Charlotte Richter-Peill Magoria - Das Haus der Schatten

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Inhaltsangabe zu „Magoria - Das Haus der Schatten“ von Charlotte Richter-Peill

Die schüchterne Maja verbringt ihre Freizeit am liebsten mit Büchern und Schokolade. Bis sie nach einer total verunglückten Party von einer unheimlichen Schattenfrau mit einem Fratzengesicht bedroht wird. Niemand sonst kann sie sehen. Spinnt Maja jetzt? Wird sie verrückt?
Eine Lehrerin erzählt ihr wenige Tage später von Magoria, dem Haus der Schatten, und sie erfährt die Wahrheit über die Schattenmenschen. Auf dem abgelegenen Gut in den Bergen wird Maja in den Ferien zusammen mit fünf anderen Jugendlichen in den Geheimbund der Jäger aufgenommen. Ein hartes Training für Körper, Geist und Seele beginnt. Denn der Kampf gegen die Schatten ist kein gewöhnlicher Kampf. Aber Maja, die graue Maus, verwandelt sich mit jedem Tag mehr. Sie genießt die Freundschaft und den Zusammenhalt auf Magoria, sie verliebt sich und wird zur starken Anführerin ihrer Gruppe. Doch die Nacht, in der sie sich den Schatten stellen muss, rückt unerbittlich näher.

Tolles Jugendbuch mit wichtiger Botschaft! Fantasievolle Ideen & vielseitige Charaktere treffen auf eine interessante Geschichte. Lesen!

— Tini_S

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  • Das Haus der Schatten

    Magoria - Das Haus der Schatten

    odenwaldcollies

    20. August 2013 um 10:44

    Die 17-jährige Maja kann sich nicht so akzeptieren, wie sie ist: sie findet sich zu dick und hat ein Problem damit, daß sie gerne isst. Außerdem fühlt sie sich als Außenseiterin; ihre Freundin Rhonda, die Maja so sieht, wie sie ist, versucht sie immer wieder davon zu überzeugen, daß sie ein toller Mensch ist, der sehr gut zuhören kann. Als Maja nach einer verkorksten Party einer unheimlichen Schattenfrau mit einem fratzenartigen Gesicht begegnet, zweifelt sie an ihrem Verstand. Kurz darauf eröffnet ihr die  Lehrerin Ada Graumel, daß sie zu den wenigen Menschen gehört, die die Schatten sehen können und weiht sie in das Geheimnis dieser Wesen ein. Daraufhin verbringt Maja ihre Sommerferien auf Magoria: dem Haus, in dem sie mit anderen Anwärtern trainiert wird, gegen die Schatten zu kämpfen. Dieses Buch ist der Auftakt einer geplanten Trilogie über Maja, Magoria und die Schattenjäger. Ich hoffe, die folgenden Bände werden veröffentlicht, weil ich unbedingt wissen möchte, wie es mit Maja weitergeht. „Magoria“ ist ein Jugendroman mit fantastischen Einlagen, der in sich zwar abgeschlossen ist, aber genügend Spielraum für eine weitere spannende Fortsetzung läßt. Die Umfeldbeschreibungen sind der Autorin sehr gut gelungen, vorallem die surreale Atmosphäre der Dunklen Welt der Schatten konnte ich mir sehr gut vorstellen. Während der Lektüre werden einige Fragen aufgeworfen, die am Ende jedoch alle schlüssig beantwortet werden; ebenfalls werden noch lose Handlungsenden stimmig miteinander verknüpft. Mich hat das Buch sehr zum Nachdenken angeregt und an der einen oder anderen Stelle hat mich der Gang der Handlung überrascht, da ich so nicht damit gerechnet hatte und ich mir nicht immer sicher war, wem Maja eigentlich vertrauen kann. Die Charaktere sind liebevoll und mit Tiefe dargestellt. Die Hauptprotagonisten sind nicht nur schwarz-weiß dargestellt, sondern ihre Stärken und Schwächen werden sehr gut herausgearbeitet. Besonders Maja hat mir gut gefallen, ihre Entwicklung war spannend zu verfolgen und fand sie absolut nachvollziehbar, auch wenn ich mir an der einen oder anderen Stelle gewünscht hätte, daß sie sich anders verhalten hätte. Aber auch die anderen Anwärter, die mit Maja in Magoria ankommen, haben ihre kleinen Geheimnisse; nicht alle werden aufgeklärt, daher bin ich auch auf deren Entwicklung in der Fortsetzung gespannt. Eine weitere interessante Figur ist Ada Graumel, deren weitere Entwicklung mich ebenfalls brennend interessiert. „Magoria: Das Haus der Schatten“  ist für mich eine gelungene Mischung aus Selbstzweifel und Selbstfindung, Freundschaft, Liebe und Mut, versehen mit einer Portion Grusel.

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  • Schattenjäger und eine nicht alltägliche Heldin

    Magoria - Das Haus der Schatten

    Poligonion

    12. August 2013 um 13:34

    Magoria - Das Haus der Schatten ist ein Jugendroman von Charlotte Richter-Peill, der im Juni 2013 beim Rowohlt Verlag erschienen ist. Der Einband erscheint in einem schönem Mattschwarz, unterbrochen von einem hervorstechendem Rotorange und dem gelbrötlichen Schriftzug Magoria. Auch das Innere des Buches ist schön gestaltet. Die schnörkelige Schrift und die Schatten zu Beginn eines jeden Kapitels sind sehr ansehnlich und gefallen mir gut. Das Buch ist in der Ich-Form erzählt. Eine nicht allzu gebräuchliche Variante, die ich immer wieder sehr interessant finde und die es dem Leser noch schneller ermöglicht, sich in die Geschichte mit eingebunden zu fühlen. Maja ist ein Mädchen wie viele in ihrem Alter: zu pummelig, zu groß, zu schüchtern und intelligent. Sie hat nur eine wirklich gute Freundin. Maja macht sich viel zu viele Gedanken über die Gedanken anderer und übersieht dabei ihr eigentliches Potential. Im Laufe der Geschichte zeigt sich, dass das Mädchen eine nicht alltägliche Heldin ist, die weit über sich hinaus wachsen kann. Seltsame Gestalten begegnen ihr. Einzig ihre Lehrerin Ada erfährt dies im näheren Umfeld und berichtet der verängstigten Maja von Magoria. Einem Ort in den Bergen an dem sonderbare Dinge geschehen. Dorthin reist die junge Frau mit einer Gruppe Teenager und soll dort in kürzester Zeit zum Schattenjäger ausgebildet werden. Der Leser begleitet die Gruppe während dieser Zeit und erfährt Stück für Stück mehr über die sonderbaren Wesen, die auf Magoria Schatten genannt werden. Höhepunkt des Aufenthaltes bildet eine ganz besondere Nacht die das Leben vieler Jäger verändert. Der Autorin ist es gelungen, die Protagonisten sehr lebendig und bildlich erscheinen zu lassen. Das Setting ist fantasievoll und enorm detailreich beschrieben. Die teilweise düstere Atmosphäre nimmt den Leser sofort gefangen und lässt ihn nicht wieder los. Von Anfang an ist der Spannungsbogen straff gespannt und bleibt dies bis zum unerwarteten Ende. Magoria ist ein in sich abgeschlossener Roman für Jugendliche, der aber viel Potential für die beiden geplante Fortsetzungen bietet. Absolut lesenswert!

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  • Rezension: "Magoria: Das Haus der Schatten" ist ein echtes Lese-Highlight!

    Magoria - Das Haus der Schatten

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. July 2013 um 14:22

    Nachdem die siebzehnjährige Maja auf einer Schulparty beobachten muss, wie ihr heimlicher Schwarm eine andere küsst, flüchtet sie auf ihrem Fahrrad nach Hause. Kurz vor ihrem Ziel taucht wie aus dem Nichts eine Schattengestalt vor ihr auf, eine Frau mit völlig verzerrten Gesichtzügen die ihren Namen ruft. Panik und Angst macht sich in Maja breit und als sie schon kurze Zeit später in der Schule sieht, wie sich eine Schattengestalt an einen Mitschüler heranmacht, zweifelt sie an ihrem Verstand. Ihr panischer Gesichtsausdruck bleibt allerdings nicht unbeobachtet und eine Lehrerin erzählt ihr, dass auch sie die Schatten sieht und Maja nicht verrückt ist. Frau Graumel, die Lehrerin, bietet ihr an, in den Sommerferien mit nach Magoria zu kommen. Dort werden Schattenjäger ausgebildet und gemeinsam mit fünf anderen Jugendlichen macht sie sich auf den Weg, um ihre Schattenfrau vernichten zu können... Maja ist zu Beginn der Geschichte ein schüchternes, übergewichtiges Mädchen mit wenig Selbstbewusstsein. Nur ihre einzige und beste Freundin Rhonda nimmt sie so, wie sie ist. Doch in Magoria begegnet man den Neuankömmlingen freundlich und nimmt sie in ihre Reihen auf. Durch hartes Training und ihren Willen, erntet Maja Anerkennung und wird die Beste in ihrer Gruppe. Und sie verliebt sich. Die Schattenfrau, von der sie verfolgt wird, verschweigt sie, denn das würde ihr als Schwäche ausgelegt und Schwäche wird in Magoria nicht geduldet. Maja will in der Nacht, in der das Portal in die Schattenwelt öffnet, so gut und stark sein, dass sie die Schattenfrau töten kann. Maja, die Protagonistin, ist eine unglaublich gut gezeichnete Figur. Zu Beginn schüchtern und voller Selbstzweifel, erlebt man als Leser ihre Entwicklung zum selbstbewussten, ja fast schon überheblichen, erfolgreichen Mädchen, das auf andere herabblickt um letztlich, durch Erfahrungen und bestimmte Ereignisse, zu sich selbst zu finden. Durch die Ich-Form der Geschichte, bekommt man tiefe Einblicke in Majas Gedanken- und Gefühlswelt. Ihr Denken und Verhalten lösten bei mir die unterschiedlichsten Gefühle aus und auch wenn ich Maja nicht zu jedem Zeitpunkt mochte, so waren ihre Beweggründe doch durchweg menschlich und authentisch, denn wir sind nicht immer perfekt. Diese Darstellung von Majas Charakter fand ich sehr interessant und dadurch ist es der Autorin perfekt gelungen, Tiefe zu erzeugen. Das betrifft auch andere Figuren des Romans. Da ist zum Beispiel Carolin, die einem großen Erwartungsdruck unterliegt, weil ihre Eltern bereits erfolgreiche Schattenjäger sind oder Kevin, der zumeist verschlossen und unfreundlich wirkt aber eine große Last und Bürde mit sich trägt. Oder auch Rick, der einzige seiner Familie, der keine Schatten sehen kann, für die Zucht der sensiblen Neumondpferde verantwortlich ist und als eingeweihter Außenstehender einen neutralen Blick auf Magoria hat. Schon durch das erste Auftauchen der Schattenfrau, gelingt es Charlotte Richter-Peill Spannung aufzubauen und man möchte unbedingt wissen, was es damit auf sich hat. Richtig gruselig fand ich die Schilderung einer Filmvorführung während der Ausbildung der neuen Schattenjäger. Teil der Ausbildung ist auch das Überwinden seiner Angst in einem Labyrinth, in fast vollständiger Dunkelheit und in einem alten, unbekannten Gemäuer. Das ist so spannend beschrieben, dass man sich nie in eine ähnliche Situation wünscht. Auch die Ereignisse in der Schattenwelt selbst sind hochspannend und all diese Begebenheiten erinnern an einen Psycho-Thriller, der uns unsere menschlichen Schwächen aber schlussendlich auch unsere Stärken aufzeigt. Auf eine kleine Liebesgeschichte darf man sich auch freuen und der Roman hält eine wertvolle Botschaft, vor allem für die jugendlichen Leser, bereit. Der Schreibstil der Autorin erzeugt unheimlich viel Atmosphäre, ist leicht und flüssig zu lesen aber auch durchaus für erwachsene Leser geeignet. Am Ende des Buches wartet zwar kein böser Cliffhanger und alle wichtigen Fragen wurden schlüssig beantwortet, dennoch ist da viel Potential für eine Fortsetzung. Diese Geschichte ist von der Autorin als Trilogie angedacht und ich hoffe sehr, dass es auf Magoria für uns Leser weitergeht! „Magoria: Das Haus der Schatten“ hat mich mit seiner spannenden Story, den hervorragend ausgearbeiteten Charakteren und dieser unheimlichen, teilweise gruseligen Atmosphäre in seinen Bann gezogen und nicht mehr losgelassen. Ein absolutes Buch-Highlight mit der Botschaft des sich selbst Annehmens, mit allen Stärken und Schwächen, denn das macht die Persönlichkeit eines Menschen aus. Dieses Buch muss man einfach lesen!

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  • Kampf gegen die Schatten

    Magoria - Das Haus der Schatten

    Sternenstaubfee

    30. June 2013 um 18:01

    Die 17-jährige Maja fühlt sich als Außenseiterin. Am liebsten taucht sie daher in ihre Bücher ab und lässt die reale Welt hinter sich. Doch plötzlich ereignet sich etwas, das Majas Welt auf den Kopf stellt: sie sieht Schattenwesen. Maja hat Angst, verrückt zu werden, doch dann wird sie von ihrer Lehrerin angesprochen. Diese kann die Schattenwesen auch sehen und lädt Maja ein, in den Ferien mit nach Magoria zu kommen. Dort soll Maja gemeinsam mit fünf anderen Jugendlichen im Kampf gegen die Schatten ausgebildet werden. Mein Leseeindruck: Ich bin auf dieses Buch eher zufällig aufmerksam geworden und freue mich nun sehr darüber, da ich sonst eine spannende Geschichte verpasst hätte! Maja als Hauptprotagonistin war mir von Anfang an sympathisch. Sehr gut werden ihre Selbstzweifel und ihre Unsicherheiten geschildert, und so kann man auch im Laufe der Geschichte sehr schön ihre Entwicklung mitverfolgen.  Zum Teil entwickelt sie sich in eine Richtung, die mir nicht immer gefallen hat, doch blitzt zum Glück auch immer die "alte" Maja wieder durch. Die Beschreibung von "Magoria", das abgelegene Gut in den Bergen, hat mir sehr gefallen! Ich konnte alles sehr bildhaft vor mir sehen und hatte fast das Gefühl, selbst dort zu sein.   Die Figuren, allen voran Maja und ihre fünf Mitstreiter, sind auch sehr schön ausgearbeitet und wirken echt und lebendig. Insgesamt hat "Magoria - Das Haus der Schatten" von Charlotte Richter-Peill mir sehr gut gefallen. Es ist ein schöner Jugend-Fantasy-Abenteuer-Roman, den ich gerne weiterempfehlen werde.  

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