Cheryl Sawyer Die Kreolin

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Inhaltsangabe zu „Die Kreolin“ von Cheryl Sawyer

Sie spricht Französisch wie eine Einheimische, lässt sich auf Wortgefechte mit Gelehrten ein, spielt geschickt wie ein Mann – und ganz Paris liegt ihr zu Füßen. Doch die mysteriöse dunkelhaarige Schönheit, die sich als italienische Aristokratin ausgibt, hat ein gefährliches Geheimnis: Hinter dieser adligen Fassade verbirgt sich eine Kreolische Sklavin, die aus Martinique geflohen ist. Ihr eigentlicher Name ist Ayisha. Ihre Mission ist die Rache an ihrem Peiniger und die Freiheit für ihr Volk. Dafür riskiert sie ihr Leben, ihre Freiheit und ihr Vermögen. Doch plötzlich scheint ihr Vorhaben gefährdet: Ayisha verliebt sich leidenschaftlich in den gutaussehenden und ebenso geheimnisvollen Marquis de Richemont. Sie geht jedoch mit einem anderen Mann eine Allianz ein. Ein gefährliches Unterfangen, wie sich bald herausstellt, denn es kommt zu einer dritten – und entscheidenden – Begegnung mit dem Marquis… Cheryl Sawyer ist gebürtige Neuseeländerin. Sie studierte in Frankreich, lebt heute jedoch in Australien und schreibt mit großem Erfolg historische Romane. Für mehr Informationen zu unseren Büchern abonnieren Sie unseren Newsletter auf www.endeavourpress.de, um Informationen zu Neuerscheinungen und Werbeaktionen zu erhalten – darunter Angebote für kostenlose E-Books. Außerdem können Sie uns auf Twitter (@EndeavourPrssDE) und Facebook (Endeavour Press Germany) folgen. Endeavour Press – weil die Freude am Lesen verbindet.

viel zu langatmig um wirklich spannend zu sein. muss man nicht unbedingt gelesen haben

— dieben
dieben

Eine Geschichte über eine starke Frau im 18. Jahrhundert, die von Sklaverei wie von der Aristokratie in Frankreich erzählt.

— niknak
niknak

Interessante Geschichte aus der Sklavenzeit im 18.Jahrhundert

— hannelore_bayer
hannelore_bayer

Wunderschöner historischer Roman aus der Sklavenzeit Frankreichs. Sehr spannend und gut erklärt, aber auch etwas langatmig.

— Mai1980
Mai1980

Etwas langatmig, aber trotzdem gut

— kabalida
kabalida

Zu Beginn sehr langatmig, nimmt aber ein wenig an Spannung zu ab ca. der Hälfte.

— Nimithil
Nimithil

Interessanter, detailreicher historischer Roman

— Ladybella911
Ladybella911

Obwohl ich langatmige Erzählungen nicht so mag, fand ich dieses Buch sehr interessant

— annlu
annlu

Interessanter, historischer Roman

— ChristineJaeggi
ChristineJaeggi
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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht
    GrOtEsQuE

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 24.09.2017: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   239 Punkte Astell                                           ---    9 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  646 Punkte Beust                                          ---   302 Punkte Bibliomania                               ---   201 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  397,5 Punkte ChattysBuecherblog                --- 253 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   130,5 Punkte Code-between-lines                ---  136 Punkte eilatan123                                 ---   53 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   168 Punkte Frenx51                                     ---  82 Punkte glanzente                                  ---   82 Punkte GrOtEsQuE                               ---   78 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   157 Punkte Hortensia13                             ---   130 Punkte Igelchen                                    ---   25 Punkte Igelmanu66                              ---  178 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    95 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   122 Punkte kalestra                                    ---   33 Punkte katha_strophe                        ---   53 Punkte Kattii                                         ---   78 Punkte Katykate                                  ---   110 Punkte Kerdie                                      ---   239 Punkte Kleine1984                              ---   142 Punkte Kuhni77                                   ---   114 Punkte KymLuca                                  ---   103 Punkte LadyMoonlight2012               ---   29 Punkte LadySamira090162                ---   259 Punkte Larii_Mausi                              ---    63 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   50 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   226 Punkte louella2209                            ---   69 Punkte lyydja                                       ---   92 Punkte mareike91                              ---    47 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  44 Punkte MissSternchen                          ---  55 Punkte mistellor                                   ---   181 Punkte Mone97                                    ---   55 Punktenaevia                                        ---   17 Punktenatti_Lesemaus                        ---  131 Punkte Nelebooks                               ---  235 Punkte niknak                                       ----  285 Punkte nordfrau                                   ---   97 Punkte PMelittaM                                 ---   213 Punkte PollyMaundrell                         ---   34 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   115 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   67 Punkte SaintGermain                            ---   139 Punkte samea                                           --- 65 PunkteSandkuchen                              ---   205 Punkteschadow_dragon81                  ---   92 Punkte Schmiesen                                  ---   178 Punkte Schokoloko29                            ---   35 Punkte Somaya                                     ---   279 Punkte SomeBody                                ---   178,5 Punkte Sommerleser                           ---   198 Punkte StefanieFreigericht                  ---   213,5 Punkte tlow                                            ---   149 Punkte Veritas666                                 ---   117 Punkteverruecktnachbuechern         ---   61 Punktevielleser18                                 ---   131 Punkte Vucha                                         ---   151 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   69 Punkte Wolly                                          ---   179 Punkte Yolande                                       --   171 Punkte

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    • 2303
  • Leserunde zu "Die Kreolin" von Cheryl Sawyer

    Die Kreolin
    EndeavourPress_Verlag

    EndeavourPress_Verlag

    Liebe Romantikerinnen und Romantiker, liebe Leseratten,  Eine verhängnisvolle Liebe droht Ayishas Lebensziel zu zerstören … Sie spricht Französisch wie eine Einheimische, lässt sich auf Wortgefechte mit Gelehrten ein, spielt geschickt wie ein Mann – und ganz Paris liegt ihr zu Füßen. Doch die mysteriöse dunkelhaarige Schönheit, die sich als italienische Aristokratin ausgibt, hat ein gefährliches Geheimnis: Hinter dieser adligen Fassade verbirgt sich eine Kreolische Sklavin, die aus Martinique geflohen ist.  »Was ist die Bastille?« Ohne dass sein Lächeln sich verändert hätte, antwortete er leise: »Ein Gefängnis.«Das Wort brachte mit Macht alle ihre Ängste zurück: die Angst vor Verfolgung, vor dem Master, vor diesem unversöhnlichen Franzosen. Er sah, wie sie vor ihm zurückwich, und griff nach ihrer Hand. »Sie sind in Schwierigkeiten. Erzählen Sie mir davon.« Ihr eigentlicher Name ist Ayisha. Ihre Mission ist die Rache an ihrem Peiniger und die Freiheit für ihr Volk. Dafür riskiert sie ihr Leben, ihre Freiheit und ihr Vermögen. Doch plötzlich scheint ihr Vorhaben gefährdet: Ayisha verliebt sich leidenschaftlich in den gutaussehenden und ebenso geheimnisvollen Marquis de Richemont. Sie geht jedoch mit einem anderen Mann eine Allianz ein. Ein gefährliches Unterfangen, wie sich bald herausstellt, denn es kommt zu einer dritten – und entscheidenden – Begegnung mit dem Marquis…>> Zur LeseprobeÜber die AutorinCheryl Sawyer ist gebürtige Neuseeländerin. Sie studierte in Frankreich, lebt heute jedoch in Australien und schreibt mit großem Erfolg historische Romane. Teilnehmen und Mitlesen Endeavour Press Germany verlost 20 E-Books von Die Kreolin unter allen Lesern, die verpflichtend und aktiv an der Leserunde teilnehmen und abschließend eine Rezension auf LovelyBooks und Amazon (gerne auch weiteren Plattformen) schreiben möchten. Bewerbt euch bis zum 24.09. für euer Wunschformat (epub, mobi, PDF), indem ihr folgende Frage beantwortet:In welcher Situation würdet ihr eure wahre Identität verleugnen?

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    • 116
  • Von der Sklavin zur italienischen Aristokratin

    Die Kreolin
    niknak

    niknak

    30. October 2016 um 13:54

    Inhalt:Ayisha wächst in einer Plantage als Sklavenmädchen auf und träumt davon frei zu sein und ihr Volk von der Sklaverei zu befreien, sowie sich ihrem Peiniger, dem Master, zu rächen.  Eines Tages flieht sie von Martinique und kämpft sich bis nach Paris durch. Dort findet sie durch glückliche Zufälle einen Anschluss bei den Adligen und wird sogar bei ihnen als Marchesina Charlotte de Novi bekannt. Immer wieder läuft sie Gefahr aufzufliegen, aber durch geschickte Täuschung kann sie sich behaupten und beim Kartenspiel viel Geld verdienen, um ihre Pläne in die Tat umzusetzten. Ihr Volk zu befreien und sich an ihrem Master zu rächen. Wird ihr das Alles gelingen oder fliegt ihre Täuschung vorher auf. Bekommt sie Hilfe und wie wird sich ihr Leben entwickeln?Mein Kommentar:Das Buch hat einen tollen Schreibstil, der den Leser sofort gefangen nimmt und bis zum Schluss nicht mehr loslässt. Obwohl viele Szenen sehr ausführlich beschrieben ist und den Anschein von Langatmigkeit erwecken, ist es der Autorin gelungen immer eine gewisse Spannung einzubauen, sodass man trotz langer Passagen nie aufhören will zu lesen.Ayisha ist sehr gut beschrieben, man erfährt viel von ihren Gedanken und Gefühlen und leidet bis zum Schluss mit ihr mit. Man kann sie richtig gut verstehen, egal ob in ihrer Rolle als Sklavin oder als Aristokratin. Auch ihre Vorgehensweis ist sehr gut nachvollziehbar. Gleichzeitig kann man ihre Veränderung gut mitverfolgen von einer Sklavin zu einer Frau mit Geld und Ansehen.Es ist interessant zu beobachten, wie sie von anderen wahrgenommen wird, je nachdem welche Kleidung sie gerade trägt und wie sie sich gibt. Auch zu sehen wie ihre engsten Vertrauten auf ihr Geheimnis reagieren war teilweise recht überaschend für mich. Trotzdem waren auch die Reaktionen sehr plausibel beschrieben, sodass man sich als Leser auch in ihre Lage versetzen konnte.Außerdem erfährt der Leser sehr viel über die Geschichte Frankreichs im 18. Jahrhundert. Es erzählt nicht nur vom Sklavenhandel, sondern auch vom Leben am Hof des Königs und von den Kriegen zwischen Frankreich unnd England. Durch die vielen verschiedenen Perspektiven welche im Buch erzählt werden, wird zusätzliche Spannung aufgebaut. Man erfährt Ayishas Geschichte und gleichzeitig noch ein paar andere Aspekte, welche in der Geschichte eine Rolle spielen. Durch die Perspektiven- und Szenenwechsel wird das Buch nie langweilig.Mein Fazit:Ich kann dieses Buch allen empfehlen, die Bücher über starke Frauen mögen und auch ein großes Interesse an Geschichte haben, da in dieser Erzählung beides nicht zu kurz kommt.Ganz liebe Grüße,Niknak

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    • 2
  • Ayisha

    Die Kreolin
    anne_lay

    anne_lay

    21. October 2016 um 22:55

    Ayisha wächst als Sklavin auf einer Zuckerrohrplantage auf Martinique auf. Der Schwester des Masters gefällt es, sie als Mädchen zu sich zu holen und ihr Französisch beizubringen. Schließlich lässt sie sich regelmäßig von ihr vorlesen, wodurch Ayisha die Literatur des fernen Europa kennenlernt.Eines Abends lässt der Master Ayisha zu sich kommen. Er bietet sie seinem künftigen Nachbarn an und verfolgt seine eigenen Pläne, aber alles kommt anders.Was mit einem spektakulären Prolog beginnt, ermüdet anschließend in langen Schilderungen der Lebenswelt Ayishas. Mehr als einmal habe ich mich gefragt, ob all die geschilderten Details für die Geschichte wichtig sind.Dann nimmt die Geschichte jedoch Fahrt auf und das Erzähltempo zieht an (oder habe ich mich an den Stil gewöhnt?). Zu Beginn hätte ich das Buch vermutlich beiseite gelegt, hätte ich nicht versprochen es zu lesen. Nach Beendigung freue ich mich jedoch, dass ich durchgehalten habe. Es wird deutlich, wie gut das Werk recherchiert ist. Die Schilderungen der politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse sind farbig und eindrucksvoll gestaltet und so wird ein Stück Geschichte lebendig. Genau das ist es, was mich immer wieder an historischen Romanen reizt. Geschichte wird nachvollziehbar, besteht nicht länger nur aus den Zahlen und Verträgen, die in der Schule auswendig zu lernen waren. Diese Faszination erlebe ich im weiteren Verlauf des Buches, auch wenn ich es nicht in einem Stück "weglesen" konnte. Die Fülle an Details, an Informationen war auch im Weiteren immer noch zu viel für meinen Geschmack. Wer sich für Frankreich im 18. Jahrhundert interessiert, für Sklaverei, und wer auch eine Liebesgeschichte mit Hindernissen mag, für den bietet "Die Kreolin" unterhaltsame Stunden.

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  • Charlotte oder Ayisha, Guy oder Gervaise

    Die Kreolin
    hannelore_bayer

    hannelore_bayer

    21. October 2016 um 09:28

    Eine junge italienische Marchesina mischt die gesellschaftliche Oberschicht in Paris auf. Sie spielt an den Tischen wie ein Mann, kann ausgezeichnet mit den Gelehrten parlieren und wirkt sehr geheimnisvoll. Charlotte de Novi, so ihr Name hat tatsächlich ein düsteres Geheimnis!Sie wurde als Ayisha, eine Sklavin auf einer Zuckerrohrplantage in Martinique, groß. Schon da fiel sie der Schwester des Masters auf. Sie lehrte sie lesen und gut französisch zu sprechen. Ansonsten war es ein hartes Leben. Mit ihrem Freund Joseph, ebenso Sklave wie sie, plant sie die Flucht. Leider stirbt Joseph und legt ihr zuvor noch ans Herz weiter zu fliehen. So kommt sie als Mann/Junge verkleidet endlich nach Paris, wo sie dem König die Lage der Sklaven darstellen will. Da sie unterwegs schon ein paarmal beinahe aufgeflogen wäre, beschließt sie, wieder als Frau weiterzumachen. Sie lernt Guy de Richmont kennen, der ihr kurzfristig weiterhilft, auch von den Theaterleuten, hauptsächlich Silvia lernt sie viel. So kann sie sich recht schnell inParis behaupten. Nachdem sie den König kennen gelernt hat, weiß sie, daß es mit ihrem Plan, die Sklaven zu befreien so nicht klappt. Also beschließt sie ihre Spielkunst einzusetzen und soviel Geld zu gewinnen, daß sie die Plantage dem Master abkaufen kann.Ob das alles so klappt, wer Gervaise Le Beau de Morgon ist, was sie so alles erlebt auf ihrem Weg, von wem sind die 2 Heiratsanträge, , nicht zuletzt, klappt das mit der Plantage, sollen sie liebe Leserin selber erlesen!Eine Empfehlung für Liebhaber dieses Genres, man erfährt nebenbei viel Geschichtliches und eine Menge über die Lage der damaligen Sklaven.

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  • „Die Kreolin“ von Cheryl Sawyer

    Die Kreolin
    nancyhett

    nancyhett

    20. October 2016 um 10:02

    Ein historischer Liebesroman aus der Feder der australischen Autorin Cheryl Sawyer, herausgegeben vom Endeavour Press Verlag. Klappentext: Sie spricht Französisch wie eine Einheimische, lässt sich auf Wortgefechte mit Gelehrten ein, spielt geschickt wie ein Mann – und ganz Paris liegt ihr zu Füßen. Doch die mysteriöse dunkelhaarige Schönheit, die sich als italienische Aristokratin ausgibt, hat ein gefährliches Geheimnis: Hinter dieser adligen Fassade verbirgt sich eine Kreolische Sklavin, die aus Martinique geflohen ist.Ihr eigentlicher Name ist Ayisha. Ihre Mission ist die Rache an ihrem Peiniger und die Freiheit für ihr Volk. Dafür riskiert sie ihr Leben, ihre Freiheit und ihr Vermögen. Doch plötzlich scheint ihr Vorhaben gefährdet: Ayisha verliebt sich leidenschaftlich in den gutaussehenden und ebenso geheimnisvollen Marquis de Richemont. Sie geht jedoch mit einem anderen Mann eine Allianz ein. Ein gefährliches Unterfangen, wie sich bald herausstellt, denn es kommt zu einer dritten – und entscheidenden – Begegnung mit dem Marquis… Meine Meinung:Ein spannender historischer Liebesroman, um ein junges Sklavenmädchen, das ihren eigenen Weg geht, um ihre Familie aus den Fängen der Sklaverei zu befreien. Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig. An einigen Stellen ist die Detailbeschreibung aber etwas zu umfangreich, so dass die Handlung mitunter recht schleppend wirkte. Da sicher auch hier und da ein paar kleine Schreibfehler eingeschlichen hatten, gibt es von einen Punktabzug. Alles in allem ein spannender Roman, den es sich zu lesen lohnt. Mein Fazit: Lesenswert!

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  • Die Kreolin

    Die Kreolin
    Mai1980

    Mai1980

    16. October 2016 um 15:49

    Die hübsche Sklavin Ayisha hat es statt für ihren Master zu arbeiten und die Unterdrückung durch ihn zu erdulden. Dank der Schwester des Masters, die ihr die französische Sprache lernt und ihren Freund Joseph gelingt ihr die Flucht. Anfangs schlägt sie sich als Mann durch, doch dann wird sie durch ihre Klugheit und ihr Geschickt in die vornehmen Kreise Frankreichs aufgenommen. Und erlebt viele Höhen und tiefen.Wunderschöner historischer Roman, der leider etwas langatmig und teilweise zu ausführlich beschrieben ist, deshalb ein Stern abzug.

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  • Positiv überrascht

    Die Kreolin
    Lebensglueck

    Lebensglueck

    16. October 2016 um 14:27

    Ayisha ist eine wunderschöne Frau. Sie spielt wie ein Mann und ganz Paris liegt ihr zu Füßen. Aber keiner weiß, dass sie eine Sklavin ist und auf Vergeltung hofft. Aber Ayisha findet gefallen an zwei Männern. Wird ihr Plan aufgehen oder fliegt alles auf? Dies ist mein erster historische Roman und ich muss sagen, er hat mich positiv überrascht. Es spielt im Jahre 1700 wo die Sklaverei noch hoch im Kurs ist. Aber durch den guten Schreibstil und das es ausführlich beschrieben worden ist, konnte ich mich sehr gut in die Geschichte fallen lassen. Ayisha hat mir sehr gut gefallen. Sie ist eine starke Person und versucht sich an niemanden zu binden. Sie möchte allen helfen. Das wird am Ende der Geschichte sehr deutlich. Auch die anderen Charakter waren gut da gestellt. Ich sag mal so, in historischen Romanen hat man richtige Widerlinge. Die haben mir super gefallen. Ich vergebe 4/5 Sterne, da doch an manchen Stellen ich den Faden verloren habe, da die Autorin sehr weit ausholt. Aber für ein paar herbstliche Lesestunden ist das Buch perfekt.

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  • Zu Beginn etwas langatmig, nimmt jedoch an Spannung zu.

    Die Kreolin
    Nimithil

    Nimithil

    11. October 2016 um 09:50

    Cheryl Sawyer wurde mir bekannt durch das Buch die Korsarin. Sie schreibt mit großer Leidenschaft historische Romane.Zu dem Inhalt:Ayisha, eine eher weißhäutige Sklavin des Haushalts Paul-Armand beschließt aus ihren bestehende Leben der Zuckerrohrplantage auszubrechen. Sie bricht gemeinsam mit einem Freund auf um in eine andere Welt zu gelangen und beschließt dabei sich an ihren Master zu rächen. Es beginnt eine lange Reise nach Frankreich mit vielen Komplikationen und der Beginn einer großen Liebe, welche ihr verwehrt bleibt. Auf dem Weg zu einer französischen Aristrokation entdeckt sie Pariser Gesellschaft und gewöhnt sich an das Leben in Paris. Einige Schicksalschläge werfen sie wieder zurück und es stehen wichtige Entscheidungen an.Zu Beginn des Buches hat mich der langatmige Schreibstil etwas gestört. Selbstverständlich bekommt man einen sehr guten Einblick in die Welt der Protagonisten, jedoch zieht sich der Anfang ein wenig zäh. Ab ca. der Hälfte des Buches nimmt die Spannung ein wenig zu. Dies wird gelegentlich im Lesefluss gestört, wenn zum Beispiel etwas mehr zum anstehenden Kriegsverlauf geschrieben wird. So werden kleine Zeitsprunge in den Buch vorgenommen, welche jedoch keinen direkten Einfluss auf die Protaginisten in meinen Augen haben. Der Weg von Ayisha ist sehr gut beschrieben und nicht zu unrealistisch dargestellt. Lediglich, dass viele direkt darauf kommen, dass sie farbig ist, ist mir etwas aufgefallen. Ihr Geheimnis droht immer wieder aufzufliegen, bleibt jedoch der feinen Gesellschaft von Frankreich fast bis zum Ende verborgen. Besonders gut gewählt finde ich ihre Reaktionen auf die Situationen, welche sie erlebt. Der Selbstmordversuch als ihr Ehemann sie berühren möchte fand ich gut gewählt. Besonders bei solchen Situationen wird sehr gut in ihre Gefühlswelt geschaut. Durch den Perspektivenwechselt hat man auch die Möglichkeit andere Charaktere von einen anderen Standpunkt als den der Hauptprotagonistin kennen zu lernen. Die anderen Sichtweisen fand ich sehr hilfreich zum allgemeinen Verständnis. Etwas was mich gestört hat und definitiv mit zu dem Abzug von einem Stern beiträgt ist die Rechtschreibung. Zu Beginn schleicht sich vielleicht einmal ein Rechtschreibfehler pro Kapitel ein, gegen Ende werden es jedoch immer mehr. Etwas was mich bei eBooks immer ärgert. Es wirkt einfach wie zwischen Tür und Angel angefertigt. 

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  • Etwas langatmig, aber gut

    Die Kreolin
    kabalida

    kabalida

    10. October 2016 um 23:11

    Die Kreolin Die Geschichte an sich war wirklich interessant. Man begleitet Ayisha auf ihrer Reise von ganz unten bis nach ganz oben. Man wird als Leser gefesselt, da man unbedingt sehen will, ob Ayisha ihre Ziele erreicht. Von den Charakteren hat mir Ayisha am besten gefallen, da sie eine starke Persönlichkeit besitzt. Auch die anderen Charaktere waren sympathisch, doch es hat lange gebraucht, sich in diese Figuren hineinzuversetzen. Der Schreibstil war wirklich sehr langatmig und umfangreich, was an einigen Stellen der Geschichte gut getan hat, während es an anderen Stellen besser gewesen wäre, wenn Passagen gekürzt worden wären. Genau so verhält es sich mit den Perspektivenwechsel. Denn an sich war die Idee gut, da Spannung aufgebaut wurde, doch durch fehlende Abgrenzung auch verwirrend. Alles in einem ein spannendes Buch, das vorallem durch die tapfere Protagonistin zu überzeugen weiß. 

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  • Von der Zuckerrohrplantage an den Hof König Ludwig XV

    Die Kreolin
    Ladybella911

    Ladybella911

    09. October 2016 um 14:35

    „Nach der ersten Verwirrung betrachtete der Schwarze lange den seinem geheimen Blick dargebotenen Körper. Er vergaß seine eigenen Schmerzen, während er über die bizarre Tatsache nachdachte, die ihm die eigenen Augen bewiesen: Die Person, die da nackt in der Nachbarkabine kniete, war eine junge Frau.“ Ayisha ist als Sklavin für ein Leben verurteilt, dass sie lebenslang als Ware kennzeichnet, als Besitz eines anderen Menschen, der auch über ihr Leben oder ihren Tod entscheiden kann. Allerdings hat sie eine blasse Haut, was sie von den anderen Sklaven abhebt und zu etwas Besonderem macht, außerdem genießt sie eine gewisse Art von Erziehung im Hause ihres Masters, sie lernt lesen, schreiben und Französisch. Ihre Intelligenz und ihr wacher Geist wollen sich aber mit diesem Sklavenleben nicht abfinden, ihre Sehnsucht nach Freiheit ist zu groß.. Als sie erfährt, dass sie verkauft werden soll, flieht sie und begibt sich auf eine gefährliche Reise, getrieben von unbändigem Hass und dem Wunsch nach Rache, sowie dem Schwur, eines Tages ihr eigenes Volk aus der Sklaverei zu befreien. Ihre Reise führt sie nach nach vielen Widrigkeiten, die sie ertragen und überwinden muss, schließlich zu ihrem Ziel, Paris. Dort will sie dem französischen König von dem elenden Leben, das  die Sklaven führen, berichten. Ziemlich schnell steigt sie mit Hilfe von Guy de Richemont, einem verarmten französischen Adeligen,  in die höchsten Kreise der Gesellschaft, ja sogar des Adels, auf und wird auch dem König vorgestellt, immer in der Angst lebend, enttarnt zu werden.  Sie gewinnt beim Kartenspiel und beim Würfeln in den Salons des Adels so enorme Summen, dass sie sich bald an die Verwirklichung ihres Planes, den ich allerdings in Anbetracht der damaligen Situation als etwas naiv empfand, machen könnte. Da wirft ein Ereignis ihre gesamten Pläne über den Haufen und sie muss eine folgenschwere Entscheidung treffen. Man mag die erzählerische Art und Weise der Autorin manchmal etwas langatmig und ausschweifend finden, aber gerade diese Beschreibungen und Einzelheiten sind es meines Erachtens, die den ganzen Charme dieser Geschichte ausmachen. Man erfährt unglaublich viel über das Leben sowohl der Sklaven als auch, als kontrastreicher Gegenpol, über das des französischen Adels zur damaligen Zeit. Auch die Liebesgeschichte zwischen ihr und Richemont, die sich langsam aber sehr spät entwickelt, kann man unter diesem Gesichtspunkt sehen. Trotz dieser manchmal etwas ermüdenden Erzählweise hat mich diese Geschichte unweigerlich in ihren Bann gezogen, und ich konnte das Buch erst zur Seite legen, als ich das Ende kannte. 

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  • Die Kreolin

    Die Kreolin
    Bella5

    Bella5

    09. October 2016 um 13:56

    Die Autorin Cheryl Sawyer war mir vor der Lektüre nicht bekannt: Cheryl Sawyer ist gebürtige Neuseeländerin. Sie studierte in Frankreich, lebt heute jedoch in Australien und schreibt mit großem Erfolg historische Romane. Ich habe „Die Kreolin“ von Cheryl Sawyer als e-book gelesen. Worum geht es in der Geschichte? „Sie spricht Französisch wie eine Einheimische, lässt sich auf Wortgefechte mit Gelehrten ein, spielt geschickt wie ein Mann – und ganz Paris liegt ihr zu Füßen. Doch die mysteriöse dunkelhaarige Schönheit, die sich als italienische Aristokratin ausgibt, hat ein gefährliches Geheimnis: Hinter dieser adligen Fassade verbirgt sich eine Kreolische Sklavin, die aus Martinique geflohen ist. Ihr eigentlicher Name ist Ayisha. Ihre Mission ist die Rache an ihrem Peiniger und die Freiheit für ihr Volk. Dafür riskiert sie ihr Leben, ihre Freiheit und ihr Vermögen. Doch plötzlich scheint ihr Vorhaben gefährdet: Ayisha verliebt sich leidenschaftlich in den gutaussehenden und ebenso geheimnisvollen Marquis de Richemont. Sie geht jedoch mit einem anderen Mann eine Allianz ein. Ein gefährliches Unterfangen, wie sich bald herausstellt, denn es kommt zu einer dritten – und entscheidenden – Begegnung mit dem Marquis…“ Zunächst einmal muss man sich für das Genre begeistern können. Liebe, Dramatik und ein Frauen- Schicksal vor historischer Kulisse, denn das Ganze ist zeitlich im achtzehnten Jahrhundert angesiedelt und spielt zwischen Martinique und Frankreich. Jeder Leser sollte selbst entscheiden, ob er die Transformation der Protagonistin von der Sklavin zur Adeligen glaubhaft findet. Die Autorin sieht durchaus Konfliktpotential, denn die Tarnung Ayishas droht jederzeit aufzufliegen. Es gibt auch so etwas wie eine Dreiecksbeziehung, die sich gegen Ende jedoch auflöst. Das Ende hat mir fast am besten gefallen, und die Identität des Masters hat mich doch überrascht. Natürlich gibt es durch einen Todesfall eine bequeme Lösung, dennoch löst sich nicht alles in Wohlgefallen auf - es bleiben ambivalente Elemente erhalten, die sich etwa an der Figur Guy manifestieren. Im Prinzip ein offener Ausgang. Kein klassisches happy ending. Insgesamt muss ich sagen, dass mir die gesamte Erzählung stellenweise leider zu ausführlich geraten ist, so ist mein persönliches Leseempfinden, andere Leser können das natürlich anders bewerten. Dramatik, Glück und Intrigen vor historischer Kulisse. Manches hätte Pointierter behandelt werden können. Für den Roman vergebe ich insgesamt 3 von 5 möglichen Sternen.

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  • Der Weg einer Sklavin in die Freiheit

    Die Kreolin
    annlu

    annlu

    07. October 2016 um 22:38

    Sie hatte ihr Leben lang in einem Zweispalt gelebt, der ihrem Dasein ein Muster aufprägte. Niemand sprach von ihrer blassen Haut, am wenigsten ihre Mutter. Und doch hatte ihre Erziehung sich in vielen Dingen von der der anderen Plantagenmädchen, mit denen sie aufgewachsen war, unterschieden. Ayisha ist hellhäutiger als die anderen und dennoch ist sie eine Sklavin. Zwar lernt sie bei der Schwester des Masters Französisch, arbeiten muss sie aber dennoch auf den Feldern. Als der Master sie jedoch verkaufen will, nimmt ihr Leben eine neue Wendung. Sie flieht und gelangt – als Junge verkleidet – nach Frankreich, wo sie auf Guy de Richmont trifft. Er bleibt aber nicht der einzige Mann, der in ihrem neuen Leben eine Rolle spielen wird. Die Geschichte nimmt – entgegen den Erwartungen, die der Klappentext weckt – ihren Anfang in Martinique. Nach einem Prolog, der bereits auf die Flucht von Ayisha hinweist, wird erst einmal ihr Leben als Sklavin erzählt. Dieser Part war für mich nicht einfach zu lesen und ich fand ihn sehr ausschweifend. Obwohl er durch eine kurze Episode rund um Guy de Richmont unterbrochen wird, herrscht eine hoffnungslose Stimmung, die durch die Unterdrückung der Sklaven und deren Los hervorgerufen wird. So war ich froh, als Ayisha endlich in Frankreich angekommen war, da ich das Buch ab da sehr viel lockerer zu lesen empfand – trotz der vielen Namen (samt Titel), die in diesem Teil eingeführt werden. Der Aufenthalt in Paris und die Allianz, die im Klappentext vorkommen, ereignet sich eher spät, sodass ich eigentlich von einem anderen Verlauf der Geschichte ausgegangen wäre. Auch Ayishas Ziele werden nur angedeutet und selten so explizit angesprochen, wie sie der Klappentext vorwegnimmt. Ayisha selbst macht von ihrer Zeit als Sklavin, über die traumatischen Ereignisse vor ihrer Flucht, bis hin zu ihrer Reise nach Frankreich einen Wandel in ihrem Charakter durch. Ihre Gedanken und Emotionen werden nicht immer ausdrücklich angesprochen und so habe ich etwas gebraucht, um mir ein Bild von ihr zu machen. Ihre Handlungen hingegen unterscheiden sich, sodass ihr unterdrückter Zorn, der aber auch einen Teil an Schicksalsergebenheit in sich trug, vom Beginn der Geschichte in Mut und teils Selbstbewusstsein wandelte. Die Frau, der wir auf der Reise und besonders in Paris begegnen, hat mir jedenfalls bei Weitem besser gefallen, als die Sklaven vom Anfang der Geschichte. Dennoch fand ich ihren Plan, ihr Volk zu befreien, sehr unrealistisch und naiv. Sie selbst muss das auch bald einsehen und entwickelt einen neuen – riskanten – Plan. Obwohl mir die Szenen in denen das Leben der Sklaven beschrieben wurde nicht so gefallen haben, kamen sie mir authentisch vor. Die Romantisierung fehlt und nichts wird beschönigt. Ebenso fielen mir danach einige Details ins Auge – und detaillreich genug ist der Erzählstil – wie z.B. die Stellung der Frauen und die Absonderung des Adels vor allen anderen, die ich als sehr authentisch empfunden habe. Eine Liebesgeschichte wird zwar vorangekündigt, sie bleibt aber lange Zeit außen vor. Erst in der zweiten Hälfte des Buches entwickelt sie sich weiter, nimmt kurzfristig die Geschichte ein, um dann aber wieder etwas in den Hintergrund zu geraten, sodass noch offene Fragen beantwortet werden können. Das Ende empfand ich als passend zum Roman, sodass es mir glaubwürdig erschien. Fazit: Meine Rezension ist nun genauso ausschweifend geworden, wie die Geschichte. Normalerweise mag ich zu lange Beschreibungen nicht. Auch bei diesem Buch erging es mir zu Beginn so. Danach allerdings fand ich die Geschichte interessant, wenn auch nicht immer etwas Folgenschweres passierte. Die Liebesgeschichte gab dem Ganzen noch die Extra-Würze, die mich das Buch nicht mehr aus der Hand legen ließ.

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  • Vom zerlumpten Slavenmädchen zur wunderschönen Aristokratin ...

    Die Kreolin
    ChristineJaeggi

    ChristineJaeggi

    20. May 2016 um 16:38

    Ayisha, eine Sklavin auf einer Zuckerrohrplantage in Martinique verliert bei einem Fluchtversuch ihre große Liebe. Sie flieht nach Frankreich, um dem König von den schrecklichen Bedingungen auf der Plantage zu berichten. Als sie einsieht, wie sinnlos ihr Vorgehen ist, beschließt sie, an viel Geld zu gelangen, die Plantage zu kaufen und die Sklaven zu befreien. Und sie schwört Rache ...Ich muss zugeben, dass es mir zu Beginn schwer fiel, Zugang zu der Geschichte und den Personen zu finden. Vermutlich lag es an der Vielzahl an Namen, mit denen man gleich konfrontiert wird. Spätestens nach Ayishas Fluchtversuch konnte ich das Buch aber kaum mehr aus den Händen legen. Obwohl ich Ayishas Leben und ihre Entwicklung von der zerlumpten Sklavin bis zur reichen und schönen Dame der französischen Oberschicht gelegentlich als etwas unrealistisch empfand, so waren diese Passagen doch sehr spannend und Ayishas Begegnungen mit den Aristokraten (unter anderem König Louis XV oder Madame Pompadour) äußerst unterhaltend. Gut gelungen waren auch die historischen Hintergründe, auch wenn die eine oder andere Szene über Kriegspläne etc. vielleicht manchmal etwas gekürzt hätte werden können.Ayishas Gedanken und ihre Gefühlwelt wurden sehr gut geschildert, und gelegentliche Perspektivewechsel sorgten für Abwechslung.Etwas störend fand ich, dass teilweise Absätze bzw. Abstände nach eindeutigen Szenenwechsel fehlten. Dies beeinträchtigte den Lesefluss und war verwirrend, weil man von einem Moment in den anderen, ohne irgendwelche Anzeichen, in eine neue Szene katapultiert wurde. Aber vielleicht wurde dieser Formatierungsfehler ja inzwischen behoben ...Für Liebhaber von historischen Romanen, insbesondere über das 18. Jahrhundert in Frankreich, ein sehr empfehlenswertes Buch.

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