Charlotte von Mahlsdorf Ich bin meine eigene Frau

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Inhaltsangabe zu „Ich bin meine eigene Frau“ von Charlotte von Mahlsdorf

Also Schätzchen, so was Süßes wie dich hab ich noch nie gehabt. Unter einem tyrannischen Vater, der den mädchenhaften Knaben zu einem »echten« Soldaten machen will, wächst Charlotte von Mahlsdorf in Deutschland auf und schwuchtelt sich durch den Endkampf der Nazis. Als schwuler Transvestit war sie ihr Leben lang eine faszinierende Außenseiterin. 1992 von Rosa von Praunheim verfilmt.

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  • Rezension zu "Ich bin meine eigene Frau" von Charlotte von Mahlsdorf

    Ich bin meine eigene Frau
    Leserrezension_2009

    Leserrezension_2009

    16. September 2009 um 18:14

    Eingereicht von Hedwig G.: Charlotte Jahrgang 1928 wird als Frau in einem Männerkörper geboren – „oh“ und „ach so“ werden jetzt viele sagen und irgendwie macht sich bei einigen ein mulmiges Gefühl zu diesem Thema breit, es ist mit zu vielen Klischees behaftet. Wer nun aber mutig genug ist und Charlottes angebotene Hand nimmt und sich so durch ihre Geschichte führen lässt, wird es nicht bereuen. Charlotte gibt uns Einblick in ihre bewegende Kindheit im Nationalsozialismus, sie erzählt vom tyrannischen Vater, von ihrer schon früh ausgeprägten Sammelleidenschaft von Möbeln und Alltagsgegenständen aus der Gründerzeit und das sie schon immer ein Mädchen sein wollte. Mit einer Selbstverständlichkeit führt sie uns nicht nur durch ihr persönliches Leben sondern bringt dadurch auch viele Einblicke in die Geschichte Deutschlands vor 1945 und der Geschichte der DDR, wo sie nach dem Krieg lebte. Sie kämpfte Jahrzehnte für ihren Traum, ein eigens Gründerzeit - Museum auf zubauen. Mit viel Energie, Mut, Glück und Klugheit gelang es ihr viel altes zu bewahren. Charlotte erzählt ganz offen aber auch sensibel über ihre Homosexualität und deren Geschichte in Berlin und der DDR. Es ist nicht nur ein Buch über eine Lebens - Geschichte sondern auch ein Buch für Toleranz und Verständnis zwischen den Menschen. Und hat man am Anfang des Buches noch eine gewisse Hemmung gegenüber Charlotte, so möchte man sie nach den letzten Seiten einfach mal in den Arm nehmen und mit Ihr einen gemeinsamen Kaffee trinken. Übrigens: es ist ein Buch für alle die, die meinen NICHTS zu wissen und besonders für alle die die meinen ALLES schon zu wissen.

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  • Rezension zu "Ich bin meine eigene Frau" von Charlotte von Mahlsdorf

    Ich bin meine eigene Frau
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. May 2009 um 08:12

    Charlotte Jahrgang 1928 wird als Frau in einem Männerkörper geboren – „oh“ und „ach so“ werden jetzt viele sagen und irgendwie macht sich bei einigen ein mulmiges Gefühl zu diesem Thema breit, es ist mit zu vielen Klischees behaftet. Wer nun aber mutig genug ist und Charlottes angebotene Hand nimmt und sich so durch ihre Geschichte führen lässt, wird es nicht bereuen. Charlotte gibt uns Einblick in ihre bewegende Kindheit im Nationalsozialismus, sie erzählt vom tyrannischen Vater, von ihrer schon früh ausgeprägten Sammelleidenschaft von Möbeln und Alltagsgegenständen aus der Gründerzeit und das sie schon immer ein Mädchen sein wollte. Mit einer Selbstverständlichkeit führt sie uns nicht nur durch ihr persönliches Leben sondern bringt dadurch auch viele Einblicke in die Geschichte Deutschlands vor 1945 und der Geschichte der DDR, wo sie nach dem Krieg lebte. Sie kämpfte Jahrzehnte für ihren Traum, ein eigens Gründerzeit - Museum auf zubauen. Mit viel Energie, Mut, Glück und Klugheit gelang es ihr viel altes zu bewahren. Charlotte erzählt auch ganz offen aber auch sensibel über ihre Homosexualität und deren Geschichte in Berlin und der DDR. Es ist nicht nur ein Buch über eine Lebens - Geschichte sondern auch ein Buch für Toleranz und Verständnis zwischen den Menschen. Und hat man am Anfang des Buches noch eine gewisse Hemmung gegenüber Charlotte, so möchte man sie nach den letzten Seiten einfach mal in den Arm nehmen und einen gemeinsamen Kaffee trinken. Übrigens: es ist ein Buch für alle die die meinen NICHTS zu wissen und besonders für alle die die meinen ALLES schon zu wissen. Ich wünsche viel Lesevergnügen!

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