Müritz, Mord und Mückenstich

von Charly von Feyerabend 
4,8 Sterne bei19 Bewertungen
Müritz, Mord und Mückenstich
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Ein sehr unterhaltsamer Krimi.

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Eine schwangere Protagonistin und ein wunderbarer humorvoller Krimi.... Top!

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Inhaltsangabe zu "Müritz, Mord und Mückenstich"

Ein schreiend komisches Krimidebüt über eine schwangere Journalistin, die nichts so sehr hasst wie 'Urlaub' im Zelt.

Frieda, ehemals engagierte Journalistin, die in einer Redaktion von langweiligen Frauenzeitschriften gelandet ist, wird von ihrem Mann mit einem Camping-Wochenende überrascht. Dumm nur, dass sie Campen hasst. Die Lage wird nicht besser, als direkt vor ihrem Zelt ein Toter in einer Hängematte baumelt Friedas Spürnase kitzelt, und sie stürzt sich in einen Schlamassel aus Lokalpolitik, Fremdgeherei, Ranger-Nationalpark-Gezoffe und einer historischen Seidenraupenzucht – solange es ihre Übelkeit zulässt, ist sie doch zum Schrecken ihres Mannes zum dritten Mal schwanger.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783740803919
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:272 Seiten
Verlag:Emons Verlag
Erscheinungsdatum:26.07.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    marion_galluss avatar
    marion_gallusvor 2 Monaten
    Eine Kriminalkomödie geschrieben in einem sehr lockeren, umgangssprachlichen Schreibstil

    Frieda ist Journalistin, Frieda ist schwanger und Frieda ist campen an der Müritz. Gemeinsam mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern. Back to Nature ist toll, dass sagt ihr Gatte. Ganz toll, denkt Frieda, denn sie hasst Campen.

    Doch als Frieda auf Ihrer Parzelle in ihrer Hängematte einen Toten findet, da scheint nun doch ein bisschen Schwung in den langweiligen und unspektakulären Campingalltag zu kommen. Sofort sind ihr Ermittlergeist und ihre Spürnase aktiviert und Frieda will unbedingt mehr über den Toten und seinen ominösen Abgang herausfinden. Denn Frieda findet, dass der Fall durch die örtliche Polizei viel zu schnell abgehakt wird.

    Sie knüpft Kontakte, schnüffelt ein bisschen hier und ein bisschen da. Das sie schwanger ist und eigentlich mit ihrer Familie da ist, vergisst sie zwar nicht, aber so wirklich wichtig nimmt sie diese Dinge auch nicht.

    ***

    Die Autorin Charly von Feyerabend hat hier einen humorvollen Frauenkrimi abgeliefert, der sicher eine abwechslungsreiche Urlaubslektüre ist. Witzig, frech und lustig geschrieben lässt sie ihrer Protagonisten die kleine „Mamanase“ in so ziemlich jede Angelegenheit stecken, die sie nichts angeht.

    Man erhält einen amüsanten Einblick in das Leben auf einem Campingplatz mit seinen schönen und unschönen Seiten (Gemeinschaftswaschräume … ) und das „Gekungel“, was offensichtlich an diesen Orten nicht unnormal ist. Hier leben viele verschiedene Menschen zusammen auf einem kleinen Fleck Natur in Zelten oder Mobilheimen. Viele als Dauercamper, die ein gewisses Herrschaftsrecht für sich beanspruchen und die Camper, die einfach so dort verweilen, mit einem Naserümpfen so gerade akzeptieren.

    Man liest aus meinen Worten, dass es sich hier wirklich um einen Krimi der humorvollen und etwas ausgefalleneren Art handelt. Das macht sich auch in der sehr umgangssprachlichen Ausdrucksweise der Autorin bemerkbar. Es gibt sehr viel hihi, höhö, argh, grmpf, etc. Der Ehemann ruft Frieda z.B. ständig Schahatz. Für mich ist diese Art von Comic-Schreibstil leider nichts, ich mag es nicht, mir ist es zuviel und es nervt mich ab einem gewissen Punkt leider nur noch.

    Meine Erwartungen hat das Buch in dem Fall insoweit einfach nicht erfüllt, aber ich hatte wohl auch einfach andere Vorstellungen. Aber es gibt viele Leser, die gerade das toll und lustig finden, sich genau von solch einem lockeren, flockigen Sprachgebrauch mitreißen lassen und ihn genießen und die aus dem Schmunzeln oder Lachen nicht herauskommen.

    Im Anhang des Krimis gibt es noch viele Seiten mit leckeren Camping-Rezepten, die aber auch für Nicht-Camper lecker sind. Ich selbst habe einiges gefunden, was mich neugierig macht.

    Fazit: Eine Kriminalkomödie geschrieben in einem sehr lockeren, umgangssprachlichen Schreibstil, der sicher Geschmackssache ist. Eine kurzweilige Urlaubslektüre rund um den Campingplatz und seine unterschiedlichsten Bewohner und Gäste.

    © Buchwelten 2018

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    winterdreams avatar
    winterdreamvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ein sehr unterhaltsamer Krimi.
    Tolles Buch

    Inhalt/Klappentext:

    Frieda, ehemals engagierte Journalistin, die in der Redaktion einer langweiligen Zeitschrift gelandet ist, wird von ihrer Familie mit einem Camping-Wochenende überrascht. Dumm nur, dass sie Campen hasst. Die Lage wird nicht besser, als direkt vor ihrem Zelt ein Toter in einer Hängematte baumelt. Friedas Spürnase kitzelt und sie stürzt sich in einen Schlamassel aus Lokalpolitik, Fremdgeherei und Ranger-Gezoffe – solange es ihre Übelkeit zulässt, ist sie doch zum Schrecken ihres Mannes zum dritten Mal schwanger.


    Cover:

    Das Cover hat mir sehr gut gefallen und es passt auch super zum emons-Verlag.


    Mein Fazit:

    Ich konnte das Buch sehr gut und flüssig durchlesen. Die Schreibweise hat mir gut gefallen und in die Protagonisten konnte ich mich gut hineinversetzen. Man war Teil der Geschichte und des Geschehens. Die Autorin hat einen mitgenommen und mit ermitteln lassen. Das hat mir gut gefallen. Auch die Zeichnung vom Campingplatz und den Schauplätzen aus dem Buch ganz am Anfang des Buches fand ich lustig gezeichnet und man konnte sich so die Örtlichkeiten noch ein wenig besser vorstellen. Zum Ende hin hatte ich eine Ahnung, wer der Täter wohl sein könnte und dies hat sich dann auch bestätigt. Das Ende an sich, fand ich ein wenig plötzlich. Da hätte man vielleicht noch etwas mehr schreiben können, aber so war es eigentlich auch in Ordnung. Es war halt auch alles gesagt dann. Die Comping-Rezepte zum Schluss fand ich noch mal richtig klasse. Am besten hat mir die Schnelle Tomatensupper für nörgelnde Kinder gefallen. Das war sehr lustig. Ausprobiert habe ich sofort den Apfelkuchen in der Pfanne. Ist etwas anderes, aber durchaus gut essbar. Alles in allem vergebe ich hier 5 von 5 Punkten.

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    Wildponys avatar
    Wildponyvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Eine schwangere Protagonistin und ein wunderbarer humorvoller Krimi.... Top!
    Eine schwangere Protagonistin und ein wunderbarer humorvoller Krimi.... Top!

    Müritz, Mord und Mückenstich  -   Charly von Feyerabend

    Kurzbeschreibung Amazon:

    Ein schreiend komisches Krimidebüt über eine schwangere Journalistin, die nichts so sehr hasst wie 'Urlaub' im Zelt.

    Frieda, ehemals engagierte Journalistin, die in einer Redaktion von langweiligen Frauenzeitschriften gelandet ist, wird von ihrem Mann mit einem Camping-Wochenende überrascht. Dumm nur, dass sie Campen hasst. Die Lage wird nicht besser, als direkt vor ihrem Zelt ein Toter in einer Hängematte baumelt Friedas Spürnase kitzelt, und sie stürzt sich in einen Schlamassel aus Lokalpolitik, Fremdgeherei, Ranger-Nationalpark-Gezoffe und einer historischen Seidenraupenzucht – solange es ihre Übelkeit zulässt, ist sie doch zum Schrecken ihres Mannes zum dritten Mal schwanger.

    Mein Leseeindruck:

    Ich liebe Frieda!

    Sie ist eine wunderbare Protagonistin, deren Neugier mehr als ausgeprägt ist, die wunderbar in Fettnäpfchen treten kann und dem Krimi einen tollen humorvollen Touch gibt.

    Das sie nicht unbedingt in ihrem schwangeren Zustand begeistert ist campen zu gehen ändert sich schlagartig, als der Tote in ihrer Hängematte gefunden wird und sie davon überzeugt ist, das er keines normalen Todes gestorben ist. Ebenso schnell ist sie überzeugt das er wohl eine Geliebte gehabt haben muss auf dem Campingplatz und spioniert daher sehr direkt und zielstrebig ihre Nachbarin auf dem Platz aus....

    Wer einen richtigen harten Krimi erwartet ist hier leider falsch am Platz... aber die Spannung ist vorhanden und der schöne Schreibstil lässt ein flüssiges und zügiges lesen zu. Hauptsächlich punktet der Krimi aber mit seiner Hauptprotagonistin.

    Ich habe bei dem Buch wirklich großen Lesespaß gehabt und kann nicht genug von "Frieda" bekommen. Sie ist einfach genial. Gerne hätte ich noch viel mehr von ihr und würde mich über einen "neuen Fall" sehr freuen. Auch wenn dieses Buch meine Abneigung gegen Campen noch etwas mehr bestätigt hat war es eine wunderbare Urlaubslektüre.

    Fazit:

    Ein toller Krimi mit Pfiff. Es war das erste Buch das ich von der Autorin gelesen habe, ich hoffe aber es wird nicht das letzte sein.

    Denn von dieser Protagonistin würde ich gern mehr lesen. Vielleicht schafft ja mein Lieblingsverlag Emons im Krimibereich eine Reihe daraus zu machen? Das wäre toll!

    Gerne vergebe ich 5 Sterne für den Campingplatz-Krimi und empfehle das Buch sehr gerne weiter. *****


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    nellsches avatar
    nellschevor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Witzig und spannend zugleich
    Müritz, Mord und Mückenstich

    Die ehemalige und zum dritten Mal schwangere Journalistin Frieda wird von ihrem Mann mit einem Campingurlaub überrascht. Ausgerechnet Camping, was Frieda hasst, aber ihre beiden Kinder erfreut. Dann findet sie ausgerechnet in der Hängematte vor ihrem Zelt einen Toten. Viel zu schnell und ohne weitere Recherche wird als Todesursache ein Herzinfarkt vermerkt. Doch stimmt das? Friedas Spürnase ist erwacht und sie beginnt nachzuforschen - sofern ihre Schwangerschaftsübelkeit das zulässt.

    Mir hat das Buch super gefallen und ich hatte sehr viel Spaß beim Lesen. Es ließ sich sehr angenehm und flüssig lesen und war dabei äußerst komisch und bildhaft, so dass ich alles prima vor Augen hatte. Es gab so viele witzige und skurrile Szenen, die sehr gelungen waren und mich häufig zum Grinsen und Lachen brachten, z.B. wurde Frieda ständig von den Mücken attackiert, sehr passend zum Titel. Dann ihre Schwangerschaftsapp, die sie regelmäßig auf dem Laufenden hält. Das dazugehörige Biiing kam in den teils unpassendsten Situationen und dass sie manchmal an dem Sinn der App zweifelte, war klasse.
    Frieda war mir von Anfang an sympathisch. Ich mochte ihren Journalisten-Spürsinn und ihr Durchhaltevermögen bezüglich der Ermittlungen. Alles wurde sicher im Notizbuch festgehalten. Sie knüpfte viele Kontakte zu anderen Campern und Einheimischen und hat dadurch etliche Einblicke in so manches Geklüngel und Gezoffe bekommen. Dabei wirkte sie auf die Befragten schlicht neugierig und harmlos, so dass sie durchaus mal unterschätzt wurde.
    Auch die anderen Charaktere wurden sehr authentisch beschrieben. Teils etwas überspitzt, aber sehr passend zu dem Humor und der Geschichte. Sehr gut gefiel mir dabei die Campingnachbarin Manuela, die mit dem Toten eine Affäre hatte und Frieda nun tatkräftig bei den Ermittlungen unterstützte. Gemeinsam sollten die beiden doch herausfinden, wer den Anton auf dem Gewissen hat.
    Der Fall selbst war ganz schön knifflig. Es gab mehrere Personen, die was verheimlichten und für mich als Täter in Frage kamen. Ich hatte viele Fragen und Möglichkeiten im Kopf und konnte viel Rätseln, was mir prima gefiel. Jedoch wurde ich am Ende überrascht, als der Täter feststand, denn den hatte ich nicht so richtig in Verdacht.
    Neben den humorvollen Ermittlungen gab es auch tolle Einblicke in den Camping Alltag, die auf mich witzig aber auch echt wirkten. So stelle ich mir das als Nicht-Camper vor, also Klischee erfüllt, würde ich sagen.

    Ich hatte wunderbare und witzige Lesestunden und habe diesen Krimi genossen. Ich freue mich auf weitere Fälle für Frieda und vergebe 5 von 5 Sternen.

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    dorlis avatar
    dorlivor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ein unterhaltsamer Urlaubskrimi, der zum Miträtseln einlädt.
    Rezension zu "Müritz, Mord und Mückenstich" von Charly von Feyerabend

    Blankenförde-Kakeldütt. Frieda - Journalistin, Mutter zweier halbwüchsiger Kinder und im siebenten Monat schwanger - wurde von ihrem Mann Georg mit einem Campingurlaub überrascht. Natur pur im idyllisch gelegenen „Hexenwäldchen“. Friedas Begeisterung fürs Campen hält sich zwar in Grenzen, aber um ihrer Familie den Spaß nicht zu verderben, hat sie sich mit der Situation - Mücken, Menschenlärm und noch mehr Mücken - arrangiert. Dass jemand einfach so in ihrer nigelnagelneuen Hängematte nächtigt, geht allerdings entschieden zu weit. Erbost will Frieda den Störer vertreiben, doch der ist mausetot!

    Polizist Gerd Pfifferling identifiziert den Toten als Stadtratsmitglied Anton Schreiner, der herbeigeeilte Arzt stellt kurzerhand ein natürliches Ableben fest, die Leiche wird abgeholt und Frieda bleibt verdutzt zurück. Keine Spurensicherung? Frieda will sich nicht mit der lax gestellten Diagnose des Arztes abfinden und macht sich daran, auf eigene Faust zu ermitteln…

    „Müritz, Mord und Mückenstich“ ist ein humorvoller Krimi, der nicht nur spannende Unterhaltung bietet und zum Mitraten und Miträtseln einlädt, sondern in dem auch der Alltag auf einem Campingplatz mit all seinen Höhen und Tiefen auf sehr amüsante Weise geschildert wird.

    Frieda ist eine Protagonistin, der man gerne folgt. Sie agiert mit Biss und Durchhaltevermögen und legt dabei diese besondere Neugierde an den Tag, die nur Hobbyermittler innehaben. Zudem wurde sie von der Autorin mit einem herrlich frischen Witz ausgestattet. Frieda lässt sich weder von ihrer exzentrischen Wohnwagennachbarin Manuela noch von einer eher nervigen als nützlichen Schwangerschafts-App und erst recht nicht von den ständig wiederkehrenden Heißhungerattacken aus der Ruhe bringen. Richtig gut gefallen hat mir, dass Frieda bei ihren Ermittlungen durchweg im Rahmen ihrer Möglichkeiten bleibt. Sie nutzt jede sich bietende Gelegenheit, um mehr über Anton Schreiner selbst und über sein Umfeld zu erfahren und schnappt durch einfaches Zuhören und geschicktes Ausfragen so manche Information fast nebenbei auf.

    Der Kriminalfall ist verzwickt. Obwohl Frieda sich mächtig ins Zeug legt und schnell feststellt, dass gleich mehrere Personen ein Motiv gehabt hätten, den Lokalpolitiker um die Ecke zu bringen, scheint eine Aufklärung des Mordes unwahrscheinlich. Nicht nur Frieda tappt lange Zeit im Dunklen, auch als Leser ahnt man bis zum Schluss nicht, wer hier seine kriminellen Finger im Spiel hat.

    Es hat mir großen Spaß gemacht, mit Frieda auf Verbrecherjagd zu gehen - „Müritz, Mord und Mückenstich“ ist ein kurzweiliger Krimi, der mir ein paar sehr unterhaltsame Lesestunden beschert hat.

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    M
    MK262vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Wunderbare spannende Sommerferien Geschichte.
    Spannung auch beim Camping

    Ein amüsanter Kriminalroman mir hat gleich zum Anfang die Karte sehr gut gefallen so kann man sich besser orientierten und alles besser verstehen. Kaum geht es los haben wir auch schon unsere Leiche, geht auch ohne großes Blut vergießen. Die Spannung haut sich aber weiterhin auf und durch den lockeren flüssigen Schreibstill möchte man das Buch nicht aus der Hand legen. Was passiert wohl als nächstes? Ich konnte mich gleich in die Situation reinversetzten und Frieda sehr gut verstehen. Sie hatte Blut geleckt da kommt die Journalistin durch und die sind oft verbissener wie die Kripo. Man wird als Leser auf verschiedene Fährten geglotzt und zum Schluss geht die Bombe hoch. Eine gute Portion Humor und Familienalltag darf selbstverständlich nicht fehlen. Bin total begeistert und wünsche mir eine Fortsetzung.  

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    Jeanette_Lubes avatar
    Jeanette_Lubevor 2 Monaten
    Ein amüsanter spannender Urlaubskrimi, der Lust auf Camping macht

    Dieses Buch erschien 2018 im emons Verlag und beinhaltet 288 Seiten.
    Frieda ist als ehemals engagierte Journalistin in der Redaktion einer langweiligen Zeitung gelandet. Ihre Familie überrascht sie mit einem Camping-Wochenende. Das Dumme ist nur, dass Frieda Campen hasst. Es wird für auch nicht besser, als direkt vor ihrem Zelt ein Toter in einer Hängematte baumelt. Frieda kann nicht anders, da ihre Spürnase kitzelt und stürzt sich in einen Schlamassel aus Lokalpolitik, Fremdgeherei und Ranger-Gezoffe- solange es ihre Übelkeit zulässt, denn sie ist zum Schrecken ihres Mannes zum dritten Mal schwanger.
    Der Autorin Charly von Feyerabend ist hier ein wirklich amüsanter und abwechlungsreicher Krimi gelungen, der einen wirklich sofort in seinen Bann zieht. Der Schreibstil ist sehr flüssig. Witzige Dialoge, die keine Langeweile aufkommen lassen, schaffen es, dass man immer nur weiter lesen muss. Ich konnte das Buch nicht mehr aus den Händen legen, so fasziniert war ich davon. Ich habe mich lange nicht mehr so köstlich unterhalten gefühlt. Und obwohl ich auch Camping total hasse, kann ich nur schreiben, dass es auf diesem Campingplatz keinesfalls langweilig ist! Dieser Krimi macht einem echt Lust, auch mal an der Müritz zu campen... Auf jeden müsst ihr diesen Krimi lesen, wenn ihr spannende, amüsante Krimis liebt!!!

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    Biests avatar
    Biestvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Unterhaltsamer Urlaubskrimi, ungewöhnliche Ermittler, viel Humor und noch mehr Raum um selbst zu ermitteln. Mir hats gefallen!
    Ungewöhnlich, unterhaltsam und humorvoll

    Inhalt:

    Frieda, ehemals engagierte Journalistin, die in einer Redaktion von langweiligen Frauenzeitschriften gelandet ist, wird von ihrem Mann mit einem Camping-Wochenende überrascht. Dumm nur, dass sie Campen hasst. Die Lage wird nicht besser, als direkt vor ihrem Zelt ein Toter in einer Hängematte baumelt. Friedas Spürnase kitzelt, und sie stürzt sich in einen Schlamassel aus Lokalpolitik, Fremdgeherei, Ranger-Nationalpark-Gezoffe und einer historischen Seidenraupenzucht – solange es ihre Übelkeit zulässt, ist sie doch zum Schrecken ihres Mannes zum dritten Mal schwanger.

    Meine Meinung:

    Die Autorin entführt den Leser hier auf einen Campingurlaub der ganz besonderen Art.
    Sehr humorvoll und trotzdem spannend erzählt.

    Frieda hat mir als "Ermittlerin" total gut gefallen. Sie ist schon ziemlich rundlich, die Schwangerschaftsdemenz lässt ordentlich grüßen und dann wird sie auch noch von Heißhungerattacken, Übelkeit und Stechmücken geplagt. Aber das alles kann sie nicht daran hindern, in einem Mordfall zu ermitteln, in dem die eigentlichen Verantwortlichen geschlampt haben.
    Sie steckt ihre Nase ganz tief in die Angelegenheiten anderer Leute, findet Freunde und Feinde. Mir hat ihre Art total gut gefallen, sie ist taff und lässt sich einfach nicht unterkriegen.
    Die anderen Charaktere waren sehr abwechslungsreich und authentisch dargestellt. Man konnte sich super in sie hineinversetzen und ihr Handeln gut nachvollziehen. Auch wenn die ein oder andere Figur ein wenig anstrengend war.

    Am meisten Spaß macht hier das mitermitteln. Man bekommt sehr viele potentielle Täter vorgestellt. Fast jeder hat hier ein Motiv und es ist unheimlich schwer den richtigen zu identifizieren. Mir ist es bis zum Schluss nicht gelungen. So muss das sein. Das Ende war eine Überraschung und hat mir sehr gut gefallen.

    Die Umgebung wurde sehr bildlich dargestellt und als Orientierungshilfe befindet sich noch eine Karte vom Campingplatz am Amfang vom Buch.

    Ein weiteres Highlight sind die vielen Rezepte für den perfekten Campingurlaub ganz am Ende vom Buch. Da dürfte wirklich für jeden Geschmack etwas dabei sein, die Auswahl ist riesig.

    Der Schreibstil war locker und ließ sich super lesen.
    Das Cover passt zur Story und macht direkt Lust auf Camping.

    Fazit:

    Eine humorvolle und spannende Urlaubslektüre rund um Frieda und ihren ungewollten Campingurlaub. Hier kann ich nur eine ganz klare Leseempfehlung für alle die aussprechen, die Krimis mit Humor und außergewöhnlichen Ermittlern lieben.

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    dreamlady66s avatar
    dreamlady66vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ein komödiales Krimidebüt - herrlich umgesetzt!
    Ein komödiales Krimidebüt - herrlich umgesetzt!

    (Inhalt, übernommen)
    Ein schreiend komisches Krimidebüt über eine schwangere Journalistin, die nichts so sehr hasst wie 'Urlaub' im Zelt.

    Frieda, ehemals engagierte Journalistin, die in einer Redaktion von langweiligen Frauenzeitschriften gelandet ist, wird von ihrem Mann mit einem Camping-Wochenende überrascht. Dumm nur, dass sie Campen hasst. Die Lage wird nicht besser, als direkt vor ihrem Zelt ein Toter in einer Hängematte baumelt Friedas Spürnase kitzelt, und sie stürzt sich in einen Schlamassel aus Lokalpolitik, Fremdgeherei, Ranger-Nationalpark-Gezoffe und einer historischen Seidenraupenzucht – solange es ihre Übelkeit zulässt, ist sie doch zum Schrecken ihres Mannes zum dritten Mal schwanger.

    Über die (geniale) Autorin:
    CHARLY VON FEYERABEND ist im sonnenverwöhnten Baden aufgewachsen, hat eine Hotelfachausbildung im Schwabenländle absolviert und ein Studium der Literaturwissenschaft in Bielefeld abgeschlossen. Danach hat sie in verschiedenen Verlagen und im PR- und Marketingbereich gearbeitet, Norwegen für sechs Jahre unsicher gemacht und ist schließlich in der Modewelt Berlins gestrandet.
    Sie arbeitet als Spieleerfinderin, Autorin und versucht dem Leben weiterhin die Sonne abzutrotzen! Ausserdem ist sie Mitglied bei DELIA und macht aus fast jeder Mücke eine Geschichte, solange diese nicht sticht...

    Schreibstil/Fazit:
    DANKE an die umtriebige Autorin sowie den emons-Verlag für Eure Zusage und schnelle Belieferung dieses wunderbaren Camping-Krimis vor den Toren Berlins spielend mit einem genialen Titel sowie einem Lageplan des Hexenwäldchens und den besten Rezepten für Camping-Gourmets im Anhang.

    Ich freute mich sehr, eine dt. Autorin, die kein Mainstream at all ist, für mich literarisch besser kennenzulernen und wurde auch keinesfalls enttäuscht.

    Das Buch mit 288 Seiten und diversen Kapiteln mit passenden Überschriften liess sich schnell und zügig verarbeiten.

    Dank dem rasanten Beginn war die Journalistin und Hobbyermittlerin Frieda nicht mehr zu stoppen und sie schaltete und waltete regelrecht ihres Amtes und war ganz in ihrem Element, diesen skurrilen Fall der Hängemattenleiche näher auf den Zahn zu fühlen...und dank ihrer irrwitzkomischangenehmen Art mit viel Klamauk und Tamtam wurde es dann zu einem wahren Wohlfühlkrimi mit viel schmunzelnden Elementen.

    Beste Unterhaltung für heisse Sommertage, überzeugt Euch gerne selbst!

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    vronika22s avatar
    vronika22vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr unterhaltsamer Krimi mit etwas Spannung und ganz viel Humor!
    Softkrimi , der mit sehr viel Humor gewürzt ist

    Die Journalistin Frieda ist seit 20 Jahren verheiratet, hat zwei Kinder, die aus dem Gröbsten raus sind, und ist nun in der Mitte ihres Lebens nochmal schwanger. Von ihrem Mann erhält sie zum Geburtstag einen Campingurlaub mit der Familie. Frieda ist zwar nicht wirklich begeistert von der Idee, da sie Campen eigentlich nicht mag, aber sie lässt sich darauf ein. Doch kaum auf dem Campingplatz „Hexenplätzchen“ angekommen, entdeckt sie eine Leiche in einer Hängematte. Eigentlich sieht es nach einem natürlichen Tod aus, aber Frieda ist der festen Überzeugung, dass es sich um Mord handelt. Darum geht sie auf Spurensuche. In der Campingnachbarin Melanie findet sie eine Mitstreiterin, die ihr bei den Ermittlungen hilft. Ob Frieda wirklich den richtigen Riecher hat?

    Dies war mein erstes Buch der Autorin Charly von Feyerabend, aber bestimmt nicht mein letztes. Ich finde ihren Schreibstil absolut gelungen. Sie schreibt sehr unterhaltsam und hat ihren Krimi mit sehr viel Humor, Wortwitz und Situationskomik gespickt. Aus diesem Grund ist das Buch absolut unterhaltsam zu lesen. Der Krimianteil ist zwar eher dezent, aber trotzdem blieb das Buch spannend bis zum Schluss und unvorhersehbar.

    Die Hauptprotagonisten Frieda und Melanie sind zwar schon etwas mit Eigenarten versehen und stellenweise etwas skurril, aber ich habe mich sehr über die beiden amüsiert. Auch die anderen Protagonisten sind sind so gut dargestellt, dass ich ein Bild vor Augen hatte. Auch sie sind zumeist etwas skurril, wie beispielsweise der nervige Bernd.

    Beim Lesen des Buches bleibt kein Auge trocken, weil es einfach total humorvoll geschrieben ist. Das macht die Besonderheit dieses Softkrimis aus.

    Wer einen unterhaltsamen leichten Krimi sucht, der weitgehend ohne Blut und Brutalität auskommt, aber dafür mit viel Humor punktet, der sollte dieses Buch unbedingt lesen.

    Kommentare: 1
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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Charly-tos avatar
    Hi Ihr Lieben, wer hat Lust, mit mir zusammen eine Runde zu lesen?
    Ein lustiger Krimi wartet auf Euch, der in und an der Müritz spielt..

    Worum es geht?
    Frieda, ehemals engagierte Journalistin, die in einer Redaktion von langweiligen Frauenzeitschriften gelandet ist, wird von ihrem Mann mit einem Camping-Wochenende überrascht. Dumm nur, dass sie Campen hasst. Die Lage wird nicht besser, als direkt vor ihrem Zelt ein Toter in einer Hängematte baumelt. Friedas Spürnase kitzelt, und sie stürzt sich in einen Schlamassel aus Lokalpolitik, Fremdgeherei, Ranger-Nationalpark-Gezoffe und einer historischen Seidenraupenzucht – solange es ihre Übelkeit zulässt, ist sie doch zum Schrecken ihres Mannes zum dritten Mal schwanger.

    Ich freu mich auf Euch!
    Viele Grüße
    Charly
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