Charlotte Roche Mädchen für alles

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Inhaltsangabe zu „Mädchen für alles“ von Charlotte Roche

Ihre Ehe? Horror. Ihr Kind? Egal. Ihre Zukunft? Rosig. Denn sie hat jetzt ein Mädchen für alles. Und einen ziemlich guten Plan. Christines Leben ist perfekt. Perfekt langweilig, perfekt einsam. Es muss sich was ändern, Hilfe muss her. Die Hilfe heißt Marie und ist Christines »Mädchen für alles«: Wäsche, Kochen, Baby. Ein Traum! Marie kann nicht nur alles, sie sieht sogar noch toll aus. Findet auch Christines Mann. Aber bevor der sie kriegt, nimmt Christine sie lieber selber und ist begeistert, wozu Marie offenbar alles bereit ist. Gemeinsam begeben sie sich auf eine unmoralische Reise mit einem gefährlichen Ziel. »Hier wird nicht gekniffen, ich befinde mich auf einer Mission, und die wird jetzt durchgezogen.«

Lebt nur vom Charlie-Faktor.

— Holden

Ab und zu witzig und meist sehr verstörenden. Ob es in Wirklichkeit Frauen gibt wie die in "Mädchen für alles"?!

— Rija21

Im ersten Moment witzig, aber doch tragisch und bedrückend.

— Miringa_83

Weniger provozierend mit teilweise interessanten Zügen, es hätte von einigen Aspekten vielleicht ein bisschen ausgefeilter sein dürfen...

— nscho-tschi

Verstörend.

— Kendall

Konnte mich mit dem Buch nicht anfreunden und mit der Protagonistin

— Argent

Nicht wirklich spannend und auch kein guter Schreibstil. Das Ende ist ermüdend. Die Sterne gibt es nur für den Humor zwischendurch

— Irena24

Was für zwischendurch

— LesekatzeForever

Furchtbarer Schreibstil und schlechter Aufbau der Geschichte.

— Ninni89

Langweilig, unlogisch und grauenhaftes plötzliches Ende.

— Arkien

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Gäbe es die Möglichkeit hätte ich definitiv mehr Sterne vergeben!

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  • Girl for all

    Mädchen für alles

    Holden

    Also Charlottes Buch mal wieder: Christine Schneider ist frustriert und hadert damit, daß ihr Körper nach der Geburt ihrer Tochter aus dem Leim gegangen ist, und daß sie sich mit ihrem Ehemann nur noch ärgert bzw. sich von ihm lösen will. Dieser hängt offenbar noch sehr an seiner "alten" Familie und läßt seinem kleinen Bruder alles durchgehen (ohne daß das noch weiter Kverwendung im Buch fände). Dann werden außerdem noch die Themen "Elternzeit" und "Kuckuckskind" aufgegriffen, "Ey, wehe!" von der ersten Seite klingt wie eine Warnung vor dem Buch, und abgesehen von den Abschnitten zu "koksen" und "Lufthansa", die irgendwie in den Text mit reingeklatscht wurden, kann man sich den Rest getrost sparen. Ich bin jedenfalls von Charlotte-Roche-Romanen kuriert.

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    • 2
  • Mädchen für alles

    Mädchen für alles

    ErinaSchnabu

    16. May 2017 um 20:10

    Meine Nummer zwei eines Roche-Romans. Vor ein paar Jahren las ich "Schoßgebete", welches ich gar nicht mal schlecht fand. In der Bibliothek entdeckte ich "Mädchen für alles", von dem ich bisher noch nichts gehört hatte. Aus Neugierde nahm ich es mit und wurde leider ein wenig enttäuscht.Inhalt"Christines Leben ist perfekt. Perfekt langweilig, perfekt einsam. Es muss sich was ändern, Hilfe muss her. Die Hilfe heißt Marie und ist Christines »Mädchen für alles«: Wäsche, Kochen, Baby. Ein Traum! Marie kann nicht nur alles, sie sieht sogar noch toll aus. Findet auch Christines Mann. Aber bevor der sie kriegt, nimmt Christine sie lieber selber und ist begeistert, wozu Marie offenbar alles bereit ist. Gemeinsam begeben sie sich auf eine unmoralische Reise mit einem gefährlichen Ziel." (Piper)Meine MeinungCharlotte Roche hat mit "Mädchen für alles" einen ganz schön nervigen Roman geschrieben und Schuld daran ist die nervige und unsympathische Ich-Erzählerin, Christine. Christine ist faul, kontrollsüchtig, etwas sadistisch, egoistisch und trägt, wie wahrscheinlich jede Protagonistin von Roche, neurotische Züge. Es war furchtbar anstrengend, all ihren Gedanken folgen zu müssen. Ein Bewusstseinsstrom der Hölle quasi. Marie, das "Mädchen für alles", ist ein sehr flacher Charakter. Sie sagt zu allem ja, sieht gut aus und Christine stoß bei ihr nie auf Hindernisse. Das wirkte im Großen und Ganzen sehr unauthentisch und konstruiert. Marie wurde so erschaffen, dass Charlotte Roche all ihre Ideen an ihr ausleben konnte, sodass sie letztendlich nur eine Marionette der Handlung war.Die Themen, die aufgeworfen werden, wirken sehr zusammen gewürfelt. Es geht einerseits um Langeweile in der Ehe, um eine anscheinende postnatale Depression, um Sex unter Frauen, um Kontrolle, um Drogen und um ein ewiges, pubertäres alles-den-Eltern-in-die-Schuhe-schieben. Christine macht im Roman keine Entwicklung durch und die Handlung steuert nicht auf einen Höhepunkt zu. Da braucht man schon etwas Geduld beim Lesen.Der Schreibstil ist authentisch und passt zu Christines dümmlich-schnoddrigen Charakter. Verwendung des Genitiv? Fehlanzeige.

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  • Verstörend

    Mädchen für alles

    Kendall

    27. January 2017 um 08:56

    Chrissi ist Mutter und liebende Ehefrau - meistens. Dies scheint sie jedoch alles zu vergessen, sobald die neue Babysitterin Marie vor der Tür steht. Chrissi fühlt sich von Tag zu Tag mehr zu der jungen Frau hingezogen und beginnt Pläne zu schmieden, die sie schon bald in die Tat umzusetzen versucht. Ich finde das Cover eigentlich ganz interessant. Ein wenig schlüpfrig, was man bei Charlotte Roche so wohl auch erwarten kann, dennoch relativ einfach und irgendwie auch geschmackvoll gehalten. Was erwartet man von Charlotte Roche? Viele nach Feuchtgebiete wahrscheinlich nur lyrischen Müll. Ich persönlich fand ihr Debüt gar nicht so schlecht, eklig, keine Frage, aber nicht schlecht. Deshalb habe ich mich auch an dieses Buch hier gewagt. Der Klappentext hat sich gar nicht schlecht angehört, also dachte ich, ich gebe dem Buch eine Chance. Es ging sehr unschuldig los, fast schon langweilig. Christine ist ein unspektakulärer Charakter mit vielen Eigenschaften, die mir auf Dauer ziemlich auf den Keks gegangen sind: Sie ist faul, gleichgültig, egoistisch und hat definitiv ein Drogenproblem. Auch Marie hat mir nicht viel gesagt. Sehr unscheinbar, naiv und einfach so zurechtgezimmert, wie es grade in die Geschichte passt. Die anderen Charaktere, die in dem Buch vorkommen sind eher nebensächlich und kaum der Rede wert. Ich war überrascht, dass Roche das Buch so brav gehalten hat. Eklige oder schlüpfrige Szenen kann ich an einer Hand abzählen - das hat mich fast ein wenig enttäuscht. Jedenfalls in der Hinsicht, dass man von ihr einfach etwas ganz anderes erwartet. Generell passiert auch in dem ganzen Buch nicht viel. Es spielt sich alles in Christines Haus ab, mit Ausnahme der letzten paar Seiten. Der Schreibstil ist ok. Nicht überragend, aber jetzt auch nicht so schlecht, dass sich das Buch nicht einfach lesen lässt. Bis hierhin hatte ich wirklich vor dem Buch drei Sterne zu geben, aber der Schluss hat mir wirklich den Rest gegeben. Es war so verstörend und einfach krank, dass ich mir überlegt habe das Buch abzubrechen. Dabei bin ich sicherlich kein empfindlicher Mensch, ich halte schon was aus, aber das war einfach zu viel. Meiner Meinung nach hat das Ende das ganze Buch kaputt gemacht. Fazit: Roche Kritiker haben mit diesem Buch sicherlich den Jackpot erwischt, denn es gibt sicherlich genug zu kritisieren. Ich bin eigentlich nur froh, dass es vorbei ist.

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  • Konnte mich nicht mit dem Buch anfreunden

    Mädchen für alles

    Argent

    26. January 2017 um 14:31

    Feuchtgebiete fand ich richtig klasse, aber mit diesem Roman konnte ich mich gar nicht anfreunden. Es liegt vor allem an der Hauptfigur, der ich nichts sympathisches abgewinnen konnte. Die ganze Negativität hat mich derart erschlagen, dass ich mich nicht weiter damit befassen wollte. Ich habe das Buch abgebrochen.Charlotte Roches Schreibstil ist sehr gut. Sie beschreibt sehr lebendig, es enstehen sofort Bilder im Kopf, aber dieses Mal hat es einfach nicht gereicht um mich weiter lesen zu lassen. Möglicherweise ist das Buch in gewissen Punkten einfach zu erschrecken realistisch und man fragt sich automatisch geht es so den Leuten die Kinder haben. Ist die Heirat der Anfang vom Ende usw.

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  • Ganz nett

    Mädchen für alles

    LesekatzeForever

    24. September 2016 um 17:26

    Inhalt:Ihre Ehe? Horror. Ihr Kind? Egal. Ihre Zukunft? Rosig. Denn sie hat jetzt ein Mädchen für alles. Und einen ziemlich guten Plan. Christines Leben ist perfekt. Perfekt langweilig, perfekt einsam. Es muss sich was ändern, Hilfe muss her. Die Hilfe heißt Marie und ist Christines »Mädchen für alles«: Wäsche, Kochen, Baby. Ein Traum! Marie kann nicht nur alles, sie sieht sogar noch toll aus. Findet auch Christines Mann. Aber bevor der sie kriegt, nimmt Christine sie lieber selber und ist begeistert, wozu Marie offenbar alles bereit ist. Gemeinsam begeben sie sich auf eine unmoralische Reise mit einem gefährlichen Ziel. »Hier wird nicht gekniffen, ich befinde mich auf einer Mission, und die wird jetzt durchgezogen.«Meine Meinung:Es war eine ganz nette Geschichte für zwischendurch, wenn auch mit einem nicht so flüssigen Schreibstil. Der Charakter der Protagonistin hat mir überhaupt nicht gefallen, sehr unsympathisch! Die Story an sich macht eigentlich wenig Sinn und habe ich ehrlich gesagt auch nicht wirklich verstanden. Ich würde das Buch nicht unbedingt empfehlen.

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  • Schmutzige Phantasien einer Hausfrau

    Mädchen für alles

    winter-chill

    11. September 2016 um 14:04

    Die Bücher von Charlotte Roche sind ja bekanntermaßen recht umstritten. Einige feiern sie, gefühlt noch viel mehr hassen sie. In jedem Fall wird jedes Mal ein ziemlicher Wirbel um die Bücher veranstaltet. Ich mache mir da ja gerne immer ein eigens Bild. Ihren ersten Roman „Feuchtgebiete“ wollte und will ich aber nicht lesen, weil ich gerade bei solchen Themen rund um Exkremente und Körperflüssigkeiten doch recht empfindlich bin. „Schoßgebete“ hat mich aus diversen Gründen auch nie so wirklich angesprochen. Der Klappentext zu ihrem dritten Roman „Mädchen für alles“ klang jetzt aber doch recht interessant. Um es gleich mal vorweg zu sagen: Der Roman ist für mich jetzt keine literarische Offenbarung, aber so schlecht und schlimm, wie viele sagen, fand ich den Roman jetzt auch nicht.Erzählt wird der Roman aus der Sicht von Christine, die im Grunde an einer ausgewachsenen Despression leidet. Sie ist verheiratet und hat eine kleine Tochter – kann aber weder zu Mann noch Kind eine Beziehung aufbauen. Eigentlich bekommt sie gar nichts auf die Reihe. Den lieben langen Tag macht sie kaum etwas anderes als schlafen oder befördert sich mithilfe von Alkohol und Drogen in einen komatösen Zustand. Um sie im Haushalt zu unterstützen stellt ihr Mann eine junge Studentin als Babysitterin und Haushaltshilfe ein. Marie kann nicht nur alles, sondern sieht auch noch super aus. Bevor ihr Mann sie kriegt, denkt Christine, nimmt sie sie doch lieber selber. Und schon bald befinden sich Marie und Christine auf einer unmoralischen Reise mit einem gefährlichen Ziel. Obwohl Christine doch recht traumwandlerisch durchs Leben geht, sind ihre Gedanken aber keinesfalls einschläfernd. Im Gegenteil: Christines Gedanken sind sogar recht erfrischend und unterhaltsam. Dazwischen hat sie auch immer mal wieder Gewaltphantasien, die aber zum Teil viel zu absurd und übertrieben daher kommen, um sie als wirklich brutal zu bezeichnen. So ähnlich wie bei einem Tarantino-Film eben. Getragen wird die Geschichte auch von ein paar ganz netten, witzigen Ideen: So darf Christine beispielsweise keinen Sport machen, weil ihr Ehmann Leute, die Sport machen, schrecklich findet. Weil sie aber zunimmt, macht Christine heimlich Sport und muss sich dafür, wie bei einem heimlichen Date, aus dem Haus schleichen. Ihre Bauchmuskeln versteckt sie sorgfältig unter ihrem Bauchfett. Ein bisschen versext ist das Buch natürlich auch, aber auch das fand ich im Rahmen und nicht wirklich abstoßend. Es geht halt um das Thema Sex unter Frauen und Kontrollfantasien – alles keine Tabuthemen mehr. Über die Sprache lässt sich bestimmt streiten. Der Schreibstil ist schon ein bisschen frei Schnauze und eher minimalistisch. Die Sätze sind kurz und generell bedient sich Charlotte Roche dem etwas dümmlichen Jugendsprech, wie wir ihn von Instagram, Youtube und Co. kennen. Das war für mich anfangs zwar gewöhnungsbedürftig, aber nicht so störend, um das Buch deswegen schlechter zu finden. Und um ehrlich zu sein, ist mir so etwas allemal lieber, als die aufgesetzte, pseudorebellische und pseudointellektuelle Sprache, derer sich andere Autoren ähnlicher Werke oft bedienen (z.B. Helene Hegemann in Axolotl Roadkill). Zu der Figur Christine und ihren Gedanken hat die Sprache meiner Meinung recht gut gepasst und sie sehr authentisch gemacht. In der Summe also ein recht guter, wenn auch spezieller Roman, in dem es im Grunde um unglückliches Mutterdasein geht – ein Thema, das momentan auch noch recht aktuell ist - man denke nur an #regrettingmotherhood.

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    • 3
  • Buch für Nichts

    Mädchen für alles

    hellopia

    15. August 2016 um 00:39

    In dem Buch geht es um Christine, die ihr Leben grundlegend scheiße findet. Ihre Ehe, ihr Kind, ihre Eltern - abgesehen vom Alkohol, der macht sie glücklich. Um etwas mehr Spaß am Leben zu haben, und nicht die unnötigen Aufgaben im Haushalt erledigen zu müssen, beschließt sie sich eine Hilfe ins Haus zu holen. Ein 'Mädchen für Alles', namens Marie. FAZIT:Eine richtige Handlung erkenne ich nicht, ich erkenne nur wie schlimm ich Christine finde. Klar, wird alles ein bisschen überspitzt dargestellt, trotzdem kann ich sie nicht leiden.Ich habe mich selten so durch ein Buch quälen müssen, dabei fand ich die anderen Charlotte Roche Bücher gar nicht so schlimm.Ich habe auf ein spannendes Ende gehofft, darauf das irgendwas passiert. Es passierte nichts, im ganzen Buch passierte nichts, außer Christines Plan die junge Marie zu verführen, um ein bisschen Schwung in ihr Leben zu bringen. Aber selbst das war langweilig.Durchgelesen habe ich es trotzdem, auch wenn es verschwendete Zeit war. Ob ich mir noch ein Buch von Charlotte Roche hole, werde ich mir definitiv zweimal überlegen.

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  • Szenen einer postnatalen Depression in Jugendsprech

    Mädchen für alles

    awogfli

    Ich lese sogenannte Skandalbücher gerne erst, wenn sich der Hype und die sich aufschaukelnden positiven wie auch negativen Kommentare etwas gelegt haben, um unaufgeregt und etwas neutraler an die Chose heranzugehen. Deshalb habe ich mir erst jetzt den Aufreger des letzten Jahres von Charlotte Roche vorgenommen und muss feststellen, dass er bei weitem nicht so skandalös, so uninspiriert, so grottenschlecht dumm aber auch nicht so sensationell für mich war, wie von den einzelnen verfeindeten Lagern kolportiert wurde. Doch gleich zu den Details:Eins vorweg, ich finde das Werk ist tatsächlich ein Frauenbuch und nicht mal eines der allerübelsten Sorte. Die um sich selbst kreisende, unsymphatische Chrissie leidet an einer ausgewachsenen postnatalen Depression und bekommt den Arsch (sorry ich passe mich grad ein bisschen an die Materie an) nicht mehr hoch, gammelt den ganzen Tag herum, schläft viel und komamäßig, um nicht ihre Rolle als Mutter ausfüllen zu müssen. Also der ganz normale Babyblues.Innovative, witzige und einzigartige Ideen hat sie wirklich, die Frau Roche, das muss ich ihr anerkennend auf die Rechnung schreiben. Da wäre beispielsweise das Handtaschen-Innenlicht, um im Chaos des weiblichen Kulturbeutels endlich mal was zu finden, das die Hauptfigur im Internet geshoppt hat (Mammamia das #willichhaben!!!), die Oma, die ausgerechnet zu jenem Zeitpunkt abgekratzt ist, als Google Earth vorbeikam und deren Leiche jetzt wahrscheinlich ewig im Internet zu sehen ist, bis wieder ein Satellit in dieser gottverlassenen Gegend vorbeikommt, oder auch die finale Erkenntnis, dass die von einigen Frauen irrige typische Aussage „Ich halte den Stress in der Arbeit nicht mehr aus, ich krieg lieber ein Kind“ einen massiven Denkfehler beinhaltet.“ So geht es munter weiter, und das finde ich jetzt nicht gar so dümmlich.Auch die zum Skandal hochgepushten Gewaltfantasien sind so dramatisch gar nicht. Ich war sehr verwundert, als bis zur Hälfte des Buches diesbezüglich nichts kam. Gewalt wird in diesem Roman nicht exzessiv zelebriert, sondern im Gegenteil nicht sehr häufig, wohldosiert und dramaturgisch pointiert eingesetzt. Wenn wir ehrlich sind, hatte jeder schon mal den kurzen Gedanken, einer Person, die einfach alles besser kann als man selbst, kurz mal einen Rempler über das Stiegengeländer zu geben, genauso wie Chrissie bei ihrem Kinder-und-sonst-noch-Mädchen-für-alles kurz über diese Möglichkeit nachdenkt. Dann gibt es außerdem die eine doch intensivere Gewaltfantasie mit ihren Eltern, die es meiner Meinung nach tatsächlich verdient haben. Die etwas zu drakonische sexuelle und anschließend letale Bestrafung spiegelt exakt das Vergehen, den Sündenfall von Mami und Papi wider, was ich erneut als eine sehr innovative Idee der Autorin erachte.Die Sexszenen und körperlichen Widerlichkeiten sind bei weitem nicht so grauslich und effektheischeind sinnlos wie in Roches Erstlingsroman “Feuchtgebiete”, sondern nur ein bisschen lesbisch angehaucht und beinahe gar nicht von der Fremdschämfraktion.Ist das nun von mir eine Lobeshymne auf den Roman? Auf keinen Fall! Das dicke Ende kommt noch! Das skandalöseste an „Mädchen für alles“ ist für mich dessen armselige, dümmliche Sprache und hier kann ich jedem literarischen Verriss nur inbrünstig zustimmen. Im Stile der verbal komplett abgehalfterten Jugendsprech-Generation, die mich schon seit Jahren mit Aussagen wie „kann ich ein Eis“ nervt, wird massiv an Hilfszeitwörtern, Präpositionen, Adverbien, Gliedsätzen und allen anspruchsvolleren Satzkonstruktionen gespart, dass sich dem Freund bzw. der Freundin des gepflegten Deutschs die Zehennägel schmerzhaft aufrollen. Was wollen die Autorin und der Verlag mit dieser Aktion? Ist so eine Spracharmut nun auch Zeitgeist? Zugegeben, ich bin mittlerweile schon so alt, dass ich anscheinend völlig vergessen habe, dass diese minimalistischen jungen Sprachakrobaten bereits zu Fortpflanzung und Mutterschaft fähig sind. Insofern könnte der Roman auch dahingehend funktionieren, dass man die junge Generation zum Lesen bringen will. Für mich ist dieses Gebrabbel aber nur ein Graus!Auch das Ende hat mir nicht gefallen sehr uninspiriert und abrupt. Fast könnte man meinen, die Autorin hat die Geschichte, die Beziehungen der beteiligten Hauptprotagonisten und die psychologischen Implikationen überhaupt nicht zu Ende gedacht, einfach aus Faulheit den Stift fallen lassen, um mit so ala „juhu es war nur alles nur eine Fantasie“ wenigstens irgendwie so was ähnliches wie eine Pointe zum Abschluss zusammenzuschustern.Fazit: Ein mittelmäßiges Werk – nicht so schlecht – wenn man über die Sprache hinwegkommen würde, könnte man es fast als gegen besser tendierend bezeichnen. Da es keine halben Sterne hier gibt muss ich exakt bei 2,5 zähneknirschend eine 3 vergeben - fair ist fair :-)

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    • 7
  • Und sie hat es schon wieder getan...

    Mädchen für alles

    nicigirl85

    12. March 2016 um 13:25

    Hach nein Charlotte Roche macht es einen aber auch nicht leicht ihre Bücher zu lesen. Während mir "Feuchtgebiete" nicht wirklich gefiel, konnte sie mich mit "Schoßgebete" begeistern und so freute ich mich auf ihr neustes Werk.Doch hier startete das Lesen holprig. Gleich nach Erscheinen hatte ich mir das Buch zugelegt, sollte dazu aber einfach keinen Zugang finden. Also gut ein halbes Jahr gewartet und einen neuen Versuch gestartet.In der Geschichte geht es um Christine, die mit allem unzufrieden ist. Ihre Ehe läuft nicht richtig und für ihre Tochter interessiert sie sich auch nicht wirklich. Doch dann schafft sie sich eine Haushaltshilfe und Kindermädchen an, die ihr Leben verändert. Wirklich?Tja was soll ich sagen? Ich glaube Christine ist so ziemlich die nervigste Protagonistin, die mir je untergekommen ist. Ich mag sie einfach nicht, was in erster Linie daran liegt, weil sie nur an sich selbst interessiert ist. Ihr massiver Alkoholkonsum ist krankhaft und ein ums andere Mal hätte ich sie nur zu gern geschüttelt. Sie tut ihren Mitmenschen und dem Leser einfach nicht gut.Eine richtige Handlung gibt es eigentlich nicht, vielmehr erleben wir Christines Gedankenwelt mit, die mir persönlich zu abgedreht war.Die wenigen erotischen Szenen sind abstoßend und wenig anregend. So etwas muss ich nicht lesen.Mit diesem Buch hat es Frau Roche geschafft mir endgültig den Spaß an ihren Büchern zu verderben und ich frage mich, warum ich überhaupt einen zweiten Anlauf gestartet habe. Wahrscheinlich war die Hoffnung, dass noch etwas Besonderes kommt größer als die Realität.Fazit: Für mich verschwendete Lesezeit, ich kann leider keine Leseempfehlung aussprechen. Wer unbedingt seine Neugierde befriedigen möchte, der leihe sich das Buch anstatt es zu kaufen.

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  • Stilistisch hui, inhaltlich pfui.

    Mädchen für alles

    Marina_Nordbreze

    29. January 2016 um 14:15

    Wieder einmal wollte ich Charlotte Roche eine Chance geben, wieder einmal wurde ich enttäuscht. Bei "Feuchtgebiete" wühlte mir die Autorin zu sehr in der Igitt-Schublade, "Schoßgebete" gefiel mir doch relativ gut, in der Retrospektive bin ich mir aber nicht mehr sicher, warum genau. In "Mädchen für alles" verlässt Charlotte Roche die autobiografische Autobahn und beschreibt eine Frau, die, gefangen in einem langweiligen Leben mit langweiliger Ehe und langweiligen Verpflichtungen, den Aufstand probt, indem sie die Haushaltshilfe - das Mädchen für alles - verführt. Das könnte eine interessante Geschichte sein, ist es aber nicht. Obwohl mir Roches Stil immer noch zusagt, langweilte mich die Trübsal blasende Christine doch sehr durch ihr Selbstmitleid. Einzig interessante Stelle: In Christines Haus findet die Hochzeit des Bruders ihres Mannes statt und sie wünscht sich, dass die ganze Verwandtschaft bei einem Autounfall stirbt. Ein bisschen Biografie findet man also doch in allen Werke von Charlotte Roche. Bei mir hingegen wird man "Mädchen für alles" nicht mehr im Bücherregal findet.

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  • eigentlich dürfte man so etwas gar nicht bewerten

    Mädchen für alles

    kleeblatt2012

    22. December 2015 um 14:10

    Christines Leben ist nicht das Gelbe vom Ei. Sie braucht Hilfe und bekommt diese in Form von Marie, die sich um Haushalt und Kind kümmert. Doch Christine merkt nach kurzer Zeit, dass ihr Ehemann sich auch für das Hausmädchen interessiert. Das lässt sie nicht auf sich sitzen und geht in die Offensive. Sie selbst will das Hausmädchen für sich erobern. Charlotte Roche ist bekannt für Romane wie „Feuchtgebiete“ und „Schoßgebete“, in denen es nicht gerade sehr zimperlich zugeht. Ekelhafte Handlungen und Sex stehen an der Tagesordnung und je deftiger, umso besser.  Diesmal schlägt Charlotte Roche für ihre Verhältnisse eher leichte Töne an. Christine ist eine überforderte Frau. Sie kommt mit Haushalt, Kind und Ehe nicht klar, hat eine heftige Depression und suhlt sich in Selbstmitleid. Ihre Auszeit nimmt sie sich, in dem sie sich auf die Couch legt und einfach schläft oder Fernseh schaut, ohne sich um ihre Umgebung zu kümmern. Dies schließt aber auch ihr Kind mit ein. Wie alt die Kleine ist, wird nicht bekannt gegeben, aber sie kann noch nicht laufen, also wahrscheinlich noch unter einem Jahr. Die Tatsache, dass sich Christine nicht um ihre Tochter kümmert, hat mir persönlich sehr weh getan. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass man sich dermaßen unbeteiligt durch den Tag schlägt und seine Mitmenschen und die Familie vergisst bzw. sich egoistisch verhält. Weiter konnte ich mit der Erzählweise der Autorin auch nicht ganz warm werden. Meist nichtsaussagende Sätze führen zu einem großen nichtsaussagenden Absatz, was letztendlich zu seinem nichtsaussagenden Buch führt.  Außer mit ekligen Ansätzen, einer weinerlichen Protagonistin, einem Kindermädchen, das zu nichts nein sagt und einem Ehemann, der mir persönlich mehr als leid getan hat, kann das Buch mit sonst nichts aufwarten. Da ich hoffte, dass am Ende vielleicht doch noch eine Bestätigung kommt, warum man bei dieser Geschichte durchhalten soll, wurde ich dann mal wieder eines Besseren belehrt. Der „Showdown“ hat mir persönlich gezeigt, das Einfallslosigkeit dazu führt, sich so dermaßen zu verzetteln, dass man am Ende gar nicht mehr weiß, wo hinten und wo vorne ist.  Für mich das mit Abstand schlechteste Buch des Jahres 2015. Fazit:Der Beweis, dass ich von Charlotte Roche kein Buch mehr anfassen werde.

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  • Traurige Geschichte

    Mädchen für alles

    MariaSteinroth

    19. December 2015 um 23:32

    Mich hat die Geschichte ziemlich traurig gemacht, irgendwann musste ich mich dann regelrecht überwinden weiterzulesen. Das Leben von Christine, der Hauptakteurin ist eigentlich ein totales Desaster, ein Ehemann, den sie insgeheim nicht ausstehen kann, eine lange Liste von "abgelegten" Freundinnen, ein Alltag, in dem sie die meiste Zeit schläft oder trinkt und gelegentlich auch Drogen nimmt und Eltern, gegenüber denen sie nur Wut empfindet. Außerdem gibt es noch eine kleine Tochter, mit der Christine überfordert ist.  Ich finde den Schreibstil nicht schlecht, er gibt einem das Gefühl Erzähler und Christine sind eine Person, aber für meinen Geschmack doch zu düster und auch ohne "rundes Ende",  zumindest das hätte ich persönlich gebraucht.

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  • Mädchen für alles

    Mädchen für alles

    liberiarium

    01. December 2015 um 12:38

    PLOT Christine hat die Schnauze voll. Ihre Ehe läuft schon lange nicht mehr so wie sie will und auch wenn sie ihre Tochter liebt, irgendwie kann sie keine richtige Verbindung zu ihr aufbauen. Den Haushalt schmeißt sie seit gefühlten Ewigkeiten nicht mehr richtig, sie hat keinen Job, dafür aber jede Menge Geheimnisse, die sie niemandem erzählt und auch ihre Eltern nerven Christine einfach nur höllisch. Am Leben teilnehmen, aber wie in einer Situation wie dieser? Als die Familie Marie beschäftigt, die sich als das titelgebende Mädchen für alles engagiert, tüftelt Christine einen ausgefeilten Plan aus, um aus ihrem bisherigen Alltag auszubrechen. MEINUNG Das Buch beginnt mitten in der Geschichte. Man landet in einer Situation, die für Christine eher unangenehm ist und wird sofort mit ihren Macken warm. Der Leser lernt die Protagonistin schon zu Beginn von ihrer schlimmen Seite kennen, die nur an wenigen Stellen auch mal positiv erscheint. Christine ist ein Charakter, den ich zwischendurch einfach mal richtig hassen konnte. Dass sie mir manchmal leid tat, machte diese Tatsache aber nicht wirklich wett. Christine hat Ticks, die man gut verstehen kann und welche, bei denen ich nur den Kopf schütteln konnte. Das gibt ihr Menschlichkeit, macht sie authentisch. Christine könnte auch deine Nachbarin sein, so ein Gefühl hatte ich die ganze Zeit. Mädchen für alles wird aus Christines Sicht erzählt. Dass Charlotte Roche auch in diesem Werk keine komplizierten Schachtelsätze feiert oder hochkomplizierte grammatikalische Entwürfe liefert, weiß man, wenn man schon einmal einen Text von ihr gelesen hat. Sie schreibt einfach von der Leber weg, ganz unsauber und chaotisch, wie Christine sprechen würde. Man verfolgt ihre Gedankengänge, ganz natürlich und frech. Dass die Grammatik an einigen Stellen dadurch untergeht, sollte dem Leser bewusst sein. Ich brauchte erst einmal ein, zwei Kapitel bis mich der Schreibstil nicht mehr verwirrte. Der Titel Mädchen für alles in Kombination mit Charlotte Roche weckte Assoziationen von Unterwerfung, Hörigkeit und Dienerschaft in mir. Zugegeben, im Roche-Kontext ist Mädchen für alles aber eher brav. Dass Themen wie Sex oder Ekel nicht ausgelassen werden, war für mich aber ebenfalls vorhersehbar. Aber genau wie der Titel war für mich auch der Themenbereich irreführend. Ich habe mich mehrmals gefragt, worum es eigentlich in dem Roman geht. Und ganz ehrlich? Die Antwort fällt mir irgendwie schwer. Der grobe Aufbau des Plots ist schnell zusammengefasst, aber für mich machten es die Einschübe zahlreichen, trivial erscheinenden Themen schwer für mich, einen roten Faden durchgehend zu erkennen. Diese Trivialität ließ mich oft denken, dass Roche irgendwie das Thema verfehlt hat. Über Marie, das Mädchen für alles, erfährt man recht wenig. Sie ist für mich auch gar nicht so relevant, als dass Christine aus ihrem bisherigen Leben ohne sie nicht ausbrechen könnte. Christine hat schwerwiegende Probleme, die meiner Meinung nach nicht nur durch die zwischenmenschliche Anziehung zu Christine gelöst werden können. Marie bleibt für mich als Figur zu blass, um als dieser Auslöser für die weiteren Ereignisse glaubhaft zu sein. Das Ende war irgendwie so gar nicht Roche-typisch. Ich habe auf eine enorme Katastrophe gewartet. Der Plottwist sorgte jedoch dafür, dass ich etwas durcheinander war. Bis ich verstanden hatte, worum es bei dem Ende tatsächlich geht, musste ich erst einmal ordentlich darüber schlafen und das ganze nochmal reflektieren. Ein Buch mit Tiefgang, irgendwie. FAZIT Ich habe mich sehr gefreut, als ich hörte, dass Roche ein neues Buch veröffentlicht, aber ich weiß noch nicht so ganz, woran ich bei Mädchen für alles bin. Die Protagonistin fand ich zunehmend unsympathisch und die Themen sprangen so wild durcheinander, dass mir eine Differenzierung schwerfällt. Weil ich es aber irgendwie sehr spannend und sehr realistisch fand, wie das Buch endet, habe ich dem Roman drei von fünf möglichen Lesebrillen gegeben. Ich glaube, das ist einfach ein Werk, das man sich nochmal als Hörbuch anhören sollte – oder im besten Fall einfach ein zweites Mal lesen.

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  • Schöner Schein, Pech allein

    Mädchen für alles

    Lidiii

    01. December 2015 um 10:21

    Das Buch handelt von Christine, die in ihrer Rolle als Hausfrau und Mutter einfach nicht aufgeht und zunehmend an ihrer perfekten Scheinwelt zerbricht. Das Leben scheint gerettet, als ein Hausmädchen eingestellt wird - eine die sich um alles kümmert um dass sich Christine selbst nicht kümmern kann oder will. Und die ihr zudem noch recht lustvoll erscheint... Das Buch adressiert lt. Autorin die Probleme der heutigen Frau, die daran scheitert, überall perfekt sein zu wollen - mit einem entscheidenden Unterschied: die Protagonistin in diesem Buch versucht es erst gar nicht. Da gibt sie sich lieber dem täglichen Vergnügen mit Alkohol, Drogen und Onlineshopping hin, als sich um Mann und Kind zu kümmern. Für mich war die Idee gut gemeint, die Protagonistin aber leider ganz und gar nicht sympathisch. Natürlich versteh ich, dass hier Alltagsprobleme überspitzt werden und ein paar kleine Macken findet man durchaus auch an sich selbt. Trotzdem war die Hauptperson für meinen Geschmack einfach zu egoistisch und lieblos. Schade!

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  • Verrückte Roche

    Mädchen für alles

    schickchriska

    18. November 2015 um 13:25

    Leider haben mich ihre vorigen Bücher meist eher verstört, als dass ich mich in die Welt der Protagonistin hineinführen konnte.   Doch dieses Mal war es anders. Ich konnte nachempfinden, wie das Leben manchmal spielt und wie schwer es ist, sich gesellschaftsfähig zu verhalten. Charlotte Roche führte mich immer an einen Punkt, an dem ich dachte: noch einen Schritt, dann glaub ich nicht mehr... Wir sind zusammen an unsere Grenzen geraten :)

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