Charlotte Schroeter-Eiserich

 4.4 Sterne bei 26 Bewertungen
Autor von Das Gerstenberg-Haus, Ein Hauch von Karamell und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Charlotte Schroeter-Eiserich

Charlotte Schroeter -Eiserich, geboren 1988, ist Autorin aus Leidenschaft. Seit ihrer Kindheit schreibt sie Kurzgeschichten, Gedichte und mit 12 ihren ersten Roman. 2014 erschien der erste Roman der studierten Historikerin im Eire Verlag: Eine Hommage an die Hellwegstadt Geseke in NRW. Eine tragische Familiengeschichte, verwoben mit der packenden Stadtgeschichte Gesekes. Pest, Judenpogrom und Hexenverfolgung in einer fesselnden Kombination. Nach dem großen Erfolg ihres Debütromans folgte noch im Dezember 2014 der Folgeband ,,Die Schwestern Marchand - Das Gerstenberg - Haus um 1806". Im November 2015 erschien ,,Ein Hauch von Karamell", eine Mischung aus Spukroman und Krimi, der in den 50er Jahren in Hövelhof - Riege spielt. Mit ,,Eine Familie am Abgrund - das Gerstenberg -Haus 1914- 1945" findet die Trilogie um das Haus am Geseker Hellweg 2018 seinen Abschluss.

Alle Bücher von Charlotte Schroeter-Eiserich

Das Gerstenberg-Haus

Das Gerstenberg-Haus

 (12)
Erschienen am 14.04.2014
Ein Hauch von Karamell

Ein Hauch von Karamell

 (7)
Erschienen am 01.11.2015
Die Schwestern Marchand

Die Schwestern Marchand

 (7)
Erschienen am 14.01.2015
Das Gerstenberg-Haus

Das Gerstenberg-Haus

 (0)
Erschienen am 01.03.2014
Eine Familie am Abgrund

Eine Familie am Abgrund

 (0)
Erschienen am 15.04.2018

Neue Rezensionen zu Charlotte Schroeter-Eiserich

Neu

Rezension zu "Ein Hauch von Karamell" von Charlotte Schroeter-Eiserich

"Alle schuld rächt sich auf Erden"
Janglemausvor 3 Jahren

Was benötigt  man um eine schaurig schöne Geschichte erzählen zu können? 
Man nehme einen fremden eifrigen  Journalisten fern der Heimat, ein abgelegenes Dorf, ein altes Geheimnis und ein ganzes Dorf das schweigt. 

Charlotte Schroeter erzählt in ihrem Buch "Ein Hauch von Karamell" von vier Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten und eine Unfall die die vier Frauen für immer binden wird. 

Bei einem blöden Kinderstreich stirbt die damals 12 jährige Clara auf tragischer weise. 
Die vier Freundinnen Agnes, Mia, Trude und Röschen versprechen zu keinem ein Wort über den tragischen Tag im Wald bei den Ramselhöfen.
Doch 30 Jahre später ist es ein englischer Journalist, in Trenchcoat, der durch Zufall auf das Geheimnis der vier Frauen aus Riege stößt. 
Je näher der Todestag der verstorbenen Clara rückt, desto unheimlicher werden die Situationen mit denen sich die vier Frauen auseinander setzen müssen. 

Mich hat dieses Buch sofort gefesselt! Es war spannend von der ersten bis zu letzten Seite. 
Obwohl ich noch nie in Riege war geschweige den etwas davon gehört habe, hatte ich durch das Lesen das Gefühl mittendrin zu sein. 
Die Stadt und auch die Charakter sind so real, man entwickelt Sympathien mit ihnen und leidet an Gewissen stellen auch mit ihnen. Man kann den Angstschweiß, den Karamellduft oder den gebackenen Kuchen förmlich riechen. 

Außerdem gefällt mir sehr gut wie sich die einzelnen Charakter im Buch entwickeln. 
Die unheimlichen Szenen die sich immer mehr zu spitzen sind sehr gut gemacht und wirken überhaupt nicht übertrieben. 

Alles in einem ein sehr gelungenes Buch mit Gänsehautstunden! Sehr empfehlenswert, gerade dann wenn das Wetter nicht so schön ist! 

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Rezension zu "Ein Hauch von Karamell" von Charlotte Schroeter-Eiserich

Ein Hauch von Karamell oder die Rieger und ihr Geheimnis
orfe1975vor 3 Jahren

Cover und Aufmachung:
Ein Mädchen in einem dunklen, kahlen Wald geht auf ein Gebäude zu, das wie eine Kirche aussieht. Es wendet dem Betrachter den Rücken zu, man sieht ihr Gesicht nicht. Das Bild vermittelt den Eindruck, als sähe man alles etwas von Nebeln verschleiert. So kommt man kommt sofort in eine leicht gruselige Stimmung und zieht so den potenziellen Leser gleich in seinen Bann.

Inhalt:
Riege 1928: Clara, ein Mädchen aus ärmlichen Verhältnissen, wird Opfer eines tödlich endenden Schulstreichs von vier Schulkameradinnen. Was genau passierte, darüber schweigen sich alle Rieger aus.
Riege dreißig Jahre später: der Reporter Henry Miller wird aus England von seinem Verlagshaus in gewisser Weise zwangsversetzt, um einen Artikel über das Dorf Riege zu schreiben. Bei der Suche nach etwas Besonderem dieses kleinen Ortes wird er auf Claras Schicksal aufmerksam und beginnt, genauer nachzuforschen. Verständlicherweise stößt dies bei den Riegern, vor allem bei den ehemaligen Schulkameradinnen Claras auf Misstrauen. Doch keiner ahnt zu dem Zeitpunkt, dass es noch viel Schlimmer kommen wird. Mysteriöse Dinge ereignen sich und je näher Claras Todestag rückt, desto mehr wird klar, dass man weder der Wahrheit noch seinem Schicksal entkommen kann.

Mein Eindruck:
Direkt beim Aufschlagen des Buches springt dem Leser ein Bild der Großeltern der Autorin entgegen, denen als alteingesessene Bewohner von Riege dieses Buch gewidmet ist. So weiß man direkt, dass zumindest ein Teil dieses Romans auf historischen Fakten basiert. Anschließend ist mir positiv das Inhaltsverzeichnis aller Kapitel aufgefallen. Meine Neugier wurde weiter geweckt, da sich die Autorin die Mühe gemacht hat, jedes Kapitel sprechend zu benennen.
Im Anschluss befindet sich noch ein Register aller historischen und fiktiven Charaktere des Romans. Das ist eine nette Idee, die ich mir aber eher ans Ende gewünscht hätte bzw. eigentlich ist sie relativ überflüssig, da die Personen in der Geschichte sehr gut eingeführt werden. Einzig allein die Abgrenzung der fiktiven Personen zu den historisch belegten hätte am Ende für mich Sinn ergeben.

Der Einstieg in die Handlung gelingt sehr gut: Der Leser ist sowohl aufgrund der guten Beschreibung des Ortes als auch der des Alltagslebens direkt in Riege zuhause. Man kann sich gut vorstellen, wie die Leute gelebt haben und wie sie gekleidet waren. Der Schreibstil ist so flüssig, dass man das Buch einfach so weg lesen kann. In ein paar Stunden war ich durch.
Des weiteren hat mich das Geheimnis von Riege auch deshalb gepackt, weil ich einfach wissen wollte, wie es weitergeht.
Dazu sollte man erwähnen, dass in dem Roman auch viele Klischees bedient werden. Dazu gehört u. a. der Gastwirt, der gegenüber Fremden erst mal missmutig und reserviert auftritt, der typisch neugierige Reporter, der seine Nase überall reinstecken muss und die Dorfbewohner, die mit viel Misstrauen dem Fremden gegenüberstehen. Des weiteren ahnte ich zu an bestimmten Stellen des Romans bereits,  das bestimmten Personen etwas geschieht und leider blieben für mich einige (wenige) Handlungen von Personen schwer bis nicht nachvollziehbar. Das hat der Lesefreude aber keinen Abbruch getan. Erstens mag ich in einem gewissen Maß diese typischen Klischees und das Ambiente, das Frau Schroeter dazu geschaffen hat, ist ihr einfach unglaublich gut gelungen. Zweitens ahnt man zwar, was passieren könnte, aber man kann sich nie hundertprozentig sicher sein. Und last but not least bleibt die Spannung alleine dadurch erhalten, dass man ahnt, dass als nächstes mit Person XY etwas passiert, aber wann und vor allem WIE es passiert, weiß man nie. Und im Bezug auf letzteren Punkt hat die Autorin einige Überraschungen parat, die mich oft erschaudert zurückgelassen haben.

Neben der Mystery-Grusel-Komponente gefiel mir aber auch gut, dass man nebenher viel über den Ort Riege und seine Geschichte erfahren hat. Dies wird optimal durch den Anhang mit historischen Fotos und einem kurzen Einblick in die Recherche in Form der Danksagung ergänzt.

Fazit:
Spannende Verwebung von Heimatgeschichte und Fiktion gepaart mit Mystery und einem Hauch von Horror.

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Rezension zu "Ein Hauch von Karamell" von Charlotte Schroeter-Eiserich

Ein unheimlicher historischer Roman
Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren

Inhalt:

Riege, ein Ort in Nordrhein-Westfalen, im Jahr 1928. Ein böser Streich endet für Clara tödlich. Vier Freundinnen schwören sich, niemals darüber zu sprechen, was an diesem Tag tatsächlich passiert ist.

Henry Miller, ein englischer Journalist, stößt 30 Jahre später auf das Geheimnis um Claras Tod. Er spürt eine heiße Story und fängt an zu recherchieren. Claras Todestag naht und und es geschehen unheimliche Dinge. Die vier Freundinnen bekommen es mit der Angst zu tun – und das zu Recht.

Meinung:

Am Anfang gibt es ein Verzeichnis, mit allen Personen, die in der Geschichte vorkommen. Dies erleichtert den Einstieg in die Geschichte. Alles fängt mit dem tödlichen Streich an Clara an und man lernt die einzelnen Freundinnen kennen. Die vier Freundinnen sind alle total unterschiedlich und außer Röschen waren sie mir nicht wirklich sympathisch. Henry wurde von seiner Zeitung nach Riege geschickt, um über das Dorfleben zu berichten. Ihn mochte ich zu Beginn überhaupt nicht, was sich aber nach und nach geändert hat. Er lässt nicht locker und macht die Freundinnen immer nervöser. Die unheimlichen Szenen sind richtig gut beschrieben und bei jedem Kapitel steigt die Spannung immer mehr an, sodass man das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen kann. Das Ende war überraschend und gelungen. Im Anhang findet man Informationen zu dem Dorf mit vielen Abbildungen von Gebäuden und Personen. So konnte ich mir im Nachhinein alles noch besser vorstellen.

Fazit:

Dieser Roman hat mich sehr unterhalten und ich kann es jedem empfehlen, der gerne unheimliche Geschichten liest.

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Gespräche aus der Community

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Ich freue mich, wieder einmal zu einer Leserunde einladen zu dürfen. Diesmal geht es um meinen neuen Roman ,,Ein Hauch von Karamell - das Geheimnis von Riege". Ich darf schon verraten, dass es wieder etwas Unheimlich zugeht und diesmal auch Personen eine Rolle spielen, die zum Teil noch heute in Riege leben. Lasst Euch überraschen ;-)
Letzter Beitrag von  orfe1975vor 3 Jahren
Deshalb gab es ja auch "nur" 4 statt 5 Punkte :-)
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Nach dem großen Erfolg meines Debütromans ,,Das Gerstenberg - Haus", präsentiere ich mit großem Stolz den Folgeroman ,,Die Schwestern Marchand". Schauplatz ist wieder das Gerstenberg- Haus in Geseke, das noch heute existiert, allerdings erfolgt ein zeitlicher Sprung von ca 170 Jahren.
Zum Inhalt:
Nach der Französischen Revolution reist die Familie Marchand ziellos durch Europa. 1806 kommt sie in der westfälischen Hellwegstadt Geseke an. Dort beziehen die Marchands das geheimnisumwitterte „Gerstenberg-Haus“. Und schon bald geschehen dort unheimlich Dinge, die ein Familienmitglied in den Wahnsinn zu treiben drohen. Sind die Geister der Gerstenbergs noch nicht zur Ruhe gekommen?

Auch meine Muse, Shih - Tzu Snoop spielt eine entscheidende Rolle ;-).
Ich freue mich auf einen regen Austausch!
Letzter Beitrag von  Dreamworxvor 3 Jahren
Die Leserunde ist schon längst beendet.
Zur Leserunde
Hallo liebe Literaturfans, hier stelle ich Euch meinen Debütroman vor: ,,Das Gerstenberg- Haus". Ein Muss für jeden Liebhaber historischer Romane und Regionalliteratur, denn ,,das Gerstenberg- Haus" kommt zu 100% aus Westfalen. Aber auch jeder Andere darf gern teilnehmen und sich entführen lassen ins Geseke des 17. Jahrhunderts. Hexenverfolgung, Pest und Krieg, verwoben mit einer packenden Familiengeschichte und einer Liebesgeschichte, die zu Tränen rührt.
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Community-Statistik

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auf 9 Wunschlisten

von 1 Lesern aktuell gelesen

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