mit den liebsten verbringen, selbst wenn es nur einige schöne Tage zuhause wären oder vielleicht sogar noch einmal gemeinsam wegfahren, aber so oder so sollte man auch im Vorfeld schon viel Zeit miteinander verbracht haben, sodass man sich in der Woche nicht sagen muss: Ich muss jetzt alles nachholen was ich versäumt habe all die Jahre mit meinen liebsten Menschen zu machen, sondern einfach denkt "bevor der neue Abschnitt in meinem Leben anfängt, möchte ich generell noch ein paar schöne Abschlussstunden gemeinsam haben bevor man sich irgendwann wiedersieht". Und dass es "für immer" ist, muss man sich ja nicht zwangsläufig denken, denn man kann schließlich auch alles tun um einen Weg zu finden die Leute, die man liebt nicht einfach für immer verlassen zu müssen. :)

das Buch klingt sehr interessant, ich drücke mal jedem, der hier mitmacht die Daumen <3

Charlotte_Richter_Peill

vor 1 Jahr

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@seregil

Hallo liebe Letizia und Birgit, lara96, malin492 und seregil,

nun weiß ich gar nicht, ob Ihr noch einmal hier auf die "Lostopf-Bewerbungs-Seite" schaut, aber auf jeden Fall möchte ich auch Euch noch einmal ganz herzlich begrüßen, Euch für Eure durchdachten Antworten danken - und vor allem dafür, dass Ihr diese Gedanken mitteilt, das ist ja schon was ziemlich Persönliches. Und stimmt, es ist eine "klassische" Frage, der man immer wieder begegnet und die einen vielleicht anregen kann, über das eigene Leben nachzudenken/ die eigenen Werte und Prioritäten zu überprüfen. Richtig oder falsch antworten geht da gar nicht, da gibt es nur eine Antwort, die zu einem selbst passt. Insofern finde ich es auch gut, dass die Auslosung wirklich eine Auslosung wird (bzw. jetzt schon war), also ein "in-den-Lostopf-greifen", ohne Bewertung oder Sortierung nach "richtige Antwort, falsche Antwort".
Oh, und auch herzlichen Dank für die Cover-Komplimente! Da habe ich mich wirklich gefreut und hoffe natürlich, dass der Inhalt die Erwartungen erfüllt. Das wäre schön.

Herzlich grüßt Euch Charlotte

Charlotte_Richter_Peill

vor 1 Jahr

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@LoewieLoew

Liebe LoewieLoew,

gerade habe ich die Beiträge nochmals gelesen und bin an Deinem Beitrag hängen geblieben, weil genau das auch für mich die Ausgangsfrage war: Was bewerten wir als positiv und als negativ, inwieweit ist das gesellschaftlich vorgegeben, wie stark wirken die "lichte Seite" und die Schattenseite in uns und zeigen sich in unserem Handeln, wie sehr können und wollen wir uns mit diesem Schatten auseinandersetzen, das sind für mich hochinteressante Fragen, die mich in meinem Schreiben ziemlich durchgängig beschäftigen ...

Herzlich
Charlotte

LoewieLoew

vor 1 Jahr

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@Charlotte_Richter_Peill

Liebe Charlotte,
toll,das du dir die Zeit nimmst und auf die Bewerbungen persönlich reagierst, das finde ich super. Und ganz ehrlich, das animiert mich, dein Buch zu kaufen, weil ich durch deine Einstellung, hier sich mit jedem Kommentar auseinander zu setzen, klasse finde (vielleicht ist das üblich, das weiß ich nicht) aber auch vor allen Dingen dass ich deine Ausgangsfrage richtig erfasst habe, denn mit diesem Thema beschäftige ich mich auch sehr oft. Ich habe recht strikte Vorstellungen, was ich als richtig und falsch empfinde in wesentlichen Dingen des zwischenmenschlichen Miteinanders und da knapse ich oft dran, dass ich menschlich nur schwer damit zurecht komme, wie sich manche Menschen (mir gegenüber) verhalten bzw. dass ich da manches auf mich als Person beziehe. In manchen Dingen finde ich für mich, gibt es nur ein klares richtig oder falsch, auch wenn ich immer wieder Entschuldigungen und Erklärungen für das Verhalten anderer suche, weil ich mich immer wieder frage, bin ich mit meiner Grundeinstellung vielleicht zu hart, ist es ungerecht, dass an sich selbst gesteckte "Maß" für einen Umgang miteinander auch an anderen anzuwenden? Ich glaube ja. Aber was der Verstand einsieht, will die emotionale Seite in mir noch lange nicht einsehen und akzeptieren *lach*.
Dadurch, dass ich jetzt weiß, dass die Ausgangslage und Frage, die dem Buch zugrunde liegt, wirklich diese ist, habe ich schon von Vornherein eine Beziehung zum Buch, ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich teilweise irritiert war, als ich die anderen Bewerbungen gelesen habe, die sich zum Großteil darauf bezogen, auf die Frage, was fängt man mit 7 Tagen an, die einem im Leben verbleiben? Da habe ich gedacht häh? In der Zusammenfassung des Buches steht doch etwas ganz anderes....ich habe aber auch ehrlich gesagt nicht geschnallt bzw. gesehen, dass es hier auch Leseproben gibt zum Buch, wo das wahrscheinlich mit den 7 Tagen steht, ich war hier in Lovely Books noch nicht so aktiv, da ich seit Januar diesen Jahres ein Haus saniert, umgebaut und renoviert habe, aus einer anderen Stadt nun hierhin gezogen bin und obwohl noch sehr viel Arbeit ist, mir nun zwischendurch mal die Zeit nehme, auch wieder ein Privatleben zu haben und daher habe ich hier mal einen Abend ein bischen gestöbert und bin auf dein Buch gekommen, was mich sofort angesprochen hat.
Wenn sich das Buch alleine mit dieser Frage beschäftigen würde, was man mit dem Leben anfängt, wenn nur noch 7 Tage verbleiben, fände ich das nicht sehr spannend und originell, muss ich ehrlich sagen, zumal ich anscheinend vollkommen anderes reagieren würde, als viele hier geschrieben haben. Ich würde mich hinsetzen und meine behördlichen Dinge regeln und alles in Fluß bringen inkl. Testament, damit mein Mann ohne mich nicht auf einmal dasteht und unser gemeinsames Haus nicht mehr halten kann, weil er keinen klaren Kopf dafür hat. Dann würde ich mich hinsetzen und eine lange Liebeserklärung an ihn schreiben, dass er die einzige wirkliche LIebe in meinem Leben war, aber ebenso schreiben, dass ich ihn von Herzen wünsche, dass er eine wirkliche Liebe auch ein 2. Mal erlebt nach mir, denn er bleibt ja alleine zurück. Das wäre mir das Wichtigste und nicht, dass ich jede Minute, die mir noch bleibt, vollauf genieße und lebe...

Übrigens, das Cover hat mich auch sehr angesprochen und war wirklich ein Grund, sofort mal auf das Buch zu gehen, wenngleich ich ansonsten wirklich nicht viel auf das Cover achte.

So, und jetzt werde ich mich mal damit beschäftigen, ob ich das überhaupt schnalle, wie ich so ein Buch auf meinen Reader bekomme. Ich bin nämlich technisch eine absolute Nulpe und hab mich noch niemals damit befasst, wie ich Bücher auf meinen Reader, den ich geschenkt bekommen habe, runterlade *lach*

Und jetzt will ich von dem düsteren Thema doch mal abkommen und gehe wieder ein bischen Wände abschleifen :-)))

Herliche Grüße
Birgit

Charlotte_Richter_Peill

vor 1 Jahr

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@LoewieLoew

Hallo liebe Birgit,

vielleicht findest Du ja, neben dem Wände abschleifen, doch auch wieder Zeit zum Hereinschauen in dieses Forum, sozusagen als Pause und um den Kopf freizukriegen vom Mörtelstaub ... Dein Beitrag hat mich sehr beeindruckt in seiner Offenheit und Ehrlichkeit. Das mit dem Gut und Böse, richtig und falsch ist ja wirklich ein schwieriges Thema und mir fällt es oft nicht leicht, da eine klare Haltung zu gewinnen bzw. ich schaue immer sehr viel auf das "Einerseits/ Andererseits". Wahrscheinlich schreibe ich deswegen auch darüber, weil mir dazu so vieles im Kopf herumgeht. Welche Seiten wollen wir an uns, welche nicht und warum, was lehnen wir an anderen ab und warum ...
Aber zunächst: Nein, die letzten sieben Tage sind im Roman nicht das Thema. Die Idee zu der Frage entstand aus der ersten Fassung des Romans. In dieser Rohfassung setzte die Geschichte nämlich an der Stelle ein, wo Fenja erfährt, dass sie in einer Woche nach "Elysium" reisen muss. Im Gespräch mit einer Lektorin habe ich mich dann aber dafür entschieden, den Roman zu einem späteren Zeitpunkt beginnen zu lassen, nämlich an dem Tag, an dem Fenja ihr bisheriges Zuhause tatsächlich verlässt. Man erfährt also in "Elysium" gar nicht genau, was sie in den letzten sieben Tagen getan hat, obwohl es natürlich schon ein paar Hinweise gibt. Aber das Thema ist tatsächlich ihre Zeit in Elysium, wie sie dort zurecht kommt, was sie erlebt mit sich und den anderen, wie sie sich mit ihren Schattenseiten auseinandersetzen muss, aber auch mit dem Schatten einer Gesellschaft, in der sie aufgewachsen ist.
Oh, und was genau in Leserunden üblich ist, da bin ich ähnlich unerfahren wie Du, ich habe zwar mit meinem vorigen Roman "Magoria" schon einmal an einer Leserunde teilgenommen, aber das ist bereits drei Jahre her ... Damals fand ich es sehr angenehm, dass wirklich persönliche Gespräche mit den Lesern entstanden sind, und wenn es meine Zeit erlaubt, würde ich das auch diesmal wieder gerne so handhaben. Am liebsten wäre mir ja eine Leserunde, in der man sich "in Fleisch und Blut" kennenlernt und noch einmal ganz anders ins Gespräch kommen kann, aber so etwas ist natürlich schwierig zu initiieren.
Und fürs Runterladen und alle technischen Feinheiten drücke ich Dir alle Daumen! Ich fremdele auch noch sehr mit allem, was sich um Lesegeräte rankt ...

Herzliche Grüße schickt Dir
Charlotte

LoewieLoew

vor 1 Jahr

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@Charlotte_Richter_Peill

Danke liebe Charlotte für das eingehen auf meinem Kommi und das mit den 7 Tagen :-) Danke auch für die guten Wünsche mit dem Mörtelstaub :-) Nach nunmehr 10 Monaten Bauarbeiten gehe ich wirklich auf dem Zahnfleisch, aber es steht noch einiges bevor :-( Wozu ich gerade Null Lust habe bei dieser Jahreszeit, aber nun ja, wird schon...
Und schön zu lesen, dass jemand auch nicht so Technik affin ist. Ich komme mir ja bald wie eine Steinzeitoma oder Außerirdische vor und meine Weigerung, ein Smartphone haben/besitzen zu wollen wird nur milde belächelt, als hätte ich sie nicht alle. Mein normales Handy
ist seit Wochen nach dem Umzug verschütt, ich bin seit 2,5 Monaten handylos. Das ich damit leben kann, entsetzt und erschüttert alle Menschen. Ich bin vermutlich gerade die einzige 49jährige in Deutschland, die nicht über Mobilfunk erreichbar ist :-) und werde daher komisch angeschaut.

Die Leserunden sind heute losgegangen, ich bin gespannt. Ich wünsche dir schöne, aber vor allen Dingen auch inhaltlich gute Feedbacks zum Buch, vom dem ja Fortsetzungen geplant sind, wie ich auch festgestellt habe. Es wird höchste Zeit, das meine Baustelle hier ein Ende nimmt und ich den Winter fürs schmökern habe :-)
Ganz liebe Grüße Birgit

Charlotte_Richter_Peill

vor 1 Jahr

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@LoewieLoew

Liebe Birgit,

falls es Dich tröstet, auch ich lebe ohne Phone, weder Smart noch I, ohne Pad oder Pod, und mein Handy feiert bald seinen zehnten Geburtstag. Zwei Freundinnen haben dasselbe Modell, wir überlegen, einen Fanclub zu gründen. Ja, und 47 bin ich auch schon und tue mich nach wie vor schwer mit der Technik. Aber vielleicht muss man nicht alles können im Leben, auch wenn mich manchmal die Angst beschleicht, dass ich irgendwann "rausfalle" aus dieser immer schneller werdenden, durchdigitalisierten Welt. Obwohl ich vieles an dieser Welt auch schätze, z.B. die Möglichkeit einer Leserunde im Internet, den virtuellen Leser-Kontakt ...

Oh, und die Fortsetzungen von "Elysium" sind nicht nur geplant, sondern schon auf dem Markt. Bei den eBooks geht das ja alles viel fixer. So viel zur sich schneller drehenden Welt ...

Ich freu mich, wenn Du bei der Leserunde dabei sein magst und bin gespannt auf Deine Kommentare!

Herzlich
Charlotte

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