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climbing_queen

vor 5 Monaten

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Inhalt:


Mark, ein Kölner Notarzt wird zu einem schweren Unfall gerufen. Dort rettet er eine junge Frau, die dann einige Zeit im Krankenhaus liegt. Obwohl sie nicht bei Bewusstsein ist, fühlt sich Mark stark zu ihr hingezogen.

In einem anderen Handlungsstrang hingegen, wacht eine junge Frau namens Franziska im 17. Jahrhundert auf. Franziska ist stumm und kann sich an ihr vorheriges Leben nicht erinnern. Sie wird von einem jungen Mann und seinen Eltern aufgenommen und baut relativ schnell eine starke Verbindung zu dem jungen Antonio auf.


Buchkritik:


Charlotte Zeiler hat die beiden Zeiten und Handlungsstränge ziemlich gut rübergebracht. Die Kapitel sind abwechselnd in der Gegenwart und in der Vergangenheit geschrieben. Dabei benutzt sie in der Vergangenheit eine andere Wortwahl als in der Gegenwart. Dies macht das ganze natürlich schon viel realistischer. Die Zeiten sind außerdem unten auf den Seiten durch zwei Symbole gekennzeichnet. In der Gegenwart sieht man den Kölner Dom und in der Vergangenheit eine leicht verblasste Lilie. Um ehrlich zu sein, hat mich dies jedoch recht schnell verwirrt, da ich die Handlung in der Gegenwart sehr fesselnd fand jedoch bis kurz vor dem Ende den Zusammenhang zwischen beiden Zeiten nicht gefunden habe. Ich hatte zwischendurch eine Vorahnung die sich später als richtig erwiesen hat. Als sich die Erklärung kam, was die beiden Zeiten und die Protagonisten miteinander zutun haben, war es mir sofort klar worum es in diesem Buch geht. Ich finde dies hat Charlotte sehr gut dargestellt. Außerdem hat mich das Buch zum nachdenken angeregt. Die Fragen über die ich nachgedacht habe stelle ich jetzt nicht, damit ich nicht zu viel verrate.

Fazit:


Ich finde das Buch ist sehr gelungen, da es den Titel des Buches „La Vita Seconda“ genau darstellt. Charlotte Zeilers Idee hat mir gut gefallen und man merkt, was dass sie mit diesem Buch etwas aussagen möchte. Als ich mir das Buch gekauft habe, bin ich auf die Autorin gestoßen und habe mich länger mit ihr Unterhalten. Da Charlotte Zeiler selbst aus dem Bereich im Krankenhaus kommt, konnte sie alles unheimlich realistisch darstellen. Die Autorin hat es geschafft eine sehr komplexe und aussagekräftige Geschichte auf knapp 250 Seiten darzustellen. Das Ende war etwas offen, was ich persönlich ganz schön finde, da sich jeder sein eigenes Ende malen kann.

Ich kann das Buch nur empfehlen.

Autor: Charlotte Zeiler
Buch: La Vita Seconda
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