Wilder Fluss

von Cheryl Kaye Tardif 
3,9 Sterne bei50 Bewertungen
Wilder Fluss
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Positiv (37):
raveneyes avatar

Solide, spannende Unterhaltung. Nicht 08/15.

Kritisch (6):

müder, vorhersehbarer Kitsch - langweilig und ideenlos

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Inhaltsangabe zu "Wilder Fluss"

Internationaler Bestseller!

Stammzellenforschung, Klontechnik und Weltherrschaftspläne – eine explosive Mischung!

Der South Nahanni River in den kanadischen Northwest Territories ist bekannt für seine Geschichten um mysteriöse Todesfälle, kopflose Leichen und Entführungen, aber er kann auch der Schlüssel zum Überleben der Menschheit sein – oder ihrer Zerstörung.

Del dachte, dass ihr Vater schon lange tot war. Doch jemand aus ihrer Vergangenheit behauptet etwas anderes. Jetzt ist sie mit einer Gruppe ihr nahezu fremder Menschen auf einer lebensgefährlichen Mission …

Vor sieben Jahren verschwanden Del Hawthornes Vater und drei seiner Freunde in der Nähe des Nahanni River und wurden für tot erklärt. Del ist schockiert, als ihr einer der vermissten Männer an der Universität begegnet; gealtert zwar und kaum wiederzuerkennen, aber äußerst lebendig. Was der Mann ihr sagt, scheint undenkbar: Auch ihr Vater ist noch am Leben!

Mit einer Gruppe von Freiwilligen fährt Del zum Nahanni River, um ihren Vater zu retten. Was sie vorfindet, ist ein geheimnisvoller Fluss, der sie in eine technologisch fortgeschrittene Welt voller Nanobots und schmerzhafter Seren führt. Del deckt eine Verschwörung unvorstellbaren Grauens auf, die uns alle zu vernichten droht. Wird die Menschheit für die Suche nach dem ewigen Leben geopfert werden?

Ab welchem Punkt werden wir zu … Gott?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783958350069
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:350 Seiten
Verlag:Luzifer-Verlag
Erscheinungsdatum:11.12.2014

Rezensionen und Bewertungen

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    Virginys avatar
    Virginyvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Anfangs spannend, zum Ende hin leider immer unglaubwürdiger...
    Wilder Fluss

    Als ein seltsamer alter Mann bei Del Hawthorne an der Uni auftaucht, ist sie zunächst verstört, aber irgendetwas an ihm kommt ihr bekannt vor.
    Wie sich herausstellt, ist es Professor Schroeder, der Freund ihres vor 7 Jahren verstorbenen Vaters, beide waren gemeinsam auf einer Expedition am Nahanni River und gelten seitdem als tot.
    Schroeder erzählt ihr, dass ihr geliebter Vater noch lebt und sie ihn retten muß, viel schlauer wird sie aus seinen gestammelten Worten allerdings nicht.
    Doch nun ist ihr klar, sie muß sich einfach auf die Suche machen und bricht bald darauf mit einem verschlüsselten Notizbuch von Schroeder und einer kleinen Gruppe auf, die TJ, ihr Exfreund zusammengestellt hat, mit dabei ist auch Jake, der ehemalige Assistent ihres Vaters, der ihr schon bald den Kopf verdreht.
    Ganz reibungslos läuft das Ganze jedoch nicht ab, irgendwer scheint die Suchaktion zu boykotieren und dann meldet sich auch noch Dels MS zu Wort...

    Cheryl Kaye Tardifs "Wilder Fluss" beginnt spannend, wird für mich persönlich zum Ende hin aber immer unrealistischer.
    Außerdem habe ich vor ein paar Jahren ein Buch gelesen, das iwie dieselbe Geschichte erzählte, nur spielte das am Amazonas.
    Nichtsdestotrotz hat mich das Buch gut unterhalten und lies sich gut weglesen, dafür gibts von mir 3,5 Sterne, aufgerundet auf 4.

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    Langeweiles avatar
    Langeweilevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Interessante , spannende Geschichte
    Spannend und verstörend zugleich

    Die Leseprobe zu diesem Buch fand ich schon sehr interessant,das gesamte Buch hat diesen Eindruck verstärkt. Zum Inhalt: Delila Hawthorne arbeitet als Anthropologin an der Universität. Eines Tages taucht ein Mann in abgerissener Kleidung in ihrem Hörsaal auf ,der vermeintlich wirres Zeug redet. Kurz bevor er vom Sicherheitsdienst abgeführt wird ,spricht er sie bei ihrem Spitznamen an und sie erkennt Professor Schroeder, einen alten Freund ihres Vaters. Er übergibt ihr ein Notizbuch ihres Vaters und sagt ihr dass ihr totgeglaubter Vater noch lebt ,aber in grosser Gefahr ist. Der Professor ist vor sieben Jahren gemeinsam mit ihrem Vater und einer Gruppe Wissenschaftler auf einer Expedition zum Nahani River verschwunden.Es wurden verschiedene Spuren gefunden ,die den Verdacht nahelegten ,dass alle Teilnehmer verstorben waren. Professor Schroeder ,der an einer seltenen Krankheit leidet ,die ihn in rasantem Tempo altern lässt,gibt ihr einige Hinweise auf den Verbleib ihres Vaters. Delila macht sich zusammen mit ihrem Exfreund und einer eilig zusammengetrommelten Gruppe auf die Suche nach ihrem totgeglaubten Vater. Es wird eine abenteuerliche Reise ,die nicht alle Teilnehmer überleben. Am Ende der Reise treffen sie auf eine Gruppe Wissenschaftler ,die mit den Methoden der heutigen Medizintechnik versuchen Gott zu spielen. Ich will nicht alles vorwegnehmen ,um die Spannung zu erhalten. Mir ist beim Lesen manchmal das Blut gefroren,ich habe mich gefragt ,wieviel Wahrheit in diesen Möglichkeiten steckt. Ein spannendes Buch-nicht für schwache Nerven. Buchtitel: Wilder Fluss

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren
    Kurzmeinung: müder, vorhersehbarer Kitsch - langweilig und ideenlos
    absehbarer, schematischer Roman für ein weibliches Publikum

    Tja. Was macht man, enn man einen erfolgreichen Roman schreiben möchte? Man nimmt die Zutaten, die gerade modern sind und sucht sich eine Story, die altbewährt ist. Was dann rauskommt ist eine abseh- und vorhersehbare Mischung aus Kitsch, unnötiger Romantik und Langeweile:

    https://youtu.be/SVnrc8dmplc

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    T
    Tammy1982vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein absoluter Buchflop.
    Absoluter Buchflop!

    Vor sieben Jahren verschwand Del's Vater spurlos während eines Ausflugs zum Nahanni River. Sie ist mittlerweile Professorin für Anthropologie und hat versucht sich damit abzufinden, dass ihr Vater wohl tod ist. Bis eines Tages der ehemals beste Freund Professor Schroeder, der ebenfalls tod geglaubt war, in ihrem Hörsaal auftaucht und ihr erklärt, ihr Vater sei noch am Leben. Schroeder selbst leidet dabei an einer unerklärlichen Krankheit und wird von Tag zu Tag immer älter und schwächer. Jedoch kann er ihr noch ein Notizbuch übergeben, in dem er verschlüsselt alle wichtigen Informationen aufgeschrieben hat.
    Gemeinsam mit Freunden und ehemaligen Arbeitskollegen von ihrem Vater macht sich Del auf zum Nahanni River, um ihren Vater zu suchen, nicht ahnend, dass sie sich in große Gefahr bringt.

    Der Klappentext von dem Buch hat sich vielversprechend angehört und groß wurde der Roman als "Thriller" angekündigt. Bekommen habe ich eine hanebüchene Geschichte, in die alles gepackt wurde, was die Autorin gerade spannend fand: Zeitreisen, Nanotechnologie und ganz wichtig, auch noch viel Liebe. Dabei blieb die Logik auf der Strecke und auch Zusammenhänge bzw. Erklärungen wurden einfach ausgespart oder einfach als gegeben hingestellt. Bis zum Schluss blieb ich mit einem großen Fragezeichen zurück und konnte über die zum Teil erzwungene Dramatik nur den Kopf schütteln.

    Die Charaktere bleiben alle blass und ich konnte mit keinem der Personen mitfiebern und keine Figur hat mich wirklich berührt. Zum Teil sterben die Figuren dann einfach weg, aber auch das hat mich einfach nur kalt gelassen. Gleichzeitig gab es viele Klischees, die bedient wurden und mich oft mit den Augen haben rollen lassen. Bereits nach kurzer Zeit werden hier Freundschaften geschlossen, sich Hals-über-Kopf verliebt, jedoch in einer Art und Weise, die für mich als Leser zu keinem Zeitpunkt nachvollziehbar war. Am Ende taucht dann auch noch ein Name einer Figur auf, die vorher nie erwähnt wurde, die ich überhaupt nicht einordnen konnte, die aber wohl sehr wichtig für Del ist.

    Ein Klischee, das natürlich nicht fehlen durfte, ist die Liebe auf den ersten Zusammenstoß bzw. Blick und egal in welcher Lebensgefahr sich die Figuren auch gerade befanden, es war immer Zeit für einen tiefen Blick oder einen kleinen Flirt.

    Alles in allem für mich ein absoluter Buchflop. Die Autorin hatte wohl gute Ideen und hat auch viel Zeit dafür investiert, um über den Nahanni River zu recherchieren, jedoch wollte sie dann wohl zu viele Ideen auf einmal in ein Buch packen. Kombiniert mit einer übertriebenen Erzählweise, die Dinge zwar beschreibt, mir als Leser aber keinen Zugang zu ihnen vermittelt, ist das Buch für mich einfach nur eine große Enttäuschung.

    Dafür gibt es gerade mal einen Stern und das nur für die intensive Beschäftigung mit dem Nahanni River.

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    bine525s avatar
    bine525vor 3 Jahren
    Romantischer Science Fiction-Roman

    Der Aussage "Thriller" sollte wohl besser mit dem Zusatz "romantische Science Fiction" den Leser auf das vorbereiten, was auf ihn zukommt! Für mich als eingefleischten echten Thrillernfan war das Buch dann doch ein wenig sehr enttäuschend:

    Del Hawthorne lehrt an der University of British Columbia Anthropologie wie einst ihr verschollener Vater bevor er auf einer Expedition spurlos verschwand. Doch plötzlich taucht ein Teilnehmer von damals wieder auf und behauptet, Dels Vater sei noch am Leben und sie solle ihrem Herzen folgen. Der Mann leidet unter einer extrem schnellen Alterung und übergibt ihr sein codiertes Notizbuch. Bald darauf macht sich dann auch eine kleine Gruppe um Del auf zum Nahanni River um Dels Vater zu suchen. Ihr Guide Hawk führt die verwegene und bunt zusammengewürfelte Gruppe mit Kanus gut durch die Wildnis, doch die Natur, Eifersucht und unvorhergesehene Ereignisse erschwerten das Vorwärtskommen. Bis zu diesem Zeitpunkt war das für mich Gelesene trotz heisser Liebesgedanken von Del noch unterhaltsam zum Lesen, aber spätestens als sie vom blauen Licht in Partikel aufgelöst werden um in der Zukunft zu landen verliert sich alles zu sehr in einem Fantasyroman. Die Geschichte geht ziemlich berechnend weiter, lässt etliche Fragen offen wie z.B. wer der Direktor ist, und gipfelt in einem plumpen jähen Ende das alles offen lässt.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Nicht so wild wie erwartet..
    ✎ Cheryl Kaye Tardif - "Wilder Fluss"

    Ich muss leider sagen, dass mich das Buch doch recht enttäuscht hat. :(
    Ich hatte ja vor ca. 2 Wochen schon Cheryl Kaye Tardifs neuen Thriller "Divine 1 Blick ins Feuer" lesen können, von dem ich ziemlich begeistert war und absolut empfehlen kann, und hatte somit hohe Ansprüche an ihre anderen Werke. Auch, weil dieses Buch als "internationaler Bestseller" angepriesen wird.
    Leider hält diese Geschichte für mich nicht das, was sie verspricht. Sie ist ziemlich oberflächlich gehalten. Sie hätte für mich also ruhig 150 Seiten mehr haben können, dafür aber auch mehr Tiefe. Ich war von der Thematik fasziniert, denn was die Forschung so mit sich bringt, ist manchmal echt erstaunlich und unglaublich. Aber gerade das wurde mir dann doch irgendwie zu inhaltslos wiedergegeben, obwohl natürlich ein paar Fakten darüber gefallen sind. Da hätte ich mir definitiv mehr Gewicht gewünscht.
    Auch fehlt mir das typisch Thrillerhafte: dass ich immer unter Strom stehe; dass das Buch schwer aus den Händen zu legen ist;..
    Am Schluss bleiben mir außerdem noch zuuu viele Fragen ungeklärt, was mich ziemlich unbefriedigt zurück lässt.

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    badwomans avatar
    badwomanvor 3 Jahren
    Größenwahn

    Cheryl Kaye Tardiff erzählt in ihrem Thriller "Wilder Fluss" die Geschichte über Del, die ihren totgeglaubten Vater sucht. Vor 7 Jahren verschwand er mit einer Forschungstruppe am berüchtigten Nahanni River, wo immer wieder enthauptete Leichen entdeckt werden. Doch nun taucht ein Mitglied der Truppe, krank und gealtert, wieder auf und behauptet, auch Dels Vater sei noch am Leben. Del bricht mit 7 freiwilligen Begleitern auf, um das Geheimnis um die Verschwundenen zu lüften. Dabei stößt die Truppe auf Unglaubliches, was die Menschheit verändern oder sogar vernichten wird. Denn manche Menschen glauben, Gott spielen und dabei rücksichtslos andere Menschen ausnutzen zu müssen...
    Die Autorin schreibt in einem flüssigen, sehr schnell lesbaren Stil. Es wird eine gute Spannung aufgebaut, auch wenn einige, jedoch bei weitem nicht alle, Wendungen vorhersehbar sind. Für mich waren ein großes Manko die Liebesszenen, die sehr melodramatisch beschrieben wurden und sich anfangs durchaus auch wiederholten, im Sinne von "Er liebt mich, er liebt mich nicht". Darauf hätte ich in einem Thriller gut verzichten können. Für alle, die auch etwas Science Fiction mögen, ist die Thematik der Geschichte sicher interessant. Nach anfänglichen Schwierigkeiten konnte ich mich darauf einlassen und dann hat das Buch mich in seinen Bann gezogen und wurde zum Ende hin immer spannender.
    Das Cover hat mich nicht so recht überzeugt, es ist wenig auffällig, das Gleiche gilt auch für den Titel.

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    Rebecca1120s avatar
    Rebecca1120vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: alles mit dabei - Spannung, Liebe und Vision
    alles mit dabei - Spannung, Liebe und Vision

    Kurz zur Handlung: Del Hawthorn ist Professorin für Anthropologie. Ihr Vater wird seit 7 Jahren während einer Reise ins Kanadische South Nahanni River-Gebiet vermisst und zwischenzeitig für tot erklärt.

    Doch plötzlich taucht sein Freund und Expeditionsteilnehmer während einer ihrer Vorlesungen auf und behauptet, ihr Vater lebe. Sie erkennt ihn kaum, da er in den sieben Jahren zum Greis gealtert ist. Er ist gibt ihr nur kryptische Hinweise wo sie ihren Vater suchen soll.

    Del bricht mit einer Truppe auf, was zum Abenteuer ihres Lebens wird und kaum einer wird von  dieser Reise wieder in die Heimat zurückkommen …

    Also ich fand das Buch herrlich spannend, kurzweilig und an manchen Stellen musste ich auch schmunzeln. Insbesondere dann, wenn (gekennzeichnet durch Kursivschrift) die Gedankengänge der Akteure im Text eingeflossen sind. Ein gewisser trockener Humor kann der Autorin nicht abgesprochen werden.

    Gleichzeitig ist die Handlung voller Überraschungen, denn selbst ihr Praktikant, von dem alle denken er sei in sie verknallt, ist nicht der für den er gehalten wird.

    Auch wenn ich sonst kein Fan von Sieht Fiction bin, konnte ich mich mit den Visionen zur Jagd nach der ewigen Jugend und deren aufgezeigten Wege „anfreunden“.

    Ich würde das Buch durchaus weiterempfehlen.

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    Zhunamis avatar
    Zhunamivor 3 Jahren
    Weniger wild als erwartet

    Die Leseprobe zu "Wilder Fluss" hat mir gut gefallen, die Thematik fand ich interessant, die Charaktere auch ganz ansprechend, man kann aber nicht behaupten, dass sie mich aus den Latschen gehauen hätte. Dennoch war ich sehr gespannt darauf, das Buch zu bekommen und auch zu lesen, schließlich mag ich Thriller und auch sehr gern solche, die einen wissenschaftlichen Hintergrund haben. Das Buch wurde außerdem als "internationaler Bestseller" angepriesen, da kann es ja nicht so schlecht sein. Mein Fazit ist ambivalent. Streckenweise kam wirklich Spannung auf, man freundete sich mit den charakterlichen Besonderheiten der Personen an und konnte viele Dinge auch nachvollziehen. Die Thematik der Biotechnologie (alles rund um Nanobots und solche Dinge) finde ich sehr interessant, da fehlten mir allerdings die Fakten, das war alles ein wenig platt. Ungefähr ab der Mitte hatte ich dann das Gefühl, dass es immer abstruser und abgefahrener wird, wissenschaftliche Begründungen kamen nur selten, alles glitt so ein bisschen (vermutlich ungewollt) schon fast ins Fantasy-Genre ab, und das fand ich dann nicht wirklich passend. Der Effekt eines Thrillers, nämlich die durchweg gehaltene Spannung und die ständige Dynamik haben mir auch stellenweise gefehlt, das Buch hat durchaus seine Längen, obwohl es in Summe eigentlich recht kurz ist. Die Liebesgeschichte um die Protagonistin hat mich jetzt auch nicht wirklich vom Hocker gerissen, sie wirkte sehr konstruiert und einfach auch "zu schnell" und unproblematisch - alles ein bisschen zu perfekt. Auch wenn es selbstverständlich eine fiktive Geschichte ist, hätte ich mir gewünscht, dass sie realistischer wirkt. Das gilt nicht nur für die Rahmenhandlung, sondern auch die Art und Weise wie die Charaktere sich verhalten, stellenweise völlig überzogen, stellenweise schon Kapitel vorher komplett vorhersehbar, manchmal zu pathetisch, so dass es beinahe ins Lächerliche abdriftet. Zusammenfassend kann ich sagen, dass das Buch für die seichte Unterhaltung zwischendurch gut geeignet ist, es liest sich schnell und flüssig, hat aber weder an die Charaktere noch an die Handlung oder die wissenschaftliche Basis höhere Ansprüche. Von mir drei Sterne und ein "ganz nett".

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    dieFlos avatar
    dieFlovor 4 Jahren
    spannendes, faszinierendes Thema

    Was würdest du machen, wenn du nach Jahren Trauer erfährst, dass dein Vater noch lebt? 

    Genau das passiert Del und sie hat nur einen Wunsch: ihn finden. Ihr Vater arbeitet für ein großes Labor, seine letzten Arbeiten wurden vom Computer entfernt, aber sie weiß, wo sie anfangen muss: er war auf dem Fluss. Aber warum hat man dann seinen Tod inszeniert?

    Del findet Verbündete und sie machen sich auf dem Weg. Sie ahnt nicht, dass alles, jeder noch so kleinste Schritt, beobachtet wird, denn einer Person vertraut sie zu viel.

    "Wilder Fluss" als Thriller angepriesen würde von mir sicher  gar 5 Sterne bekommen, wenn es ein Roman wäre. Das Buch ist spannend, es begeistert, aber für einen richtig guten Thriller? Ich weiß nicht.... da wäre am Ende noch mehr drin gewesen!

    Es liest sich flott und man fiebert mit.. .eine Leseempfehlung von mir, ganz klar! Es ist sehr realistisch, denn ich denke für das Ziel zu leben, würden viele Menschen ähnliche Schritte gehen und ich hoffe so sehr, dass das niemals passiert! 

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    cherylktardifs avatar
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    cherylktardifs avatar

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