Cherie Priest Boneshaker

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Inhaltsangabe zu „Boneshaker“ von Cherie Priest

Mit Volldampf voraus! Amerika kurz nach dem Bürgerkrieg: Es sollte Dr. Leveticus Blues größte und ruhmreichste Erfindung sein, doch der 'Boneshaker' verursachte eine Katastrophe. Bei seinem Testlauf wurde ein mysteriöses Gas freigesetzt, dass die Bewohner Seattles in seelenlose Kreaturen verwandelte, woraufhin die vergiftete Stadt und ihre Bewohner durch eine riesige Mauer isoliert wurden. Sechzehn Jahre später macht sich Briar Wilkes, Dr. Blues Witwe, in einem Luftschiff auf den Weg nach Seattle, um dem Geheimnis des 'Boneshakers' auf die Spur zu kommen.

Eines der schlechtesten Bücher meiner Sammlung, die Motivation zum Weiterlesen ging mit jeder Seite weiter in den Keller....

— Pandur
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  • Der Boneshaker

    Boneshaker
    MrsFoxx

    MrsFoxx

    07. March 2014 um 15:13

    Im 19. Jahrhundert verursacht der Boneshaker, eine für die Goldsucher gedachte, fehlgeschlagene Erfindung eine Katastrophe. Bei der Generalprobe gerät das Monstrum von einer Maschine außer Kontrolle und lässt große Teile Seattles einstürzen. Doch das Schlimmste kam wenige Tage später: Ein tückisches Gas, das jeden, der es einatmet zu einem Zombie werden lässt. Die Stadt wird evakuiert, doch einige Gesetzlose und zwielichtige Gestalten zieht es zurück in die Stadt. So auch Zeke Wilkes, Sohn des Boneshaker-Erfinders. Er will die Wahrheit über seinen Vater und Großvater herausfinden, doch die Zombies lechzen auch nach 16 Jahren noch nach Fleisch. Seine Mutter versucht den Jungen zu retten und folgt ihm.  Das Cover bereitet den Leser bereits darauf vor, dass er es hier mit einem Steampunk-Roman zu tun hat. Ich finde es äußerst gelungen und passend.  Cherie Priest führt den Leser flott mit einem flüssigen und schnörellosen Schreibstil durch die Geschichte. Doch die Spannung wird langsam aufgebaut und plätschert lange flach dahin. Unvorhergesehene Wendungen gibt es kaum, und auch die Angriffe der "Fresser" sind wenig überraschend und bereits ihm Vorfeld zu erahnen. Mutter und Sohn bleiben lange undurchsichtig, durchleben jedoch im Laufe der Geschichte eine positive Wandlung. Sympathisch wurden sie mir jedoch im Gegensatz zu den Nebendarstellern Miss Lucy und Jeremiah Swakhammer nicht.  Die Beschreibungen der Verrückten Erfindungen und der fiktiven Umgebung hätte ich mir detaillierter gewünscht, gefielen mir diese bei meinen bisher gelesenen Steampunk-Geschichten ja fast am Besten.  Hilfreich fand ich jedenfalls die Karte des evakuierten und ummauerten Seattle am Anfang des Buches. Dies half mir beim Lesen dieser Lektüre sehr, nicht die Orientierung in der Fraßverseuchten Stadt zu verlieren.  Fazit: Eine gute Idee, deren Umsetzung noch einiges an Feinschliff benötigt hätte. Für die liebenswerten und selbstlosen Nebendarsteller erhält das Buch einen Extrapunkt.

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  • Ich dacht da wär mehr drin!

    Boneshaker
    MissJaneMarple

    MissJaneMarple

    06. March 2014 um 21:35

    Vor 16 Jahren erfand der Wissenschaflter Dr. Levitikus Blue den "Boneshaker". Diese Maschine sollte am Klondike Gold aus dem Eis bzw. dem darunterliegenden Berg schürfen. Beim Testlauf allerdings zerstörte der Boneshaker fast die ganze Innenstadt von Seattle. In der Erdspalte, die er grub, strömte ein Gas aus, das die Menschen teilweise zu willenlosen Zombies mutieren lies. So wurde, nachdem diese Region evakuiert war, eine 60 Meter hohe Mauer aufgezogen, um die Zombies und das Gas möglichst vom übrig gebliebenen Stadtrand zu trennen. 16 Jahre später beschließt Zeke in die Innenstadt zu gehen und sich davon zu überzeugen, dass weder sein Vater noch sein Großvater ein schlechter Mensch war. Zeke möchte ihre Namen reinwaschen und ein ganz normales Leben führen. Deshalb dringt er durch die alten Abwasserkanäle in die Innenstadt ein. Als Briar,seine Mutter, entdeckt was Zeke vorhat, macht sie sich große Vorwürfe, dass sie ihm nie etwas über die Vergangenheit erzählt hat. Sie sieht keine andere Chance in das nächste Luftschiff zu steigen und über der Innenstadt abzuspringen, um Zeke zu finden und ihn nach hause zu holen. Meinung: Leider musste ich mich regelrecht durch das Buch durchquälen. Die Geschichte nahm mich nicht gefangen und ich konnte mit den, meiner Meinung nach, recht blassen Hauptcharakteren nicht mitfiebern. Es blieben viele Fragen ungeklärt und letztendlich war es, für mich, ein nicht so gelungener Roman. Was mir allerdings sehr gut gefallen hat, waren die vielen Dialoge, die letzendlich der Geschichte Leben verliehen.  Fazit: Ich hatte mehr erwartet!

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  • Rezension zu "Boneshaker" von Cherie Priest

    Boneshaker
    Medienjournal

    Medienjournal

    31. December 2012 um 03:08

    Boneshaker lachte mich ursprünglich nur aufgrund des Covers an und überzeugte mich letztlich mit einer spannenden Geschichte voller großartiger Einfälle, die mich definitiv dazu anhält, sobald möglich wieder in die Welt des Clockwork Century zu entschwinden.

    Mehr gibt es unter:
    http://medienjournal-blog.de/2012/05/review-boneshaker-buch/

  • Rezension zu "Boneshaker" von Cherie Priest

    Boneshaker
    thursdaynext

    thursdaynext

    31. August 2012 um 09:18

    Kein Meisterwerk aber ein solider, stringenter Abenteuerroman mit leichten Längen, die aber gut zu verschmerzen sind und duch interessante Charaktere wieder wettgemacht werden. Technik oder Wummen Freaks werden enttäuscht sein und wie der Autor im Nachwort erläutert : "......wie schwerwiegend und schamlos in diesem Buch Schindluder mit geschichtlichen, geografischen und technischen Fakten getrieben wird." ist ihm bewusst aber egal. War es mir auch. Es hat mich gute unterhalten, wobei ich mir durchaus mehr und detailiertere Beschreibungen der verwendeten Wummen und tiefergehende Charakterskizzierungen gewünscht hätte. Nichtsdesotrotz, gut unterhalten hat es mich und das Cover ist wirklich gelungen. Ideale Freibadlektüre. Daher wohlwollende 4 Sterne.

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  • Rezension zu "Boneshaker" von Cherie Priest

    Boneshaker
    Velverin

    Velverin

    07. July 2012 um 13:28

    Nach ungefähr musste ich dieses Buch lemmen. Denn ich habe mich mehr durch das Buch gequält als wirklich gelesen. Wirkliche Spannung wollte auch nicht aufkommen, die Charaktere fand ich blass. Die Steampunkelemente war auch nicht überagend und von den Zombies hatte ich mir auch mehr erhofft.

  • Rezension zu "Boneshaker" von Cherie Priest

    Boneshaker
    Rebekka_NP

    Rebekka_NP

    30. June 2012 um 12:33

    Vor 16 Jahren hat der "Boneshaker", eine Grabmaschine, die Innenstadt von Seattle verheert. Der Bereich voller Ruinen ist abgeriegelt, umschlossen von einer Mauer und durchströmt von Giftgas, das tötet oder in Zombies verwandelt. Der 16-jährige Zeke lebt mit seiner Mutter außerhalb der Mauer in Seattle. Briar, seine Mutter ist irgendwie mit dem Boneshaker-Vorfall verstrickt. Um Licht ins Dunkel zu bringen, reist er in den abgeriegelten Bereich. Seine Mutter folgt ihm. Das erfundene Seattle in diesem Buch ist faszinierend. Doch finde ich es schade, dass das Potenzial nicht genutzt wird. Die Zombies ("Fresser") bleiben irgendwie zahnlos. Genauso die X unnötig eingeführten Charaktere. Die Geschichte bleibt eindimensional. Das Buch ist gut lesbar - hätte aber so viel besser sein können.

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  • Rezension zu "Boneshaker" von Cherie Priest

    Boneshaker
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    18. June 2012 um 23:02

    Nachdem ich nun die Hälfte des Buches gelesen habe, muss ich sagen. Es ist nicht das was verspricht. Bis auf ein paar Luftschiffe kann ich nicht wirklich Steampunkelemente entdecken und wie manch einer schreibt, es hat was von Survival Horror, naja davon merkt man auch nichts. Bevor ich mich jetzt bis ans Ende quäle und mich selbst foltere, wird das Buch gelemmed.

  • Rezension zu "Boneshaker" von Cherie Priest

    Boneshaker
    lord-byron

    lord-byron

    09. April 2012 um 18:56

    Dr. Levitikus Blue soll für die Russische Regierung ein Gerät erfinden, mit dem man in Alaska 30 m unter dem Eis, Gold abbauen kann. Er nennt das Fahrzeug Boneshaker. Beim Testlauf passiert etwas schreckliches: Der Boden wird aufgerissen, Häuser brechen zusammen oder verschwinden in der Tiefe und ein seltsames Gas wird freigesetzt. Viele Menschen sterben, doch der größte Schrecken kommt erst später. Das Gas löst den "Fraß" aus. Die Menschen verwandeln sich in lebende Tote und wollen nur noch fressen. Am Besten Menschenfleisch. Damit nicht noch mehr Menschen infiziert werden wird rund um die Stadt eine 60m hohe Mauer gebaut. 16 Jahre später möchte Zeke von seiner Mutter Briar mehr über seinen Vater wissen, doch sie ist nicht bereit über Levitikus zu sprechen. Kurzerhand macht sich Zeke auf in die verseuchte Stadt, um alleine alles über seinen Vater herauszufinden. Briar ist verzweifelt und folgt ihrem Sohn um ihn zu retten. Boneshaker ist ein Steampunk-Roman der Extraklasse. In der verseuchten Stadt leben die schrecklichsten Kreaturen aber auch außerhalb ist alles grau und trostlos. Briar und ihr Sohn werden für die Greueltaten ihres Vaters und Ehemanns immer noch verantwortlich gemacht und haben es sehr schwer. Die Gegenden sind richtig toll beschrieben und man spürt direkt die Trostlosigkeit. Die Charaktere haben alle ihre Stärken und Schwächen, was sie sehr lebendig erscheinen lässt. Der Schreibstil ist einfach und sehr angenehm zu lesen. Dieses Buch hat mich wirklich sehr positiv überrascht und ich hoffe, dass wir noch mehr von dieser Autorin zu lesen bekommen, denn die Story ist sehr abwechslungsreich und niemals langweilig. Einerseits geht es um die Beziehung zwischen Briar und ihrem Sohn Zeke oder auch um Briar und ihren Vater andererseits werden wir mitten in eine verseuchte Stadt und ihre gefährlichen Kreaturen, den Zombies, geworfen. Nichts ist so wie wir es kennen, alles erscheint fremd und oft grausam. Überall herrscht das Gesetz des Stärkeren. Für alle Fans von Steampunk ist dieser Roman ein absolutes "Muss".

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  • Rezension zu "Boneshaker" von Cherie Priest

    Boneshaker
    TheRavenking

    TheRavenking

    29. March 2012 um 23:09

    Im 19. Jahrhundert wollen die Russen die Bodenschätze Alaskas erschließen und schreiben deshalb einen Wettbewerb aus bei dem die effektivste Bohrmaschine gefunden werden soll. Der Erfinder Leviticus Blue baut tatsächlich eine, aber bei der Probebohrung kommt es zu einer Katastrophe, die gesamte Innenstadt Seattles wird verwüstet und aus dem Erdinneren tritt ein giftiges Gas aus, das die Bewohner in Untote verwandelt. Die Regierung lässt das Stadtzentrum absperren und umgibt es mit einer Mauer, um die Ausbreitung des Gases zu verhindern. Jahre später fristet die Witwe des Erfinders, Briar Wilkes mit ihrem Sohn Ezekiel ein trostloses Leben außerhalb der Mauer. Nicht genug dass sie in bitterer Armut vor sich hinvegetieren, weil ihr Mann damals die Katastrophe zu verantworten hatte, werden sie von den anderen Bewohnern auch noch ausgegrenzt. Doch dann setzt es sich Zeke in den Kopf, den Namen seines Vaters reinzuwaschen, büxt von zu Hause aus und dringt in die Todeszone ein, um eine Antwort darauf zu finden, was damals tatsächlich geschah. Briar bleibt also nichts anderes übrig, als sich auf eine Rettungsmission zu begeben und das Geheimnis ihrer Familie aufzudecken. Steampunk mit Zombies, das ist vielleicht nicht unbedingt eine schlechte Idee, aber was Cherie Priest aus diesem Grundkonzept macht ist mehr als enttäuschend. Dabei war Boneshaker sogar für den prestigeträchtigen Hugo Award nominiert und erhielt unter Steampunk-Fans eine Menge positiver Resonanz. Nichts an Boneshaker ist wirklich schlecht, aber auch nichts wirklich gut. Es ist einer dieser ärgerlich mittelmäßigen Romane, die man nicht mal richtig kritisieren kann, weil man nicht weiß, wo man ansetzen soll. Der Schreibstil ist zutiefst unspektakulär, so sehr, dass keine einzige Dialogzeile, keine einzige Beschreibung hängen bleibt. Die Figuren haben Potenzial, aber sie wirken mechanisch und klischeehaft. Es gibt Action, es gibt Konflikte, aber sie berühren einen einfach nicht. Man möchte die Geschichte mögen, aber man findet keinen rechten Zugang zu dieser Welt, denn die Autorin erzeugt keine Stimmung, die einen in die Story hineinziehen würde. Man schaut den Charakteren von außen zu, anstatt mittendrin zu sein, wenn sie ihre Abenteuer erleben. Boneshaker will hoch hinaus, dümpelt aber nur im seichten Fahrwasser unzähliger anderer Fantasy-Epen dahin. Eigentümlichkeit des Ausdrucks ist Anfang und Ende aller Kunst, - sprach der gute Herr Goethe, genau an dieser Eigentümlichkeit mangelt es aber hier. Das Ergebnis ist Fastfood-Steampunk, das nur Leute essen sollten, die nicht auf ihre literarische Gesundheit zu achten haben.

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