Charlotte Thomas Das Mädchen aus Mantua

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Inhaltsangabe zu „Das Mädchen aus Mantua“ von Charlotte Thomas

Padua, 1601: Celestina wird der Schicklichkeit halber von ihrer Mutter zu Verwandten nach Padua geschickt. Die eigensinnige junge Witwe, die ihr selbstständiges Leben in Mantua nur ungern aufgibt, macht aus der Not eine Tugend, denn sie hat sich Unmögliches in den Kopf gesetzt: Celestina will an der berühmten Universität von Padua Medizin studieren! Ein ebenso waghalsiges wie aussichtsloses Unterfangen, denn Frauen haben in den Hörsälen nichts verloren. Das Streben nach akademischen Würden ist allein den Herren der Schöpfung vorbehalten. Doch Celestina hat nicht nur stapelweise Anatomiebücher ihres verstorbenen Gatten im Gepäck, sondern auch eine Auswahl an passender Männerkleidung ...

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— winniehex

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  • Mal wieder ein guter historischer Roman von Thomas

    Das Mädchen aus Mantua

    winniehex

    27. June 2017 um 21:43

    Ein wirklich toller historischer Roman, muss aber auch dazu sagen dass er nicht ganz ohne ist. Also es sind viele Erotische Szenen drin! Es geht um eine junge Witwe die mehr möchte als nur "Frau" zusein. Die Geschichte ist nachvollziehbar, bis irgendwann mal klar wird, dass alle ihr Geheimnis kennen und die wichtigsten Menschen (Uni) es scheinbar nicht mitbekommen. Da bis zum Schluss dies auch so nicht aufgedeckt wird. Was ich etwas Schade fand war der Schluß, der Roman war die ganze Zeit über immer spannend, lesenswert und machte neugierig auf die Protagonisten. Aber das Ende ging innerhalb von zwei bzw. drei Seiten zuende. Es wurde in einem Rutsch erzählt, wer was macht und was dann geschieht und zack ENDE. Aufgrund dessen gibt es einen Punkt Abzug, ich finde man hätte auch dass Ende besser verpacken können.

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  • 'Das Mädchen aus Mantua' von Charlotte Thomas

    Das Mädchen aus Mantua

    -nicole-

    03. June 2014 um 12:40

    Italien im Jahr 1601: Nach dem Tod ihres Ehemannes reist die junge Celestina zusammen mit ihrer Stiefschwester Arcangela zu ihren Verwandten, der Familie Bertolucci, nach Padua. Dort verfolgt sie ein geheimes Ziel: Sie möchte an der berühmten Universität in Padua Medizin studieren. Die Sache hat nur einen Haken: Als Frau hat sie keine Möglichkeit dazu, denn es ist nur Männern vorbehalten, ein Studium zu absolvieren. Doch das hält Celestina nicht davon ab. Von ihrem verstorbenen Mann, der ein erfolgreicher Medicus war, hat sie viele Anatomiebücher im Gepäck, die sie schon mit Begeisterung gelesen hat und dazu auch eine Garnitur Männerkleidung. Ein gefährlicher Plan, bei dem sie höllisch aufpassen muss, dass ihre Tarnung nicht auffliegt... Doch nicht nur Celestina verfolgt im Geheimen ihre Ziele. Auch in ihrer Verwandtschaft scheint jedes Familienmitglied seine eigenen Geheimnisse zu haben. Auch die schon lange bestehende Fehde zwischen den Familien Bertolucci und Caliari -die regelmäßig aneinandergeraten- gibt ihr Rätsel auf. Ein sehr gelungener historischer Roman um eine junge Frau, die sich den Traum von einem Medizinstudium erfüllen will. Was in der damaligen Zeit allerdings nur Männern möglich war. Eine Geschichte mit guter Spannung, Geheimnissen und mysteriösen Vorfällen. Ich habe mit Begeisterung auch einige andere Romane von Charlotte Thomas gelesen und kann diese, genau wie dieses Buch Fans von historischen Romanen nur empfehlen!

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  • Rezension zu "Das Mädchen aus Mantua" von Charlotte Thomas

    Das Mädchen aus Mantua

    Stirbelwurm

    04. February 2013 um 13:00

    Ein Roman voll spannender Entwicklungen! farbenprächtig, humorvoll und romantisch zugleich Oberitalien 1601: Die junge Arztwitwe Celestina kommt nach Padua, um dort ihre Verwandten zu besuchen. Heimlich verfolgt die einen tollkühnen Plan - sie will an der Universität Medizin studieren. Da Frauen der Zutritt zu akademischer Bildung verwehrt ist, verkleidet sie sich kurzerhand als Mann. Doch schon bald gerät Celestina in Bedrängnis, denn ihr Mitstudent Timoteo lüftet ihr Geheimnis und kann nur durch eine höchst ungehörige Vereinbarung zum Schweigen überredet werden. Unterdessen wirft die rätselhafte Herkunft von Leichen für die Anatomie ebenso viele Fragen auf wie die seltsamen Geschehnisse im Haus von Celestinas Verwandten - gibt es hier womöglich Zusammenhänge? Für Celestina und für den Leser nimmt ein gefährliches Abenteuer seinen Lauf....

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  • Rezension zu "Das Mädchen aus Mantua" von Charlotte Thomas

    Das Mädchen aus Mantua

    LiebezuBuechern

    08. September 2011 um 19:41

    Da ich großer Fan von Charlotte Thomas bin, musste ich natürlich auch dieses Buch lesen. Die Geschichte ist nicht wirklich neu. Celestina strebt nach höherem und will an der Universität in Padua Medizin studieren. Da dies nur den Männern vorenthalten ist, schlüpft sie kurzerhand in Hosen und gibt sich als Marino aus. Doch ihr Spiel bleibt nicht lange unentdeckt und gewissenhafte Beobachter entdecken schnell, wer wirklich dahinter steckt. Daneben gibt es noch eine Fehde zwischen zwei Familien, Celestinas kranke Tante und ein paar Leichen zu viel für die Anatomie, als das diese wirklich nur an einem normalen Tod gestorben wären. Hauptsächlich geht es aber um die Liebe und so sind alle anderen Geschichten nur Nebenstränge, die amüsieren und unterhalten. Am Ende angekommen vermisst man leider den gewissen Höhepunkt, weil nicht wirklich spannendes passiert ist und der Schluss sich etwas in die Länge zieht. Der Schreibstil und die hohe Erzählkunst von Charlotte Thomas machen dies aber wieder wett und dieses Buch auf jeden Fall zu einer ganz besonderen Unterhaltung. Die Autorin beherrscht es den Leser zu fesseln, auch wenn es nur um Liebe geht und man ist gezwungen weiterzulesen. Nebenbei erfährt man noch viel interessantes, z.B. das Wissen um die Medizin zur damaligen Zeit. So war dieses Buch auch viel zu schnell vorbei. Mit knappen 570 Seiten ist dies auch das dünnste Buch er Autorin, weil man von ihr eigentlich deutlich dickere Wälzer mit mindestens 900 Seiten gewöhnt ist. Charlotte Thomas ist toll und ich liebe die Schauplätze, die sie für ihre Bücher immer wieder neu gestaltet. Alle, die gerne historische Romane lesen sei dieses Buch ans Herz gelegt.

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  • Rezension zu "Das Mädchen aus Mantua" von Charlotte Thomas

    Das Mädchen aus Mantua

    arno

    14. July 2011 um 21:13

    Historischer Roman ja oder nein, Ich würde Sagen mal wieder eine Anleihe bei Shakespeare (Sein oder nicht sein) ich hatte aber auf jeden Fall unterhaltsame Lesestunden und dafür gibt es 5 Sternchen.
    Das war das letzte Buch auch Venedig und Umgebung von ihr hat mir die Autorin verraten, die Nächsten Bücher werden in einer mittelalterlichen Stadt in Deutschland spielen.

  • Rezension zu "Das Mädchen aus Mantua" von Charlotte Thomas

    Das Mädchen aus Mantua

    Mika2003

    10. July 2011 um 18:50

    Mein erster Roman von Charlotte Thomas und gleich ein Highlight. Ich wurde zum Lesen überredet und habe es nicht eine Sekunde bereut. Der Roman hat alles, was einen guten historischen Roman ausmacht: eine gute, ausgereifte Story; wunderbare vielschichtige Protagonisten; Wendungen und Irrungen, durch die man nie sicher sein kann, was als nächstes passiert. Bei einigen der Figuren war es nicht so einfach einzuschätzen, ob gut oder böse. Und bei anderen fieberte man so richtig mit, was passiert. Besonders bei Celestina und Timoteo fieberte man wirklich mit … wird aus den beiden etwas, kann Celestina ihren Plan durchziehen? Auch sprachlich gesehen überzeugte mich Charlotte Thomas von der ersten Seite an – der Einstieg in die Geschichte war rasant, genau wie das Ende. Hier ist es fast zu viel des Guten, die Auflösung aller Geschehnisse, das Tempo – das war fast ein bisschen zu schnell … aber dennoch richtig gut gelungen.

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  • Rezension zu "Das Mädchen aus Mantua" von Charlotte Thomas

    Das Mädchen aus Mantua

    Violet Baudelaire

    22. June 2011 um 07:11

    1601: Die Witwe des Arztes Jacopo Celestina und ihre Stiefschwester Arcangela müssen Mantua aufgrund von Arcangelas Liebschaften verlassen und werden von ihren Verwandten in Padua aufgenommen. Das geschieht jedoch nicht auf Grund der Nächstenliebe, sondern weil Celestina sich in Sachen Medizin gut auskennt und ihre Tante Martha an allenmöglichen, aber nicht tötlichen Krankheiten leided (von Blähungen über Darmverstopfungen bis hin zu Narungsmittelunverträglichkeiten). Doch Celestina hat ihre eigenen Pläne in Padua. Sie will sich als Mann verkleiden um an der Universität Medizin zu studieren (Frauen ist das nämlich in dieser Zeit untersagt). Doch schon bei ihrer Ankunft muss sie merken, das etwas hier nicht stimmt. Es herrscht eine Familienfehde zwischen ihrer Familie und den Caliari und das führt unweigerlich bei jedem Zusammentreffen zu Problemen (vorallendingen bei den männlichen Familienmitgliedern). Außerdem geschehen in Padua seltsame Selbstmorde und schon bald ist Celestina im größten Abenteuer ihres Lebens.

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  • Rezension zu "Das Mädchen aus Mantua" von Charlotte Thomas

    Das Mädchen aus Mantua

    sleepingbeauty

    04. April 2011 um 20:05

    Einmal im Jahr muss ich an Charlotte Thomas denken und siehe da, meist zu der Zeit gibt es ein neues Buch von ihr. Normalwerweise sind ihre Bücher richtige Wälzer im Bereich von 900 + Seiten. "Das Mädchen von Mantua" ist mit 550 Seiten deutlich kürzer, dafür kann man es in wenigen Tagen durchschmökern. Zum Inhalt: Celestina ist die junge Witwe eines Arztes. Am liebsten würde sie alleine mit ihrer Stiefschwester und gleichzeitig besten Freundin Arcangela unabhängig in Mantua weiterleben, dem widerspricht aber der Anstand. Deswegen wird sie von der Familie nach Padua in den Haushalt ihrer Tante Marta geschickt und soll am besten so schnell wie möglich wieder in den Stand der Ehe treten. Doch Celestina hat ganz andere Pläne, sie hatte ihrem Mann bereits bei vielen Operationen assestiert und ihre Leidenschaft für die Medizin entdeckt. Das Studium an der Universität in Padua steht nur Männern offen, Frauen haben dort nichts zu suchen. Celestina fasst einen Plan: als ihr "Bruder" Marino verkleidet schreibt sie sich ein und geht den seltsam vielen Selbstmordleichen auf den Grund. Zunächst braucht man ein wenig um die verschiedenen Familienmitglieder der verfeindeten Familien einzuordnen und auseinanderzuhalten. Für mich musste die Sache mit dem Verkleiden erst ins Rollen kommen um Spannung zu erzeugen. Danach liest sich die Geschichte flüssig, nebenbei erfährt man interessante Dinge über den medizinischen Fortschritt zu der Zeit. Einge Erzählstränge sind mir dann doch zu vorhersehbar und die ständigen Affären ihrer Stiefschwester wiederholen sich ohne irgendwo etwas zur Geschichte beizutragen. Was mir nach wie vor an ihren Romanen am besten gefällt ist das unheimlich schöne südländische Setting. Ich mag es in die schöne Zeit einzutauchen und mir eine spannende Geschichte erzählen zu lassen. Jedem dem es ähnlich geht, kann ich dieses Buch nur empfehlen!

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  • Rezension zu "Das Mädchen aus Mantua" von Charlotte Thomas

    Das Mädchen aus Mantua

    beowulf

    26. March 2011 um 01:03

    Ich habe ein Buch von Charlotte Thomas gelesen. Für den Kenner historischer Romane müsste das als absolutes Qualitätskriterium eigentlich ausreichen. Es soll aber immer noch bedauerernswerte Leser geben, die noch kein Buch von Charlotte Thomas gelesen haben, für diese etwas ausführlicher: Nachdem Charlotte Thomas mit ihrem Vorgänger, dem "König der Komödianten" Neuland betreten hat indem sie die Comedia dell arte in einem historischen Roman nicht nur als Thema, sondern auch als Stil einführte, kehrt sie jetzt zum Drama mit romantischem Einschlag zurück. Der Klappentext könnte einem Angst machen, Charlotte Thomas sei dem Mainstream verpflichtet in die Verflachung eingetreten. Frauen in Männerkleidern. Oh Gott, bleibt uns den nichts erspart? Aber es geht nicht um das Klischee der starken Frau im Männerkleidung, sondern daraum das eine zwar schwache, aber willenstarke Frau ein Ziel hat, dass sie verfolgt mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln unter Überwindung von Ängsten und Zweifeln - und durchaus überwiegend als Frau. Charlotte Thomas gibt uns Einblick in ein Stück Medizingeschichte. Die historischen Figuren in diesem Roman sind alle im Bereich der 1 Million Euro Frage bei "Wer wird Millionär" anzusiedeln. Der Entdecker des Blutkreislaufs wird uns während seines Studiums in Padua nähergebracht, der Entdecker der Herzklappen als sein Professor.Doch das sind eher Nebenfiguren in einer spannend entwickelten Geschichte. Dabei entwickelt Charlotte Thomas nicht nur eine lineare Geschichte, sondern so wie das Leben es schreibt eine Vielzahl von Entwicklungen. Da geht es um seltsam viele frische Leichen, die dem neuen Anatomischen Theater zum Sezieren zur Verfügung stehen. Zufall oder Mordserie? Da geht es um die schwere Erkrankung der gastgebenden Tante. Vergiftung? Ist der Onkel ein Giftmischer? Da geht es um die Stiefschwester und die nervenaufreibende Tatsache, dass diese sich gleich am ersten Tag in Padua verliebt hat. In gleich zwei Männer. Und - natürlich um die Angst als Frau entlarvt zu werden beim Studium der Medizin und um die Frage ob eine junge Witwe nach so glücklicher Ehe eine neue Zukunft und eine neue Liebe finden wird. Wie von Charlotte Thomas gewohnt das ganze nicht mit dem Hammer in Sätze geprügelt, sondern mit einer schönen fliessenden Sprache beschrieben. Aber nicht etwa blumig, süßlich, da stinkt es heftig wenn die Leichen auf dem Tische liegen und fließt das Blut auch über den Seziertisch hinaus, da geht es durchaus zur Sache, wenn sich die Stiefschwester mit ihren Liebhabern trifft und wenn die Degen gezückt sind, liegt die Spannung greifbar in der Luft. Aber eigentlich sollte man das einfach selber lesen, wenn nicht, dann verpasst man was.

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