Chiara Gamberale Das Zehn-Minuten-Projekt

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Inhaltsangabe zu „Das Zehn-Minuten-Projekt“ von Chiara Gamberale

Chiaras Leben war perfekt – bis ihr der Boden unter den Füßen weggezogen wird. Ihr Mann verlässt sie für eine Jüngere und ihre Kolumne wird gestrichen. Obwohl die 35-Jährige mit leeren Händen dasteht, folgt sie nur widerwillig dem Ratschlag ihrer Therapeutin: Sie soll täglich zehn Minuten etwas völlig Neues ausprobieren. Knalliger Nagellack? Pancakes backen? Einen Fremden küssen? Tag für Tag bekommt Chiaras Leben wieder neue Farben.

Dieses Buch verschenkt viel Potential, weil die Autorin den Leser nicht nah genug an die Hauptperson heranlässt.

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  • Das 10-Minuten-Projekt

    Das Zehn-Minuten-Projekt
    vormi

    vormi

    07. April 2017 um 11:40

    Ich bin selber überrascht, daß mir dieses Buch so gut gefallen hat.Eigentlich geht es hauptsächlich darum, daß Chiara sich wahnsinnig schwertut mit der Tatsache, daß ihr Mann sie verlassen hat.Ausgerechnet nachdem die beiden in eine neue Wohnung in Rom gezogen sind. Weg von ihrem geliebten Elternhaus in der Nähe von Rom.Und nun sitzt sie seit einem Jahr jn dieser ungeliebten neuen Wohnung, von ihrem Mann verlassen - per Telefon!!! - und dann wird ihr auch noch ihre wöchentliche Kolumne gestrichen.Auch noch ein Jahr später sitzt sie einmal pro Woche in der Praxis ihre Psycho-Therapeutin und in ihrer Erzählung dem Leser gegenüber kommt in (gefühlt) jedem 2. Satz noch die Worte "Mein Ehemann" vor.Als wir Chiara kennenlernen wird ihr gerade von ihrer Therapeutin ein Spiel vorgeschlagen.Sie soll einen Monat lang jeden Tag 10 Minuten etwas machen/auspeobieren, was sie noch nie vorher gemacht hat.Nach anfänglichen Zweifeln läßt sie sich auf dieses Experoment ein.Und neben Hip Hop, Rückwärts laufen, Pancakes backen oder sticken verändert sich etwas in Chiara...Ich war dem Buch etwas mißtrauisch gegenüber, andererseits hat mich der Knhalt doch gereizt.Und das Cover hat mich von Anfang an begeistert, es sieht fröhlich aus, sehr positiv.Zu Beginn hat mich der locker erzählte Tonfall doch ein wenig genervt und die ständige Wiederholung von Chiaras "Ehemann" hat mich echt eher abgeturnt.Und ganz schleichend hat mich das Buch immer mehr in seinen Bann gezogen. Ich weiß gar nicht, was sich geändert hat.Denn die Erzählung ist gleichbleibend (gut) geblieben, da hat sich nichts verändert. Ich nehme an, daß das Buch mich einfach tief im Inneren berührt hat. Und ich habe keine Ahnung, wie das passieren konnte.

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  • Zurück ins Leben

    Das Zehn-Minuten-Projekt
    Antek

    Antek

    02. March 2016 um 13:05

    Die Schriftstellerin Chiara steht vor den Trümmern ihrer Existenz. Sie hat sich von ihrem Ehemann, mit dem sie knapp 18 Jahre lang glücklich verheiratet war, breitschlagen lassen das wohlbehütete Häuschen neben ihren Eltern aufzugeben und mit ihm nach Rom zu ziehen. Doch schon wenig später erhält sie von ihm einen Anruf aus Detroit, dass die Ehe zugunsten einer Jüngeren erst einmal auf Eis gelegt ist. Als dann noch ihre Kolumne gestrichen und durch Beiträge einer ehemaligen Big-Brother Kandidatin ersetzt wird, verliert sie den Boden unter den Füßen. Sie quält sich mit Liebeskummer durch den Tag, vermisst ihren Mann und kann sich nicht einmal mit Schreiben ablenken. Deshalb rät ihr ihr Therapeut sich auf ein Experiment einzulassen. Sie soll die kommenden vier Wochen täglich zehn Minuten lang etwas tun, was sie bisher noch nie getan hat. Dabei ist völlig egal was, wichtig ist nur, dass es mindestens zehn Minuten dauert und, dass sie keinen Tag auslässt. Was soll dieses Experiment bringen? Chiara ist misstrauisch, lässt sich aber dennoch darauf ein. Eine Freundin von mir war so begeistert von dieser Geschichte und deshalb war ich sehr gespannt auf „Das Zehn-Minuten –Projekt“. Ich war vielleicht anfangs ebenso wie Chiara etwas skeptisch. Was sollen zehn Minuten schon bringen?  Aber die Geschichte hat mich super schnell mitgerissen. Ich finde die Idee zu diesem Buch super gut. Ich habe mich stückweise so richtig in Chiara wiedergefunden und konnte mit ihr die Zeit, die ich sie in diesem Roman begleiten durfte, so richtig miterleben. Ich spule auch so oft meinen Alltagstrott ab und schaue viel zu wenig links und rechts. Man muss natürlich auch den Mut besitzen, sich an Neues und teilweise Verrücktes zu wagen.  Pinker Nagellack, eine Liebesbotschaft per SMS nach dem Zufallsprinzip versenden, sich als Weihnachtsmann auf die Straßen wagen, Dinge die ich mich wohl so einfach nicht trauen würde, aber Chiara hat mir Mut gemacht. Sticken, Pancakes backen, Hip Hop Tanzen, fettes Tiramisu zubereiten und trotz ehemaligem Essproblem dann auch essen, sind alles Ideen, auf die ich im Leben nie gekommen wäre. Auch wenn man wie Chiara wohl nach den zehn Minuten nie mehr zum Stickzeug greifen oder nie mehr Hip Hop tanzen wird und auch Geige nicht spielen lernt, hat man seinen Blick geöffnet für die Welt um einen herum. Die Egowelt ist durchbrochen und das Leben hat wieder die Möglichkeit einem zu zeigen, welche schönen Dinge es bereithält. Außerdem erinnert einen die Geschichte auch daran, seinen Freunden und Verwandten wieder einmal zu sagen, wie gern man sie hat, oder sie danach zu fragen, was sie wirklich bewegt. Ich habe auch wie Chiara viel darüber nachgedacht, ob man sich drüber freuen soll, wenn einem Arbeiten abgenommen werden, oder ob einem eher die Chance auf eigene Erfahrungen genommen wird. Ich konnte mich super gut in Chiara hinein versetzen. Viele ihrer Zweifel und Gedanken sind mir selbst schon öfters durch den Kopf gegangen. Ich habe mit großer Spannung verfolgt, wie sie sich hier zum Positiven entwickelt. War sie anfangs noch am Boden zerstört, geht es mit jedem Tag ein Stück bergauf. Bislang unentdeckte Talente tun sich auf, sie knüpft neue Freund- und Bekanntschaften und findet langsam zurück ins Leben. Nicht ganz so verstehen konnte ich, dass sie sich von ihrem mir unsympathischen Ehemann so behandeln lässt, umso mehr nicht, wie ich feststellen musste, dass er sie stets wieder ein Treppchen nach unten zieht. Unter den Nebendarstellen hat mir ganz besonders Ato gefallen, ein junger Mann aus dem Jugenddorf, der seine Familie verloren hat und daher viel Zeit bei und mit Chiara verbringt. Katrin Fröhlich spricht den Hauptteil dieser Geschichte, die aus Chiaras Sicht erzählt wird und dies macht sie wirklich hervorragend. Man merkt so richtig deutlich, wie niedergeschlagen Chiara am Anfang ist und wie langsam die Energie zurückkommt, merkt aber auch jeden Rückschlag sofort am Klang der Stimme. Außerdem findet die Sprecherin auch für die Szenen, die nachdenklich machen, genau den richtigen Tonfall. Ich bin begeistert und so war die Geschichte für mich ein wirklicher Hörgenuss. Mit Schwung und Elan zurück ins neue Leben und Orte und Menschen leuchten und offenbaren sich uns nur, wenn man dies auch zulässt, sind für mich die zwei wichtigsten Botschaften dieser tollen Geschichte, die von mir begeisterte 5 Sterne bekommt.

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  • Buchverlosung zu "Das Zehn-Minuten-Projekt: Ein Roman, der Dein Leben ändern kann" von Chiara Gamberale

    Das Zehn-Minuten-Projekt
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    15. February 2016 um 14:01

    unter
    http://zitroschsleseland.blogspot.de/2016/02/valentinstagsverlosung.html
    kommt ihr zu meiner Blogseite bzw. zu meiner Verlosung. Wenn ihr mitmachen wollt hinterlasst die Antwort bitte auf meiner Seite. Kommentare am Anschluss an diesem Post werden nicht gewertet!

    Vielen Dank!

  • Hier wird Potential verschenkt

    Das Zehn-Minuten-Projekt
    Buchbahnhof

    Buchbahnhof

    13. February 2016 um 10:18

    Diese Rezension fällt mir ein bisschen schwer. Die Grundidee des Buches finde ich Klasse. Chiara wurde von ihrem Mann verlassen und fällt in ein Loch. Sie liebt ihn noch immer und möchte ihn eigentlich zurück. Ihre Therapeutin schlägt ihr vor, 30 Tage lang jeden Tag 10 Minuten etwas auszuprobieren, was sie noch nie gemacht hat. Aus dieser Geschichte wäre eine Menge herauszuholen gewesen. Aber irgendwie verschenkt die Autorin die Tiefe, die die Geschichte hätte haben können. Chiara ist eine sympathische Protagonistin und ihre Entwicklung lässt sich auch gut verfolgen. Und dennoch fehlt etwas. Es wird zu wenig erzählt, warum Chiara sich aufgrund des 10-Minuten-Projektes entwickelt. Man erfährt nicht, was sich aufgrund der verschiedenen Dinge die sie ausprobiert in ihr bewegt. Die Projekte, die Chiara sich vornimmt, sind sehr unterschiedlich. Von ganz banalem Lackieren der Nägel, zuschauen beim Kassieren in einer Buchhandlung bis hin zu einem ernsthaften Gespräch mit ihrer Mutter und der Übernahme von Verantwortung für einen Jugendlichen ist alles dabei. Schön fand ich, dass Chiara dabei herausfindet, dass sie gar nicht so untalentiert für viele Dinge ist, wie sie bislang dachte. Sie entdeckt völlig neue Seiten an sich. Die Nebenfiguren sind durchweg interessant, aber auch sie werden nicht bis in die Tiefe beschrieben. Am meisten kann man sich noch vorstellen, wie Chairas Pflegling Ato vorstellen. Er spielt eine große Rolle in Chiaras Leben und bringt Farbe in ihren Alltag. Der Schreibstil ist einfach und recht eingängig, so dass man keine große Mühe hat das Buch zu hören. Die Sprecherin, Katrin Fröhlich, hat eine angenehme Stimme, der man gerne zuhört. Von mir gibt es 3 Sterne für ein durchschnittliches Buch, das sein Potential leider in weiten Teilen verschenkt.

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  • Das ganze dauert nur 10 Minuten...

    Das Zehn-Minuten-Projekt
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    05. February 2016 um 21:46

    ...so beginnt Chiaras Therapeutin ihr das Projekt zu erklären. Chiara ist Mitte Dreißig, lebt in Rom und wurde gerade von ihrem Mann verlassen. Die wöchentlichen Therapiesitzungen gehören daher genauso zu ihrem Tagesablauf wie das Arbeiten an ihrem neuen Buch und das permanente Vermissen ihres Ehemannes. Erst als die Therapeutin ihrer Klientin den Auftrag gibt jeden Tag 10 Minuten lang eine Sache auszuprobieren, die sie noch nie zuvor getan hat, gerät etwas in Bewegung. Der Autorin Chiara Gamberale ist die Geschichte wirklich gelungen. Selbst wenn die Handlung zunächst nicht sehr spektakulär erscheint. Frau wird verlassen, lebt allein und soll nun jeden Tag etwas Neues ausprobieren. Doch wenn man genauer hin sieht, passieren sehr wohl entscheidende Dinge. Endlich schafft die Protagonistin es sich Zeit zu nehmen, kurz inne zu halten und z.B. ihre Mutter zu fragen wie es ihr eigentlich geht oder welche Aufgaben zu ihrer ehrenamtlichen Arbeit im Krankenhaus gehören. Chiara probiert aber auch einmal Dinge aus, die sie sich vorher gar nicht zugetraut hätte wie Pancakes backen oder das Herstellen von Tiramisu. Dabei stellt sich dann auch mal schnell heraus, dass sie vielleicht doch gar nicht so untalentiert im Kochen ist wie sie immer dachte. Im Laufe der Zeit findet Chiara auch heraus, dass sie für ihren Mann viele Kompromisse eingegangen ist, sie sich dadurch immer mehr verloren hat obwohl es der verheiratete Frau so immer ganz bequem erschien. Dadurch findet Chiara nicht nur neue Betätigungsfelder wie Sticken, sondern bekommt auch einen neuen Zugang zu Menschen in ihrer Umgebung. Mit Schwung und Elan zurück ins neue Leben, ist eindeutig die Botschaft der Geschichte an die Leser bzw. Zuhörer. Katrin Fröhlich spricht den Charakter Chiara, aus deren Sicht diese Geschichte erzählt wird. Fernsehzuschauern ist ihre Stimme vor allem aus Produktionen mit Gwyneth Paltrow oder Cameron Diaz, deren sie ihre deutsche Stimme leiht, bekannt. Sie stellt Chiara als sehr energiegeladen dar. Zwar ist die Figur ja durch die Trennung zunächst zwar sehr niedergeschlagen doch ihre Lebensenergie und ihr Elan kehren zurück. Zu Beginn bemerkt man als Zuhörer sehr wohl, dass Chiara diesem Projekt kritisch gegenüber steht. Vor allem der pinke Nagellack ist nicht ihre "Kragenweite". Kurz vor Weihnachten jedoch ist die junge Frau mehr und mehr von dieser Idee begeistert. Auch das ist Katrin Fröhlichs Stimme deutlich zu entnehmen. Zur gegebenen Zeit passt die Sprecherin ihre Stimme der Situation dann wieder an, so dass sie nachdenklich bzw. besonnen wirkt. Es machte mir viel Spaß Frau Fröhlich zuzuhören. Fazit: Eine unterhaltsame Geschichte, die den Leser/ Zuhörer einlädt selbst das 10-Minuten Projekt einmal auszuprobieren.

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  • 10 Minuten am Tag

    Das Zehn-Minuten-Projekt
    Lenny

    Lenny

    22. December 2015 um 12:00

    10 Minuten täglich für ein Projekt zu investieren ist im Grunde nicht viel, doch dann möchte man ja dem ein oder anderen Projekt mehr Zeit widmen, weil es einem gefällt und man möchte es besser und richtig machen, deshalb finde ich die tägliche Vorgabe für ein neues Projekt zu hoch angesetzt. Das Hörbuch hat mir gut gefallen und unsere Hauptperson hat es auch gut mit dem Projekt gemeistert! Es waren ganz tolle Projekte dabei, die man vielleicht auch selbst in sein Leben mal einbauen kann. Eine tolle Idee für ein Hörbuch!

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  • probier dich aus und sammle neue Erfahrungen

    Das Zehn-Minuten-Projekt
    robbylesegern

    robbylesegern

    31. October 2015 um 00:04

    .......diesen Rat oder diese Quintessenz vermittelt dieser kleine Roman, der im Italien der Jetztzeit spielt. Chiara ist wegen ihrem Mann aus einem kleinen Dörfchen, wo sie in der Nähe ihrer Eltern wohnte und mit 18 schon als kleines unbedarftes Mädchen ihren Mann kennenlernte, nach Rom gezogen. Doch schon nach kurzer Zeit verlässt ihr Mann sie wegen einer anderen und zieht nach Dublin und ihre Kolumne in einer Zeitung verliert sie auch. Also Weltuntergangstimmung, wäre da nicht Chiaras Therapeutin, die ihr den Rat gibt, jeden Tag 10 min. etwas zu tun, was sie vorher noch nie gemacht hat. Dieser Roman ist ein kleiner Stimmungsmacher, der Leuten , die gerade in Weltuntergangstimmung sind etwas Mut zuspricht, denn der Leser erfährt, dass Chiara durch ein 10 Minuten Projekt eine bunte Welt voller schöner Dinge erfährt. In vielen kleinen Kapiteln begleitet der Leser die Protagonistin und erlebt mit, wie sie viele neue Dinge ausprobiert und sich ihr dadurch eine vollkommen neue Welt eröffnet und sie immer mehr an Zutrauen gewinnt. Der schöne bunte Umschlag passt fantastisch zu dieser Geschichte, die einem auch den grauen Alltag ein bisschen bunter macht.

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