Cheryl Strayed Der große Trip - WILD

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Inhaltsangabe zu „Der große Trip - WILD“ von Cheryl Strayed

„Die Frau mit dem Loch im Herzen, das war ich.“ Gerade 26 geworden, hat Cheryl Strayed das Gefühl, alles verloren zu haben. Und so trifft sie die folgenreichste Entscheidung ihres Lebens: die mehr als tausend Meilen des Pacific Crest Trail zu wandern, durch die Wüsten Kaliforniens, über die eisigen Höhen der Sierra Nevada, durch die Wälder Oregons bis zur „Brücke der Götter“ im Bundesstaat Washington – allein, ohne Erfahrungen und mit einem Rucksack auf dem Rücken, den sie „Monster“ nennt. Diese Reise führt Cheryl Strayed bis an ihre Grenzen und darüber hinaus.

Beeindruckend, alleine ein solches Abenteuer zu beginnen, ganz ohne Erfahrung....

— milchi

Inspirierend und unterhaltsam, ein toller Roman den ich jedem weiterempfehlen kann.

— Boooooks02

Eine Frau auf der Suche nach sich selbst. Nicht nur für Wander- und Naturliebhaber zu empfehlen. Toll!

— ManjaEls

Ein aufrichtiges Buch über die wahre Geschichte einer starken Frau, die sich auf die Suche nach sich selbst begibt

— wbetty77

Wunderbar ehrliches und berührendes Buch.

— SylvieG

Das schönste Buch das ich seit langem gelesen habe <3

— Lenchen-B92

Schon fünfmal durch.... hat mich wieder auf den Weg gebracht. Danke.

— Mcliv

Leseempfehlung

— Amber144

Schwanke zwischen drei u. vier Sternen. War zwar sehr unterhaltsam aber die Protagonistin manchmal recht merkwürdig u. einige Wiederholungen

— Luiline

Beeindruckende Reise, die sowohl Dämonen als auch Helden herauskitzelt.

— missNaseweis

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  • ...eine Reise...

    Der große Trip - WILD

    Lesebegeisterte

    12. January 2018 um 12:43

    1000 Meilen durch die Wildnis und zu mir selbstPacific Crest Trail ist ein Fernwanderweg, der von der mexikanischen bis zur kanadischen Grenze führt. Ein Weg voller Gefahren, Hitze, Kälte und wilden Tieren. Cheryl geht diesen Weg, damit sie wieder zu sich selbst findet. Der Tod ihrer Mutter, das auseinander brechen der Familie und die Scheidung sind Gründe dafür. Eine Frau ohne Trekkingerfahrung stellt sich dieser Aufgabe. Das Buch fand ich fesselnd, witzig und berührend. Eine Mischung aus Erfahrungsbericht – Reisebericht und Lebenshilferoman!

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  • Der große Trip

    Der große Trip - WILD

    angeltearz

    26. October 2017 um 07:27

    Wenn ich an dieses Buch denke, dann denke ich auch direkt an die neue "Gilmore Girls"-Staffel und nicht an den Film. Wobei der Film auch wirklich richtig, richtig gut ist. Den möchte ich auf diesem Wege auch direkt empfehlen. Aber weil ich den Film so genial fand und es scheinbar einen Unterschied zwischen Buch und Film geben sollte, musste ich einfach das Buch auch noch lesen. Auch auf die Gefahr hin, dass ich es eventuell nicht mögen könnte, weil ich den Film mag.Ich muss aber ehrlich sagen, dass ich das Buch genauso gerne mag. Es gibt ein paar minimale Unterschiede zwischen Buch und Film, aber die finde ich jetzt weder gut noch schlecht. Ich möchte mich da auch nicht auf eine Seite schlagen.Die Autorin, die auch gleich zeitig die Protagonistin ist, finde ich unheimlich sympathisch. Ich glaube auch, dass sie wirklich so ist wie sie schreibt. Nichts verschönt, aber auch nichts verheimlicht, was eigentlich gar nicht in das Buch gehört. Während sie den PCT, den Pacific Crest Trail, wandert denkt sie viel über ihr Leben nach und lässt den Leser teilhaben. Sie hat bis zu dem Zeitpunkt ihr Leben gelebt mit allen Höhen und Tiefen, die man mitnehmen kann. Das sie das so niederschreibt und nichts auslässt, macht sie menschlich. Gerade das finde ich an ihrer Biografie so genial, denn es sind Dinge, die jedem von uns auch passieren können. Ich kann jedem ihrer Schritte nachvollziehen. Warum sie den Entschluss gefasst hat, alleine los zu wandern. Andererseits habe ich einen ganz großen Respekt davor, dass sie alleine los gelaufen ist. Als Frau ist es wirklich nicht einfach, was sie mehrmals geschrieben hat, aber sie hat es gepackt.Ich bin eh ein großer Fan vom Wandern bzw. stundenlangen Spazieren gehen und deswegen reizt es mich sehr, wenn ich von Trails lesen kann. Ich finde es großartig, wenn im Buch die Natur so gut beschrieben wird, wie es nur geht. Und die Autorin schafft es tatsächlich, dass man sich die Natur in den Gedanken ausmalt. Bilder in Worten zu fassen ist nicht einfach und das passt hier einfach genial.Ich möchte diese Buch jedem ans Herz legen!Egal ob Frau oder Mann, denn man kann sich viel aus dem Buch für sich selber mitnehmen. Und vielleicht kann Cheryl den Einen oder Anderen anspornen sich seinen Problemen zu stellen.Das Cover: Ich mag dieses unglaublich schlichte und einfache Cover total gerne. Es sagt nichts, aber auch alles aus.Fazit: Ein wirklich großartiges Buch. Vielen Dank an die Autorin, dass sie uns an einen Teil ihres Lebens teilhaben lässt.

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  • Ein ehrliches Buch, das Mut macht

    Der große Trip - WILD

    wbetty77

    21. August 2017 um 14:50


  • Nach einer wahren Begebenheit...

    Der große Trip - WILD

    Buechergarten

    11. July 2017 um 18:15

    INHALT: „Die Frau mit dem Loch im Herzen, das war ich.“ Gerade 26 geworden, hat Cheryl Strayed das Gefühl, alles verloren zu haben. Und so trifft sie die folgenreichste Entscheidung ihres Lebens: die mehr als tausend Meilen des Pacific Crest Trail zu wandern, durch die Wüsten Kaliforniens, über die eisigen Höhen der Sierra Nevada, durch die Wälder Oregons bis zur „Brücke der Götter“ im Bundesstaat Washington – allein, ohne Erfahrungen und mit einem Rucksack auf dem Rücken, den sie „Monster“ nennt. Diese Reise führt Cheryl Strayed bis an ihre Grenzen und darüber hinaus.   EIGENE MEINUNG: Zuerst der Hinweis, dass ich normal eine Inhaltsangabe in eigenen Worten schreibe. Hier fand ich das jedoch nicht richtig, da es sich um die Erzählung eines Menschen zu einem Teil seiner eigenen Geschichte handelt. Die Erlebnisse von Cheryl, die hier beschrieben werden, fanden 1995 statt. Insgesamt wanderte sie auf ca. drei Monate 1600 Kilometer, verlor dabei 6 Zehennägel ;) und hielt dies in Tagebucheinträgen fest auf denen dieses Buch beruht. Ich habe dieses wunderschöne Buch in der Filmausgabe mit Reese Witherspoon auf dem Cover. Allerdings gefällt mir auch die Ausgabe mit dem Wanderschuh auf dem Cover, der auch in der Geschichte selbst eine große Rolle spielt! Nach dem Beenden dieser Geschichte habe ich viel im Internet über Cheryl gegoogelt und auch „echte“ Fotografien von ihr gefunden. Ich muss sagen sie sieht Reese wirklich erstaunlich ähnlich, erscheint mir nur noch viel jünger als im Buch beschrieben. Vor allem zu Beginn geht es im Buch auch darum, dass Cheryl Drogen nahm und sich vollkommen gehen ließ, auch was Affären betraf. Überhaupt hat sie für mich eine etwas zu lockere Einstellung zu Sex. Da war sie mir absolut unsympathisch und das Lesen ist mir zum Teil nicht wirklich leicht gefallen. Als ich dann die Bilder von diesem jungen Mädchen/der jungen Frau sah hat mich richtiggehend eine Welle an Mitgefühl gepackt. Das hat mir im Buch zu Beginn gefehlt, weil mir die Person dort eher zielstrebig selbstzerstörerisch vorkam und vor allem in ihrer Ehe wenig Rücksicht genommen hat, obwohl ihr Mann kein schlechter Mensch war. Natürlich hat der Tod ihrer Mutter – und der wird im Buch für mich einfach nur heftig und mit Sicherheit realistisch dargestellt – zu diesem Verhalten geführt, aber krass zu lesen war es trotzdem. Ich denke am besten trifft es „schonungslos offen“, denn es wird absolut nichts beschönigt dargestellt oder weggelassen… Als Leser wurde ich irgendwie mit nach unten gezogen und dann musste es irgendwann bergauf gehen. Auch hat mich überrascht, dass Cheryl (auf einem neueren Foto, also als ältere Frau) immer noch das im Buch beschriebene Pferdetattoo trägt… Zu Beginn erfahren wir eben wie es dazu gekommen ist, dass eine junge Frau OHNE jede Wandererfahrung beschließt den Pacific Crest Trail (PCT) zu gehen. Mich hat die Vorstellung von diesem Wanderweg fasziniert und das Buch hat dies eher noch verstärkt. Die Landschaftsbeschreibungen sind wunderschön und ich hätte mir immer wieder Fotografien im Buch gewünscht. So habe ich viele Stationen von Cheryl gegoogelt und mit ihr gestaunt. Ich bin auch absolut kein großer Wanderfan, aber hier hätte ich mir am liebsten die Stiefel geschnürt und wäre mitgelaufen! Doch auch jetzt erinnere ich mich noch, wie sehr andere Wanderer auf jedes Gramm Gewicht geachtet haben (teilweise wurden nur Teile von Büchern eingepackt) und das war einfach nur unglaublich, wie so viele andere Strapazen die beschrieben wurden. Überhaupt muss ich sagen, dass mir sehr viele Szenen aus dem Buch noch deutlich vor Augen stehen, auch wenn das Lesen schon eine ganze Weile her ist! Einen Teil des Reizes der Geschichte hat auf jeden Fall auch der Wechsel von unterschiedlichsten Bekanntschaften (Hippies, Obdachlose, Abenteurer, Gleichgesinnte und fast keiner übernimmt eine größere Rolle als einen kurzen Weg mit ihr zu teilen) auf dem Weg mit totaler Einsamkeit ausgemacht. Die körperlichen Schmerzen und Strapazen die beschrieben wurden waren jedoch nichts im Vergleich zu den innerlichen von Cheryl. Mich hat das Ganze einfach unheimlich berührt. Manchmal hätte ich ihr gerne geholfen, dann hätte ich ihre bei ihren Erzählungen am liebsten eine auf den Deckel gegeben und bei manchem hätte ich mir gerne die Ohren bzw. Augen zugehalten, so heftig waren ihre Erlebnisse (ich sage nur „Pferd“…). Es war traurig, amüsant, inspirierend, authentisch und vieles mehr. Es wechseln sich Erzählungen aus der Vergangenheit und der damaligen Gegenwart ab und dies kommt teils völlig unerwartet beim Rhythmus des Gehens oder zur Ruhe Kommens. Manchmal geht es um Selbsterkenntnis, manchmal um Selbstmitleid, Einsamkeit und die eigenen Befindlichkeiten. Vielfach sind es Schilderungen von Begegnungen auf und abseits des Trails, Hunger und Durst, weil Entfernungen und Hindernisse falsch eingeschätzt wurden und immer wieder um Angst und den nicht verarbeiteten Tod ihrer Mutter. Dazu sagen muss man vielleicht auch, dass Cheryl nicht den ganzen PCT gewandert ist und witterungsbedingt auch bestimmte Strecken auslassen musste. Zum Schluss habe ich mir natürlich ein Happy End gewünscht und vielleicht auch bekommen… Was ein Zufall – das Entdecken eines Wanderführers – auslösen kann! Dies hier ist alles andere als eine „einfache“ Reisebeschreibung und auch kein Ende-gut-Alles-gut-Roman! Keine Besserwisserei, keine Heldin, kein reiner Abenteuerroman, nichts Verklärtes. Als Hilfestellung zum Nachverfolgen von Cheryls Weg gibt es vorne im Buch den Verlauf des PCTs als Karte. Hinten findet sich eine Liste der Bücher die Cheryl auf ihrem Wanderweg begleitet haben. Jedes Kapitel wird von einem Zitat angeführt. Die Verfilmung von Cheryls Geschichte habe ich bisher noch nicht gesehen…irgendwie traue ich mich nicht so recht daran, aber vielleicht kommt das ja noch. Dieses Buch hat mich auf jeden Fall auf so viele Weisen fasziniert, getroffen und begeistert wie ich es nie für möglich gehalten hätte!   FAZIT: Eine berührende, bewegende, teilweise richtig heftige und tiefgehende Geschichte über einen Schicksalsschlag, einen Lebensabschnitt und das Wandern auf dem PCT. Schonungslos offen und doch will man selbst seine Stiefel schnüren… Ich konnte es einfach nicht weg legen…

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    • 3
  • Der große Trip - Absolute Empfehlung!

    Der große Trip - WILD

    carooolyne

    02. July 2017 um 16:07

    Der Roman ist die autobiografische Erzählung Cheryl Strayeds über ihre Wanderung entlang des Pacific Crest Trail, der sich im Westen der USA von der Grenze Mexikos bis zur Grenze Kanadas erstreckt. Nach dem Verlust ihrer Mutter und der Trennung von ihrem Mann, beschließt sie ihr Leben völlig umzukrempeln und die mehr als Tausend Meilen zu wandern.  Im Sommer 1995 startet  Cheryl Strayed in der Mojave-Wüste den Pacific Crest Trail und begibt sich ins Abenteuer - und das als ziemlicher Wanderneuling. Unterwegs trifft die damals 26-jährige Cheryl nicht nur auf den ein oder anderen natürlichen Bewohner der sehr verschiedenen Naturgebiete, sondern lernt natürlich auch andere Wanderer kennen.    Cheryl Strayed erzählt eindrucksvoll und ehrlich von den körperlichen und seelischen Strapazen ihrer Reise, arbeitet ihre Vergangenheit auf und zieht die Wanderung mutig und entschlossen durch. Ich war zutiefst beeindruckt von der Stärke dieser Frau, von ihrer Willenskraft und ihrem Mut. Denn, während wir uns heute ausführlich - dank zahlreichern Internetseiten und Blogs - ausführlichst über unsere Reiseziele informieren können und jede Menge Tipps erhalten was man am besten tun oder lassen sollte, blieb Cheryl Strayed vor zwanzig Jahren nur ein einziger Wanderführer. FAZIT: Jeder, der sich einmal auf eine kleine Wanderschaft - zumindest in Gedanken - begeben möchte, dem kann ich Cheryl Strayeds "Der große Trip" (Originaltitel: "Wild") empfehlen. Weitere Rezensionen gibt's hier: http://www.carolina-aurelie.de/search/label/Books - ich freue mich auf Besuch :)

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    • 2
  • ...eine Reise....

    Der große Trip - WILD

    Lesebegeisterte

    01. July 2017 um 15:52

    Pacific Crest Trail ist ein Fernwanderpfad, der von der mexikanischen bis zur kanadischen Grenze führt. Ein Weg voller Gefahren wie: Hitze, Kälte, Schnee und wilde Tiere. Cheryl geht diesen Weg, damit sie wieder zu sich selbst findet. Ein verdammt harter Weg. Das Buch fand ich sehr spannend, witzig und berührend. Eine Mischung aus Erfahrungsbericht und Reise-Lebenshilfe Roman!

  • Bewegende Geschichte

    Der große Trip - WILD

    Tintenklex

    17. June 2017 um 15:08

    "Wild - der große Trip" hat mich mehr beeindruckt, als ich es anfangs erwartet hätte. Cheryl Strayed gelingt es auf fantastische Weise den Leser mit auf den Pacific Crest Trail zu nehmen. Bei Lesen kann man förmlich die Blasen an ihren Füßen spüren, den Durst, die Kälte, aber auch die schönen Momente und Erfolgserlebnisse. Man fühlt sich mit ihr verbunden, denn die Reise die sie macht, machen wir wohl alle an irgendeinem Punkt: Die Suche nach uns Selbst und unserem Platz in dieser Welt. Nicht jeder packt dafür ein "Monster" und wandert 100 Tage durch die Wildnis, aber wenn man von Cheryls Abenteuern liest, wünscht man sich fast, in ihre Fußstapfen zu treten und den gleichen Weg zu beschreiten!

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 06.01.2018: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   294 Punkte Astell                                           ---    20 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  893 Punkte Beust                                          ---   424 Punkte Bibliomania                               ---   285 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  515 Punkte ChattysBuecherblog                --- 316 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   192 Punkte Code-between-lines                ---  199 Punkte DieBerta                                    ---   88  Punkteeilatan123                                 ---   96 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   343 Punkte Frenx51                                     ---  127 Punkte glanzente                                  ---   104 Punkte GrOtEsQuE                               ---   94 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   207,5 Punkte Hortensia13                             ---   199 Punkte Igelchen                                    ---   26 Punkte Igelmanu66                              ---  222 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    109 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   153 Punkte 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  • Leseempfehlung

    Der große Trip - WILD

    Amber144

    23. April 2017 um 10:07

    Ich bin durch das Buch aufmerksam geworden, weil es verfilmt wurde. Also habe ich es in meiner Buchhandlung bestellt und gleich gelesen. Ich finde die Reise nachvollziehbar und auch die Ängste und Befürchtungen sind gut beschrieben. Mich hat das Buch sehr begeistert und ich habe es schon mehrfach verliehen und gute Rückmeldungen erhalten. Es ist nicht nur für jemanden etwas, der einfach mal aussteigen möchte.Ich empfehle das Buch uneingeschränkt weiter.

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  • Die Frau mit dem Loch im Herzen

    Der große Trip - WILD

    Karin_Kehrer

    12. March 2017 um 14:34

    Cheryl ist zwanzig, ein Jahr verheiratet, als der Krebstod ihrer Mutter sie völlig aus der Bahn wirft. Sie beginnt Drogen zu nehmen, betrügt mehrfach ihren Mann, was die Scheidung zur Folge hat. Zufällig entdeckt sie ein Buch über den Pacific Crest Trail, einen Fernwanderweg, der von Mexiko bis an die Grenze Kanadas führt. Und sie bricht auf. Eine Frau ohne Trekkingerfahrung, mit einem viel zu schweren Rucksack und jeder Menge Seelenmüll.Das Buch beruht auf einer wahren Begebenheit. 1995 wanderte Cheryl Strayed nach dem Tod ihrer Mutter drei Monate lang auf dem Pacific Crest Trail und legte insgesamt etwa 1600 Kilometer zu Fuß zurück. Der Roman beruht auf ihren Tagebucheinträgen während der Wanderung.Ziemlich schonungslos geht sie dabei mit sich selbst zu Gericht, allerdings nicht gefeit gegen Attacken von Selbstmitleid. Landschaftsbeschreibungen – die manchmal allerdings wirken wie aus dem Wanderführer abgeschrieben – wechseln mit Schilderungen von diversen Begegnungen auf dem Trail und der Beschreibung ihrer Befindlichkeiten. Ihre Unerfahrenheit, die sie einen viel zu schweren Rucksack schleppen lässt, die Angst, in der Wildnis auf sich allein gestellt zu sein, Hunger und Durst, weil Entfernungen und Hindernisse falsch eingeschätzt werden und natürlich das alles beherrschende Thema: der Tod ihrer Mutter. Ein einschneidendes Erlebnis, das sie völlig aus der Bahn wirft. War doch die Mutter die einzige Konstante in Cheryls eher abenteuerlicher Kindheit. Trotzdem war ihr Absturz für mich nicht ganz nachvollziehbar. Sich dermaßen gehen zu lassen und vorsätzlich ihre eigentlich harmonische Beziehung zu ihrem Mann, der stets sehr liebevoll geschildert wird, zu zerstören, in die Drogensucht abzugleiten – ich verstand es nicht. Die Vorstellung, den Platz ihrer Mutter als Zusammenhalt für ihre Familie einzunehmen, stellt sich ebenfalls als Illusion heraus. Es gibt sicher viele Gründe, die Menschen dazu bringen, über ihr Leben zu schreiben. Aber ich habe doch immer wieder den Verdacht, dass es nicht nur als Vergangenheitsbewältigung dient, sondern auch schlicht und einfach, um mit der Ausschlachtung des eigenen Schicksals Geld zu verdienen.Was nicht heißt, dass ich dieses Buch nicht gern gelesen habe. Es gibt durchaus sehr berührende, auch humorvolle Momente und die Strapazen der Wanderung sind sehr anschaulich geschildert.Eine Liste mit den Büchern, die Cheryl auf dem Trip begleitet haben, ist angeschlossen.Die Geschichte wurde mit Reese Witherspoon in der Titelrolle verfilmt.

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  • Mal ein anderes Buch...

    Der große Trip - WILD

    MissRose1989

    23. October 2016 um 01:14

    Das Cover ist wirklich passend gewählt, es ist zwar nicht ein wirklicher Blickfang, aber passt perfekt zum Inhalt und zu der Geschichte im Buch. Cheryl Strayed hat in ihrem Leben viel mitgemacht, erst stirbt ihr Mutter mit gerade am 45 Jahre an Krebs, dann zerbricht ihre Ehe und Cheryl flüchtet sich in kurze Affären und Drogen, einfach nur um sich nicht der Frage stellen zu müssen, wer sie eigentlich selber ist. Wer ist Cheryl? Was macht sie aus und wo will sie hin? Fragen, die sich Cheryl in dieser Zeit nie stellt, doch dann passiert etwas, was ihr Leben verändert. Sie sieht beim Einkaufen einen Reiseführer des Pacific Crest Trails (PCT), zwar stellt sie ihn erst wieder zurück, doch das Interesse ist geweckt...Natürlich merkt man dem Buch an, dass Cheryl keine erfahrene Wanderin ist, ihre Vorbereitungen sind eher etwas naiv und "Monster" (ihr Rucksack) erscheint am Anfang etwas zu wenig ausgerüstet für die Wanderung, aber gerade diese Herausforderung ist es, die Cheryl so an den 1000 Meilen reizt.Zu Beginn des Buches gibt es einige Längen, in denen das Buch zwar nicht uninteressant, aber etwas langatmig wird, weil die Autorin in der Darstellung ihrer Kindheit und auch im Ableben ihre Mutter etwas sehr in die Tiefe geht, das ist aber sicher eine Frage des Lesergeschmacks, ob man das mag.Die Wanderung beschreibt die Autorin auch sehr detailiert und legt dabei Wert darauf, dass sich der Leser alles bildlich vorstellen kann, sie beschreibt auch immer und immer wieder kleine Rückschläge oder den Verlust von 6 Fussnägeln, die ihre während der 1000 Meilen abhanden kommen. Die Menschen, denen sie während ihrer Reise begegnet, lernt man auch recht gut kennen, auch wenn ihre Beschreibung ihre sexuellen Vergangenheit oder die Träume im Bezug auf ihre Begegnungen manchmal etwas übertrieben und unpassend anmuten. Das Buch an sich lässt sich sehr gut lesen, der flüssige Schreibstil, der ohne grosse Brüche auskommt, macht das Lesen auch sehr angenehm. Die Autorin versucht sich immer wieder an witzigen Passagen, die es auch gibt, aber etwas flach erscheinen, was etwas schade ist, weil da hätte man sich etwas mehr daraus machen können. Cheryl Strayed ist wirklich eine starke Frau und auch eine starke Autorin, ihre Buch führt den Leser durch alle Unwegsamkeiten der 1000 Meilen des Pacific Crest Trails, aber vor allem schildert er den Weg einer Frau, die sich den Fragen des Lebens stellt und sich eben nicht nur durchs Leben schummelt, wie es Cherly vor ihrer Reise getan hat. Fazit:Cheryl Strayed beschreibt ein wirklich schreckliches Leben zu Anfang ihres Buches, dem sie zunächst nicht entfliehen kann, durch ihre Reise aber, findet sie einen Weg, sich sich selber und ihrer Vergangenheit zu stellen, ein Buch, was nicht nur für Wanderer geeignet ist, sondern für jeden, der auf der Suche nach sich selbst ist oder sich auf die Suche nach sich selber begeben will. 

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  • Wandern, Freiheit, Selbstfindung, eigene Grenzen

    Der große Trip - WILD

    Nelebooks

    27. July 2016 um 17:14

    Von dem Buch hatte ich zuvor noch nie etwas gehört. Ich habe es in deutsch beim Stöbern in einer Buchhandlung gesehen, fand das Cover abwechslungsreich und habe mir den Klappentext durchgelesen. Wandern, Herausforderung, alleine, junge Frau - interessant, mutig. Ich habe Gemeinsamkeiten gesehen / vermutet und es mir gekauft. Allgemein: Das Cover mit dem Schuh ist sehr interessant und macht einen neugierig. Genau dieser Schuh spielt auch in dem Buch eine Rolle :-) Das Buch ist sehr gut geschrieben und somit gut zu lesen. Ich glaube, ich habe kaum ein anderes Buch so schnell durchgelesen wie dieses. Inhalt / Meinung: Bei dieser Autobiographie geht es um Wandern, Einsamkeit, neue Bekanntschaften, Natur/Wildnis, Herausforderungen und eigene Grenzen. Es passieren immer wieder neue Dinge (neue Leute, neue Umgebung, neue Umstände) und dadurch bleibt das Buch stets spannend. Dies blieb es für mich auch, weil ich die nächsten Geschehnisse nicht voraussehen konnte. Es hat mich oft zum Lachen gebracht, mich aber auch zum Grübeln angeregt. Auch ist nicht alles Friede-Freude-Eierkuchen, denn sie beschreibt den Trail nicht, als hätte sie den eben mal so einfach gemacht. Da sind Herausforderungen, Hitze, Schweiß und Schmerzen. Doch der Humor und die Anstrengungen machen Cheryl menschlich und sehr sympathisch. Da es eine wahre Geschichte ist, war ich emotional viel mehr beim Autor als das bei fiktiven Geschichten bei mir ist. Ich habe mich mit ihr gefreut und mit ihr gelitten. Diese Autobiographie ist eine Motivation, selbst auf Tour zu gehen nach dem Motto: "Wenn Cheryl das schafft, schaffe ich das auch!" Fazit / Empfehlung: Das Buch kann trotz seiner 441 Seiten relativ schnell gelesen werden, es ist witzig, spannend und wahr. Für Frauen, die gerne mal aus ihrem jetzigen Alltag ausbrechen würden, ist dies ein Ausflug oder eine Motivation. Ich kann das Buch zu 100% weiterempfehlen.

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  • Unterhaltsam und inspirierend!

    Der große Trip - WILD

    Luiline

    17. May 2016 um 12:35

    Heute gibt es eine Rezension zu dem Roman "Der große Trip" von Cheryl Strayed. Nachdem ich das Buch "Laufen. Essen. Schlafen" gelesen hatte, habe ich direkt zu diesem Buch gegriffen, denn es geht auch um den Pacific Crest Trail. Bei diesem Buch handelt es sich aber eher um einen Roman, als um einen Erfahrungsbericht, auch wenn Cheryl Strayed ihre eigene Geschichte erzählt. Kurzinformationen: Verlag: Goldmann / Seitenzahl: 448 / Erscheinungsjahr: April 2014 / Originalausgabe: "Wild" (2012) / Übersetzung: Reiner Pfleiderer / ISBN: 978-3-442-15812-6 / Preis: 9,99€ (TB) Inhalt: Gerade 26 geworden, hat Cheryl Strayed das Gefühl, alles verloren zu haben. Und so trifft sie die folgenreichste Entscheidung ihres Lebens: die mehr als tausend Meilen des Pacific Crest Trail zu wandern, durch die Wüsten Kaliforniens, über die eisigen Höhen der Sierra Nevada, durch die Wälder Oregons bis zur „Brücke der Götter“ im Bundesstaat Washington – allein, ohne Erfahrungen und mit einem Rucksack auf dem Rücken, den sie „Monster“ nennt. Diese Reise führt Cheryl Strayed bis an ihre Grenzen und darüber hinaus ... Meine Meinung: Das Buch spielt im Jahr 1995 und Cheryl beschließt auf dem PCT zu wandern. Ein paar Jahre vorher ist ihre Mutter an Krebs gestorben und seit dem hat sich ihr Leben grundlegend verändert. Ihre junge Ehe ist auseinander gegangen und sie ist außerdem etwas auf die schiefe Bahn geraten. Zunächst erfährt man also die wie es dazu gekommen ist, dass Cheryl diese Wanderung macht und wie sie den Tod von ihrer Mutter erlebt hat. Schon dieser erste Teil ist sehr bedrückend, denn das Schicksal von Cheryl ist sehr hart. Erst danach beginnt der Hauptteil mit der Wanderung. Die Autorin ist aber nicht den kompletten PCT gewandert, der von Mexiko nach Kanada führt, sondern sie ist nur einen Teil gelaufen und musste witterungsbedingt auch einige Passagen überspringen. Hauptsächlich erzählt sie die verschiedenen Episoden ihrer Wanderung und beschreibt Begegnungen mit anderen Wanderern. Hier kommt die Beschreibung ihrer Umgebung und der Landschaft aber nicht zu kurz! Zwischendurch blickt die Autorin nochmal auf ihre Vergangenheit zurück und erzählt von prägenden Erlebnissen. Bei dem Buch handelt es sich zwar um einen Roman, die Ereignisse basieren aber auf realen Erlebnissen der Autorin. Trotzdem hat es sich nicht wie ein Erfahrungsbericht gelesen. Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen, vor allem da sie nichts beschönigt hat und es sehr authentisch erschienen ist. Das Buch hat mich auf eine gewisse Art und Weise gefesselt und mich hat die Geschichte sehr gepackt. Die Protagonistin war mir nicht immer sympathisch, aber oft tat sie mir auch sehr leid. Es gab die ein oder andere Passage, die sich etwas in die Länge gezogen hat, ansonsten hat mich das Buch aber durchweg gut unterhalten. Fazit: Die Autorin hat ihre persönliche Geschichte niedergeschrieben und dabei für den Leser ein sehr interessantes, aber auch stellenweise bedrückendes und nachdenklich machendes Buch geschrieben. Man kann sie für ihre Entscheidung, diese harte Wanderung alleine als Frau zu unternehmen nur bewundern und das Buch ist ebenfalls sehr inspirierend gewesen! Daher gibt es von mir 4 Sterne!

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  • Auf dem Weg zum besseren Ich

    Der große Trip - WILD

    Frauelein_S8

    15. May 2016 um 13:16

    Ich habe das Buch bei einer Youtuberin gesehen, nachdem ich den Film geguckt hab.Die Geschichte einer Frau, bei der so ziehmlich alles falsch läuft und die sich in einer Abwärtsspirale widerfindet, hat mich sehr interessiert.Allerdings fand ich den Film gelungener, da er mich in seinen Bann gezogen hat und ich noch Tage danach an ihn dachte.Das Buch jedoch war für mich an vielen Stellen zu langatmig und ich habe mich leider durch geqält.Ein zusätzlichere Minuspunkt, war die Geschichte mit ihrem Pferd. Ich kann es einfach nicht ertragen, wenn Tiere leiden müssen.Aber im großen und ganzen ist es eine lebensbejahende Geschichte einer Frau die durch eigenen Antrieb wieder auf die Beine gekommen ist und beim durchwandern des PCT eine Menge über sich selbst gelernt hat. Ein faszinierendes Erlebnis, welches mich beflügelt es ihr gleich zu tun. Am Besten waren aber die Beschreibungen der Natur und Umgebung, die alle gegoogelt werden mussten.

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  • Eine Frau Off the Grid.

    Der große Trip - WILD

    tinderness

    In einem Zeitungsartikel der NYT habe ich vor einem halben Jahr den Hinweis auf WILD gefunden. Der Autor des Artikels hatte es in einen inhaltlichen Zusammenhang mit anderen Filmneuerscheinungen gebracht, die das Thema der Einsamkeit zum Inhalt hatten. Dabei wurde mir bewußt, dass viele dieser „Einsamkeiten“ auch mit der Konfrontation mit der Wildnis zu tun hatten. Der Film stand wie bei anderen KritikerInnen am Beginn der Auseinandersetzung und waren für mich der unmittelbare Anlaß das Buch zu lesen. Wie auch andere hatte mich der Film bei Weitem nicht so beeindruckt wie das Buch und das lag wohl nicht daran, dass der Film versagt hatte, eine Geschichte gut zu erzählen. Allein, die Filmsprache vermag andere Dinge als die Literatur abzubilden. Ihr mangelt es wohl auch daran, eine Geschichte Schritt für Schritt sorgfältig entfalten zu können, auf wichtige Kleinigkeiten Wert zu legen und in die Tiefe zu gehen. So hat mich der Film nicht sehr berührt. Was der Film allerdings geschafft hat, war, mich auf das Buch aufmerksam zu machen. Den letzten Anstoß zur Lektüre hat mir allerdings die Rezension von MBuchling gegeben, die einen fairen Vergleich zwischen den beiden Medien angestellt und die Lektüre des Romans wärmstens empfohlen hatte. Vielleicht noch eine weitere Vorbemerkung, bevor ich zur eigentlichen Rezension komme. Ich habe das Buch während zweier Reisen gelesen, einmal im Zug nach Prag und wenig später auf einer langen Reise nach und in Russland. Ich fand, dass dies dem Buch wohl angemessener war, als es zu Hause am bequemen Sofa zu genießen. Welch wunderbarer Reisebegleiter! Doch nun zum Buch. Die Ausgangssituation des Romans ist schnell erzählt. Eine junge Frau, die sich durch das Zerbrechen ihrer Familie einer schwierigen existentiellen Situation ausgesetzt sieht, entschließt sich zu einem mehrmonatigen Hike Through des Pacific Crest Trails (PCT), welcher über Tausende Kilometer von der Grenze Mexikos bis an die kanadische Grenze reicht. Nein, winken Sie bitte nicht ab! Es handelt sich dabei nicht um die in letzter Zeit so en vogue gewordenen Wandererinnerungen von mäßig begabten SchriftstellerInnen, welche in den Regalen vieler Buchhandlungen auf uns warten. Hener Literaturtypus, die mit der Hoffnung auf spirituelle Läuterung auf Pfaden wie dem Jakobsweg spekulieren, ist leider literarisch sehr oft dupliziert worden und hat die bestehenden Wege zu einem rein touristischen Erlebnis verkommen lassen. Das Buch ist auch kein Epigone des sehr erfolgreichen und ebenfalls verfilmten Buches von Jon Krakauer namens „Into the Wild“, welches die Geschichte vom Sterben eines naiven Aussteigers in Alaska erzählt. Und schon gar nicht ist das vorliegende Buch eines jener schriftstellerischen Bemühungen von Extremsportlern, die sich mit dem Verkauf von Büchern und anderen Souvenirs den vergangenen oder nächsten sportlichen Kick finanzieren wollen. Die Heldin des Buches ist eine Heldin wie sie wohl in uns allen stecken mag, wenn wir nur den Mut hätten, dies zuzulassen. Sie ist eine Mittzwanzigerin, die sich in einer finanziell angespannten Sizuation entschließt, den PCT zu durchwandern, auf der Suche nach dem Abstand von ihrer Vergangenheit, mit dem Bedürfnis, sich inmitten ihrer persönlichen Irrungen und Verwerfungen selbst zu finden. Es ist weniger die heute so oft bemühte „Auszeit“ einer Karriere, die sie sich selbst verordnet als vielmehr ein existentieller Neuanfang, von dem sie weder am Beginn noch am Ende ihrer strapazöse Reise exakt weiß, wie er aussehen wird. All die Schicksalsschäge, auf die dieses Buch anspielt, hätten wohl auch uns passieren können: der Tod eines Elternteils, die darauf einsetzende Auflösung der Familienbande, materielle Armut, Scheidung, Drogen, bedeutungslose Affäeren. Doch hätten wir radikal neu beginnen wollen? Es ist die Schwäche des Films, daß er sich zwar eng an den Roman hält, aber diese Schicksalsschläge dramatisch verdichten muß, um sie neben der dramatischen Naturkulisse wirksam zu machen. Im Roman tauchen diese Stationen des Lebens fast lapidar im Rhythmus des Gehens auf, angesichts der alltäglichen Sorgen und Misserfolge am Trail. Wie immer befällt uns das Schicksal im alltäglichen Gewand, zeigt sich als ein banaler Geselle, unscheinbar und unerbittlich zugleich. Der Trail und das Gehen ermöglicht uns nicht nur, Verdrängtes wieder ins Bewußtsein zu rufen, sondern auch, es genauer anzusehen und mit ihm zu leben. Uns an diesem Weg teilhaben zu lassen, das ist der Autorin ausgezeichnet gelungen. Behutsam und ohne große Emphase erzählt sie ruhig von den Veränderungen einer Frau auf einem langen schmerzhaften Weg zu sich selbst, in einer niemals zu einem Klischee entstellten Wildnis. Jeder, der jemals selbst einen Fernwanderweg über längere Zeit erlitten hat, weiß, daß die Autorin das miterlebt hat, wovon sie spricht. Andrerseits ist das Buch auch kein platter Erfahrungsbericht, der sich in Details verläuft und zum larmoyanten Trailführer verkommt. Dass Gehen zur Medidation verführen kann, ist bekannt. Die repetitiven Bewegungen lassen die eigenen Geanken, Assoziationen und Empfindungen „fließen“. Und doch: auch der psychologistischen Verführung unterliegt die Autorin nicht. Ihr gelingt es, Selbsterfahrung, Naturerlebnis und körperliche Tortur zu einem wunderbaren Stück Unterhaltungsliteratur zu gestalten, das mich tief berührt hat. Nie peinlich, immer elegant und ohne jede Besserwisserei schafft sie es, in der tapferen Frau auf dem Trail das Wesentliche eines Lebens abzubilden. Und wie so oft im Leben steht am Ende eine Normalität, die weder ein Heilsversprechen noch eine dramtische Erkenntnis darstellt, und doch alles von Grund auf verändert hat. Die Geschichte endet so unspektakulär sie begonnen hat: „Dass das mein Leben war – wie jedes Leben rätselhaft, unabänderlich und heilig. So nah, so präsent, so fest zu mir gehörig. Und es, wie wild es auch sein mochte, so zu lassen." Ich empfehle diese Buch all jenen, die sich gerne auf schwierige Wege ins Ungewisse einlassen und dabei wissen, dass sie wahrlich keine HeldInnen sind. Offenlegung: Diese Rezension wurde weder von einer anderen Person in Auftrag gegeben, noch liegt ihr die Überlassung eines kostenfreien Lesexemplars zugrunde. Sie ist im besten Sinne freiwillig und allein vom Interesse am gegenständlichen Buch und von der Freude am Schreiben getragen.

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