Charly Essenwanger First to Find

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Inhaltsangabe zu „First to Find“ von Charly Essenwanger

Kaufbeuren/Allgäu - Siegfried Distl ist ein liebender Ehemann und Vater einer 15-jährigen Tochter. Gern geht er seinem Hobby, dem Geocaching, einer Art Schnitzeljagd mittels GPS, nach. Eines Tages trifft er bei einer Cachesuche seinen ehemaligen Freund, Jakob Muschke wieder, der ihn damals finanziell ruiniert hat. Die Arroganz und die Zurschaustellung seines Reichtums lässt bei Siegfried alte Wunden aufreißen. Die Wut auf seinen Widersacher steigert sich ins Unermessliche, bis er einen perfiden Plan schmiedet und Jakob durch Geocaching in eine Falle lockt und brutal ermordet.
Die Kripo unter der Leitung des veganen Hauptkommissars Vincent Zeller tappt zunächst im Dunkeln, bis ein dramatisches Ereignis in der Kernstadt Kaufbeurens einen entscheidenden Hinweis gibt.

Interessante Geschichte mit Verbesserungspotenzial

— Starsearcher

Erfrischend neu...und anders. Sehr gelungen.

— mmonetha

Ein Kriminaldrama mit einem ungewöhnlichen Mordmotiv und einem Mann der Rache übt ...

— MissNorge

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  • Gute Geschichte, leider mit einigen stilistischen Schwächen

    First to Find

    Starsearcher

    26. August 2017 um 13:21

    Siegfried  ist leidenschaftlicher Geocacher und ansonsten einfach ein Mensch wie du und ich. Das ändert sich, als er einem alten Bekannten begegnet, der ihn vor vielen Jahren finanziell ruiniert hat. Siegfried steigert sich dermaßen in seine Wut und seinen Hass hinein, dass er ihm eine Falle stellt und ihn ermordet. Das wiederum ruft Kommissar Vincent Zeller und seine Truppe auf den Plan.Der Mörder ist von Anfang an bekannt, er wird sogar im Klappentext verraten. Das schafft eine interessante Ausgangslage. Leider wird mir Siegfried nicht so richtig sympathisch. Er kommt bei mir eher spießig und trantütig an, obwohl er vermutlich einfach den ganz durchschnittlichen Normalbürger verkörpern soll, der durch ein Ereignis so aus der Bahn geworfen wird, dass er zum Mörder wird.Vincent besitzt dagegen etwas mehr „Fleisch“, trotz seines Vegan-Fimmels. Nichts gegen vegan, aber ab und zu hat man den Eindruck, der Autor befindet sich auf seiner ganz persönlichen Vegan-Missionierung. In fast jeder Szene mit Vincent wird vegan gegessen und der neue Kollege mit veganen Speisen angefüttert. Wenn nicht gegessen wird, wird zumindest irgendwie erwähnt, dass der Kommissar vegan ist. Obwohl die Szenen ganz witzig sind, war es einfach ein bisschen zuviel für meinen (nicht-veganen) Geschmack.Der erste Teil der Geschichte dreht sich ausschließlich um Siegfried und wie er zum Mord getrieben wird. Der Autor hat sehr gut recherchiert, diese Immobiliengeschichte fand ich wirklich interessant. Die verschiedenen Zeitebenen erzeugen zusätzlich Spannung.Die Polizeiarbeit wird gut beschrieben, obwohl mir die Schlussfolgerung zum Täter zu weit hergeholt ist. Das wäre, als wenn das Opfer erster Kunde in einem neuen Laden gewesen wäre und nur, weil er am gleichen Tag einen knappen Kilometer entfernt ermordet wird, kann nur der Ladeninhaber der Mörder sein. Auch dass beide Männer am gleichen Tag den gleichen Cache finden, ist nicht unbedingt ein Indiz dafür, dass einer den anderen ermordet hat. Die Auflösung hat mir dann allerdings wieder gut gefallen.Die Geschichte fand ich gut. Den Stil leider etwas unprofessionell. Die Sprache ist einfach, die Satzkonstruktion bisweilen ziemlich holprig. Einige Rechtschreibfehler sind zu vernachlässigen (und zuweilen ganz witzig, wenn zum Beispiel auf etwas nicht geschossen, sondern geschissen wird), aber die Grammatik ist verbesserungsbedürftig. Zeiten wechseln oft mitten im Satz, gerne wird mal der Konjunktiv statt einer Vergangenheitsform gewählt und leider ist ein Apostroph nun mal kein einfaches Anführungszeichen (sieht am Wortanfang unten ein bisschen doof aus). Der Autor sollte sich auch etwas mit Kommaregeln befassen. Vielleicht auch mit dem Genitiv, denn „Siegfrieds Hand“ liest sich auf Dauer einfach flüssiger als ständig „die Hand von Siegfried“.Als Self-Publisher ohne Verlagslektorat im Rücken muss man sich um solche Dinge halt leider selber kümmern. Daran krankt das Buch noch etwas.Mein Fazit: wer sich am mitunter leicht holprigen Stil (in der Gesamtheit ist es nicht wirklich so schlimm) nicht stört und sich über Grammatikschnitzer eher amüsiert als aufregt, kann hier durchaus eine interessante Lektüre finden. Der Autor lässt viel Wissen einfließen über Geochaching, Immobiliengeschäfte, vegane Lebensweise und Polizeiarbeit, und hat eine insgesamt spannende Geschichte geschrieben. Mir war beim Lesen keinen Moment langweilig und deshalb gibt es trotz der stilistischen Schwächen 4 Sterne. Wenn der Autor jemanden findet, der ihm sein nächstes Werk vernünftig lektoriert, bin ich auf jeden Fall wieder mit an Bord.

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  • Erfrischend neu...

    First to Find

    mmonetha

    26. July 2017 um 10:15

    ...und anders. First to Find ist das Erstlingswerk von Charly Essenwanger, der es ohne Verlag im Rücken geschafft hat, einen tollen Kriminalroman zu schreiben. Herr Essenwanger schreibt eine durchgehend plausiblen Plot. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und vor allem interessant. Kein Einheitsbrei a la "Ermittler mit Problemen", sondern einen, dem es mal so richtig gut geht. Man erfährt so einiges übers Geocaching und dadurch auch über die Örtlichkeiten selbst, was ich sehr ansprechend fand. Ebenso wird die vegane Ernährung näher beleuchtet, als auch die Vorurteile von "Fleischessern", die damit einhergehen. Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen. Zu gleichen Teilen würzt Herr Essenwanger den Plot mit Spannung, Humor und auch Tragik.Fazit: Ein Werk dass ich auch Nicht- Veganern und Nicht-Geocachern ans Herz legen kann (trifft beides auf mich zu :-), da es macht, was ein Roman machen soll: gut unterhalten. Ich wünsche in Zukunft noch mehr von dem Autor zu lesen, denn er ist meiner Meinung nach auf einem sehr guten Weg.

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  • Ich bin begeistert!

    First to Find

    Anjaxxx

    19. April 2017 um 21:45

    Ich bin sowas von begeistert! Ab der ersten Seite ist man komplett in der Geschichte versunken.  Man lernt Siegfried und seine Familie kennen und ebenso seinen ehemaligen falschen Freund Jakob. Erzählt wird einmal im "jetzt" und einmal zeitversetzt einige Jahre zuvor. Ich habe hier Siegfried, sowie seine Frau und seine Tochter sofort ins Herz geschlossen und gehofft das hier alles noch irgendwie gut ausgeht. Der Schreibstil ist sowas von locker und wortgewandt, dass das Lesen eine wahre Freunde ist und man einfach nur so durch die Seiten fliegt und das ohne groß nachdenken zu müssen, herrlich! Der Leser erfährt über Jakob seine früheren Machenschaften und Betrügereien und auch das Geocaching wird hier vom Autor sehr gut erklärt und dem Leser schmackhaft gemacht. Ich habe hier sofort wieder meine App aktiviert und bin mit meinen Kindern auf eine mehrstundige Cachesuche gegangen! War das mal wieder toll! Wieder zu Hause musste ich sofort wissen wie es mit Siegfried weitergeht und da er kein "typischer" Mörder ist, wollte ich natürlich auch nicht das man auf seine Fährte kommt.   Auch die Ermittler waren hier genial. Einfach realistisch und mitten aus dem Leben gegriffen. Wenn man dann noch so wie hier öfter mal herzhaft lachen kann und der Humor trotz der Tragik nicht zu kurz kommt, dann halt man als Autor denke ich alles richtig gemacht.  Da ja hier der Täter kein Rätsel ist und man auch weiß wie alles passiert ist könnte man denken das es kaum Spannungsmomente gibt. Weit gefehlt! So vertieft war ich lange nicht mehr in einer Story drin, ich habe auf jeder Seite mitgehofft und mitgelitten. Am Ende war die Spannung dann fast greifbar und alles überschlägt sich nochmal. Ganz tolles Buch!

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  • Die Immobilie des Todes

    First to Find

    MissNorge

    16. April 2017 um 19:30

    Kurz zur GeschichteSiegfried Distl ist ein normaler Mann, Ende 40, Vater einer Tochter, glücklich verheiratet und arbeitet in einer Traktorfabrik am Band. Zu seinem absoluten Lieblingshobby zählt das Geocaching. Durch puren Zufall trifft er bei so einer Suche seinen ehemaligen Freund, Jakob Muschke, wieder. Dieser hat ihn damals in ein finanzielles Chaos getrieben, durch den Kauf einer Ostimmobilie. Nun bricht in Siegfried wieder alles auf und das Unheil nimmt seinen Lauf.Meine MeinungDieses Buch ist das Erstlingswerk von Charly Essenwanger und ich zolle ihm dafür meinen größten Respekt diese Idee verwirklicht zu haben.Natürlich ist es klar, das nicht alles zu 100% perfekt ist und es noch einige Schwächen gibt , aber ich habe mich wirklich gut unterhalten gefühlt.Sehr schön fand ich den Ablauf der Geschichte, mit Rückblick in das Jahr in dem das Unheil seinen Anfang nahm und wie es danach weitergegangen ist. Siegfried Distl ist ein netter normaler Ehemann und Vater, geht seiner Arbeit regelmäßig nach und vertreibt sich die Zeit mit dem Geocachen, bis Jakob Muschke auf den Plan tritt, arrogant, hochnäsig und großkotzig. Doch dann kommen Siegfried unheimliche Gedanken und er setzt diese in die Tat um. Von jetzt auf gleich ändert sich sein Leben komplett. Hier hatte ich das Gefühl, das es jedem so ergehen kann, das jeder solch eine schreckliche Tat begehen kann, wenn er nur weit genug getrieben wird. Das ist dem Autor sehr gut gelungen.Zudem sind die Personen so angelegt, das man sie entweder gleich mag, oder hasst. Das ist mir bei Jakob Muschke sehr leicht gefallen. Der Oberfiessling schlechthin.Man merkt das sich der Autor selbst gerne die Zeit mit Geocaching vertreibt, denn hier habe ich beim Lesen gemerkt, das er Ahnung davon hat und es mir, die sich vorher damit nie beschäftigt hat, näher gebracht und verständlich erklärt hat.Einige Handlungen von Vincent Zeller, dem veganen Hauptkommissar, und seinem Team waren für mich so geschrieben, als würde ich vom Wortlaut her einen Krimi im TV gucken und das Vorgehen bei den Ermittlungen kam für mich etwas zu locker und zu flockig rüber. Es würde viel Kuchen gegessen und Kaffee getrunken. Nach dem Mord hatte der Kommissar sogar noch die nächsten Tage Zeit morgens in Ruhe zu joggen und sich um sein neues Hobby, das Geocachen zu kümmern. Ok, zugestehen muss ich, das dies auch letzendlich zur Lösung beigetragen hat, deswegen sehe ich das mal nicht so eng. Wer gerne ein Kriminaldrama liest, mit reichlich Lokalkolorit (Kaufbeuren/Allgäu) und einer ungewöhnlichen Tat, dem lege ich dieses Buch wirklich ans Herz. Mir hat es gut gefallen. 

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