Breed

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Inhaltsangabe zu „Breed“ von Chase Novak

Wenn der Traum vom Kind zum Albtraum wirdAlex und Leslie Twisden, vermögend, erfolgreich und glücklich verheiratet, sind zu allem bereit, um endlich Eltern zu werden. Ein obskurer Arzt in Ljubljana kann dem Paar tatsächlich helfen. Zehn Jahre später hat sich das einst prächtige Haus der Twisdens in einen Ort des Grauens verwandelt. Und obwohl Alex und Leslie ihre Zwillinge Adam und Alice über alles lieben, sperren sie sie nachts in ihren Zimmern ein. Denn sie wissen: Sie haben ihre Kinder zum Fressen gern …

Das war mir zu abgedreht.

— Popi
Popi

Spannende Flucht eines Zwillingspärchens vor ihren Eltern...

— Virginy
Virginy

Die Spannung lässt nicht nach!

— secretworldofbooks
secretworldofbooks

Erschreckende Vorstellung, aber nichts für mich

— Sassenach123
Sassenach123

Wenn Eltern Dich im wahrsten Sinne des Wortes zum Fressen gern haben.....ich habe dieses Buch verschlungen.

— Inkedbooknerd
Inkedbooknerd

Irgendwie wow und auch irgendwie verstörend das buch.

— koala85
koala85

Hat mich nicht so geflasht, wie erhofft.

— Kaisu
Kaisu

Die Grundidee fand ich klasse. Doch war das Buch sehr enttäuschend. Keine Spannung.

— Lotta22
Lotta22

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    Breed
    Virginy

    Virginy

    03. April 2016 um 18:50

    Es ist dunkel, als Adam und Alice aus ihrem Elternhaus fliehen, sie wollen nie wieder zurückkehren.Ein bißchen Wehmut schwingt trotzdem mit, denn eigentlich haben sie ihre Eltern ja lieb, aber es ist einfach nicht mehr sicher...Zehn Jahre zuvor ist das Ehepaar Alex und Leslie Twisden kurz davor, ihre Pläne für Nachwuchs endgültig auf Eis zu legen, was nutzt einem Geld in Überfluss, wenn man sich damit den Kinderwunsch nicht erfüllen kann.Zufällig treffen die beiden auf der Straße ein Pärchen aus ihrer Selbsthilfegruppe und die Frau ist tatsächlich schwanger.In Slowenien soll es einen Arzt geben, der verzweifelten Paaren zu Nachwuchs verhilft, mit einer hohen Erfolgsquote.Während Leslie schon kapituliert hat und die ganzen Experimente leid ist, will es Alex noch ein letztes Mal versuchen und so macht man sich auf den Weg nach Ljubljana.Die Behandlung ist merkwürdig, doch schon auf dem Rückflug fühlt Leslie sich schwanger.Vor den kommenden Nebenwirkungen hat man sie jedoch nicht gewarnt, immer größer wird der Appetit auf Fleisch und Blut und gerade nachts duften die Kinder so verführerisch lecker...In Chase Novaks "Breed" begleiten wir 2 Kinder auf der Flucht vor ihren Eltern, die sie zum Fressen gern haben.Bisher konnten die dem Drang widerstehen, aber wie lange wird das noch anhalten?Für Adam und Alice gibts von mir 4 von 5 Sternen...

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  • Rezension "Breed" von Chase Novak

    Breed
    secretworldofbooks

    secretworldofbooks

    08. February 2016 um 12:27

    Irgendwie lässt dieser Thriller von Chase Novak mich nicht zur Ruhe kommen.  Am Anfang plätscherte die Story nur so vor sich hin. Das sorgenfreie Leben des Anwalts Alex Twisden wird beschrieben , wie er lebt und dann seine Frau Leslie kennenlernt. Beide sind erfolgreich in ihrem Beruf ,nur privat fehlt etwas. Nachwuchs. Nach ettlichen Untersuchungen und Fehlschlägen diesbezüglich, erhalten sie von einen Bekannten die Anschrift eines Arztes in Slowenien. Dort angekommen will Leslie sich auf einmal nicht mehr behandeln lassen, aber Alex will so kurz vor dem Ziel nicht aufgeben. Schon in der Praxis beginnt der Höllentrip. Beide bemerken schon in der ersten Nacht nach der Behandlung ihre Veränderungen. Diese verschlimmern sich auch noch als sie zu Hause ankommen. Kurz darauf bekommt das Pärchen Zwillinge. Dann gibt es einen Schnitt in der Story und es geht weiter als die Kinder 10 Jahre alt sind. Nach außen hin sieht man nur eine nette Kleinfamilie ,aber zu Hause passieren seltsame Dinge. Nachts werden die Kinder in Ihren Zimmer eingeschlossen. Diese beklemmente Situation beschließen sie zu ändern und hauen eines Nachts ab. Nun beginnt Ihre Flucht und die Jagd .....

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  • Wenn deine Eltern Dich zum fressen gern haben, dann Lauf !!!!

    Breed
    Inkedbooknerd

    Inkedbooknerd

    Wenn deine Eltern Dich zum fressen gern haben, dann Lauf !!!! Zum Inhalt: Das reiche, erfolgreiche Paar Twisden hat alles was das Herz begehrt, Ruhm, Reichtum, Erfolg.Nur eines bleibt ihnen Verwehrt, der Segen ein Kind zu bekommen.  Durch Zufall erfahren sie von einem Arzt in Slowenien,  seine Erfolgschancen sind hoch, die ärztliche Behandlung makaber. Dennoch ist Leslie Twisden zu allem bereit und macht mit ihrem Mann Alex die weite Reise von Amerika auf sich um sich einer Behandlung hinzugeben. Kurze Zeit danach ist Leslie schwanger. Doch damit fangen die Probleme erst richtig an, die Behandlung zeigt auch Nebenwirkungen und bald stellen Alex und Leslie Twisden fest, sie haben ihre Kinder zum fressen gern.... Eigene Meinung: Anfangs hab auch ich das Gefühl gehabt das Buch muss man mögen oder nicht.Es war zwar unterhaltsam zu lesen, dennoch war der Schreibstil nicht so meins. Doch nach 100 Seiten wurde ich eines besseren belehrt.  Es war phantastisch. Ich habe dieses Buch regelrecht verschlungen und in drei Tagen beendet. Alex und Leslie bekommen Zwillinge, die inzwischen 10 Jahre alt sind. Meiner Meinung nach für 10 Jahre sehr reif! Adam und Alice wissen , irgendwie stimmt etwas mit ihren Eltern so ganz und gar irgendwas nicht.Zumal sie seltsame Verhaltensweisen an den Tag legen, kaputte Einrichtungsgegenstände zieren das Haus. Sie sperren die beiden abends in ihr Zimmer und Nachts hört Adam ueber sein Babyphone seltsame Geräusche aus dem elterlichen Schlafzimmer.  Es gibt nur eine Möglichkeit,  entkommen aus dem trauten Heim. Zuviel möchte ich nicht verraten, aber es ist ein sehr spannender Thriller. Er wird aus der Sicht der Twisdens geschrieben,  die immer mehr merken, das sie tierische Verhaltenszuege an sich merken.Sie lieben Blut und Fleisch, am liebsten Menschen und Tierfleisch, und das ihrer Kinder ganz besonders denn der slowenische geheimnisvolle Arzt hat bei der künstlichen Befruchtung viele Medikamente mit tierischen Inhaltsstoffen verwendet, zum Beispiel ein Gen der Meergrundel die ihre eigenen Kinder neigt aufzufressen. Um ihre Kinder vor sich zu schützen, sperren sie Adam und Alice Nachts ein und auch Menschen und Tiere in ihrem Keller um ihrem Hunger zu stillen und sich stattdessen an ihnen zu laben. Zum Teil schön blutig und brutal geschrieben.  Auch wird aus der Sicht von den Zwillingen geschildert und auch mit ihnen scheint irgendwie etwas nicht so zu sein wie mit anderen Kindern. Als den beiden die Flucht von Zuhause gelingt, kommt der Thriller so richtig in Fahrt und konnte mich mit Spannung und Grusel sehr begeistern. Für jeden Zombie und Horrorfan eine Leseempfehlung. Ich freu mich schon auf Band 2 , der Anfang 2016 erscheint.  Bewertung: 5 von 5 Sterne

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    • 2
  • Meine zweite Rezession

    Breed
    koala85

    koala85

    23. June 2015 um 20:38

    So habe heute das buch beendet und ich bin sehr überrascht.  Ein Ehepaar versucht auf allen medizinischen wegen ein Kind zu bekommen.  Es hat viel geld und nerven gekostet.  Und dann ist die Ehefrau an den punkt angekommen da sie nicht mehr will und kann.  Dich dann erfährt ihr Mann von einem Arzt in Slowenien der es schafft jedes paar schwanger zu bekommen ohne Ausnahmen. Als es dann soweit ist und sie schwanger wird nach der merkwürdigen Behandlung.  Beginnen die Veränderungen es macht beiden angst auch wenn er es nicht zeigen will. und als dann die Schwangerschaft dem ende neigt fragt sie sich was es mit ihr macht und sie hst angst. Jahre später als die kinder schon 10 jahre alt sind müssen Sie sich jede nacht in ihre Zimmer einsperren.  Um sich zu schützen,  doch vor was? Vor ihren Eltern den die haben sie gern zu gern. Den nämlich zum fressen gern. die kinder dürfen nichts über das Familie Geheimnis verraten. bis beide an den punkt kommen das es so nicht weiter gehen kann. und sie laufen weg. Weg von ihrem zuhause weg von ihren Eltern.  Doch wie soll es weiter gehen sie sind erst 10 jahre alt und sie spüren sie werden verfolgt, gejagt von ihren Eltern.  Ich muss sagen am anfang wollte ich es schon fast weglegen.  Es war etwas verstörend für mich so was zu lesen. Doch ich habe dem buch die Chance gegeben es bis zum ende zu lesen. Und ich muss sagen es hat sich gelohnt. an den schreib stil kann man sich gewöhnen.  Also ich kann es nur empfehlen.  Bitte entschuldigt das meine Rezension nicht perfekt ist. Doch ich bin noch kein profie. Aber ich denke mal jeder fängt klein an :) Lg 

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  • Rezension zu "Breed" von Chase Novak

    Breed
    kubine

    kubine

    Das Leben könnte so schön sein: Man lernt jemanden kennen, verliebt sich, es entwickelt sich eine ernsthafte Beziehung und irgendwann kommen die Kinder. Doch was, wenn die Natur einem einen Strich durch die Rechnung macht, der unerfüllte Kinderwunsch zur Besessenheit wird, dem selbst die Medizin machtlos entgegen steht? Wenn eine Fruchtbarkeitstherapie die nächste jagt, alle Möglichkeiten, auch die der Naturheilkunde, TCM und diverse andere Mittel, fehlschlagen? Wenn die schönste Nebensache der Welt nur noch nach Kalender terminiert ist, ohne Erfolg? So ergeht es Leslie und Alex Twisden. Das Ehepaar ist reich und erfolgreich, sie lieben sich sehr, aber Nachwuchs will sich partout nicht einstellen. Während Alex Adoption grundsätzlich ablehnt, möchte Leslie ihr altes, unbeschwertes Leben zurück – auch wenn das nur durch ein fremdes Kind möglich wäre. Als Alex von einem Doktor in Slowenien hört, der sensationelle Erfolge auf dem Gebiet hat, zögert er nicht lange. Spontan fliegt er mit seiner Frau, der er versprechen musste, dass das der allerletzte Versuch sein wird, nach Europa. Ohne zu wissen, worin diese neue Therapie besteht („Sie werden froh sein zu hören, daß die Injektionen von Dr. Kiš allesamt zu hundert Prozent organisch sind.“), lassen sich beide die schmerzhaften Injektionen verpassen. Kurz darauf ist Leslie schwanger. 10 Jahre später: Die Zwillinge Alice und Adam sind keine glücklichen Kinder. Sie haben kaum Kontakt zu anderen, nur in der Schule, Haustiere kommen und gehen und ihre Eltern sind merkwürdig. Adam beschließt dem auf den Grund zu gehen und was er erfährt, wird sein Leben für immer verändern: Seine Eltern haben ihn und seine Schwester nicht nur lieb, sie haben sie zum fressen gern... Hinter dem Pseudonym Chase Novak verbirgt sich der Autor Scott Spencer, der mit seinen Romanen schon ein Millionenpublikum begeisterte. Als Chase Novak gibt er sein Debüt mit einem Roman, der nicht nur spannend geschrieben ist, sondern auch ein Seitenhieb auf die immer rasanter voranschreitende Genforschung ist. In Zeiten, wo Genmanipulation alles möglich zu machen scheinen, zeigt er, zugeben auf etwas überdrehte Art, dass nicht immer der Zweck die Mittel heiligt. Seinen Protagonisten und dem Leser mutet er damit so einiges zu. Kann man sich anfangs noch gut in die Eltern Leslie und Alex hineinversetzen, kommen bald Fragen auf. Wie kann man sich auf eine Therapie einlassen, über die man rein gar nichts weiß? Wie gehen sie mit den gravierenden Veränderungen um, die kaum noch was von ihrer Persönlichkeit übriglässt? Warum versuchen sie nicht, Hilfe zu finden? Diese Fragen werden nur unzureichend und eher nebenbei geklärt. Dadurch bleiben die Eltern auch (außer am Anfang) nicht greifbar. Besser ist die Charakterisierung der Kinder gelungen. Die Ängste, die sie ausstehen, die verzweifelte Such nach Hilfe, die anfangs in Leere läuft, die Zerrissenheit zwischen der Liebe zu den Eltern und der Verzweiflung lassen den Leser mitfiebern und immer auf ein Happy-End hoffen. Das Buch enthält keine Kapitel. Die unterschiedlichen Erzählebenen sind innerhalb des Romans nur durch Absätze voneinander abgegrenzt. Trotzdem ist das ganze nicht verwirrend, da man sehr schnell merkt, auf welcher Ebene gerade berichtet wird. Die einzelnen Abschnitte sind auch nicht sehr lang, so wird die Spannung aufrecht erhalten, da man immer auf Antworten auf die Fragen hofft, die einem durch den Kopf gehen. Leider vergebens. So bleibt recht viel im Dunkeln und ich hätte mir an der einen oder anderen Stelle etwas Aufklärung erhofft. Gerade zum Ende hin überstürzen sich die Ereignisse, aber anstatt Antworten erwarten den Leser nur neue Fragen. Nichtsdestotrotz ist es ein Buch, was im wahrsten Sinne des Wortes unter die Haut geht. Man bleibt grübelnd zurück, ob Fortschritt wirklich immer gut ist. Oder ob es in Wirklichkeit nur ein Rückschritt ist...

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    • 2
    lord-byron

    lord-byron

    17. May 2015 um 01:12
  • "Breed"

    Breed
    Kaisu

    Kaisu

    25. January 2015 um 16:01

    6 Millionen Pärchen bleiben in Deutschland ungewollt kinderlos, das sagt zumindest eine Statistik der "Zeit" aus dem Jahre 2013. Viele versuchen es mit künstlicher Befruchtung. Teilweise werden die Kosten auch von Krankenkassen übernommen, teilweise bleiben die Paare auf den Kosten sitzen. Wie hoch mag dann diese Kinderlosigkeit auf die ganze Welt hochgerechnet sein? Auch Alex und Leslie Twisden aus Amerika können keine Kinder bekommen. Zu zahlreichen Ärzten, Heilpraktikern und Therapiestunden sind die bereits gegangen. Ihrem Ziel näher gekommen sind sie dabei nicht im geringsten. Wobei es ihnen nicht an Geld mangelt. In dieser Hinsicht bleibt den beiden keine Tür verschlossen. Irgendetwas in ihrem Körper will einfach nicht so, wie sie wollen. So kommt es, dass die Twisdens ein sehr eigenartiges Angebot annehmen und reisen zu einem Arzt nach Slowenien. Künstliche Befruchtung? Gibts das nich schon in zig anderen Büchern? Spontan fällt mir "Nur dein Leben" ein. Ein gut durchdachtes Buch, dessen Ende allerdings recht strange war. Simon Beckett und Michael Robotham haben sich ebenfalls mit diesen Thematiken beschäftigt. Doch bevor ich schwarze Wolken an den Himmel male, hat das hier vorgestellte Buch natürlich eine Chance verdient, sich zu behaupten. "Breed" ist übersichtlich in zwei Kapitel unterteilt und das erste davon endet bereits nach 75 Seiten. Entsprechend kann man sich vorstellen, wie rasant das Lesetempo ist, wenn man keine "sichtbaren" Unterbrechungen in Form von Abschnitten hat. Natürlich sind zahlreiche Absätze und Perspektivwechsel eingebaut. Es ist also kein Text ohne Punkt und Komma. Dennoch fühlt man sich fast gezwungen immer weiter zu lesen, bis alles endet.  Während des Leseflusses saugt man zahlreiche Ereignisse in sich auf. So hat die Befruchtung natürlich funktioniert und Leslie hat Zwillinge geboren. Einen Jungen und ein Mädchen. Beide sind inzwischen zehn Jahre alt und gehen regelmäßig zur Schule. Man könnte meinen, sie führen ein normales Leben. Doch weit gefehlt.   Während nämlich die beiden Kinder nämlich fleißig die Schulbank drücken, lümmeln die Eltern daheim in ihrer heruntergekommen Wohnung herum. Sie wirkt optisch so, als ob wilde Tiere darin hausen würden. Was überhaupt nicht so weit hergeholt ist. Irgendetwas war diesem Befruchtungscocktail beigemischt, was die animalischen Instinkte der Twisden geweckt hat. Diese sind sogar so stark, dass sie ihre Kinder abends einsperren müssen, damit sie diese nicht zum Nachtisch verspeisen. Von einer wohlhabenden gut situierten Ehe kann also schon lange keine Rede mehr sein. Wie sich das alles letztlich entwickelt und ob die Kinder eine reele Chance auf ein richtiges Leben, ohne Fenstergitter führen können, zusammen mit ihren Eltern, darf jeder selbst herausfinden. Chase Novak entführt den Leser selbstverständlich auch in die Welt außerhalb der Wohnung und dort lauern einige Überraschungen, die nicht immer gut ausgehen. Für den Grusel und Ekelfaktor wird also recht gut gesorgt, was auch an den detailierten Beschreibungen liegt, die der Autor im richtigen Moment einsetzt. Als echten "Horror" würde ich das Buch dennoch nicht betiteln. Es befindet sich eher drei Stufen davor. Leider bleiben am Ende viel zu viele Fragen offen und es wird ab und an - für meinen Geschmack - mit Handlungen übertrieben. Ebenso sind manche Geschehnisse unlogisch und sorgen für Stirnrunzeln, selbst für einen fiktiven Thriller. Unterhalten habe ich mich dennoch gefühlt, weswegen ich das Buch auch bis zum Schluss durchgelesen habe. Ich würde es als seichte Horror-Lektüre bezeichnen, die noch in den Hauspuschen steckt. 6 von 10 Punkten

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  • Sehr enttäuschend bei der guten Grundidee...

    Breed
    Lotta22

    Lotta22

    03. January 2015 um 15:57

    Alex will nichts sehnlicher als einen Erben. Sein Haus, mitten in Manhattan, befindet sich mitsamt der Einrichtung seit 200 Jahren in Familienbesitz. Leslie wollte eigentlich nie Kinder, doch lässt sie sich von Alex überreden. Sie probieren jede erdenkliche Methode aus. Zehn Jahre später haben die Zwillinge Adam und Alice Angst vor ihren Eltern. Sie sperren sie nachts in ihren Zimmern ein. Sie verstehen nicht wieso und fürchten sich vor den nächtlichen Geräuschen im Haus. Das Buch ist in zwei Teile unterteilt. Der erste kurze Teil war sehr amüsant geschrieben und es war nicht genau klar, worauf das ganze hinaus laufen wird. Die Atmosphäre war wirklich angenehm beschrieben und man verstand die einzelnen Figuren. Leider ändert sich das ganze mit dem Zeitsprung zum zweiten Teil hin. Ich habe keinerlei Spannung empfunden, für einen Thriller ziemlich enttäuschend und das Einzige was an dieses Genre erinnert sind einige bizarre und ekelhafte Darstellungen. Dort verlieren die Charaktere ihre gute Darstellung. Alex und Leslie versteht man immer weniger, während man für Adam und Alice Mitleid empfindet. Aber auch deren Handlungen spiegeln vielleicht unüberlegtes Handeln wieder, doch der Funke wollte nicht überspringen. Das Buch fand ich wirklich sehr enttäuschend. Bei der Grundidee habe ich wahrscheinlich viel zu viele Vorstellungen im Vorhinein gehabt, die allesamt unerfüllt blieben. 

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  • Spannende Idee, deren Umsetzung mich nicht überzeugt

    Breed
    bieberbruda

    bieberbruda

    22. December 2014 um 09:00

    Der Klappentext und das Cover von Breed versprechen einen schönen, schaurigen Roman. Leider wurde das Buch den Erwartungen nicht gerecht... Zur Story: Das gut situierte Paar Alex und Leslie Twisden ist glücklich verheiratet. Um das Leben perfekt zu machen, fehlt nur noch der (vor allem von Alex) erwartete Nachwuchs. Das Paar unterzieht sich sich unzähligen Tests und nimmt an Selbsthilfegruppen teil. Doch obwohl beide kerngesund sind, erfüllt sich der Kinderwunsch nicht. Als Leslie diesen Wunsch aufgeben will, erhält Alex den Tipp, dass ein slowenischer Arzt das Unmögliche möglich machen kann. Und tatsächlich: Leslie wird nach der merkwürdigen Behandlung schwanger und bringt sogar Zwillinge auf die Welt! An dieser Stelle unterbricht das Buch und man lernt die nun 10-jährigen Zwillinge Alice und Adam kennen. Beide werden nachts in ihren Zimmern eingesperrt und hören merkwürdige Geräusche. Als die Angst vor den eigenen Eltern immer größer wird, brechen die beiden aus den Zimmern aus und fliehen in die Nacht. Eine spannende Flucht beginnt...doch entkommen die beiden den Eltern oder werden sie tatsächlich - wie befürchtet - von ihnen gefressen? Meine Meinung: Die Idee des Buches finde ich sehr spannend. Aus Filmen kennt man ja die Angst vor den eigenen, gruseligen Kindern. Aber dass die Eltern ein dunkles Geheimnis haben, ist recht selten. Das Buch beschwört deshalb ein regelrechtes Horrorszenario: Kann man den Menschen vertrauen, denen man sein Leben verdankt und denen man ungeschützt ausgeliefert ist? Durch die Flucht der Zwillingen erfährt man zudem, dass es noch weitere Kinder mit einem ähnlichen Schicksal gibt. Das hätte meiner Meinung nach spannend werden können, aber ab diesem Punkt wurde das Buch plötzlich ziemlich langweilig. Irgendwie passiert nichts neues mehr. Ich bin eigentlich ein Fan von subtilen Horror und hatte diesen auch hier erwartet. Anfangs hatte ich deshalb großen Spaß beim Lesen, aber später stürzte sich der Autor in zu viele blutige Effekthascherei. Zusätzlich fand ich das Ende nicht wirklich befriedigend - es bleiben viel zu viele Fragen unbeantwortet. Übrigens: Auch wenn auf dem Cover das Wort "Thriller" steht, erhält man einen Gruselroman. Ich habe nichts anderes erwartet, aber diese Benennung könnte die Leser enttäuschen und falsche Erwartungen wecken. Fazit: Was super begann, konnte mich letztendlich nicht überzeugen. Eigentlich lese ich gerne Bücher dieser Arzt, aber hier wurde ich enttäuscht. Aus diesem Grund kann ich dem Buch leider nur 2,5 Sterne geben (vor allem für die tolle Grundidee der Story).

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  • DIE RICHTIGE LEKTÜRE FÜR SCHWANGERE?

    Breed
    MamaBuecherschrank

    MamaBuecherschrank

    Nach außen hin aben Alex und Leslie alles, was man sich nur wünschen kann: sie haben ein wunderschönes Haus in einer noblen New Yorker gegend, sind beide sehr erfolgreich im Job und führen trotz des recht großen Altersunterschieds eine glückliche Ehe. Nur eins fehlt den beiden: sie wünschen sich sehnlichst ein Kind, aber alle Versuche bleiben erfolglos. Bis Alex von einem seltsamen Arzt im Slowenien hört. Das Ehepaar macht völlig überstürzt einen Termin und unterzieht sich einer recht schmerzhaften Therapie bei diesem recht seltsamen Arzt. Tatsächlich wird Leslie schwanger.  Zehn Jahre Später: Alex und Leslie haben Zwillinge bekommen. Aber das Glück ist nur oberflächlich: beide haben sich stark verändert, und ein übermäßiger Haarwuchs ist da noch das kleinste Problem. Ihre eigenen Kinder haben Angst vor ihnen. Tags über sind sie liebevolle Eltern, aber über Nacht schließen sie ihre Kinder ein, und die Zwillinge ahnen schreckliches...  Ein solides Lesevergnügen für Horrorfans. Langsam aber stetig baut sich hier die Spannung auf. Die Story selbst fand ich nicht sonderlich überraschend, aber doch gut inszeniert. Schade eigentlich. Die Idee war gut, hätte aber meiner Meinung nach noch einiges mehr zu bieten.  Trotzdem danke an Beate (Lord Byron) die mir blutrünstigem Wesen dieses Buch als "Babybauchlektüre" empfohlen hat

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    • 2
  • Fataler Kinderwunsch

    Breed
    Spatzi79

    Spatzi79

    Alex und Leslie Twisden sind eigentlich ein wohlhabendes glückliches New Yorker Ehepaar. Nur eins fehlt ihnen, ein Kind. Trotz diverser Therapien und Versuche konnte Leslie bisher nicht schwanger werden. Als sie von einem obskuren Arzt in Slowenien mit unglaublicher Erfolgsrate hören, beschließen sie einen allerletzten Versuch und machen sich auf nach Ljubljana. Und tatsächlich scheint es so, als könnte Dr. Kis ihnen ihren lange gehegten Wunsch erfüllen – doch um welchen Preis? Zurück in New York stellen sie beunruhigende Veränderungen fest... Das Buch lässt mich nach dem Lesen ein wenig zwiegespalten zurück. Einerseits hat mir insbesondere der Anfang sehr gut gefallen. Der ironisch-distanzierte Schreibstil des Autors ist zuerst ein bisschen gewöhnungsbedürftig, hat mir beim Lesen aber des Öfteren ein Schmunzeln entlockt und mir dann doch recht gut gefallen. Damit sind wir aber dann auch schon am Kritikpunkt: so wirklich ernstnehmen konnte ich das Buch die meiste Zeit absolut nicht. Die Geschichte an sich war zwar gruselig, aber trotzdem wirkte sie an vielen Stellen eher komisch. Wer Sarkasmus mag, wird hier bestens bedient. Vieles reißt der Autor nur leicht an, als Leser muss man schon seine Phantasie spielen lassen. Im ersten Drittel des Buches gelingt dies auch ziemlich gut, die bedrohliche gruselige Stimmung baut sich hier langsam, aber unaufhaltsam auf… verpufft dann aber leider immer mehr. Die der Handlung zugrundeliegende Idee an sich fand ich wirklich nicht unspannend, allerdings kämpft das Buch insbesondere im letzten Drittel dann doch mit ziemlichen Längen. Auch logisch gibt es leider einige gravierende Lücken in der Geschichte. Das Ende lässt reichlich Fragen offen und kommt recht abrupt daher. Insgesamt ganz kurzweilige Unterhaltung, die aber keinen tieferen Eindruck hinterlassen wird. Wer echten Horror erwartet, ist hier wohl falsch, als Horror-Satire hingegen kommt das Buch ganz gut.

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    • 2
  • Eher enttäuschend

    Breed
    Carol-Grayson

    Carol-Grayson

    23. January 2014 um 00:24

    Das gut situierte Ehepaar Twistden sucht vergeblich, einen Erben in die Welt zu setzen, doch alle Bemühungen laufen ins Leere, bis ein dubioser Arzt sie im fernen Ljubljana mit einer unorthodoxen Methode behandelt. Daraufhin werden sie tatsächlich mit Drillingen schwanger, von denen aber nur zwei Kinder gesund sind. Das dritte ist verkrüppelt und soll "entsorgt" werden. Im Laufe der kommenden Jahre entwickeln sich die Twistdens immer mehr zu raubtierhaften Wesen, die ihre eigenen Kinder in Gefahr bringen. Ihre Zwillinge laufen schließlich von zu Hause weg und stellen fest, dass es noch mehr Kinder ihrer Art gibt.  Die Geschichte könnte richtig gut sein, wenn sie anders umgesetzt worden wäre. Wenn mich der Schreibstil hätte packen können. Doch man fühlt sich als Leser eher wie ein erzwungener Beobachter, obwohl das Buch in der Gegenwart geschrieben wurde. Es ist eine Erzählung, die schocken soll - aber eben NUR eine Erzählung. Eher eine grobe Skizze mit Akzenten auf vereinzelte Horrorelemente. Enttäuschend trotz des spannenden Klappentextes und der an sich guten Idee. Daher nur zwei von fünf Punkten. 

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  • Breed

    Breed
    nati3000

    nati3000

    09. September 2013 um 23:49

    Alex und leslie twisden versuchen seit einiger zeit ein kind zu bekommen.Leider scheitert jeder versuch kläglich,bis sie von einem arzt in slowenien hören der das  mit einer  ziemlichen sicherheit möglich machen kann. Das buch hat mich sofort angesprochen sehr gelungenes cover!  Die story hat ihre makel,aber mir hat es ziemlich gut gefallen und der horror war präsent. Leider wurde mir bei manchen passagen die meines erachtens die spannung hätten heben können zu sehr durchgehetzt(zb kinder sind schon 10) wie liefen die jahre ab? kaum erklärung...hätte ich gerne gelesen. Ansonsten Top Buch!

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  • Leserunde zu "Breed" von Chase Novak

    Breed
    Daniliesing

    Daniliesing

    Ein Buch muss euch packen und bis zur letzten Seite nicht mehr loslassen? Ihr möchtet am Ende erst langsam und atemlos daraus wieder auftauchen? Dann macht euch bereit für "Breed" von Chase Novak, denn dieser Thriller hat es wirklich in sich! Zusammen mit dem Hoffmann und Campe Verlag suchen wir mutige Leser, die keine Angst vor einer düsteren und richtig packenden Handlung haben. Werdet Testleser und lasst euch von "Breed" fesseln! Mehr zum Inhalt: Wenn Eltern zu Monstern werden - in Manhattan wird der Traum vom Baby zum Alptraum. Alex und Leslie sind zu allem bereit, um ein Kind zu bekommen. Als sie von den Erfolgen eines obskuren Arztes in Ljubljana hören, fahren sie hin - und kurz darauf wird Leslie wirklich schwanger. Aber ihr Körper verändert sich schneller als erwartet, und auch Alex spürt die Folgen der seltsamen Injektionen. Eigentlich führen Alex und Leslie ein schönes Leben: tolle Jobs, ein großes Haus an der Upper Eastside von Manhattan, eine glückliche Ehe. Aber Alex wünscht sich nichts mehr als ein Kind. Die Suche nach neuen Behandlungsmethoden wird für ihn immer mehr zur Obsession, und er ist überglücklich, als Leslie schließlich schwanger ist, trotz der Veränderungen, die auch er nach der schmerzhaften Behandlung spürt und die er zu ignorieren versucht. Zehn Jahre später führen die Zwillinge Alice und Adam ein seltsames Doppelleben: Ihre Eltern lieben sie über alles, sperren sie aber jede Nacht in ihre Zimmer ein. Aus dem Keller dringen furchtbare Geräusche. Verzweifelt versuchen die beiden Kinder, herauszufinden, wer ihre Eltern sind. Aber die Wahrheit über Alex und Leslie hat einen hohen Preis ...→ Hörprobe Jetzt seid ihr neugierig auf dieses schaurig gute Buch geworden? Dann nutzt gleich eure Chance und bewerbt euch als Testleser für "Breed" von Chase Novak. Wir vergeben insgesamt 25 Leseexemplare unter allen, die im Gewinnfall bereit sind, sich zeitnah nach Erhalt des Buches am Austausch hier in den Leseabschnitten zu beteiligen sowie abschließend eine Rezension zu schreiben. Beantwortet für eure Bewerbung nur noch folgende Frage bis einschließlich des 13. März 2013: Wenn man auf natürlichem Wege keine Kinder bekommen kann, was darf man eurer Meinung nach alles tun, um sich einen Kinderwunsch trotzdem zu erfüllen und was geht euch persönlich zu weit?

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    • 452
  • Stimmig aufgebaut

    Breed
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    28. May 2013 um 13:22

      Der erste Hamster, schon leicht verwest, schmeckt köstlich. Wie Alex Twisden feststellen wird.   Wie er dahin gelangt ist? Eine längere Geschichte, kann man sagen. Denn eigentlich wollte Alex nur ein Kind. Eine Fortführung der alterwürdigen Familienreihe, die ihn als erfolgreichen Anwalt in dieses herrschaftliche Haus in New York hineingeboren hat. Die passende Frau hat er gefunden, tiefe Liebe verbindet ihn und seine Frau Leslie. Aber die Krönung fehlt.   Alles haben die beiden bereits versucht, inklusive ihrer Selbsthilfegruppe, dem „Befruchtungsverein“, wie Alex dies spöttisch nennt. Doch dann wird ein Paar dort schwanger. Für die Information, wie das geschehen konnte, zahlt Alex, keine Frage.   Die Reise nach Slowenien, der heruntergekommen und verrückt wirkende Forscher, die Injektionen, wobei der alte Mann nur was von „Grundel“ murmelt. Eine der vielen (verhängnisvollen) Zutaten des Elixiers, so scheint es. Zutaten mit Folgen, so scheint es dann nicht, so stellen es Alex und Leslie umgehend fest, als sie ihr Hotelzimmer wieder betreten. Wunderbare Folgen, einerseits, denn Leslie wird schwanger. Merkwürdige Folgen auch, denn warum sprießen bei beiden die Haare in solch unglaublicher Fellform? Woher kommt die kaum zu beherrschende Aggression? Und dieser Hunger auf merkwürdige Dinge?   Langsam, aber durchaus spannend und bedrohlich führt Novak den Leser auf diese „Reise der Wandlung“. Keine unbedingt neuen Elemente sind es, die er seinem Horror Roman zugrunde legt. Spätestens seit Kafka ist das Motiv des sich verwandelnden Menschen intensiv bekannt. Aber die Grundlagen, die Novak schafft, die spezielle Ausrichtung des „Hungers“, der entsteht, die Folgen für die Kinder, auch wenn nicht alles der Logik folgt (wie auch bei einem Horrorroman?), durchaus spannend und drastisch erzählt Novak seine Geschichte von Hoffnung, Sehnsucht, Verwandlung, Liebe, Bedrohung. Allein schon die Beschreibungen der Wohnräume, das Ergehen des besagten „ersten Hamsters“, der langsame Verlust der Kontrolle, Flucht und Verfolgung, Menschen, die versuchen zu helfen und Kämpfe, die Blut kosten, all das sorgt für eine intensive Atmosphäre, in welcher der Leser in seinen Sympathien und Antipathien gehörig hin- und hergeworfen wird.   Zudem versteht Novak das „Handwerk des Schreibens“. Ein differenzierter Wortschatz, zur rechten Zeit sich aufbauende Spannungskurven und filmreif beschriebene Verfolgungsjagden, Kämpfe, Sackgassen, Fluchten, all das liest sich sehr flüssig und dicht. Vielleicht allerdings ein wenig zu sehr auf „da Auge“ fokussiert, zu sehr nach einer Verfilmung fast schon rufend und, in diesen Szenen, dann zu wenig hintergründig und emotional spannend.   Wie dann Novak zum Ende hin Hoffnungen erzeugt und weiter damit umgeht, wie sich dies alles auflösen wird, darauf wiederum arbeitet das Buch stringent hin.   Ein spannender, die Figuren gut treffender Thriller, der drastische Momente nicht auslässt, aber nicht nur in den teils brutalen, hier und da auch ekelerregenden Schilderungen sein Heil sucht, sondern seine besonderen Momente im Aufbau der Spannung auf diese Ereignisse hin hat. Es hat schon Klasse, wie Novak den „Weg in den Keller“ von Alex und Leslies Seite her aufbaut. Da muss er gar nicht mehr zu genau hinsehen, was da im Keller dann passiert.

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  • Spannende Idee - langatmiges Buch

    Breed
    Belisama

    Belisama

    22. May 2013 um 16:31

    Alex und Leslie sind ein Paar wie aus dem Bilderbuch, jung, hübsch, erfolgreich und verheiratet. Doch vor allem Alex fehlt zum perfekten Glück noch etwas Entscheidendes – ein leibliches Kind. Nachdem das Paar alle erdenklichen Mittel ausprobiert hat und sich der Nachwuchs nicht einstellen will, hören sie von einer neuen Therapie in Slowenien. Diese eher unkonventionelle Methode hat letztendlich Erfolg, zeigt aber auch schnell ungeahnte Nebenwirkungen. Die Geschichte an sich ist originell und verspricht erst einmal Spannung. Der Klappentext verrät ja auch schon, welches Problem Alex und Leslie haben und wie die beiden es erfolgreich lösen wollen, so dass das Buch lange braucht, um wirklich an Fahrt aufzunehmen. So richtig spannend wird es aber nicht. Dem Leser stellen sich einfach zu viele unbeantwortete Fragen, die den Protagonisten zu keiner Zeit Kopfzerbrechen bereiten.  Letztendliche gibt es auch am Ende keine zufriedenstellende Auflösung, sondern noch viel mehr Fragen. Die vom Autor benutze Sprache bleibt oft sehr nüchtern und sachlich, ich würde sagen beobachtend und beschreibend. Selten werden Gefühle so beschrieben, dass man als Leser mitfühlen kann. Das führt bisweilen zu einer sehr subtilen, trockenen Art von Humor, die mir sehr gut gefallen hat. Für Fans von skurrilen Geschichten dürfte ‚Breed‘ eine ordentliche Geschichte sein. Allen die sich von einem Thriller Spannung und Gruselmomente wünschen, rate ich eher ab, da das Buch zwischen einzelnen Schockelementen langatmig daherkommt. Ich selbst habe mir etwas mehr von der Geschichte versprochen und musste mich für die Leserunde durchmühen und bin daher enttäuscht.

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