Cheryl Strayed Wild

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Inhaltsangabe zu „Wild“ von Cheryl Strayed

Wild One of the best books I've read in the last five or ten years... Wild is angry, brave, sad, self-knowing, redemptive, raw, compelling, and brilliantly written, and I think it's destined to be loved by a lot of people, men and women, for a very long time.' Nick Hornby Full description

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  • Eindrückliche Wanderung einer jungen Frau zu sich selbst

    Wild
    Aglaya

    Aglaya

    04. April 2017 um 21:12

    Die 26-jährige Cheryl steht vor einem Scherbenhaufen. Vor einigen Jahren ist ihre Mutter gestorben, seither hat Cheryl den Halt verloren, hat ihren Mann betrogen und ist dem Heroin verfallen. Ohne Plan oder Erfahrung beschliesst sie, durch eine 1000 Meilen lange Wanderung auf dem Pacific Crest Trail, einem Bergwanderweg, der die USA von Süd nach Nord durchquert, wieder zu sich selbst und zu einer neuen Zukunft zu finden.Da das Buch einen autobiographischen Erlebnisbericht festhält, wird die Geschichte wie zu Erwarten war von der Autorin und Protagonistin Cheryl Strayed in der Ich-Perspektive erzählt. Cheryl geht dabei nur bedingt chronologisch vor, beginnt mitten in der Wanderung, springt dann in der Zeit zurück zu ihrer Kindheit und Jugend, wieder vor zum Beginn der Wanderung, wieder in die Vergangenheit, wieder zur Wanderung und so weiter. Das klingt sehr verwirrend, ist es teilweise auch, hilft aber zu verstehen, wie Cheryl während den über 100 Tagen auf dem Trail mit ihrer Vergangenheit ins Reine gekommen ist. Allerdings muss ich zugeben, dass ich mit Cheryl als Person ziemlich Mühe hatte. Natürlich ist es tragisch, wenn man jung ein Elternteil verliert. Aber das passiert täglich tausenden von Menschen, und die wenigsten lassen ihr Leben einfach so fallen, wie es Cheryl getan hat.Der Schreibstil von Cheryl Strayed lässt sich flüssig lesen und sie hat es geschafft, mir die Strapazen ihrer Wanderung bildhaft vor Augen zu bringen. Die Landschaften, durch die sie gewandert ist, treten dabei ziemlich in den Hintergrund, sodass ich mehrfach das Bedürfnis hatte, mir von allem mal selbst ein Bild zu machen. Allerdings steckt Cheryl Strayed umso mehr Energie in die Beschreibung ihrer Verletzungen und körperlichen Schmerzen, sodass ich das Langstreckenwandern doch lieber bleiben lasse… Wer Informationen über den PCT sucht, sollte sich ein anderes Buch beschaffen, hier sind über den Trail selbst kaum Infos zu finden.Mein FazitEindrückliche Wanderung einer jungen Frau zu sich selbst.

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  • Let's read in English 2015

    TinaLiest

    TinaLiest

    New year, new reading challenge: Let's read in English 2015! You love reading in English and you would like to read more English books? We have the perfect reading challenge for you: our Let’s read in English Challenge! No matter how good your English skills are - don't be shy, join the fun and read some thrilling books in the original! Every month you have the chance to join a reading group for a funny, thrilling or romantic novel published by Penguin Random House UK, to discuss it with other readers in German or English and to earn points for writing a review. Also, you can earn points for every review you write about an English book (either in German or English). Thereby, you're totally free in your choice of books: there are no restrictions concerning author, genre, publisher or publishing date. You can find further information on the challenge and the prices here! Every month we will count your points and update the ranking on the website Let's read in English Challenge. It is important that you post the links to your reviews here. Reviews that aren't linked here will not be counted. Of course you can also chat with others, recommend books and ask questions in this topic. If you have specific questions about the challenge, feel free to write me a message! Now everything that is left to say: Ready, set, go! Let's start a year full of books and English and literature! Have fun! :)

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  • Beeindruckendes Buch über eine starke Frau

    Wild
    Pocci

    Pocci

    02. August 2015 um 17:57

    Nachdem ihre Mutter gestorben ist, verliert Cheryl mehr und mehr den Halt im Leben. Sie hat immer weniger Kontakt mit Geschwistern und Stiefvater, lässt sich scheiden und fängt an mit Drogen zu experimentieren. Nach einer Weile beschließt sie, dass es so nicht mehr weiter gehen kann. Um den Tod ihrer Mutter endlich zu verarbeiten und ihr Leben in den Griff zu bekommen, entschließt sie sich 100 Tage auf dem Pacific Crest Trail zu wandern - ohne Begleitung, um zu sich selbst zu finden. In "Wild" beschreibt Cheryl Strayed genau diese Wanderung sowie in Rückblenden die Ereignisse die zu dieser Entscheidung geführt haben. Dabei scheut sie sich nicht, dem Leser einzugestehen, wie wenig vorbereitet in mancher Hinsicht sie diese Wanderung angetreten hat. Doch genau dieses Eingestehen von Schwächen lässt den Leser sofort eine Verbindung zu Cheryl fühlen. Man fühlt sich ihr nahe und denkt besonders zu Beginn häufig: "Ja, ich könnte so etwas auch machen!" Mit fortschreitender Wanderung zeichnete sich für mich immer mehr ab, wie stark Cheryl tatsächlich ist, auch wenn sie selbst manchmal an sich zweifelt. Immer wieder gab es schließlich Szenen, die ich mit großer Bewunderung für Cheryl gelesen habe und mich gefragt habe, ob ich selbst nicht spätestens in dieser Situation aufgegeben hätte. Zusammen mit ihrer lockeren Erzählweise und der Tatsache, dass sie nicht nur Begebenheiten sondern auch ihre Gedanken mit dem Leser teilt, führte Cheryl's ehrliche Art dazu, dass ich das Gefühl hatte, eine Freundin würde mir von ihren Erlebnissen erzählen und dabei weder gute noch schlechte Seiten aussparen. Cheryl's Wanderung hat mich sehr beeindruckt und ich kann dieses Buch wirklich jedem empfehlen.

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  • Ein wildes Leseabenteuer

    Wild
    WildRose

    WildRose

    24. July 2015 um 18:50

    "Wild" zählt zu jenen Erfahrungsberichten, von denen ich weiß, dass ich sie wieder lesen werde. Die Autorin Cheryl Strayed hat ein Buch über eine außergewöhnliche Erfahrung geschrieben, das seinesgleichen sucht. "Wild" ist mitreißend, packend, emotional, berührend, brachte mich beim Lesen zum Lachen und manchmal auch beinahe zum Weinen. Wie gut kann man sich in Cheryl Strayed hineinversetzen, wenn sie über den grausamen Krebstod ihrer Mutter schreibt, den Verlust ihrer Familie, die sich nach dieser Tragödie schnell, aber nicht schmerzlos auseinanderlebte, und die grauenhafte Tötung von Lady, der geliebten Stute ihrer Mutter. Gerade letzte Szene war so brutal und plastisch geschildert, dass ich das Gesicht verzog und mir übel wurde. Manche Leser haben das Buch an dieser Stelle beendet, weil sie den würdelosen Tod der Stute so schrecklich fanden, wobei ich ihre Ansicht, Cheryl Strayed habe grausam gehandelt, nicht zutreffend finde. Sie konnte nicht wissen, dass ihre Mutter sterben und ihr Stiefvater das Pferd daraufhin vernachlässigen würde; sie hatte kein Geld, einen Tierarzt zu bezahlen; sie bekam von einem Pferdekenner den Ratschlag, das Tier zu erschießen, weil dies mit einem einzigen sauberen Schuß möglich sei; kurz und gut, auch Cheryl zerrissen Ladys furchtbare letzte Minute das Herz, nicht nur uns Lesern. Ich war ja zu Beginn der Lektüre etwas besorgt, ob es wirklich fesselnd sein würde, von den Erfahrungen einer Frau zu lesen, die in einer monatelangen Anstrengung den Pacific Crest Trail "bezwang", aber Cheryl Strayed's Werk ist eine einfach unvergessliche Leseerfahrung. Gut finde ich auch, dass sie nichts beschönigt - weder Ladys Tod noch die Tatsache, dass sie vor dem PCT mit Drogen experimentiert hatte und ziemlich sexhungrig war. Sich selbst als der Mensch zu porträtieren, der man wirklich ist, das ist eine unglaublich schwierige Aufgabe, auch für einen begabten und erfahrenen Autor. Cheryl Strayed hat es aber geschafft, sich selbst so darzustellen, wie sie damals, als verlorene 26-Jährige, nun einmal war. Ihr gelang es, eine unglaubliche Entfernung zurückzulegen, und das mit nur wenig Geld und keinerlei Erfahrung. Mit ihrem Buch macht sie Menschen Mut, an sich selbst zu glauben und Wagnisse einzugehen - vor allem aber macht sie mit diesem Buch jeden, der sich auch manchmal verloren fühlt, Hoffnung. Meiner Ansicht nach ein absolut lesenswerter Erfahrungsbericht, den ich ohne jede Einschränkung weiterempfehle.

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  • Unterhaltsam, kurzweilig und lesenswert

    Wild
    bieberbruda

    bieberbruda

    22. May 2015 um 13:52

    Eine Frau alleine auf dem Pacific Crest Trail. Nachdem ich einen interessanten Artikel zum Film gelesen hatte, musste ich mir natürlich davor erst noch das Buch besorgen! Die Story: Nach der überraschenden Krebs-Diagnose ihrer Mutter und dem plötzlichen Tod wird Cheryls Leben aus der Bahn geworfen. Sie ruiniert ihre Ehe, geht fremd, nimmt Drogen und entwickelt sich langsam aber sicher zu einem menschlichen Wrack. Bis sie durch Zufall den Reiseführer "The Pacific Crest Trails Vol. 1 - California" in die Hänge bekommt. Die Idee des Wanderns auf dem PCT lässt sie nicht mehr los und als sie die Wanderung schließlich antritt merkt sie, dass die Vorbereitung nicht die Beste war. Meine Meinung: Der Aufbau des Buches ist meiner Meinung nach sehr gut gelungen: Man startet mit Cheryls Wanderung auf dem PCT und erfährt alle Hintergrundinformationen erst während des Laufens. Der Leser kann ihren Gedanken deshalb sehr gut folgen und es wird nicht gleich alles am Anfang verraten. Wenn ich ehrlich bin, war mir Cheryl am Anfang ziemlich unsympathisch. Die Blicke in die Vergangenheit werfen kein gutes Licht auf sie und auch die Herangehensweise ist sehr naiv und blauäugig. Respekt, dass sie es trotzdem durchgezogen hat. Im Laufe des Buches habe ich sie dann auch richtig ins Herz geschlossen. Sie lässt ihr (Fehl-) Verhalten Revue passieren, steht dafür ein und zieht auch Konsequenzen. Auch die Beschreibung der Landschaft ist sehr bildlich und man kann sich den Trail gut vorstellen. Da bekommt man fast Lust, ihn selbst zu laufen. Fazit: Ein unterhaltsames, kurzweiliges Buch, das auch noch autobiographisch ist! Ich vergebe 5 Sterne.

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