Die Madonna von Murano

von Charlotte Thomas 
4,2 Sterne bei142 Bewertungen
Die Madonna von Murano
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (117):
Thommy28s avatar

Schöner historischer "Schmöker"; etwas zu lang

Kritisch (5):
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Langatmiges Buch mit unglaubwürdigen Wendungen und Charakteren!!

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Inhaltsangabe zu "Die Madonna von Murano"

Venedig im Jahre 1475: Die Stadt feiert Karneval. In den verwinkelten Gassen der Serenissima versucht eine junge Frau verzweifelt ihren Verfolgern zu entkommen. Sie ist hochschwanger, und sie weiß, die drei maskierten Männer wollen ihren Tod. Die Häscher holen sie ein, doch bevor sie stirbt, bringt sie das Kind zur Welt ... So beginnt das Leben von Sanchia, Ziehtochter des Glasmachers, die schon in ihrer frühen Jugend von der gefährlichen Vergangenheit ihrer Mutter eingeholt wird. Als sie Jahre später mit Lorenzo, dem wohlhabenden Spross eines Patriziers, eine verbotene Affäre beginnt, spitzen sich die Ereignisse auf dramatische Weise zu ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783404270408
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:1040 Seiten
Verlag:Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum:01.10.2010
Das aktuelle Hörbuch ist am 20.02.2007 bei Bastei Lübbe erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    jackdecks avatar
    jackdeckvor 5 Monaten
    Madonna von Murano

    Im Jahr 1475 wird in Venedig zur Zeit des Karnevals eine schwangere junge Frau getötet. Kurz bevor sie an ihren Verletzungen stirbt, schenkt sie einem kleinen Mädchen, Sanchia, das Leben. Diese wird von einem Glasmacher aufgezogen, bis auch dieser ermordet wird. Fortan dreht sich die Spirale um Tod und Liebe. Was geschah mit ihrer Mutter? Warum musste sie sterben?Mit großem Erzähltalent wird das mittelalterliche Venedig sehr eindrucksvoll und bildhaft beschrieben und ich fühlte mich während des Lesens sofort in die damalige Zeit versetzt. Es war absolut stimmig und auch die Geschichte rund um Sanchia wird sehr spannend und gefühlvoll erzählt.
    Sie ist eine Protagonistin die man einfach nur gernhaben muss. Sie ist mitfühlend, warmherzig und wissensdurstig, vor allem aber entwickelt sie sich im Laufe des Buches nachvollziehbar weiter. Ich fand das Buch phänomenal, spannend, manchmal witzig, herzzerreißend und einfach nur schön. Charlotte Thomas verfügt über ein wunderbares Erzähltalent, wodurch man sich schnell in dem Buch wiederfindet und von der Geschichte mitgerissen wird. Ich konnte es kaum aus der Hand legen, die 1028 Seiten waren im nu verflogen.
    Sehr schön fand ich auch, dass es im hinteren Teil des Buches ein Glossar gab, für italienisch-Neulinge ;-) und auch die dort zu findende Zeittafel war ganz nett.
    Es gab auch nicht unnütz viele Personen im Buch und die es gab standen vorne am Anfang aufgelistet, sowas finde ich persönlich immer ein schönes Extra, gerade bei historischen Büchern.

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    Thommy28s avatar
    Thommy28vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Schöner historischer "Schmöker"; etwas zu lang
    Schöner historischer "Schmöker"; etwas zu lang

    Aufgrund besonderer Umstände konnte ich meine Meinung zu diesem Buch nicht zeitnah verfassen. Daher jetzt nur eine Kurzmeinung aus der Erinnerung heraus:

    Zum Inhalt möge sich der interessierte Leser hier auf der Buchseite informieren.

    Dieses Buch kann wirklich gut unterhalten. Der Plot umfasst eine grosse Handlungsbandbreite mit Anklängen an tatsächliche historische Ereignisse. Die Autorin hat bei der Entwicklung der Geschichte viel Fantasie gezeigt und sehr geschickt historische Persönlichkeiten, die tatsächlich gelebt haben - in die Geschichte eingeflochten. Als Beispiel sei hier Lukrezia Borgia genannt.

    Das hat mir sehr gut gefallen. Auch die Lebensumstände zu jener Zeit wurden hervorragend getroffen.

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    schokoloko29s avatar
    schokoloko29vor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Langatmiges Buch mit unglaubwürdigen Wendungen und Charakteren!!
    Eine Schmonzette

    Inhalt des Buches:
    Es geht um Sanchia und ihr Leben und Lebensumstände. Sie wurde von einer Skalvin zur Welt gebracht, die schon im sterben lag. Ein Glasbläser aus Murano nimmt sich dem Baby an und nennt es Sanchia, wie ihre Mutter. Durch sehr unglaubwürdige Umstände kommt sie ins Kloster, wo sie per Briefpost sich in einen Mann verliebt. Durch mehrere unglaubwürdige Zwischenereignisse und Wedungen heiratet sie ihn....

    Eigene Meinung:
    Dieses Buch ist leider äußerst langatmig und vorhersehbar. Es weist mehr als 1000 Seiten auf und ich bin der Meinung die Hälfte hätte man wegkürzen können. Die Wendungen und Ereignisse sind sehr an den Haaren herbeigezogen und nicht glaubwürdig. Am Ende war ich froh, als ich es durchgelesen hatte.

    Fazit:
    Langatmige Geschichte mit unglaubwürdigen Charakteren und vorhersehbaren Wendungen!!

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    Kirschbluetensommers avatar
    Kirschbluetensommervor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Ein großer Geschichtsepos, der in Venedig spielt. Spannend zu lesen, leider stellenweise etwas langatmig
    Ein großer historischer Roman

    Venedig, Ende des 15. Jahrhunderts: Eine junge Frau stirbt bei der Geburt ihrer Tochter. Nur kurz zuvor wurde sie von unbekannten Männern verfolgt. Ihre Tochter wird von dem Glasmacher Piero und seiner Frau großgezogen. Doch die dunkle Vergangenheit von Sanchias Mutter holt sie schnell ein und bringt sie in tödliche Gefahr. Jahre später verliebt sie sich dann in Lorenzo, den Sohn einer Patrizierfamilie und wieder gerät sie in Lebensgefahr.

    Charlotte Thomas hat mit "Die Madonna von Murano" einen großen, historischen Roman geschaffen. Mit über 1.000 Seiten garantiert das Buch für eine große Zeitreise in ein mittelalterliches Venedig.

    Mit ihrer detailreichen Sprache lässt sie die vergangene Zeit vor dem Leser wieder auferstehen. Man meint fast, man würde sich tatsächlich bei den Geschehnissen vor Ort befinden - so atmosphärisch dicht sind ihre Schilderungen.

    Sanchia entwickelt sich im Lauf des Buches von einem traumatisierten Kind zu einer selbstbewussten, wissbegierigen Frau, die bereit ist, für die Menschen, die ihr wichtig sind, zu kämpfen. Ihr Schicksal ist dramatisch bis zum Schluss. Es scheint fast, als sei ihr keine Pause gegönnt - eine Katastrophe jagt die nächste. Sie verliert Menschen, die ihr wichtig waren. Was sie wirklcih auszeichnet und wodurch sie für mich auch faszinierend wurde, ist ihr großer Wissensdurst. Sie will nicht nur beten und Hausarbeiten verrichten, sondern sie will Kranken helfen und so viel wie möglich lernen. Ihr Wissenshunger und ihre Experimentierfreude scheinen unbegrenzt.

    Im Gegensatz zu ihr wirkt insbesondere ihre große Liebe Lorenzo fast schon blass. Mit seiner Karriere als Diplomat findet er sich schnell ab, ist sie doch immerhin besser als im Zehnerrat von Venedig zu sitzen. Im Gegensatz zu Sanchia scheint er nicht wirklich für seine Träume zu kämpfen. Sein Charakter hätte durchaus auch noch ein paar dunkle, geheimnisvolle Seiten vertragen - ich fand ihn etwas zu leicht durchschaubar und für mich legt er auch keine nennenswerte Entwicklung zurück.

    Der Spannungsbogen im Buch schwankt immer wieder erheblich. An manchen Stellen konnte ich zwar das Buch kaum aus der Hand legen, aber es gab so manche Episoden, die für mich das Buch schon wieder fast langweilig werden ließen. Darüber hinaus schien es mir als hätte die Autorin alle Großen der damaligen Zeit hier einmal hindurch marschieren lassen: Dürer, da Vinci, Michelangelo und nicht zu vergessen die Borgias. Insbesondere auf den Plot um die Borgias hätte die Autorin meiner Meinung nach gut verzichten können, da die Familie von Lorenzo bereits genug Skandale anbietet. Dadurch hat die Autorin zwar manche Nebenstränge gut ausgebaut, aber im Hauptstrang in der Erzählung um Sanchia und Lorenzo waren mir dafür manche Aspekte zu wenig ausgebaut und hätten im Gegensatz zu den Nebensträngen ruhig ausführlicher ausfallen dürfen.

    Insgesamt war es ein sehr interessanter, historischer Roman, der sich gut lesen ließ und auch gut recherchiert zu sein scheint. Allerdings war mir die Autorin teilweise etwas zu detailverliebt und baute mir die Nebenhandlungen zu stark aus. Das ging leider etwas zu Lasten der Charaktere und der Haupthandlung. Daher gibt es vier Sterne von mir.

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    Leserin71s avatar
    Leserin71vor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Venedig um 1500: Familiensaga um eine junge Heilerin Wunderbarer historischer Roman!
    Venedig um 1500: Familiensaga um eine junge Heilerin

    Sanchia ist anders: Sie ist blond und hat ganz helle Haut.
    Das Mädchen ist sehr wissbegierig und versteht nicht, warum es nicht so viel lernen darf wie die Jungen.
    Nach der Ermordung ihrer Eltern wächst sie in einem Kloster auf. Aber nicht alle ihrer Weggefährten meinen es gut mit ihr. Sie weiss aber nicht, warum...
     
    Meine Meinung:
    Auf über 1000 Seiten wird die Geschichte der jungen Venetianerin erzählt. Keine Passage war mir zu langweilig. Die Autorin wechselt geschickt ab zwischen Beschreibungen der Heilkünste, der Liebesgeschichte und den spannenden und auch grausamen Szenen. Sanchia stellt immer wieder die Methoden der Kirche in Frage, die Ungerechtigkeit zwischen Arm und Reich, die Bildung von jungen Mädchen und der Sinn des Lebens sind weitere Themen. Über allem steht aber die Frage nach der Herkunft von Sanchia.
    Der Sprachstil ist angenehm flüssig.

    Mein Fazit:
    Wunderbarer historischer Roman!

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    IlonGerMons avatar
    IlonGerMonvor 5 Jahren
    Ein Hoch auf Venedig

    Die Geschichte beginnt inmitten des Venezianischen Karnevals im Jahre 1475. Immer wieder aufgehalten durch die aufgepeitschte Menge hetzt Sanchia durch die Gassen rund um den Markusplatz. Ihr dicht auf den Fersen drei Häscher, die nichts anderes wollen als ihren Tod. Sanchia ist hochschwanger und somit kaum Chancen den drei finsteren Gestalten zu entkommen.
    Und in ihren letzten Minuten beginnt das neue Leben von Sanchias Tochter, die vom Glasbläser Piero gefunden, aufgenommen und nach ihrer Mutter benannt wird.


    Sanchia wird von ihren Zieheltern wie ein leibliches Kind geliebt und auf Murano, der Insel der Glasbläser, aufgezogen. Doch schon als sie sieben Jahre alt ist, schlägt das Schicksal erneut erbarmungslos zu. Sanchia wird nun endgültig zur Waise und kommt ins Kloster San Lorenzo in Venedig. 

    Was nun folgt, ist mit wechselnden Schauplätzen und Figuren das pralle Leben im Italien dieser Zeit, einer Zeit in der Frauen eine Ausbildung verwehrt wird und sie ohnehin nichts gelten. Die Äbtissin des Klosters erahnt  Sanchias Besonderheiten und ihre Fähigkeiten, sie stillt ihren schier unerschöpflichen Wissensdrang. Sie unterrichtet sie in allerlei heilkundlichen Dingen, in der Krankenpflege und in der Geburtshilfe.
    Sanchia teilt mit ihrer Zellengenossin Eleonora ein Geheimnis, das bald zu ihrer beider Verhängnis werden soll. Sie werden verraten, verhaftet und können doch fliehen.
    Im weiteren Verlauf spielt der Roman auch in Florenz und Rom und Sanchia trifft auf Menschen, die für uns heute herausragende Persönlichkeiten aus Geschichte und Kunst sind. Mit Lucrezia Borgia teilt sie einmal den Badezuber, ferner begegnet Sie Papst Alexander XI, Michelangelo und Dürer.
    Das Leben der Reichen und Mächtigen dieser Zeit wie auch das ausschweifende Leben erlebt man, als sei man Teil dieser Gesellschaft. Die Zeit ist ferner geprägt vom Ausbruch der Pest mit all ihren Gefahren, von Tod und Gewalt, von Liebe und Intrigen, aber immer wieder gelingt es Sanchia und den ihr verbundenen Personen diese Situationen zu überstehen. Wird sie am Ende das Glück finden, das Ihrer Mutter und lange Jahre auch ihr versagt war?
    Etwas mehr als 1000 Seiten pures Lesevergnügen, anders kann ich nicht beschreiben, was an diesem Buch so reizvoll war. Sehr hilfreich ist das Personenverzeichnis, das dem Roman vorangestellt ist. Bei der Fülle der Figuren bringt dieses eine nachvollziehbare Ordnung und bietet im Zweifelsfall noch einmal die Gelegenheit des Nachschlagens, wenn sich der eine oder andere Name nicht sogleich im Gedächtnis festgesetzt hat.
    Alles in allem ein sehr lesenswerter Roman und ein faszinierendes Zeitbild, aber letztlich auch die Erkenntnis, dass Leben damals eine viel größerer Herausforderung darstellte als heute.

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    -nicole-s avatar
    -nicole-vor 5 Jahren
    'Die Madonna von Murano' von Charlotte Thomas

    Venedig im Jahr 1475: In den vielen, verwinkelten Gassen der Stadt versucht eine junge, hochschwangere Frau verzweifelt ihren Verfolgern zu entkommen. Ihr droht der Tod. Schließlich wird sie von den drei maskierten Männern eingeholt. Doch bevor sie stirbt, bringt sie noch ihr Kind auf die Welt. Der Glasmacher Piero, der der jungen Frau zur Hilfe geeilt ist, nimmt das Baby zu sich...
    So beginnt das Leben von Sanchia Foscari, die schon früh merkt, das sich um ihre Herkunft Geheimnisse ranken. Obwohl ihr Ziehvater Piero sie wie eine leibliche Tochter behandelt, holt sie die rätselhafte Vergangenheit ihrer Mutter ein und es geschieht Schlimmes... 
    Jahre später verliebt Sanchia sich in Lorenzo Caloprini, der Sohn einer wohlhabenden Patrizierfamilie. Sie beginnen eine heimliche Affäre und Lorenzo ist fest entschlossen, Sanchia zu heiraten. Doch es kommt anderes als erwartet. Nach weiteren schweren Zeiten scheint endlich das Glück auf Sanchias Seite zu stehen. Doch dann spitzen sich die Ereignisse auf dramatische Weise zu...
    Wie schon unter dem Klappentext geschrieben steht, ist dieser Roman ein 'Historischer Prachtschmöker'. Die Hauptkulisse ist die prachtvolle Stadt Venedig Ende des 15. Jahrhunderts. Im Mittelpunkt steht das Schicksal von Sanchia, die im Laufe ihres Lebens viel Leid und Schmerz erfahren muss, aber auch glückliche Momente erlebt. Durchgehend spannend mit vielen Abenteuern, Intrigen und Geheimnissen. Lesenswert!

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren
    Rezension zu "Die Madonna von Murano" von Charlotte Thomas

    Ein sehr schönes fesselndes Buch ohne Stolpersteine (d.h. es widerspricht sich nicht und ist schlüssig). Am Anfang hat mich zu Beginn die Auflistung der Hauptakteure geschockt, die jedoch sehr hilfreich ist.

    Das Einzige was mich wirklich gestört hat ist die vermeintliche detailgetreue Beobachtung/Betrachtung des Gegenübers von den Schwerkranken. In solch einem Stadium hat man wahrlich kein Interesse daran.

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    Petra44s avatar
    Petra44vor 7 Jahren
    Rezension zu "Die Madonna von Murano" von Charlotte Thomas

    Die Geschichte beginnt in der Zeit des Karnevals in Venedig. Der zu der Zeit Angesehene Glasbläser Piero Foscari aus Murano begibt sich nach Venedig um dort Materialien für seine neusten Arbeiten und Versuche der Spiegelherstellung zu besorgen. Mit zwei seiner Gesellen sehen sie wie ein schwer verletztes junges hochschwangeres Mädchen von drei maskierten Männern durch die Straßen gejagt und verfolgt wird. Sie versuchen Ihr zu helfen und wenig später bringt sie ein kleines Mädchen zur Welt. Sanchia, die junge Mutter überlebt die Geburt nur kurz. Piero nimmt sich des Kindes an und weiß, das seine Frau Bianca die kurz zuvor eine Totgeburt hatte das Neugeborene stillen kann. Das kleine Mädchen bekommt den Namen seiner toten Mutter Sanchia. Sie wächst in Murano zu einem lustigen, neugierigen Mädchen mit auffällig blonden Haaren heran. Eines Nachts werden Sie Überfallen und Piero und seine Frau werden ermordet. Der Geselle Pasquale kümmert sich nun um die kleine Sanchia und erinnert sich an Pieros Wunsch, Sanchia eine Schulbildung zu ermöglichen. Sanchia ist 7 Jahre alt, als sie Pasquale ins Kloster San Lorenzo nach Venedig bringt. Als Educanda mit eigenem Vermögen kann sie hier ein relativ freies Leben führen. Albiera die Äbtissin merkt schnell, das es mit dem Mädchen Sanchia etwas auf sich hat und sie vor Wissensdrang nur so übersprudelt und so weist sie Sanchia ind Heilkünste ein und unterrichtet sie in Krankenpflege und Geburtshilfe.
    Im Kloster teilt sie ihre Kammer mit Eleonora. Die junge Frau soll dort die Wartezeit verbringen, bis der junge Lorenzo Caloprini von seiner Handelsfahrt nach Syrien zurückkehrt um sie dann so es ihr Großvater zulässt ihn zu heriraten und so dem Kloster zu entkommen. Die einzige Verbindung sind die Tauben die der junge Lorenzo immer mit auf seine Reisen nimmt und die mit kleinen Zettelchen immer wieder den Weg in das Kloster und zu Eleonora finden. Irgendwann beginnt Sanchia auf diese Briefchen zu antworten und so beginnt was beginnen muß. Liebe und Hass. Hingebung und Abneigung. Durch eine infame Intrige werden Sanchia und Eleonora verraten, verhaftet und müssen schließlich aus Venedig fliehen. Nach ihrer Flucht aus dem Kerker sieht sie noch wie ihr geliebter Lorenzo erstochen wird und nun ist für Sie eine Welt zusammen gebrochen. Nun beginnt ein Leben in Angst für Sie. Ohne zu wissen das Lorenzo Überlebt hat kommt sie nach einiger Zeit wieder nach Venedig und die beiden finden sich wieder.
    Eine aufregende Geschichte um Familienbande und Intrigen, Liebe und Verzweiflung, gespickt von Überraschungen und unvorhersehbaren Wendungen.
    Sanchias, Eleonoras und Lorenzos Leben in den Städten Venedig, Florenz und Rom des 15. Jahrhunderts werden in einem mitreißenden Stiel beschrieben. Sanchia begegnet im Laufe der Handlung immer wieder Leuten, die für uns zu den berühmten Persönlichkeiten zählen. Sie macht bekanntschaft mit Dürer, Michelangelo, Papst Alexander XI. und teilt sogar mit Lucrezia Borgia den Badezuber. Haupsächlich dreht sich der meiste teil des Buches um Sanchias medizinische Tätigkeit. Bis zu ihrem 21. Lebensjahr hat sich die wissbegierige junge Frau zu einer erfahrenen und geachteten Hebamme und Heilerin entwickelt. Ihr ungewöhnliches, aufreibendes Leben zwischen Kräutergarten, Wöchnerinnenstuben und der ständigen Angst, eines Tages als Hexe denunziert zu werden und ihren über alles geliebten Lorenzo zu verlieren reißt einen förmlich mit. Man durchlebt beim Lesen des Buches das ausschweifende Leben der Reichen und Mächtigen in allen Einzelheiten mit, den Ausbruch der Pest, Tod und Gewalt, Gewalt und Intriegen, und immer wieder Liebe und Leid. Geburten und schwere Verletzungen.

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    _Lotusblume_s avatar
    _Lotusblume_vor 8 Jahren
    Rezension zu "Die Madonna von Murano" von Charlotte Thomas

    einfach nur WOW

    Kommentare: 1
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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    _Lotusblume_s avatar
    hallo! ich hab das Buch "Die madonna von murano" entdeckt. die bewertung war 5 sterne, aber es gibt immer noch leute, die sagen, dass das buch mies ist. Hat jemand das Buch schon gelesen und kann mir sagen, ob es lesenswert ist? Danke <3
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