Charlotte Zeiler La Vita Seconda

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Inhaltsangabe zu „La Vita Seconda“ von Charlotte Zeiler

Zwei Schicksale Zwei Zeiten Eine Verbindung Gegenwart Notarzt Mark rettet in letzter Minute eine junge Frau, die bei einem Autounfall schwer verletzt wurde. Täglich besucht er die im Koma liegende Frau, die in ihm verloren geglaubte Gefühle auslöst. Wird sie seine Zuneigung erwidern, wenn sie wieder aufwacht? Anfang des 17. Jahrhunderts Eine junge Frau findet sich auf einer staubigen Straße wieder. Ein fremder Mann nimmt sich ihrer an und führt sie in seine Familie ein, die sich rührend um sie kümmert. Aber kann sie den Leuten trauen? Schließlich kann sie sich nicht mehr an ihr früheres Leben erinnern ... Welche Rolle spielen die französische Königin Maria de Medici und der flämische Maler Peter Paul Rubens in dieser Geschichte? Gibt es einen Zusammenhang zwischen einem goldenen Ring, der Botticelli-Venus und dem Großherzog der Toskana? Jede neue Antwort wirft neue Fragen auf ...

Eine schöne Geschichte auf zwei Zeit-Ebenen mit einem für mich doch überraschenden Ende!

— crimarestri

Leider hat mich nur ein Teil der auf zwei Zeitebenen spielenden Geschichte fesseln können

— LeseMaus

Diese Geschichte zeigt auf fantastische Weise, zu was der menschliche Verstand fähig ist ... Spannend, verwirrend, gelungen!

— Gwynny

Eine wundervolle, aber auch verwirrende Reise durch zwei Zeiten. Ein Buch, das zum Träumen einlädt

— SandraFlorean

Ein sehr besonderer Roman!

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Ungewöhnliches Romandebüt über das Schicksal zweier Frauen

— Brigizz

Eine Abwechslungsreiche Geschichte, die den Leser in eine andere Welt entführt!

— Jjeanny

Ein spannender und unterhaltsamer Genremix.... Ich hatte sehr viel Spaß beim Lesen.

— MartinaSuhr

Ecken und Kanten, aber sympatisch!

— Daisy89

Eineinhalb Sterne für eine frische, tolle Idee die aber für mich persönlich leider schlecht umgesetzt wurde.

— Mikadolos

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  • Buchverlosung zu "La Vita Seconda" von Charlotte Zeiler

    La Vita Seconda

    CharlotteZeiler

    Liebe LovelyBooks-Leserinnen und Leser,  ich möchte mich bei euch ganz herzlich für die wahnsinnig tolle Unterstützung bedanken. Mein großer (Buch) Traum ist in Erfüllung gegangen. Ein turbulentes und schönes Jahr liegt nun hinter mir. Ich war auf der Buchmesse in Leipzig und Frankfurt, hatte unzählige Lesungen und Signierstunden übers Jahr verteilt. Viele Buchhandlungen haben den Roman bestellt und ich habe tolles Feedback erhalten. Danke auch für die vielen wundervollen Rezensionen und für die Leserpost. Ich habe mich wahnsinnig darüber gefreut. Das habe ich zum größten Teil euch zu verdanken. Ihr habt mich unterstützt, als ich noch SP'lerin war und habt geholfen, mein Buch bekannter zu machen. Ich möchte deshalb die Weihnachtszeit nutzen und Danke sagen. eure Charly PS. Euch allen eine wunderschöne und besinnliche Weihnachtszeit  und ganz viel Glück bei der Verlosung ... Ich versende nach den Weihnachtstagen.

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    • 18
    • 24. December 2017 um 23:59
  • Wie das Leben so spielt...

    La Vita Seconda

    crimarestri

    04. November 2017 um 12:25

    Aufmerksam wurde ich auf das Buch durch eine Verlosung hier bei Lovelybooks. Das Cover sprach mich sofort an und als ich dann die Inhaltsangabe las, musste ich dieses Buch lesen. Gewonnen habe ich es zwar nicht, aber nachdem ich die Autorin angesprochen hatte, bekam ich über sie sogar ein signiertes Exemplar, für das ich mich auf diesem Wege noch einmal ganz herzlich bedanken möchte. Vielen Dank liebe Charly! Die Geschichte beginnt im "Heute" sehr dramatisch mit der Rettungsaktion einer schwer verletzten jungen Frau durch den Notarzt Mark, der gerade selbst in einer Lebenskrise steckt.  Zeitgleich und doch nicht in der gleichen Zeit erzählt die Autorin uns die Geschichte einer weiteren jungen Frau, die im 17. Jahr-hundert" - ebenfalls verletzt - von einem fremden Mann gerettet wird. Sie hat ihr Gedächtnis verloren und kann sich nicht an ihr früheres Leben erinnern. Ist sie unter Freunden oder Feinden? Die Wechsel zwischen den Zeit-Ebenen erfolgen durch die einzelnen Kapitel des Buches. Dadurch kann die Autorin 1. die Spannung in der "Vergangenheit" aufrecht erhalten - da die Protagonistin meint sich an immer mehr aus ihrem Leben zu erinnern und 2. in der "Gegenwart" das verstreichen der Zeit deutlich machen und parallel eine weitere kleine Geschichte erzählen. Der Handlungsstrang der Gegenwart wird immer aus Sicht von Menschen erzählt, die Berührungspunkte mit der im Koma liegenden Frau haben bzw. mit Mark - die Krankenschwestern, die Ärzte, Marks Freund usw. Der Handlungsstrang der Vergangenheit jedoch immer aus der Sicht der jungen geretteten Frau - ihre Gedanken, ihre Gefühle, ihre Zweifel. Ich fand die Einbindung von Personen aus der Geschichte (Rubens, die Medici...) sehr spannend, allerdings muss ich sagen, es war für meinen Geschmack zuviel des Guten. Ich hatte das Gefühl, dass zu viele Geheimnisse und Verbindungen zum Ende der Geschichte aufgelöst werden mussten und dafür nicht genug Zeit blieb, bis die beiden Handlungsstränge aufeinander trafen. Daher habe ich einen Stern abgezogen.  Das Lesen des Buches hat mir sehr viel Freude bereitet, ständig versuchte ich zu ergründen, ob es irgendwelche Berührungspunkte im Leben der beiden Frauen gibt - ein früheres Leben, die Familiengeschichte usw. Das Ende jedoch hat mich dann komplett überrascht. Chapeau!!! Ich freue mich auf das nächste Buch aus der Feder dieser Autorin.

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  • Das zweite Leben

    La Vita Seconda

    Mika2003

    22. October 2017 um 19:33

    Das Buch von Charlotte Zeiler ist ein Buch, in dem ich im Buchladen mit Sicherheit vorbei gegangen wäre. Ich hätte es bestimmt nicht in die Hand genommen, wenn ich es entdeckt hätte. Warum? Weil das Cover dem Leser ein Fantasy-Roman suggiert und wenn man dann noch den Verlag erblickt – Drachenmond – dann denkt man erst recht an Fantasy. Denn der Drachenmond-Verlag steht für Fantasy. Und ich lese nur sehr wenige Romane, die man in den Bereich der Fantasy einordnen kann – eigentlich nur ganz bestimmte Autoren. Warum ich heute dennoch über das Buch schreibe, eine Rezension dazu verfasse? Weil die Autorin mich in der Thalia-Buchhandlung angesprochen hat. Weil sie mich in einem netten Gespräch neugierig auf das Buch gemacht hat und mir eine Leseprobe in die Hand drückte. Die ich dann gleich beim Warten auf meinen Mann verschlang und dann … musste ich das Buch haben. Zu Hause war ich dann skeptisch. Konnte das Buch halten, was die Leseprobe verspricht? Oder hätte ich doch die Finger davon lassen sollen? Nachdem das Buch jetzt beendet neben mir liegt, kann ich als Fazit sagen, dass der Kauf sich gelohnt hat. Mit „Genuss“ las ich noch einmal den Einstieg in die Geschichte: der Unfall und die Arbeit der Rettungskräfte hatte mich schon in der Leseprobe geflasht und ich war während des Lesens mittendrin. Es hat mich sofort in die Geschichte reingezogen, hat mich festgehalten und neugierig auf das gemacht, was da noch kommen mag. Erzählt wird die Geschichte auf zwei Ebenen. Einmal in der heutigen Zeit und einmal in der Vergangenheit. Letztere führt uns zurück ins alte Cölln Anfang des 17. Jahrhunderts. Es gibt also zwei Erzählstränge, die sich Kapitelweise abwechseln und so gut kenntlich gemacht sind. So kam ich nicht durcheinander und konnte mich gut auf die Geschichte konzentrieren. Der Schreibstil der Autorin – deren Erstlingswerk „La Vita Seconda“ übrigens ist – lässt sich flüssig lesen; die Sprache ist klar und päszise. Ihr gelingt es auch sprachlich die jeweilige Zeit deutlich zu machen und den Leser so zu begeistern. Die Beschreibungen der Arbeit im Krankenhaus, während  der Intensivmedizinischen Betreuung aber auch darüber hinaus sind so detailliert und genau beschrieben, dass ich mir einbilden konnte, den typischen Krankenhausgeruch wahrzunehmen. Die Charaktere waren sehr glaubhaft dargestellt. Ganz besonders hervorheben möchte ich Mark – den Notarzt. Er hat mir mit seiner ganzen Art und Weise sofort imponieren können. Seinen Kampf um die junge Frau aus dem Auto, seine Gefühle die er langsam entwickelt, seinen Starrsinn alles zu tun: ein Paradebeispiel für einen vielschichtige und lebensnah gezeichneten Charakter. Aber auch Mia, die Krankenschwester, hat mir sehr gut gefallen. Ihr Gefühlschaos in Liebesdingen, ihr Zweifel daran ob sie ihrem Job gewachsen ist – ich habe mich bei ihr gut gefühlt und habe mich gefreut, das ich ihren Weg begleiten durfte. Mit Sicherheit könnte ich hier noch mehr Figuren benennen, die mich begeistern konnten. Aber vielleicht kann ich, in dem ich das nicht tue, Euch ein wenig neugierig auf das Buch machen. Meine Wertung für dieses Buch: 4 von 5 Sternen. Warum „nur“ 4 Sterne? Weil ich mich sicher bin, dass die Autorin mit ihrem neuen Buch, welches bereits in Arbeit ist und wo man auch bestimmte Charaktere aus diesem Buch wiedertreffen wird (siehe Interview), weiterentwickeln wird. Und so brauche ich bei der Bewertung noch Luft nach oben. Aber: die 4 Sterne sind gerechtfertigt. Ich wurde richtig gut unterhalten und freue mich schon jetzt auf das zweite Buch.

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  • La Vita Seconda

    La Vita Seconda

    climbing_queen

    29. July 2017 um 17:29

    Inhalt: Mark, ein Kölner Notarzt wird zu einem schweren Unfall gerufen. Dort rettet er eine junge Frau, die dann einige Zeit im Krankenhaus liegt. Obwohl sie nicht bei Bewusstsein ist, fühlt sich Mark stark zu ihr hingezogen. In einem anderen Handlungsstrang hingegen, wacht eine junge Frau namens Franziska im 17. Jahrhundert auf. Franziska ist stumm und kann sich an ihr vorheriges Leben nicht erinnern. Sie wird von einem jungen Mann und seinen Eltern aufgenommen und baut relativ schnell eine starke Verbindung zu dem jungen Antonio auf. Buchkritik: Charlotte Zeiler hat die beiden Zeiten und Handlungsstränge ziemlich gut rübergebracht. Die Kapitel sind abwechselnd in der Gegenwart und in der Vergangenheit geschrieben. Dabei benutzt sie in der Vergangenheit eine andere Wortwahl als in der Gegenwart. Dies macht das ganze natürlich schon viel realistischer. Die Zeiten sind außerdem unten auf den Seiten durch zwei Symbole gekennzeichnet. In der Gegenwart sieht man den Kölner Dom und in der Vergangenheit eine leicht verblasste Lilie. Um ehrlich zu sein, hat mich dies jedoch recht schnell verwirrt, da ich die Handlung in der Gegenwart sehr fesselnd fand jedoch bis kurz vor dem Ende den Zusammenhang zwischen beiden Zeiten nicht gefunden habe. Ich hatte zwischendurch eine Vorahnung die sich später als richtig erwiesen hat. Als sich die Erklärung kam, was die beiden Zeiten und die Protagonisten miteinander zutun haben, war es mir sofort klar worum es in diesem Buch geht. Ich finde dies hat Charlotte sehr gut dargestellt. Außerdem hat mich das Buch zum nachdenken angeregt. Die Fragen über die ich nachgedacht habe stelle ich jetzt nicht, damit ich nicht zu viel verrate. Fazit: Ich finde das Buch ist sehr gelungen, da es den Titel des Buches „La Vita Seconda“ genau darstellt. Charlotte Zeilers Idee hat mir gut gefallen und man merkt, was dass sie mit diesem Buch etwas aussagen möchte. Als ich mir das Buch gekauft habe, bin ich auf die Autorin gestoßen und habe mich länger mit ihr Unterhalten. Da Charlotte Zeiler selbst aus dem Bereich im Krankenhaus kommt, konnte sie alles unheimlich realistisch darstellen. Die Autorin hat es geschafft eine sehr komplexe und aussagekräftige Geschichte auf knapp 250 Seiten darzustellen. Das Ende war etwas offen, was ich persönlich ganz schön finde, da sich jeder sein eigenes Ende malen kann. Ich kann das Buch nur empfehlen.

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  • So verwirrend wie der Klappentext

    La Vita Seconda

    LeseMaus

    26. January 2017 um 22:27

    Der erste Satz: "Eine Stunde, bevor ihr Dienst im Krankenhaus begann, machte sie sich auf den Weg." Der Klappentext: “Zwei Schicksale – Zwei Zeiten – Eine Verbindung Gegenwart: Notarzt Mark rettet in letzter Minute eine junge Frau, die bei einem Autounfall schwer verletzt wurde. Täglich besucht er die im Koma liegende Frau, die in ihm verloren geglaubte Gefühle auslöst. Wird sie seine Zuneigung erwidern, wenn sie wieder aufwacht? Anfang des 17. Jahrhunderts: Eine junge Frau findet sich auf einer staubigen Straße wieder. Ein fremder Mann nimmt sich ihrer an und führt sie in seine Familie ein, die sich rührend um sie kümmert. Aber kann sie den Leuten trauen? Schließlich kann sie sich nicht mehr an ihr früheres Leben erinnern… Welche Rolle spielen die französische Königin Maria de Medici und der flämische Maler Peter Paul Rubens in dieser Geschichte? Gibt es einen Zusammenhang zwischen einem goldenen Ring, der Botticelli-Venus und dem Großherzog der Toskana? Jede neue Antwort wirft neue Fragen auf…” © Drachenmond Verlag Das Wesentliche: So verwirrend, wie sich der Klappentext beim ersten Lesen anhört, ist leider auch der Roman selbst. Dabei beginnt er genau richtig: Mark, der als Kölner Notarzt zu einem schweren Unfall gerufen wird, rettet eine junge Frau - danach fühlt er sich ihr auf seltsame Weise eng verbunden. Direkt im nächsten Kapitel wechselt bereits die Perspektive, hier erwacht eine junge Frau auf der Straße - ihr wird von einem jungen Mann geholfen - aber sie weiß nicht mehr, wer sie ist. Zwischen diesen beiden Handlungssträngen in der Gegenwart und im 17. Jahrhundert wechselt der Roman von Kapitel zu Kapitel - elegant hat Charlotte Zeiler diesen Wechsel jeweils für den Leser transparent gemacht, wechselt doch parallel auch der Schreibstil und die Wortwahl und macht so die Zugehörigkeit zu unterschiedlichen Zeiten jeweils offensichtlich. Schnell habe ich aber eine Vorliebe für die Geschehnisse in der Gegenwart entwickelt. Vermutlich, weil dort eine Nebenhandlung stattgefunden hat, die mir recht gut gefallen hat - dabei ging es um die Krankenpflegerin Mia und Oliver, Stationsarzt im selben Krankenhaus. Hier wollte ich doch gerne dranbleiben und in Erfahrung bringen, wie es für die beiden Protagonisten weiterging. Zunehmend aus dem Konzept gebracht haben mich die Ereignisse in der Vergangenheit, hier kam für mich erschwerend hinzu, dass ich mit Franziska gar nicht warm wurde. Sie verhielt sich für eine junge Frau, die ihr Gedächtnis verloren hatte, einfach nicht authentisch genug. Die Art, wie sich die Beziehung zu ihrem Retter Antonio entwickelte, passte in meinen Augen auch nicht so recht zu der Ausgangssituation. Gut gefallen hat mir hingegen Charlotte Zeilers Technik, Geschehnisse in der Vergangenheit mit denen in der Zukunft zu verknüpfen. Sicher müsste ich den Roman noch einmal von vorn lesen, um alle diese Elemente zu finden und zuzuordnen, weil mir erst nach einiger Zeit aufgefallen ist, was da vor sich ging. Das Fazit: Leider hat mich nur ein Teil der auf zwei Zeitebenen spielenden Geschichte fesseln können - die Figuren in der Vergangenheit blieben für mich eher fremd - daher kann ich kein eindeutiges Fazit ziehen. Ich werde dem Buch sicher zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal etwas Zeit widmen, um ihm eine zweite Chance zu geben, zumal die Suche nach Franziskas Herkunft in diesem Roman nicht vollständig geklärt wurde...hier bahnt sich ein zweiter Teil an! Die Bewertung: Drei von fünf Sternen

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  • Interessant, hätte aber besser sein können

    La Vita Seconda

    JuliaSchu

    26. January 2017 um 12:04

    Auf „La Vita seconda – Das zweite Leben“ bin ich durch das wunderschöne Programm des Drachenmond Verlags aufmerksam geworden. Die Geschichte klang mysteriös, romantisch und interessant, also ab auf die Wunschliste. Außerdem finde ich den Titel wirklich toll und im Klappentext wird Florenz erwähnt – das Buch musste ich also haben. Nach dem Lesen muss ich sagen, dass es durchaus interessant ist, aber leider hinter meinen Erwartungen zurück blieb. Nach und nach wird die Geschichte klarer, doch irgendetwas hat mir von Anfang an gefehlt. Ich war nicht gefesselt und so kann ich das Buch zwar als gut bezeichnen, in großer Erinnerung wird es mir aber nicht bleiben.KlappentextGegenwart: Notarzt Mark rettet in letzter Minute eine junge Frau, die bei einem Autounfall schwer verletzt wurde. Täglich besucht er die im Koma liegende Frau, die in ihm verloren geglaubte Gefühle auslöst. Wird sie seine Zuneigung erwidern, wenn sie wieder aufwacht?Anfang des 17. Jahrhunderts: Eine junge Frau findet sich auf einer staubigen Straße wieder. Ein fremder Mann nimmt sich ihrer an und führt sie in seine Familie ein, die sich rührend um sie kümmert. Aber kann sie den Leuten trauen? Schließlich kann sie sich nicht mehr an ihr früheres Leben erinnern …Welche Rolle spielen die französische Königin Maria de Medici und der flämische Maler Peter Paul Rubens in dieser Geschichte? Gibt es einen Zusammenhang zwischen einem goldenen Ring, der Botticelli-Venus und dem Großherzog der Toskana? Jede neue Antwort wirft neue Fragen auf …MeinungDas Konstrukt der Geschichte ist wirklich gut. Charlotte Zeiler hat einen guten Plan entworfen, den sie gekonnt verfolgt. Die Handlungsstränge laufen nach und nach zusammen, doch manches ist auch schnell durchschaubar. Man hat es mit drei parallelen Geschichten zu tun, wie es der Klappentext ankündigt. Die letzte, die von großen Geheimnissen erzählt, ist allerdings weniger relevant. Erst zur Mitte des Buches habe ich durchschaut, dass dem Leser die kleinen Zeichnungen am unteren Rand einer Seite auch immer mit verraten, mit welcher Zeit man es gerade zu tun hat. Denn wie bereits angedeutet, ist es anfangs nicht ganz leicht, sich zurecht zu finden. Die Geschichten sind ähnlich, ja fast gleich, und doch so unterschiedlich. Daher freute ich mich, als ich diesen kleinen Tipp endlich erkannte. Spielt das Kapitel in der Gegenwart, ist der Kölner Dom das Symbol. Im 17. Jahrhundert findet man die Lilie und geht es um die mysteriösen Umstände außerhalb von Köln, ist die Lilie leicht verblasst. Ich finde, dass dies ein wunderschönes Detail ist und bin den Machern dankbar. Ich wünschte nur, ich hätte das bereits zuvor bemerkt.Die Geschichte ist ein wenig verwirrend, aber nicht so schlimm, dass man sich nicht zurecht finden könnte. Mein Problem waren nicht die verschiedenen Zeiten, sondern vielmehr die Charaktere. In der Gegenwart spielen Mark und Oliver eine relativ große Rolle. Mark ist derjenige, der sich in seine Patientin verliebt, aber Oliver ist sein bester Freund und ebenfalls Arzt. Es fiel mir unglaublich schwer diese beiden Figuren auseinander zu halten. Sie waren mir zu ähnlich und hatten zu wenige deutliche Merkmale. Die Frauen zu unterscheiden war sehr viel leichter. Dennoch finde ich, dass die Geschichte zwischen Mia und Oliver zwar ganz nett war, aber auch nicht unbedingt nötig gewesen wäre. Ich hatte das Gefühl, als wenn der Fokus des Buches manchmal etwas vernachlässigt wird. Die Geschichte im 17. Jahrhundert gefiel mir gut. Ich hätte mir allerdings gewünscht, dass die äußeren Umstände eine größere Rolle gespielt hätten. Rubens und seine Familie, ebenso wie die Königin Medici hatten eine Menge Potenzial, das nicht voll ausgeschöpft wurde.Die endgültige Auflösung ist gelungen und leuchtet ein. Dennoch bleiben natürlich Fragen offen. Auch ans Ende hätte ich noch ein paar Fragen, die nun aber unbeantwortet bleiben. Die Kulisse gefiel mir gut. Man befindet sich in Cölln, bzw. Köln. Das mittelalterliche Cölln wird gut entworfen und bietet eine tolle Atmosphäre. Ich konnte mich leider in keinen Charakter wirklich hineinversetzen. Sie alle handelten nicht immer so, wie ich es erwartet hätte. Franziska gehört zu diesen Personen, ebenso wie Antonio. Dass sich beide so schnell verliebt haben, konnte ich auch nicht so recht nachvollziehen.Man merkt schon, dass ich mit dem Handlungsverlauf ein paar Schwierigkeiten hatte. Den ein oder anderen Handlungsstrang hätte ich einfach etwas anders erwartet. Aber auch so bietet das Buch eine interessante Geschichte. Der Stil ist flüssig und passt ins Buch. Auch hier hätte noch ein bisschen mehr Schliff gut getan, aber das Buch lässt sich gut lesen.FazitInsgesamt ist „La vita seconda“ ein interessantes Handlungskonstrukt, bei dem der Titel Programm ist. Die Idee der Geschichte gefiel mir gut, die Umsetzung war an manchen Stellen nicht ganz gelungen. Die Charaktere hätten etwas mehr Farbe vetragen, damit man sie auch wirklich voneinander unterscheiden kann. Nichtsdestotrotz ist das Buch eine interessante Lektüre, die vor allem mit einer schönen Kulisse und Aufmachung glänzen kann. Ich vergebe drei von fünf Spitzenschuhen.

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  • Verrückt, aber liebevoll

    La Vita Seconda

    mimogi

    25. January 2017 um 17:56

    Ich muss gestehen, dass es mir sehr schwer Fällt zu diesem Buch eine Rezi zu schreiben! Zum einen habe ich die Autorin auf der Buchmesse 2016 kurz kennen gelernt und zum anderen ist dieses Buch ein ganz besonderes in meiner Sammlung. Da habe ich immer das Gefühl ich werde dem nicht gerecht.  Ich gehe nun nicht auf das ein, worum es in diesem Buch geht, denn dies steht fast in jeder Rezi und außerdem gibt es dafür die Kurzbeschreibung,  Da mir gesagt wurde, dass dieses Buch sehr traurig ist und die Autorin aus der Pflege kommt war ich etwas vorbereitet. Der Teil der Pflege ist unglaublich real dargestellt und ich kann mir gut vorstellen, dass sie sich da immer mal wieder zügeln musste um nicht zu weit ins Detail zu gehen. So wie es im Buch ist, ist es für mich perfekt. Auch die Ausschmückung der Orte und jeweils angepasst an die Zeit gefallen mir gut. Köln, was für mich sozusagen neben an ist vor Jahrzenten war sicher spannend.  Was mich immer mal wieder verwirrt hat, waren die Zeitsprünge und wie soll ich es nennen, das Gefühl der Protagonisten, dass da irgendjemand ist den sie schon lange kennen. Das Gefühl der Vertrautheit und die parallelen… Die Sichten aus den unterschiedlichen Jahren sind gut voneinander zu unterscheiden und ich liebe die Jahre um die Medici-Familie. Aber ich möchte nicht zu viel verraten, denn es wird im Laufe der Geschichte klarer, wobei mir eine Frage immer noch bleibt. ABER (und ich habe gefragt ob ich das verraten darf) Charlotte schreibt am zweiten Teil und sie hat mir verraten, dass meine Frage dort beantwortet wird. Ich habe zwar keine Ahnung wann es erscheint, aber es ist definitiv auf meiner Wunschliste!  Ich kann dieses Buch nur wirklich jedem ans Herz legen, es ist bunt und liebevoll geschrieben und man spürt Herzblut in den Zeilen. Das eine oder andere Tränchen hab ich vergossen und auch ein paar „Miststück-Momente“ gibt es

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  • Gegensätzlich und geheimnisvoll

    La Vita Seconda

    Lavendelknowsbest

    25. December 2016 um 17:09

    Notarzt Mark rettet einer jungen Autofahrerin das Leben. Es sieht lange Zeit nicht gut für die Frau aus, um die Mark sich nun kümmert. Recht schnell beginnt er eine Beziehung zu der komatösen Patientin aufzubauen. Im selben Buch, in einem anderen Handlungsstrang erwacht eine stumme, junge Frau im Köln des 17. Jahrhunderts. Aufgenommen und aufgepäppelt von einer reichen und angesehenen Familie, baut sie schon schnell eine Verbindung zum Sohn der Familie auf. Jedoch ahnt sie nicht, dass nicht jeder ihr etwas gutes möchte.Was hat die mysteriöse Frau mit der Familie Medici und dem Maler Rubens zu tun? Hinter knapp 250Seiten verbirgt sich eine sehr komplexe Geschichte, die mit vielen unterschiedlichen Aspekten aufwartet. Ein aufmerksames Lesen war da für mich angesagt. Der Schreibstil machte dies mir allerdings leicht. Dabei gefielen mir besonders die Parts, welche in der Gegenwart spielen. Berufsbedingt konnte die Autorin viele versierte medizinische Informationen einfließen lassen. Das fand ich sehr spannend, da es zu keinem Zeitpunkt oberflächlich wurde und mir das Krankenhaus-Setting sehr gut näher brachte. Außerdem gefiel mir die Liebesgeschichte in der der Gegenwart sehr. Sie dreht sich vordergründig nicht im Mark und seine Patientin, sondern eher um Schwester Mia und Arzt Oliver. Diese Paarung war auch nötig, um von der sehr passiven und einseitigen Beziehung Marks abzulenken. ;) Die relativ kurzen Kapitel wechseln sich in ihren Zeitsträngen ab. Die Episode in der Vergangenheit spielt im Köln des 17. Jahrhunderts. Man merkt, dass Charlotte Zeiler dahingehend viel recherchiert hat und uns auf eine imaginäre Stadtführung mitnimmt indem sie sehr viele Straßennamen und Gebäude einfließen lässt. Was mir hier fehlte war das Kopfkino. Bei all den Bezeichnungen wollte bei mir leider kein Bild im Kopf entstehen. Ich empfand die Charaktere der Vergangenheit auch recht blass und konnte die Verbindung des potenziellen Liebespaares nicht ganz nachvollziehen. Ein wenig mehr Zeit und Raum hätte diesem Erzählstrang gut getan. Die Protagonistin war interessant, aufgrund ihrer Stummheit entstand ein ganz neues Leseerlebnis, in dem wir die Ereignisse nur durch ihre Gedanken und Beobachtungen miterleben. Sie bleibt bis zum Schluss mysteriös, da wir nicht wissen, wer sie ist und woher sie kommt. Ab und an werden dann Kapitel eingefügt, die bei Maria de Medici und dem Maler Rubens spielen, welche aus der Ferne von dem Mädchen in Köln und ihrem besonderen Goldring erfahren und miträtseln, woher sie kommt. Leider ist dieser Teil der Geschichte nicht abgeschlossen. Erst im Nachhinein fiel mir auf, dass dieser Teil irgendwann endete und für mich nicht schlüssig aufgeklärt war. So ist es allerdings auch am Ende des Buches, wenn die beiden Haupthandlungsstänge zusammengefügt werden. Das Ende ist nicht festgeschrieben, sondern lässt viele Möglichkeiten offen. Das hat mich nicht gestört. Die Auflösung war schlüßig, konnte mich aber nicht überraschen, da mir die Idee des möglichen Endes schon recht früh kam. "La Vita Seconda" ist eine interessante Geschichte, die zwei Erzählungen vereint, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Die Handlung und ihre Figuren haben mir gut gefallen und mich unterhalten. Die 250 Seiten gehen auch schnell dahin. Ich hätte mir allerdings ein ausgereifteres Setting und vielschichtigere Charaktere im Vergangenheitspart der Geschichte gewünscht.

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  • Buchverlosung zu "La Vita Seconda" von Charlotte Zeiler

    La Vita Seconda

    CharlotteZeiler

    Endspurt für die Debütautoren-Aktion... Ich heiße Charlotte Zeiler und möchte euch an einen Ort entführen, an dem ihr hoffentlich noch nie wart und in eine Zeit, die schon längen zur Vergangenheit gehört. „La Vita Seconda – Das zweite Leben“ mein Debütroman, ist ein New Time Travel Roman der besonderen Art. Ich verlose 5 ebooks (epub/mobi) Er ist anspruchsvoll, tiefgründig und hoffentlich spannend. Angesprochen werden vorrangig Leser/innen ab 25 Jahre, die sich auch ein wenig für Historisches begeistern können. Kommt mit mir und erlebt, wie sich Mark, der junge Notarzt, in seine schwerverletzte Patientin verliebt und sein Team auf der Intensivstation um das Leben der jungen Frau kämpft. Taucht ab in das frühe 17. Jahrhundert und begebt euch mit der stummen Franziska auf die schwierige Suche nach ihrem Gedächtnis und ihrer Identität. Wer ist das junge Mädchen, das sich an nichts – außer ihren Namen - erinnern kann? Seid dabei, wenn sie im alten Cölln auf Antonio trifft, den Mann, der sie rettet und in den sie sich unsterblich verliebt. Lest genau, denn es gibt nicht nur die e i n e Wahrheit! Über euer Interesse würde ich mich sehr freuen. eure Charly   PS. Die Arbeit auf einer Intensivstation ist mein Beruf und das Interesse für Literatur, Kunst und Kultur meine Leidenschaft. ;-)

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  • Eine Geschichte mit grandioser Auflösung

    La Vita Seconda

    Jackl

    08. December 2016 um 14:34

    Vorab: Ein Zeitreise Roman im üblichen Sinne, ist dieses Buch hier eher weniger. Wer hier mit magischen Elementen rechnet, wird enttäuscht. Das Buch lässt sich von vorne bis hinten logisch erklären und beinhaltet keine Fantasy Elemente oder ähnliches. ________________________________________________________________________________ Der Einstieg ist mir nicht ganz so gut gelungen. Ich habe ein bisschen gebraucht, um die einzelnen Personen zuordnen zu können und mir einzuprägen, wer wer ist. Die Kapitel sind sehr kurz geschrieben. Teilweise waren es wirklich nur zwei drei Seiten. Mit jedem neuen Kapitel wechselt man auch direkt wieder die Perspektive. Das hat mir persönlich nicht so gut gefallen, denn es nahm für mich sehr viel an Spannung heraus. Durch diesen stetigen Wechsel fiel es mir auch etwas schwer mit den Charakteren warm zu werden. Einige Handlungen und Reaktionen der Charaktere waren für mich teilweise nicht so gut nachvollziehbar und etwas übertrieben. Beispielweise Mias Reaktion auf Oliver oder auch die fremden Menschen, die Franziska einfach so ohne weiteres aufgenommen haben. Ich muss gestehen, dass ich einige der Perspektiven für den Verlauf der Geschichte etwas überflüssig fand. In der Vergangenheit wechseln wir unter anderem in die Perspektive von Maria de Medici. Auf diesen Handlungsstrang hatte ich mich sehr gefreut. Letztendlich hat diese Perspektive meiner Meinung nach aber leider nicht viel zur Geschichte beigetragen. Hier hätte ich mir irgendwie mehr erhofft. Auch blieb dieser Handlungsstrang gegen Ende hin recht offen. Schade irgendwie, denn ich war wirklich sehr neugierig auf die Medicis. Es wurden generell sehr viel Anspielungen auf geschichtliche Persönlichkeiten gemacht. Leider hatten diese aber alle keinen tieferen Sinn, oder eine weitere Bedeutung für das Geschehen des Buches.Das fand ich wirklich sehr schade, denn immer wenn mir etwas bekannt vorkam und meine Neugierde geweckt wurde, war es auch schon wieder vorbei. Was ich ebenfalls ein wenig schwierig fand, war die Tatsache, dass im Buch vielen medizinischen Begriffen benutzt wurden. Ich als Laie in diesem Bereich, war davon ganz oft etwas genervt oder gelangweilt, weil ich nicht viel davon wirklich verstanden habe. Ein bisschen weniger Fachjargon hätte mir da besser gefallen. So, jetzt kommen wir doch aber mal zu dem, was mir gut gefallen hat: Die Geschichte ist einfach unfassbar gut durchdacht. Als ich das Buch beendet hatte, war ich einfach nur baff. So viele Details, die im Buch genannt wurden, ergaben auf einmal Sinn. Die Auflösung war total schlüssig und logisch. Man konnte wunderbar erkennen, wie viel Mühe und Arbeit die Autorin sich beim Planen und Umsetzen Ihrer Idee gegeben hat. Der Schreibstil hat mir abgesehen von den kurzen Kapiteln auch sehr gut gefallen. Es ließ sich flüssig und zügig lesen. In der Vergangenheit sind mir öfter mal ein paar zu „moderne“ Wörter über den Weg gelaufen, aber das hat mich nicht sonderlich gestört. Die Beschreibungen der alten Städte und Umgebungen hat sofort ein paar wunderbare Bilder in meine Gedanken gezaubert. Generell mochte ich das Setting und die Zeit in der die Vergangenheit spielte sehr gerne. Ich finde die Idee hinter der Geschichte einfach großartig! Die Auflösung hat es mir, obwohl sie eigentlich so naheliegend ist -ich wäre trotzdem niemals von selbst drauf gekommen- total angetan. Ich bin immer noch richtig begeistert. In diesem Buch hatte man meiner Meinung nach ein bisschen von allem. Ein bisschen Historik, ein bisschen Liebe, ein bisschen Drama und auch ein paar traurige und spannende Stellen. Mir hat es wirklich sehr gut gefallen, wie die einzelnen Handlungsstränge sich letztendlich miteinander verwoben haben und ein großes und Ganzes daraus entstanden ist. Fazit: Eine wundervolle Idee mit ein paar Schwächen, über die ich bei diesem genialen Ende gerne mal etwas großzügiger hinwegsehe. Ich kann das Buch nur jedem empfehlen, der gerne mal eine etwas andere Geschichte lesen möchte. Wer sich nicht von den kurzen Kapiteln und den vielen Perspektivwechseln abschrecken lässt, der wird sicher seine Freude mit dieser Geschichte haben.

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  • Ein vielversprechendes Buch

    La Vita Seconda

    Federzauber

    08. December 2016 um 02:19

    Ein Buch, dass mich vom Klappentext her sehr neugierig gemacht hat und mich von der Thematik her sehr interessiert hat. Ein sehr kurzweiliges Buch, mit kurzen Kapiteln,  Zeitsprünge in die Vergangenheit und Gegenwart.  Es gab recht viele Charaktere, die aber gut zu unterscheiden waren  und haben den Leser nicht zu Verwechslungen oder Verwirrungen geführt haben. Man merkt, dass die Autorin recht neu in diesem Métier ist. Es fehlte dem Schreibstil den letzten runden Schliff, hat der Geschichte aber keinen Abbruch getan. Die Idee war gut, die Umsetzung hat für mich manchmal ein wenig geholpert. Insbesondere die historischen Sequenzen waren für mich nicht greifbar genug. Mir fehlten Umgebungsbeschreibungen über die Stadt, das Umfeld, die Menschen. Auch das Verhalten der Menschen dort, war für mich nicht nachvollziehbar genug,  warum sie ein wildfremdes Mädchen,  so ohne Fragen zu stellen zu sich aufnehmen und so  übertrieben großzügig zu ihr sind. Nichtsdestotrotz habe ich das Buch gerne gelesen.  Es konnte mich gut unterhalten, mir meine Lesezeit versüßen.  Note: 3/5

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  • Eine wundervolle, aber auch verwirrende Reise durch zwei Zeiten

    La Vita Seconda

    SandraFlorean

    02. December 2016 um 18:10

    "La Vita Seconda" gehört zu den Büchern, die man unmöglich einem Genre zuordnen oder gar in eine Schublade packen kann. Sogar ein zweifelsfreies Urteil fällt mir schwer. Ich versuche es dennoch, weil die Autorin es verdient hat, dass man über ihr Buch spricht.Eins vorweg: "La Vita Seconda" ist anders, gehaltvoll, verwirrend, wunderschön, aber auch ehrlich, direkt und schonungslos.Das Buch ist aus mehreren Perspektiven geschrieben, die sich abwechseln. Allein das lässt einen schon durch die Seiten fliegen. Dennoch haderte ich etwa Mitte des Buches mit der Geschichte. Denn gerade die Perspektive des verwirrten, stummen Mädchens in der Vergangenheit schien zwischenzeitlich auf der Stelle zu treten und scheinbar nirgendwohin zu führen. Ich kann im Nachhinein jedoch sagen: bleibt dabei! Denn alles, jedes Detail hat nachher seinen Sinn und Zweck und klärt sich am Ende auf wunderbare Weise auf.Der Schreibstil der Autorin ist sehr schön, nahezu fehlerfrei, was ich sehr begrüße. Bei den Geschichten in der Gegenwart merkt man, dass sie sich mit medizinischen Dingen und den Abläufen in Krankenhäusern bestens auskennt. Sie beschreibt alles sehr detailliert, ohne dass es steril oder gestelzt wirkt. Auch die Charaktere sind ihr gut gelungen, wobei ich die Reaktionen von Mia zwischendurch nicht hundertprozentig nachvollziehen konnte. Aber das ist nur meine persönliche Meinung.Auch merkt man, dass die Autorin viel und gründlich recherchiert hat. Die Passagen in der Vergangenheit wirken dadurch lebendig, authentisch und man hat schöne Bilder im Kopf - wobei mir hier die wiederholten Stadtrundgänge ein bisschen zu viel historischer Infodump waren, weil sie die Geschichte nicht wirklich voran trieben. Auch haben mich in der Erzählperspektive des stummen Mädchens einige moderne Begriffe gestört, aber das ist wohl eher meinem Hobby als historischer Reenactor zu schulden und stört in keinster Weise den Lesefluss. Insgesamt hat sich die Autorin sehr stark mit jeder ihrer Perspektiven (in der Vergangenheit und der Gegenwart) auseinandergesetzt, was genau diese stimmigen Bilder erzeugt haben, fast, als hätte man einen Film gesehen. Tolle Arbeit!Das Buch sollte man auf jeden Fall in Ruhe lesen und bewusst. Es enthält so viele Details, Hinweise, Kleinigkeiten, die man beachten muss, damit das Ende wirkt. Und das Ende hat es wirklich in sich. Auch wenn ich es irgendwie geahnt hatte, war ich doch sehr gespannt darauf, wohin all diese kleinen Fäden und Geschichtchen führen mögen. An dieser Stelle sei gesagt: Der Klappentext wird dem Buch nicht annähernd gerecht - bis auf den Satz "Jede neue Antwort wirft neue Fragen auf" vielleicht.Zusammenfassend möchte ich dieses Buch einfach jedem empfehlen. Weil es anders ist. In seiner Mischung aus Historie und gegenwärtiger Liebes-/Lebensgeschichte, aber auch, weil man in jeder Zeile merkt, wie viel Mühe sich die Autorin Charlotte Zeiler gemacht und wie viel Herzblut sie hinein gesteckt hat, um diese Geschichten (denn es sind in der Tat mehrere) zu Papier zu bringen. Vielen Dank, liebe Charlotte Zeiler, für diesen etwas anderen, aber lange nachwirkenden Lesespaß!

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  • La Vita Seconda - Charlotte Zeiler

    La Vita Seconda

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. October 2016 um 18:13

    „La Vita Seconda“ von Charlotte Zeiler ist meiner Meinung nach ein sehr besonderer Roman. Nicht nur, dass man zwischen zwei ganz verschiedenen Zeiten pendelt, man erlebt verschiedene Geschichten ganz intensiv mit und immer wieder tauchen neue Fragen auf, deren Antworten wieder Fragen aufwerfen... Man ist also ständig auf der Suche nach Antworten, man findet und erfährt besonders gefühlsmäßig (zumindest erging es mir so) so unglaublich viel! Es gibt viele sehr interessante Einblicke und die Geschichten der Protagonisten empfand ich als sehr emotional und mitreißend. Die Szenerien außenrum ergaben ein großes Ganzes, das einfach nach meinem Empfinden ganz besonders war. „La Vita Seconda“ ist ein außergewöhnlicher und sehr verzaubernder Roman, der mich von Anfang an abgeholt und mitgenommen hat in ganz unterschiedliche und doch so verbundene Geschichten.

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  • Gegenwart und Vergangenheit - Geschichte über die Schicksale zweier Frauen

    La Vita Seconda

    Brigizz

    15. October 2016 um 18:43

    Inhalt: Eine junge Frau hat auf einer staubigen Straße einen Unfall und da sie nicht sprechen und sich nicht erinnern kann, wer sie ist, wird sie von einer fremden Familie aufgenommen, die sich um sie kümmert. Der Leser darf sie bei ihrer abenteuerlichen Suche nach ihrer Identität durch das Köln des 17. Jahrhunderts begleiten. Zur gleichen Zeit in der Gegenwart: Notarzt Mark befreit eine schwerverletzte Frau aus einem zerstörten Autowrack und fühlt sich auf eine seltsame Art zu ihr hingezogen, obwohl er sie noch nie zuvor gesehen hat. Der Leser darf mitfiebern, ob die Frau ihren Unfall überlebt und Marc sie für sich gewinnen kann.   Persönliche Meinung: Die Geschichte beschreibt die Schicksale zweier junger Frauen. Interessant sind dabei die unterschiedliche Art der Erzählweise und die Sprache, die den jeweiligen Zeitepochen gut entspricht. Der Leser weiß immer, in welchem der Handlungsstränge er gerade ist, obwohl die „erzählenden“ Personen immer wieder wechseln. In der Gegenwart wird viel über den Krankenhausalltag berichtet, da die wichtigsten Figuren Arzt und Patientin sind und die Handlung zu einem großen Teil in einer Klinik spielt. Die Beschreibungen sind sehr authentisch und spannend, so dass man das Gefühl hat, man wäre dabei. In dem Handlungsstrang, der in der Vergangenheit spielt, erfährt der Leser viele interessante, geschichtliche Details über die Stadt  Köln, lernt aber auch berühmte und weniger berühmte Personen des 17. Jahrhundert kennen. Damit gelingt es der Autorin, ebenso wie mit dem Krankenhausalltag, auch die damalige Zeit vor den Augen des Lesers lebendig werden zu lassen.   Ich fand die Geschichte der beiden Frauen sehr spannend und sie wurde von der Autorin auch gut inszeniert. Man merkt, dass sie genau weiß, wovon sie schreibt, egal ob es die Gegenwart oder die Vergangenheit ist. Das Buch war gut zu lesen und man war neugierig, das Rätsel um die beiden Frauen endlich aufzulösen. Aber ob die beiden Schicksale der Frauen miteinander verknüpft sind, muss der Leser selbst herausfinden. Nur eins sei verraten, es bleiben Fragen offen, aber es soll ja noch einen weiteren Teil geben, den ich natürlich auch lesen muss. Einen kleinen Kritikpunkt habe ich leider trotz aller Begeisterung. Ich fand die jeweiligen Kapitel oft zu kurz. Man war gerade in einem der Handlungsstränge drin und hat mit einer der Hauptpersonen oder auch Nebenfiguren, denn die kamen auch zu Wort, mitgelitten - da ging es schon mit der nächsten Neben- oder Haupthandlung weiter. Etwas mehr Ruhe und Kontinuität hätte ich als angenehmer zu lesen empfunden. Aber wie gesagt, nur eine kleine Kritik für ein sonst gelungenes Debüt.   Abschließende Bewertung: Ich vergebe für diesen außergewöhnlichen Roman mit geschichtlichem Hintergrund vier von fünf Sternen und hoffe auf eine spannende Fortsetzung.

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  • Eine Abwechslungsreiche Geschichte, die den Leser in eine andere Welt entführt!

    La Vita Seconda

    Jjeanny

    14. October 2016 um 13:05

    Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar vom Drachenmond Verlag erhalten, dafür vielen Dank. Das hat keinen Einfluss auf meine Bewertung und Rezension.Die Geschichte beginnt im hie rund jetzt, doch dann nimmt sie eine Wendung an die für sich steht. Ich habe versucht das Buch in ein Genre einzuordnen, das geht einfach nicht. Es ist kein SciFi, keine Fantasy, es ist auch kein richtiger Historischer Roman. Aber es ist von allem ein bisschen und noch viel mehr. Die Geschichte fesselt einen, auch wenn man erst einmal verstehen muss, was gerade passiert. Man macht eine Reise von hier und heute in das damalige Cölln, nein es ist kein Lernbuch - trotzdem bekommt man viel mit von der damaligen Zeit.Die Autorin hat mit ihrem Debüt Roman, ein faszinierendes Konzept geschaffen. Der Schreibstil ist leicht und sehr gut zu lesen. Charotte Zeiler, hat die Mundart der damaligen Zeit nur leicht mit in das Buch aufgenommen. Was dem Lesen sehr zugänglich ist, man sich aber dennoch im 17. Jahrhundert wiederfindet. Der Wechsel von heute zu damals ist fließend in den jeweiligen Kapiteln, so das man den Faden nicht verliert. Ich kann das Buch empfehlen, der offen für neues ist. Der Historische Liebesgeschichten ebenso mag, wie die modernen.Von mir gibt es eine Kauf- und Leseempfehlung für "La Vita Seconda"

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