Charlotte Roth Weil sie das Leben liebten

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Inhaltsangabe zu „Weil sie das Leben liebten“ von Charlotte Roth

Berlin Ende der 1920er Jahre: Die junge Franka hat nur einen Wunsch – sie möchte Zoologie studieren. Ihre strengen Eltern und die Weltwirtschaftskrise machen ihren Traum zunichte, doch immerhin gelingt es ihr, eine Stelle als Tierpflegerin im Berliner Zoo zu bekommen. Die Arbeit mit den geliebten Tieren geht ihr über alles, ihnen schenkt sie ihre ganze Liebe – nicht den Menschen. Nur ganz allmählich fasst sie Zutrauen zu dem Tierarzt Carl, der vom Leben ähnlich gebeutelt wurde wie sie. Dann lernt sie den faszinierenden Adam kennen und lieben. Doch Adam ist Sinti, und inzwischen haben die Nazis die Macht in Deutschland ergriffen. Adams Leben ist in höchster Gefahr, und Franka ist bereit, für ihn zu kämpfen – und für ihre Tiere. Fortan weiß sie nicht mehr, wem sie trauen kann …

Nach einem für mich etwas gewöhnungsbedürftigen Einstieg wieder ein klasse Buch!!

— eetjepupetje

Leider sehr langatmig geschrieben und ohne wirkliche Höhepunkte. Die Geschichte plätschert 400 Seiten lang vor sich hin. Schade!

— JulieMalie

Sehr aufwühlend. Spannend geschrieben.

— Fantasie_und_Träumerei

Eine Liebeserklärung an menschliches und tierisches Leben aller Art - und so wichtig im Zusammenhang mit dem historischen Bezug!

— Caillean79

Richtig gut geschriebene Unterhaltungslektüre, eine Geschichte zum darin versinken-auch wenn abschnittsweise fast ein bisschen zu kitischig.

— Code-between-lines

Super schreibstil und echt tolle Charaktere :)

— Alina97

Das erste Drittel des Buches ist praktisch überflüssig. Es zieht sich etwas, aber trotzdem ein gelungener und auch schockierender Roman!

— Julo

Vier Sterne, weil ich 75 % des Buches darauf wartete, dass das passiert, was auf dem Klappentext versprochen wird... Anrührende Tierszenen

— Das_Blumen_Kind

Berührende Charaktere (die menschlichen genau wie die "tierischen"), traurig-schöne Geschichte, leider sehr aktuell und darum so wichtig!

— JessieWeber

wirklich gut geschriebenes Buch mit viel geschichtlichem Hintergrund

— Buechermel

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  • Wenig überzeugende Geschichte, die die meiste Zeit nur vor sich hin plätschert. Schade!

    Weil sie das Leben liebten

    JulieMalie

    18. August 2017 um 20:14

    "Weil sie das Leben liebten" erzählt die Geschichte der jungen Franka Ende der 1920er Jahre, deren großer Wunsch es ist, Zoologie zu studieren. Als sie im Berliner Zoo als Tierpflegerin unterkommt, widmet sie ihre gesamte Zeit den Tieren und lernt dabei Adam kennen. Doch Adam ist Sinto und unter der Herrschaft der Nazis in Deutschland nicht sicher. Franka möchte für ihn kämpfen - und für ihre über alles geliebten Tiere. Ich war sehr gespannt auf die Geschichte, weil ich mir erhofft hatte, vor dem Hintergrund des Berliner Zoos einen neuen Blickwinkel auf die Geschehnisse rund um den Zweiten Weltkrieg gewinnen zu können. Diesen Wunsch hat mir das Buch auch erfüllt. Der Schauplatz des Zoos war sehr interessant und auch ungewöhnlich. Besonders gut hat mir gefallen, dass die Arbeit in einem Zoo von der Autorin sehr genau recherchiert wurde. Ebenso wurde das Leben unter der Naziherrschaft interessant und glaubwürdig dargestellt und auch realistische Personen (und sogar Tiere) in die Geschichte integriert. Leider kam mir dieser Teil der Geschichte aber viel zu kurz. Stattdessen habe ich die Handlung des Buches als sehr langatmig empfunden. Die Ereignisse plätscherten vor sich hin und es gelang Charlotte Roth leider überhaupt nicht, Spannung aufzubauen. Ich habe durchgängig das Gefühl vermisst, unbedingt wissen zu wollen, wie es weitergeht. Dass ich das Buch überhaupt zu Ende gelesen habe ist nur der Tatsache zu verdanken, dass ich ungern Geschichten abbreche und ihnen immer so lange wie möglich eine Chance geben möchte. Das hätte ich mir bei diesem Buch aber leider sparen können. Die Figuren sind für mich - bis auf Carl und Anita - bis zum Ende leider nicht greifbar, was vielleicht auch daran lag, dass hier vor allem ungewöhnliche und gewöhnungsbedürftige Charaktere dargestellt werden, die sich das Leben unnötig schwer machen. Sympathie habe ich für keine der Figuren empfunden, lediglich für die Tiere. Dadurch wurde die Spannung des Buches aber für mich auch nicht erhöht und ich war froh, als ich die Geschichte endlich hinter mich gebracht hatte. Fazit: Mich konnte das Buch leider gar nicht überzeugen. Ich hätte mir mehr Höhepunkte und Wendungen erhofft, die dem Buch Spannung verleihen. Da die anderen Bücher der Autorin aber sehr interessant klingen, werde ich bestimmt dem einen oder anderen Buch von Charlotte Roth noch eine Chance geben, zumal sich die Geschichte, trotz aller Kritik, gut lesen ließ.

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  • Weil sie das Leben liebten

    Weil sie das Leben liebten

    Fantasie_und_Träumerei

    03. August 2017 um 14:50

    "Weil sie das Leben liebten" hat mich sehr aufgewühlt. Vom ersten Moment an mochte ich Franka, die durch ihre Erfahrungen im näheren Umfeld gelernt hat, dass Tiere die besseren Menschen sind. Nichts wünscht sie sich sehnlicher, als Zoologie zu studieren und ihr Leben den Tieren zu widmen und mit ihnen zu teilen. Für ihren Vater ist das ein Skandal, denn schließlich ist sie ja "nur" ein Mädchen. Mädchen fügen sich ihrem Schicksal und vor allem den Wünschen des Vaters. Sie sind still, leise - möglichst unsichtbar. Studieren kommt nicht in Frage.Nach einigen gemeinsamen Erlebnissen mit Franka, wechselt das Setting. Ich lerne Carl, den etwas verschrobenen Tierarzt und Tokeli, den wilden und ehrgeizigen Sinti, kennen und verliere mein Herz an diese beiden männlichen Protagonisten, die unterschiedlicher kaum sein könnten.Tokeli möchte sein Leben nicht weiter in der Schublade verbringen, in die man ihn von Geburt an gesteckt hat. Er möchte Anwalt werden - eine Ungeheuerlichkeit für einen, der dem fahrenden Volk angehört. Doch Tokeli lässt sich nicht von Konventionen und Vorschriften abhalten. Dieser junge Mann, der das Leben liebt, macht das, was er möchte und nicht das, was von ihm erwartet. Er sprüht nur so vor Leben und es ist eine Freude ihn zu begleiten.Immer im Hinterkopf: die historischen Ereignisse unseres Landes. Weder Tokeli, noch Franka, Carl oder der fröhliche Winnie wissen, was in naher Zukunft auf sie zukommt. Doch ich weiß es ganz genau. Ich weiß, was man mit Menschen macht, die nicht ins vorgeschriebene Raster passen. Die schwarz glänzendes Haar haben und Augen, die Feuer versprühen. Die sich nicht brav und still an den Herd stellen und sich für andere einsetzen, statt stillschweigend Ungerechtigkeiten hinzunehmen. Der Gedanke daran, dass diese wundervollen Protagonisten in den Wahnsinn des zweiten Weltkriegs geraten, hat mich Seite für Seite begleitet und ziemlich belastet."Hitler hatte die Welt mit Tod überzogen, und jetzt sah es so aus, als schlüge der Tod zurück und verschlinge sein eigenes Land." (S. 465)Natürlich handelt es sich hier nur um fiktive Persönlichkeiten (einige der genannten Tiere hat es tatsächlich gegeben), aber genau solche Geschichten sind nun mal wirklich passiert. Menschen wurden umgebracht, weil ihre Hautfarbe, ihre Lebenseinstellung oder ihre Art zu wohnen nicht in ein Muster passten, das auf völlig absurden Behauptungen gegründet wurde. Um diesen Wahnsinn, der viele Millionen Menschen das Leben gekostet hat, nicht zu vergessen und damit auch dafür zu sorgen, dass er nicht wieder Fuß fassen kann, sind Bücher wie "Weil sie das Leben liebten" unglaublich wichtig.Mir hat besonders gut gefallen, dass ein paar wenige Menschen im Fokus des Romans stehen. Dass ich als Leserin einige wenige Figuren sehr genau kennenlerne und dadurch einen engen Bezug zu ihnen aufbaue, der Grundlage dafür ist, dass ich den starken Wunsch verspüre, dass sie alle dem Wahn entkommen können. Als Tierliebhaberin freue ich mich sehr darüber, dass Charlotte Roth den Berliner Tiergarten als Setting für ihren Roman gewählt hat. Zudem verdeutlicht sie damit, wie viele Unschuldige, nicht nur Menschen, sondern auch Tiere, dem Zweiten Weltkrieg zum Opfer gefallen sind. "Weil sie das Leben liebten" bekommt von mir eine dicke Leseempfehlung, da Charlotte Roth in der Lage ist, großartige Figuren zu kreiieren, eine emotionale Atmosphäre aufzubauen und gleichzeitig mit ihrer Geschichte an historische Ereignisse zu erinnern, die nicht in Vergessenheit geraten dürfen.

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  • Interessant und bewegend

    Weil sie das Leben liebten

    aly53

    09. July 2017 um 01:44

    Von den ersten beiden Romanen der Autorin war ich unglaublich begeistert, so daß mein Herz gleich höher schlug, als ein neues erschien.Doch ich weiß nicht, woran es lag, daß mich dieses Buch nicht ganz so begeistert hat.Vielleicht lag es daran, daß ich gerade zu Franka keine richtige Bindung aufbauen konnte. Sie war nicht greifbar genug und entglitt mir immer wieder. Bei Kirschla dagegen habe ich die Leidenschaft und die Tiefe ihrer Emotionen sehr gut spüren können.Wie gewohnt wartet auch hier die Autorin mit einer sehr schmerzlichen und brisanten Thematik auf.Wir bewegen uns im Zeitraum von 1923 - 1945, dabei ist das Buch in 5 gegliedert, die einzelnen Kapitel sind dabei normal bis lang gehalten.Sie schreibt sehr lebendig , mit Leidenschaft und ganz viel Herzblut und doch hatte ich das Gefühl mir fehlte etwas.Der Einstieg gelang mir zunächst recht gut, doch leider hatte ich das Gefühl, Franka nicht näher zu kommen. Obwohl sie eigentlich eine recht interessante und facettenreiche Persönlichkeit ist. Mit Menschen kann sie nicht viel anfangen, mit Tieren dafür umso mehr.Ihr Elternhaus ist nicht einfach, so wird sie auch immer mehr von ihrem Traum einmal Zoologin zu werden entfernt. Doch für Franka gibt es einen anderen Weg mit Tieren zu arbeiten und man spürt einfach wofür ihr Herz schlägt.Aber es geht hier nicht nur um Franka.Es geht um Carl, Kirschla, Tokeli, Anita und auch um Frankas Onkel.Die Entwicklung von letzterem fand ich besonders interessant und hätte ich so nicht erwartet.Besonders berühren konnte mich aber Kirschla, sie mochte ich besonders gern.Wir erfahren hierbei verschiedene Perspektiven, z.b. von Franka, Kirschla und auch Anita.Was zwar erstmal viel wirkt , aber entgegen meiner Erwartungen , hat mir das keine Probleme bereitet.Man taucht in eine geschichtliche Zeit ein und erfährt erschreckendes, aber auch bewegendes.Dabei hat die Autorin wirklich eine sehr tolle und lebendige Art dies alles zu beschreiben. Immer wenn sie mit mir in diese Zeit reist, habe ich das Gefühl dies hautnah mitzuerleben , was es natürlich umso intensiver macht. Sie beleuchtet es sehr gut und lässt dabei nichts außen vor.Es hat mich fasziniert, gefesselt und mitgerissen. Je mehr man eintaucht, umso weniger kann man sich wieder lösen und doch hätte ich mir teilweise gewünscht man hätte es noch intensiver behandelt.Leider war es stellenweise aber auch etwas langatmig und die Spannungsmomente kamen an einigen Stellen einfach nicht richtig heraus.Auch hier gab es wieder Erkenntnisse und Begebungen, die ich noch nicht wusste.Es hat mich wirklich nicht kalt gelassen, dafür war es zu bewegend und schmerzvoll.Die Zeit selbst sagt schon viel darüber aus, womit man es hier zutun bekommt.Die Autorin hat es geschafft mit einigen Wendungen, mich wirklich zu überraschen.Was sehr gut gelungen war und dem Ganzen nochmal Auftrieb verschafft hat.Schlussendlich hat sie auch hier wieder einen bewegenden und interessanten Roman zu Papier gebracht.Er bewegt, macht vieles bewusst und man wird mit allerhand konfrontiert.Dennoch konnte ich mich nicht ganz fallen lassen.Ich hoffe, das gelingt ihr mit ihrem nächsten Roman wieder mehr.Hilfreich fand ich am Ende des Buches, das Glossar, das noch einmal einiges erklärt.Fazit:Ein weiterer bewegender, aber auch schmerzlicher Roman aus der Feder von Charlotte Roth.Obwohl er sehr interessant und emotional war, konnte er mich leider nicht so begeistern, wie ihre vorherigen.Nichtsdestotrotz hat sie aber auch hier wieder ein sehr gutes Thema erörtert und interessante Charaktere aufs Papier gebracht.Besonders ihre Liebe zu Tieren spricht sehr heraus.Ich hoffe einfach, ihr nächster gibt mir einfach wieder mehr.Von mir gibt es daher nur 3,5 Punkte.Trotzdem gebe ich eine klare Leseempfehlung aus, denn auch diesen Roman finde ich sehr wichtig und lesenswert.

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  • Eine Liebeserklärung an menschliches und tierisches Leben aller Art

    Weil sie das Leben liebten

    Caillean79

    07. May 2017 um 19:35

    Was ich an Charlotte Roth so mag ist, dass sie sich immer wieder an tolle historische Themen wagt, die so noch von niemandem aufgearbeitet worden sind. In ihrem ersten Roman war das beispielsweise die Zeit der Wende im geteilten Deutschland und die Emanzipationsbewegung, im zweiten Buch waren es die Olympiade 1936 und das Thema Sportler im dritten Reich. In diesem Buch ist es die Geschichte der Sinti während des Nationalsozialismus und die wechselhafte, oft auch traurige, Geschichte des Berliner Zoos in dieser Zeit. Und mit diesen wirklich gut recherchierten Themen sticht sie aus der Masse der Romane um das frühe 20. Jahrhundert heraus. Ich habe Frau Roth mittlerweile als Garantin für spannende historische Unterhaltung kennengelernt und so wurde ich auch diesmal nicht enttäuscht. Die Personen des Romans haben es mir allerdings diesmal etwas schwerer gemacht. Franka und Carl sind für mich aufgrund ihrer Traumata, die sie durch ihr Leben begleiten, mitunter nicht so greifbar gewesen. Frankas Scheu im Umgang mit Menschen konnte ich teilweise nur schwer nachvollziehen, auch wenn die Autorin wirklich versucht hat klarzumachen, wieso Franka so ist, wie sie eben ist. Carl, der ein ebenso schwieriger Fall war, konnte mich auch nicht so ganz „mitnehmen“. Und auch Adam, die dritte Hauptperson, ein junger Mann mit Sinti-Abstammung, war in mancher Situation für mich etwas schwer nachvollziehbar. Sein Stolz, seine Worte Franka gegenüber… ich empfand es nicht immer als passend, auch wenn die Verbundenheit zwischen den beiden nachvollziehbar geschildert war. Ein besonderes Highlight des Buches waren aber für mich die Tiere des Berliner Zoos. Man lernte ein paar ganz besondere Exemplare als Begleiter von Franka, Carl und Adam sehr nah kennen. So zum Beispiel das Flusspferd Waltraud, das Zebra Arpad und den Kaiman Heinz-Peter. Im Nachwort erfährt man, dass diesen Tieren tatsächlich zur damaligen Zeit lebende Tiere aus dem Berliner Zoo Pate gestanden haben. Frau Roth hat auch hier wieder gut recherchiert und die Tiere noch einmal lebendig werden lassen und ihnen mit diesem Buch wohl auch ein kleines Denkmal gesetzt. Jeder, der sich für die Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland interessiert und Tiere mag, sollte dieses Buch lesen. Denn es ist nicht vordergründig eine Liebesgeschichte. Oder vielleicht doch: es ist eine Liebeserklärung an menschliches und tierisches Leben in jeglicher Form.

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 20.10.2017: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   259 Punkte Astell                                           ---    9 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  691 Punkte Beust                                          ---   352 Punkte Bibliomania                               ---   233 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  444,5 Punkte ChattysBuecherblog                --- 285 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   154,5 Punkte Code-between-lines                ---  154 Punkte DieBerta                                    ---   ?  Punkteeilatan123                                 ---   80 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   216 Punkte Frenx51                                     ---  103 Punkte glanzente                                  ---   94 Punkte GrOtEsQuE                               ---   84 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   181 Punkte Hortensia13                             ---   148 Punkte Igelchen                                    ---   26 Punkte Igelmanu66                              ---  191 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    95 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   135 Punkte kalestra                                    ---   33 Punkte Kattii                                         ---   88 Punkte Katykate                                  ---   121 Punkte Kerdie                                      ---   239 Punkte Kleine1984                              ---   145 Punkte Kuhni77                                   ---   129 Punkte KymLuca                                  ---   110 Punkte LadyMoonlight2012               ---   29 Punkte LadySamira090162                ---   285 Punkte Larii_Mausi                              ---    63 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   50 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   257 Punkte louella2209                            ---   69 Punkte lyydja                                       ---   94 Punkte mareike91                              ---    47 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  44 Punkte MissSternchen                          ---  55 Punkte mistellor                                   ---   181 Punkte Mone97                                    ---   55 Punktemy_own_melody                     ---   18 Punktenaevia                                        ---   17 Punktenatti_Lesemaus                        ---  148 Punkte Nelebooks                               ---  245 Punkte niknak                                       ----  313 Punkte nordfrau                                   ---   143 Punkte PMelittaM                                 ---   242 Punkte PollyMaundrell                         ---   34 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   132 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   67 Punkte SaintGermain                            ---   139 Punkte samea                                           --- 76 PunkteSandkuchen                              ---   241 Punkteschadow_dragon81                  ---   92 Punkte Schmiesen                                  ---   195 Punkte Schokoloko29                            ---   35 Punkte Somaya                                     ---   315 Punkte SomeBody                                ---   189,5 Punkte Sommerleser                           ---   215 Punkte StefanieFreigericht                  ---   236,5 Punkte tlow                                            ---   165 Punkte Veritas666                                 ---   151 Punkteverruecktnachbuechern         ---   97 Punktevielleser18                                 ---   131 Punkte Vucha                                         ---   151 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   69 Punkte Wolly                                          ---   184 Punkte Yolande                                       --   189 Punkte

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    • 2501
  • Weil sie das Leben liebten

    Weil sie das Leben liebten

    Rena1986

    01. December 2016 um 19:33

    Mir fällt es wahnsinnig schwer, dieses Buch zu rezensieren. Fangen wir doch ausnahmsweise einfach mal an mit der Frage ob ich dieses Buch weiter empfehlen würde. Diese kann ich ganz klar mit Ja beantworten obwohl oder gerade weil dieses Buch so ganz anders ist wie die ich sonst so lese. (Krimis und Thriller) „Weil sie das Leben liebten“ hat mich vor allem erst einmal durch seinen Klappentext angesprochen. Die bewegende Geschichte einer jungen Frau aus Berlin die vor dem realen Hintergrund der Deutschen Geschichte ihre Träume verwirklichen will.  Die Kapitel werden aus drei verschieden Sichtweisen erzählt und jede ist anders. Ich finde die Beschreibung des Hauptcharakters Franka sehr gelungen. Sie ist sehr willensstark und einzigartig. Überhaupt sind fast alle Charaktere äußerst sympathisch. Der gesamt Plot ist gespickt von geschichtlichen Details welches die ganze Geschichte wirklich lebendig macht.  Der Schreibstil der Autorin Charlotte Roth war für mich sehr locker und flüssig zu lesen. Ich konnte mich von Anfang an recht gut in die Geschichte einfinden. Sie hat eine tolle Mischung zwischen Realität und Fiktion getroffen und ich denke, eben das macht die Geschichte so real.   Dennoch konnte mich der Schluss leider nicht vollständig überzeugen. Irgendwie wirkte das Ende auf mich konstruiert und leicht übereilt. Vielleicht ist das aber auch nur mein Eindruck.  Von mir bekommt „Weil sie das Leben liebten“ eine Leseempfehlung und 4 Sterne. 

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  • Weil sie das Leben liebten

    Weil sie das Leben liebten

    Kleine8310

    06. November 2016 um 01:30

    "Weil sie das Leben liebten" ist ein Roman der Autorin Charlotte Roth. In diesem Buch geht es um die Protagonistin Franka. Franka möchte sich unbedingt ihren größten Wunsch erfüllen und Zoologie studieren. Doch im Berlin der 1920er Jahre machen nicht nur die Weltwirtschaftskrise, sondern auch ihre strengen Eltern ihren Traum zunichte. Um wenigstens etwas ähnliches zu machen beginnt Franka als Tierpflegerin im Berliner Zoo zu arbeiten. Dort lernt sie den Tierarzt Carl kennen und freundet sich mit ihm an.  In der Arbeit mit den von ihr so geliebten Tieren blüht Franka auf und sie vertraut ihnen mehr als den Menschen. Als Franka eines Tages den faszinierenden Adam kennenlernt, verliebt sie sich schnell und heftig in ihn. Doch die Liebe der beiden steht unter keinem guten Stern, denn inzwischen haben die Nazis das Regiment in Deutschland übernommen und Franka fürchtet um Adam's Leben ...   Der Einstieg in die Geschichte ist mir gut gelungen. Charlotte Roth hat einen sehr angenehmen und flüssigen Schreibstil. Zudem schreibt sie schön bildhaft und schafft mit ihren Beschreibungen eine tolle Atmosphäre, die mir richtig gut gefallen hat! Die Charaktere sind toll ausgearbeitet und besonders die starke Protagonistin Franka hat mir sehr gut gefallen. Auch die Jahre, in denen die Geschichte spielt bringt Charlotte Roth dem Leser/der Leserin einfühlsam und authentisch näher, sodass ich wirklich mitgefiebert habe.    Die Handlung ist abwechslungsreich und beinhaltet verschiedene Themen. Ein Hauptaugenmerk hat die Autorin auf Franka's Liebe zu den Tieren gelegt und diese bringt sie auch wunderbar rüber. Liebevoll gezeichnet ist auch die zarte sich anbahnende Liebesgeschichte, die so schnell mit der drohenden Gefahr des Nationalsozialismus konfrontiert wird. Diese Komponente bringt auch eine Erhöhung des Spannungsbogens mit sich, was mir gut gefallen hat! Zu Beginn hat die Geschichte ein bisschen Anlaufzeit gebraucht, aber nach einer Weile wird der Spannungsbogen gut gehalten!   Positiv:  * schöner und bildhafter Schreibstil * authentische Szenerie der beschriebenen Jahrzehnte * interessante Charaktere   Negativ:  * zu Beginn blieb mir der Spannungsbogen etwas zu niedrig, was sich aber bald besserte   "Weil sie das Leben liebten" ist ein historisch angehauchter Roman, der mich mit tollen Charakteren und einer schönen Handlung toll unterhalten hat!

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  • Leserunde zu "Federflüstern" von Holly-Jane Rahlens

    Federflüstern

    Holly-JaneRahlens

    Eine Geschichte, die heute und im Jahr 1891 spielt. Zeitreise-, Abenteuer- und Freundschaftsroman zugleich – all das ist “Federflüstern”, Folgeband von “Blätterrauschen.” Wer Fantasy und/oder Science Fiction mag, meine Romane “Everlasting” und “Blätterrauschen” gemocht hat und einigen der dort liebgewonnenen Figuren wieder begegnen möchte, wer zwischen 11 und 111 Jahre alt ist und sich für Mark Twain interessiert, den Schöpfer der größten Kinderbuchhelden der amerikanischen Literatur, Tom Sawyer und Huckleberry Finn, der liegt mit “Federflüstern” aus dem Rowohlt Verlag (Erscheinungsdatum: 21. September) genau richtig. Ich werde die Leserunde begleiten und eure Fragen beantworten.Hier mehr zum Inhalt: Nach ihrem aufregenden Besuch in der fernen Zukunft in “Blätterrauschen” sind Oliver, Iris und Rosa wieder sicher in unserer Zeit angekommen – oder vielleicht doch nicht? Irgendwie scheint alles ein wenig anders zu sein. Doch ehe die Kinder herausfinden können, was nicht stimmt, erwartet sie schon wieder ein neues, gefährliches Abenteuer: Aus Versehen geraten sie gemeinsam mit dem geheimnisvollen Mädchen Lucia 125 Jahre zurück in die Vergangenheit – ins winterkalte Berlin des Jahres 1891! Und wie sich herausstellt, in das gleiche Jahr, in dem auch der geniale amerikanische Schriftsteller Mark Twain für einige Monate in der Kaiserstadt wohnt. Vielleicht kann er den Kindern helfen, zurück ins Heute zu gelangen. Schließlich hat er selbst einen Zeitreiseroman geschrieben. Doch dann passiert etwas schlimmes, und der Weg nach Hause scheint den Kindern versperrt. Müssen sie etwa für immer im 19. Jahrhundert bleiben?Auch ein Blick in die Leseprobe lohnt sich.Ab sofort suche ich für die Leserunde 20 Testleser (alle lesende Kinder, Jugendliche und Erwachsene sind absolutely willkommen). Kenntnisse des ersten Bandes, “Blätterrauschen” sind nicht notwendig, denn eine kurze Zusammenfassung der wichtigen Ereignisse des ersten Buches ist im zweiten Band zu lesen. Außerdem hat der Rowohlt Verlag großzügigerweise angeboten, beide Bänder an die Gewinner der Verlosung zu schicken!Wenn ihr dabei sein möchtet, dann beantwortet bitte bis einschließlich den 10. September folgende Frage unter “Bewerbung & Bekanntgabe der Gewinner” und nutzt eure Chance auf Freiexemplare der beiden schön ausgestatteten Hardcover:Was würdest du in den ersten Stunden tun, wenn du plötzlich im winterkalten Berlin des Jahres 1891 an einem Sonntagnachmittag im Hinterhof-Kuhstall eines Milchgeschäfts aufwachen würdest? Glücklicherweise bist du nicht allein, sondern mit drei anderen Freunden.Deine Antwort sollte bitte nicht länger als drei Zeilen sein! Danke.Am 11. September veröffentliche ich hier die Gewinner der Verlosung. Wir starten die Runde am 25. September. Und nicht vergessen: alle, die das Buch haben, können gern bei der Leserunde mitmachen, egal ob mit Verlosungsexemplar oder nicht.EureHolly

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    • 1012

    Katjuschka

    30. September 2016 um 18:21
    Beitrag einblenden
    cyrana schreibt Es ist schön, in das Berlin des Jahres 1891 einzutauchen. Da hast du bestimmt viel recherchiert. Die Gegenüberstellung von Zoos heute und damals, vor allem die Tierhaltung ist bestimmt für Kinder ...

    Das fand ich auch super spannend. Zumal ich vor kurzem ein Buch von Charlotte Roth gelesen habe in dem der Berliner Zoo der 1920er Jahre eine sehr wichtige Rolle spielt...

  • Leserunde zu "Die Nachtigall" von Kristin Hannah

    Die Nachtigall

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    Zwei Schwestern im Kampf um Liebe und Freiheit.  Frankreich, 1939: Die beiden Schwestern Vianne und Isabelle begegnen der Besetzung der Deutschen und ihrem damit verwobenen Schicksal auf unterschiedlichen Wegen. Dabei werden die Schwestern getrieben von Liebe und Loyalität, aber auch vom Durst nach Selbstbestimmung und Sicherheit. Doch welche Entscheidung ist die richtige im Angesicht der drohenden Gefahr? "Die Nachtigall" von Kristin Hannah verspricht fesselnde Lesestunden! Ein Buch, das schon weltweit für Begeisterung sorgte!Mehr zum Buch:Zwei Schwestern im von den Deutschen besetzten Frankreich: Während Vianne ums Überleben ihrer Familie kämpft, schließt sich die jüngere Isabelle der Résistance an und sucht die Freiheit auf dem Pfad der Nachtigall, einem geheimen Fluchtweg über die Pyrenäen. Doch wie weit darf man gehen, um zu überleben? Und wie kann man die schützen, die man liebt? In diesem epischen, kraftvollen und zutiefst berührenden Roman erzählt Kristin Hannah die Geschichte zweier Frauen, die ihr Schicksal auf ganz eigene Weise meistern. In den USA begeisterte „Die Nachtigall“ Millionen von Lesern und steht seit über einem Jahr auf der Bestsellerliste.>> Neugierig geworden? Hier geht es zur Leseprobe!Mehr zur Autorin:Kristin Hannah, 1960 in Südkalifornien geboren, studierte zunächst Jura, doch ihre Mutter prophezeite ihr bereits zu diesem Zeitpunkt, dass sie Schriftstellerin werden würde. Nach ihrem Studium arbeitete sie zunächst als Anwältin, bevor sie ganztags den Beruf als Autorin ausübte. Sie ist in den letzten Jahren in den Staaten zu einer der Top-Bestseller-Autorinnen avanciert und lebt heute mit ihrem Mann und Sohn auf einer kleinen Insel im Pazifik.Gemeinsam mit Aufbau vergeben wir in dieser Leserunde 40 Exemplare von "Die Nachtigall" an alle, die mehr über das Schicksal von Vianne und Isabelle erfahren möchten.Was du dafür tun musst? Bewirb dich bis einschließlich 24.08. über den blauen "Jetzt bewerben"-Button, indem du folgende Frage beantwortest:Kannst du dir vorstellen, wie es ist, wenn deine Familie und deine Freiheit bedroht sind? Würdest du eher wie Vianne oder wie Isabelle handeln? Aufgepasst! Wir haben noch fünf Exemplare der LovelyBox Special-Edition zu "Die Nachtigall". Eine dieser Boxen kannst du gewinnen, wenn du neben der Antwort auf die Bewerbungsfrage auch noch folgenden Satz über Twitter oder Facebook teilst und den Link zu deinem Posting in deinen Bewerbungsbeitrag packst:Zwei Schwestern im Kampf um Liebe und Freiheit – Entdeckte #DieNachtigall http://bit.ly/LBnachtigallIch bin schon sehr gespannt auf deine Antwort und freue mich auf die Leserunde mit dir!Bitte beachte vor deiner Bewerbung unsere Richtlinien für Leserunden.Bitte veröffentliche deine Rezensionen erst ab dem 19. September 2016. Bei Bedarf wirst du an diesem Tag nochmal per Privatnachricht daran erinnert. Außerdem wäre es toll, wenn du die Rezension dann auch auf amazon.de, thalia.de, iTunes & weiteren Plattformen posten könntest.

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    Katjuschka

    07. September 2016 um 23:05
  • Tierwelt im Kriegschaos

    Weil sie das Leben liebten

    BettinaR87

    10. August 2016 um 18:08

    Berlin, Mitte der 1920er: Franka, Tochter eines Pastoren, kann mit Menschen nichts anfangen - sie liebt Tiere über alles. Doch ihr Traum, Zoologie zu studieren, platzt wegen der Weltwirtschaftskrise - und der Zweite Weltkrieg zieht bereits auf ...Franka ist ein sozialer Sonderling: Ihren Eltern und menschlicher Gesellschaft kann sie sehr wenig abgewinnen. Lieber dreht sich bei ihren Spielen alles rund um Tiere. Es verwundert kaum, dass sie gerne Zoologie studieren würde. Mit ihrem Vater überwirft sie sich für diesen Traum, es ist ihr Onkel, der ihr das Studium finanzieren wird. Doch dann trifft die Wirtschaftskrise auf die Welt und der Traum platzt. Trotzdem beginnt Franka, im Zoo zu arbeiten, während am Horizon braune Wolken aufziehen und eine Sturmflut des Hasses mit sich bringen.Im Zoo fühlt sich Franka davon einigermaßen geschützt, allerdings ist das nur eine Illusion: Ihre zarte Liebe zu Carl Leutner geht vor die Hunde, weil er sich öffentlich gegen die Nazis stellt und ansonsten seinen Mund nicht aufbringt ihr gegenüber. Ihr Onkel forscht für die Nazis und experimentiert am "lebenden Objekt". Und dann taucht über ihren Onkel auch noch Adam in ihrem Leben auf - ein Zigeuner, ein Gejagter. Mittendrin steht Franka und weiß nicht, wie sie dieses Irrenhaus mit ihren heißgeliebten Tieren zusammenhalten soll ...Die KritikWas definitiv hervorgehoben werden sollte: Es gibt viele Bücher über den zweiten Weltkrieg, aber eines, das ihn aus der Sicht einer Zoomitarbeiterin beschreibt, ist mir noch nie untergekommen. Insofern ist es eine sehr originelle Darstellung.Allerdings bleibt die Geschichte rund um den Zoo eigenartig distanziert von den Nazis. Vielleicht, weil die eine Person, Kirschla, „nur“ in ein Sammellager gesteckt wird und als sie und ihre Familie in ein echtes Lager transportiert werden, ihr Handlungsstrang endet. Vielleicht, weil Carl Leutner, der sich in der Öffentlichkeit gegen die Nazis stellt, wieder auftaucht und nur sehr dünn zu sein scheint nach Wochen der Gefangenschaft – wäre das realistisch? Oder wäre er nicht eigentlich ganz verschwunden oder so stark gefoltert worden, dass er hätte verschwinden müssen? Was wir von den Nazis wissen, ist so dermaßen brutal – und es wird in diesem Buch nicht so richtig widergespiegelt.Klar, Adam hat unter zwei klassischen Maßnahmen zu leiden, aber die verbrauchen auf das ganze Buch gesehen sehr wenig Platz in der Geschichte. Mit etwas mehr Stärke und Mut bei der Verarbeitung der Nazi-Historie hätte es ein mega starkes Buch werden können, das den Leser so ganz krass mitzieht und so richtig seine Welt erschüttert. So ist es etwas flacher, aber dennoch eine tolle Geschichte, die super der allgemeinen Unterhaltung dient: Liebe, Verrat, ein bisschen soziale Sonderlinge - man könnte fast Nerds sagen - und über allem ein zerstörerischer Krieg sondersgleichen.Durch dieses Setting ist es eine Geschichte, die keinen klassischen Höhepunkt hat. Vielmehr geht es darum, dass der Leser mitfiebert, welche Charaktere diesen irrsinnigen Krieg wohl überleben werden - und das tut der Leser! Die Geschichte, die 1923 beginnt, endet deswegen auch erst im Juni 1945.Was ganz klar ist: Charlotte Roth hat eine echt starke Erzählstimme und findet Charaktere, die sehr einzigartig sind und in einem zerbrechlichen Gleichgewicht zueinander stehen. Wie ein Mobile - und sobald eine Änderung eintritt, wird alles über den Haufen geworfen. Damit fängt sie ihre Leser sehr schnell ein, lässt sie mitleiden, mitfiebern, hoffen und entlässt sie erst mit der allerletzten Seite ihrer Geschichte.

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  • Die wunderbare Zoofamilie

    Weil sie das Leben liebten

    aloha76

    17. July 2016 um 15:16

    Charlotte Roth hat erneut ein Thema behandelt, was berührt. n " Weil sie das Leben liebten" geht es um die Protagonistin Franka Frieda Fröhlich, die in einer strengen Pfarrfamilie aufgewachsen ist. Die Ausflüge mit ihrem Onkel Gerhard bedeuten Franka Alles, denn sie teilt mit ihrem Onkel die Liebe zu Tieren. Demnach ist der Zoo in Berlin ihr Lieblingsort zum Träumen und sich zurückziehen. So ist es nicht wirklich verwunderlich, dass ihr Wunsch ist, Zoologie zu studieren. So groß ihre Liebe und Zuneigung zu Tieren ist, fällt es ihr schwer sich anderen Menschen zu öffnen. Nachdem ihr Traum Zoologie zu studieren ins Stocken gerät, bekommt sie eine Anstellung im Berliner Zoo, so kann sie immerhin ihren Tieren nah sein. Zudem lernt sie durch Adam, einem Sinti endlich zu lieben. Der Schreibstil der Autorin begeistert mich immer wieder aufs Neue, sie lässt die Figuren so lebendig erscheinen, als ob ich sie alle persönlich kennen würde. Im Laufe der Geschichte sind sie mir zunehmend ans Herz gewachsen. Jeder auf seine eigene Weise. Auch die Tiere wurden wunderbar beschrieben. Zudem sind die historischen Hintergründer sehr gut recherchiert und passend in die Geschichte eingebaut.

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  • Von Mensch und Tier in schwierigen Zeiten

    Weil sie das Leben liebten

    allegra

    12. July 2016 um 16:18

    Nachdem mir die ersten beiden Bücher von Charlotte Roth sehr gut gefallen haben, freute ich mich sehr auf ihren dritten Roman „Weil sie das Leben liebten“ und wurde nicht enttäuscht. Die Handlung begleitet die junge Berlinerin Franka, von ihrer Kindheit 1923 bis kurz nach dem 2. Weltkrieg 1945 im zerbombten Berlin. Charlotte Roth hat wiederum ein sehr originelles und interessantes Umfeld gewählt, in dem  die Jahre der Weimarer Republik, die Zeit des Nationalsozialismus und der Krieg aus einer sehr eigenen Warte aus beleuchtet wird. Franka ist ein Mädchen, das sich überaus für Tiere interessiert. Sie möchte unbedingt Zoologie studieren, aber die Wirtschaftskrise zerrüttet die Gesellschaft, so dass Franka als Tierpflegerin im Berliner Zoo arbeitet. Eine weitere Hauptfigur, deren Lebensweg sich mit demjenigen Frankas kreuzt,  ist ein junger Mann, der Angehöriger einer sesshaften Sintifamilie in Berlin ist. Man erfährt auf sehr eindringliche Weise, wie in der schweren Zeit mit den Menschen aus der Randgruppe der Sinti und Roma umgegangen worden ist. Sprachlich ist das Buch einmal mehr ein Leckerbissen der Unterhaltungsliteratur. Die Charaktere sind ebenso lebensnah beschrieben wie die Schauplätze. Die Handlung hat ein bisherr wenig bearbeitetes Feld eindringlich beleuchtet und die Leidenschaft, die Franka und der Zootierarzt für die Tiere empfanden, hat der Seele beim Lesen richtig gut getan. Von mir erhält dieses Buch eine Leseempfehlung mit 5 Sternen.  

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  • Nette Geschichte!

    Weil sie das Leben liebten

    Bjjordison

    12. July 2016 um 13:46

    Ich bin durch Zufall auf dieses Buch aufmerksam geworden und zwar wegen des reizenden Covers, das fand ich irgendwie interessant. Und als ich den Klappentext gelesen habe, dachte ich, das Buch muss mitgenommen worden. Und zwar geht um Franka, die in der damaligen Zeit unbedingt studieren und mit Tieren arbeiten wollte, aber für die Zeit war das fast ein Ding der Unmöglichkeit. Die Kapitel werden aus verschieden Sichten erzählt und zwar von Franka, Anita und Kirschla und jeder hat sein Leben zu bewältigen. Ich fand es von Vorteil die verschieden Sichtweisen in den Kapitel zu haben, somit hat man als Leser sehr viele verschieden Eindrücke der damaligen Zeit und man lernt so auch sehr viele Menschen kennen. Franka ist die mit dem Studienwunsch, Anita ist das ungeliebte, dicke Mädchen und Kirschla ist eine Sinti.Ich persönlich fand die Sicht von Franka am interssantesten, weil hier am meisten los war und ich auch die Erzählungen über die Tiere sehr interessant fand. Franka, als Hauptcharakter, war mir doch recht sympathisch und ich kann verstehen, wieso sie mit ihren Eltern gebrochen hatte. Ich fand sie auch auch einen starken Charakter, weil wer hätte damals wirklich soviel für die Tiere gekämpft. Da hatte es damals sicher wichtigere Sachen gegeben.Die Nebencharaktere fand ich ganz nett, es gab jetzt für mich keinen der besonders hervorgestochen ist. Interessant fand ich die Beschreibungen über den Onkel von Franka, wie die Autorin über ihn erzählt hat und was er für eine Wandlung durchgemacht hat, war für mich nicht vorhersehbar, aber interessant.Die Handlung war somit für mich interessant und ich fand auch die lebendigen Erzählungen der Autorin haben sehr gut gepasst. Allerdings war es dann doch etwas in eine andere Richtung, die ich erwartet hatte. Ich dachte man erfährt mehr über die damaligen Zustände in den Zoos bzw. man erfährt mehr über das damalige Leben einer Frau, die arbeiten wollte. Aber es kam dann recht viel geschichtliches, was ich dann manchmal doch recht zäh fand, aber nicht uninteressant.Das Ende spielt auch am Ende des zweiten Weltkrieges und so gibt es nicht nur glückliche Menschen im Umfeld von Franka, sondern es wurden auch einige Wendungen von der Autorin eingebaut, die überraschend waren.Der Schreibstil war recht nett zu lesen und ich bin recht gut in die Geschichte reingekommen.

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  • Der Berliner Zoo im 2.Weltkrieg

    Weil sie das Leben liebten

    Inge78

    23. June 2016 um 23:43

    Als ich erfahren habe dass ein neuer Charlotte Roth Roman veröffentlich wird war ich zwiegespalten. Ich liebe ihre Romane aber ich wusste, es wird schwere Kost die man beim Lesen schlucken muss und dann handelt die Geschichte auch noch im Berliner Zoo. Ich bin beim Lesen sehr emotional, erlebe das Geschehen, lache und weine und was ich ganz schlecht kann ist über das Leid an Tieren zu lesen, da überläuft es mich immer kalt. Wie also soll ich reagieren auf eine Geschichte über den Berliner Zoo im 2.Weltkrieg . Um es vorweg zu nehmen, ja, es war schlimm, ja es war tragisch und es gab Tränen .. aber zum Glück gab es auch Hoffnung   Der Leser begegnet als Erstes Franka die in einem lieblosen Zuhause aufwächst und deren einzige Lichtblicke ihre Zoobesuche mit ihrem Onkel sind. Der Berliner Zoo wird ihr Leben werden, soviel sei verraten. Mit Adam, einem Sinto lernen wir die zweite Hauptfigur in diesem Buch kennen , er ist ehrgeizig, wissbegierig, neugierig und klug und nur weil er ein Sinto, ein Zigeuner, ist, werden ihm Steine in den Weg gelegt. Nach der Machtergreifung durch die Nazis geht es aber nicht mehr nur um eine Chancengleichheit, sondern ums nackte Überleben. Adam hat mich tief beeindruckt mit seinem Lebensmut, seinem Willen und seiner Frohnatur in dieser dunkeln Zeit, sein Schicksal lässt mich noch immer fassungslos zurück. Mein persönlicher Lieblingscharakter ist  Zootierarzt Carl über den ich hier nicht schreiben kann ohne viel zu spoilern. Die eigentlichen Stars des Buches sind für mich  aber natürlich die Tiere die Charlotte Roth so liebevoll beschreibt dass sie einem ans Herz wachsen müssen Vielleicht werden sie etwas zu vermenschlicht , vielleicht werden zu viele Gefühle auf sie übertragen aber wer selbst ein Haustier weiß wie sensibel Tiere auf menschliche Emotionen reagieren. Viele Details im Buch waren nicht neu, aber in einem neunen Blickwinkel beschrieben über den ich bis dato nicht nachgedacht habe ,beispielsweise wie schwer eine Versorgung der Zootiere bei Lebensmittelknappheit ist. Erschreckend nah ist man den Sinti, erschreckend da man erlebt wie menschenunwürdig sie behandelt werden. Dies ist ein weiterer trauriger Teil unserer Geschichte über den vielfach ein Mantel des Schweigens gebreitet wird. Traurig auch dass das Wort Zigeuner immer noch negativ belastet ist.   Charlotte Roth schafft es die Schrecken des Krieges lebendig werden zu lassen ohne dass der Leser mitten im Geschehen ist Ein Kritikpunkt für mich sind die unzähligen Zeitsprünge im Buch, ich wäre gerne manchmal lieber in der Situation geblieben aber anders ist wohl ein Zeitraum von gut 20 Jahren nicht in ein Buch zu packen.   Gut dass es Bücher gibt die den Krieg nicht verherrlichen sondern deutlich zeigen dass auch die Überlebenden Verlierer sind Und wie schön immer wieder von Hoffnung und Lebenswillen und auch Liebe zu lesen

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  • Sehr berührend!

    Weil sie das Leben liebten

    Monika58097

    11. June 2016 um 20:05

    Frankas großer Traum einmal Zoologie studieren zu können, wird nicht in Erfüllung gehen. Ihr strenger Vater ist strikt dagegen. Franka wird unterstützt von ihrem Onkel, doch dann bricht die Weltwirtschaftskrise aus. Franka wird jedoch Tierpflegerin im Berliner Zoo. So kann sie ihren geliebten Tieren nahe sein. Es ist ein Job, den sie mit Haut und Haaren liebt. Lieben tut sie auch den Tierarzt Carl, doch beide scheinen nicht wirklich zusammen zu kommen. Beider Leben ist bisher nicht harmonisch verlaufen. Dann ergreifen die Nazis die Macht. Die Welt befindet sich im Umbruch. Im Zoo lernt Franka den Sinti Adam kennen und lieben. Eine sehr intensive Liebe, doch dann geschieht etwas, was Frankas ganzes Leben auf den Kopf stellen wird. Wird sie Adam jemals wiedersehen? Hat ihre Liebe überhaupt eine Chance?"Weil sie das Leben liebten" - wieder ein Roman einer meiner Lieblingsautorinnen Charlotte Roth (Charlie Lyne). Bitte liebe Leser, macht nicht den Fehler und vergleicht diesen Roman mit den beiden Ararat-Romanen. Dieser Roman ist hier ist anders, wenn er auch in der Zeit des Zweiten Weltkrieges angesiedelt ist. Er ist anders, aber nicht weniger intensiv und spannend. Wieder einmal greift die Autorin das Thema einer verfolgten Minderheit auf. Wieder einmal war ich zutiefst erschüttert, was die Nazis den Menschen angetan haben. Menschen als Versuchskaninchen - einzelne Kapitel muss man nach dem Lesen erst einmal sacken lassen. Es ist aber auch eine Geschichte, in der die ganze Tierliebe der Autorin zum Ausdruck kommt. Die Flusspferde Waltraud und Knautschke, beim Lesen war mir, als würde ihn ihnen höchstpersönlich den Kopf streicheln. Der Zweite Weltkrieg und dann Franka und Carl, die alles geben, damit die verbleibenden Tiere es einigermaßen gut haben."Weil sie das Leben liebten" - auch dies wieder ein Roman, bei dem ich sehr ergriffen war. Ich hatte das Glück, bei einer sehr kleinen, sehr privaten Leserunde dabei sein zu dürfen, die die wunderbare Monika Fuchs (Buchhändlerin bei Thalia) ins Leben gerufen hat. Hier konnte ich immer direkt schreiben, was mich gerade bewegt hatte. Die Gedanken, der Austausch mit den anderen und natürlich auch mit der Autorin höchstpersönlich - einfach super! Auch dieses Buch dieser Autorin hat mich sehr bewegt und mich ständig beschäftigt und mich in eine Zeit und in ein Geschehen entführt, welches sich hoffentlich NIE wiederholen wird.

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