Colette

von Chiara Arsego 
5,0 Sterne bei1 Bewertungen
Colette
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Eine amüsante Geschichte, voller Überraschungen ´die durch ihre wundervollen Illustrationen zu etwas ganz besonderem wird

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Inhaltsangabe zu "Colette"

Colette erlebt einen turbulenten Tag: ein Walross teilt sich mit ihr die Badewanne, ein Pandabär wird zu ihrem Schminkspiegel und eine Giraffe taucht mitten im Wohnzimmer auf. Was hat das alles zu bedeuten? Und was hat es mit Colettes Brille auf sich? - Das Buch wurde mit dem Preis CHRONOS VACANCES (Frankreich) ausgezeichnet.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783941362239
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Buch
Umfang:36 Seiten
Verlag:Schaltzeit Verlag
Erscheinungsdatum:01.09.2012

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    Kinderbuchkistes avatar
    Kinderbuchkistevor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Eine amüsante Geschichte, voller Überraschungen ´die durch ihre wundervollen Illustrationen zu etwas ganz besonderem wird
    Eine amüsante Geschichte, voller Überraschungen mit wundervollen Illustrationen



    Ein witziges Buch
    Lesespaß pur

    Für Kinder ab 4 Jahren

    Was passiert wenn man unbemerkt die falsche Brille trägt und die Welt plötzlich völlig anders wahr nimmt  oder sie vergisst überhaupt aufzusetzten, davon handelt dieses außergewöhnliche, sehr amüsante Bilderbuch der wunderbaren Illustratorin Chiara Arsego, die der Geschichte von Aymeric Vincento so richtig Leben ein haucht.



    Auch wenn die Farben auf den ersten Blick ein wenig dunkler als in anderen Bilderbüchern zu seien scheinen ist dies genau die richtige Wahl. Stimmungsvoll und unglaublich ausdrucksstark transportiert die Illustratorin in ihren Bildern eine Geschichte voller überraschender Ereignisse.
    Wir tauchen in ein Buch ein, dessen Illustrationen ungewöhnlich und magisch förmlich in das Buch hinein ziehen. Man kann sich dieser Faszination nicht entziehen möchte die Geschichte ergründen.
    Öffnet man das Buch so fällt unser Blick auf ein Bild voller Geheimnisse. Was genau können wir noch nicht erkennen. Auf dem Nachtisch unter der Lampe liegen zwei Brillen doch wir nehmen sie auf den ersten Blick nicht richtig wahr. Unser Blick versucht zu ergründen was da hell, weiß aus dem Bild heraustritt. Eine ältere Frau liegt im Bett. Ihr Kopf schmiegt sich an diesem weißen Etwas , das sie mit ihre Arme umschlingt. Was mag es wohl sein? Colette, die ältere Dame, kuschelt sich in der Meinung es sei ihr Mann an. Sie wundert sich zwar über die Behaarung schiebt dies aber auf das Alter.
    Während die Kinder zuhörten und das Bild betrachteten gab es viel Gekicher- Gekicher, das immer wieder mal leiser, mal lauter die Buchbetrachtung begleitete.
    Nachdem Colette aufgestanden ist trägt sie ihre morgendliche Gesichtsmaske auf. In der Annahme in den Spiegel zu schauen wundert sie sich über ihr seltsames Aussehen. Nichtsahnend das in Wirklichkeit ein ...... vor ihren Augen steht und sie nach macht, sinniert sie erneut über das Älterwerden.
    Als nächstes setzt sie sich in die Badewanne, in der dieses Mal viel weniger Platz ist wie sonst. Sie wähnt ihren Mann dort. erklärt ihm, das sie zu dick geworden sind um beide gleichzeitig hinein zu passen.
    Wer eigentlich in der Wanne sitzt möchtet ihr wissen?
    Von mir werdet ihr es nicht erfahren
    Später steht sie erneut am Spiegel um ihre wunderbaren, langen grauen Haare zu kämmen doch die Bürste will nicht so wie sie.
    Ihr ahnt es, sie hat nicht die Bürste in der Hand sondern......
    Nach der Körperpflege macht sie sich an die Hausarbeit und hängt dabei  versehentlich ihren Kater mit an die Wäscheleine. Sie mit dem Hund Gassi doch der benimmt sich irgendwie seltsam. Er zieht viel stärker an der Leine wie sonst.
    Ob sie wirklich ihren Hund Balto spazieren führt?

    An diesem Tag geschehen noch viele seltsame Dinge . Die Garderobe hängt plötzlich viel zu hoch, die Wand hat schwarze Flecken, die Colette unbedingt direkt überstreichen muss, zum Einkaufen nimmt sie ihre Enkeltochter an die Hand doch ist es wirklich die kleine Julia ? Die Leute auf der Straße zumindest staunen über die ungewöhnliche Begleitung.
    Ihre Einkäufe verstaut Colette im Kühlschrank. Sehr zur Freude des "Kühlschranks" denn der entpuppt sich für uns Betrachter als.....
    Nach getaner Arbeit sitzt unsere liebenswerte, heute sehr besondere Oma nun in ihrem Fernsehsessel doch was ist das, die Fernbedienung ist kaputt.
    Oder vielleicht doch nicht?
    Francois kommt nach Hause und was hat er seiner Frau zu erzählen?
    Am Morgen hatte er die falsche Brille mit genommen, doch das war Colette noch nicht aufgefallen, denn sie bewältigte ihren Alltag ganz ohne sie.
    Und da sie den Fernseher nicht anbekommen hatte kennt sie auch die neusten Neuigkeiten aus der Stadt noch nicht.
    Was das für Neuigkeiten sind möchtet ihr wissen?
    Ja, das verrate ich auch nicht. Nur so viel es ist noch nicht das Ende der Geschichte sondern der Beginn eines wunderschönen, sehr ungewöhnlichen Lebens nicht nur für Colette und Francois.
    *
    Diese wahrlich amüsante Geschichte lebt von der Situationskomik und den unglaublich phantasievollen, dennoch realistisch wirkenden Bildern.
    Chiara Arsegos Illustrationsstil entspricht vielleicht  nicht unbedingt dem, was unsere Kinder hier aus Bilderbüchern kennen. Von Fachleuten wird der Stil der gebürtigen Italienerin, die mittlerweile in ihrer Wahlheimat Paris lebt als sehr französisch beschrieben und so ist es auch. Französische Bilderbuch Illustrationen sind anders. Was hier als außergewöhnlich bewertet wird ist dort nicht ungewöhnlich. 
    Diese Aspekte sind spannende Elemente wenn man mit Kindern eine Nachbetrachtung anstellt. Oft liefern Bücher die Grundlagen für eine weitere Arbeit sei es zum Thema der Geschichte oder wie hier auch zum künstlerischen Aspekt der Illustrationen.
    Chiara Arsegos Zeichnungen sind kleine Kunstwerke. 

    Unsere Lesekinder hatten nicht nur unglaublich viel Spaß sondern haben sich auch intensiv damit auseinander gesetzt wie es ist nicht mehr alles richtig sehen zu können. Hierfür haben wir eine starke Brille ( Sehstärke+4) aufgesetzt in den Spiegel geschaut und versucht die Nase zu berühren,  sie einzucremen.
    Wir haben versucht Schnürsenkel zu binden und zu malen.
    Erfahrungen, die für uns lustig waren die uns aber auch bewusst machten wie schwierig es ist nicht richtig sehen zu können.
    Mit Sicherheit schaut man dank dieser lustigen Geschichte, in der sich die Protagonisten selbst nicht so ernst nimmt, etwas anders auf ältere Menschen und die älteren Menschen, wie fanden sie die Geschichte?
    Ich könnte jetzt viel darüber erzählen wie es in unseren drei Seniorenkreisen war als ich das Buch vorstellte. Leider kann ich niemanden daran so richtig teilhaben lassen, denn so witzig die Geschichte so amüsant waren auch die Lesungen und die ausgelassene Stimmung die dabei herrschte kann  man einfach nicht widerspiegeln.
    Ich glaube sagen zu dürfen, das die Senioren noch ein Stück weit mehr Gefallen an dem Buch hatten wie die Kinder.
    Wir haben gelacht, gescherzt, die Damen und Herren erzählten von ihren Missgeschicken und für einige Zeit schien es als seien sie alberner und jünger als die Kinder.
    Noch nie habe ich erlebt, das ein Bilderbuch Generationenübergreifend für so gute Laune sorgte.
    Daher mein Rat taucht mit ein in die amüsante Welt der Colette!

    Ach übrigens:

    Colette wurde mit dem Preis CHRONOS VACANCES 2011 ausgezeichnet und gehörte zur erlesenen Auswahl des PRIX DES INCORRUPTIBLES


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    Wärmste Empfehlung für das Bilderbuchregal! (Cornelia Pointner, Unsere Kinder, Fachjournal für Bildung in der frühen Kindheit)

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