Charlotte Roche Schoßgebete

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Inhaltsangabe zu „Schoßgebete“ von Charlotte Roche

Die neue Charlotte Roche. In ihrem Millionenbestseller »Feuchtgebiete« bewies Charlotte Roche neben drastischer Offenheit auch Sensibilität und ungestümen Witz. »Schoßgebete« widmet sich einem unserer letzten Tabus: dem ehelichen Sex. Und der Frage, wie ein Paar es schafft, für immer zusammenzubleiben. Am liebsten tagsüber und Fenster zu wegen der Nachbarn. So mag es Elizabeth. Ihr Mann macht die Heizdecken auf dem Bett an, dann kann's losgehen. Sie fährt sofort mit der Hand rein in Georgs XXL-Yogahose. Und ab hier betrügt sie ihre Männer hassende Mutter, die ihr beibringen wollte, dass Sex etwas Schlechtes sei. Hat aber nicht geklappt, Glück für Elizabeth, Glück für Georg. Aber Sex ist ja nicht alles, es gibt auch noch das Essenkochen für ihre Tochter Betty, und es gibt den Exmann, Bettys Vater. Keine geringe Rolle spielen auch ihre Ängste und ihre schrecklichen Eltern. Wobei diese Themen für Elizabeth seit dem Unfall immer zusammengehören. »Schoßgebete« erzählt von Ehe und Familie wie kein Roman zuvor. Radikal offen, selbstbewusst und voller grimmigem Humor ist es die Geschichte einer so unerschrockenen wie verletzlichen jungen Frau.

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  • Schoßgebete - Charlotte Roche

    Schoßgebete
    Das_Leseding

    Das_Leseding

    30. January 2014 um 20:39

    Nachdem ich 2010 bereits den ersten Roman von Charlotte Roche, “Feuchtgebiete”, mit einem gewissen Ekel gelesen hatte, musste ich mir nun auch ihr zweites Werk zu Gemüte führen. Inhalt: Elizabeth, ist 33 Jahre alt, und lebt in einer Beziehung mit einem älteren Mann. Sie hat einen ausgeprägten Vaterkomplex und noch andere psychische Probleme. Sie schildert in “Schoßgebete” ihren Alltag mit ihrem Mann, dessen Vorlieben, und den wöchentlichen Gang zu ihrer Psychologin. Mit Frau Dr. Drescher spricht sie über alles … Stil: Der Stil von Roche ist unverändert derbe, aber auch tiefgründig und traurig. So schildert sie lange und ausführlich wie ihr Mann “es” gerne mag, aber auch das sie andere Vorlieben hat, die sie sich nicht auszuleben traut. Sie spricht über Eifersucht, Verlustängste und Depressionen. Die Thematik ist bedrückend und dann auch wieder humoristisch dargestellt, dass ich teilweise nicht wusste wo ich das Hörbuch einordnen sollte. Charaktere: Elizabeth ist eine sehr kranke Persönlichkeit. Mit ihrem Vaterkomplex und der großen Eifersucht gehört sie in Therapie. dort ist sie bereits, aber ob es wirklich etwas bringt? Sie macht alles für Georg, aber ich hatte das Gefühl, dass sie nicht glücklich ist. Georg wäre kein Mann für mich, irgendwie Sexbesessen und egoistisch konnte ich ihn nicht leiden. Cover: Was das Cover mit dem eigentlichen Hörbuch zu tun hat frage ich mich noch immer … Fazit: Ein Buch mit vielen Facetten über Sexualität, Eifersucht, Depression und alltäglichem Familienstress. Mir war “Schoßgebete” zu depressiv und teilweise Frauen verachtend, daher nur 2 Sterne.

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  • Provozierend und intim. Typisch Charlotte Roche.

    Schoßgebete
    Lissy

    Lissy

    15. July 2013 um 09:49

    Elisabeth erzählt in diesem Hörbuch aus ihrem Leben. Man erfährt alles: Familienverhältnisse, Sex-Leben, Unfalltod der Geschwister, Therapeuten-Gespräche. Alles. Und alles sehr detailliert. Vieles ist nicht neu, sondern vermutlich jeder erkennt sich an der einen oder anderen Stelle wieder. Das Ziel von der Autorin ist es sicherlich, ein Stück weit zu provozieren und mit der ungewohnten Intimität zu schockieren. Ich habe das Hörbuch eher als mittelmäßigen Roman empfunden, der allerdings durch die wechselnden Szenen nicht zu den angenehmsten Hörbüchern gehört.

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  • Rezension zu "Schoßgebete" von Charlotte Roche

    Schoßgebete
    Gruenente

    Gruenente

    Charlotte Roche schreibt total überflüssige Bücher. Diese Meinung stand für mich fest, ohne je eine Zeile von ihr gelesen zu haben. Aber ich wollte ja alle Bücher des Monats der Belletristic-Couch lesen. Und da war das nunmal dabei. In der Bücherei lieh ich mir das Hörbuch, damit ich nicht zuviel Zeit mit diesem Buch vertue. Und ich war überrascht. Wenn man die (für mich sehr überflüssigen) detaillierten Geschlechtskörperteil- und Sexbeschreibungen hinwegsieht, bleibt ein Buch übrig, dass sich mit einer schwer gestörten Frau befasst. Nach einem echt schlimmen Familiendrama ändert sich ihr Leben. sie geht dreimal die Woche zur Therapie, macht nichts mehr spontan und kann mit ihrem Leben nicht wirklich was anfangen. Arbeitet nicht wirklich und wartet nur darauf, dass ihr Kind alt genug ist, damit sie sich selbst (und am besten noch ein paar andere) umbringen kann. Nicht nur der Sex wird detailliert beschrieben, auch wie sie kocht, Auto oder Aufzug fährt und immer wieder ihre Ängste und Probleme. Da hilft auch kein offenes Sexleben, das sie zum Teil ja auch gegen ihren eigentlichen Willen vollzieht. Du Protagonistin ist ziemlich irre, mal wieder ein Buch, nachdem ich froh bin normal zu sein... Ich will hier keine Lanze für die Autorin brechen, aber wenn sie auf die reisserischen Momente verziechten würde, könnte sie sicher gute Bücher schreiben. Aber eines sollte sie auf keinen Fall machen: ihre Bücher als Hörbücher selbst einlesen. Das geht gar nicht. Oder um ein Wort, das im Buch häufig vorkommt zu benutzen: das ist "Fuck". Ich habe die Erfahrung gemacht, dass auch ein mittelmässiges Buch mit einem tollen Vorleser zum positiven Erlebnis werden kann. Auch dieses Hörbuch würde durch eine geschulte Stimme sicher gewinnen.

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  • Rezension zu "Schoßgebete" von Charlotte Roche

    Schoßgebete
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. March 2012 um 16:16

    Elisabeth ist Ehefrau und Mutter einer Tochter. Als Scheidungskind steht für sie fest, dass sie ihrer Tochter Liza ein möglichst langweiliges Zuhause bieten will, damit diese später nicht so psychisch zerrüttet durch die Gegend läuft wie Elisabeth selbst. Dabei verläuft ihr Leben in harmonischen Bahnen, sogar das Liebesleben mit ihrem Mann Georg ist noch so aufregend wie zu Beginn ihrer Beziehung. Diese Harmonie hat Elisabeth sich jedoch hart erarbeitet. Drei mal die Woche geht sie zu einer Psychotherapeutin, mit der sie alle Kleinigkeiten ihres Lebens analysiert. Doch nicht nur Alltagsprobleme machen das Leben für Elisabeth manchmal unerträglich… Gerade habe ich das Buch ausgehört und so lange es mir noch frisch im Kopf herum spukt, will ich schnell darüber schreiben warum. Für jeden Leser der sich bei Erwähnung des Namens Charlotte Roche erst mal pikiert weg dreht erwähne ich zunächst, dass dieser Roman nicht halb so Brechreiz erregend ist wie ihr Debut. Die Beschreibung des perfekten Blow-Jobs oder Szenen vom Sex mit einer Prostituierten wirken im Vergleich fast brav. Doch man merkt schon am Detailreichtum der Anfangsszene, dass Frau Roche auch dieses Mal wieder schockieren wollte. Schließlich kann man das auch kürzer schreiben und der Leser weiß trotzdem worum es geht. Allerdings sind grafische Szenen dieses Buchs weitaus besser verdaulich als ich es erwartet hatte. Ich hatte eigentlich sogar Spaß an der Lektüre des Buchs. Vielleicht liegt es daran, dass es in Hörbuchform weitaus besser zu ertragen ist und das nicht nur weil es gekürzt wurde. Vielleicht liegt es daran, dass ich Charlotte Roche als Person des öffentlichen Interesses einfach ulkig finde und ihr gerne ein bisschen zu höre. Mehr vom Laienautor als der versierten Schriftstellerin verfasst lässt sich dieses Buch unglaublich leicht lesen. Es ist unterhaltsam, bleibt aber sicher nicht lange im Gedächtnis haften, dafür ist es einfach zu unbeleckt – im metaphorischen Sinne wohl gemerkt Der Stil von Charlotte Roche erinnert mich ein wenig an jugendliche Autoren, mal abgesehen von den ganzen Sexszenen. Ihre Erzählstimme hat etwas kindlich unbedarftes, das einem sofort ans Herz wachsen kann oder über die Länge des Buchs nur nervt. Mein Leser-Ich und mein Schriftsteller-Ich sind sich in diesem Punkt nicht ganz einig. Eines ist aber klar, ich bin mir sicher, dass Charlotte Roches Erzählstil um einiges besser zur Geltung kommt, wenn man die Worte aus ihrem Mund hört. Denn sie schreibt ein wenig so wie sie mal moderiert hat – für alle, die sich noch an FastForward erinnern. Die Charaktere scheinen mir fast Nebensache, irgendwie schlecht gezeichnet. Es wird viel gegrübelt, schließlich geht Hauptfigur Elisabeth regelmäßig zum Psychologen. Die Handlung besteht aber fast ausschließlich aus Sexszenen, alles was nicht Sex ist passiert im Kopf der Hauptfigur entweder in Rückblenden oder willkürlichen Gedankenspielen. Das wirkt auf Dauer undynamisch und als Leser fühlt man sich oft bevormundet, da Charlotte Roche die Kunst des ‘show don’t tell’ nicht zu beherrschen scheint und rigoros vorgibt, was ich als Leser von der Handlung und den Figuren zu denken habe. Das Hörbuch… Charlotte Roche liest selbst, das passt irgendwie sehr gut. Man merkt ihr allerdings an, dass sie keine professionelle Sprecher, bzw. Schauspielausbildung hat. Ihre Stimme ist monoton und man kann die einzelnen Charaktere nicht unterscheiden. Dieses Hörbuch wird wirklich vorgelesen, nicht gesprochen. Charmant sind da Momente in denen sich Frau Roche mit ihrer Prosa selbst zum Lachen bringt, was man ab und zu hören kann. Wer wie ich Charlotte Roche immer schon lustig fand, für den wird dieses Hörbuch sein Geld wert sein. Doch für den erfahrenen Hörbuchhörer ist es wohl eher eine Katastrophe. Wieder ein schokierendes Buch von Charlotte Roche, dessen Versuch der Tiefgründigkeit jedoch an den mageren schriftstellerischen Fähigkeiten der Autorin scheitert.

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  • Rezension zu "Schoßgebete" von Charlotte Roche

    Schoßgebete
    kowa

    kowa

    23. January 2012 um 20:27

    Tja, eigentlich finde ich Charlotte Roche ganz sympathisch und hab auch absolut nichts gegen Bild-Zeitungs-Bashing, aber leider habe ich das Hörbuch nur deshalb nicht abgebrochen, um zu sehen, ob es bis zum Ende so langweilig bleibt, wie es begonnen hat. Und so war es auch. Immerhin gab es ein paar nette Einfälle und einen gewissen Mut möchte ich Charlotte Roche auch nicht absprechen, daher von mir 2 Punkte.

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  • Rezension zu "Schoßgebete" von Charlotte Roche

    Schoßgebete
    LisaMariee

    LisaMariee

    11. October 2011 um 17:22

    Dieses Hörbuch wurde gesprochen von Charlotte Roche. Diese Frau hat eine sehr seltsame Stimme an die man sich erst gewöhnen muss, aber nach einer Zeit kann man auch ihr gut zuhören. Der erste Band "Feuchtgebiete", hat mir eigentlich ganz gut gefallen, es war zwar unglaublich eklig aber auch auf eine andere Art sehr witzig. Das selbe habe ich mir bei diesem Buch auch erhofft. Leider war das gar nicht so. Es fängt zwar am Anfang widerlich an, aber dann wird die Geschichte ziemlich lahm.. Es geht hauptsächliche um ihre Probleme und ihr Familienleben. Dies war aber alles ziemlich langweilig geschrieben/gelesen. Zwischendurch musste ich mich echt zwingen das Hörbuch weiterzuhören, da es mich einfach nur gelangweilt hat. Für mich hatte dieses Buch überhaupt gar keinen Sinn, ich war echt gespannt auf das Ende, vorallem wie es endet. Denn so wirklich ein Thema hatte die Geschichte glaube nicht. Ich dachte die ganze Zeit, jetzt muss doch aber noch was kommen, aber nein dem war nicht so. Als ich es dann geschafft habe zu Ende gehört zu haben, war ich wirklich erleichtert mir diesen Schrott nicht weiter anzuhören. Ich kann dazu nur sagen, dass manche Dinge auch echt unter der Gürtellinie waren. Beispiele werde ich jetzt nicht nennen, sonst würde ich Spoilern. Aber Feuchtgebiete war eine Sache, doch Schoßgebete ist langweilig und wenn dann mal was kommt, dann unter der Gürtelliene.

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  • Rezension zu "Schoßgebete" von Charlotte Roche

    Schoßgebete
    Sokrates

    Sokrates

    28. September 2011 um 18:21

    Den Sinn dieses Buches verstehe ich einfach nicht. Wie Sex bei anderen Leuten funktioniert, welche seltsamen Befreiungsversuche vom Einfluss der Frauenbewegung manche Frau macht und nach welchen Kriterien sie sich ihren Mann aussucht und ihre Rolle zu ihm definiert mag für manchen von Interesse sein - meiner Meinung nach befriedigt der Roman (wie "Feuchtgebiete") lediglich einen niveaulosen Voyeurismus, von dem offensichtlich viele Leser getrieben werden. Wer dann noch meint, im Roman "Sinnvolles" zu lesen und das Buch/Hörbuch entsprechend positiv zu bewerten, den kann ich leider nicht verstehen. Gruselig war für mich auch die Stimme der Frau Roche - ein seltsames Gepiepse, dass zur neurotisch-verklemmten Protagonistin passt (so gesehen eine gelungene Besetzung). Es bedurfte bei mir mehr als die Hälfte des Hörbuches, bis ich mich an die Stimme halbwegs gewöhnt hatte. . Aber Frau Roche hat wieder eine Menge Geld verdient - mit Trivialliteratur!

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  • Rezension zu "Schoßgebete" von Charlotte Roche

    Schoßgebete
    Tim-O

    Tim-O

    03. August 2011 um 13:04

    Tja, ich ahnte es schon, aber für das Geld hätte ich mir lieber Klopapier gekauft. Schon der Titel deutete ja mit seiner Ähnlichkeit zum ersten "Meistererk" Feuchtgebiete an, dass auf der Welle "Sensation, Sex, Skandal" weitergeritten wird, nur - vermutlich auf Anraten der Lektoren - etwas dezenter als letztesmal. Literatur ist das jedenfalls nicht, sondern augenscheinlich nur eine Erwerbsquelle für die Schreiberin und ihren Verlag. Nichts, aber auch gar nichts, kann man aus dem Text gewinnen, er ist weder unterhaltsam noch witzig noch intelligent, auch wenn die Schreiberin mithilfe ihrer Lektoren sich darum bemüht hatte. Das Cover preist das Buch mit den Worten "Offen und mutig, provokant, abgründig und komisch" an, wovon ich allerdings höchstens provokant darin fand. Besser das Geld für hungernde Kinder in Afrika spenden oder ein anständiges Buch kaufen als das.

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