Charly Weller

 4.3 Sterne bei 9 Bewertungen
Autor von Eulenkopf, Totenwind und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Bonames

Neu erschienen am 08.11.2018 als Taschenbuch bei KBV.

Alle Bücher von Charly Weller

Eulenkopf

Eulenkopf

 (5)
Erschienen am 01.10.2014
Totenwind

Totenwind

 (2)
Erschienen am 16.10.2017
Finsterloh

Finsterloh

 (1)
Erschienen am 08.10.2015
Katzenkönig

Katzenkönig

 (1)
Erschienen am 01.10.2016
Bonames

Bonames

 (0)
Erschienen am 08.11.2018

Neue Rezensionen zu Charly Weller

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heinokos avatar

Rezension zu "Totenwind" von Charly Weller

Buch wäre besser ein Film geworden
heinokovor einem Jahr

Ein Filmemacher schreibt Krimis. Dass die anders sein müssen als Krimis von „normalen“ Schriftstellern, war zu erwarten. Wie anders jedoch, ahnte ich nicht.

Eine „abbe Fingerkuppe“ wird gefunden. Und ein Auto an einer abgelegenen Stelle im Oberhessischen, nämlich am Vogelsberg, im Kofferraum zwei Leichen, und zwar ein betuchtes Ehepaar aus der Gegend. Und an einem zweiten „Spielort“, nämlich in Windhoek, Namibia, wird ein mit einer Drahtschlinge an einem Affenbrotbaum aufgehängter Mann entdeckt. Der schon in früheren Büchern des Autors zum Leben erweckte Kommissar Worstedt und seine Kollegin Regina Maritz haben Einiges zu ermitteln, und das tun sie unspektakulär, aber akribisch…

Gerne würde ich nun an dieser Stelle schreiben, wie gut mir der Krimi gefallen hat, für wie  genial ich den Schreibstil des Autors halte usw. Aber, tja, nichts von all dem trifft auf mich zu. Den Plot empfand ich als hanebüchen, gewaltsam konstruiert, in seinen Details unglaubwürdig. Die agierenden Personen blieben für mich blutleer, an keiner Stelle konnte ich Sympathie oder Verständnis oder Abneigung empfinden. Das gesamte Geschehen lief vor mir ab, ohne eine innere Regung zu erzeugen oder gar gespanntes Weiterlesen zu provozieren. Viele unnötige Exkurse, wie z. B. die Ahnengeschichte von „Lenin“ oder die politischen Zusammenhänge in Namibia um 1900 und später, langweilen. Insbesondere, da ich keine direkte Verbindung zum Geschehen im Kriminalroman erkennen konnte. Was mir leider auch überhaupt nicht gefiel, war die Schreibweise im gesamten Buch. Die kreuz und quer angeordneten angerissenen Szenen, das Springen von einer Örtlichkeit zur anderen, ohne dass ich das dahinter liegende logische Band erkennen konnte, machten mich stellenweise regelrecht aggressiv und ich war sehr geneigt, das Buch unvollständig gelesen wegzulegen. Wortbildwiederholungen wie z. B. ein Mantel oder Kittel, dessen „Knöpfe unter bedrohlicher Spannung“ standen, amüsierten nur beim ersten Mal. Oder was hat solch eine manirierte Wortschöpfung wie „lachbegründete Atemnot“ in einem Krimi verloren? Ich könnte noch eine Fülle von Szenen auflisten, die ich als unpassend, geschmacklos, langweilig oder ärgerlich empfand. An manchen Stellen fragte ich mich, ob der Autor eigentlich wirklich einen Krimi schreiben wollte oder ob er vor seinen Lesern einfach nur einen Wäschekorb voll unterschiedlicher Szenenschnipsel auskippte in der Hoffnung, dass aus den vielen Sequenzen letztlich doch ein spannendes Buch würde. Hat leider nicht geklappt. Vielleicht hätte das Buch doch besser ein Film werden sollen.

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A

Rezension zu "Katzenkönig" von Charly Weller

Wirklich Spannend
Anna_Vo_Mirlevor einem Jahr

Das neue Buch von Charlie Weller ist wieder ein spannender Krimi. Schade, dass dieses Buch mehr in Wien spielt, als in Gießen oder Umgebung. Aber das war ja schon angekündigt. Trotzdem 5 Sterne

KlappentextDer dritte Fall für Kommissar »Worschtfett«!

Schnelle Schnitte, starke Typen – Wieder einmal echtes Krimi-Kino auf Papier aus Hessen.

Am Rande des Gießener Güterbahnhofs wird ein herrenloser Koffer gefunden. Als man ihn öffnet, kommt etwas Schreckliches ans Tageslicht: Ein männlicher Torso. 
Wer war der Tote, und warum wurde er so zugerichtet? Der einzige Hinweis scheint zunächst ein mit Knasttinte aufgetragenes Tattoo auf der Schulter des verstümmelten Körpers zu sein.
Die Ermittlungen führen Kommissar Roman Worstedt nach Wien, wo seine Kollegin Regina Maritz sich gerade auf den bevorstehenden Vienna City Marathon vorbereitet. 
Zwischen Heurigen-Schmäh und Prater-Idylle kämpft Kommissar ›Piefke Worschtfett‹ sich durch ein Gewirr von bizarren Ereignissen und kommt dabei Schritt für Schritt einem teuflischen Verbrechen auf die Spur.

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A

Rezension zu "Finsterloh" von Charly Weller

Spannend bis zum Schluss
Anna_Vo_Mirlevor 2 Jahren


Ein wunderbarer Krimi mit vielen Facetten. 
Geschrieben ist die Story in verschiedenen Perspektiven, was das Ganze doch unterhaltsam macht.


Ein Mord in einer Altenresidenz. Ein alter Mann wird tot aufgefunden mit der Nachricht "Letzte Nacht in Finsterloh"
Die Ermittlungen beginnen. Verschiedene mehr oder weniger abgründige Familiengeschichten tun sich auf...
Spannend bis zum Schluss. Ein wirklich gutes Buch




Klappentext Mord in einer Gießener Altenresidenz, mehrere Messerstiche in der Brust eines 92-Jährigen, neben der Leiche eine Botschaft: »Letzte Nacht in Finsterloh«.

Wo sind die 30.000 Euro, die der Tote von seinem Sparbuch abgehoben hat? Was hat es mit der Blutwurst auf sich, die am Vortag für ihn abgegeben wurde? Worum drehte sich das Gespräch mit dem New Yorker Klezmer-Musiker?
Ein Fall für Roman Worstedt, Kommissar mit manischen Wurzeln und hinter seinem Rücken gerne ›Worschtfett‹ genannt, denn bei ›Finsterloh‹ handelt es sich um eine ehemals manische Siedlung am Stadtrand von Wetzlar.
Die Ermittlungen führen Roman Worstedt und seine Kollegin Regina Maritz durch ein Labyrinth von Intrigen in der Altenresidenz über familiäre Abgründe bis hin zur Fremdenlegion nach Algerien.

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