Charlotte Thomas Die Madonna von Murano

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Inhaltsangabe zu „Die Madonna von Murano“ von Charlotte Thomas

Venedig im Jahre 1475: Die Stadt feiert Karneval. In den verwinkelten Gassen der Serenissima versucht eine junge Frau verzweifelt ihren Verfolgern zu entkommen. Sie ist hochschwanger, und sie weiß, die drei maskierten Männer wollen ihren Tod. Die Häscher holen sie ein, doch bevor sie stirbt, bringt sie das Kind zur Welt ... So beginnt das Leben von Sanchia, Ziehtochter des Glasmachers, die schon in ihrer frühen Jugend von der gefährlichen Vergangenheit ihrer Mutter eingeholt wird. Als sie Jahre später mit Lorenzo, dem wohlhabenden Spross eines Patriziers, eine verbotene Affäre beginnt, spitzen sich die Ereignisse auf dramatische Weise zu ...

Schöner historischer "Schmöker"; etwas zu lang

— Thommy28
Thommy28

Langatmiges Buch mit unglaubwürdigen Wendungen und Charakteren!!

— schokoloko29
schokoloko29

Ein spannender und romantischer Roman in den Gassen von Venedig.Top !!!

— Inkedbooknerd
Inkedbooknerd

rund 500 Seiten zu viel. Langatmig, verliebt in Detail, welche für die Geschichte absolut keine Relevanz haben. hier wäre weniger mehr

— dieben
dieben

Ein wundervoller Venedig Roman. Sie lässt den Ort und ihre Personen lebendig werden.Es findet ein Kopfkino statt.

— Arietta
Arietta

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  • Schöner historischer "Schmöker"; etwas zu lang

    Die Madonna von Murano
    Thommy28

    Thommy28

    16. November 2016 um 17:25

    Aufgrund besonderer Umstände konnte ich meine Meinung zu diesem Buch nicht zeitnah verfassen. Daher jetzt nur eine Kurzmeinung aus der Erinnerung heraus:Zum Inhalt möge sich der interessierte Leser hier auf der Buchseite informieren.Dieses Buch kann wirklich gut unterhalten. Der Plot umfasst eine grosse Handlungsbandbreite mit Anklängen an tatsächliche historische Ereignisse. Die Autorin hat bei der Entwicklung der Geschichte viel Fantasie gezeigt und sehr geschickt historische Persönlichkeiten, die tatsächlich gelebt haben - in die Geschichte eingeflochten. Als Beispiel sei hier Lukrezia Borgia genannt.Das hat mir sehr gut gefallen. Auch die Lebensumstände zu jener Zeit wurden hervorragend getroffen.

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  • Eine Schmonzette

    Die Madonna von Murano
    schokoloko29

    schokoloko29

    14. April 2015 um 14:29

    Inhalt des Buches: Es geht um Sanchia und ihr Leben und Lebensumstände. Sie wurde von einer Skalvin zur Welt gebracht, die schon im sterben lag. Ein Glasbläser aus Murano nimmt sich dem Baby an und nennt es Sanchia, wie ihre Mutter. Durch sehr unglaubwürdige Umstände kommt sie ins Kloster, wo sie per Briefpost sich in einen Mann verliebt. Durch mehrere unglaubwürdige Zwischenereignisse und Wedungen heiratet sie ihn.... Eigene Meinung: Dieses Buch ist leider äußerst langatmig und vorhersehbar. Es weist mehr als 1000 Seiten auf und ich bin der Meinung die Hälfte hätte man wegkürzen können. Die Wendungen und Ereignisse sind sehr an den Haaren herbeigezogen und nicht glaubwürdig. Am Ende war ich froh, als ich es durchgelesen hatte. Fazit: Langatmige Geschichte mit unglaubwürdigen Charakteren und vorhersehbaren Wendungen!!

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  • Ein großer historischer Roman

    Die Madonna von Murano
    Kirschbluetensommer

    Kirschbluetensommer

    12. March 2015 um 10:49

    Venedig, Ende des 15. Jahrhunderts: Eine junge Frau stirbt bei der Geburt ihrer Tochter. Nur kurz zuvor wurde sie von unbekannten Männern verfolgt. Ihre Tochter wird von dem Glasmacher Piero und seiner Frau großgezogen. Doch die dunkle Vergangenheit von Sanchias Mutter holt sie schnell ein und bringt sie in tödliche Gefahr. Jahre später verliebt sie sich dann in Lorenzo, den Sohn einer Patrizierfamilie und wieder gerät sie in Lebensgefahr. Charlotte Thomas hat mit "Die Madonna von Murano" einen großen, historischen Roman geschaffen. Mit über 1.000 Seiten garantiert das Buch für eine große Zeitreise in ein mittelalterliches Venedig. Mit ihrer detailreichen Sprache lässt sie die vergangene Zeit vor dem Leser wieder auferstehen. Man meint fast, man würde sich tatsächlich bei den Geschehnissen vor Ort befinden - so atmosphärisch dicht sind ihre Schilderungen. Sanchia entwickelt sich im Lauf des Buches von einem traumatisierten Kind zu einer selbstbewussten, wissbegierigen Frau, die bereit ist, für die Menschen, die ihr wichtig sind, zu kämpfen. Ihr Schicksal ist dramatisch bis zum Schluss. Es scheint fast, als sei ihr keine Pause gegönnt - eine Katastrophe jagt die nächste. Sie verliert Menschen, die ihr wichtig waren. Was sie wirklcih auszeichnet und wodurch sie für mich auch faszinierend wurde, ist ihr großer Wissensdurst. Sie will nicht nur beten und Hausarbeiten verrichten, sondern sie will Kranken helfen und so viel wie möglich lernen. Ihr Wissenshunger und ihre Experimentierfreude scheinen unbegrenzt. Im Gegensatz zu ihr wirkt insbesondere ihre große Liebe Lorenzo fast schon blass. Mit seiner Karriere als Diplomat findet er sich schnell ab, ist sie doch immerhin besser als im Zehnerrat von Venedig zu sitzen. Im Gegensatz zu Sanchia scheint er nicht wirklich für seine Träume zu kämpfen. Sein Charakter hätte durchaus auch noch ein paar dunkle, geheimnisvolle Seiten vertragen - ich fand ihn etwas zu leicht durchschaubar und für mich legt er auch keine nennenswerte Entwicklung zurück. Der Spannungsbogen im Buch schwankt immer wieder erheblich. An manchen Stellen konnte ich zwar das Buch kaum aus der Hand legen, aber es gab so manche Episoden, die für mich das Buch schon wieder fast langweilig werden ließen. Darüber hinaus schien es mir als hätte die Autorin alle Großen der damaligen Zeit hier einmal hindurch marschieren lassen: Dürer, da Vinci, Michelangelo und nicht zu vergessen die Borgias. Insbesondere auf den Plot um die Borgias hätte die Autorin meiner Meinung nach gut verzichten können, da die Familie von Lorenzo bereits genug Skandale anbietet. Dadurch hat die Autorin zwar manche Nebenstränge gut ausgebaut, aber im Hauptstrang in der Erzählung um Sanchia und Lorenzo waren mir dafür manche Aspekte zu wenig ausgebaut und hätten im Gegensatz zu den Nebensträngen ruhig ausführlicher ausfallen dürfen. Insgesamt war es ein sehr interessanter, historischer Roman, der sich gut lesen ließ und auch gut recherchiert zu sein scheint. Allerdings war mir die Autorin teilweise etwas zu detailverliebt und baute mir die Nebenhandlungen zu stark aus. Das ging leider etwas zu Lasten der Charaktere und der Haupthandlung. Daher gibt es vier Sterne von mir.

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  • Venedig um 1500: Familiensaga um eine junge Heilerin

    Die Madonna von Murano
    Leserin71

    Leserin71

    03. August 2014 um 11:48

    Sanchia ist anders: Sie ist blond und hat ganz helle Haut. Das Mädchen ist sehr wissbegierig und versteht nicht, warum es nicht so viel lernen darf wie die Jungen. Nach der Ermordung ihrer Eltern wächst sie in einem Kloster auf. Aber nicht alle ihrer Weggefährten meinen es gut mit ihr. Sie weiss aber nicht, warum...   Meine Meinung: Auf über 1000 Seiten wird die Geschichte der jungen Venetianerin erzählt. Keine Passage war mir zu langweilig. Die Autorin wechselt geschickt ab zwischen Beschreibungen der Heilkünste, der Liebesgeschichte und den spannenden und auch grausamen Szenen. Sanchia stellt immer wieder die Methoden der Kirche in Frage, die Ungerechtigkeit zwischen Arm und Reich, die Bildung von jungen Mädchen und der Sinn des Lebens sind weitere Themen. Über allem steht aber die Frage nach der Herkunft von Sanchia. Der Sprachstil ist angenehm flüssig. Mein Fazit: Wunderbarer historischer Roman!

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  • Ein Hoch auf Venedig

    Die Madonna von Murano
    IlonGerMon

    IlonGerMon

    12. February 2014 um 13:29

    Die Geschichte beginnt inmitten des Venezianischen Karnevals im Jahre 1475. Immer wieder aufgehalten durch die aufgepeitschte Menge hetzt Sanchia durch die Gassen rund um den Markusplatz. Ihr dicht auf den Fersen drei Häscher, die nichts anderes wollen als ihren Tod. Sanchia ist hochschwanger und somit kaum Chancen den drei finsteren Gestalten zu entkommen. Und in ihren letzten Minuten beginnt das neue Leben von Sanchias Tochter, die vom Glasbläser Piero gefunden, aufgenommen und nach ihrer Mutter benannt wird. Sanchia wird von ihren Zieheltern wie ein leibliches Kind geliebt und auf Murano, der Insel der Glasbläser, aufgezogen. Doch schon als sie sieben Jahre alt ist, schlägt das Schicksal erneut erbarmungslos zu. Sanchia wird nun endgültig zur Waise und kommt ins Kloster San Lorenzo in Venedig.  Was nun folgt, ist mit wechselnden Schauplätzen und Figuren das pralle Leben im Italien dieser Zeit, einer Zeit in der Frauen eine Ausbildung verwehrt wird und sie ohnehin nichts gelten. Die Äbtissin des Klosters erahnt  Sanchias Besonderheiten und ihre Fähigkeiten, sie stillt ihren schier unerschöpflichen Wissensdrang. Sie unterrichtet sie in allerlei heilkundlichen Dingen, in der Krankenpflege und in der Geburtshilfe. Sanchia teilt mit ihrer Zellengenossin Eleonora ein Geheimnis, das bald zu ihrer beider Verhängnis werden soll. Sie werden verraten, verhaftet und können doch fliehen. Im weiteren Verlauf spielt der Roman auch in Florenz und Rom und Sanchia trifft auf Menschen, die für uns heute herausragende Persönlichkeiten aus Geschichte und Kunst sind. Mit Lucrezia Borgia teilt sie einmal den Badezuber, ferner begegnet Sie Papst Alexander XI, Michelangelo und Dürer. Das Leben der Reichen und Mächtigen dieser Zeit wie auch das ausschweifende Leben erlebt man, als sei man Teil dieser Gesellschaft. Die Zeit ist ferner geprägt vom Ausbruch der Pest mit all ihren Gefahren, von Tod und Gewalt, von Liebe und Intrigen, aber immer wieder gelingt es Sanchia und den ihr verbundenen Personen diese Situationen zu überstehen. Wird sie am Ende das Glück finden, das Ihrer Mutter und lange Jahre auch ihr versagt war? Etwas mehr als 1000 Seiten pures Lesevergnügen, anders kann ich nicht beschreiben, was an diesem Buch so reizvoll war. Sehr hilfreich ist das Personenverzeichnis, das dem Roman vorangestellt ist. Bei der Fülle der Figuren bringt dieses eine nachvollziehbare Ordnung und bietet im Zweifelsfall noch einmal die Gelegenheit des Nachschlagens, wenn sich der eine oder andere Name nicht sogleich im Gedächtnis festgesetzt hat. Alles in allem ein sehr lesenswerter Roman und ein faszinierendes Zeitbild, aber letztlich auch die Erkenntnis, dass Leben damals eine viel größerer Herausforderung darstellte als heute.

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  • 'Die Madonna von Murano' von Charlotte Thomas

    Die Madonna von Murano
    -nicole-

    -nicole-

    28. November 2013 um 12:27

    Venedig im Jahr 1475: In den vielen, verwinkelten Gassen der Stadt versucht eine junge, hochschwangere Frau verzweifelt ihren Verfolgern zu entkommen. Ihr droht der Tod. Schließlich wird sie von den drei maskierten Männern eingeholt. Doch bevor sie stirbt, bringt sie noch ihr Kind auf die Welt. Der Glasmacher Piero, der der jungen Frau zur Hilfe geeilt ist, nimmt das Baby zu sich... So beginnt das Leben von Sanchia Foscari, die schon früh merkt, das sich um ihre Herkunft Geheimnisse ranken. Obwohl ihr Ziehvater Piero sie wie eine leibliche Tochter behandelt, holt sie die rätselhafte Vergangenheit ihrer Mutter ein und es geschieht Schlimmes...  Jahre später verliebt Sanchia sich in Lorenzo Caloprini, der Sohn einer wohlhabenden Patrizierfamilie. Sie beginnen eine heimliche Affäre und Lorenzo ist fest entschlossen, Sanchia zu heiraten. Doch es kommt anderes als erwartet. Nach weiteren schweren Zeiten scheint endlich das Glück auf Sanchias Seite zu stehen. Doch dann spitzen sich die Ereignisse auf dramatische Weise zu... Wie schon unter dem Klappentext geschrieben steht, ist dieser Roman ein 'Historischer Prachtschmöker'. Die Hauptkulisse ist die prachtvolle Stadt Venedig Ende des 15. Jahrhunderts. Im Mittelpunkt steht das Schicksal von Sanchia, die im Laufe ihres Lebens viel Leid und Schmerz erfahren muss, aber auch glückliche Momente erlebt. Durchgehend spannend mit vielen Abenteuern, Intrigen und Geheimnissen. Lesenswert!

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  • Frage zu "Die Madonna von Murano" von Charlotte Thomas

    Die Madonna von Murano
    _Lotusblume_

    _Lotusblume_

    hallo! ich hab das Buch "Die madonna von murano" entdeckt. die bewertung war 5 sterne, aber es gibt immer noch leute, die sagen, dass das buch mies ist.
    Hat jemand das Buch schon gelesen und kann mir sagen, ob es lesenswert ist?
    Danke <3

    • 7
  • Rezension zu "Die Madonna von Murano" von Charlotte Thomas

    Die Madonna von Murano
    rabbit78

    rabbit78

    24. August 2012 um 17:31

    Ein sehr schönes fesselndes Buch ohne Stolpersteine (d.h. es widerspricht sich nicht und ist schlüssig). Am Anfang hat mich zu Beginn die Auflistung der Hauptakteure geschockt, die jedoch sehr hilfreich ist. Das Einzige was mich wirklich gestört hat ist die vermeintliche detailgetreue Beobachtung/Betrachtung des Gegenübers von den Schwerkranken. In solch einem Stadium hat man wahrlich kein Interesse daran.

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  • Rezension zu "Die Madonna von Murano" von Charlotte Thomas

    Die Madonna von Murano
    Petra44

    Petra44

    30. August 2011 um 21:02

    Die Geschichte beginnt in der Zeit des Karnevals in Venedig. Der zu der Zeit Angesehene Glasbläser Piero Foscari aus Murano begibt sich nach Venedig um dort Materialien für seine neusten Arbeiten und Versuche der Spiegelherstellung zu besorgen. Mit zwei seiner Gesellen sehen sie wie ein schwer verletztes junges hochschwangeres Mädchen von drei maskierten Männern durch die Straßen gejagt und verfolgt wird. Sie versuchen Ihr zu helfen und wenig später bringt sie ein kleines Mädchen zur Welt. Sanchia, die junge Mutter überlebt die Geburt nur kurz. Piero nimmt sich des Kindes an und weiß, das seine Frau Bianca die kurz zuvor eine Totgeburt hatte das Neugeborene stillen kann. Das kleine Mädchen bekommt den Namen seiner toten Mutter Sanchia. Sie wächst in Murano zu einem lustigen, neugierigen Mädchen mit auffällig blonden Haaren heran. Eines Nachts werden Sie Überfallen und Piero und seine Frau werden ermordet. Der Geselle Pasquale kümmert sich nun um die kleine Sanchia und erinnert sich an Pieros Wunsch, Sanchia eine Schulbildung zu ermöglichen. Sanchia ist 7 Jahre alt, als sie Pasquale ins Kloster San Lorenzo nach Venedig bringt. Als Educanda mit eigenem Vermögen kann sie hier ein relativ freies Leben führen. Albiera die Äbtissin merkt schnell, das es mit dem Mädchen Sanchia etwas auf sich hat und sie vor Wissensdrang nur so übersprudelt und so weist sie Sanchia ind Heilkünste ein und unterrichtet sie in Krankenpflege und Geburtshilfe. Im Kloster teilt sie ihre Kammer mit Eleonora. Die junge Frau soll dort die Wartezeit verbringen, bis der junge Lorenzo Caloprini von seiner Handelsfahrt nach Syrien zurückkehrt um sie dann so es ihr Großvater zulässt ihn zu heriraten und so dem Kloster zu entkommen. Die einzige Verbindung sind die Tauben die der junge Lorenzo immer mit auf seine Reisen nimmt und die mit kleinen Zettelchen immer wieder den Weg in das Kloster und zu Eleonora finden. Irgendwann beginnt Sanchia auf diese Briefchen zu antworten und so beginnt was beginnen muß. Liebe und Hass. Hingebung und Abneigung. Durch eine infame Intrige werden Sanchia und Eleonora verraten, verhaftet und müssen schließlich aus Venedig fliehen. Nach ihrer Flucht aus dem Kerker sieht sie noch wie ihr geliebter Lorenzo erstochen wird und nun ist für Sie eine Welt zusammen gebrochen. Nun beginnt ein Leben in Angst für Sie. Ohne zu wissen das Lorenzo Überlebt hat kommt sie nach einiger Zeit wieder nach Venedig und die beiden finden sich wieder. Eine aufregende Geschichte um Familienbande und Intrigen, Liebe und Verzweiflung, gespickt von Überraschungen und unvorhersehbaren Wendungen. Sanchias, Eleonoras und Lorenzos Leben in den Städten Venedig, Florenz und Rom des 15. Jahrhunderts werden in einem mitreißenden Stiel beschrieben. Sanchia begegnet im Laufe der Handlung immer wieder Leuten, die für uns zu den berühmten Persönlichkeiten zählen. Sie macht bekanntschaft mit Dürer, Michelangelo, Papst Alexander XI. und teilt sogar mit Lucrezia Borgia den Badezuber. Haupsächlich dreht sich der meiste teil des Buches um Sanchias medizinische Tätigkeit. Bis zu ihrem 21. Lebensjahr hat sich die wissbegierige junge Frau zu einer erfahrenen und geachteten Hebamme und Heilerin entwickelt. Ihr ungewöhnliches, aufreibendes Leben zwischen Kräutergarten, Wöchnerinnenstuben und der ständigen Angst, eines Tages als Hexe denunziert zu werden und ihren über alles geliebten Lorenzo zu verlieren reißt einen förmlich mit. Man durchlebt beim Lesen des Buches das ausschweifende Leben der Reichen und Mächtigen in allen Einzelheiten mit, den Ausbruch der Pest, Tod und Gewalt, Gewalt und Intriegen, und immer wieder Liebe und Leid. Geburten und schwere Verletzungen.

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  • Rezension zu "Die Madonna von Murano" von Charlotte Thomas

    Die Madonna von Murano
    _Lotusblume_

    _Lotusblume_

    einfach nur WOW

    • 2
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. February 2011 um 19:56
  • Frage zu "Sahnehäubchen" von Anne Hertz

    Sahnehäubchen
    Marie :-)

    Marie :-)

    Mal ganz spontan - ich will mich ein bisschen inspirieren lassen: welche Bücher lest ihr aktuell? Ich lese "Sahnehäubchen" von Anne Hertz :-) Mfg Marie

    • 12
    _Lotusblume_

    _Lotusblume_

    07. February 2011 um 09:37
  • Rezension zu "Die Madonna von Murano" von Charlotte Thomas

    Die Madonna von Murano
    keili

    keili

    23. November 2010 um 18:36

    Der Schauplatz dieses Historischen Romans wird wunderbar in Farbe gesetzt. Ich konnte Venedig erleben und auch riechen. Die Charaktere sind gut umschrieben und bilden ein Ganzes. Leider gibt es auch ein paar wenige Längen die den ansonsten guten Lesefluss stoppen. Im Großen und Ganzen aber ein gelungenes Buch mit einer für mich sehr sympatischen Protagonistin Sanchia und ihrer Freundin Eleonore.

  • Rezension zu "Die Madonna von Murano" von Charlotte Thomas

    Die Madonna von Murano
    mabuerele

    mabuerele

    23. September 2010 um 16:58

    Während des Karnevals in Venedig 1473 wird eine junge Frau erstochen und ihr Haar abgeschnitten. Bevor sie stirbt, bringt sie ein Mädchen zur Welt. Piero, ein Glasbläser, und seine Gesellen Vittore und Pasquale sind zugegen. Piero nimmt das Kind zu sich und nennt es Sanchia. Seine Frau hat gerade ein Kind verloren und stillt das Mädchen. Sanchia wächst in Murano, der Insel der Glasbläser bei Venedig, auf. Sanchia ist ein aufgewecktes Mädchen. Eines Tages nimmt Piero Sanchia mit nach Venedig. Er hat einen Auftrag bei der Familie Caloprini zu erfüllen. Francesco Caloprini reagiert eigenartig, als er Sanchia sieht. Einige Zeit später findet auf Murano ein Überfall auf den Glasbläser statt. Er und seine Frau sterben, nur Sanchia kann fliehen und sich verstecken. Doch die Eindringlinge haben ihr die Haare abgeschnitten. Piero ahnte, dass Sanchia bei ihm nicht mehr sicher ist. Er hatte Pasquale schon vor dem Überfall angewiesen, Sanchia ins Kloster zu bringen, wenn ihm was passieren sollte. Die Oberin Albiera erkennt die besonderen Begabungen Sanchias und bildet sie zur Hebamme aus. Doch sie weiß, dass Sanchias Leben immer noch bedroht ist. Da trifft Sanchia Lorenzo Caloprini, den Neffen von Francesco. Sie waren sich als Kinder schon einmal begegnet ... Einen historischen Roman voller Intrige und Leidenschaft, aber auch Menschlichkeit und Hilfsbereitschaft hat die Autorin geschrieben. Personen der Zeitgeschichte wie Albrecht Dürer, von Medici, Michelangelo, Leonardo d`Vinci und andere mehr sind in die Handlung eingebettet. Das Leben in Venedig und Florenz wird detailgenau geschildert. Ein großartiger, empfehlenswerter Roman, den man kaum aus der Hand legen kann!!

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    • 2
  • Rezension zu "Die Madonna von Murano" von Charlotte Thomas

    Die Madonna von Murano
    Kurt_Spazi

    Kurt_Spazi

    21. August 2010 um 19:46

    In dem Roman geht es um ein Mädchen, das bei der Geburt ihre Mutter verliert. Sie wächst eine gewisse Zeit bei Pflegeeltern auf. Wie auch ihre Mutter hat Sanchia auffallend helles Haar, das dafür sorgt, dass viele Steine in ihren Lebensweg gelegt werden. Nach einigen Jahren ergibt sich für sie und auch für den Leser ein Gesamtbild der Ursachen und Probleme in ihrem Leben. Ich finde die Idee des Buches super. Die Handlung und das Rätselhafte gefallen mir sehr gut. Warum es keine 5 Sterne wurden: Meines Erachtens hat Charlotte Thomas einige unwichtige Episoden zu sehr ausgeschmückt und Stellen, bei denen sich der Leser eine längere Ausführung wünscht, zu kurz gehalten. Weiter zu empfehlen ist es auf jeden Fall und deshalb erhält sie gute vier Sterne für den Roman.

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  • Rezension zu "Die Madonna von Murano" von Charlotte Thomas

    Die Madonna von Murano
    scarlett-oh

    scarlett-oh

    08. July 2010 um 17:00

    Die Madonna von Murano ist ein schöner historischer Schmöker. Es wird etwa das erste Lebensdrittel eines Mädchens/ Frau in Venedig anschaulich und spannend erzählt. Mann erhält Einblick in die damalige Kunst und Medizin Welt, aber auch Mord und Intrigen kommen nicht zu kurz. Auch wenn es ein dicker Wälzer ist, wird das Buch nie langweilig. Wobei daß Einde im Vergleich zum Rest eher zu kurz gehalten ist. Aber ein gutes Buch kann nicht dick genug sein, und so ist auch dieses absolut lesenswert.

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