Charlotte Thomas , Tina Dreher Das Erbe der Braumeisterin

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Inhaltsangabe zu „Das Erbe der Braumeisterin“ von Charlotte Thomas

Köln, 1260. Die junge Madlen betreibt voller Elan die vom Vater geerbte Brauerei. Seit früher Jugend hat sie gelernt, wie man gutes Bier braut. Doch nach dem unerwarteten Tod ihres Mannes droht ihr der Verlust des Braurechts und damit ihres ganzen Lebensinhalts. Es sei denn, sie heiratet wieder. Der ehemalige Kreuzritter Johann scheint kein allzu passender Kandidat zu sein, denn er hat eine dunkle Vergangenheit - und hasst Bier. Aber Madlen kann nicht wählerisch sein.

ganz ok

— Pat82

Spannend bis zum Schluss!

— fasiri

Einfach schön

— Rhoenerin

War eigentlich nur ein "Coverkauf". Entpuppte sich dann aber schnell als gute Lektüre.

— TaugenichtsWelt

lies sich sehr gut, ist spannend und mitfühlbar, ich hab es schon zum 2. mal in den Händen

— nis

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  • Ein facettenreicher, historischer Roman rund um das Thema Bier in Köln

    Das Erbe der Braumeisterin

    sternblut

    27. December 2015 um 14:27

    Madlen ist Bierbrauerin aus Leidenschaft. Als ihr Mann hinterrücks ermordet wird, bleibt ihr laut Zunft ein Jahr, um einen neuen Mann zu finden, der die Kunst des Bierbrauens beherrscht, damit sie selbst dieses Handwerk weiterhin ausüben kann. Die Auswahl ist nicht nach ihren Vorstellungen und sie kann sich nicht zu einer Entscheidung durchringen, bis Johann von Bergerhausen erscheint. Doch der ehemalige Kreuzritter ist zum Tode verurteilt. Nur eine schnelle Entscheidung Madlens kann ihn retten. Das Buch ist in mehrere Teile aufgeteilt. Insgesamt ist es aber ein klein wenig unkonventionell. Es gibt keine Kapitel, was ich immer ein bisschen schwierig finde. Ich mag es einfach gerne, wenn ein Abschnitt besser abgeschlossen ist. Allerdings sind die Abschnitte trotzdem in gewisserweise abgeschlossen und voneinander abgetrennt. Es hat also nur ein bisschen Eingewöhnungszeit gebraucht, dann war es in Ordnung. Die Abschnitte sind zum einen durch Tagesangaben voneinander abgetrennt und zum anderen durch Perspektivwechsel, bei denen wir die unterschiedlichen Personen kennenlernen. Wo mich das bei anderen Büchern gestört hat, fand ich es hier gar nicht so schlimm, auch wenn ich am Anfang noch nicht richtig reingekommen bin. Die Geschichte ist zum größten Teil wirklich gut. Manchmal zwar ein bisschen vorhersehbar, aber auch überraschend. Mir hat die Art und Weise gut gefallen, wie die Autorin mit dem historischen Stoff umgegangen ist. Es werden viele Intrigen gesponnen, die zum Glück letztlich ins Leere laufen, aber trotzdem. Man fühlt in der Geschichte richtig mit den Menschen mit. Der Anfang des Buches war ziemlich vorhersehbar, wenn man den Buchrücken gelesen hat, vermutlich war ich ganz am Anfang auch nicht sehr begeistert. Aber es hat sich schnell gelegt und ich kam immer schneller in die Geschichte rein. Die Kulisse und die Atmosphäre des Mittelalters waren sehr stark ausgeprägt und passend. Historische Romane haben ja gerne die Angewohnheit, unrealistische Details einzuarbeiten, aber hier scheint die Geschichte sehr gut recherchiert und ausgearbeitet zu sein. Die Charaktere sind sehr facettenreich. Zum einen haben wir Madlen, die Bierbrauerin, die ziemlich verbittert zu sein scheint, was ja auch nicht weiter verwunderlich ist, betrachtet man ihr Schicksal und ihre Geschichte. Nicht weniger verbittert ist Johann, aber auch bei ihm ist es nicht weiter verwunderlich. Die Verbindung der beiden fand ich am beeindruckendsten. Im Prinzip war es ziemlich vorhersehbar, dass die beiden zusammenfinden würden. Dass sie ihre Differenzen überwinden würden. Aber es war spannend zu beobachten, wie es passieren würde. Auch die Figuren drumherum fand ich sehr interessant. Dass Johann seine Schwester finden würde war fast klar - wer sie war auch. Aber die Art und Weise, wie sie herausfindet wer sie ist und so. Allgemein scheint das Spannende an dem Roman die Beobachtung zu sein, wie sich die Personen entwickeln, die Beziehungen. Das Leben der Menschen steht im Zentrum. Ich möchte nicht auf alle Nebenfiguren eingehen, dafür sind es zu viele. Aber ich kann sagen, dass sie viele Überraschungen bergen und hinter den meisten mehr steckt, als zu Beginn zu erwarten ist. Die Tiefe der Charaktere fand ich sehr beeindruckend und hat mir gut gefallen. Die Sprache, die Thomas verwendet, ist dezent. Sie ist nicht übertrieben, sondern passt sich an die Geschichte an. Teilweise ist sie ein bisschen derb, aber das darf sie auch sein, immerhin ist es eine Geschichte aus dem Mittelalter, da war es vor allem im Handwerk ein wenig derber. Sie arbeitet viel mit Details, vor allem wenn es um die Braukunst geht. Man bekommt dadurch einen sehr genauen Einblick in das Handwerk. Sie hat sich sehr viel Mühe gegeben, ein sehr genaues Bild vom mittelalterlichen Köln und den Menschen zu zeichnen und das hat mich fasziniert und gefesselt. Das Cover ist einfach schön. Ich weiß nicht, aber das haben viele historische Romane an sich - dass die Cover auf eine bestimmte Art gestaltet sind. Es gibt eine Art Stereotyp, der oft eingehalten wird. Hier ist das Buch in verschiedenen Brauntönen gehalten, das Kleid der blonden Frau, die abgebildet ist in einem satten Bordeaux. Ich finde gut, dass die Frau keine Modelmaße hat, denn auch Madlen soll keine solche Frau gewesen sein. Sie ist Frau. Skizzenhaft im Hintergrund befindet sich die Kulisse Kölns, während im Vordergrund ein Fass steht, auf dem sich ein Bierkrug und Getreide befindet. Der Schriftzug ist edel, ich mag die Ornamentik im unteren Teil des Buches. Alles in allem eben einfach schön und an die Geschichte angepasst. Das Buch hat mich gefesselt. Nicht nur die Charaktere, auch die Geschichte hatte einen gewissen Reiz und ich hatte meine Freude daran. Meine Mutter konnte das Buch schon nicht aus der Hand legen, ich konnte es auch nicht. Das Buch entwickelt sich mit der Zeit mehr und mehr, wird spannender. Die ersten Seiten sind zwar noch sehr vorhersehbar, aber sie leiten auf etwas hin, das fasziniert. Es hat mir viel Spaß gemacht das Buch zu lesen und ich würde es jederzeit weiterempfehlen.

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  • Das Erbe der Braumeisterin

    Das Erbe der Braumeisterin

    Sternenstaubfee

    24. January 2015 um 21:50

    Madlen und ihr Mann Konrad betreiben im Köln des 13. Jahrhunderts eine Bierbrauerei. Als Konrad ermordet wird, führt Madlen die Brauerei gemeinsam mit dem Gesellen Caspar, den Lehrjungen Berni und Willi sowie Opa Cuntz alleine weiter. Doch die Zunft sieht das nicht gerne und verlangt von Madlen, dass sie innerhalb eines Jahres nach Konrads Tod wieder einen Brauer heiratet. Wenn sie diese Auflage nicht erfüllt, darf sie kein Bier mehr brauen. Zur Wahl stehen Jacop und Barthel, doch beide Kandidaten sagen Madlen überhaupt nicht zu. Kurz vor Ablauf der Frist lernt sie Johann kennen, einen ehemaligen Kreuzfahrer. Er hat Kenntnisse vom Brauen und wird unter ungewöhnlichen Umständen Madlens Mann. Doch mit Johanns Einzug in die Brauerei ändert sich vieles... * Meine Meinung * Ein wunderbares Buch! Ich lese sehr gerne historische Romane, und das Mittelalter hat mich schon im Geschichtsunterricht fesseln können. Beim Lesen dieses Buches wird das Mittelalter regelrecht lebendig. Ich hatte das Gefühl, neben Madlen zu stehen und alles so zu erleben, wie sie es erlebt hat. Charlotte Thomas hat einen wunderbaren packenden Schreibstil. Man ist in der Geschichte drin und merkt gar nicht, wie beim Lesen die Zeit verfliegt. Alle Figuren sind liebevoll herausgearbeitet und wirken sehr echt. Die Geschichte spielt in Köln. Ich habe die mittelalterliche Stadt direkt vor mir sehen können anhand der detaillierten Beschreibungen. Die ganze Geschichte wirkt echt, sehr durchdacht und gut recheriert. Das Ende ist besonders schön. Alle Fäden werden am Schluss entwirrt und alle offenen Fragen beantwortet. Langeweile kommt bei diesem Buch nicht auf. Es bietet Spannung, Romantik, Unterhaltung und ist einfach nur wunderschön und sehr lesenswert!

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  • Buchverlosung zu "Das Erbe der Braumeisterin" von Charlotte Thomas

    Das Erbe der Braumeisterin

    EvaVoeller

    Heute sucht ein Taschenbuch meines Romans "Das Erbe der Braumeisterin" (Pseudonym Charlotte Thomas) einen neuen Besitzer. Freue mich über rege Teilnahme an dem Gewinnspiel! Als kleine Dreingabe und Trostpreis für Nicht-Gewinner gibt es heute und morgen (also 3. und 4. Juli) wieder die Kurzgeschichte "Wetterhexen küsst man nicht" kostenlos bei Amazon zum Runterladen. http://www.amazon.de/dp/B00JWJFPKA/?tag=evavoller-21 Liebe Grüße, Eva

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    • 87
  • Buchverlosung zu "Das Erbe der Braumeisterin" von Charlotte Thomas

    Das Erbe der Braumeisterin

    EvaVoeller

    Hier noch eine kleine Feiertagsverlosung einer Taschenbuchausgabe meines Romans "Das Erbe der Braumeisterin".

    Für alle, die ihre Glücksfee noch ein bisschen schubsen wollen: Auf meiner Facebook-Seite laufen gerade noch zwei Gewinnspiele!

    https://www.facebook.com/pages/Eva-V%C3%B6ller/693705620668151?fref=ts

    Herzliche Grüße und einen schönen ersten Mai an alle Teilnehmer und Leser!

    Eva

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  • Das Erbe der Braumeisterin

    Das Erbe der Braumeisterin

    Maerchenfee

    10. April 2013 um 12:23

    Klappentext Rückseite: Köln, 1260. Die eigensinnige junge Madlen betreibt mit großer Begeisterung die vom Vater geerbte Brauerei. Seit früher Jugend hat sie alles gelernt, was es über das Bierbrauen zu wissen gibt. Nach dem unerwarteten Tod ihres Mannes steht jedoch ihre Zukunft auf dem Spiel: Als Witwe darf Madlen nach den Regeln der Zunft die Brauerei nur für ein Jahr allein weiterführen, danach droht ihr der Verlust des Braurechts und damit ihres ganzen Lebensinhalts - es sei denn, sie verheiratet sich wieder. Der ehemalige Kreuzritter Johann scheint kein allzu passender Kandidat zu sein, denn er hat eine dunkle Vergangenheit und hasst Bier. Aber Madlen kann nicht wählerisch sein... Meine Meinung: Ich freue mich jedes Jahr, wenn es einen neuen hist. Roman von Charlotte Thomas gibt. Ich kenne und liebe alle ihre Romane, daher bin ich mit ihrem tollen, lebhaften Schreibstil schon vertraut. Man ist sofort in der Geschichte drin und leidet mit Madlen. Sie und ihr Mann Konrad haben eine gut gehende Brauerei mit einer Schankstube "Zum goldenen Faß". Doch ihr Mann wird hinterrücks ermordet und als Witwe darf sie die Brauerei nur ein Jahr lang alleine betreiben. Nach Ablauf der Frist muß sich Madlen erneut verheiraten oder alles verkaufen. Madlen ist eine quirlige, junge, attraktive Frau und es mangelt auch nicht an Verehrern. Doch in Madlens Herz kann sich keiner stehlen. Kurz vor Ablauf der Frist scheint sich doch noch ein passender Kandidat gefunden zu haben, doch den muß Madlen erst beim Scharfrichter auslösen..... Es hat mir großen Spaß gemacht, die Geschichte zu lesen. Die Protagonisten sind sehr vielseitig, alle entwickeln sich weiter, wachsen z. Teil sogar über sich selbst hinaus. Es passiert soviel unvorhergesehens, aufregendes, spannendes, trauriges, schönes, man kann das Buch kaum aus der Hand legen. Sehr gut haben mir auch die detaillierten und äußerst interessant erklärten Vorgänge über das Bierbrauen gefallen. Auch das Cover und die Innengestaltung des Buches sind wieder ein wahrer Augenschmaus und ziehren jedes Bücherregal. Da ich von dem Buch nur schwärmen kann, hat es sich auch schnell zu meinem Lieblingswerk von Charlotte Thomas entwickelt. Die Geschichte hat zu meinen Jahreshighlights 2012 gezählt.

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  • Rezension zu "Das Erbe der Braumeisterin" von Charlotte Thomas

    Das Erbe der Braumeisterin

    Imlammenien

    09. June 2012 um 13:21

    Die junge Kölner Braumeisterin Madlen betreibt mit ihrem Mann Konrad eine Brauerei nebst Ausschank, bis eines Nachts ihr Ehemann auf dem eigenen Grund ermordet wird. Bald darauf beschließen die Herren der Brauerzunft, dass die junge Frau ihr geliebtes Geschäft nur dann weiterführen darf, wenn sie in Bälde einen Brauer ehelicht. Einige entsprechend interessierte, aber alles andere als für Madlen interessante Kandidaten sprechen vor, bis eines Tages Johann von Bergerhausen auf der Bildfläche erscheint. Von allen Brauern scheint er der am meisten geeignete Bewerber zu sein, wären da nicht drei ganz wesentliche Haken bei der Sache: Johann verdient sein Fortkommen als Raubritter, hasst Bier... und ist alsbald zum Tode verurteilt. Für Madlen, die um jeden Preis ihr Geschäft behalten möchte, ist guter Rat nun teuer - und nicht nur der! Mit "Das Erbe der Braumeisterin" legt Charlotte Thomas nach einer Reihe von Venedig-Romanen diesmal eine Geschichte vor, die im mittelalterlichen Köln spielt. In gewohnter und geliebter Manier erschafft die Autorin dabei liebenswerte und dennoch kantige Hauptfiguren, lebendige und schrullige Nebencharaktere und beschreibt das historische Köln mit seinem Braumeisterwesen so detailliert und lebhaft, dass man die Gruit, den Schweiß der Menschen und den Dunst des Bieres wirklich zu riechen glaubt. Das Erzähltempo ist etwas behäbiger als bei den Venedig-Romanen, doch das tut der Geschichte keinen Abbruch, im Gegenteil: es passt zu Madlen und Johanns Geschichte. Am Ende wartet diese dann mit einem fulminanten Abschluss auf, der alle Fragen klärt und den Leser wunschlos glücklich zurücklässt (Okay, nicht ganz vielleicht, denn ich hätte gern noch ein paar Seiten länger über die "Braumeisterin" gelesen... ). Besonders gefallen hat mir außerdem, dass zum einen auch die Tiere des Haushaltes ihre kleinen Rollen spielen und dass sich humorige Szenen immer wieder mit Erzählsequenzen abwechseln, die dem Leser die Tränen der Rührung oder Trauer in die Augen treiben. FAZIT: Ein Roman, der Freunden historischer Schmöker vorbehaltslos empfohlen werden kann und bei mir schon wieder die Lust auf den nächsten "Thomas" geweckt hat!

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  • Rezension zu "Das Erbe der Braumeisterin" von Charlotte Thomas

    Das Erbe der Braumeisterin

    irismaria

    08. June 2012 um 17:54

    Von Charlotte Thomas kenne und schätze ich die Venedig-Romane, dieses Mal führt uns ihre Geschichte aber nach Köln ins 13. Jahrhundert. Hauptperson ist die junge Bierbrauerin Madlen, die zusammen mit ihrem Mann die Schenke "Zum Goldenen Fass" führt bis dieser plötzlich in seinem Garten ermordet wird. Madlen muss als Frau die Schenke und die Brauerei verkaufen oder binnen eines Jahres einen Brauer heiraten – so will es die Zunft der Kölner Brauer. Es finden sich zwar Heiratsinteressenten, doch Madlen kann den ermordeten Konrad nicht vergessen, so führt sie die Schenke alleine mit ihren Angestellten weiter. Doch da hat einer der Heiratskandidaten, der von seinen Eltern zur Ehe mit Madlen gedrängt wird, eine Idee: Madlen könnte den als Raubritter verurteilten Johann beim Henker auslösen und ihn heiraten und somit retten. Dieser könnte zum Schein die Ehe führen und ansonsten seiner Wege gehen, womit allen gedient wäre. Doch kann dieser Deal funktionieren? Mit „Das Erbe der Braumeisterin“ legt Charlotte Thomas wieder einen wundervollen Roman vor, der die Leser/innen in das mittelalterliche Köln und die Welt von Madlen, Konrad, den Brauern und den Beginen abtauchen lässt. Dabei ist nicht nur die Haupthandlung spannend, gefühlvoll und abwechslungsreich, auch die Nebenhandlungen und viele kleine Geschichten etwa rund um die Tiere des Hauses tragen zum positiven Gesamteindruck bei und machen die Geschichte liebenswert und lebendig. Ganz nebenbei erfährt man einiges über das Leben der damaligen Zeit und besonders das Brauhandwerk. Auch das Cover und die Illustrationen des Buches sind wunderschön. Mein Fazit: diese Geschichte steht den Venedigromanen in keiner Weise nach und gefällt mir sehr, ich kann sie allen Liebhabern historischer Romane nur empfehlen!

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  • Rezension zu "Das Erbe der Braumeisterin" von Charlotte Thomas

    Das Erbe der Braumeisterin

    Sternenstaubfee

    03. June 2012 um 22:41

    Madlen und ihr Mann Konrad betreiben im Köln des 13. Jahrhunderts eine Bierbrauerei. Als Konrad ermordet wird, führt Madlen die Brauerei gemeinsam mit dem Gesellen Caspar, den Lehrjungen Berni und Willi sowie Opa Cuntz alleine weiter. Doch die Zunft sieht das nicht gerne und verlangt von Madlen, dass sie innerhalb eines Jahres nach Konrads Tod wieder einen Brauer heiratet. Wenn sie diese Auflage nicht erfüllt, darf sie kein Bier mehr brauen. Zur Wahl stehen Jacop und Barthel, doch beide Kandidaten sagen Madlen überhaupt nicht zu. Kurz vor Ablauf der Frist lernt sie Johann kennen, einen ehemaligen Kreuzfahrer. Er hat Kenntnisse vom Brauen und wird unter ungewöhnlichen Umständen Madlens Mann. Doch mit Johanns Einzug in die Brauerei ändert sich vieles... * Meine Meinung * Ein wunderbares Buch! Ich lese sehr gerne historische Romane, und das Mittelalter hat mich schon im Geschichtsunterricht fesseln können. Beim Lesen dieses Buches wird das Mittelalter regelrecht lebendig. Ich hatte das Gefühl, neben Madlen zu stehen und alles so zu erleben, wie sie es erlebt hat. Charlotte Thomas hat einen wunderbaren packenden Schreibstil. Man ist in der Geschichte drin und merkt gar nicht, wie beim Lesen die Zeit verfliegt. Alle Figuren sind liebevoll herausgearbeitet und wirken sehr echt. Die Geschichte spielt in Köln. Ich habe die mittelalterliche Stadt direkt vor mir sehen können anhand der detaillierten Beschreibungen. Die ganze Geschichte wirkt echt, sehr durchdacht und gut recheriert. Das Ende ist besonders schön. Alle Fäden werden am Schluss entwirrt und alle offenen Fragen beantwortet. Langeweile kommt bei diesem Buch nicht auf. Es bietet Spannung, Romantik, Unterhaltung und ist einfach nur wunderschön und sehr lesenswert!

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  • Rezension zu "Das Erbe der Braumeisterin" von Charlotte Thomas

    Das Erbe der Braumeisterin

    Riannah

    06. April 2012 um 19:01

    Ein neues Buch von Charlotte Thomas - darauf habe ich mich sehr gefreut. Ich liebe ihre Bücher und bei diesem hier konnte ich nun wirklich nicht warten, bis es irgendwann als Taschenbuch erscheint. Als Ebook kam es auch nicht in Frage, da das gebundene Buch einfach schon toll aussieht. Das Cover ist (wie immer!) sehr gelungen und im Buch sind wunderschöne Illustrationen. Nach nur wenigen Sätzen ist man mitten in der Geschichte um Madlen, der jungen Brauereimeisterin. Sie hat nur noch wenig Zeit, einen Brauereimeister zu ehelichen und damit ihre Existenz zu bewahren. An Kandidaten mangelt es ihr wahrlich nicht - sie ist hübsch, fleißig und reich. Allerdings mag sie sich für keinen entscheiden (wenn man sich die Herren allerdings anschaut, dann kann man sie sehr gut verstehen) Kurz vor Ablauf der Frist kommt allerdings noch ein weiterer Kandidat ins Spiel und Madlen lässt sich auf eine Verbindung ein, die ihr Leben nicht vereinfacht. Es gibt eine Menge Ärger, Intrigen und Hindernisse. Die Stadt Köln, die Figuren, das Brauen und die geschichtlichen Ereignisse werden durch die wunderbare Sprache so lebendig dargestellt, dass man nicht nur als Leser von außen die Geschichte verfolgt, sondern an den Geschehnissen teilnimmt, mitleidet, hofft und bangt. An den Büchern von Charlotte Thomas gefällt mir immer, dass alle Figuren so liebevoll und ausführlich dargestellt werden. Es gibt die Guten und die Bösen, die Freunde und die Hinterhältigen, die Sanftmütigen und die Gewalttätigen. Und ich verrate nicht zu viel, wenn ich sage, dass am Ende alle das bekommen, was sie verdienen. Ein tolles Buch, was ich gerne weiter empfehlen werde!

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  • Rezension zu "Das Erbe der Braumeisterin" von Charlotte Thomas

    Das Erbe der Braumeisterin

    Tanzmaus

    01. April 2012 um 19:07

    Das neuste Buch von Charlotte Thomas entführt den Leser dieses Mal nicht nach Italien, sondern nach Köln ins 13. Jahrhundert. Hauptperson ist Madlen, die in der mit Abstand größten Stadt im Deutschen Reich eine eigene Bierbrauerei und die Schenke "Zum Goldenen Fass" zusammen mit ihrem Mann führt. Doch das sorgenfreie Leben hält nicht an. Madlens Mann wird ermordet und sie bekommt von der Zunft die Auflage, dass sie binnen eines Jahres entweder wieder heiraten oder die Brauerei verkaufen muss. Ein Jahr geht schnell vorüber und zusammen mit ihrem fleissigen Knecht und den beiden Lehrjungen führt Madlen den Betrieb weiter. Als sich die Frist dem Ende neigt, geben sich die Bewerber bei Madlen die Klinke in die Hand. Keiner kommt aber an ihr Herz heran. Kurz vor Ablauf der Frist allerdings, wird ihr ein neuer Kandidat schmackhaft gemacht. Diesen muss sie allerdings erst beim Scharfrichter auslösen und wieder zusammenflicken. Madlen lässt sich auf den Deal ein und ahnt nicht, wen sie sich da ins Haus geholt hat... Auch dieses Jahr legt Charlotte Thomas wieder einen starken Roman vor. Nicht nur das Cover und die wunderschönen Illustrationen überzeugen, auch sprachlich ist der Roman wieder gewaltig und dabei so lebhaft, dass der Leser Teil der Geschichte wird. Nebst einer spannenden, flüssigen Geschichte, erfährt man hier auch einiges über das Bierbrauen und hat dabei den Eindruck, dass das Schreiben dieses Buches der Autorin Freude gemacht hat. Ganz anders als ihre bisherigen Werke und doch in der gewohnten Qualität kann auch dieses Mal Charlotte Thomas überzeugen. Ich habe das Buch mit Vergnügen gelesenund war traurig, als ich Madlen und die ihren wieder verlassen musste. Fazit: Ein spannender historischer Roman, bei dem man die Geschichte wie im Rausch erlebt. Sehr empfehlenswert!

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