Charlotte Roth Als der Himmel uns gehörte

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Inhaltsangabe zu „Als der Himmel uns gehörte“ von Charlotte Roth

London 2011. Die junge Läuferin Jennifer will an den Olympischen Spielen teilnehmen. Jetzt aber drohen Panikattacken ihren Traum zu gefährden. Mit ihrem Trainer, dem Iren Gregory, der sie heimlich liebt, reist Jennifer nach Mandeville, auf den Landsitz ihrer Familie. Sie hofft, sich bei ihrer fast hundertjährigen Urgroßmutter Alberta Rat holen zu können. Auch diese hat einmal an einer Olympiade teilgenommen, damals in Berlin, im Jahr 1936. Auf den Spuren ihrer Familiengeschichte wird Jennifer lernen, worum es im Leben wirklich geht.

Olympia! Es fühlt sich an, als wäre man dabei gewesen.

— Bea_Schaf
Bea_Schaf

Absolut empfehlenswert! Geschichte, Spannung, Drama und Liebe, alles was ein gutes Buch braucht!

— eetjepupetje
eetjepupetje

Ein tolles Buch, lesenswert, mit vielen Informationen über die Olympischen Spiele.

— paschsolo
paschsolo

Eine spannende Geschichte mit interessanten geschichtlichen Ereignissen!

— Bambisusuu
Bambisusuu

Absolut lesenswert! Einfach eine gelungene Erzählung, die mir von Anfang bis Ende super gefallen hat. Daumen hoch!

— Barbarella1209
Barbarella1209

Eine Familiengeschichte, die ihr Potential leider nicht vollständig ausschöpfen konnte.

— Hamlets_Erbin
Hamlets_Erbin

Tolle Familiensaga - sehr interessante Thematik!

— caruso
caruso

Tolles Buch mit viel geschichtlichen Hintergrundinformationen

— Buechermel
Buechermel

Ein tiefgründiger Roman über die Hintergründe der Olympischen Spielen 1936.

— Buecherwurm1973
Buecherwurm1973

Sehr lesenswerte Kombi aus persönlichen Schicksalen und historischen Ereignissen. In dem Fall Olympia 1936. Spannend und interessant!

— Fantasie_und_Träumerei
Fantasie_und_Träumerei

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  • Kallimarmaro oder der Traum von Olympia

    Als der Himmel uns gehörte
    Bea_Schaf

    Bea_Schaf

    15. March 2017 um 21:47

    Das Buch erzählt die Geschichte von Jennifer Feldman und Alberta Bernhard. Alberta ist Jennifers Urgroßmutter. Sie hat 1936 als Bogenschützin an den Olympischen Spielen in Berlin teilgenommen. Jennifer lebt im Jahr 2011 in London und wünscht sich sehnlichst bei den Spielen 2012 in ihrer Stadt dabei zu sein, als 10.000 Meter Läuferin. Allerdings hat sie ein Problem mit ihren Nerven, dass sie meistens daran hindert ihr Können unter Beweis zu stellen. In sehr beeindruckender Weise schildert die Autorin, wie Alberta die Olympischen Spiele ihrer Zeit erlebt hat. Vom Zauber in Los Angeles (1932), wo sie als Zaungast dabei war bis zu ihren Spielen 1936, an denen sie mit sehr gemischten Gefühlen teilnimmt. Indem sie Jenny ihre Geschichte erzählt, schenkt sie ihr einen neuen Blick auf die Spiele.  Mir hat das Buch eine Vorstellung gegeben, wie es gewesen sein muss 1936 in Berlin dabei zu sein. Als Sportler im Zwiespalt zu stehen zwischen der Politik des Gastgebers und den eigenen Ambitionen. Wie bringt man die Nazi-Idiologie mit den Friedensspielen in Einklang? Wann muss man aufhören für seinen (Olympia)-Traum zu kämpfen und für die eigenen Überzeugungen und seine Mitmenschen einstehen? Hätte es etwas geändert die Spiele zu boykottieren? Diese und viele Fragen dieser Art mehr habe ich mir während des Lesens gestellt.  Das Buch ist toll geschrieben. Es hat alles, was ich brauche um mich darin wohl zu fühlen. Zwei mutige Heldinnen und zwei wunderbare Helden, eine tiefe Geschichte und Kallimarmaro.  

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  • Mini-Challenge 2017

    LovelyBooks Spezial
    querleserin_102

    querleserin_102

    Hier könnt ihr euch für die Jahreschallenge anmelden. Die Anmeldebeiträge bitte folgendermaßen gestalten:           Ich nehme mit 12 Büchern Teil. 1/12 beendet: Buchtitel, Autor 2/12 beendet: Buchtitel, Autor 3/12 beendet: Buchtitel, Autor 4/12 beendet: Buchtitel, Autor … Danke und viel Spaß! Teilnehmer: ChattysBuecherblog (12/200)xxlxsa (4/50)Hortensia13 (6/100)YaBiaLina (7/75)FrauSchafski (4/50)Yolande (6/70)misery3103 (15/200)annlu (23/250)Tina2803 (0/90)Ayda (8/100)Buchgespenst (15/200)Kuhni77 (10/100)samea (2/50)YvetteH (8/100)Meine_Magische_Buchwelt (8/70) LadySamira091062 (19/180)QueenSize (8/80)Kodabaer (7/30)Iris_Fox (5/24)Amy_de_la_Soleil (3/35)tigerbea (10/150)Lucinda4 (4/25)Bellis-Perennis (34/360)Leseratte2007 (12/100)hannelore259 (8/65)pamN (11/104)leucoryx (9/11)KruemelGizmo (9/95) Seelensplitter (15/150) Shanlira (2/30) Argentumverde (20/200) dreamily1 (4/30) Mali133 (8/50) aufgehuebschtes (19/40) MrsCorina (0/17) MelE (17/200) dia78 (26/180) BeaSurbeck (16/100) MissTalchen (2/43) DieBerta (9/50) walli007 (18/168) paschsolo (12/80) Ascardia (1/30)  Dominic32 (0/20)  book_lover_6 (1/40) kathi_liebt_buecher (3/90) kleine_welle (5/70) Mausimau (4/40) fantafee (2/25) loralee (1/40) steinchen80 (9/60) Sxndy_03 (10/50) janaka (13/144) haTikva (5/12)  MaLaPe (5/55) kalestra (3/30 )                

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    • 741
  • Eine spannende Geschichte

    Als der Himmel uns gehörte
    Bambisusuu

    Bambisusuu

    08. January 2017 um 13:51

    Der Roman "Als der Himmel uns gehörte" wurde von der Autorin "Charlotte Roth" geschrieben und ist 2015 im "Knaur Verlag" erschienen. London 2011. Die junge Läuferin Jennifer will an den Olympischen Spielen teilnehmen. Jetzt aber drohen Panikattacken ihren Traum zu gefährden. Mit ihrem Trainer, dem Iren Gregory, der sie heimlich liebt, reist Jennifer nach Mandeville, auf den Landsitz ihrer Familie. Sie hofft, sich bei ihrer fast hundertjährigen Urgroßmutter Alberta Rat holen zu können. Auch diese hat einmal an einer Olympiade teilgenommen, damals in Berlin, im Jahr 1936. Auf den Spuren ihrer Familiengeschichte wird Jennifer lernen, worum es im Leben wirklich geht. Das Thema finde ich interessant und Albertas Leben in der Vergangenheit hat mich neugierig gemacht. Ich tauche gerne in Geschichten aus der Vergangenheit. Die Zeit des 2. Weltkrieges war keine einfache Zeit, umso mehr hat es mich interessiert, wie es damals zur Zeit der olympischen Spiele war. Immer wieder wechseln sich die unterschiedlichen Zeiten in den Kapiteln ab. Der größte Teil spielt aber tatsächlich in der Vergangenheit. Überwiegend befindet sich die Handlung in den 30er Jahren. In unser heutigen Zeit lebt die junge Frau Jennifer, die nur einen bestimmten Traum hat - einmal bei den olympischen Spielen dabei sein. Auch ihre Urgroßmutter hatte die Ehre, damals in Berlin 1936, an den olympischen Spielen teilzunehmen. Doch damals war dieser Schritt viel schwerer als heute. Die geschichtlichen Erzählungen hat die Autorin Charlotte Roth genau auf den Punkt gebracht und fundierte, historische Ereignisse geschickt in die Handlung eingebaut. Als Leser hat man sich erschreckend in die Zeit hineinversetzen können und konnte das Gefühl von damals miterleben. Die Politik und das Leben spiegelte sich auch im Sport wieder. Das Verhalten und die Einstellung haben mit der heutigen Zeit nichts mehr gemeinsam und waren trotzdem interessant zu erfahren. Die Gefühle der Hauptprotagonisten war authentisch und hat einen zum Mitfiebern angeregt. Zum Ende hin habe ich mir aber mehr erhofft. Die Handlung wurde verschwommen und hat meine Begeisterung in den Hintergrund gedrängt. Trotzdem konnte mich der Schreibstil überzeugen, sodass ich vielleicht ein weiteres Buch der Autorin lesen werde. Ein toller Roman, der nicht nur die Geschichte gut vermittelt, sondern auch das Gefühl von Stärke und Mut gibt. Authentisch und historisch fundiert!

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  • Gewinne einen Buch-Gutschein von arvelle.de

    Marina_Nordbreze

    Marina_Nordbreze

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    • 586
  • Olympia Berlin 1936 - Lesehighlight 2016!

    Als der Himmel uns gehörte
    monerl

    monerl

    06. October 2016 um 22:33

    Dieses Jahr habe ich mit der Auswahl meiner Bücher ein sehr gutes Händchen gehabt. So wie bei diesem Buch, das ich ebenso zu meiner Lesehighlight-Liste 2016 hinzufügen kann! Und wieder lande ich, historisch gesehen, zufällig in Deutschland im Jahre 1931, als die sensationelle Nachricht die Menschen erreichte, dass die Olympischen Spiele 1936 nach Deutschland kommen würden: 43:16 Stimmen für Deutschland! Diese Nachricht schlug ein wie eine Bombe. Alberta, die Hauptfigur des Romans und ein 15-jähriges, sportbegeistertes Mädchen träumt von ihrer Teilnahme an Olympia, fünf Jahre später. Als sie und ihre Zwillingsschwester Auguste geboren wurden, sollten 1916 schon einmal die Olympischen Spiele in Deutschland stattfinden, doch der 1. Weltkrieg kam dazwischen und danach waren deutsche Sportler bis 1928 von der Teilnahme ausgeschlossen. Endlich war also der große Graben zwischen Deutschland und den anderen Völkern überwunden und Deutschland wurde wieder ein Teil der weltlichen "Sportgemeinde".Allein diese Informationen begeisterten mich bereits, da ich mir bis dato überhaupt keine Gedanken zu Olympia gemacht habe. Hin und wieder schaute ich mal im Fernsehen zu, das war aber auch alles. Und nun durfte ich in die Geschichte von Olympia eintauchen und erfuhr sogar, was das Besondere an den Spielen von 1936 war, da in dieser Epoche Hitler bereits an der Macht war und wie sich diese Machtübernahme politisch auf den Sport in Deutschland ausgewirkt hatte. Die Begeisterung Albertas für das Reiten, den Sport im Allgemeinen, für Familie und Menschen um sie herum, riss mich in den Bann und ließ mich tief in die Geschichte eintauchen. Das unbedarfte und lebenshungrige Mädchen Alberta muss schnell erwachsen werden. Sie erleidet schwere Schicksalsschläge, zum einen bedingt durch die politischen Zeiten als auch durch familiäre Unglücke, an den sie glaubt eine Mitschuld zu haben. Zur Geschichte Albertas kommen wir als Leser aber über Jennifer. Sie ist die Urenkelin Albertas, die nun selbst davon träumt, an den Olympischen Spielen in London 2012 als Läuferin teilzunehmen. Doch sie hat ein Nervenproblem. Sie gehen mit ihr durch und lassen sie kaum ein Rennen zu Ende bringen. Ist ihr Traum von Olympia im eigenen Land nun geplatzt? Kann ihr ihre fast 100-jährige Urgroßmutter Alberta, eine Olympia-Medaillensiegerin, helfen? Und warum wird in ihrer Familie über Auguste, Urgroßmutter Albertas Zwillingsschwester, nicht gesprochen? Mit diesen Fragen im Gepäck und der Hoffnung auf Antworten, begab ich mich mit Jennifer auf die Reise zu Alberta und in die Vergangenheit. Dabei konnte ich kaum vom Lesen ablassen. Ich war gefesselt von der Thematik und der Geschichte sowie den besonders gelungenen Charakteren, den guten als auch den schlechten. Und alle waren vielschichtig, nicht ausschließlich gut und nicht nur böse. In jeder Figur konnte man eine eigene Stärke herauslesen und sie mal lieben oder auch hassen. Ihre Zwiespältigkeit, insbesondere der politischen Zeit geschuldet, war deutlich greifbar. Des Öfteren hatte ich mich beim Lesen gefragt, wie ich wohl reagiert hätte. Die Autorin hatte es geschafft mich auch emotional mitzunehmen. Ich litt, ich fieberte mit, war wütend, freute mich und trauerte. Das Ende hält noch ein paar Überraschungen vor, mit denen ich nicht gerechnet hatte. Dies freute mich sehr, da es die Geschichte meiner Meinung nach noch einmal aufwertet. Am Schluss des Buches bekommt der Leser noch ein Glossar über die wichtigsten Begriffe den Sport als auch Olympia betreffend und ein Verzeichnis der im Buch auftretenden realen Personen. Das fand ich auch noch einmal sehr spannend, da ich dabei zusätzlich einiges erfahren habe, das ich sonst auf keinen Fall von mir aus nachgelesen hätte. Auch ist mir jetzt klar, wie es zu den Paralympics gekommen ist, das ich als Bereicherung für mein Allgemeinwissen betrachte. Ich hoffe, dass meine Begeisterung spürbar ist, da ich euch dieses Buch als klare Leseempfehlung ans Herz lege! Dies war mein erstes Buch von Charlotte Roth, aber ganz gewiss nicht mein letztes! Ich habe bereits ihre beiden anderen Werke geordert und freue mich, sie bald lesen zu können. _____________________________________________________ http://monerls-bunte-welt.blogspot.de/2016/10/buchvorstellung-als-der-himmel-uns.html

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    • 2
  • Da war mehr drin!

    Als der Himmel uns gehörte
    Hamlets_Erbin

    Hamlets_Erbin

    24. September 2016 um 00:26

    "Wer fremde Länder und Völker erlebte, der zettelte keine Kriege an, und wer mit anderen Sport trieb, schlug sie nicht tot." (S.70) Das war mein erster Roman des Genres "Familiengeheimnis wird enthüllt" und ich bin nicht ganz überzeugt. Die Geschichte, die in der Vergangenheit spielte, vermochte mich zwar zu fesseln, obgleich mir die Protagonisten nicht sonderlich sympathisch waren (Albi und Hannes gingen mir auf die Nerven), die Geschichte in der Gegenwart jedoch erschien mir relativ unnötig. Zudem war die Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart einfach zu konstruiert. Es wurde zu keinem Zeitpunkt deutlich, warum die Aufdeckung des sogenannten Familiengeheimnisses für Jennifer in der Gegenwart eigentlich relevant ist.Hätte die Autorin sich allein auf die Darstellung der Vergangenheit beschränkt und ihren Figuren etwas mehr Aufmerksamkeit geschenkt (besonders die Geschichten um Ludger und Giselher hatten viel Potential), wäre der Roman um einiges gelungener gewesen. "Dann und wann brauchen alle netten Leute, die nicht ständig vor dem Leben auf der Hut sind, ein bißchen Wein, um ihren Weltschmerz einzutunken." (S.304)

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  • Leserunde zu "Die Nachtigall" von Kristin Hannah

    Die Nachtigall
    LaLeser

    LaLeser

    Zwei Schwestern im Kampf um Liebe und Freiheit.  Frankreich, 1939: Die beiden Schwestern Vianne und Isabelle begegnen der Besetzung der Deutschen und ihrem damit verwobenen Schicksal auf unterschiedlichen Wegen. Dabei werden die Schwestern getrieben von Liebe und Loyalität, aber auch vom Durst nach Selbstbestimmung und Sicherheit. Doch welche Entscheidung ist die richtige im Angesicht der drohenden Gefahr? "Die Nachtigall" von Kristin Hannah verspricht fesselnde Lesestunden! Ein Buch, das schon weltweit für Begeisterung sorgte!Mehr zum Buch:Zwei Schwestern im von den Deutschen besetzten Frankreich: Während Vianne ums Überleben ihrer Familie kämpft, schließt sich die jüngere Isabelle der Résistance an und sucht die Freiheit auf dem Pfad der Nachtigall, einem geheimen Fluchtweg über die Pyrenäen. Doch wie weit darf man gehen, um zu überleben? Und wie kann man die schützen, die man liebt? In diesem epischen, kraftvollen und zutiefst berührenden Roman erzählt Kristin Hannah die Geschichte zweier Frauen, die ihr Schicksal auf ganz eigene Weise meistern. In den USA begeisterte „Die Nachtigall“ Millionen von Lesern und steht seit über einem Jahr auf der Bestsellerliste.>> Neugierig geworden? Hier geht es zur Leseprobe!Mehr zur Autorin:Kristin Hannah, 1960 in Südkalifornien geboren, studierte zunächst Jura, doch ihre Mutter prophezeite ihr bereits zu diesem Zeitpunkt, dass sie Schriftstellerin werden würde. Nach ihrem Studium arbeitete sie zunächst als Anwältin, bevor sie ganztags den Beruf als Autorin ausübte. Sie ist in den letzten Jahren in den Staaten zu einer der Top-Bestseller-Autorinnen avanciert und lebt heute mit ihrem Mann und Sohn auf einer kleinen Insel im Pazifik.Gemeinsam mit Aufbau vergeben wir in dieser Leserunde 40 Exemplare von "Die Nachtigall" an alle, die mehr über das Schicksal von Vianne und Isabelle erfahren möchten.Was du dafür tun musst? Bewirb dich bis einschließlich 24.08. über den blauen "Jetzt bewerben"-Button, indem du folgende Frage beantwortest:Kannst du dir vorstellen, wie es ist, wenn deine Familie und deine Freiheit bedroht sind? Würdest du eher wie Vianne oder wie Isabelle handeln? Aufgepasst! Wir haben noch fünf Exemplare der LovelyBox Special-Edition zu "Die Nachtigall". Eine dieser Boxen kannst du gewinnen, wenn du neben der Antwort auf die Bewerbungsfrage auch noch folgenden Satz über Twitter oder Facebook teilst und den Link zu deinem Posting in deinen Bewerbungsbeitrag packst:Zwei Schwestern im Kampf um Liebe und Freiheit – Entdeckte #DieNachtigall http://bit.ly/LBnachtigallIch bin schon sehr gespannt auf deine Antwort und freue mich auf die Leserunde mit dir!Bitte beachte vor deiner Bewerbung unsere Richtlinien für Leserunden.Bitte veröffentliche deine Rezensionen erst ab dem 19. September 2016. Bei Bedarf wirst du an diesem Tag nochmal per Privatnachricht daran erinnert. Außerdem wäre es toll, wenn du die Rezension dann auch auf amazon.de, thalia.de, iTunes & weiteren Plattformen posten könntest.

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    • 1056
    Katjuschka

    Katjuschka

    07. September 2016 um 23:05
  • eBook Kommentar zu Als der Himmel uns gehörte von Charlotte Roth

    Als der Himmel uns gehörte
    Hella Preiser

    Hella Preiser

    via eBook 'Als der Himmel uns gehörte'

    absolut fesselnd

    • 2
  • Die Olympischen Spiele

    Als der Himmel uns gehörte
    Buecherwurm1973

    Buecherwurm1973

    18. August 2016 um 10:13

    Jennifer hat einen Traum, sie will an den Olympischen Spielen 2012 in London teilnehmen. In den Trainings läuft es immer bestens. Doch im Ernstkampf da versagen ihre Nerven. Gregory lauert ihr immer wieder im Park auf und fleht sie an, ihn als ihren Trainer zu engagieren. Er würde sie nach London bringen. In den Gesprächen im Park rät Gregory ihr ihre Urgrossmutter Alberta auf Mandeville zu besuchen. So erfährt sie, dass Alberta eine begabte Bogenschützin war. Im Handelsstrang rundum das Leben von Alberta als Sportlerin erfährt der Leser, wie die Umstände für Sportler im Vorfeld des 2. Weltkrieges waren. Da waren nicht nur die sportlerischen Fähigkeiten gefragt, man musste auch die richtigen Verbindungen haben. Nach den Olympischen Spielen 1936 wurde es dann richtig gefährlich, wenn man nicht von arischer Abstammung war. Der Teil mit Albertas Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Allerdings habe ich das Gefühl, dass zu viele Figuren hohe Beachtung geniessen. Vor allem gegen Ende wirkt das Ganze nicht mehr so rund. Es ist alles etwas holprig und wird noch schnell abgehandelt. Sehr interessant und gut beschrieben ist, wie es im Hintergrund einer Olympiade abläuft. Erst kann man die Olympiade 1932 in Los Angeles erleben. Die noch frei von jeglichen Zwängen ist. Albertas Vater, der Sportjournalist,  kann noch frei von der Leber weg moderieren. Dann kommen die Spiele von 1936 in Berlin. Da kann Autorin die unterschiedlichen Atmosphären gut hinaufbeschwören, denn für die Deutschen sind es keine vergnügliche Spiele. Leider muss ich zugeben, dass es nicht das stärkste Buch der Autorin ist. Aber wie gewohnt, kann sie die Atmosphäre während der Hitlerzeit hervorragend skizzieren. Aber diesmal ist die Geschichte dazu nicht ganz gelungen. Das Buch ist auf jeden Fall lesenswert und zeigt wieder einmal ein Stück Deutsche Geschichte.

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  • Kallimarmaro

    Als der Himmel uns gehörte
    leselea

    leselea

    25. July 2016 um 16:59

    London 2011: Jennifer träumt davon als Läuferin bei den Olympischen Spielen teilzunehmen. Doch sie ist mental blockiert: in ihrem Leben scheint etwas zu fehlen, das Laufen ist auch immer ein Weglaufen, regelmäßig rauben ihr Panikattacken die Kontrolle über den eigenen Körper. Ihr Trainer Gregory rät ihr, ihre deutsche Urgroßmutter Alberta zu besuchen, denn diese hat selber einst an einer Olympiade teilgenommen – und zwar 1936 in Berlin. Indem Alberta Jennifer von ihren Erfahrungen erzählt, soll diese, so die Hoffnung, die sportliche Herausforderung psychisch meistern können. Doch Albertas Geschichte wird Jennifer vor allem zeigen, worum es bei Olympia wirklich geht, und wo die Spuren ihrer Familie in der Geschichte der Zeit zu finden sind… Schade! So kurz und schmerzlos muss ich in die Rezension zu Charlotte Roths Roman Als der Himmel uns gehörte leider einsteigen. Das Urteil schmerzt mich selber, habe ich doch nicht nur den Vorgänger Als wir unsterblich waren sehr gerne gelesen, sondern auch die beiden Bücher, die die Autorin unter dem Namen Carmen Lobato veröffentlich hat (Die Stadt der schweigenden Berge, Und sie werden nicht vergessen sein). Doch gerade im direkten Vergleich mit diesen Werken konnte mich der vorliegende Roman deutlich weniger überzeugen. Das liegt vor allem an drei Punkten: Zunächst einmal hat mir in diesem Roman die Figurenzeichnung wenig zugesagt. Hatte ich in den anderen Büchern immer schnell eine Lieblingsfigur und viele andere ins Herz geschlossen, wurde ich in Als der Himmel uns gehörte mit den Protagonisten nur schwer warm – allen voran mit den beiden zentralen Frauenfiguren, Jennifer und Alberta, was dazu führte das mir ihre Belange, ihre Sorgen und Nöten kaum ans Herz gingen. Insgesamt erschienen mir aber fast alle Personen vergleichsweise blass, schablonenhaft und auf ihre „Funktion“ im Roman beschränkt. Immer wieder wurden die gleichen Charakterisierungen wiederholt und das nahezu wortwörtlich. Dies führt mich direkt zum zweiten Kritikpunkt, der Sprache. Von einem guten Schmöker erwarte ich keine komplizierte Syntax, keine Poesie, keine sprachlichen Innovationen, doch hier fanden sich für meinen Geschmack einfach zu viele Floskeln, zu viele Allgemeinplätze und zu viele Wiederholungen. Ich weiß nicht, wie oft beispielsweise der Titel des Buches in abgewandter Form im Buch zitiert wurde, mir wurde es ab einem bestimmten Punkt einfach zu plump. Zuletzt – und das ist eigentlich mein größter Kritikpunkt – fehlte es der Geschichte an einem Spannungsbogen, an einem „Ziel“. Das Geschehen plätschert in beiden Teilen (Gegenwart und Vergangenheit) dahin, ohne dass man wusste, worauf sie hinauslaufen sollen. Geheimnisse in der Geschichte der Familie werden zwar angedeutet und natürlich möchte man auch wissen, ob und wie die Figuren der Vergangenheit Hitlers Gräueltaten entkommen, darüber hinaus gibt es aber keinen übergeordneten Anreiz (wie das noch in Als wir unsterblich waren der Fall war), das Erzählte gebannt zu verfolgen. Natürlich meckere ich hier auf hohem Niveau, zeigt Charlotte Roth doch auch in diesem Roman ihr Können. Das Setting ist atmosphärisch, sie hat ein Händchen für skurrile Figuren; die Grundstory rund um Olympia fand ich nicht nur lehrreich (was einmal mehr auf die gute Recherche der Autorin zurückzuführen ist), sondern durchaus interessant und spannend – und das, obwohl mir die Olympischen Spiele weitgehend egal sind. Zudem hat es mich gefreut, dass sie auch in ihrem zweiten Buch dem Perspektiv- und Zeitenwechsel treubleibt, indem sie in den einzelnen Teilen abwechselnd aus dem Jahr 2011 und den 1930er/1940er Jahren erzählt. Gerade weil ich aber um das Talent der Autorin weiß, wurde mir das Potential, das der Geschichte innewohnt, einfach nicht gut genug genutzt! Nichtsdestotrotz ist Als der Himmel uns gehörte für Fans ein absolutes Muss. Meine Erwartungen waren vielleicht einfach zu hoch oder ich war enttäuscht, dass ich nicht so wie sonst direkt in der Geschichte heimisch wurde. Deswegen leider nur 3 Sterne. Weil sie das Leben liebten, das dritte Buch der Autorin, werde ich mir natürlich trotzdem bald zulegen und bin diesbezüglich jetzt schon voller Vorfreude!

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  • Lesehiglight

    Als der Himmel uns gehörte
    Fantasie_und_Träumerei

    Fantasie_und_Träumerei

    21. July 2016 um 14:05

    Jennifers Leben ist das Laufen. Ohne Laufen fühlt sie sich nicht wohl. Es hilft ihr Gedanken zu ordnen und sich zu finden. Aber es ist auch ihr Feind, denn immer, wenn sie an einem Wettbewerb teilnehmen möchte, versagen ihre Beine. Sie hätte das Zeug für Olympia, aber dieses Problem macht ihr so sehr zu schaffen, dass sie drauf und dran ist, die Flinte ins Korn zu schmeißen. Ein junger Ire, hübsch, nett, aber durch einen Unfall nicht mehr in der Lage selbst zu laufen, nimmt sich ihrer an. Bietet ihr an, sie zu trainieren. Durch ihn erfährt sie, dass sie nicht die erste Frau in der Familie ist, die das Zeug zu einer Olympiateilnahme hat. Schon ihre Großmutter Alberta war eine begabte Sportlerin. Leidenschaftliche Pferdenärrin und begabte Bogenschützin. Auf dem besten Weg zu Ruhm und Ehre. Doch dann kommt der Krieg, der nicht nur ihr persönliches Schicksal beeinflusst, sondern das ganzer Nationen, kultureller Güter und eben auch das des Sports. „Als der Himmel uns gehörte“ hat sich schon jetzt einen Platz in der Liste meiner Leshighlights 2016 ergattert. Obwohl mir bereits Charlotte Roths Roman „Als wir unsterblich waren“ sehr gefallen hat, bin ich völlig geplättet, wie gut die Geschichte der beiden Frauen ist, die sich dem Sport verschrieben haben. Roth erzählt auf verschiedenen Zeitebenen, die inhaltlich miteinander verknüpft werden. Dadurch entsteht ein mitreißender Sog, der dafür sorgt, dass ich die über 600 Seiten inhaliere. Leicht fliege ich durch die Seiten und bemerke nicht, wie ich eine nach der anderen verschlinge. So sehr interessieren mich die Schicksale der beiden Frauen, die sich ähnlicher sind, als sie es vielleicht geglaubt haben. Ganz besonders gern bewege ich mich in der Vergangenheit. Alberta hat es mir angetan. Fröhlich, mutig, sportlich und mit einem großen Herz, das manchmal jedoch so übermütig ist, dass sie gar nicht merkt, dass sie anderen auf die Füße tritt. Für sie jedoch die einzige Chance sich durchzukämpfen, in einer Zeit, in der Menschen vom Wahnsinn getrieben jegliche Realität und Gerechtigkeit aus den Augen verlieren. Ich liebe es wie Charlotte Roth wieder einmal persönliche Geschichten mit historischen Begebenheiten verknüpft. Ihre Protagonisten sind so interessant konzipiert, dass ich sie gern begleite. Nicht nur Alberta, sondern auch den sehr charmanten und erfrischenden James Seaton-Carew, der Jungspund, der nichts ernst zu nehmen scheint, außer die Liebe zu seinem Pferd und der ebenso von der Härte des Kriegs getroffen wird, wie Hannes von der Weydt, Kavallerist und Albertas erste Liebe. Nicht nur Protagonisten werden mit viel Leben gefüllt, sondern auch Nebencharaktere. Roth verdeutlicht damit nochmals, dass jedes menschliche Leben zählt, in einem Krieg, der Menschen als wertlos deklariert. Wieder einmal schockiert mich die Tatsache, dass Menschen aufgrund einer geringen optischen Andersartigkeit, aufgrund anderer Glaubensvorstellungen, aufgrund anderer Denkweise, ausgestoßen und umgebracht werden. Eine Tatsache, die immer und immer wieder angesprochen werden muss, da es immer noch genügend Personen gibt, die daraus nichts gelernt haben. Besonders gefallen hat mir die Verbindung zum Sport. Ich wusste zwar schon einiges über die Historie des Reitsports, aber weniger über die des olympischen Sports im allgemeinen. So sehr mich Mord und Totschlag des zweiten Weltkriegs betrübt, so sehr schockiert mich auch immer wieder, dass ebenso kulturelle Entwicklungen gehemmt wurden. „Als der Himmel uns gehörte“ bekommt von mir eine klare Leseempfehlung. Charlotte Roth konnte mich mit ihrem Roman, der persönliche Schicksale zweier interessanter Frauen und ihrer Leidenschaft zum Sport, mit Weltgeschehen, insbesondere dem zweiten Weltkrieg, verknüpft, restlos begeistern.

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  • Beeindruckende Familiensaga

    Als der Himmel uns gehörte
    Frieda-Anna

    Frieda-Anna

    02. July 2016 um 19:29

    Jennifer ist leidenschaftliche 10.000m Läuferin und ihr Traum ist die Teilnahme an Olympia. Sie trainiert hart dafür, aber ein nervliches Problem macht ihr zu schaffen. Beim Laufen bekommt sie Panikattacken, verliert die Kontrolle über ihren Lauf und fällt plötzlich hin. Ihr Traum droht zu platzen, als auch noch ihr Trainer ihr jeglichen Mut nimmt und eine Teilnahme an Olympia für unmöglich hält. Da taucht aus dem Nichts der Ire Gregory auf, der sie trainieren will. Jennifer lehnt ab und ist dem jungen Mann gegenüber misstrauisch, aber er bleibt hartnäckig. Er ermutigt sie, sich bei ihrer fast 100 Jahre alten Großmutter Alberta Rat zu holen, die einst an Olympia teilnahm. Auf dem Landsitz ihrer Oma erfährt sie die Geschichte Albertas, ihrer Wurzeln und ihres Lebens, denn Alberta hat eine Menge zu erzählen...Das was die Oma zu erzählen hatte, hat mich von Anfang bis Ende begeistert. Ich will hier nicht sagen, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Ich habe Lesepausen eingelegt, weil ich nicht wollte dass das Buch schnell zu Ende geht! Das ist mir sehr schwer gefallen. denn es war eine solch ergreifende Story, die ich so schnell nicht vergessen werde. Ich war von allen Figuren hingerissen. Besonders angetan hatte es mir James Seaton-Carew, der für Alberta geschwärmt und sein Leben gegeben hätte. Anfangs erwartet man, dass es hier um Jenny geht, wie es mit ihr und ihrem Vorankommen im Sport weitergeht und ob Gregory bei ihr punkten kann, doch dann wird man überrascht! Es erwartet uns eine atemberaubende Familiengeschichte, der es an nicht fehlt und die so liebevoll erzählt wird, dass es einem die Tränen in die Augen treibt. Inbegriffen ist eine romantische und natürlich problembehaftete Liebesgeschichte. Die Zeit des zweiten Weltkrieges und Hitlers Machtergreifung mit allem Gräuel werden von der Autorin authentisch eingebracht, so dass der Leser bei aller Fiktion immer einen realen Bezug zum damaligen Zeitgeschehen als Hintergrund hat. Für mich war es eines der besten, unterhaltsamsten und berührendsten Bücher, die ich in der letzten Zeit gelesen habe.Charlotte Roth kommt auf die Liste meiner Lieblingsautorinnen und ich werde auf jeden Fall noch "Als wir unsterblich waren" von ihr lesen.          

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  • Als der Himmel uns gehörte

    Als der Himmel uns gehörte
    anne_fox

    anne_fox

    07. June 2016 um 16:37

    Eine Hintergrund- Geschichte aus der Welt der Sportler und der Olympischen Spiele. Jennifer begnadete Läuferin will unbedingt an den olympischen Spielen in London teilnehmen, doch ihr Trainer will sie nicht anmelden, da sie unter Panikattakten leidet. Die verzweifelte Jennifer gekommt aber eine weitere Chance da sie Gregory O´Reilly zufällig kennenlernt, der sie gerne für die Spiele trainieren möchte. Laut Klappentext weiß er um ihre Probleme und er hat sich in sie verliebt. Kurz entschlossen reist Jennifer zu ihrer Urgroßmutter Alberta die auf dem alten Familiensitz lebt. Die alte Dame hatte ebenfalls an den olympischen Spielen und zwar 1936 teilgenommen hat. Jennifer erhofft sich von Alberta das sie ihr mit guten Tipps helfen kann. Interessante Geschichte aus dem Leben einer Sportlerin die sehr realistisch ist. Alles sehr bilddschaft beschreiben. Bin gepsannt ob Jennifer ihr großes Ziel erreichen wird.

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  • Der LovelyBooks Lesesommer 2016

    Lesesommer
    Marina_Nordbreze

    Marina_Nordbreze

    In guter alter Tradition starten wir auch in diesem Jahr wieder in die sommerliche Jahreszeit mit unserem großen LovelyBooks Lesesommer! Ihr dürft euch dieses Mal wieder auf spannende Aufgaben und viele tolle Buchtipps freuen. Jede Woche findet ihr auf unserer Aktionsseite eine neue Verlosung mit großartigen Büchern für die Sommerzeit.Erneut möchten wir mit euch 10 Wochen lang über fesselnde Sommerlektüren diskutieren, Fotos austauschen und neue Bücher entdecken. Wir werden euch im Laufe des Lesesommers verschiedene Aufgaben stellen, die ihr bis zum 7. August in beliebiger Reihenfolge bearbeiten könnt. Für jede Aufgabe könnt ihr Punkte sammeln – bei einigen Aufgaben gibt es auch Extra-Punkte zu ergattern. Auf unserer Übersichtsseite findet ihr außerdem jede Woche neue Buchtipps und könnt sommerliche Buchpakete gewinnen!Wer bis zum Ende des Lesesommers am 7. August die meisten Punkte gesammelt hat, der gewinnt eine literarische Wochenendreise nach Verona (Anreise und 2x Übernachtung inkl. Frühstück)! Dort könnt ihr auf den literarischen Spuren von Romeo und Julia wandeln!Außerdem gibt es für die Plätze 2 - 5 je ein schönes Buchpaket mit neuem Lesestoff. Zusätzlich verlosen wir noch unter allen Teilnehmern 5 weitere Buchpakete unabhängig von der erreichten Punktezahl.Wenn ihr teilnehmen möchtet, dann meldet euch gleich hier im Thema "Ich bin dabei!" an und stellt euch gerne ein bisschen vor. Wer noch überlegt, ob er mitmachen möchte, der kann gern auch später noch einsteigen!Wenn ihr über Twitter, Instagram oder Facebook über den Lesesommer berichtet, darüber plaudert oder Fotos teilt, freuen wir uns, wenn ihr den Hashtag #LBlesesommer verwendet!Wir freuen uns auf viele sommerliche Buchtipps, sonnige Lesestunden – egal ob im Urlaub am Strand oder daheim auf dem Balkon – und natürlich aufs Lesen wundervoller Bücher!P.S.: Alle Blogger unter euch dürfen sehr gern die Grafik, die ihr hier oben im Thema findet, in ihrem Blog verwenden, falls ihr zur Aktion einen Blogbeitrag schreiben möchtet!

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    • 4591
  • Gut geschrieben, aber leider zu sehr in der Vergangenheit verhaftet und wenig im Jetzt.

    Als der Himmel uns gehörte
    digra

    digra

    17. May 2016 um 07:56

    Inhalt: Wir erleben hier eine junge Frau, Jennifer, die versucht ihren Traum zu leben. Als Läuferin möchte sie bei den olympischen Spielen teilnehmen. Aber ihre Ängste halten sie davon ab. Ihr alter Trainer sorgt auch nicht gerade dafür, dass sie zu mehr Selbstvertrauen kommt.Sie lernt"zufällig" beim Joggen im Park den Iren Gregory kennen, der ihre Urgroßmutter Alberta wegen ihrer sportlichen Erfolge zu vergöttern scheint. Er wird Jennifers neuer Trainer und im Laufe der Geschichte eine hilfreiche emotionale Stütze. Er sorgt dafür, dass Jennifer ihre ganz persönliche (Familien-)Geschichte aufarbeiten kann. So gab es in ihrer Familie schon einmal eine Olympia Teilnehmerin im Bogenschießen (ebendiese Alberta) und Gregory ist fest davon überzeugt, dass Jennifer ihre Ängste überwinden kann, wenn sie sich an Alberta wendet.So treffen die beiden aufeinander, und die Großmutter erzählt ihre ganz persönliche Geschichte, die um die Zeit des 2. Weltkrieges spielt, während dem sich Alberta auf die olympischen Spiele vorbereitete. Meine Meinung:Die Reise in die Vergangenheit war keine einfache für mich. Normalerweise lese ich keine Bücher zu dem Thema 2. Weltkrieg. Aber an diesem Buch hat mich sehr die Geschichte der Gegenwart interessiert und wie sich das Ganze miteinander verbindet. Also musste ich da durch. :-) Leider gerät Jennifer und die Jetztzeit sehr in den Hintergrund. Es ist vielmehr bis zum Ende eine Geschichte über den 2. Weltkrieg. Der Kampf um die Medaillen ist trotz der 600 Seiten des Buches überhaupt nicht ausgeschmückt. Im Gegenteil, es wirkt sehr unwichtig. Manchmal war ich erschüttert und aufgewühlt von Albertas Erlebnissen der damaligen Zeit. Die Erzählungen über ihre Zwillingsschwester Augusta und die Reiter Hannes und James entführten mich in die Welt des Sports. Es ging um Ehrgeiz, Medaillenwahn und harte Konkurenzkämpfe. Aber auch um viele menschlichen Gefühle, die das „Kleeblatt“ durchlebt hat. Manchmal war mir das ein wenig zu eng und zu viel des Guten.Alberta wurde mir da durchaus leicht unsympathisch. Sie wirkte auf mich bis zum Ende hin unstet. Mein Fazit:Ein ausladender Roman, der nicht vor unschönen Wahrheiten zurückschreckt.Eine großartige Erzählform, gespickt mit geschichtlichen Hintergründen, machen diesen Roman zu einer besonders empfehlenswerten Lektüre! Nur all zu viel zur Story von Jennifer im Jahre 2011/12 darf man nicht erwarten. Da mich das etwas enttäuscht hat, ziehe ich einen Stern ab.

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