Feuchtgebiete

von Charlotte Roche 
2,6 Sterne bei2,255 Bewertungen
Feuchtgebiete
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (577):
Ffangirlys avatar

Najaaa, entweder man liebt das Buch für Ehrlichkeit oder hasst es dafür. Ich falle in die erste Kategorie📖

Kritisch (1016):
N

Teils wirklich eklig und eine richtige Story hat mir auch gefehlt.

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Inhaltsangabe zu "Feuchtgebiete"

Dieses Buch muss nicht mehr vorgestellt werden: ›Feuchtgebiete‹ war ein gesellschaftliches Ereignis, das niemanden unberührt ließ, zu dem jeder eine Meinung hatte. Von Bild bis ZEITmagazin wurde es euphorisch besprochen, die Leserschaft durchzog alle Schichten. Ein echter Volksbestseller.
Charlotte Roche erkundet hier schonungslos, wie wir mit unseren Tabus umgehen: ›Feuchtgebiete‹ zeigt einen weiblichen Körper in Nahaufnahme. Mutig, radikal und provokant rebelliert der Roman gegen Hygienehysterie und die sterile Ästhetik der Frauenzeitschriften, gegen den standardisierten Umgang mit dem weiblichen Körper und seiner Sexualität – und erzählt dabei die wunderbar wilde Geschichte einer ebenso genusssüchtigen wie verletzlichen Heldin.

Helen Memel liegt auf der Inneren Abteilung von Maria Hilf. Sie wartet auf den Besuch ihrer geschiedenen Eltern, in der irren Hoffnung, die beiden könnten sich am Krankenbett der Tochter endlich versöhnen. Unterdessen nimmt sie jene Bereiche ihres Körpers unter die Lupe, die gewöhnlich als unmädchenhaft gelten, und lässt Krankenpfleger Robin die Stellen fotografieren, die sich ihrem neugierigen Blick entziehen. Nebenher pflegt sie ihre Sammlung von Avocadokernen, die ihr auch in sexueller Hinsicht wertvolle Dienste leisten. Selbst wenn Helens Besessenheit eine Notoperation nötig werden lässt – ihr ungestümer Witz und ihre Wahrhaftigkeit machen sie zu einer Sensation nicht nur auf der Station des Krankenhauses. Denn sie spricht aus, was andere nicht einmal zu denken wagen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783832164225
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:250 Seiten
Verlag:DuMont Buchverlag
Erscheinungsdatum:21.03.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 27.02.2008 bei Random House Audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Habichtvor 20 Tagen
    Ein Buch, das man/frau nicht lesen muss...

    Dieser Roman ist einfach nur banal! Von Frau Roche, die ich für eine sehr gute Moderatorin und interessanten Menschen halte, habe ich mir mehr versprochen; Provokation als alleinige Grundlage eines Buches reicht einfach nicht aus und mehr als 200 Seiten zu füllen. Obwohl ich mit der Autorin durchaus die eine oder andere These teile, wie z. B. die Kritik an den Reinigungs- und Hygienewahn, der von Frauen in unserer Männergesellschaft erwartet wird, geben die Story und vor allem der Stil sowie die Sprache geben zu wenig her.

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    Emys_bunte_Welts avatar
    Emys_bunte_Weltvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ich kam mit dem Thema nicht klar.
    Das Buch war nicht mein Fall

    Info zu diesem Artikel

    Nach einer missglückten Intimrasur liegt Helen (18) im Krankenhaus. Sie wartet auf ihre geschiedenen Eltern. Unterdessen nimmt sie Bereiche ihres Körpers unter die Lupe, die gewöhnlich als unmädchenhaft gelten.Mutig und radikal rebelliert Roches Roman gegen den standardisierten Umgang mit dem weiblichen Körper - und erzählt dabei die wunderbar wilde Geschichte einer ebenso genusssüchtigen wie verletzlichen Heldin.

    Einerseits hatte ich damals als es raus kam ein Interview mit der Autorin gesehen, in dem sie über das Buch sprach und gestand das ihr das passiert sei, sie sich nicht mehr rasierte und deshalb auf die Idee zum Buch kam. 
    Danach reizte mich das Buch erst einmal gar nicht. 


    Und andererseits wurde das Buch so gelobt und ich kannte auch welche die das Buch sehr gut fand, das sie sich gleich noch das zweite Buch der Autorin geholt haben.
    Das ich es doch versuchte.
    Ich sollte auf mein Bauchgefühl hören, das ist das zweite Buch das mir so überhaupt nicht gefallen hat, obwohl es anderen sehr gut gefallen hat.

    Sie redet über ihre Hämorriden, dass sie erfolgreich Analsex hat und wenn der Mann bereit ist die Zunge in die Vagina und Nase in den Po zu stecken, hat er bestanden. Außerdem geht es um ihre Ausflüße, Gerüche und vieles mehr. 

    Ich muss aber gestehen, dass ich das Buch nicht ganz gelesen habe. 
    Schriftstellerisches Talent hat die Autorin sicher (sonst hätte sie kein Erfolg gehabt), aber ich konnte damit nichts anfangen. 

    Wem das gefällt, der sollte sich das Buch anschaffen.


    Herausgeber: Ullstein
    Erscheinungstermin: 1. Januar 2011
    Sprache: Deutsch
    Buchlänge 220

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    Thrillerkistes avatar
    Thrillerkistevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Das war selbst für mich zuviel!
    Feuchtgebiete

    Ja, ich wusste, dass dieser Roman ekelig sein soll. Aber ernsthaft? Das war selbst für mich zu viel. Ich möchte nicht wissen welche Gesichtskirmes während des Lesens zu sehen war. Ich mag Menschen, welche provozieren und ich mag Menschen, welche ihre Meinung äußern, aber Feuchtgebiete spricht Themen an, an welche ich in meinen schlimmsten Träumen nicht gedacht hätte. Ich hoffe wirklich, dass sich niemand in diesem Roman wiederfindet... Das Cover ist wirklich ganz nett, der Inhalt war absolut nichts für mich. Auch der Schreibstil war okay. Meinen Respekt an die Leute, welche dieses Buch ohne Ekelgefühl lesen konnten! Feuchtgebiete bekommt von mir Würgereize und 1 von 5 Punkten.

    Kommentare: 1
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    Tini_Tintenfischs avatar
    Tini_Tintenfischvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ich würde es nicht noch einmal lesen.
    Nicht mein Fall


    Was den super Hype auslöste kann ich nicht sagen und auch nicht nachvollziehen. Sicherlich war es die Offenheit und genaue Beschreibung aller möglichen intimen Dinge. Das Buch hat in mir leider Ekel ausgelöst und keine erotischen Gedanken. Ich würde es nicht noch einmal lesen.


    Ich finde das Cover jedoch ganz nett. Ich mag Pink und das Pflaster ist in 3D-Optik. Wirklich recht nett. Aber der Inhalt ist wie gesagt nicht meins.

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    Mrs-Jasmines avatar
    Mrs-Jasminevor 2 Jahren
    Ehrlich und ekelig

    Tja, daß hab ich mir nicht erwartet. Jede Seite ist gespickt mit ekeligen und auch schonungslos ehrlichen Worten! Manches ist einfach so wie sie es geschrieben hat, unverblümt und ehrlich. Und anderes wieder ist einfach nur ekelig und will man sich gar nicht vorstellen. Habe das Buch gelesen aber geblieben ist nicht die Begeisterung für dieses Buch, sonder eher ein Gesichtsausdruck der andere Leser vermutlich nicht zu dem Buch greifen lässt.

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    ThomasMajhens avatar
    ThomasMajhenvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Vor Vulgärsprache überquellend, unglaubwürdig und schlecht geschrieben.
    Oh mein Gott . . .

    Ich habe mir das Buch nicht selbst gekauft, dafür wäre mir mein Geld zu schade gewesen. Vielmehr habe ich es bei meiner Schwester im Regal stehen sehen und es mir irgendwann einmal aus Neugier zur Hand genommen.

    Versteht mich nicht falsch, ich mag Vulgärsprache. Ich finde durchaus Gefallen an einem kräftigen, einfallsreichen und von Herzen kommenden Fluch, auch kann man die Dinge ab und an gerne unverblümt bei seinem Namen nennen . . . Aber das!

    Ich habe vielleicht 100 Seiten des Buches geschafft, dann konnte ich nicht mehr. Der Text schien mir überwiegend aus vielleicht zehn Wörtern zu bestehen (die ich hier vorsichtshalber nicht nennen will), die sich in verschiedenen Kombinationen und Variationen im Buch verteilt finden. Ich empfand es nicht einmal als eklig, es ging mir einfach nur gewaltig auf die Nerven. Zudem ist die Geschichte derart unglaubwürdig und schwach auf der Brust, dass man den Eindruck gewinnen könnte, ein pickliges frühreifes Mädchen habe ihre "unreinen" Fantasien zu Papier gebracht.

    Nach meinem Empfinden ist dieses Buch unlesbar und es wird mir auf ewig ein großes Rätsel bleiben, wie es derart erfolgreich sein und sogar verfilmt werden konnte. Ist das wirklich das, was die Leute lesen wollen? Ach du Schei . . .

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    buchkritikerins avatar
    buchkritikerinvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Geschmacklich hat mich dieser Roman überstrapaziert
    Mutig, aber ekelerregend

    Ich weiß nicht, wo man die Grenze von Geschmacklosigkeit ansetzen sollte. Dieser Roman hat mich im wahrsten Sinne des Wortes angeekelt!

    Aber immerhin hat die Autorin das Klassenziel erreicht: Alle Welt kennt ihren schockierenden Roman. Die Verkaufszahlen stimmen. Mehr will man ja nicht? Oder doch?
    Soll man lachen? Soll man weinen?

    Sogar vor Selbstverstümmelung schrickt die bemitleidenswerte Protagonistin nicht zurück. Wer behauptet, das unterhaltsam zu finden, erntet meinerseits nur Kopfschütteln. Die ständigen Ausführungen über eigene Körpersäfte nerven mit der Zeit und motivieren nicht besonders, noch weiterzulesen.

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    Any91s avatar
    Any91vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Es gibt definitiv bessere Bücher
    Okay, aber nicht überragend..

    Nachdem mich viele Leute damit genervt hatten, endlich dieses Buch zu lesen, habe ich es mit bestellt. 
    Das Cover sagt rein gar nichts aus, meiner Meinung nach, aber ich mag die Farbe :)
    Es las sich weg, keine Frage. Ich musste auch ab und an schmunzeln über manche Formulierungen, jedoch habe ich auch oft den Kopf geschüttelt. Sorry, was das Mädchen in diesem Buch alles macht, macht kein normaler Mensch. Es ist surreal und den Hype darum kann ich nicht verstehen... Es ist kein schlechtes Buch, aber auch nicht das Beste.

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    Yoyomauss avatar
    Yoyomausvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Einfach nur ekelhaft.
    Einfach nur ekelhaft.

    Helen ist im Krankenhaus, um sich bei einer Notoperation ihren "Blumenkohl" am Allerwertesten entfernen zu lassen, den sie sich bei einer Intimrasur zugezogen hat. Während sie hofft, dass sich ihre Eltern an ihrem Krankenbett versöhnen, lässt sie ihr Leben und ihre Vorlieben Revue passieren. Und das ist nicht ohne. Willkommen in der abgrundtief schrägen Welt von Helen und ihren ekelhaften Vorlieben. Vorhang auf für ein Buch, bei dem man sich nur fremdschämen kann!

    Ich habe das Buch in mehreren Schüben lesen müssen, weil es mich einfach so abgeekelt hat. Wer für dieses Buch lobende Worte über hat, den kann ich persönlich nicht verstehen. Die Protagonistin ist einfach nur... ekelhaft (das wird für diese Rezension mein Lieblingswort). Die Autorin hat hier weder Kunst, noch literarische Höchstleistungen erbracht, sondern meiner Meinung nach einfach nur eine Möglichkeit gesucht, um in den Medien groß heraus zu kommen. Da wird detailliert über "Blumenkohlentfernungen" geschrieben. Über Vorlieben wie das Einführen von Avocadokernen, damit man sie auf die Welt bringen kann. Über Besuche im Bordell, während die Protagonistin ihre Tage hat. Es geht um den Tausch benutzter Tampons mit der besten Freundin, über das Drüberrutschen über öffentliche Toiletten, über Intimrasuren, die man sich von fremden Männern machen lässt. Es ist schonungslos widerlich. Wie krank muss man sein, um solch einen Schrott zu schreiben? Wer findet so etwas gut? Warum zum Teufel wird das auch noch verfilmt? Ich bin schockiert! Lest es bloß nicht!

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    Jasihehes avatar
    Jasihehevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ich fand das Buch ganz okay
    Gut aber ecklig

    Ich fand das Buch ganz gut allerdings oft zu ecklig. Ich habe den Humor verstanden aber frage mich wie man auf sowas kommt. Ich liebe die Autorin. Sie ist einfach total Sympathisch unf witzig.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Bookeroos avatar
    Feuchtgebiete geht bei meinem WM Gewinnspiel für die Farbe Rot auf das Spielfeld...

    http://wp.me/p3XxQ7-lt 

    Schaut vorbei =)

    Alles Liebe Alex von Bookeroo
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    L
    Welches Buch ist vergleichbar mit "Feuchtgebiete"? Ist die Aussprache eines solchen Themas immer noch tabu, es wird so wenig darüber geschrieben?
    Zum Thema
    Kikyos avatar
    Ich fand "Feuchtgebiete" von Charlotte Roche ziemlich interessant. Habt ihr Tipps welche Bücher ähnlich sind? Bis jetzt habe ich noch kein solches gefunden :/ Danke schon mal, Kikyo
    Zum Thema

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