Charlotte Thomas

 4.2 Sterne bei 532 Bewertungen
Autorin von Die Madonna von Murano, Der König der Komödianten und weiteren Büchern.
Charlotte Thomas

Lebenslauf von Charlotte Thomas

Charlotte Thomas ist nur eines der vielen Pseudonyme unter denen Eva Völler ihre Werke veröffentlicht. Neben ihrem bürgerlichen Namen verwendet sie auch Francesca Santini, Anne Sievers, Paula Renzi, Sibylle Keller und Ina Hansen. Eva Müller wurde 1956 in Velbert geboren. Sie studierte nach dem Abitur 1975 Philosophie und Rechtswissenschaften in Frankfurt am Main. Nach dem Abschluss ihres Studiums war sie bis 1992 als Richterin tätig, zuletzt am Landgericht Darmstadt. Danach war sie als Rechtsanwältig tätig und ist seit 2005 freiberufliche Schriftstellerin. Die Autorin veröffentlicht in verschiedenen Genres, wie Reiseliteratur, Krimis und historische Romane, weswegen sie auch eine Vielzahl an Pseudonymen verwendet. Für ihren Roman »Wenn der Postmann nicht mehr klingelt« wurde ihr 1995 der Frauengeschichtspreis der Verlagsgruppe Lübbe verliehen, ihr Roman »Vollweib sucht Halbtagsmann« wurde mit Christine Neubauer verfilmt. Eva Völler lebt mit ihrer Familie am Rande der Rhön in Hessen.

Alle Bücher von Charlotte Thomas

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Die Madonna von Murano

Die Madonna von Murano

 (144)
Erschienen am 01.10.2010
Der König der Komödianten

Der König der Komödianten

 (86)
Erschienen am 11.11.2011
Die Lagune des Löwen

Die Lagune des Löwen

 (73)
Erschienen am 22.07.2011
Die Liebenden von San Marco

Die Liebenden von San Marco

 (67)
Erschienen am 01.12.2012
Das Erbe der Braumeisterin

Das Erbe der Braumeisterin

 (59)
Erschienen am 11.10.2013
Das Mädchen aus Mantua

Das Mädchen aus Mantua

 (46)
Erschienen am 01.12.2012
Das ferne Land

Das ferne Land

 (36)
Erschienen am 12.11.2015
Die Reise nach Ferrara

Die Reise nach Ferrara

 (2)
Erschienen am 11.04.2014

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Neue Rezensionen zu Charlotte Thomas

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Rezension zu "Die Madonna von Murano" von Charlotte Thomas

Ein historischer Roman voller Liebe, Spannung und Intrigen
Eva_Gvor 6 Tagen

Venedig 1475: Während dem Karneval finden der Glasmacher Pietro und sein Gehilfe Pasquale ein schwerverletzte Schwangere, die nur noch ihr Kind gebärt und dann stirbt. Nachdem die Frau des Glasmachers einen Tag zuvor ein totes Baby zur Welt brachte, beschließt er, das Baby mitzunehmen und selbst aufzuziehen. Schon nach einigen Jahren wird das junge Mädchen namens Sanchia von ihrer Vergangenheit eingeholt und gerät in Todesgefahr.

Der Schreibstil der Autorin lässt sich sehr gut lesen. Man merkt, dass ihr das Thema am Herzen liegt und sie sehr viel Zeit in die Recherche gesteckt hat. Das Buch ist an keiner Stelle langatmig (trotz der über 1000 Seiten) und voll interessanter historischer Details.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Da mich die 1000 Seiten zuerst abgeschreckt haben, habe ich es gewagt und war von der ersten Seite an gefesselt und wollte immer weiterlesen.

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Rezension zu "Das Mädchen aus Mantua" von Charlotte Thomas

Eine Familie mit vielen Geheimnissen
Akanthavor 10 Tagen

„Das Mädchen aus Mantua“ ist der Name, mit dem die junge Witwe Celestina Ruzzini in Charlotte Thomas Roman bedacht wird. Gemeinsam mit ihrer Stiefschwester ist sie nach Padua gekommen, vorgeblich um eine Zeit bei ihren Verwandten zu leben, doch Celestina hat ganz eigene Pläne: Verkleidet als Mann will sie Zugang zur Universität erhalten und Medizin studieren.

Das Buch ist in vier Teile unterteilt, die zeitlich allerdings nahtlos ineinander übergehen. Sie beginnen mit einer ganzseitigen Zeichnung, die zunächst noch medizinischen Bezug hat, später aber eher dekorativen Charakter. Diese Teile sind regelmäßig in kurze Abschnitte unterteilt, welche ebenfalls eine kleine Grafik im Zeilenbeginn haben. Beim Lesen ist das eine angenehme Abwechslung für das Auge.

Die Kapitel sind überwiegend aus Celestinas Perspektive geschrieben, viele allerdings auch aus der eines Mannes namens Timoteo Caliari, den sie kennenlernt, sowie manche aus der ihrer und seiner Familienmitglieder. Zudem lesen wir über einen Täter und seine Opfer, denn der Roman hat – für mich absolut überraschend, einen sehr hohen und spannenden Krimianteil. Da der Klappentext selbst kein Wort dazu verrät, will ich hier nicht auf dessen Inhalt eingehen. Dieser Handlungsstrang nimmt auf jeden Fall sehr viel Platz ein und hat mir wahnsinnig gut gefallen, da er die Spannung stets hochhält, der Leser zum miträtseln eingeladen ist und ich bis zum Ende nicht wusste, wer alles dahintersteckt. Man könnte das Buch fast schon als historischen Kriminalroman titulieren – dann wäre es sicher nicht so peinlich lange auf meinem SUB verstaubt.

Eine weitere, gehörige Portion Spannung entsteht dadurch, dass scheinbar jeder in Celestinas und Timoteos Familie ein Geheimnis hat. Häufig schleicht sich nachts oder auch tagsüber jemand aus dem Haus und in den Perspektivwechseln erfährt der Leser gerade genug, um zu wissen, wer es ist, kann aber immer noch viel spekulieren, was derjenige versteckt.

Auch den Anteil an Liebesgeschichte kann ich lobend erwähnen. Ich befürchtete davon viel zu viel und zu schnulzig, aber das war nicht der Fall. Die Liebe spielte zwar von Beginn an und dauerhaft eine Rolle, aber nicht zu aufdringlich. Celestinas Medizinstudium, der Kriminalfall und die anderen Geheimnisse hatten immer einen mindestens genauso wichtigen Anteil.

Sehr gut gefallen hat mir außerdem der zeitliche Verlauf. Trotz der über 500 Seiten, war die Geschichte straff geschrieben. An den richtigen Stellen wurden Tage bis Wochen übersprungen, sodass es keine Längen oder zähe Passagen gab. Zu Beginn eines neuen Abschnitts wurde beispielsweise mit „am selben Abend“ oder „einige Wochen später“ in Kombination mit der Angabe des Monats klar bezeichnet, wie viel Zeit vergangen war, sodass der Leser die Geschehnisse gut einordnen konnte.

Etwas zwiegespalten bin ich über eine Methodik der Autorin. Im Laufe des Romans gibt es Fußnoten, die fremdartige Begriffe und vor allem lateinische Buchtitel oder Aussprüche erklären beziehungsweise übersetzen. Dadurch entfällt ein Glossar. Auf der einen Seite hat mir das gut gefallen, weil man beim Lesen historischer Romane meistens vorher nicht weiß, welche Worte im Glossar erklärt werden, dadurch zum Teil vergebens hin und her blättert und der Lesefluss somit entweder durch das Blättern oder durch die unbekannten Worte gestört wird. Im Falle der Fußnoten muss man nicht blättern und weiß sofort, dass und welche Erklärungen vorliegen. Beim Lesen empfand ich diese Unregelmäßigkeit im Schriftbild trotzdem störend, auch wenn es in Summe sicher nicht mehr als zehn Fußnoten gab. Hinzu kommt allerdings, dass ich die meisten dieser Erklärungen unnötig fand. Nicht zwingend, weil ich wusste, was es bedeutet, sondern vielmehr, weil es zum Beispiel für die Geschichte irrelevant ist, wie eine einmal erwähnte medizinische Abhandlung im deutschen heißt. Gerade für solche Fälle bietet sich ein Glossar an: Wenn man es genau wissen will, kann man nach hinten blättern, wenn nicht, kann man ungestört weiterlesen.

Wer sich das Buch aufgrund des italienischen Settings ausgesucht hat, sei außerdem gewarnt: Celestinas Lebens spielt sich so gut wie ausschließlich zwischen Universität, Krankenhaus und ihrer Unterbringung ab. Die Geschichte hätte genauso gut in einem anderen Land mit einer prestigeträchtigen Universität stattfinden können. Die italienische Kultur und Lebensweise kommen nicht wirklich zum Ausdruck.

Was mir zuletzt noch jedes Mal Freude bereitet hat, war, von bekannten Gelehrten und berühmten Medizinern zu lesen. Während Girolamo Fabrizio und William Harvey selbst in dem Roman auftreten, werden Galilei und andere Wissenschaftler zumindest erwähnt. Sehr gut wurde außerdem die damalige medizinische Ausbildung erläutert. Hier hat man wieder viel gelernt, was ich an historischen Romanen sehr schätze. Vor dem Lesen empfehle ich, sich Bilder des anatomischen Theaters in Padua anzuschauen. Das ist sehr interessant und hilft bei der Vorstellung der Romanhandlung.

Zusammenfassend haben mir vor allem der Kriminalfall und die ganzen Geheimnisse sehr gut gefallen. Ich wollte stets weiterlesen und herausfinden was passiert war. Daher komme ich zu 4 von 5 Sternen.

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Rezension zu "Der König der Komödianten" von Charlotte Thomas

Der König der Komödianten
Gelindevor 5 Monaten

Der König der Komödianten, von Charlotte Thomas

Cover:
Wunderschön.

Inhalt:
Veneto 1594.
Der 18jährige Waise Marco, büxt aus dem Kloster aus, in dem er bis zu seiner Volljährigkeit „verwahrt“ werden soll.
Er trifft auf ein schillerndes Theater-Ensemble und schließt sich ihnen kurzerhand an.
In Venedig holt die Wirklichkeit ihn dann beim Stücke schreiben ein!

Meine Meinung:
Der Schreibstil ist sehr getragen, die Wortwahl und die Sprachmelodie sind der damaligen Zeit angepasst.
Es geht ums Theater und vermutlich auch deshalb sind viele italienische (lateinisch?) Begriffe aus der Dramaturgie bzw. Dichtung der damaligen (oder noch früheren Zeit) eingebaut. Ist nicht so mein Geschmack.
Marco wird Autor und schreibt quasi sein eigenes Leben als Theaterstück, das führt zu vielen Verwicklungen, aber auch vielen Wiederholungen die das Ganze dann doch ein bisschen langweilig machen.
Die Personen agieren sehr theatralisch, irgendwie plakativ.
Z.B. ist Marco derart unerfahren und naiv (ja ich möchte sagen teilweise schon dumm), wie auch teilweise andere Personen, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass die Menschen damals so gedacht und gehandelt haben.

Ich habe schon mehrere historische Bücher der Autorin gelesen, und die haben mir immer gut gefallen, ich konnte mich emotional in die Geschichten rein versetzten.
Hier war es eher wie ein Theaterstück das ich mir angeschaut habe, so mit Distanz, aber ich konnte mir keiner Person fühlen.

Autorin:
Charlotte Thomas ist das Pseudonym der Autorin Eva Völler
Unter ihrem Künstlernamen Charlotte Thomas schreibt sie historische Romane, unter ihrem bürgerlichen Namen Eva Völler heitere Frauen- und Jugendbücher.

Mein Fazit:
Ein historischer Roman bei dem ich eher nur Betrachter war und mir das Ganze nicht real vorstellen konnte.
Vor mir 3 Sterne.

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Gespräche aus der Community

Neu

Heute sucht ein Taschenbuch meines Romans "Das Erbe der Braumeisterin" (Pseudonym Charlotte Thomas) einen neuen Besitzer. Freue mich über rege Teilnahme an dem Gewinnspiel!

Als kleine Dreingabe und Trostpreis für Nicht-Gewinner gibt es heute und morgen (also 3. und 4. Juli) wieder die Kurzgeschichte "Wetterhexen küsst man nicht" kostenlos bei Amazon zum Runterladen. http://www.amazon.de/dp/B00JWJFPKA/?tag=evavoller-21

Liebe Grüße,

Eva

Letzter Beitrag von  kubinevor 5 Jahren
Herzlichen Glückwunsch und viel Spass mit dem Buch. ;-)
Zur Buchverlosung

Hier noch eine kleine Feiertagsverlosung einer Taschenbuchausgabe meines Romans "Das Erbe der Braumeisterin".

Für alle, die ihre Glücksfee noch ein bisschen schubsen wollen: Auf meiner Facebook-Seite laufen gerade noch zwei Gewinnspiele!

https://www.facebook.com/pages/Eva-V%C3%B6ller/693705620668151?fref=ts

Herzliche Grüße und einen schönen ersten Mai an alle Teilnehmer und Leser!

Eva

Zur Buchverlosung

Hallo ihr Lieben,

da ich schon mal dabei bin, verlose ich auch gleich noch in einer eintägigen Blitzverlosung 1 druckfrisches und handsigniertes Exemplar meines gerade (unter meinem Pseudonym Charlotte Thomas) erschienenen historischen Romans "Das ferne Land". Weil es nur 1 Buch ist, geht die Verlosung nur bis morgen :-)

Alle Teilnehmer einfach hier eintragen, ich freu mich auf euer Mitmachen!

Für alle, gern Historisches lesen, hier noch ein kleines Gratis-Bonbon (Achtung: nur heute und morgen kostenlos!) zum Download:

http://www.amazon.de/Die-Reise-nach-Ferrara-Kurzgeschichte-ebook/dp/B00JN6U1BU/ref=sr_1_1?s=digital-text&ie=UTF8&qid=1398066029&sr=1-1&keywords=Die+Reise+nach+ferrara

 

Lieben Gruß in die Runde von

Eva

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