Chiara Gamberale Das Zehn-Minuten-Projekt

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Inhaltsangabe zu „Das Zehn-Minuten-Projekt“ von Chiara Gamberale

Es gibt Momente im Leben, da geht einfach alles schief. Kaum hat Chiara ihr geliebtes Häuschen verlassen, um mit ihrem Mann nach Rom zu ziehen, verlässt er sie für eine andere. Noch dazu wird aus heiterem Himmel ihre Kolumne in einer Wochenzeitung gestrichen. Für Chiara bricht eine Welt zusammen, doch ihre Therapeutin rät ihr zu einem kleinen Spiel: Chiara soll den Dezember hindurch zehn Minuten täglich etwas Neues ausprobieren, das sie noch nie gemacht hat. Chiara ist skeptisch, doch als sie schließlich mit 89 Freunden Weihnachten feiert, erlebt sie eine faustdicke Überraschung.

Manchmal ist das Leben eine schwere Reise

— AnneMayaJannika
AnneMayaJannika

Macht Lust jeden Tag selbst 10 Minuten etwas Neues auszuprobieren.

— Anni_im_Leseland
Anni_im_Leseland

Ganz nett, aber vermutlich eher für Menschen in der gleichen Situation geeignet (als Inspiation quasi).

— alinapfffr
alinapfffr

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  • Leserunde zu "Das Zehn-Minuten-Projekt: Ein Roman, der Dein Leben ändern kann" von Chiara Gamberale

    Das Zehn-Minuten-Projekt
    Berlin_Verlag

    Berlin_Verlag

    Liebe Leserinnen und Leser bei LovelyBooks, heute wollen wir unsere Advents- und Weihnachts-Leserrunde einläuten, und natürlich ist daran ein  besonderer Preis geknüpft: Ihr bekommt, wenn Ihr die tägliche Zusatzaufgabe wenigstens 10-mal erfüllt, ein Jahresabo vom Berlin Verlag: Wir schenken euch von Januar bis Dezember 2016 jeden Monat ein Buch aus unseren Programmen. Aber erst einmal ein paar Worte zum Buch, das wir gemeinsam lesen wollen: Eigentlich dachte Chiara, ihr Leben sei perfekt. Sie lebt mit ihrer Jugendliebe in einem Landhaus vor den Toren Roms und schreibt eine erfolgreiche Kolumne für ein Magazin. Doch so gut bisher alles lief, so heftig wird ihr plötzlich der Boden unter den Füßen weggezogen: Ihr Mann verlässt sie für eine Jüngere und ihre Kolumne wird gestrichen. Plötzlich steht die Vierunddreißigjährige mit leeren Händen da, zumal sie sich jetzt auch das Landhaus nicht mehr leisten kann, in dem sie geboren wurde. Chiara fühlt sich wie ein Schiff ohne Kompass auf dem Ozean. Mit dem Ratschlag ihrer Therapeutin kann sie deshalb zunächst nur wenig anfangen: Sie soll den ganzen Dezember hindurch zehn Minuten täglich etwas Neues probieren, etwas Kleines, das bisher nie in Frage kam oder das sie sich nicht getraut hat. Chiara beginnt mit der Idee zu experimentieren. Sie trägt fuchsiafarbenen Nagellack auf, backt Pancakes mit Nutella, obwohl sie normalerweise schon an Spaghetti scheitert, hört sich für zehn Minuten die Sorgen ihrer Mutter an, läuft rückwärts durch die Straßen, stiehlt Lippenstift im Supermarkt, schaut sich auf Youporn Videos an, ruft bei der Telefonseelsorge an, verkleidet sich als Weihnachtsmann oder gibt einem wildfremden Menschen einen Kuss. Und das Überraschende geschieht: Chiara beginnt die Trennung zu verschmerzen und das Leben wieder mit neuen Augen zu sehen ...Ihr wollt dabei sein? Sagt uns bitte, welche der täglichen 10-Minuten-Übungen aus dem Buch euch am leichtesten, und welche euch am schwersten fallen würden. Hier kommt die Liste:  3. Dezember: Pinkfarbenen Nagellack tragen 4. Dezember: In ein Fitnessstudio alter Schule gehen. 5. Dezember: Zum ersten Mal Geige (oder ein anders Instrument) spielen 6. Dezember: Pancakes mit Nutella zubereiten (oder ein anderes unvorstellbar schweres Gericht) 7. Dezember: Hip-Hop-Tanz mit  YouTube lernen 8. Dezember: Rückwärts auf die Straße gehen (bitte nur in Begleitung!) 9. Dezember: Alleine eine Kunstausstellung besuchen. 10. Dezember: An der Ehrung/Diplomverleihung eines Unbekannten teilnehmen 11. Dezember: YouPorn.com – Eine Website besuchen, auf der du noch nie warst, die dich aber aus irgendeinem Grund schon länger reizt. (Dies ist keine Aufforderung zum Besuch oben genannter Website.) 12. Dezember: Sticken lernen (oder ähnliches) 13. Dezember: Die Mutter fragen, wie es ihr wirklich geht (und nicht bei der ersten Abwehr das Thema wechseln) 14. Dezember: Dieses Kapitel bitte nicht nachspielen! (Es geht ums Klauen) 15. Dezember: Einen Freund um Nachhilfe beim Autofahren bitten. (An die Profis unter uns: Irgendetwas kann man immer dazulernen, vom Einparken bis zum vorausschauenden Fahren.) 16. Dezember: Auf einen Flohmarkt gehen. 17. Dezember: Laternen fliegen lassen 18. Dezember: Im Buchladen spionieren: Welche Bücher werden in den nächsten 10 Minuten gekauft? 19. Dezember: Kopfsalat und Chili. Etwas säen, das du noch nie gesät hast. 20. Dezember: Windeln wechseln. (Schon unzählige Male gemacht? Denk dir was eigenes aus!) 21. Dezember: Ich weiß nicht, wer du bist, aber ich liebe dich. Eine SMS nach Zufallsprinzip verschicken. 22. Dezember: Haare schneiden. 23. Dezember: Die Gespräche der anderen. (Lauschen!) 24. Dezember: Wie der Weihnachtsmann (verkleidet auf die Straße) 25. Dezember: Weihnachten mit 89 Freunden. Am 25. Dezember, gleich nach dem Mittagessen bis wann immer Du magst, erwarte ich Dich bei mir zu Hause. Lass uns zusammen Weihnachten feiern! 26. Dezember: Telefonseelsorge. Anrufen! 27. Dezember: Die großen Arkana. Sich Tarotkarten legen (lassen). 28. Dezember: Ich wünsche mir. Die Wünsche anderer lesen. 29. Dezember: Ikea. 10 Minuten bei IKEA verbringen – Oder in einem anderen Megastore, in dem du noch nie warst. 30. Dezember: Fast ein Kuss. Einen Fremden küssen. 31. Dezember: Harry Potter. Ein Buch lesen (anfangen zu lesen), das scheinbar alle schon gelesen haben – nur du nicht. 1. Januar: Pssst! Die ersten 10 Minuten des Jahres schweigen. 2. Januar: Wie ein Sohn. Etwas Neues in deinen Alltag aufnehmen. 3. Januar: Spring! Ein Mitmachtheater besuchen – und mitmachen. Solltet ihr zu den 20 Teilnehmern der Leserunde gehören, könnt ihr das Buch auf jeden Fall wie sonst bei LovelyBooks lesen und kommentieren. Ihr wollt zusätzlich das Jahres-Abo mit ausgewählten Büchern aus dem Berlin Verlag gewinnen? Wir werden, in teilweise abgewandelter Form, jedem Leseabschnitt die 10-Minuten-Übung aus dem Buch voranstellen. Ihr seid nun aufgefordert, die Übung nachzumachen, sie mit einem Foto zu dokumentieren, und das Foto mit einem kurzen Kommentar hier hochzuladen. (Besonders schöne Beispiele würden wir gerne in unseren Sozialen Netzwerken teilen. Außerdem freuen wir uns natürlich, wenn ihr eure Übungen zusätzlich twittert, postet, intagramt ...) Wer wenigstens 10 Übungen nachspielt und uns dies hier mit Foto beweist, erhält das Abo – ohne wenn und aber! Und wenn ihr sagt, ihr seid sowieso jeden Sonntag auf einem Flohmarkt und alle halben Jahre bei Ikea: Dann denkt euch an solchen Tagen was ganz eigenes Neues aus. Wie im Buch selbst wollen wir am 3. Dezember anfangen, dann täglich ein Kapitel lesen und am 3. Januar 2016 enden! Ihr müsst euch nicht sklavisch dran halten, aber wir glauben, dass aus diesem Gemeinschaftserlebnis etwas hervorgehen könnte, das über sonstige Leserunden hinausreicht. Im Buch heißt es einmal: »Das Spiel ist eine Einladung, unsere mentalen Schemata zu durchbrechen.« Am besten gemeinsam!

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    Lovely_Lila

    Lovely_Lila

    16. November 2016 um 08:36
  • Das 10-Minuten-Projekt

    Das Zehn-Minuten-Projekt
    Kleine8310

    Kleine8310

    19. April 2016 um 20:46

    "Das 10 - Minuten - Projekt" ist ein Roman der Autorin Chiara Gamberale. In diesem Buch geht es um die Protagonistin Chiara. Chiara arbeitet als Schriftstellerin und sie mag ihr Leben genauso wie es ist. Sie ist seit achtzehn Jahren mit ihrem Mann zusammen, als dieser sie plötzlich für eine jüngere Frau sitzen lässt. Als ob das noch nicht schlimm genug wäre, hatte Chiara gerade ihr geliebtes Haus aufgegeben, um mit ihrem Mann nach Rom zu ziehen. Als Extra - Katastrophe verliert sie auch noch ihren Job und ist völlig am Ende. Ganz allein, ohne Mann, ohne Job, in einer Stadt, in die sie eigentlich gar nicht ziehen wollte.  Der einzige kleine Halt ist für Chiara in dieser Zeit ihre Therapeutin. Und diese hat auch einen besonderen Tipp für sie, der ihr dabei helfen soll sich selbst ein neues Leben aufzubauen. Die Übung ist denkbar einfach, denn Chiara soll zehn Minuten pro Tag etwas tun, was sie noch nie zuvor getan hatte. Aber können sie zehn Minuten pro Tag für Neues aufzuwenden wirklich aus ihrem Loch holen? Der Einstieg in die Geschichte ist mir gut gelungen, denn Chiara Gamberale hat einen sehr flüssigen und gut zu lesenden Schreibstil. Die Entwicklung im Buch kommt schnell zum eigentlichen Thema, nämlich dem 10 Minuten - Projekt, was mir gut gefallen hat. So gab es vorneweg keine ausschweifenden Einleitungen, sondern nur kurze Erläuterungen zu Chiara's aktueller Situation.  Was mir zu Beginn sehr gefallen hat, wurde leider im Laufe der Geschichte zu einem kleinen Nachteil. Denn die Kürze in der Frau Gamberale zu Beginn zum Hauptthema kommt bleibt die ganze Geschichte hindurch bestehen. Das führte bei  mir leider dazu, dass es mir so vorkam als würde sie schnell zum Ende kommen wollen.  Die Charaktere waren leider nur mittelmäßig ausgearbeitet, was ich schade fand. Eine schnell voranschreitende Handlung hätte vielleicht durch mehr Tiefgang bei den Charakteren ausgeglichen werden können, aber das war leider nicht der Fall. Besonders traurig fand ich das bei der Protagonistin, ich wußte somit zwar manches über sie, aber berührt hat sie mich überhaupt nicht. "Das 10 - Minuten - Projekt" punktete bei mir mit einem tollen Plot, der die mangelnde Tiefe der Charaktere leider nicht abfangen konnte!

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  • Das Zehn-Minuten-Projekt

    Das Zehn-Minuten-Projekt
    Condessadelanit

    Condessadelanit

    31. March 2016 um 20:07

    Das Zehn-Minuten-Projekt: Ein Roman, der Dein Leben ändern kann Von Chiara Gamberale gelesen von Katrin Fröhlich Inhalt: Jeder Tag steckt voller Neuanfänge ... Chiaras Leben war perfekt - bis ihr der Boden unter den Füßen weggezogen wird. Ihr Mann verlässt sie für eine Jüngere und ihre Kolumne wird gestrichen. Obwohl die 35-Jährige mit leeren Händen dasteht, folgt sie nur widerwillig dem Ratschlag ihrer Therapeutin: Sie soll täglich zehn Minuten etwas völlig Neues ausprobieren. Knalliger Nagellack? Pancakes backen? Einen Fremden küssen? Tag für Tag bekommt Chiaras Leben wieder neue Farben .. Meinung: Ich war zu Beginn dieses Hörbuchs skeptisch, da ich doch eine etwas düstere Geschichte erwartet habe. Denn hier geht es doch darum, dass eine Frau über die Trennung von ihrem Mann hinweg kommt. Zu meiner Überraschung war es nicht düster, sondern eher heiter und zum Teil lustig. Chiara, die Protagonistin diese Buches, wirkt sehr normal. Es könnte auch jede andere Frau damit gemeint sein, die sich in der gleichen Situation befindet. Deswegen kann man sich sehr gut in sie hinein versetzen. Damit Chiara mit ihrem Leben wieder zurecht kommt, geht sie zu einer Therapeutin. Diese empfiehlt ihr das 10 Minuten Projekt. Ein Projekt, das sie einen Monat lang jeden Tag für 10 Minuten was komplett neues machen soll. Was zu anfangs lächerlich und leicht klingt, ist in Wahrheit gar nicht so leicht und lächerlich. Denn Chiara muß jeden Tag über ihren Schatten springen für diese neuen 10 Minuten in ihrem Leben. Aber nach diesen Minuten stellt sie erstaunt fest, dass ihr das sogar Spaß macht und sie stolz auf sich ist. Denn auf einmal ist rosa Nagellack nicht mehr abschreckend und sie entdeckt sogar, dass sie auch Backen und Kochen kann. Was aber viel wichtiger ist, sie lacht wieder und findet Saß an dem was sie macht. Auch das alles in Italien spielt ist völlig egal. Wenn hier nicht gerade von italienischen Namen geredet wurde hätte dies jeder andere Ort auf der Welt sein können. Bei der ein oder anderen Stelle, hätte ich mir mehr Tiefgang in der Geschichte gewünscht. Man hat gerade beim Hören das Gefühl, dass etwas fehlt. Bei einem Buch sieht man, dass nichts mehr kommt, beim Hören ist es nicht so. Katrin Fröhlich bringt in diese Geschichte viel Herz. Zu Anfang merkt man ihr gut an, dass Chiara niedergeschlagen ist und sich mit dem Projekt nicht so ganz anfreunden kann. Gerade bei der ersten Aufgabe, als sich sich den Pinken Nagellack auftragen lässt. Aber mit der Zeit wird sie lebhafter und auch die Stimme von Katrin wird lebhafter. Dadurch bekommt man als Hörer gut die Stimmung und Gedanken von Chiara gut mit. Fazit: Ein interessantes Hörbuch mit einigen Schwächen, aber mit einem sehr interessanten Projekt, welches man selber mal ausprobieren sollte.

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  • Ein Buch zum Mitmachen!

    Das Zehn-Minuten-Projekt
    LiberteToujours

    LiberteToujours

    18. March 2016 um 17:14

    Chiaras Leben ist völlig aus den Fugen geraten. Einst behütet aufgewachsen in einem ruhigen Vorort - erst mit ihren Eltern, danach mit ihrem Mann - findet sie sich jetzt im lauten, schnellen Rom wieder. Allein. Einsam. Und irgendwie verloren. Sie muss ihr Leben zurück gewinnen. Ihre Therapeutin schlägt ihr dafür ein außergewöhnliches Spiel vor..Dieses Buch hat zwei Seiten, die ich in meiner folgenden Kritik auch isoliert betrachten muss. Denn so fantastisch ich die eine fand, so wenig konnte mich die andere packen.Erstens : Die Mitmach - Komponente. Wer selbst vielleicht mal etwas neues ausprobieren möchte, die eigene Comfort - Zone verlassen, Momente nur für sich selbst erleben möchte, den nimmt dieses Buch an die Hand. Natürlich nur, wenn man es lässt, denn gezwungen wird niemand. Ist ja auch kein Selbsthilfebuch im eigentlichen Sinne. Ich hab viele von Chiaras Aufgaben mitgemacht, einige abgewandelt und ein paar wenige ausgelassen. Und ich muss sagen, es hat nicht nur Spaß gemacht, manchmal hab ich sogar noch ein bisschen was über mich selbst gelernt. Manchmal ein bisschen Ruhe gefunden. Und manchmal einfach nur Tränen gelacht. Jeden Tag ein Kapitel - das gibt dem Tag sogar noch ein bisschen Routine. Diesen Part des Buches kann ich jedem ans Herz legen. Das Konzept ist neu, erfrischend und tut der Seele gut. Also - loslegen!Zweitens : Die Roman - Komponente. Tja, die war leider so gar nicht meins. Ich hab durchaus viel Verständnis für Personen, die ein bisschen aus der Reihe gefallen sind. Auch eine Depression ist schön und gut und rechtfertigt vieles für mich, wenn nicht sogar alles. Aber Chiara wirkte auch in den Berichten VOR ihrem Zusammenbruch nicht wirklich selbstständig. Eher durchweg naiv und allgemein schwer zu ertragen. Ihr (Ex)Mann ist da keinen Deut besser. Völlig unverständlich für mich, dass die beiden nicht wirklich voneinander loskommen, würde ich doch keinen von beiden länger als 15 Minuten ertragen.So konnte mich die Handlung leider nicht packen - auch die manchmal zu kurzen Kapitel haben die Sache da leider nicht besser gemacht. Man erfährt zu viel über Banalitäten und zu wenig über Wichtiges.Wirft man also beides in einen Topf - absolute Begeisterung und eher entnervtes Zeilen überfliegen - landen wir bei einer soliden Mitte. Lesen oder nicht? Das kommt ganz drauf an, was man von einem Buch erwartet.

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  • Ungewöhnlich

    Das Zehn-Minuten-Projekt
    scarlett59

    scarlett59

    23. January 2016 um 16:46

    Zum Inhalt: Chiara hat fast ihr gesamtes Leben lang in einem kleinen Vorort von Rom gelebt, zuerst mit ihren Eltern und später mit ihrem Ehemann. Dieser überredet sie dazu, nach Rom zu ziehen. Als er sie kurz darauf verlässt, um eine „Ehe-Auszeit“ zu nehmen, und sie zudem noch ihren Job verliert, wird Chiara völlig aus der Bahn geworfen. In Rom fühlt sie sich nicht heimisch und die Einsamkeit ist schwer für sie zu ertragen. Ihre Psychiaterin schlägt Chiara daher ein „Spiel“ vor: Für einen Monat lang soll Chiara an jedem Tag 10 Minuten lang etwas tun, was sie bisher noch nie getan hat. Chiara versteht nicht, wie ihr das helfen soll, ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen, aber sie lässt sich darauf ein. Meine Meinung: Als das Buch bei mir ankam, ist mir gleich die liebevolle Gestaltung aufgefallen: der weiße Schutzumschlag ist mit buntem Konfetti übersät und der Buchtitel ein wenig erhaben gedruckt. Das Buch selbst ist pinkfarben und hat ein Lesebändchen. Die Geschichte an sich ist schnell erzählt. Es geht darum, wie schwer sich Chiara tut, um mit der Trennung von ihrem Mann klar zu kommen, und wie sie versucht, ein eigenständiges Leben zu führen. Das alles ist aufgeteilt in teilweise sehr kurze Kapitel, die jeweils einen Tag und eine Aufgabe widerspiegeln. Manche Aufgaben sind interessant, manche unspektakulär. Die Schreibweise ist klar und so kann man als Leser Chiaras manchmal ein wenig wirrer Gedankenwelt gut folgen. Leider lässt sie sich sehr „in ihrem Elend“ fallen, sodass man sie gern von Zeit zu Zeit schütteln würde. Gut gefallen haben mir die Beschreibungen Roms und mancher italienischer „Eigenarten“. Die Umsetzung der Grundidee des Buches war in Ordnung, aber mehr auch nicht. Diese „andere“ Leserunde hat im Austausch mit den weiteren Teilnehmern Spaß gemacht, war aber dem Lesefluß abträglich. Für mich hat die Story leider nicht ganz das gehalten, was das schöne Buch versprochen hat.

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  • Ein nettes Buch für zwischendurch, das frischen Wind in den Alltag bringt.

    Das Zehn-Minuten-Projekt
    Cieena

    Cieena

    18. January 2016 um 22:21

    Handlung Chiara kann es kaum fassen. Ihr Mann verlässt sie für eine andere! Als dann auch noch ihre Zeitungskolumne gestrichen wird ist sie am Ende. Sie sucht Hilfe bei einer Therapeutin, die ihr zu einer außergewöhnlichen Methode rät um den Trennungsschmerz zu überwinden. Jeden Tag soll sie sich einer neuen, 10-minütigen Herausforderung stellen um frischen Wind in ihr Leben zu bringen. Gesagt, getan! Doch das ganze gestaltet sich nicht immer ganz so einfach...doch dafür scheint die Bewältigung des Liebeskummers umso effektiver. Den ganzen Dezember hindurch stellt sich Chiara neuen Aufgaben, schickt Liebeserklärungen per SMS an fremde Menschen, geht zum ersten Mal ins Fitnessstudio und feiert Weihnachten mit sage und schreibe 89 Freunden. 31 verrückte Aufgaben warten darauf entdeckt zu werden! . Cover Das Cover ist wunderbar farbenfroh gestaltet und fällt sofort ins Auge. Auch der Titel lässt einen ersten Rückschluss auf den Inhalt zu und hat mich zumindest definitiv gleich neugierig gemacht. . Charaktere Chiara ist Anfang bis Mitte Dreißig und frisch getrennt. Zu Beginn des Buches wirkte sie auf mich als eine sehr ruhige und stille Frau, die ich aber nicht unbedingt als langweilig bezeichnen würde. Vielmehr scheint sie zunächst eher zu den Personen zu gehören, nicht so ganz erpicht darauf sind täglich neue Herausforderungen zu meistern. Im Laufe der Handlung entwickelt sie sich jedoch mehr und mehr zu einer selbstbewussten Frau. . Schreibstil Der Leser erlebt die Handlung aus der Perspektive Chiaras. Dabei ist der Schreibstil angenehm und flüssig zu lesen. Die Kapitel sind sehr kurz und knackig gehalten, sodass man sie gut auch mal zwischendurch lesen kann ohne gleich aus der Handlung gerissen zu werden. . Mein Fazit "Das 10-Minuten Projekt" ist nicht unbedingt ein Buch, welches man schnell runterlesen muss. Vielmehr ist es ein Buch für zwischendurch, dass einen trotz kurzer Kapitel über eine längere Zeit begleiten kann. Die knackigen Kapitel laden förmlich zum mitmachen ein und wirken dem Eindruck entgegen dem Buch könnte es an einigen Stellen an Tiefgang mangeln. Ich hatte wirklich viel Spaß dabei Chiara auf ihrem Weg zu begleiten und einige der Herausforderungen selbst zu meistern. Ein tolles Buch, welches Abwechslung in den Alltag bringt und neben einer sympathischen Protagonistin auch zum Mit- und Nachmachen einlädt. Abschließend gibt es von mir eine absolute Leseempfehlung für alle, die ein tolles Buch für zwischendurch suchen und dabei gerne ein bisschen frischen Wind in den Alltagstrott bringen wollen! Diese und weitere Rezensionen findet ihr auch auf meiner Website www.zeit-der-buecher.de

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  • Nimm dir deine zehn Minuten!

    Das Zehn-Minuten-Projekt
    xalizix

    xalizix

    17. January 2016 um 21:56

    „Armes Nilpferd… Rein oder raus, aber wenn du in der Zootür stehen bleibst, blockierst du mir den Verkehr.“ - Das 10-Minuten-Projekt, S. 148 Der von der Italienerin Chiara Gamberale geschriebene Roman „Das 10-Minuten-Projekt“ (erschienen im Oktober 2015 im Bloomsbury Berlin-Verlag) erzählt die Geschichte einer jungen Frau, geprägt von einschneidenden Schicksalsschlägen und einem teils steinigen, teils erheiternden Weg in Richtung neue Lebensfreude. Das Leben scheint besser nicht laufen zu können für Chiara: Seit fast achtzehn Jahren bereichert eine glückliche Partnerschaft und schließlich Ehe ihren Alltag, sie verfolgt eine Karriere als Schriftstellerin und mit „Sonntagsessen“ ist sie zudem auch noch Autorin einer angesagten Kolumne in der Wochenendzeitung Roms. Doch so oft das Leben einem auch Rosen schenkt, irgendwann kommt der Tag, an dem man sich an den Dornen sticht. Die plötzliche Trennung von ihrem Mann, der per Telefon die Beziehung der beiden beendet, der Verlust ihrer Kolumne, die – welch Ironie – durch einen Liebeskummerkasten ersetzt wird, und die Tatsache, dass sie in einer Stadt wohnt, in der ein erfülltes Leben ihrer Meinung nach unmöglich ist und auf die sie sich einfach nicht einlassen kann, lassen sie in einem tiefen emotionalen Loch versinken, aus dem es scheinbar keinen Ausweg gibt. Durch ein spannendes Experiment jedoch, welches ihre Therapeutin veranlasst, begibt sich Chiara erneut auf die Suche, nach dem Sinn des Lebens. Einen Monat lang jeden Tag für zehn Minuten etwas vollkommen Neues auszuprobieren, was sie noch nie zuvor getan hat, soll ihr helfen, zurück zu sich selbst zu finden und das Leben wieder zu genießen. Als eine Art Tagebuch angelegt, schreibt Chiara (Autorin), wie Chiara (Protagonistin) sich jeden Tag einer neuen Challenge stellt. Ob die Autorin sich dabei selbst in der Rolle der Chiara befindet und es somit eine Autobiografie ist, erfährt man hier jedoch an keiner Stelle. Jedem Tag des Projektes ist ein einzelnes Kapitel gewidmet, welches mal länger und mal ziemlich kurz ausfallen kann. Teilweise gibt es auch Kapitel in der Länge von gerade einmal einer Seite, wodurch es zwar nicht schwer fällt, der Handlung zu folgen, jedoch kann man sich kaum richtig auf eine Situation bzw. eine Aufgabe einlassen. Denn diese wird sehr zügig und oberflächlich abgehandelt. Auch die Figuren kommen dadurch etwas zu kurz. Längere Kapitel mit mehr Tiefe bieten eine tiefgründigere Auseinandersetzung mit sowohl den Figuren, als auch deren Handlungen. Aus diesem Grund erscheinen die Charaktere im Ganzen etwas farblos. Abwechslung dagegen bringen die Rückblicke in Chiaras Vergangenheit, die an unterschiedlichen Stellen in mehreren Kapiteln untergebracht sind. Da all diese Informationen nicht direkt am Anfang gegeben werden, hat man so die Chance, Chiara nach und nach besser kennen zu lernen, wodurch sich der Charakter allmählich mit etwas mehr Farbe füllt. Somit ist der Schreibstil durchaus ansprechend und die Handlung gut nachvollziehbar, haut aber im Ganzen betrachtet nicht wirklich vom Hocker. Die Aufmachung des Buches harmoniert sehr gut mit dem, was drin steckt. Viele bunte Pünktchen und eine geschwungene Schrift zieren den Einband, welcher somit farbenfroh und dynamisch wirkt. Die Freude am Leben spiegelt sich praktisch darin. Zudem sticht der Titel sofort ins Auge und stellt einen direkten Bezug zum Thema des Romans her. Das eigentliche Hardcover unter dem Schutzeinband ist pink, passend zu Teilen der Handlung selbst. Außerdem ist ein praktisches Lesebändchen vorhanden, was ganz vorteilhaft ist, wenn man mal kein Lesezeichen zur Hand hat. Um ein Fazit aus all dem zu ziehen, kann man sagen, dass die Grundidee an sich sehr gut ist und auf jeden Fall Potential hat. Durch kurzgehaltene Kapitel lässt sich das Buch schnell lesen und kann somit als Lektüre für Zwischendurch dienen. Es ist ansprechend gestaltet und geschrieben, jedoch nicht durchgehend fesselnd. Auch wenn es an einigen Stellen an Tiefe fehlt, ist die Gesamtbotschaft zu erkennen, doch durch das teils oberflächliche Abhandeln, kann man leicht die Lust am Lesen verlieren. Lässt man sich allerdings selbst auf die Challenges ein, kann es zu einem äußerst amüsanten und überraschenden Leseerlebnis werden und jedes Kapitel, jede Challenge regt zum Nachdenken an. Das Buch bleibt also eher im Gedächtnis, wenn man sich selbst den Aufgaben widmet und versucht, diese ebenfalls zu erfüllen, als wenn man es schlichtweg nur liest. Aus diesen Gründen bekommt das Buch von mir 3/5 Sternen. Unter der Bedingung, die Challenges selbst anzugehen, würde ich 4/5 Sternen geben, da es amüsant ist und das Buch viel tiefer auf einen wirkt.

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  • Den Alltag zum "Abenteuer" machen in nur 10 Minuten am Tag

    Das Zehn-Minuten-Projekt
    Lovely_Lila

    Lovely_Lila

    17. January 2016 um 19:50

    ~ Die Autorin dieser Geschichte hatte eine tolle Idee. Das 10-Minuten-Projekt kann das Leben bereichern und die Botschaften des Buches können überzeugen, aber leider hapert es an wichtigen Stellen bei der Umsetzung. ~ Inhalt Nachdem sie von ihrem Mann für eine andere verlassen wurde, bricht für Chiara eine Welt zusammen. Dann wird ihr auch noch die Kolummne in einer Zeitung gestrichen. Ihre Therapeutin schlägt Chiara ein Spiel vor: 10 Minuten soll sie jeden Tag etwas Neues ausprobieren. Zuerst zweifelt Chiara am Sinn der Aufgabe, doch nach und nach findet sie Gefallen daran... Meine Meinung Den Schreibstil fand ich schon auf den ersten Seiten angenehm und flüssig. Er ist einfach, aber nicht nüchtern, klingt teilweise sehr schön. Für solch ein Buch genau richtig eigentlich. Es gab allerdings eine Sache, die mich zunehmend gestört hat: die Dialoge. Es fehlen ihnen fast immer erklärende Sätze, selbst wenn sie sich über Seiten erstrecken. Teilweise verliert man vollkommen den Faden und weiß nicht mehr, wer überhaupt gerade was sagt. Immer wieder wird Schweigen auch einfach nur so beschrieben "...". Das fand ich irritierend, und deshalb hatte ich hier das Gefühl, dass die Autorin sich nicht wirklich bemüht. Auch wenn es sich hier um ein Stilmittel handelt, so kann man mich damit nicht überzeugen, vor allem, weil es stellenweise so verwirrend wurde. "Doch scheinbar leuchten Orte, genau wie Menschen, erst dann auf und offenbaren uns, dass es sie gibt, wenn wir bereit sind, sie zu sehen." Seite 128 Die Personen waren mir nicht alle gleich sympathisch, sie waren aber auf jeden Fall gut ausgearbeitet und überzeugten mich. Zu meinen Lieblingspersonen zählen Ato und Gianpetro. Ato ist ein unsicherer Junge, der nach und nach aufblüht und Chiara in meinen Augen sympathischer erscheinen hat lassen. Hätte es die Beziehung der beiden zueinander nicht gegeben, wäre meine Meinung über sie sicherlich schlechter ausgefallen. Auch Gianpetro konnte mich verzaubern, seine Art ist zwar sehr ... speziell, aber wer mich kennt, weiß um meine Faszination für Leute, die sich für ihre kleinen Verrücktheiten nicht schämen. Er war lustig und jemanden wie ihn hätte ich sicherlich auch gerne zum Freund. "Jetzt gerade und noch zwei Minuten lang: Zwei Laternen. Die leuchtend durch die Nacht tanzen. Und Ato. Der noch einmal flüstert: "Wie schön"." Seite 119 Wen ich überhaupt nicht leiden konnte, das war Chiaras arroganter eingebildeter Ehemann. Er hat ihre Zuneigung in meinen Augen überhaupt nicht verdient. Die Sachen, die er sagt, sind eine Mischung aus unreifen Frechheiten und bewussten, manipulativen Beleidigungen. Er versucht sie ständig zu unterdrücken und an ihrem Selbstbewusstsein zu kratzen. Man möchte Chiara schütteln, ihr raten, ihren Ehemann endlich zum Mond zu schießen, oder - noch besser - gleich in eine andere Galaxie. Nun zu unserer Hauptperson. Chiara war mir am Anfang sehr sympathisch, doch dies änderte sich leider im Laufe des Buches immer mehr. Es hat mich sehr überrascht, dass sie noch Kontakt zu ihrem Ehemann hat, streckenweise konnte ich deshalb ihre extreme Trauer nicht verstehen. Im Buch macht sie immer wieder Fortschritte, es geht augenscheinlich bergauf mit ihr, doch im folgenden Kapitel scheint plötzlich jeder Fortschritt wie ausgelöscht. Dieses ständiges Zurückfallen in alte Muster war für mich zeitweise sehr anstrengend (und nervig). Was mich aber am meisten an ihr stört, ist, dass sie unglaublich egozentrisch ist. Während einer Party, spricht sie mit all ihren Freunden ständig nur über IHRE Probleme, IHRE Sorgen, IHRE zerbrochene Ehe, sie versucht einen Mann mit einem Kuss zu überrumeln, obwohl er in einer Beziehung ist (und ihr das auch gesagt hat), und (das schlimmste) sie interessiert sich so wenig für ihre Mutter (trotz regelmäßigem Kontakt), dass sie sie erst nach 12 (!) Jahren nach ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit fragt. Sogar ihre Mutter selbst kritisiert das einmal im Scherz, aber eigentlich fand ich das ziemlich traurig. Eine weitere Sache, die mich gestört hat, waren die kurzen Kapitel. Es ist sehr schade, dass die Autorin sich manchmal für unwichtige Dinge mehr Zeit nimmt, als für die Aufgaben. Die Aufgaben waren teilweise wirklich interessant, doch oft werden sie nur angeschnitten und zu oberflächlich behandelt. Das fand ich wirklich sehr schade, weil so auch etwas die Spannung/die Lesemotivation verloren geht. Das Buch hatte wirklich das Potential, einen großen emotionalen Eindruck zu hinterlassen, das hat die Autorin leider nicht geschafft, weil sie nicht genug in die Tiefe ging. Auch wenn ich stellenweise richtig gut unterhalten wurde, kann ich deshalb nicht mehr als drei Sterne geben. Richtig toll fand ich hingegen die Idee, jeden Tag etwas Neues auszuprobieren. Die Idee dieses Buches gefällt mir ausgesprochen gut! Einmal etwas wagen, alte Muster durchbrechen, den Alltag zum kleinen "Abenteuer" machen - ich glaube, dass uns das alles einmal gut täte. Leider fehlt mir oft die Zeit, und - ich gebe es ja zu! - auch der Mut. Ich habe dieses Buch im Zuge einer Leserunde gelesen, wir haben die verschiedenen Aufgaben mitgemacht, und ich glaube wirklich, dass schon zehn Minuten am Tag das eigene Leben verändern können. Ich habe zum Beispiel gebacken und meine Familie mit den Apfelrosen verwöhnt, die Wünsche anderer gelesen, habe im Rückwartsgang auf den Weg geblickt, der schon hinter mir liegt, habe einen Tanz einstudiert, Kresse beim Wachsen zugesehen und auch sonst so manches Neues ausprobiert. Mein Tipp: Einfach die Aufgaben mit Chiara mitmachen. Mein Fazit Die Autorin dieser Geschichte hatte eine tolle Idee. Das 10-Minuten-Projekt kann das Leben bereichern und die Botschaften des Buches können überzeugen, aber leider hapert es an wichtigen Stellen bei der Umsetzung. Das Buch hätte wirklich das Potential gehabt, einen großen emotionalen Eindruck zu hinterlassen - doch das hat es leider nicht erreicht. Vor allem liegt das an den verwirrenden, manchmal lieblos wirkenden Dialogen, der nicht immer so sympathischen Hauptperson und der Tatsache, dass die Autorin in ihren kurzen Kapiteln oft zu oberflächlich auf das Projekt eingeht. Das Projekt empfehle ich uneingeschränkt weiter. Mein Tipp: Mitmachen! :) Das Buch könnte etwas für jene sein, die in einer ähnlichen Situation wie Chiara sind oder die, die etwas am Leben verändern wollen, aber noch nicht wissen, was genau. Und für alle, die ein Buch mit wichtigen Botschaften ebenso schätzen wie ich. Übersicht Stärken: * Schreibstil (angenehm, einfach) * Personen (gut ausgearbeitet, meistens sympathisch) * Idee (kreativ), kann das Leben bereichern * Botschaft dahinter Schwächen: * Schreibstil (Dialoge) * Hauptperson (egozentrisch) * Fokus liegt oft auf falschen Dingen, die Aufgaben werden zu oberflächlich behandelt * keine richtige Spannung Erzählstil: Ich-Erzähler, Präsens; Perspektive: aus weiblicher Perspektive (Chiara) Bewertung: Idee: 4 Sterne Ausführung: 3 Sterne Schreibstil: 4 Sterne Personen: 4 Sterne Protagonistin: 2 Sterne Spannung: 3 Sterne Zusatzkriterien bei diesem Buch: Botschaft: 4 Sterne Insgesamt: ❀❀❀ Ich vergebe 3 Lilien! Ist dieses Buch Teil einer Reihe? – Nein.

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  • Zehn Minuten am Tag, die das Leben verändern können.

    Das Zehn-Minuten-Projekt
    Maralis

    Maralis

    17. January 2016 um 13:41

    Inhalt: Chiara trifft es sehr hart, als sich ihr Ehemann wegen einer Jüngeren von ihr trennt und als Krönung oben drauf verliert sie auch noch ihren Job. Ihre Therapeutin rät ihr 30 Tage lang jeden Tag für zehn Minuten etwas Neues auszuprobieren. Zuerst ist Chiara etwas befremdet, doch dann freundet sie sich mit diesem Gedanken an. Das Buch: Das 10-Minuten-Projekt wird als Roman deklariert. Aber es birgt soviel mehr. Wenn man sich auf dieses Buch so richtig einlässt, zieht man soviel für sich selbst daraus. Plötzlich nimmt man nach vielen Jahren mal wieder ein Instrument in die Hand, lackiert sich die Fingernägel in einer völlig abstrusen Farbe oder versucht einmal rückwärts zu laufen. Die Erfahrungen, die man aus diesen Aktivitäten zieht gehen von lustig über nachdenklich bis hin zu einem großartigen Erstaunen.An dieser Stelle möchte ich dem Berlin Verlag ganz herzlich danken, dass er uns nicht nur freundlicherweise das Buch zur Verfügung stellte, sondern uns Leser dazu anstiftete es der Protagonistin gleich zu tun und uns innerhalb  der Leserunde darüber auszutauschen. An einer solch lebendigen Leserunde habe ich noch nie teilgenommen, Danke Schön! Fazit: Ein Buch das man nicht nur lesen, sondern auch ausprobieren sollte. Ich kann es jedem wärmstens empfehlen.

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  • Eine wunderbare Geschichte und eine wirklich tolle Idee, die sich jeder zu Herzen nehmen sollte !!

    Das Zehn-Minuten-Projekt
    BlueOcean8519

    BlueOcean8519

    11. January 2016 um 18:21

    Klappentext: "Es gibt Momente im Leben, da geht einfach alles schief. Kaum hat Chiara ihr geliebtes Häuschen verlassen, um mit ihrem Mann nach Rom zu ziehen, verlässt er sie für eine andere. Noch dazu wird aus heiterem Himmel ihre Kolumne in einer Wochenzeitung gestrichen. Für Chiara bricht eine Welt zusammen, doch ihre Therapeutin rät ihr zu einem kleinen Spiel: Chiara soll den Dezember hindurch zehn Minuten täglich etwas Neues ausprobieren, das sie noch nie gemacht hat. Aber hilft es gegen den Liebeskummer, Pancakes zu backen, wenn man normalerweise schon an Spaghetti scheitert? Kann pinkfarbener Nagellack über abgrundtiefen Verlustschmerz hinwegtrösten? Ergibt sich ein neuer Blick aufs Leben, wenn man rückwärts durch die Straßen läuft? Oder erobert man das Glück zurück, indem man nach dem Zufallsprinzip eine Liebeserklärung per SMS verschickt? Chiara ist skeptisch, doch als sie schließlich mit 89 Freunden Weihnachten feiert, erlebt sie eine faustdicke Überraschung." Meine Meinung: Das Cover alleine ist schon sehr ansprechend und durch die bunten Farben hat es auch gleich meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Auch der Titel des Buchs hat mich neugierig gemacht und hat definitiv einen starken inhaltlichen Bezug. Mir hat der Schreibstil der Autorin sehr sehr gut gefallen, wenn gleich ich es schade finde, dass die Kapitel an mancher Stelle sehr kurz ausgefallen sind. Der Stil erinnert ein wenig an ein Tagebuch, zumindest in der Form, dass jedem einzelnen Tag ein Kapitel gewidmet wurde. Das ist recht ungewöhnlich, hat mir aber gut gefallen, wie es umgesetzt wurde. Die Grundidee sich jeden Tag zehn Minuten für sich selbst zu nehmen, wofür auch immer man sie einsetzt, finde ich großartig und hoffe, dass ich es schaffen werde, sie auch dauerhaft einzubauen. Leider hatte ich durch die knappen Kapitel das Gefühl Chiara, der Protagonistin nicht wirklich nahe zu kommen, da wenig Zeit war in die Tiefe zu gehen, was die Persönlichkeit angeht. Dennoch mochte ich Chiara und fand es toll ihre Entwicklung innerhalb ihres Projekts zu beobachten. Ich gebe vier von fünf Sternchen.  

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  • Mein Ehemann

    Das Zehn-Minuten-Projekt
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. January 2016 um 21:47

    Meine Meinung: “Die Idee vom 10 Minuten Projekt fand ich toll, jedoch die Geschichte von Chiara war eher durchschnittlich.” Zum Buch selbst muss ich sagen, dass ich die Geschichte nicht ganz so prickelnd fand. Ich mochte Chiara nicht so ganz und die Charaktere blieben mir allgemein zu blass. Eine Szene fand ich jedoch richtig gut, wo Chiara endlich mit ihrem Ehemann redet. Die Szenen mit ihr und ihrem Mann haben mir mit am besten gefallen, doch leider waren diese eher spärlich. Das 10 Minuten Projekt, das in diesem Buch vorgestellt wird, habe ich stellenweise interaktiv in einer Leserunde auf lovelybooks.de ausprobiert und hat mir wirklich viel Spaß bereit. Vor allem zu sehen wie die anderen die Aufgaben gelöst haben und auch wie Chiara die Aufgaben löst, war spannend. Ich habe zwar nicht zum ersten Mal gestrickt, aber zum ersten Mal einen Bommel gebastelt für eine Strickmütze. Dann bin ich fast drei Tage lang mit pinken Nägeln herum gelaufen und bin mir vorgekommen wie eine kleine Tussi. Außerdem habe auch meinen ersten Porno (Mutzenbacher) geschaut, was sehr erheiternd war. ^^ Ich habe einige neue Dinge ausprobiert und in der Gruppe war es wirklich spaßig. Jedoch hat mir zeitweise die Ernsthaftigkeit gefehlt und teilweise war es keine Überwindung die Aufgaben zu erledigen. Wenn man sich bewusst die Zeit jeden Tag nimmt, ist das Projekt sicher eine Art Therapie. Ich für meinen Teil fand es amüsant, aber die großen Erkenntnisse hatte ich nicht, so wie bei Chiara. Mein Fazit: Den Roman kann man lesen, muss man aber nicht. Wen es interessiert, der kann es gerne ausprobieren. In der Gruppe ist es etwas ganz anderes wie, denke ich, alleine. Von mir gibt es deshalb 3 von 5 Herzen für das Buch. Wenn ich die Leserunde dazurechnen würde zur Bewertung würde es 4 von 5 Herzen geben. ;)

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  • Eine solide Story, die Veränderung mit sich bringen kann

    Das Zehn-Minuten-Projekt
    thoresan

    thoresan

    10. January 2016 um 16:45

    Zum Inhalt: Chiara ist eine fast 36-jährige, verheiratete Schriftstellerin. Als ihr Mann sie verlässt wird ihr plötzlich der Boden unter den Füßen weggezogen. Nichts ist mehr wie es war. Als dann auch noch eine ehemalige Big-Brother Kandidaten ihre Kolumne bei der Zeitung übernimmt, wird ihr auch noch der letzte Anker in ihrem Leben genommen. Sie fällt in ein tiefes Loch, hinterfragt immer wieder, wie es so weit kommen konnte, ohne jedoch eine Antwort auf ihre Frage zu finden. Letzten Endes sucht sie den Kontakt zu einer Therapeutin. Diese empfiehlt Chiara „Das 10-Minuten-Projekt“. In diesem Projekt geht es darum, täglich 10 Minuten lang etwas neues auszuprobieren. Das Projekt beginnt für Chiara am 3. Dezember und erstreckt sich über einen Monat bis hin ins neue Jahr. Chiara probiert z.B. Dinge aus, wie sich die Fingernägel in einem knalligen Pink zu lackieren, obwohl Pink alles andere als ihre Farbe ist. An einem anderen Tag versucht sie Geige zu spielen. Über die Autorin: Chiara Gamberale wurde 1977 in Rom geboren, wo sie bis heute lebt und als Schriftstellerin sowie Radio- und Fernsehmoderatorin arbeitet. Ihre Romane wurden mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem renommierten Premio Campiello, und in sechzehn Sprachen übersetzt. "Das Zehn-Minuten-Projekt" stand in Italien mehrere Monate lang auf der Bestsellerliste und verkaufte sich über zweihunderttausend Mal. (Quelle: Berlin Verlag).  Zum Cover: In romantisch-geschwungener Schrift sind der Name der Autorin sowie der Titel des Buches zu sehen. Im Hintergrund befinden sich viele bunte Tupfer. Meiner Interpretation nach handelt es sich dabei um Konfetti. Die Idee finde ich klasse. Das bunte Konfetti steht für die vielen verschiedenen Facetten des Lebens und vermittelt dem Leser „Das Leben ist bunt“. Meine Gedanken zum Buch: Der Bloomsbury Verlin Verlag hat zu einer Leserunde zum „10-Minuten-Projekt“ eingeladen. Es wurde jedoch keine der üblichen Leserunden veranstaltet, in der man das Buch liest, darüber diskutiert und es anschließend bewertet. In Anlehnung an „Das 10-Minuten-Projekt“ wurde aus der Leserunde eine Challenge gemacht. Bei dieser Challenge sollten die Leser versuchen, Chiaras Aufgaben so gut wie möglich nachzustellen. Aufgaben die dem Leser nicht möglich waren zu erfüllen, aus welchen Gründen auch immer, konnten durch eine Alternativaufgabe ersetzt werden, die dem Ideenreichtum des Lesers überlassen war. Hätte ich Chiara Gamberoles Buch ohne die Challenge gelesen wäre die Story für mich nicht wirklich interessant gewesen. Der Schreibstil ist zwar durchaus ansprechend, wirklich fesseln konnte mich das Buch jedoch nicht. Vermutlich lag das an der Einteilung des Buches. Es ist in viele Leseabschnitte aufgeteilt, die jeweils nur wenige Seiten umfassen, teilsweise noch nicht mal eine Seite. Gerät man in den Lesefluss, ist der Leseabschnitt auch schon wieder beendet. Jemand der denkt, er würde einen guten und fesselnden Frauenroman an die Hand bekommen könnte möglicherweise enttäuscht sein. So ist es mir zumindest ergangen. Wer aber so an das Buch herangeht, wie es in der Leserunde geschehen ist, wird hingegen oftmals sogar sehr positiv überrascht. Theoretisch bietet „Das 10-Minuten-Projekt“ die Möglichkeit, das eigene Leben immer wieder aus einer anderen Perspektive heraus zu betrachten. Unter dieser Herangehensweise ist es sogar möglich, immer wieder die Augen geöffnet zu bekommen und anders an das Leben heranzugehen. Allerdings wage ich zu bezweifeln, dass der normale Leser so an das Buch herangeht. Es bräuchte eine Einleitung, die sich gezielt an den Leser richtet und genaue Instruktionen gibt, wie man an die Geschichte herangehen sollte. Ich habe das Buch so gelesen, wie es vom Verlag gewünscht war, sprich täglich ein Kapitel und im Anschluß an das Kapitel habe ich so gut es mir möglich war, versucht die jeweilige Tagesaufgabe nachzustellen. Einige Aufgaben habe ich ausgelassen, andere durch Alternativaufgaben ersetzt. Oftmals bin ich ins Grübeln gekommen über mein Leben und meinen Lebensstil, teilweise hatte ich sehr viel Spaß und habe viel gelacht. Da dem Buch leider keine Leseanleitung vorangeht und die Story ohne die Aufgabenerfüllung meiner Meinung nach nicht dort ankommt, wo sie ankommen soll – erhält Chiara Gamberales „10-Minuten-Projekt“ von mir 3 von 5 Sternen. „Das 10-Minuten-Projekt“ ist erschienen im Bloomsbury Berlin Verlag. Es umfasst 208 Seiten und ist erhältlich als gebundenes Buch zum Preis von 16,- Euro, als Ebook zum Preis von 11,99 Euro sowie als Audio-CD zum Preis von 16,99 Euro.

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  • Chiara gibt nicht auf

    Das Zehn-Minuten-Projekt
    conneling

    conneling

    08. January 2016 um 22:27

    Es war alles so schön, und dann kam alles ganz schnell anders. Chiara sitzt allein in Rom und ihr Mann hat sie nach vielen gemeinsamen Jahren verlassen, und dann wird auch noch ihre Kolumne eingestellt. Sie wird ersetzt von der Königin der Herzen, einer Teilnehmerin von BigBrother, die was komplett anderes macht. Ihr Leben ist nicht mehr, wie es war und Chiara muss wieder irgendwie auf die Beine kommen. Ihre Therapeutin empfiehlt ihr einen Monat lang, jeden Tag für 10 Minuten etwas Neues zu machen oder zumindest auszuprobieren. So richtig überzeugt scheint sie davon nicht zu sein, aber die tägliche Aufgabe gibt ihrem Tagesablauf Struktur und sie möchte es zumindest versuchen. Ich hatte die Gelegenheit das Buch " Das Zehn-Minuten-Projekt: Ein Roman, der dein Leben ändern kann " von Chiara Gamberale in einer Leserunde lesen zu können, in der auch wir versucht haben, jeden Tag 10 Minuten lang etwas Neues zu probieren. Chiara auf ihrem Weg zu folgen war interessant, oft braucht es nicht viel um etwas Neues zu machen und eine andere Perspektive zu bekommen. Es hat Spass gemacht, das Buch zu lesen und darüber nachzudenken, was man Neues täglich 10 Minuten lang in seinen Alltag integrieren kann.

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  • Nur 10 Minuten können ein Leben verändern

    Das Zehn-Minuten-Projekt
    Minka93

    Minka93

    06. January 2016 um 16:51

    Chiara durchlebt gerade eine große Krise in ihrem Leben. Nach etlichen Ehejahren, steht sie auf einmal alleine da, da ihr Mann sie im Stich lässt. Chiara weist nicht, was sie machen soll, als sie von ihrer Psychiaterin empfohlen bekommt, einen Monat lang für 10 Minuten jeden Tag etwas neues auszuprobieren. Durch diese Aufgaben, die sie sich jeden Tag sucht, findet sie langsam den Weg zurück ins Leben und zu sich selbst. Das Buch habe ich im Rahmen einer Leserunde gelesen, in der wir ebenfalls versucht haben Chiaras Aufgaben zu erfüllen. Das war eine sehr schöne Erfahrung und es hat wirklich Spaß gemacht. Das Buch ist eine tolle Unterhaltung, entweder am Stück gelesen, oder wie ein Adventskalender jeden Tag nur ein Kapitel.  Es liest sich sehr schön, wie sich Chiara entwickelt und man durchlebt ihre Höhen und Tiefen und möchte sie manchmal einfach nur in die richtige Richtung schubsen! Ein zu empfehlender Roman mit der ein oder anderen Lebensanleitung für einen selbst :)

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  • Ausprobieren!

    Das Zehn-Minuten-Projekt
    Simi159

    Simi159

    05. January 2016 um 21:07

    Das Leben der 36 jährigen Chiara ist aus den Fugen geraten. Ihr Mann hat sich von ihr getrennt, ihre Zeitungskolumne schreibt jetzt eine ehemalige BigBrother-Teilnehmerin und auch ihr restliches Leben scheint nicht so recht zu ihr zu passen. Und so schlägt Chiaras Therapeutin ihr vor, ein 10 Minuten Experiment zu machen. Für die nächsten Wochen, soll sie jeden Tag 10 Minuten etwas ausprobieren, daß sie bisher noch nie getan hat. Mehr durch Zufall fängt Chiara an und zieht dieses Experiment für 4 Wochen durch. 4 Wochen die ihr Leben verändern. Fazit: Die Idee mit diesen kleinen Veränderungen sein Leben zu ändern ist nicht neu, doch die Autorin Chiara Gambale verpackt jedes Experiment in ein eigenes Kapitel, in dem der Leser, Chiara durch ihr Leben und das 10-Minuten-Experiment begleitet. In kleinen Rückblenden erfährt man viel über sie, ihren Mann -äh Ex-Mann- und was sie bisher bewegt hat oder auch nicht. Die Projekte, sind jedes für sich klein, wirken auf den ersten Blick sehr/zu einfach, doch wenn man selbst, bei lesen des Buches, auch jeden Tag das ausprobiert, stellt man schnell fest, daß es oft Überwindung kostet und so manche 10 Minuten des Lesers Leben verändern. Sei es das tragen von rosa Nagellack, Rückwärts laufen oder das Tragen eines Weihnachtsmannkostüms. Chiara ist erst etwas blass und in den kurzen Kapitel muss man sich so manches, was ihren Charakter an geht zusammen reimen, doch je mehr Tage-Experimente vergehen umso mehr mag man sie, und hofft, dass sie glücklich wird. Oder besser erkennt, was sie schon alles hat. Mir haben diese 10 Minuten ebenso wie das Lesen des Buches sehr viel Spass gemacht. Man lacht, weint und staunt über Chiara, die am Ende sich selbst und ihr Leben findet. Mir hat besonders gut gefallen, dass weder der Verlag noch die Autorin irgend etwas versprechen, ausser Lesevergnügen. Oft genug, werden solche Projekte/Experimente als lebensverändernd angekündigt und halten dem nicht stand. Von mir gibt es 5 STERNE.

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