Charlotte Sandmann Die Erbin

(2)

Lovelybooks Bewertung

  • 2 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(2)
(0)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Die Erbin“ von Charlotte Sandmann

Eine Liebe, die keine Grenzen kennt Berlin 1900. Um ihre Jugendliebe vor dem Fallbeil zu retten, macht sich die junge Salome auf nach München. Vom Schicksal körperlich gezeichnet, nimmt sie die beschwerliche Reise alleine auf sich und ist fest dazu entschlossen, ihr Erbe einzusetzen, um Nicholas‘ Unschuld zu beweisen. Der junge Mann ist angeklagt, seine Haushälterin auf bestialische Weise mit einer Axt getötet zu haben. In München angekommen, findet Salome einen von den Gefängniswärtern schwer misshandelten Nicholas vor. Und in den Mordfall scheinen sowohl der bayerische als auch der preußische Hof verwickelt zu sein ...

Stöbern in Historische Romane

Die Henkerstochter und der Rat der Zwölf

Toller Historienschmöker aus Sicht der "einfachen Leute" - die Spannung blieb aber auf der Strecke!

kreszenz

Die Heilerin

Authentisch das harte Leben der ersten Siedler in Amerika. Der Preis für vermeintliche Religionsfreiheit und die Wirklichkeit in Amerika

eulenmama

Die schöne Insel

Schön erzählte exotische Geschichte.

Svensonsen

Marlenes Geheimnis

Ein bewegender Familienroman, der ein wichtiges Kapitel der deutsch-tschechischen Geschichte aufgreift.

ConnyKathsBooks

Möge die Stunde kommen

Neues von den Familien Clifton und Barrington

Langeweile

Das Erbe der Tuchvilla

Geniale Fortsetzung. Die Geschichte nimmt einem mit in eine vergangene Zeit. Hoffentlich erscheint auch ein Teil 4 der Geschichte.

Murmeli

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Die Erbin" von Charlotte Sandmann

    Die Erbin
    beowulf

    beowulf

    03. August 2010 um 06:30

    Dieses Buch schrie mich in der Buchhandlung an: leg mich hin. Schund, Kathastrophe, der Titel, der Klappentext- das geht ja gar nicht. Dann habe ich eine positive Rezi zu dem Buch geslesen und bin das Risiko eingegangen- und dann lese ich ein wunderschönes Buch. Nichts von "eine Liebe die keine Grenzen kennt", nichts von einem "Die ...in" Schmöcker, sondern ein ernstzunehmender historischer Roman mit Bezügen in die Geschichte der ersten Reichseinigung, (da hofft man doch, das 20 Jahre nach der Wiedervereinigung keine brandenburgischen Geheimagenten in Bayern aktiv sind) und vorallem mit Bezügen zur Medizingeschichte. Der Freund aus Kindertagen soll einen höchst brutalen Mord an seiner Haushälterin begangen haben- undenkbar für die Protagonistin, die iin der Wende von 19 ten zum 20igsten Jahrhundert als Frau noch ihre Grenzen gesetzt sieht, als reiche Erbin aber aauch Möglichkeiten hat die modernen Zeiten zu nutzen. Aber auch die "starke Frau" hat durchaus ihre Schwächen und bekommt ihr Fett weg. "Stärke bedeutet sich den Mächtigen zu stellen, und nicht, die Schwachen zu unterdrücken. Dass Sie das Eine können, haben Sie unter Beweis gestellt, nun müssen Sie auch noch lernen das Zweite zu unterlassen (S. 269). Daneben gibt es auch noch eine spannende Krimihandlung mit teilweise verblüffenden Irrwegen und gegeneinaner laufenden Motiven, deren Auflösung sich zwar früh andeutet, aber keinesfalls klar ist. Die Art und Weise wie noch lange in unsere unmittelbare Zeitgeschichte mit geistig behinderten Menschen umgegangen wurde und wie neue Entwicklungen diese Behandlung vom Tier zum Mensch ermöglichten sind im Bewußtsein dessen, was nur wenige Jahrzehnte später von Bayern ausgehend da passieren wird um so spannender zu lesen. Auch die Entdeckung "neuer" Krankheiten wie die der Schimmelpilzvergiftung wird einbezogen in die Handlung und gegenübergestellt dem alten und vorurteilsbehafteten Verhalten eines Dorfarztes.

    Mehr