Chase Novak Brood

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Inhaltsangabe zu „Brood“ von Chase Novak

Vor dreizehn Jahren wurden Adam und Alice Twisden mit Hilfe einer radikalen Fruchtbarkeitstherapie geboren, für die ihre Eltern einen hohen Preis bezahlten: Sie verwandelten sich in barbarische Monster und kamen schließlich um. Als Alice und Adam kurz vor der Pubertät stehen, merken sie, wie sich auch ihre Körper verändern. Sie wollen ein normales Leben führen und müssen täglich gegen ihre Triebe kämpfen. Und sie lernen andere Jugendliche kennen, die so sind wie sie und ein mörderisches Spiel spielen ...

Hat mich gefesselt.

— OmaInge
OmaInge

Der Autor hat sich mit dieser Geschichte leider verzettelt. Es gibt keinen roten Faden und es ist einfach zuviel.

— Literaturchaos
Literaturchaos

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  • Thriller mit Gruselfaktor

    Brood
    OmaInge

    OmaInge

    01. March 2016 um 19:19

    Eigentlich ist das Buch eine Mischung aus Mystery, Horror und Thriller. Die Zwillinge Adam und Alice sind nach dem Tod ihrer Eltern von ihrer Tante Cynthia Kramer adoptiert worden. Aus dem von Cynthia gewünschte harmonische Familienleben wird nichts. Die beiden Kinder werden von Unbekannten gejagt und haben zu niemandem Vertrauen. Cynthia hat das Elternhaus der Kinder renovieren lassen um Ihnen das gewohnte Heim zu erhalten. Aber das Haus hat ein schreckliche Vergangenheit. Ehrlich gesagt hätte ich es aufgrund des Klappentextes nicht gelesen. Als ich dann mit der Lektüre angefangen hatte war es um mich geschehen. Spannend bis zum Schluss. Der Schreibstil ist flüssig und die Handlung so spannend, dass bei mir keine Leseunlust aufgekommen ist. Allerdings wird diese Art von Thriller trotzdem nicht zu meiner Lieblingslektüre.

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  • Durchaus spannend - konnte mich leider dennoch nicht überzeugen

    Brood
    Literaturchaos

    Literaturchaos

    13. January 2016 um 16:40

    Zugegeben, dieses Buch hat mich ein wenig ratlos zurückgelassen. Stellenweise bin ich bei der Lektüre wirklich gut unterhalten worden, aber....nun ja, stellenweise habe ich mir auch gefragt, was genau der Autor mir hier eigentlich vermitteln will. Meiner Meinung nach hat er sich bei "Brood" immens verzettelt. Offensichtlich hatte er zu viele Ideen, die er alle irgendwie unterbringen wollte und so ist keine klare Linie zu erkennen, denn es gibt in diesem Roman einige Handlungsstränge, die ins Leere laufen und selbst das Ende ist offen. Und dann die Hauptprotagonisten! Dazu muss ich allerdings etwas weiter ausholen: "Brood" hatte einen Vorgänger-Band namens "Breed". In diesem ersten Band wurde die Geschichte des Ehepaares Twisden erzählt, zweier reicher New Yorker, die sich nichts sehnlicher wünschten als Kinder. Da Mrs.Twisden aber trotz diverser Versuche, Hormontherapien usw. einfach nicht schwanger wurde, entschied sich das Paar für einen letzten verzweifelten Schritt und unterzog sich in Slowenien einer radikalen Fruchtbarkeitstherapie. Diese Therapie muss äußerst schmerzhaft und sehr dubios gewesen sein - das Ergebnis waren jedoch die heißersehnten Zwillinge Alice und Adam. Die Eltern bezahlten für die Erfüllung ihres Wunsches allerdings einen sehr hohen Preis: Sie mutierten zu Bestien. Die Fruchtbarkeitstherapie machte aus ihnen regelrecht Tiere, die irgendwann nur noch ihren niederen Instinkten folgten: Töten und fressen. Zuerst Tiere, dann Menschen. Alice und Adam mussten Angst um ihr Leben haben und flohen von zuhause. Die Eltern kamen zu Tode und das luxuriöse 16-Zimmer-Haus am Central Parc glich einem Schlachtfeld. Hier beginnt nun "Brood". Mrs.Twisdens Schwester Cynthia erstreitet das Sorgerecht für die Zwillinge und zieht mit ihnen in das mittlerweile renovierte Elternhaus. Cynthia hat sich immer Kinder gewünscht und malt sich ein tolles Leben mit Alice und Adam aus. Obwohl sie "nur" ihre Tante ist, liebt sie die beiden von ganzem Herzen und möchte alles geben, damit die Schrecken der Vergangenheit in Vergessenheit geraten. Doch Alice und Adam - mittlerweile kurz vor der Pubertät - sind keine normalen Kinder.... Und hier hat der Autor nun etwas zu tief in die Überraschungskiste gepackt, denn er wartet mit einer Kuriosität nach der nächsten auf. Eigentlich sollte dieses Buch ein Thriller mit Gruselelementen sein, für mich ist es jedoch eher Fantasy. Ziemlich alberne Fantasy. Alice und Adam tragen das Erbgut ihrer Eltern in sich. Noch dazu gibt es viele andere Kinder wie sie; Kinder, die irgendwann aus ihrem Zuhause geflohen sind, da sie Angst vor ihren eigenen Eltern haben mussten. Angst haben mussten, bei lebendigem Leib gefressen zu werden. Diese Kinder haben sich in Banden organisiert und leben in der Gegend um den Central Parc. Manche von ihnen leuchten im Dunkeln (!!!), manche haben eine extreme Körperbehaarung, manche rennen auf allen Vieren und manche haben sich schon wieder fortgepflanzt und Babys mit Flügeln (!!!) geboren. Selbstverständlich flattern diese Babys auch fröhlich durch die Gegend.... "Was sind wir, Rodolfo?", sagte sie. "Ich meine, mal ehrlich, was zur Hölle sind wir eigentlich?" - Zitat Seite 70 Diese Kids sind sich durchaus bewusst darüber, dass sie nicht normal sind und dass etwas in ihnen schlummert, das besser niemals ausbrechen sollte. Sie versuchen, möglichst unsichtbar zu bleiben, was nicht immer hinhaut. Denn auch der Wissenschaft ist schon aufgefallen, dass man es hier mit einem unbekannten Erbgut zu tun hat, das es zu erforschen gilt. Dass die Kinder sich nicht freiwillig für diese Zwecke zur Verfügung stellen, muss ich nicht extra erwähnen. Anführer Rodolfo ist zudem ziemlich geschäftstüchtig, denn er dealt mit Blut. Ja. Richtig. Mit dem Blut der Kinder, das nach der Einnahme eine bessere Wirkung erzielt als Viagra und Kokain zusammen. Die reichen und vor allem alten New Yorker sind fleißige Abnehmer und so hat Rodolfo schon ein beträchtliches Vermögen angehäuft. Worum es in diesem Buch eigentlich geht? Um zu vieles. Das ist ja das Problem. Es gibt keinen roten Faden, der sich durch die Geschichte zieht. Mehrere Handlungsstränge werden angefangen und dann nicht zuende gebracht, mehrere Begebenheiten sind einfach völlig unlogisch. Obwohl der Autor durchaus spannend schreiben kann und mich auch an einigen Stellen gut unterhalten hat, konnte er mich mit "Brood" leider überhaupt nicht überzeugen.

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