Charlotte Sandmann Die Frau des Apothekers

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Inhaltsangabe zu „Die Frau des Apothekers“ von Charlotte Sandmann

Eine junge Frau kämpft um ihre Freiheit
Hamburg 1898. Die 18-jährige Louise erträgt es kaum mehr: Ihr Mann Raoul Paquin, ein angesehener Apotheker in den Fünfzigern, ist in den vergangenen Wochen unausstehlich geworden. Dann wird eines Morgens Paquin tot im Badezimmer aufgefunden, an seinem Hals klafft eine Wunde. Hat sich der sichtlich verwirrte Mann die Kehle durchgeschnitten? Nachdem sich herausgestellt hat, dass Paquin vergiftet worden ist, beginnen die Spekulationen – alle im Umfeld des Apothekers scheinen verdächtig zu sein, auch die junge Witwe. Sie entlässt das aufsässige Personal und übernimmt die Leitung der Apotheke, während die Polizei nach dem Täter sucht ...

Vielleicht etwas zu bieder, aber doch recht nett und spannend

— fredhel

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  • Frau ohne Rechte

    Die Frau des Apothekers

    fredhel

    06. April 2016 um 18:29

    Die Handlung spielt in Hamburg im Jahr 1898.Blutjung wurde Louise vor zwei Jahren von ihrem Vormund in die Ehe mit dem wesentlich älteren, renommierten Apotheker Raoul Paquin gezwungen. Zum Glück entpuppt sich dieser als verständnisvoller, väterlicher Freund. Leider ändert sich sein Verhalten. Er wird ausnahmslos gegen jede Person in seinem Umfeld ausfallend und gefährlich. Sein Wahn gipfelt in einem spektakulären Selbstmord. Louise gerät unter Verdacht, diesen Wahnsinn durch Gift herbeigeführt zu haben und kommt ins Gefängnis. Zu ihrem Glück nimmt der "Verein für Frauen" sich ihrer an, vermittelt einen guten Anwalt und gibt ihr vorerst die Freiheit wieder. Es beginnt eine schwere Zeit für Louise. Das Gerede unter den Leuten will nicht verstummen und die habgierige Verwandtschaft zieht bei ihr ein. Doch das Morden scheint nicht aufzuhören....Dieser Roman liest sich schnell weg. Man ist sofort auf der Seite der jungen Louise, die mal wieder ein Opfer der Umstände geworden ist. Als Frau hat sie wenig Rechte. Sowohl ihr Liebhaber als auch die Frauenrechtlerin Amy wollen sie bevormunden und für ihre Ziele einspannen. Doch Louise geht ihren Weg. Sie ist bereit, alles hinter sich zu lassen, um ihre Träume zu verwirklichen. Neben ihrem spannenden Lebensweg erfährt der Leser einiges aus den Kinderschuhen der heutigen Pharmazie.Alles in allem handelt es sich bei "Die Frau des Apothekers" um einen historischen Roman, der einige kurzweilige Lesestunden bereitet.

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  • Rezension zu "Die Frau des Apothekers" von Charlotte Sandmann

    Die Frau des Apothekers

    Chrissie007

    21. November 2011 um 10:43

    Die ersten 170 Seiten war das Buch eigentlich eher langweilig. Der Mann von Louise stirbt auf den ersten 15 Seiten. Die Beerdigung ist dann aber auch erst auf Seite 165. Zwischendurch lässt uns die Autorin an den Gedanken der jungen Witwe Louise teilhaben, die sich immer wiederholen. Einige Aktionen der Protagonisten waren für mich nicht nachvollziehbar. Ich habe das Buch nur zu Ende gelesen, weil es in Hamburg spielt und ich einfach auch wissen wollte (obwohl mir das schon relativ klar war), wie das Buch zu Ende geht. Fazit: Für zwischendurch ganz nett, aber nichts Weltbewegendes; vor allem wenn ich dieses Buch mit denen von Rebecca Gablé vergleiche, was nahezu unmöglich ist.

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  • Rezension zu "Die Frau des Apothekers" von Charlotte Sandmann

    Die Frau des Apothekers

    Lesegenuss

    09. June 2011 um 12:57

    „Die Frau des Apothekers“, ein historischer Roman, ein Kriminalfall, der um 1898 in Hamburg spielt. Mit 16 Jahren wurde die Vollwaise Louise mit dem angesehenen Apotheker Raoul Paquin verheiratet. Sie hatte keine andere Wahl, entweder sie musste das Waisenhaus verlassen oder sie heiratete ihn. Der Apotheker unterstützte wohltätige Einrichtungen, so auch das Heim, in dem Louise lebte. Er wurde ihr mehr ein zweiter Vater als ein Ehemann, denn der Apotheker hatte inzwischen die Fünfzig schon überschritten. Louise schätzte ihn und genoss seit der Heirat einen angenehmen Lebensstandard. Auf ihre Art und Weise waren sie beide glücklich miteinander. Jedoch als Raoul krank wurde, verändert sich nicht nur sein Aussehen, sondern auch sein Wesen. Bösartig war er geworden, voller Hass und Misstrauen. Er tyrannisierte nicht nur seine Frau, sondern das gesamte Umfeld. Zur damaligen Zeit war es Frauen verboten, eine Ausbildung zur Apothekerin zu machen. Es war Louisas größter Wunsch, doch die Zeit war gegen Frauen. Frauen der damaligen Gesellschaft gehörten an den Herd, sollten Kinder gebären. Erst 1899 wurden Frauen zum Universitätsstudium zugelassen. In „Die Frau des Apothekers“ fließt sehr viel vom Thema Pharmazie mit ein, wissenschaftlich hoch interessant und sehr umfangreich. Raoul Paquin stirbt und Louisa wird verhaftet. Man unterstellt ihr Giftmord an ihrem Gatten vorgenommen zu haben, da in seinem Körper eine tödlich verlaufende Bleikonzentration gefunden wurde. Für alle steht nunmehr fest, dass sie ihren Ehemann vergiftet hat, um an seinen Reichtum zu kommen. Viele Spekulationen, die gehässige Verwandtschaft des Apothekers, zur damaligen Zeit (ich schließe die heutige Zeit nicht aus) waren Intrigen nichts Unbekanntes und gehörten zur Tagesordnung. So wird Louise durch den „Verein für Frauen“ gegen ein Ehrenwort aus der Haft entlassen. Sie übernimmt die Apotheke, doch ihr verstorbener Mann hatte vor kurzem das Testament zugunsten seiner Verwandtschaft geändert. Fazit: Ein ausgesprochen interessanter Roman, ein historischer Krimi, der uns wieder einmal die damalige Stellung der Frau vor Augen führt. Frauenrechtlerinnen hatten einen schweren Stand in der Gesellschaft, doch sie gehörten zu denjenigen, die uns Frauen den Weg geebnet haben.

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