Charly von Feyerabend Tieffliegende Liebe

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Inhaltsangabe zu „Tieffliegende Liebe“ von Charly von Feyerabend

Fritzi, gerade frisch gekündigt worden und frustrierter Single, schlüpft bei ihrer Freundin Anna in Berlin unter. Dummerweise landet Anna nach einem Unfall im Krankenhaus und Fritzi übernimmt deren Job als Stylistin und passt auf deren Töchter auf. Dumm nur, dass Fritzi überhaupt keine Ahnung von Kindern, Elterninitiativen oder von Mode hat und aufgrund einer Namensverwechslung einem anderen Stylisten die Jobs vor der Nase wegschnappt. Ein ausgesprochen attraktiver Stylist, in den sie sich auch noch verliebt. Und die Liebe fliegt in diesen Tagen tief ... verdammt tief!

Wer Humor sucht, wird ihn hier finden.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Locker und witzig geschriebene Liebesgeschichte um eine supersympatische Protagonistin. Perfekt für alle Mode- und Berlin-Fans!

— Cenerentola89

Nette Geschichte aber ich wurde mit der Protagonisten leider nicht wirklich warm

— lenicool11

Fritzis Sicht auf die Welt, etwa ihre Meinung über Magermodels und Berufsblondinen, fand ich herzerfrischend.

— SusanneFletemeyer

Mich hat dieser Roman vor allem durch seinen Sprachwitz aus den Socken gehauen :-)

— seschat

Facettenreich und mutig - bitte mehr solche Romane!

— VeraHoehne

Witzige Handlung mit ziemlich schräger Comicfiguren-Liebhaberin als Protagonistin. - Kurzweilige Unterhaltung vom Feinsten! ;)

— Janine2610

.....

— lesekat75
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  • Leserunde zu "Tieffliegende Liebe" von Charly von Feyerabend

    Tieffliegende Liebe

    Charly-to

    Ein Hallo in die Runde! Wer hat Lust, mich in einer Leserunde zu begleiten und durch Berlin mit seiner schrägen Modewelt zu schlendern? Mit dabei ist Fritzi, die bei ihrer besten Freundin Anna unterschlüpft und somit ebenfalls in den Genuß von Kindern und Chaos kommt. Zum Inhalt: Fritzi, gerade frisch gekündigt worden und frustrierter Single, schlüpft bei ihrer Freundin Anna in Berlin unter. Dummerweise landet Anna nach einem Unfall im Krankenhaus und Fritzi übernimmt deren Job als Stylistin und passt auf deren Töchter auf. Dumm nur, dass Fritzi überhaupt keine Ahnung von Kindern, Elterninitiativen oder von Mode hat und aufgrund einer Namensverwechslung einem anderen Stylisten die Jobs vor der Nase wegschnappt. Ein ausgesprochen attraktiver Stylist, in den sie sich auch noch verliebt. Und die Liebe fliegt in diesen Tagen tief ... verdammt tief! Es ist ein witziger spritziger Frauenroman, der allerdings auch ernsterer Seiten beleuchtet und nicht nur zum Lachen ist. Was macht ihn noch besonders? Ich würde sagen, die Art und Weise wie Fritzi die Welt betrachtet - desöfteren durch ihre Comicbrille! Und die Ausschmückung des Buchs mit extra dafür gezeichneten ... na? Comics! Und die Homepage, die ich dafür gebastelt habe... www.tieffliegendes.berlin... und am Ende lauert eine Überraschung auf den werten Leser, die die Fiktion mit der Realität leicht verschwimmen läßt.. Tretet ein - in die Welt von Fritzi und der tieffliegenden Liebe! Ich würde mich freuen!

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    • 132
  • Unterhaltsam

    Tieffliegende Liebe

    connychaos

    01. May 2016 um 12:27

    Fritzi wird nach 8 Jahren guter Arbeit plötzlich gekündigt. Als Langzeitsingle hält sie deshalb nichts mehr in ihrer Heimatstadt, sie fährt zu ihrer besten Freundin Anna nach Berlin. Dort will sie sich eine Auszeit gönnen. Doch es kommt ganz anders. Anna hat einen Unfall und kommt ins Krankenhaus. Fritzi kümmert sich um Annas Töchter und übernimmt ihren Job als Stylistin. Und das, obwohl sie sich nicht die Bohne mit Mode auskennt. Der Schreibstil liest sich sehr leicht und flüssig, die Geschichte ist sehr lebendig, witzig und punktet mit feinem Wortwitz. Fritzi ist mir sehr sympathisch, sie ist frech, chaotisch, optimistisch und hat das Herz auf dem rechten Fleck. Auch die Figuren Elisabeth, Tristan und Olaf sind wunderbar gezeichnet, sehr warmherzig und sympathisch. Besonders Elisabeth fand ich ganz wundervoll, sie würde ich sofort als Oma adoptieren. Etwas anstrengend fand ich nach einiger Zeit die vielen Fußnoten in denen die Asterix und Obelix Zitate übersetzt wurden oder in denen Fritzis Notizen an sich selbst vermerkt wurden. Zuviele Fußnoten bringen mich immer etwas aus dem Lesefluss. Ich habe sie deshalb irgendwann einfach übersprungen. Die Geschichte um Anna fand ich etwas zu überzogen und dramatisch, der Fortschritt ihres Unfalls fand ich wenig glaubwürdig. Sehr witzig finde ich die Idee des Buches im Buch. Fritzis "Stänkern über Blond" ist ebenfalls erschienen.

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  • Schöne Geschichte aber nicht so meins

    Tieffliegende Liebe

    lenicool11

    30. April 2016 um 18:27

    InhaltFritzi, gerade frisch gekündigt worden und frustrierter Single, schlüpft bei ihrer Freundin Anna in Berlin unter. Dummerweise landet Anna nach einem Unfall im Krankenhaus und Fritzi übernimmt deren Job als Stylistin und passt auf deren Töchter auf. Dumm nur, dass Fritzi überhaupt keine Ahnung von Kindern, Elterninitiativen oder von Mode hat und aufgrund einer Namensverwechslung einem anderen Stylisten die Jobs vor der Nase wegschnappt. Ein ausgesprochen attraktiver Stylist, in den sie sich auch noch verliebt. Und die Liebe fliegt in diesen Tagen tief ... verdammt tief!Meine MeinungEs war eine nette Geschichte und der Schreibstil war schön aber ich kam mit der Protagonisten nicht so klar, konnte da einfach keine Verbindung zu ihr aufbauen. Eben so gestört haben mich die Fußnoten und die immer wieder Einwürfe von Erklärung den Sinn dahinter hab ich nicht so wirklich verstanden.  Sehr sympatisch waren mir da eher die Nebenpersonen im Buch und das Happy End für Fritzi fand ich schön. Es war eine Schöne Geschichte mit traurigen Elementen. Die Blondinnenabneigung von Fritzi fand ich auch nicht so tollFazitJeder der eine locker leichte Liebesgeschichte mag und mit Fritzi die einen Blondinnenabgeneigten und sehr spezielle Art klar kommt der kommt hier denke ich mal total auf seine Kosten.

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  • Rasante Komödie mit Witz und Herz

    Tieffliegende Liebe

    SusanneFletemeyer

    Grafikerin Fritzi Willibald hat gerade ihren Job verloren und reist aus der badischen Provinz nach Berlin, wo sie bei ihrer ältesten Freundin Anna unterschlüpft. Ihr Projekt “Pimp up your body“ muss warten, weil Anna kurz nach ihrer Ankunft wegen eines Unfalls auf ganzer Linie ausfällt. Auf einmal hat die chaotische Fritzi alle Hände voll zu tun, Annas Töchter zu bespaßen, denn deren Mann ist mal wieder auf Dienstreise. Bald kümmert sie sich auch noch um Annas Stylisten-Job, und das, wo sie von Mode so gar keinen Plan hat … Mit viel Tempo und Sprachwitz entführt Charly von Feyerabend in Fritzis chaotische Gedanken- und Gefühlswelt. Mehr intuitiv als planvoll stolpert die sympathische Ich-Erzählerin von einer Herausforderung in die nächste, was mir immer wieder ein Schmunzeln entlockt hat. Einige Verwicklungen und Wendungen tauchen auf, die man so nicht erwarten würde – besonders was die Herren der Schöpfung betrifft. Fritzis Sicht auf die Welt, etwa ihre Meinung über Magermodels und Berufsblondinen, fand ich herzerfrischend. Interessant fand ich auch die Einschübe über Modewissen. Zum Beispiel weiß ich jetzt, was ein Moodboard ist, oder worin der Unterscheid zwischen Pret à Porter und Haute Couture besteht. Und dass es sozusagen ein Buch im Buch gibt, ist noch ein zusätzliches Bonbon! Fazit: Auch wenn sich die Ereignisse manchmal für meinen Geschmack etwas zu sehr überschlagen, habe ich mich insgesamt sehr unterhalten gefühlt. Ich kann diese rasante Komödie wärmstens empfehlen.

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    • 2
  • Überaus witziger und temporeicher Verwechslungsroman

    Tieffliegende Liebe

    seschat

    INHALT Friederike Willibald, genannt Fritzi, hat nach 8 Jahren ehrlicher Arbeit ihre Anstellung als Grafikerin verloren und ist auch mit ihren Singledasein alles andere als glücklich. Eines steht fest, so kann es nicht weitergehen. Daher ruft sie kurzerhand ihre älteste Freundin Anna in Berlin an, die ihr anbietet, vorübergehend bei ihr und den beiden Töchtern in Berlin zu wohnen. Also bricht Fritzi bester Laune nach Berlin auf und ahnt nicht im Geringsten, dass ihre Freundin bald einen Unfall erleiden wird und Fritzi sich deshalb nicht nur um deren Kinder, sondern auch um deren Stylisten-Job kümmern muss… MEINUNG Charly von Feyerabends Verwechslungskomödie "Tieffliegende Liebe" ist bunt, temporeich und mit einer gehörigen Portion Sprachwitz ausgestattet. Ich fand die 336 Seiten ungemein unterhaltsam und wollte das Buch gar nicht mehr weglegen. Feyerabends Roman ist sehr komplex und detailreich gestaltet. Seine Lektüre erfordert daher ungeteilte Aufmerksamkeit, die sich aber auszahlt. Denn Fritzis chaotische und selbstironische Art reißt einfach mit und ist immer für eine Überraschung gut. Ich-Erzählerin Fritzi ist ein wahres Stehaufmännchen, das trotz seiner ungewohnten Tätigkeit im Modebusiness ungemein authentisch und bodenständig rüberkommt. Wo andere verzweifeln würden oder durchdrehen, findet Fritzi eine Lösung; auch wenn's nicht immer die Musterlösung ist ;-) Am meisten musste ich über Fritzis unprätentiöse und comicartige Stlylingentwürfe und -ideen schmunzeln. Wer bisher noch nichts vom verrückten Konzept "Cleopatra meets Nina Hagen" gehört hat, sollte dieses Buch lesen, aber pronto. Es ist nicht allein Fritzis bunte und lebensnahe Erscheinung, die den Leser bei der Stange hält, sondern es sind vor allem die unvorhersehbaren Geschichten und Verwechslungsepisoden um sie herum. So verliebt sie sich beispielsweise in den charmanten Stylisten Hubert und merkt nicht, dass dieser schwul ist und auf ihren Bruder Olaf steht. Auch Fritzis Stylisten-Pseudonym, mit dem sie u.a. bei bekannten Modefirmen auftrumpft, bleibt nicht auf ewig geheim. Die Nebendarsteller, ob nun weiblich oder männlich, konnten in ihren Rollen überzeugen. So lernt man u.a. Fritzis kinderlieben Bruder Olaf, der Fritzi kurzerhand bei der Betreuung von Annas Töchtern zur Seite steht, oder auch Annas allseits hilfsbereiten Nachbarn Tristan kennen. Auffällig ist dabei, wie aufgeschlossen und hilfsbereit die handelnden Personen miteinander umgehen. Fritzis Alltag ist mit dem Wechsel des Wohnorts und der Übernahme der Identität ihrer Freundin Anna ein komplett anderer. Mehr und mehr muss sie täglich leisten, was nicht ohne Aufmerksamkeitsdefizite einhergeht. Gerade in Gefühlsdingen erliegt sie im Laufe der Geschichte mehr als einmal falschen Eindrücken. Doch selbst darüber kann sie später auch noch lachen, so frisch und offen wie sie nun einmal ist. Sprachlich konnte mich die Geschichte 100%ig überzeugen, was nicht nur an Fritzis Vorliebe für lateinische Asterixzitate oder kommentierende Fußnoten lag, sondern vor allem an Feyerabends nimmermüder Situationskomik und bildreicher Sprache. Zudem fand ich die Ausflüge ins Mode- und Stylistenbusiness sehr aufschlussreich, besonders die angeführten Begriffsdefinitionen. Hier konnte der nicht allzu modeaffine Leser noch etwas dazulernen :-) Einzig das tragische Ende hätte ich mir positiver gewünscht, aber so bekommt man unweigerlich auch Lust auf einen Fortsetzungsroman, sollte es diesen geben. FAZIT Ein in sich stimmiger moderner Roman, dessen Lektüre gute Laune und Spaß bereitet. Weiter so!

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    • 2
  • Tieffliegende Blondinen oder Stänkern über Liebe

    Tieffliegende Liebe

    Tinkers

    Fritzi ist verplant, landet jeden Fettnapfvolltreffer und wirkt auf mich wie ein Gast in ihrer eigenen Realität. Fritzi ist wie Troubadix, ein Schöngeist, der jeden Hieb abschüttelt und die Ursache nicht bei sich, sondern bei anderen sucht. Nur im Gegensatz zu Fritzi ist Troubadix blond und blonde Kreaturen sind für Fritzi das Non-plus-ultra, das personifizierte Übel, ja sogar der Grund ein Hassbuch über Blond zu schreiben. Die Ansätze von „Tieffliegende Liebe“ fand ich gut: eine junge Frau, die aus ihrem gesellschaftlich anerkannten Leben katapultiert wird, sich kurz schüttelt um dann eine Rolle zu übernehmen, die sie nach anfänglichen Schwierigkeiten mit Power und Charme meistert. Aber in Wirklichkeit meistert sie kaum etwas aus eigener Kraft, sondern nur durch die Hilfe von Anderen und dank etwas auffällig konstruierten Zufällen. In einigen Punkten konnte ich mich gut mit Fritzi identifizieren, denn wir beide haben keine Ahnung von Mode, keinen blassen Schimmer von Kindererziehung und sind ausgezeichnet in Planlosigkeit. Aber auf der anderen Seite wollte ich Fritzi ein paar Mal schütteln. In vielen Situationen ist sie hoffnungslos naiv, blind und unselbstständig. Sie sucht lieber die Ursachen für ihre Missgeschicke bei anderen und schaut jammernd dabei zu wie sich die Situation selbst heilt. Was Fritzi allerdings wieder extrem sympathisch gemacht hat, waren ihre geistigen Ausflüge ins Ninja-Prinzessinnen-Land. Ich wünschte, Fritzi würde die echte Heldin viel öfter in sich entdecken.  Auch die Notizen an sich selbst, die sich als Fussnoten durch das ganze Buch ziehen, fand ich eine gelungene Idee, denn es unterstreicht zusätzlich die weitgefächerte Gedankenwelt und das ständige Neben-dem-Hauptweg-Laufen.  Und ganz nebenbei erweitert der Leser sein Allgemeinwissen. Bis zum Ende habe ich aber leider die Idee hinter Status P und Status p nicht verstanden. Mich hat gestört, dass es zu viele Leute im Buch gibt, die mehr oder weniger die Szenerie begleiten, aber statt Fritzi eine Unterstützung oder ein Fels in der Brandung zu sein eher noch mehr Chaos produzieren. Als Leser wusste ich teilweise nicht mehr, welcher Typ da nun gerade welche Rolle spielt. Das Ende des Buchs mochte ich leider nicht. Es wirkte wie: „schnell noch eine Katastrophe einbasteln und dann rasch die letzten Seiten füllen, damit es irgendwie doch noch in die Liebesromanecke passt“. Fritzi springt auf den Hype auf und schreibt als Protagonistin selbst ein Buch. Ein Hassbuch. Sie setzt ihren Frust kreativ um, was für sie eine sehr gute Methode der Psychohygiene ist. Zuerst dachte ich, dass man zum Verständnis des Hassbuches erst Fritzi  kennenlernen muss, aber nach der Lektüre kann ich berichten, dass sich „Stänkern über Blond“ sehr gut als eigenständige Lektüre präsentiert. Fragen, wieso Blondinen bevorzugt werden, ob Blondinen auch alleine zurechtkommen würden oder wie Heidi Klum zu „weltweitem Rum“ gelangte, werden mit viel Humor, aber auch wissenschaftlichen Ausflügen ergründet. Aber am Ende ist es dann irgendwie doch kein Hassbuch, sondern eher eine humorige Sammlung verschiedener Denkansätzen, Theorien und Thesen zum Thema, die mich des Öfteren schmunzeln ließen. Alles in allem war das Buch für mich strukturierter, mit blondem Faden und einem stetigen Witz. Auch wenn ich in meinen Ausführungen viel über Fritzi und ihr Chaos gestänkert habe, so darf ich doch mit gutem Gewissen behaupten, dass Fritzi mir im Gedächtnis bleiben wird, denn sie ist insofern eine besondere Heldin, da sie sich eben durch ihre völlige Verplantheit sehr von den üblichen Liebesromanchicas abhebt. Allerdings wünsche ich Fritzi auch von Herzen, dass sie in ihrem nächsten Abenteuer mehr sie selbst ist und ihre chaotischen Kräfte besser umsetzt. Obwohl ich in meinem Urteil so hin-und hergerissen bin, möchte ich doch den Mut und Ehrgeiz der Autorin in meiner Bewertung nicht außer Acht lassen. Selfpublishing in einer von rosa Romanen überschwemmten Welt erfordert jede Menge Stolz oder Wahnsinn. Aber gerade WEIL sich der Inhalt der Bücher vom HappyPusteblumenKitsch abgrenzt, vergebe ich für beide Bücher eine Gesamtnote von 4 Ninjasternen!!!

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    • 2
  • Eine echt schräge Geschichte!

    Tieffliegende Liebe

    Janine2610

    Die Buchrückseite:Fritzi, gerade frisch gekündigt worden und frustrierter Single, schlüpft bei ihrer Freundin Anna in Berlin unter. Dummerweise landet Anna nach einem Unfall im Krankenhaus und Fritzi übernimmt deren Job als Stylistin und passt auf deren Töchter auf. Dumm nur, dass Fritzi überhaupt keine Ahnung von Kindern, Elterninitiativen oder von Mode hat und aufgrund einer Namensverwechslung einem anderen Stylisten die Jobs vor der Nase wegschnappt. Ein ausgesprochen attraktiver Stylist, in den sie sich auch noch verliebt. Und die Liebe fliegt in diesen Tagen tief ... verdammt tief!Meine Meinung:Die Protagonistin Fritzi (Friederike Willibald) ist eine wirklich erheiternde Person, sie ist selbstsicher, rotzfrech und nimmt das Leben mit einem Augenzwinkern, also einfach nicht so ernst. Vor allem hat sie sie auch immer einen peppigen Spruch auf den Lippen oder eine Spontanlösung für eine noch so verzwickte/schwierige Lebenssituation parat. Ihre Art fand ich sehr erfrischend und unterhaltsam. Auch wird sie so schön greifbar beschrieben: keine perfekte Frau, der immer alles gelingt, bei der immer alles rund läuft und auch figürlich und den Appetit betreffend ist sie schlicht und einfach eine normale Frau - was sie für mich sehr sympathisch gemacht hat!~ Ich beschloss, die Dinge auf mich zukommen zu lassen und als Plan B einfach schnell wegzurennen. Das half immer. Forrest Gump machte es nicht anders. ~(S. 59)Ja, ich habe Fritzis Wesensart, immer das beste aus einer Situation/einem Problem herauszuholen, sehr bewundert. Natürlich darf bei solch einer Lebenseinstellung der Sarkasmus und der nötige Humor nicht fehlen, was bei Fritzi auch nicht der Fall war.Die Autorin erzählt so schön locker und witzig Fritzis Geschichte - sie lässt uns teilhaben und mitfiebern an dem einen oder anderen Männer-Fauxpas, gewährt uns sogar kleine Einblicke in die Modewelt (was zwar nicht unbedingt meine Welt ist, aber Fritzis ja auch nicht ...) und das sympathischste von allem: die lateinischen Asterix-und-Obelix-Zitate (in Fußnoten übersetzt), die Fritzi immer wieder loslässt, einfach weil sie die beiden Comicfiguren so liebt und eine leidenschaftliche Leserin und Sammlerin der Heftchen ist.~ »Ad gladios!« ~(S. 151)So lustig und erfreulich das Buch auch geschrieben ist, immer kann Fritzis Leben dann doch nicht heiter sein. Ganz besonders das Ende war für mich ein Schocker und habe ich so nicht erwartet. Ich weiß bis jetzt leider noch immer nicht, was ich davon halten soll. Authentisch ist es auf alle Fälle, da das Leben sowieso seine eigenen Spielregeln hat und von Zeit zu Zeit auch mal für Überraschungen sorgt, aber es will in meinen Augen nicht recht zu meiner Grundstimmung beim Lesen passen. Abzusehen war es, aber es hat bei mir eben keinen schönen Nachgeschmack hinterlassen, als ich das Buch am Schluss zugeklappt habe.~ Wie schnell wird das Alltägliche unterschätzt ... wir gewöhnen uns an alles. Auch an das Schöne, an die Liebe, wir nehmen sie gar nicht mehr wahr. Sie wird aufgesogen vom Stress, von Sorgen, von der Müdigkeit. Erst, wenn wir sie nicht mehr haben, merken wir, was sie uns bedeutete. ~(S. 327)Auf den letzten Seiten wird jedenfalls noch ein Buch erwähnt, das Fritzi schreiben möchte (unter dem Pseudonym Charly von Feyerabend), auf das ich nun sehr Lust bekommen habe. Was für ein Glück, dass es dieses Buch tatsächlich gibt! »Stänkern über Blond« heißt es und soll laut Fritzi ein »Blondi-Hass-Buch« sein. Ich bin ja gespannt, was es damit auf sich hat!

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    • 2
  • Bitte eine Fortsetzung :-) ...

    Tieffliegende Liebe

    VeraHoehne

    Autorin:Charly von Feyerabend ist schon rumgekommen: Geboren in Baden, wo sie auch aufwuchs und ihr Abitur absolvierte, dann im süddeutschen Ländle eine Ausbildung im Hotelfach machte, studierte sie dann in Bielefeld Literaturwissenschaften, Medienpädagogik und Texttechnologie. Danach arbeitete sie im PR- und Marketing-Bereich. 2007 zog es sie dann für 5 Jahre  nach Norwegen, wo auch ihr erster Roman “Ich glaub, mich knutscht ein Troll” (erschienen am 01.07.2013 bei Schwarzkopf & Schwarzkopf, 9,95€, als eBook 6,99€) entstanden ist und auch dort spielt. Nach ihrer Rückkehr nach Deutschland verschlug es sie nach Berlin, u. a. in die Mode-Branche. Neben ihrer Tätigkeit als Autorin, erfindet sie Spiele und führt erfolgreich einen Blog und mehrere Websites und ist sehr aktiv in den sozialen Netzwerken. Handlung: Fritzi Willibald, kinderlose Thirtysomething Single-Frau wider Willen, von Beruf Grafikerin, verliert ihren Job, weil sie gegen eine der von ihr so verhassten Blondinen “eingespart” wird. Um sich abzulenken, fährt sie aus dem badischen Bühl kurzfristig zu ihrer langjährigen Freundin Anna, einer Stylistin, die sich gerade ihr Business aufbaut, nach Berlin. Allerdings hat Anna schon kurz nach Fritzis Ankunft einen Unfall verbunden mit einem Klinikaufenthalt. Dies zwingt Fritzi aus ihrer Lethargie und sie versucht nicht nur als Ersatzmutter für Annas Töchter Cecilia und Ottilie da zu sein, sondern auch so gut es geht Annas Job als Stylistin fortzuführen – und das, obwohl sie von Mode ebensowenig Ahnung hat wie von Kids, die im Kindergarten- und Teenie-Alter sind. Unterstützung findet sie durch den gutaussehenden Kindergarten-Papi Dario und Annas Nachbarn Tristan. Durch eine Namensverwechslung zieht Fritzi in Annas Namen mehrere Jobs, u. a. einen Job auf der Fashion Week an Land, kann aber nicht vermeiden, den Stylisten, dem dieser Job eigentlich galt, zufällig kennenzulernen und ihn zudem nicht gerade unattraktiv zu finden. Weitere Verstärkung bekommt sie im Job- und Gefühlschaos dann noch durch ihren nicht minderchaotischen Bruder Olaf. Gerade als Fritzi sich in dem Chaos einigermaßen einzurichten versucht, fordert das Leben sie erneut … Fazit:Das Cover finde ich wirklich toll – und das, obwohl meine Hass-Farbe Gelb dort vertreten ist – die jedoch in der hier verwendeten außergewöhnlichen Nuance mit Magenta zusammen super harmoniert, dann die Skyline von Berlin im Hintergrund und der kleinen Ninja-Kämpferin als Comic-Figur – womit auch der Bezug zum Roman gegeben ist – echt ein Blickfang. 339 Seiten Länge ist für einen Roman Normalmaß und perfekt, allerdings hätte ein größeres, nicht so enges Schriftbild gewählt werden können. Die Kapitellänge ist sehr unterschiedlich – manchmal ein wenig zu lang. Es gibt jedoch innerhalb der Kapitel Unterteilungen in Abschnitte, die Leseunterbrechungen erleichtern. Zudem sind die Kapitel durch niedliche Illustrationen aufgelockert (irgendwie erinnert mich das ein wenig an die TV-Serie “Berlin, Berlin” damals). Jedes Kapitel wird eingeleitet durch den Spruch einer berühmten Persönlichkeit. Etwas störend im Lesefluss fand ich die vielen Fußnoten, die sich zum Großteil auf im Buch erwähnte Zitate aus “Asterix und Obelix”-Heften beziehen. Der Schreibstil der Autorin ist klasse: Ich mag die flotte Sprache, Wortspielereien und die kleinen Anspielungen (mein Favorit: “Dario blickte Tristan an, als hätte er einen längst verstorbenen Dinosaurier gesichtet.” – das werden auf jeden Fall die Berliner verstehen, da der T-Rex “Tristan” ja gerade hier im Naturkundemuseum steht). Fritzi ist liebenswürdig, chaotisch und ein wenig verpeilt und bringt sich selbst immer wieder in turbulente und aberwitzige Situationen. Vom beschaulichen Bühl in Baden in die quirlige Großstadt Berlin wird sie raus aus ihrem Kummer rein ins Leben geschubst und versucht aus jeder Situation, ja selbst aus dem Unfall von Anna, das Beste zu machen – nicht für sich selbst, sondern für Anna, deren Töchter, Annas Kunden und überhaupt. Mit ihr würde ich auch gern – wie ihre Kundin Elisabeth – eine Tour durch den Prenzlauer Berg machen, wobei ich viele Dinge dort auch empfehle: “Kahrmanns Own” im Bötzow-Viertel (super leckere weiße Trinkschokolade!), das DDR-Alltagsmuseum in der Kulturbrauerei (sehenswert, Eintritt frei, da es ein Ableger ist vom “Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland” in Bonn, das selbst eh eines der tollsten deutschen Museen ist), der Möbelladen (Fischers Lagerhaus – auch in anderen deutschen Städten mit außergewöhnlichen Möbeln und Deko aus allen Kontinenten) und noch so Einiges. Sie ist menschlich, macht Fehler und denkt oft erst über ihr Handeln nach, wenn es fast zu spät ist. Ich mag Fritzi gerade deshalb, weil sie keine so glatte Protagonistin ist, wie sie durch Verlage schon mal gerne marktgerecht in Romanen platziert werden und die Handlung oft vereinheitlichen (oft die gleichen Berufe, Handlungsstränge, Love-Stories und HappyEnds), was hier ganz und gar nicht der Fall ist. In der Handlung und Fritzis Leben gibt es immer wieder Brüche, die zwar nicht immer realistisch, aber unglaublich unterhaltsam sind, und trotz des Titels handelt es sich hier nicht um eine Liebesschnulze. Fein auch, dass Fritzi eine Protagonistin ist, die sich nicht gleich mit jedem im Roman auftauchenden Kerl einlässt, sondern in dieser Hinsicht entgegen ihrem sonstigen Naturell eher vorsichtig durchs Leben gehtBei dem Ende habe ich doch ein wenig mit mir gehadert, ob das in dieser krassen Form wirklich sein musste und nach kurzer Überlegung muss ich sagen: Ja! Respekt vor der Autorin, auch hier einen Bruch zu begehen und ein Ende zu wählen, das man nicht unbedingt erwartet und ein Thema anzusprechen, dass man sonst eher aus medizinischen Infosendungen oder den Nachrichten kennt! Aber genau ist das Leben: Es schlägt manchmal mit voller Breitseite zu, egal was man zuvor für Vorstellungen hatte und dazu gehören nun mal nicht immer die zuckersüßen Situationen … Sehr oft habe ich mir beim Lesen die Frage gestellt, wieviel Charly in Fritzi stecktVon mir gibt es eine 5*****-Leseempfehlung – dieser Roman hat echt irre viele Facetten von witzig, über mutig bis traurig! Ich hoffe sehr, dass es aus dem Leben von Fritzi noch eine Fortsetzung gibt – neben dem bereits erschienen eBook “Stänkern über Blond: Gute Gründe, Blondinen nicht mehr zu grüßen”, ein “Sachbuch”, das aus diesem Roman hervorgegangen ist.

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    • 3
  • Teutates sei Dank!

    Tieffliegende Liebe

    Die-wein

    Fritzi ist überzeugter Single. Nachdem sie ihren Job aus Einsparungsgründen verliert, nimmt sie die Einladung ihrer Freundin Anna, sie in Berlin zu besuchen, dankend an. Kaum angekommen, hat Anna einen Unfall und landet im Krankenhaus. Fritzi überlegt nicht lange und stimmt sofort zu, sich um die beiden Töchter sowie Annas Termine als selbstständige Stylistin zu kümmern. Sie ahnt jedoch nicht, wie schwierig der Spagat zwischen Haushalt, Kindererziehung und der verrückten Modewelt werden wird und als wäre das alles nicht genug, verliebt sie sich auch noch. Als ich mit dem Lesen von "Tieffliegende Liebe" anfing, hatte ich eigentlich gar nicht so hohe Erwartungen an die Geschichte und erhoffte mir einfach einen lockeren und humorvollen Roman den man gut zwischendurch lesen kann. Allerdings war ich bereits nach wenigen Seiten so fasziniert von der chaotischen Protagonistin sowie dem Schreibstil, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen mochte. Fritzi, die eigentlich Friederike Willibald heißt, habe ich sofort in mein Herz geschlossen, da sie einfach herrlich ist. Sie versucht zwar ständig irgendwelche Listen zu erstellen und ihren Tag zu planen, andererseits verbreitet sie unbewusst so viel Chaos um sich rum, dass sie einem fast schon leid tut. Als sie sich nach dem Unfall ihrer besten Freundin auch noch um deren Töchter sowie Karriere kümmern muss, kommt es wirklich knüppeldick und dabei hat sie doch weder Ahnung von Kindererziehung noch von Mode. "Manchmal dachte ich echt, dass die Götter den ganzen Tag nur Würfel würfelten und sich über die Ergebnisse kaputtlachten." (Zitat Pos. 1427/4560) Der Schreibstil ist urkomisch und lässt sich leicht sowie flüssig lesen, strotzt jedoch auch voller Fachbegriffe sowie Redewendungen und Randnotizen, die dann am Ende jeden Kapitels erklärt werden. Die Handlung ist temporeich und das ein oder andere Mal hatte ich das Gefühl, ein gewöhnlicher Tag im Leben von Fritzi besteht aus mehr als vierundzwanzig Stunden, da so viel passiert. Fritzi schafft es dennoch immer ruhig und gelassen alles auf sich zukommen zu lassen und hat so ihre ganz eigenen Ideen mit Stress und Kummer fertig zu werden. Zum Ende möchte ich eigentlich gar nicht so viel verraten, außer dass es mich ziemlich überrascht hat, denn das hatte ich so nicht geahnt. Dennoch fand ich es sehr berührend und es macht die Geschichte nochmal zu etwas besonderem. Mein Fazit: Mich konnte die Geschichte auf jeden Fall überzeugen, da sie herrlich schräg ist und ich die Charaktere sofort ins Herz geschlossen habe. Es macht Lust auf mehr und ich fühlte mich sehr gut unterhalten.

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    • 2
  • Klasse Buch

    Tieffliegende Liebe

    Tia-Joelin

    Ich fand das Buch sehr gut geschrieben  vor allem mit den Rand Notizen und Informationen 😊
    Mies fand ich als das mit Hubert und Olaf bekannt wurde da tat mit Fritzi total leid fand sie hat mit dem rauswurf gut reagiert.
    Zu dem freu ich mich auf das Buch zu den Blondinen *grins*
    Kurz vor Ende kam dann noch mal ein Schock mit dem tot eines Protagonisten  
    Dennoch ein Top Buch 

    • 2
  • witzig und charmant

    Tieffliegende Liebe

    DasBuchmonster

    Inhalt: Bei Fritzi Willibald läuft es zur Zeit überhaupt nicht gut. Sie ist ein Dauersingle und wird auch noch gekündigt. Von ihrem Leid geplagt flüchtet sie zu ihrer Freundin Anna nach Berlin, doch leider kommt es dort noch dicker: Anna hat einen Unfall und ist im Krankenhaus ans Bett gefesselt. Kurzerhand beschließt Fritzi für Anna in Job und Familie einzuspringen. Doch das ist leichter als getan, nicht nur, dass Anna zwischen den Terminen mis Haushalt und Kindern herumspringt, nein, sie ist noch dazu eine gefragt Stylistin und damit hat Fritzi nun mal überhaupt nichts zu tun. Und was möchte dieser Dario überhaupt von ihr? Dieser geht auf extremen Flirtkurs. Meinung: Das Buch beginnt witzig, Fritzi als Protagonistin ist eine offenherzige, manchmal etwas grob gestrickte, Person. Der Schreibstil passt sehr gut zu dem Hauptcharakter: witzig, herzlich, offen und ehrlich, anfangs etwas rau, zwar mit bildhafter Sprache, dennoch nicht zu sehr ausschmückend. Dies ist ein großes Pluspunkt des Buches, denn mir haben der Charakter und die Sprache mit am meisten gefallen in dem Buch. Das große Manko ist die Unglaubwürdigkeit des Buches, auch wenn ich ein Fan von schicksalhaften Zusammenstößen bin, so ist es in diesem Buch unrealistisch überspitzt. Es kommen ziemlich harte Schläge in Fritzis Leben, es ist jedoch so, dass dies alles so leicht erzählt wird, dass man dennoch mit einem positiven Gefühl, durch das buch liest, daher finde ich das böse, schlimme Ende als eher unnötig, das hat mich nur irgendwie traurig gemacht und hat einfach nicht zur Grundstimmung des Buches gepasst. Ein schöner, runder Abschluss hätte viel besser gepasst. Das unglückliche Ende hat mir leider nichts gegeben, es hat mich nicht geflasht oder sonst irgendetwas, daher war es für mich unnötig. Die arme Anna :-(. Das buch wartet auf mit entzückenden Ideen, wie das Wurstkrokodil oder die Sache mit dem malatelier, was wirklich sehr süß ist. Ich liebe es, wenn Leute kreativ sind, vor allem, da Fritzi sehr pfiffig mit den verschiedenen Situationen umgeht, die ihr zunächst über den Kopf steigen, doch Fritzi wächst bemerkenswert gut in die Rolle hinein. Fritzi ist einfach sehr sympathisch, wobei sie die Sache mit Dario ziemlich überdramatisiert.  Mein persönliches Fazit ist. ein nettes, unterhaltsames Buch, mit einer unrealistischen Geschichte und einem unnötigen Ende, welches nicht so in der orm abgehandelt wurde, die ich erwartet hätte und dennoch habe ich das Buch sehr gerne gelesen. Von mir gibt es daher 4 Punkte.

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    • 2
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