Chef Ramzi Chef Ramzis Arabisches Kochbuch

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Inhaltsangabe zu „Chef Ramzis Arabisches Kochbuch“ von Chef Ramzi

"Wir versprechen: Traumhaft!" (EURABIA, Dez. 2012) "Das Buch ist vor allem für Einsteiger in die arabische Küche hervorragend geeignet. […] Die Rezeptseiten zeichnen sich durch ein klares Layout, übersichtliche Zutatenlisten, nachvollziehbare Arbeitsanweisungen und das Fehlen von Schnickschnack aus." (Deutsch-Maghrebinische Gesellschaft, März 2013) „Essen ist Glück“ Chef Ramzi Chef Ramzi, der berühmte Fernsehkoch, ist davon überzeugt, dass die Liebe zum Essen Menschen einander näher bringen kann. In diesem Buch weiht er Sie in die Geheimnisse der traditionellen arabischen, vor allem der libanesischen Küche ein, die von würzigen Kibbeh bis hin zu süßer Baklawa reicht. Tauchen Sie ein in die alte Kochkultur des Libanon, einem Land immerwährender Tagundnachtgleiche, in dem auf grünen, weichen Böden zahlreiche Obst- und Gemüsesorten gedeihen, Hühner, Schafe, Ziegen und ab und an sogar Schweine gezüchtet werden. Das Buch, hier erstmals in deutscher Übersetzung, wurde bisher über 150 000 mal verkauft und erhielt in der französischen Ausgabe 2003 den Preis „Bestes arabisches Kochbuch der Welt“.

Sehr ansprechend!

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    Chef Ramzis Arabisches Kochbuch
    Sommerregen

    Sommerregen

    30. December 2016 um 17:20

    Dieses deutsch-arabische Kochbuch gliedert sich in die Kapitel "Grundlegendes und Wissenswertes", "Der lächelnde Koch", "Mezzeh - Vorspeisen", "Kibbeh - Hackfleischgerichte", "Hauptgerichte", "Süßspeisen und Gebäck", "Wegweiser für die libanesische Küche", "Deutsches Rezeptverzeichnis"; danach folgen die erklärenden Kapitel auf Arabisch, auch richtiger Weise in umgekehrter Reihenfolge."Gemeinsam zu essen und landestypische Gerichte anderer Länder kennenzulernen, kann Brücken zwischen Völkern schlagen und sie einander näherbringen." (S.9)In dem Vorwort wird die arabische Welt vom Autor anhand seiner Heimat, dem Libanon, beschrieben sowie ein wenig erklärt - und mit ihr ihre Küche. Diese bilde eine Brücke zwischen Orient und Okzident, da aus allen Teilen der Welt Menschen der üppigen Vegetation und des sauberen Trinkwassers wegen hier sesshaft wurden. Da im Libanon auf diese Art viele große Kulturen aufeinandertrafen - von Griechen, Byzantinern, Römern, Phöniziern über Türken bis hin zu den Franzosen - bereicherten sie die Kultur immer weiter.Trotz dieser vielfältigen Einflüsse, habe sich die libanesische Küche aber dennoch ihre traditionelle Eigenart bewahrt. Da er der Auffassung ist, dass das Ausprobieren und Weitervermitteln der (Ess-) Kulturen zu einem besseren Verständnis und mehr Respekt beiträgt, möchte Chef Ramzi mit diesem Buch sein "kulinarisches Erbe" (S. 10) an den Leser weitergeben. Darauf folgen noch ein paar Passagen zum Autor und seiner Familie, seiner Heimat, der Küche sowie einzelne Kindheitserinnerungen. Nach dieser ansprechenden Einführung war ich auf die Rezepte äußerst gespannt.Diese sind, wie bereits erwähnt, in die Themen "Mezzeh - Vorspeisen", "Kibbeh - Hackfleischgerichte", "Hauptgerichte" und "Süßspeisen und Gebäck" unterteilt.So kann man sich über vielfältige Gerichte und Geschmacksrichtungen freuen. Besonders gefallen haben mir "Fatayer bi Sabanikh - Libanesische Teigtaschen mit Spinat" (S.29), "Vegetarische Kibbeh mit einer Füllung aus Zwiebeln und Pinienkernen" (S. 72), "Kushari - Vegetarisches Reisgericht aus Ägypten" (S.101), "Umm Ali - Ägyptischer Brotpudding" (S. 124) und "Nammura - Libanesischer Griesskuchen" (S.139).Die Rezepte sind stets zwei geteilt: Rechts ist es auf arabisch abgedruckt, links auf Deutsch. Unter dem Namen befindet sich eine kleine Einführung, die beispielsweise eine Erklärung, eine Beschreibung, eine Hilfestellung oder eine Variationsmöglichkeit umfasst. Sehr übersichtlich gestaltet sind die Zutatenliste und die Anleitung an sich. Die meisten Rezepte umfassen nicht viele Schritte und lassen sich daher auch problemlos in den Alltag einbinden. Selbstverständlich findet man ebenfalls aufwendigere Gerichte, bei denen sich der Zeitaufwand lohnt. Alles ist sehr verständlich erklärt und auf den Punkt gebracht, sodass keine weiteren Fragen aufkommen und keine Unsicherheiten bestehen.Auffallend ist darüber hinaus, dass die Mengen immer groß gewählt sind, sodass die Rezepte meist für zehn Portionen konzipiert sind.Vor Öl und Zucker sollte man allerdings keine Angst haben, wobei sich diese ja auch etwas an den eigenen Geschmack anpassen lassen.Meines Erachtens äußerst gelungen ist die Gestaltung des Buches, da viele schöne Fotografien und kleine Ornamente zur Verzierung das Durchblättern bereits zu einem Genuss machen.Wer also in die arabische Küche im Allgemeinen und die libanesische Küche im Besonderen eintauchen möchte, wird an diesem Werk seine Freude haben. Viele abwechslungsreiche Rezepte, verständliche Anweisungen und schöne Einführungen erwarten den Kochbegeisterten. Ideal zum Abtauchen in eine andere Welt, auch dank der aufwendigen Gestaltung.

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  • Rezension zu "Chef Ramzis Arabisches Kochbuch" von Chef Ramzi

    Chef Ramzis Arabisches Kochbuch
    Büchernische

    Büchernische

    17. November 2012 um 13:44

    Mein geliebter Vater hat mich gelehrt: “Du hast es in der Hand, was du gibst – alles, was du nicht gibst, hat dich in der Hand.” Ich übergebe Ihnen heute mein kulinarisches Erbe. – Seite 10 (Vorwort) .............................................................................. Ramzi Choueiry, besser bekannt als der lächelnde Fernsehkoch Chef Ramzi, begeistert seine Zuschauer mit arabischen Köstlichkeiten seines Heimatlandes Libanon. Bereits mit sechs Jahren half er eifrig in Mutters Küche und war begeistert von den Düften, die aus Töpfen und Pfannen durch das Haus zogen. Der 1971 in Beirut geborene Spitzenkoch musste schon früh erfahren, was es bedeutet, aus seiner Heimat flüchten zu müssen. In den Wirrungen des libenasischen Bürgerkrieges flüchtete die Familie Shwayri – so lautet die libanesische Schreibweise des Nachnamens – zusammen mit Bruder und Schwester nach Frankreich und kehrte Ende der 70er Jahre wieder in Ramzis Geburtsstadt zurück. Nachdem er seinen Abschluss »Bachelor of Arts« in Wirtschaft und Recht erlangt hatte, schrieb sich der Libanese mit dem einnehmenden Lächeln in der Universität Bournemouth ein, um dort die hohe Schule der Kochkunst zu erlernen. Sein Motto lautet… .............................................................................. Essen ist eine ernste Sache, und Essen ist Freude. – Seite 10 (Vorwort) .............................................................................. Ich möchte euch heute nun sein Buch vorstellen, das im Original in Schweden erschien und nun vom Georg Olms Verlag auch auf dem deutschen Buchmarkt veröffentlicht wurde. Der Verlag spezialisiert sich vor allem auf wissenschaftliche Literatur und Sachbücher allgemein, geprägt von persönlichen Interessen der Verlegerfamilie, und hat auch ein ansprechendes Kinder- & Jugendbuchprogramm vorzuweisen. Ich möchte mich an dieser Stelle sehr herzlich beim Verlag und bei Blog dein Buch für das Rezensionsexemplar bedanken. Als das Kochbuch in der vergangenen Woche bei mir eintraf und ich die ersten Seiten durchblätterte, war ich bereits auf den ersten Blick darüber begeistert, was mich erwarten wird. Begeben wir uns also auf eine kulinarische und visuell sehr ansprechende Reise in den Orient mit »Chef Ramzis Arabisches Kochbuch«… .............................................................................. Dieses Kochbuch ist nicht einfach ein weiteres Buch gefüllt mit Rezepten aus der orientalischen Küche. Es ist, so nach meinem Empfinden, ein kleines Meisterwerk. Da ich selbst Fotografin bin und mir zuspreche, ein Auge für gute Illustration und qualitativ hochwertige Fotografie zu haben, kann ich mit gutem Gewissen schreiben, dass es neben den verführerisch klingenden Rezepten ein visueller Genuss ist, dieses Buch anzusehen. Auf seinen insgesamt 168 Seiten finden sich großformatige farbige Fotografien verschiedenster Zutaten, eindrucksvoller Sonnenuntergänge und einige sehr sympatische Shots Chef Ramzis, lächelnd und einnehmende Sympatie ausstrahlend. Das Buch des gebürtigen Libanesen wurde zweisprachig verfasst, was wiederum ein sehr interessantes Detail ist: Wer sich ein wenig mit der arabischen Sprachkultur auseinandersetzt, der weiß, dass im orientalischen Sprachraum von links nach rechts gelesen wird, sprich ein Buch wird sozusagen von hinten nach vorne gelesen. So findet sich ergo im für uns Europäer “Ende des Buches” das arabische Vorwort sowie das daran angrenzende Rezeptverzeichnis, welches sich für Leser des deutschsprachigen Teils natürlich im vorderen Teil des Kochbuchs befindet. Ich finde es sehr gelungen, dass der Verlag auf diese Feinheiten geachtet hat. Auch die Rezepte, gegliedert in verschiedene prägnante Kapitel, sind auf der linken Spalte in deutscher Sprache, auf der rechten Spalte bzw. bei längeren Rezepten auf der darauffolgenden Seite in arabischen Schriftzeichen verfasst. Neben Vorwort und vielen sehr interessanten Informationen zum Lebens- und Schaffensweg Chef Ramzis wurde das Buch in .............................................................................. …Vorspeisen, auf arabisches Mezzeh …Hackfleischgerichten, arabisch Kibbeh genannt …Hauptspeisen …und Süßspeisen & Gebäck eingeteilt. .............................................................................. Das Inhaltsverzeichnis wurde mit einem filigranen Ornament illustriert, während die einführende Seite zu den verschieden kulinarischen Kategorien mit kräftigem Magenta, welche sich auch auf dem Cover wiederfindet, gehalten wurde. Auch hier finden wir feine florale Ornamente als Zierde, diese Motive verbinde ich und wohl jeder Leser dieses Buches mit dem Orient. Man denke dabei an die farbigen Muster, deren Ursprung bis weit in die Geschichte des Abendlandes zurückreicht – tausende Jahre um genau zu sein – und sich in großer Vielfalt auf Vasen, Teppichen und Architektur im arabischen Raum wiederfindet. Das ganze grafische Konzept des Buches ist schlüssig und in sich stimmig, eine wahre Freude es zu betrachten, vor allem wenn man Wert auf gute Illustration legt. Das Auge isst schließlich mit! .............................................................................. Geschmacksexplosion Ich durfte in diesem Kochbuch tief in die arabische Küche eintauchen, zusammen mit Chef Ramzi verschiedenste Vorspeisen entdecken und neue Gewürze und Zutaten kennenlernen. Wir sind was unsere Essgewohnheiten betrifft, sehr flexibel und probieren gerne Neues aus, haben bereits Ausflüge in die indische Küche unternommen und sind begeisterte Fans der chinesischen Küche. Kichererbsen, Bulgur, Pinienkerne, Gewürze wie Kreuzkümmel, Minze und Koriander sind also keine unbekannten Zutaten. Ich nutze diese Zutaten recht häufig. Das eine oder andere Rezept habe ich bereits in Restaurants genießen können, so recht getraut, es selbst in der heimischen Küche nachzukochen habe ich mich allerdings nicht. Das wird sich mit diesem Buch ändern, denn die Rezepte sind übersichtlich und ausführlich beschrieben. Zutaten aus dem arabischen Raum, die wir in Deutschland nur schwer schwierig bis gar nicht kaufen können, wurden aus den Rezepten entfernt und durch äquivalentes ersetzt. Das erleichtert den Einstieg in die arabische Küche und schont gleichzeitig den vielleicht stellenweise überforderten Gaumen. .............................................................................. Fleischgerichte werden vorrangig wird mit Lammfleisch, Meeresfrüchten & Geflügel zubereitet, so zum Beispiel »Musakhkhan« {Hühnerfleisch-Wraps} oder »Mansaf« {Lammsteltze nach jordanischer Art}. Aber auch der Vegetarier wird an diesem Buch seine Freude haben. Rezepte wie »Fatayer bi Sabanikh« {libanesische Teigtaschen mit Spinat} oder »Fattoush« {Gemüsesalat mit geröstetem Brot} klingen unheimlich lecker und sehen auch schon auf den dazugehörigen Fotos sehr appetitlich aus. Das eine oder andere süße Dessert dürfte selbst denjenigen bekannt sein, die gerne den Gang zur beliebten Dönerbude um die Ecke wagen: auch das leckere »Baklava«, ein auch hierzulande sehr beliebtes und sehr süßes mit Pistazien garniertes Blätterteiggebäck darf in diesem Buch nicht fehlen und freut sich auf Zubereitung zuhause. Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang, das, sofern das Gericht einen arabischen Namen trägt, dieser auch als Überschrift genannt wird – in einer typografisch passenden kalligrafischen Schriftart. Womit wir wiederum bei der ansprechenden, bis ins kleinste Detail reichenden Gestaltung des Buches wären, die mir wirklich sehr gut gefällt! .............................................................................. Mein Fazit: Ein rundherum gelungenes Werk arabischer Kochkunst mit ansprechender Illustration, das einen intensiven Einblick ins orientalische Kulinarium in seiner Ursprünglichkeit bietet und Lust auf die Erweiterung des Genusshorizonts macht!

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