Chimamanda Ngozi Adichie Americanah

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Inhaltsangabe zu „Americanah“ von Chimamanda Ngozi Adichie

SHORTLISTED FOR THE BAILEY’S WOMEN’S PRIZE FOR FICTION 2014. From the award-winning author of ‘Half of a Yellow Sun,’ a powerful story of love, race and identity. As teenagers in Lagos, Ifemelu and Obinze fall in love. Their Nigeria is under military dictatorship, and people are fleeing the country if they can. The self-assured Ifemelu departs for America. There she suffers defeats and triumphs, finds and loses relationships, all the while feeling the weight of something she never thought of back home: race. Obinze had hoped to join her, but post-9/11 America will not let him in, and he plunges into a dangerous, undocumented life in London. Thirteen years later, Obinze is a wealthy man in a newly democratic Nigeria, while Ifemelu has achieved success as a blogger. But after so long apart and so many changes, will they find the courage to meet again, face to face? Fearless, gripping, spanning three continents and numerous lives, the National Book Critics Circle Award-winning ‘Americanah’ is a richly told story of love and expectation set in today’s globalized world.

Ausufernd, wunderbar geschrieben und sehr lesenswert

— Ellen-Dunne

Ich habe dieses Bu ch für meinen Buchclub gelesen und kann es nur empfehlen!

— KJBsamovar

intensiv erzählte Geschichte über 2 Menschen, die sich lieben, aus den Augen verlieren und wieder aufeinandertreffen.

— klueba
  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Ein spannendes Buch, das hilft, seine eigenen Werte in Frage vzu stellen

    Americanah

    KJBsamovar

    19. March 2016 um 13:37

    Ifemelu will endlich dazugehören. Unter anderem deshalb kehrt die Nigerianerin nach 15 Jahren  in den USA wieder in ihre Heimat zurück. In Amerika war sie die exotische Schwarz-Afrikanerin, die nicht zu den Schwarz-Amerikanern gehörte. Aber nach 15 Jahren ist sie anders als ihre Freunde von fruher, die in Nigeria geblieben sind.Wird es ihr gelingen, in ihrer alten Heimat Fuss zu fassen und ihre  Liebesbeziehung zu ihrem damaligen Liebhaber Obinze wieder audzunehmen?Bei diesem Buch handelt es sich um eine  psychologisch-kluge Studie um Identität und was es heisst, anders zu sein als die anderen.Und ausserdem erhält der Leser einen faszinierenden Einblick in das  Leben im Nigeria von heute.

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  • Rezension zu "Americanah"

    Americanah

    Luiline

    11. September 2015 um 11:54

    Heute gibt es eine Rezension zu dem Roman "Americanah" von Chimamanda Ngozi Adichie. Kurzinformationen: Verlag: Anchor Books (Random House) / Seitenzahl: 588 / Erscheinungsjahr: 2013 / Deutscher Titel: Americanah (2014) / ISBN: 978-0-307-45592-5 / Preis: 9,60 € (aktuell bei Amazon) Inhalt: Ifemelu and Obinze are young and in love when they depart military-ruled Nigeria for the West. Beautiful, self-assured Ifemelu heads for America, where despite her academic success, she is forced to grapple with what it means to be black for the first time. Quiet, thoughtful Obinze had hoped to join her, but with post-9/11 America closed to him, he instead plunges into a dangerous, undocumented life in London. Fifteen years later, they reunite in a newly democratic Nigeria, and reignite their passion—for each other and for their homeland. Meine Meinung: Die Geschichte besteht aus mehreren Erzählsträngen und die Autorin wechselt manchmal zwischen Gegenwart und Vergangenheit. So erfährt man etwas über die Kindheit der beiden Protagonisten und begleitet sie in ihrem weiteren Leben. Hauptsächlich begleitet man Ifemelu, die Anteile von Obinze sind eher gering, was ich aber gut fand, da ich seine Abschnitte nicht als so interessant empfunden habe. Dieses Buch ist auf jeden Fall sehr anspruchsvoll, ich habe oft einige Wörter und Sätze nicht verstanden. Hierbei handelt es sich nun mal nicht um ein Jugendbuch. Ich kann mir vorstellen, dass Buch nochmal auf deutsch zu lesen, um wirklich alles zu verstehen. Die Geschichte enthält auf jeden Fall autobiographische Elemente, und ich hatte meistens das Gefühl eine Biographie zu lesen. Beim Lesen konnte ich mir richtig vorstellen, dass die Geschichte genauso gut in der Realität hätte passiert sein könnte. Adichie spricht in ihrem Buch Themen an, die hier oft verschwiegen werden. Der Unterschied zwischen Weiß und Schwarz, der Unterschied zwischen Afrika und Amerika und die ganzen Hürden die man als Schwarze erlebt, wenn man eine Minderheit ist. Man erfährt viel über die Gesellschaft in Amerika, aber auch über die in Nigeria. Die erste Hälfte der Geschichte war wirklich fesselnd und interessant, danach zog sich die Geschichte leider und manche Stellen waren langweilig. Zum Ende kommt das Buch aber wieder aus dem Tief heraus. Fazit: Ich kann das Buch auf jeden Fall empfehlen, es offenbart einem eine andere Sicht auf die Welt und regt einen zum Nachdenken an. Wer nicht oft auf englisch liest, sollte sich auf jeden Fall die deutsche Version zulegen! Daher gibt es von mir 4 Sterne!

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  • Americanah

    Americanah

    sumsidie

    13. April 2015 um 16:42

    Ifemelu wächst in Nigeria auf, aber zieht während des Studiums nach Amerika. Dies macht sie zu einer Americanah. Obinze, ihr Freund aus gutem Elternhaus versucht ebenfalls Amerika, das Land seiner Träume, zu erreichen. Jedoch scheitert er und die beiden leben nun auf zwei Kontinenten. Die Liebesgeschichte in diesem Buch dreht sich nun darum ob die beiden eine gemeinsame Zukunft haben. Zusätzlich behandelt der Roman aber auch Fragen von Einwanderung, Kultur, Rassismus und Zeitgeist. Ich mag Liebesromane, aber sie dürfen nicht kitschig sein. Dieser hier schafft das sehr gut. Die Beobachtungen zur amerikanischen, britischen und nigerianischen Gesellschaft sind pointiert und haben meinen Horizont etwas erweitert. Insgesamt also ein wirklich gutes Buch!

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  • "Let's read in English"-Lesechallenge 2014

    DieBuchkolumnistin

    Let's read in English - die Englisch-Lesechallenge 2014 Mit den Neujahrvorsätzen ist es immer so eine Sache – viele haben wir bereits wieder vergessen und der Alltag hat uns definitiv wieder eingeholt. Mit „Let’s read in English“ möchten wir das jedoch gern ändern und euch die Moeglichkeit geben, Bücher und Autoren neu zu erleben – in der englischen Originalsprache! Einige von euch rezensieren schon fleissig englische Bücher und viele Lovelybooks-Leser sind an englischen Texten interessiert, würden jedoch lieber bei einer Leserunde einsteigen. Wir haben uns euer Feedback zu Herzen genommen und unsere Lesechallenge „Let’s read in English“ ins Leben gerufen. Zusammen mit dem englischen Verlagshaus Random House Group UK mit Sitz in London werden wir eine Vielzahl von Leserunden starten und ihr seid herzlich eingeladen mitzumachen. Das Motto der Lesechallenge verstehen wir als einen Aufruf nicht nur an alle von euch, die sich mühelos in der englischen Sprache zurechtfinden, sondern an alle Lovelybooks-Leser. Egal welche Sprachkentnisse du hast, trau dich einfach – und mach mit! „Let’s read in English“ – zusammen auf Lovelybooks. Viele unsererer Leser verwenden die englische Sprache oder werden sie in Zukunft brauchen. Bücher sind ein idealer Einstieg um Sprachkentnisse zu verbessern oder die Fremdsprache auch einfach mehr zu benutzen. Die Stimme der Autoren im Original zu lesen und sie neu kennenzulernen ist natürlich ein spannenender Bonus. Für die fleissigsten Rezensenten gibt es zum Jahresende tolle Preise und jeder kann sich gern in Deutsch und/oder Englisch in den Leserunden austauschen und Rezensionen in beiden Sprachen posten. Das ist voellig euch überlassen.  Alle Grundinfos findet Ihr auf unserer Englisch-Lesechallenge-Seite! Hier könnt Ihr nun alle Fragen stellen & stets fleissig Eure neuen Rezensionen posten! Die Liste wird am Anfang jedes Monats aktualisiert!  Bitte postet für jede neue Rezension auch einen neuen Beitrag. Auf die Plätze - fertig - let's read English!!!

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    • 1684
  • Bezaubernd und gibt viele Denkanstöße

    Americanah

    Deengla

    31. December 2014 um 11:11

    Kurzmeinung Absolut lesenswertes Buch, welches viele wichtige Fragen aufwirft und Missstände aufzeigt, dabei aber doch die Menschlichkeit als Gemeinsamkeit aller in den Mittelpunkt rückt. 4 1/2 Sterne. Inhalt Ifemelu und Obinze leben in Nigeria und sind füreinander die erste große Liebe. Nach dem Schulabschluss geht Ifem jedoch zu ihrer Tante in die USA, um dort zu studieren und begegnet dort dem Problem des Rassismus. Obinze bekommt kein Visum, um ihr zu folgen, und landet als illegaler Immigrant in London. Das Buch folgt den beiden, wie sie erwachsen werden, Karriere machen und schließlich nach etlichen Jahren in Nigeria wieder aufeinander treffen. Meine ausführlichere Meinung Ich bin von dem Schreibstil ganz verzaubert und es wird gewiss nicht das letzte Buch sein, was ich von dieser Autorin gelesen habe. Es war für mich faszinierend, wie lebendig und echt sie die verschiedenen Welten, in denen das Buch gespielt hat. Zuerst lernt man Nigeria aus Sicht der doch privilegierten Teenager kennen. Alle Charaktere erschienen mir sehr echt und sind komplex. Auch wenn zuerst für mich das nigerianische Englisch ein wenig gewöhnungsbedürftig war, war ich am Schluss ganz erstaunt, wie schnell ich gewisse Phrasen und Ausdrücke angenommen habe. Eine große Rolle spielt die Frage des Rassismus. Ifem schreibt einen Blog über die Probleme, denen sie als Schwarze in Amerika begegnet, und diese Blogeinträge sind eine große Stärke des Buches. Es hat mir wirklich einiges zu denken zu geben. Es kommt offen, ehrlich und direkt rüber, ohne gleich alle und jeden zu verurteilen oder in Selbstmitleid zu versinken, was die Dinge, die passieren, teilweise noch erschreckender macht. Gerade angesichts der Dinge, die sich ganz aktuell in den USA (siehe Ferguson) abspielen. Das gab dem Roman für mich noch mal etwas mehr Tiefe. Mein einziger Kritikpunkt ist, dass für mich immer eine gewisse Distanz zu Ifem herrschte und ich manche ihrer Handlungsweisen einfach nicht nachvollziehen konnte. Aber ansonsten hat mich das Buch einfach umgehauen. Fazit Ein Buch, welches mich tief berührt hat, mir Nigeria etwas näher gebracht hat und mir viele Denkanstöße gegeben hat. Schreibstil und Landschaftsbeschreibungen haben mich verzaubert und auch lange nach dem Lesen hat es mich noch sehr beschäftigt. Da verzeihe ich auch, dass ich mit der weiblichen Hauptfigur ein paar kleinere Schwierigkeiten hatte. Absolut lesenswert!

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  • Anders ist doch nur anders

    Americanah

    walli007

    Ifemelu hat es in Amerika zu etwas gebracht, sie hat einen erfolgreichen Blog, eine Beziehung und ein reiches Sozialleben. Dennoch möchte sie nach über zehn Jahren in der Fremde wieder zurück in ihre Heimat Nigeria. Weshalb sie an einer amerikanischen Universität ein Stipendium bekam, weiß Ifemelu nicht, sie hat sich einfach beworben und wurde genommen. Natürlich kann sie sich diese Chance nicht entgehen lassen, obwohl sie dafür ihre große Liebe Obinze zurücklassen muss. In Amerika angekommen, merkt die junge Frau schnell, dass dort das Leben auch nicht so einfach ist. Um ihr Stipendium aufzufüllen, muss sie eine Arbeit finden. Doch wer stellt sie, die kein Arbeitsvisum hat, ein? Und wieso ist es hier plötzlich von Bedeutung, dass sie schwarz ist?  Auf gepackten Koffern sitzend erinnert sich Ifemelu an ihre Kindheit, Jugend, die Studienzeit und ihren Werdegang in den USA. Langsam wird dabei nachvollziehbar wie ihr Entschluss, zurück zu gehen, reift. Die schweren Zeiten am Anfang, die es ihr unendlich peinlich erscheinen lassen als gescheitert heimzukehren, ihr langsamer Weg wenigstens in die Mitte der Gesellschaft, immer allgegenwärtig der unterschwellige Rassismus in den Vereinigten Staaten, wo die Schwarzen in der Hierarchie einfach nicht von unteren Ende wegkommen. Da bringt auch ein farbiger Präsident nicht mehr als einen Hoffnungsschimmer ins alltägliche Leben. Als Bloggerin ist Ifemelu gerade mit diesem Thema erfolgreicher als sie sich je erträumt hätte, doch gerade die Notwendigkeit des Blogs erfüllt sie mit dem Wunsch in einer Welt zu leben, in der dies einfach kein Thema ist und sie über normale Sachen schreiben kann. Und da ist ja auch noch Obinze, den Ifemelu nie vergessen hat. Sehr anschaulich schildert die Autorin eine Welt, die ein normales mitteleuropäisches Bleichgesicht sich kaum vorstellen kann. Wie ihre Heldin nur wegen der Hautfarbe anders und damit leider schlechter behandelt wird, wie sie außen vor bleibt und sich eigentlich lediglich unter ihresgleichen unbeschwert bewegen kann. Wie sie unter dieser Behandlung leidet und sie schließlich nicht mehr erleiden will. Gerade die Erinnerung, dass die Hautfarbe in ihrer Heimat einfach keine Bedeutung hat, machen ihre Erlebnisse und Gefühle sehr nachvollziehbar, denn gerade das ist für „die Weißen“ ja selbstverständlich und so sollte es zwischen Menschen eigentlich immer sein.  Ein sehr schönes Buch, das im Original nicht immer leicht zu lesen ist.

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    • 4

    Sabine17

    09. August 2014 um 22:46
  • Sehr guter Gesellschafts- und Liebesroman

    Americanah

    WildRose

    01. July 2014 um 09:52

    "Americanah" - als mich der Klappentext darüber informierte, dass das Buch von einer jungen Nigerianerin erzählt, die nach Amerika geht, war mir klar: Dieses Buch muss ich haben! Und ich bereue den Kauf nicht. "Americanah" erzählt eigentlich eine Liebesgeschichte, die jedoch glücklicherweise nicht alleiniges Thema des Romans ist. Vor allem geht es in dem Roman um Gesellschaft, um Rasse, um Vorurteile. Die Protagonistin, Ifemelu, schreibt in Amerika einen Blog, in dem sie sich mit diesen Themenbereichen auseinandersetzt und auch ihre eigenen Erfahrungen zum Besten gibt. Zugehörigkeit und Einsamkeit sind meiner Meinung nach die zentralen Themen des Buches. Ein kleiner Kritikpunkt war für mich die Tatsache, dass einige Dialoge etwas konstruiert wirkten und Ifemelu und Obinze, die beiden Protagonisten, nicht immer ganz "lebendig" wirkten, wie "echte Menschen" eben. Man konnte zwar in dem Roman versinken, wusste aber immer auch, dass Ifemelu und Obinze nicht echt sind. Die Liebesgeschichte ist ziemlich vorhersehbar und war für mich um vieles weniger interessant als die intelligenten gesellschaftskritischen Passagen, die dieses Buch zum Glück reichlich zu bieten hat.

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