Chelsea Cain Totenfluss

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Inhaltsangabe zu „Totenfluss“ von Chelsea Cain

Archie Sheridan hat es mit einem neuen unberechenbaren Gegner zu tun! Portland, Oregon. Der Willamette River ist seit Tagen ein reißender Strom, und schon mehrere Menschen sind der Überschwemmung zum Opfer gefallen. Zumindest auf den ersten Blick … denn der zweite, genauere Blick der Pathologen enthüllt, dass wenigstens eine der Toten nicht etwa ertrunken ist, sondern vergiftet wurde, bevor sie ihr nasses Grab fand. Schon bald finden die Ermittler, allen voran Archie Sheridan, weitere Opfer eines Mörders, der sich der Flut bedient, um seine Taten zu verschleiern …

Guter Thriller - allerdings hat mir Gretchen gefehlt

— Julchen2011
Julchen2011

Archie gegen einen Killer mit einem Kraken. Sehr gelungen.

— mel_schulz
mel_schulz

Ich frage mich immer, woher er die Ideen nimmt... oder will es doch lieber gar nicht wissen!

— pandemonium_
pandemonium_

Gretchen fehlt, tortzdem klasse.

— MrsLinton
MrsLinton

Ja, Archie kann auch ohne Gretchen, trotzdem fehlt sie ein bißchen ;)

— Virginy
Virginy

Spannung vom Anfang bis zum Ende. Ein interessanter Fall mit vielen Wendungen.

— Taschi1020
Taschi1020

Ich liebe die Reihe um Archie und Gretchen, am liebsten würde ich nichts anderes mehr lesen!!!!!!!!

— Nmaye
Nmaye

Fazit: Ein Gretchen-Thriller ohne Gretchen … kann das gelingen? Ja, kann es! Chelsea Cain hat sich weiterentwickelt mit diesem Thriller. Die Autorin liefert einen sehr gut durchdachten, komplexen und fesselnden Thriller mit einer ausgefallenen Mordwaffe ab, der zwar anfangs etwas spannungsarm ist, diese jedoch im Verlauf kontinuierlich steigern kann und einen Showdown abliefert, der purer Nervenkitzel ist.

— Bellexr
Bellexr

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  • Archie Sheridan´s Wettlauf gegen die Zeit

    Totenfluss
    mel_schulz

    mel_schulz

    05. June 2015 um 15:53

    BeschreibungArchie Sheridan hat es mit einem neuen unberechenbaren Gegner zu tun! Portland, Oregon. Der Willamette River ist seit Tagen ein reißender Strom, und schon mehrere Menschen sind der Überschwemmung zum Opfer gefallen. Zumindest auf den ersten Blick … denn der zweite, genauere Blick der Pathologen enthüllt, dass wenigstens eine der Toten nicht etwa ertrunken ist, sondern vergiftet wurde, bevor sie ihr nasses Grab fand. Schon bald finden die Ermittler, allen voran Archie Sheridan, weitere Opfer eines Mörders, der sich der Flut bedient, um seine Taten zu verschleiern … Was soll man sagen? Ich liebe die Geschichten um Gretchen und Archie. Auch wenn es hier ein wenig anders ist, doch die Spannung hält sich im gesamten Buch. Ein Killer der fast unsichtbar zu seien scheint, der sich der Tierwelt bedient und eines kleinen Jungen.  Das die Stadt erneut durch eine Flutkatastrophe getroffen wird, erhöht den Spannungsbogen und macht es Archie und seinen Leute sehr schwer Spuren zu finden um endlich eine heiße Spur auf den Mörder zu erhalten.  Sheridan gräbt sich in die Arbeit ein und jagt ihn gnadenlos, ganz besonders weil sein bester Freund und Partner Henry Sobol diesmal eines der Opfer ist und er bleibt nicht der einzige, den Archie kennt. Susan und ein weiterer Polizist geraten in die Fänge des Verrückten. Kann Archie das unausweichliche verhindern? Kann Portland und deren Einwohner vor den Wassermassen gerettet werden?  Das müsst ihr selber herausfinden. Fazit: Diese Reihe ist echt super. Die Charaktere sind einem so richtig ans Herz gewachsen und man durchlebt alles mit ihnen. Man leidet mit ihnen, bangt und hofft. Archie Sheridan ist ein Polizist mit Leib und Seele und seine Familie und Freunde gehen ihm über alles. Und Gretchen? Niemand weiß wieso sie so geworden ist und man kommt diesem Schicksal hier auch nicht näher. Aber...so blöde es klingen mag, aber man will unbedingt mehr erfahren. Chelsea Cain hat mich süchtig gemacht.

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  • Sehr gut!

    Totenfluss
    Anjaxxx

    Anjaxxx

    04. March 2015 um 09:18

    Sehr gut! Nachdem das letzte Buch ziemlich viele langatmige Passagen hatte, war ich hier wieder hellauf begeistert. Spannung von vorn bis hinten mit den geliebten, “alten” Protagonisten und einigen Interessanten neuen Personen. Es ging gleich hoch her, eine erste Leiche wird in einem Fluss gefunden und bald stellt sich heraus das die Person nicht ertrunken ist. Immer mehr Leichen folgen und auch Susan ist in großer Gefahr. Mich hat hier vor allem die Geschichte um Henry sehr berührt aber auch die vielen anderen losen Fäden, die sich erst ganz am Ende zusammenfügen waren nicht ohne. Der Junge, die Obdachlosen, die Kraken usw an jeder Ecke Spannung, Gänsehaut und ein großartiger Archie Sheridan der mir hier in diesem Buch gleich noch viel Sympatischer war, was vielleicht auch daran lag das Gretchen hier wirklich nur ganz dezent mal im Hintergrund erwähnt wurde. Ich war wirklich begeistert, mehr Spannung geht fast nicht!

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  • super

    Totenfluss
    Sweetheart_90

    Sweetheart_90

    01. December 2014 um 09:34

    Wieder ein super Teil der Gretchen-Reihe, jedoch fehlt in diesem Gretchen einfach. Aber trotzdem Top.

  • Die Gefahr lauert im Wasser...

    Totenfluss
    Virginy

    Virginy

    Nachdem Archie Gretchen zum zweiten Mal ins Gefängnis verfrachtet hat, kehrt bei ihm endlich Ruhe ein, sogar seine Tablettensucht hat er inzwischen überwunden. Doch Portland droht neues Unheil, aufgrund der Schneeschmelze und endlosem Regen ist der Willamette River zum reißenden Strom geworden, Überschwemmungen drohen. So stempelt man die ersten Toten auch schnell als ertrunken ab, bis man ein merkwürdiges Mal auf ihren Handflächen entdeckt und herausfindet, das sie vergiftet wurden. Archies Freund Henry wird Opfer des Giftmörders, da er jedoch kurz nach dem Anschlag gefunden wurde, kämpft er im Krankenhaus um sein Leben. Auch Susan ist natürlich wieder mit von der Partie, immer da, wo sie nicht sein sollte, auch ohne Gretchen ist also auch nach wie vor alles beim Alten... Auch der 4. Teil der Archie Sheridan - Reihe vermag es wieder zu  unterhalten, allerdings ist er wesentlich blutarmer als seine 3 Vorgängerbände und Gretchen hat nur einen kurzen Gastauftritt, da sie ja im Gefängnis auf ihre Verhandlung wartet. Was natürlich nicht heißt, das das Buch nicht spannend ist, aber ich freu mich darauf, das Gretchen in Band 5 wieder die Fäden ziehen wird.

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    • 3
  • Wenig Gretchen, aber trotzdem spannend

    Totenfluss
    Taschi1020

    Taschi1020

    29. July 2014 um 17:24

    Ich bin kein großer Thriller-Leser. Eigentlich fühle ich mich im Jugendbuchsektor am wohlsten und verlasse meine comfort zone nur selten und wenn, dann nur für Bücher, bei denen ich weiß (oder zumindest stark annehme), dass sie mich von den Füßen hauen werden. Chelsea Cain hat da einen besonderen Platz in meinem Außnahmen-Regal, denn mit ihren Büchern um Gretchen Lowell hat sie mein Herz im Sturm erobert. Leider kommt Gretchen immer weniger in den Büchern vor und fand jetzt zuletzt in Totenfluss nur noch eine kleine Erwähnung. Das war allerdings auch der einzige Wehrmutstropfen bei diesem Buch. Von Anfang an ist die Geschichte spannend aufgebaut und es passiert immer irgendwas, vor allem wenn der Leser sich gerade auf eine ruhigere Szene eingestellt hat wird er mit etwas unerwartetem überrascht. Mir persönlich gefallen vor allem die kurzen Kapitel, die die Handlung schneller voran treiben und die von unterschiedlichen Protagonisten handeln. So verliert man bei niemandem den Anschluss und ist immer auf allen Ebenen informiert. In vielen Büchern stören die Sichtweisenwechsel, doch hier macht es mir gar nichts aus. Ich habe nicht das Gefühl bei wichtigen Stellen mit Cliff-Hangern zurück gelassen zu werden. Ich werde diese Reihe und die Autorin auf jeden Fall weiter verfolgen und hoffe, dass sie ihr Niveau auch bei den nächsten Büchern halten kann. (Und natürlich hab ich auch noch nicht ganz die Hoffnung aufgegeben, dass Gretchen wieder zurück kommt und Archies Leben auf den Kopf stellt.)

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  • Band 4 der Archie Sheridan-Reihe

    Totenfluss
    Thommy28

    Thommy28

    05. April 2014 um 16:06

    Über den Inhalt gibt die Information hier auf der Buchseite bereits ausreichend Auskunft. Ich erspare mir deshalb eine erneute Inhaltsangabe. Hier deshalb nur mein persönlicher Eindruck: Die Reihe kann auch jetzt noch faszinieren - auch wenn diesmal die schöne Serienmörderin Gretchen nur ganz am Rande vorkommt. Ich muss sagen, ich hab sie schon ein wenig vermisst. Das gut 380 Seiten starke Buch ist wieder in 67 kurze und knackige Kapitel unterteilt. Ebenso kurz und knackig ist auch der Schreibstil der Autorin; manchmal fast schon stakkatohaft...!  Der Spannungsbogen hält sich über das gesamte Buch und kann gut unterhalten. Es ist aber bei weitem nicht so grausam und blutig wie z.B. die ersten beiden Bände. Trotzdem freue ich mich auf den 5ten Band, den ich jetzt gleich in Angriff nehmen werde.

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  • Überschwemmungsopfer?

    Totenfluss
    Sabine17

    Sabine17

    01. March 2014 um 22:36

    Archie Sheridan, Detective bei der Polizei in Portland, hat die Serienmörderin Gretchen Lowell überlebt und sein Leben scheint sich zu normalisieren. Doch wegen nicht endender Niederschläge ist der Willamette River zu einem reißenden Strom geworden und fordert erste Opfer. Bei einer der Toten findet der Pathologe ein kleines Einstichmal in der Handfläche. Schnell stellt er fest, dass bereits zwei weitere Tote dieses Mal aufweisen. Sie sind folglich nicht ertrunken. Worum handelt es sich hier und wer ist hier am Werk? Die Reporterin Susan Ward hängt sich in die Ermittlungen mit hinein. So schnell wie die Überschwemmungen immer größere Ausmaße annehmen, nehmen auch die Ermittlungen an Fahrt auf. Spätestens ab der Mitte des Buches konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Ich habe mich sehr gefreut wieder etwas von Archie Sheridan und seinem Team zu lesen. Auch wenn hier Gretchen nicht mit am Werk war, hat mir die Geschichte trotzdem sehr gefallen. Bei diesem Buch habe ich beim Staffellesen mehr Seiten als üblich geschafft, weil es gerade in der zweiten Hälfte so spannend war.

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  • guter Thriller... leider kaum Gretchen

    Totenfluss
    aly53

    aly53

    08. November 2013 um 09:12

    Portland, Oregon. Der Willamette River ist seit Tagen ein reißender Strom, und schon mehrere Menschen sind der Überschwemmung zum Opfer gefallen. Zumindest auf den ersten Blick … denn der zweite, genauere Blick der Pathologen enthüllt, dass wenigstens eine der Toten nicht etwa ertrunken ist, sondern vergiftet wurde, bevor sie ihr nasses Grab fand. Schon bald finden die Ermittler, allen voran Archie Sheridan, weitere Opfer eines Mörders, der sich der Flut bedient, um seine Taten zu verschleiern … ein guter Thriller keine Frage... aber für mich steht Chelsea Cain für Gretchen und ich hab sie unheimlich vermisst und war darum auch etwas enttäuscht. Ich kann nicht sagen was es ist, aber ohne Gretchen fehlt was.

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  • Rezension zu "Totenfluss" von Chelsea Cain

    Totenfluss
    marion_gallus

    marion_gallus

    24. January 2013 um 22:22

    Portland ist ein Opfer des Hochwassers. Der Fluss Willamette ist über die Ufer getreten und zu einem reißenden Strom geworden. Der Regen lässt nicht nach und der Fluss hat bereits mehrere Opfer gefordert. Auch Archie Sheridan hat wieder Ermittlungsarbeit zu leisten, denn bei einem zweiten Blick entdeckt der Gerichtsmediziner, dass die Opfer nicht alle ertrunken sind, sondern vergiftet wurden. Dies wirft die Frage auf, wer das Hochwasser dazu nutzt, Morde zu verschleiern. Gretchen scheidet diesmal aus, sie sitzt im Gefängnis und wartet auf Ihr Urteil. An Archies Seite ist erneut die Journalistin Susan Ward, die ein Portrait über den Ermittler schreiben will. Sie begleitet Archie Sheridan bei seinen Ermittlungen und Tatortsbegehungen und wird sogar zu einer wichtigen Person in den zentralen Ermittlungen. Denn Susan ist es, die herausfinden soll, durch welches Gift die Opfer zu Tode kamen. Und Susan Ward wäre nicht Susan Ward, wenn sie nicht parallel wieder einmal an einer anderen Sache recherchieren würde und sich außerdem wieder zum falschem Zeitpunkt an Archies Seite befindet … *** Wie bereits in meiner Rezension zu „Gretchen“ erwähnt, handelt sich bei diesem Roman zwar um den vierten Teil der Archie Sheridan Reihe, jedoch nicht um einen weiteren Band der Gretchen-Serie. Aktiv hat Gretchen an diesem Fall keinen Anteil, sie wird zwar erwähnt und hat einen kurzen Gastauftritt, bestimmt aber nicht den Rahmen der Handlung. Archie Sheridan und seine Begleiter sind jedoch die gleichen und auch dieser Roman ist gut und fesselnd. Allerdings extrem nass und weniger blutig als die Gretchen Romane. Dennoch hat auch dieser Roman mir gut gefallen und auch wenn ich einiges etwas seltsam fand, hatte ich meinen Spaß wieder mit Sheridan, Ward etc. unterwegs zu sein. In diesem Roman beginnt Chelsea Cain mit einem Prolog, der von einer Hochwassersituation im Jahre 1948 berichtet. Im ersten Moment scheint der Leser nicht zu wissen, was das zu bedeuten hat, es wird sich jedoch im Laufe der Handlung auflösen. Der Schreibstil ist wieder gut ausgearbeitet und hält das Niveau der ersten Romane. Die Handlung ist fesselnd und zum Teil extrem dramatisch, auf näheres werde ich nicht eingehen, denn gute Szenen des Romans möchte ich nicht preisgeben. Mein Fazit: 4,5 von 5 Sternen für diesen Roman, der zwar von dem Protagonisten Archie Sheridan und den anderen Charakteren getragen wird, jedoch diesmal auf den aktiven Anteil von Gretchen verzichtet. Er ist weniger blutig, aber sicherlich dennoch spannend und gut geschrieben. Mir fehlt ein bisschen die krankhafte „Beziehung“ zwischen Archie und Gretchen, denn diese Anziehung ist es größtenteils, die die Gretchen Romane ausmacht. Dennoch ist auch dieser Roman empfehlenswert! © Buchwelten 2013

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  • Rezension zu "Totenfluss" von Chelsea Cain

    Totenfluss
    guybrush

    guybrush

    11. November 2012 um 13:06

    Potenzial leider nicht voll ausgeschöpft Der neue Roman von Chelsea Cain kommt fast ganz ohne Gretchen aus und das ist durchaus positiv. Hochwasser in Portland. Ein Skelettfund gibt Rätsel auf. Ist es ein Ertrunkener der großen Flutkatastrophe von 1948? Das Wasser steigt, die Menschen ertrinken – aber einige haben merkwürdige Male in der Hand. Wie sich herausstellt sind es Krakenbisse. Aber diese Krake, deren Gift tödlich ist, kann in Süßwasser nicht überleben. Wie kommen die im Fluss ertrunkenen Leichen zu diesen Bissen? Die Dämme brechen und Archie Sheridan rettet ein Kind vor dem Ertrinken. Kurze Zeit später ist der Junge spurlos verschwunden. Und dann wird auch noch Archies Freund und Partner vergiftet. Wie hängen die Ereignisse zusammen und wer ist der Mörder, der die Katastrophensituation für seine mörderischen Gelüste ausnutzt? Das ist ein interessanter Plot, in dem Archie sein Geschick als Ermittler beweisen kann. Wie immer wird er von der Journalistin Susan „unterstützt“. Die Ermittlung ist allerdings eher intuitiv und sprunghaft, somit für den Leser schwer nachzuvollziehen und die Ergebnisse gestalten sich überraschend anstatt logisch. Die Figuren sind nicht so lebendig herausgearbeitet, wie man sich das wünscht. Wer die Vorgänger-Bücher der Autorin gelesen hat, wird das nicht störend finden, da er die Personen bereits kennt. Wer dieses Buch als Einsteiger liest, dem werden sich die Charaktere und ihre Handlungsweisen nicht erschließen. Fazit: Nach den Vorgängern kommt dieses Buch eher zahm und unblutig daher. Trotz eines interessanten Plots, kann die Ausführung nicht ganz überzeugen. Aber es ist ein spannender und durchaus lesenswerter Krimi geworden, der auf einen Nachfolger hoffen lässt.

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  • Rezension zu "Totenfluss" von Chelsea Cain

    Totenfluss
    Buechersuechtig

    Buechersuechtig

    08. November 2012 um 13:21

    DIE GESCHICHTE: Während des Hochwassers wird in Portland ein Skelett in einem Flussbett und kurz darauf eine Leiche auf einem Karussell gefunden. Doch der Pathologe erkennt ziemlich schnell, dass nicht die Überschwemmung die Todesursache ist, sondern ein ganz besonderes Gift. Archie Sheridan und Henry Sobol ermitteln unter Hochdruck und kommen dem Täter gefährlich nahe... MEINE MEINUNG: Der 4. Band der Thrillerserie rund um Archie Sheridan und Gretchen Lowell, der an den Vorgänger "Gretchen" anknüpft, trägt den passenden Titel "Totenfluss", denn diesmal bringt der Willamette River einigen Menschen den Tod. Die Geschichte beginnt im Jänner und führt uns nach Portland, Oregon, zu Beginn des Buches befindet sich eine Karte von Portland. Der Prolog führt uns in das Jahr 1948, um danach in die Gegenwart zu springen. Durch die unterschiedlichen Erzählperspektiven und Handlungsstränge, die sich miteinander verknüpfen und am Ende ein schlüssiges Bild ergeben, bleibt die Geschichte abwechslungsreich. Gretchen sitzt seit 6 Monaten im Gefängnis, der 41-jährige Detective Archie Sheridan hat seine Tablettensucht überwunden und ist wieder im Dienst. Gemeinsam mit seinem Partner Henry Sobol bearbeitet Archie den neuesten Fall, der die Ermittler zunächst vor ein Rätsel stellt. Auf der anderen Seite recherchiert die 28-jährige Journalistin Susan Ward mit den purpurfarbenen Haaren auf eigene Faust und begibt sich dadurch in große Gefahr... Die Protagonisten sind reizvolle, vielschichtige Charaktere, die sich ansprechend weiterentwickelt haben. Gerne hätte ich noch mehr über die Figuren erfahren, die abermals leicht blutarm wirken. Leider tritt Gretchen Lowell hier bis auf ein paar Erwähnungen nicht in Erscheinungen, was ich schade finde, da ich die Psychopathin interessant finde. Und auch sonst wirkt "Totenfluss" gegen die Vorgänger unspektakulär, obwohl mir die Idee des "Mordwerkzeuges" bzw. die Tötungsart recht gut gefällt. Chelsea Cain hat einen Hang zu ausführlichen Beschreibungen, was mir persönlich nicht so zusagt. Obwohl die Story viele langatmige, ausgeschmückte Passagen birgt, verspürt man den Drang, immer weiter zu lesen und zu erfahren, wer hinter den Morden steckt. Erzählt werden die rasanten Geschehnisse abwechselnd aus der Sicht von Archie und Susan (in der 3. Person), die uns an ihren Gedanken und Gefühlen teilhaben lassen. Zwischendurch berichtet der Täter über die Ereignisse aus seiner Warte. "Totenfluss" beinhaltet äußerst lebendige Schauplatzbeschreibungen, die manchmal allerdings zu viel des Guten sind. Dank der kurzen Kapitel und des ausdrucksstarken, fesselnden Schreibstils lassen sich die 384 Seiten recht schnell lesen. FAZIT: Der 4. Band dieser außergewöhnlichen Thrillerserie ist leider nicht so spannend und bluttriefend wie seine Vorgänger, aber trotzdem ein lesenswerter Thriller mit Potential. Gretchen-Fans werden wahrscheinlich enttäuscht sein, denn die Psychopathin spielt hier keine tragende Rolle. Dennoch freue ich mich auf einen weiteren Band und vergebe dafür bemerkenswerte 3 1/2 STERNE.

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  • Rezension zu "Totenfluss" von Chelsea Cain

    Totenfluss
    Bellexr

    Bellexr

    31. October 2012 um 09:10

    Die Vanport-Flut . Durch eine verfrühte Schneeschmelze tritt der Willamette-Fluss über die Ufer und überschwemmt Teile von Portland, der Dauerregen tut sein Übriges. Die Pegel steigen beständig an und die Bevölkerung hat alle Hände voll zu tun, die Dämme zu sichern, tatkräftig unterstützt durch die Nationalgarde. Bald schon fordert das massive Hochwasser erste Todesopfer. Doch als der Gerichtsmediziner Robbins bei einer weiteren Leiche, die auf ein Karussell im Oaks-Park abgelegt wurde, seltsame Einstichstellen entdeckt, die ihm bereits bei den Hochwasseropfern aufgefallen sind, stecken Detective Archie Sheridan und sein Kollege Henry Sobol mitten in einem Serienmörder-Fall. Die toxikologische Untersuchung beweist, dass alle Opfer vergiftet wurden, und zwar durch eine äußerst seltene Krakenart. Und der Mörder tötet willkürlich, zu keinem seiner Opfer bestehen Gemeinsamkeiten und das Töten geht weiter … . Chelsea Cain beginnt ihren Thriller mit einer Rückblende in das Jahr 1948. Auch hier trat der Willamette über seine Ufer, die Dämme brachen und ein ganzer Stadtteil wurde überflutet. Doch wie steht dieser Vorfall in Verbindung mit den heutigen Geschehnissen? Danach steigt die Autorin rund 6 Monate nach den letzten Ereignissen aus dem 3. Band in ihren Thriller ein und präsentiert ihren Lesern einen Archie Sheridan, der scheinbar endlich das Trauma Gretchen hinter sich gelassen hat. Der Detective arbeitet wieder in seinem Beruf und wirkt psychisch stabil. Zusammen mit seinem Team und der leicht chaotischen und liebenswerten Journalistin Susan Ward ermittelt er unter Hochdruck an den Morden, doch es lässt sich keine Spur zu dem Mörder finden. Als Archie einen kleinen Jungen aus den reißenden Fluten des Willamette rettet und dieser kurze Zeit später aus dem Krankenhaus verschwindet, scheint sich eine erste Spur in Richtung Mörder aufzutun. . Eines vorneweg: Gretchen spielt im 4. Band keine Rolle. Zwar findet sie gelegentlich Erwähnung, da sie ja zwangsläufig zu Archies Leben gehört, aber die Morde stehen in keiner Verbindung zu ihr. Und ich muss sagen, ich habe sie absolut nicht vermisst, eher das Gegenteil war der Fall. Es war mal etwas anderes zu lesen, dass Archies Gedanken sich nicht nur ausschließlich um Gretchen drehen, er sein Leben wieder ziemlich im Griff hat und voller Tatendrang seinem Beruf nachgeht. Hierdurch bekommen auch andere Personen aus den letzten drei Bänden mehr Raum und man lernt sie besser kennen. Chelsea Cain gelingt es wunderbar, einen die fast schon katastrophalen Zustände in Portland zu schildern, die dort durch das Hochwasser und dem Dauerregen herrschen. Ganze Straßen sind überflutet, der Regen hört nicht auf, die Dämme drohen jederzeit zu brechen, die Menschen arbeiten fieberhaft an der Dammsicherung und viele Läden sind geschlossen. In diesem Chaos gelingt es dem Mörder perfekt, unsichtbar zu agieren, sich seine Opfer auszusuchen und zuzuschlagen. Man weiß nie, wen es als nächstes treffen könnte. . Trotz der düsteren, beklemmenden Stimmung ist der Thriller erfrischend anders. Chelsea Cain hat mit „Totenfluss“ einen komplexen, gut durchdachten und jederzeit fesselnden Thriller abgeliefert, der anfangs mehr Fragen als Antworten aufwirft. Man fragt sich, wie der Prolog zur Geschichte passt, wie der Mörder mithilfe des Kraken mordet, welche Rolle der kleine Junge spielt, was die kleinen Schlüssel, die bei jeder Leiche gefunden werden, für eine Bedeutung haben und wie ein Schädel, den eine Spaziergängerin am Ufer des Willamette findet, in die Story passt. Auf die Spur des Schädels setzt Chelsea Cain die Journalistin Susan Ward. Sam, so hat Susan den Schädel getauft, scheint ein Opfer der Vanport-Flut von vor rund 60 Jahren gewesen zu sein und für ihre Kolumne geht die Journalistin dieser Spur nach, die sie auch eng mit Archie und seinem Team zusammenarbeiten lässt. Erste Hinweise erhält sie von einer alten Dame, doch leider leidet diese unter Demenz und ihre klaren Augenblicke sind selten geworden. . Zwar beginnt der Thriller etwas gemächlich in Sachen Spannung, dafür aber jederzeit unterhaltsam. Allerdings dauert es auch nicht lange bis die Story dann anzieht und Chelsea Cain gelingt es sehr gut, die Spannung kontinuierlich zu steigern und ihren Thriller jederzeit äußerst fesselnd und flüssig zu erzählen. Und der Showdown hat es wirklich in sich, zudem lässt das Ende keine Fragen mehr offen und wirkt schlüssig umgesetzt. . Die Story wird zumeist aus dem Blickwinkel von Archie oder Susan erzählt, so verfolgt man zum einen die Ermittlungen der Task Force, ist aber auch ständig über die Recherchen von Susan informiert, wenn sie nicht gerade eng mit Archie und seinem Team zusammenarbeitet. Die Wechsel sind wieder geschickt gelegt und enden natürlich zumeist an spannend oder interessanten Stellen. Was zusätzlich entsprechend spannungsfördernd ist. . Fazit: Ein Gretchen-Thriller ohne Gretchen … kann das gelingen? Ja, kann es! Chelsea Cain hat sich weiterentwickelt mit diesem Thriller. Die Autorin liefert einen sehr gut durchdachten, komplexen und fesselnden Thriller mit einer ausgefallenen Mordwaffe ab, der zwar anfangs etwas spannungsarm ist, diese jedoch im Verlauf kontinuierlich steigern kann und einen Showdown abliefert, der purer Nervenkitzel ist.

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  • Rezension zu "Totenfluss" von Chelsea Cain

    Totenfluss
    KingDom

    KingDom

    20. July 2012 um 16:28

    In Portland tobt der Willamette River und ist durch extremes Hochwasser zu einer reißenden Flut geworden. Doch damit nicht genug: Kurz hintereinander werden mehrere Leichen gefunden, scheinbar im Fluss ertrunkene Unvorsichtige. Doch Detective Archie Sheridan merkt schnell, dass es sich nicht um Unfälle handelt, sondern ein Mörder für die Taten verantwortlich zeichnet und das gefährliche Gewässer scheinbar als Deckmantel nutzt. Unterstützung bekommt Archie wieder einmal von der Journalistin Susan Ward, die gleichzeitig auch in einer ähnlichen, früheren Überschwemmungs-Katastrophe recherchiert, um die sich seit geraumer Zeit die wildesten Verschwörungstheorien ranken. Chelsea Cains vierter Roman hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Die sich im Laufe der Geschichte immer mehr zuspitzende Flut-Katastrophe zieht den Leser in ihren Bann und sorgt für eine düstere, angespannte Atmosphäre. Die verzweifelte Jagd nach dem cleveren, ungewöhnlichen (was vor allem für sein "Mordwerkzeug" gilt) Mörder, der auch noch einen entführten Jungen als Handlanger benutzt, sorgt für ordentlich Spannung und lädt den Leser zum Mitgrübeln und -fiebern ein. Kleinere Abzüge gibt's nur, weil ich es für ein bißchen übertrieben erachte, wie Archie ein ums andere Mal zum Helden wird, indem er wie durch ein Wunder Leute aus dem stürmischen Nass fischt. Zudem muss man sich gedanklich von der Gretchen-Reihe lösen, die wesentlich brutaler und erbarmungsloser daher kommt. In "Totenfluss" stellt Gretchen Lowell nur eine Randfigur da, mit der Archie scheinbar endgültig abgeschlossen hat. Aber wer weiß?! Die Hoffnung, dass noch ein weiterer Teil mit Gretchen folgt, stirbt zuletzt... So war es mal ein anderer Chelsea-Cain-Stil, der mich überzeugt hat, aber nicht ganz an die noch packenderen "Furie", "Grazie" und "Gretchen" herankommt.

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  • Rezension zu "Totenfluss" von Chelsea Cain

    Totenfluss
    latabaiba

    latabaiba

    17. July 2012 um 17:32

    Wieder einmal Hochspannung im Detective Archie Sheridan.... wie gewohnt schreibt Chelsea Cain atemberaubend spannend und man strütz kopfüber in eine Geschichte wie sie wahnwitziger kaum sein könnte. Gränsehaut garantiert!

  • Rezension zu "Totenfluss" von Chelsea Cain

    Totenfluss
    Kerry

    Kerry

    12. June 2012 um 22:12

    Die Schneeschmelze ereilt Portland früh und heftig in diesem Jahr, sodass der Willamette River sehr hoch und reißend ist. Als Laura mit ihrem Hund Franklin spazieren geht, gerät dieser in den Fluss und wird mitgerissen. Laura schafft es, Franklin in letzter Sekunde zu retten und zusammen erreichen sie im letzten Augenblick das rettende Ufer. Dort entdeckt sie einen menschlichen Schädel. Susan Ward, die durch ihre Berichterstattung um Archie Sheridan und Gretchen Lowell eine gewisse Berühmtheit erlangt hat, berichtet über diesen Fund. An sich nichts Besonderes und noch nicht einmal besonders Bedeutendes, denn die Leiche ist seit etwa 60 Jahren tot und das Hochwasser in Portland überschattet alle anderen Nachrichten der Umgebung. Denn auch der Willamette River fordert Opfer. Auf einem Karussell wird die Leiche von Stephanie Towner gefunden. Allem Anschein nach ist sie ertrunken und wurde nachträglich auf das Karussell gesetzt. Schnell stellt Archie Sheridan fest, wer die Leiche auf das Karussel gesetzt hat und auch warum. Bei der Autopsie jedoch stellt sich heraus, dass Stephanie nicht ertrunken ist, sondern erstickt. Ihre Leiche wurde im Willamette River lediglich entsorgt und später wieder an Land gespült. Bei Stephanie handelt es sich um die 3. Leiche, in innerhalb von 2 Tagen im River "ertrunken" ist. Archie Sheridan hat jedoch den Verdacht, dass auch die anderen Toten einem versteckten Mord zum Opfer fielen - ein Verdacht, den der Pathologe nach einer genauen Autopsie bestätigen kann, denn auch Megan Parr und Zak Korber wurden ermordet. Archie hat es diesmal mit einem geradezu teuflischen Serientäter zu tun, denn seine Mordwaffe ist wahrhaft einzigartig - eine Krake und er scheint seine Opfer vollkommen willkürlich zu töten, denn keines der Opfer hat Gemeinsamkeiten mit den anderen. Mit Hilfe seines Teams macht sich Archie auf die Jagd nach dem Mörder, doch die Zeit drängt, denn noch immer steigt der Willamette River und droht die Dämme zu brechen. Susan Ward gelingt es derweil, der Spur der "alten" Leiche zu folgen und sie stößt dabei auf eine interessante Parallele. Denn 1948 brach der Willamette River bei einem Hochwasser ebenfalls die Dämme und überflutete seinerzeit einen gesamten Stadtteil. Zu eben jenem Zeitpunkt scheint auch die "alte" Leiche verstorben zu sein. Besteht zwischen den beiden Hochwassern ein Zusammenhang, obwohl etwa 60 Jahre dazwischen liegen? Dann geschieht das Unfassbare: Henry Sobol, Archies Partner, wird von dem Mörder angegriffen und von der Krake vergiftet. Nur durch Archies schnelle Reaktion gelingt es, ihn am Leben zu erhalten. Archie muss den Mörder finden, bevor dieser noch mehr Menschen ermordet, doch lediglich Henry hat den Mörder gesehen und bis dato überlebt. Ein Wettlauf mit der Zeit begingt, zumal der River jederzeit über die Ufer treten kann und sich eine Wiederholung der Ereignisse von 1948 anbahnt. Endlich - Archie Sheridan is back!!! Die Geschichte beginnt etwa 6 Monate nach Ende des 3. Bandes "Gretchen". Archie hat es mittlerweile geschafft, seine Tablettenabhängigkeit endgültig zu überwinden und sich ein Leben ohne seine Familie und ohne Gretchen Lowell aufzubauen, doch dann erschüttert diese Mordserie sein Leben und vor allem die Tatsache, dass diesmal sein engster Freund eines der Opfer ist. Der Plot ist wundervoll detailreich und mit einer düsteren bzw. bedrohlichen Atmosphäre dargestellt, ohne jedoch langatmig zu wirken. Sehr gut hat mir auch gefallen, dass ich bis zum Ende mitgefiebert habe, wer der Mörder ist und warum - ich bin wirklich nicht drauf gekommen und das macht ja ein gutes Buch aus. Der Schreibstil ist wieder ausgesprochen rasant und bildhaft, sodass es mir zwischendurch sehr schwer fiel, mich auch nur kurzfristig von dem Buch zu lösen - ich musste einfach erfahren, wie es weiter geht. Kenner der Serie kennen inzwischen die wichtigsten Figuren, wie Archie Sheridan, Susan Ward und Henry Sobol. In diesem Band jedoch führt uns die Autorin einen anderen Archie vor Augen, einen, der nicht durch seine Tablettenabhängigkeit und seine Abhängigkeit zu Gretchen Lowell gezeichnet ist, sondern einen Archie, wie er ein Stück weit vor den Ereignissen um Gretchen gewesen sein könnte. Alles in allem muss ich sagen, mir sind die Protagonisten mittlerweile sehr ans Herz gewachsen und ich bin sehr gespannt, wie es zwischen Archie und Susan weiter geht, sodass ich an dieser Stelle meine große Hoffnung zum Ausdruck bringen möchte muss, dass es hoffentlich noch viele Abenteuer für die Beiden zu bewältigen gibt, ob nun mit oder ohne Gretchen.

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