Charly Weller Totenwind

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Inhaltsangabe zu „Totenwind“ von Charly Weller

Kalt weht der Wind im Vogelsberg …
Ein Auto im Graben einer abgelegenen Landstraße im Vogelsberg. Im Kofferraum die Leichen eines Ehepaars mit aufgeschlitzten Pulsadern. Selbstmord oder Verbrechen?
Und was hat es mit der abgetrennten Fingerkuppe auf sich, die am Vorabend auf der Polizeiwache abgegeben wurde?
Diesen und einer Reihe weiterer Fragen müssen Kommissar Roman Worstedt und seine Kollegin Regina Maritz nachgehen, um mit ihren Ermittlungen schließlich in Namibia zu landen. Denn die Hintergründe des Falls reichen zurück bis in die Kolonialzeit.

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  • Buch wäre besser ein Film geworden

    Totenwind

    heinoko

    21. November 2017 um 12:18

    Ein Filmemacher schreibt Krimis. Dass die anders sein müssen als Krimis von „normalen“ Schriftstellern, war zu erwarten. Wie anders jedoch, ahnte ich nicht. Eine „abbe Fingerkuppe“ wird gefunden. Und ein Auto an einer abgelegenen Stelle im Oberhessischen, nämlich am Vogelsberg, im Kofferraum zwei Leichen, und zwar ein betuchtes Ehepaar aus der Gegend. Und an einem zweiten „Spielort“, nämlich in Windhoek, Namibia, wird ein mit einer Drahtschlinge an einem Affenbrotbaum aufgehängter Mann entdeckt. Der schon in früheren Büchern des Autors zum Leben erweckte Kommissar Worstedt und seine Kollegin Regina Maritz haben Einiges zu ermitteln, und das tun sie unspektakulär, aber akribisch… Gerne würde ich nun an dieser Stelle schreiben, wie gut mir der Krimi gefallen hat, für wie  genial ich den Schreibstil des Autors halte usw. Aber, tja, nichts von all dem trifft auf mich zu. Den Plot empfand ich als hanebüchen, gewaltsam konstruiert, in seinen Details unglaubwürdig. Die agierenden Personen blieben für mich blutleer, an keiner Stelle konnte ich Sympathie oder Verständnis oder Abneigung empfinden. Das gesamte Geschehen lief vor mir ab, ohne eine innere Regung zu erzeugen oder gar gespanntes Weiterlesen zu provozieren. Viele unnötige Exkurse, wie z. B. die Ahnengeschichte von „Lenin“ oder die politischen Zusammenhänge in Namibia um 1900 und später, langweilen. Insbesondere, da ich keine direkte Verbindung zum Geschehen im Kriminalroman erkennen konnte. Was mir leider auch überhaupt nicht gefiel, war die Schreibweise im gesamten Buch. Die kreuz und quer angeordneten angerissenen Szenen, das Springen von einer Örtlichkeit zur anderen, ohne dass ich das dahinter liegende logische Band erkennen konnte, machten mich stellenweise regelrecht aggressiv und ich war sehr geneigt, das Buch unvollständig gelesen wegzulegen. Wortbildwiederholungen wie z. B. ein Mantel oder Kittel, dessen „Knöpfe unter bedrohlicher Spannung“ standen, amüsierten nur beim ersten Mal. Oder was hat solch eine manirierte Wortschöpfung wie „lachbegründete Atemnot“ in einem Krimi verloren? Ich könnte noch eine Fülle von Szenen auflisten, die ich als unpassend, geschmacklos, langweilig oder ärgerlich empfand. An manchen Stellen fragte ich mich, ob der Autor eigentlich wirklich einen Krimi schreiben wollte oder ob er vor seinen Lesern einfach nur einen Wäschekorb voll unterschiedlicher Szenenschnipsel auskippte in der Hoffnung, dass aus den vielen Sequenzen letztlich doch ein spannendes Buch würde. Hat leider nicht geklappt. Vielleicht hätte das Buch doch besser ein Film werden sollen.

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