Chimamanda Ngozi Adichie We Should All Be Feminists

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Inhaltsangabe zu „We Should All Be Feminists“ von Chimamanda Ngozi Adichie

In this personal, eloquently-argued essay--adapted from her much-admired TEDx talk of the same name--Chimamanda Ngozi Adichie, award-winning author of "Americanah, "offers readers a unique definition of feminism for the twenty-first century, one rooted in inclusion and awareness. Drawing extensively on her own experiences and her deep understanding of the often masked realities of sexual politics, here is one remarkable author's exploration of what it means to be a woman now--and an of-the-moment rallying cry for why we should all be feminists.

Ein dünnes Buch mit klarer Botschaft: Wir brauchen Feminist_innen überall.

— Regenblumen

Ich bin keine Feministin, ich finde das Wort auch doof, aber Adichie schreibt so eindrücklich, dass man versteht und handeln möchte. Toll!

— PaulaAbigail

WICHTIG WICHTIG WICHTIG!

— Janinasmind

Ein "Must-Read"!

— Anushka
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  • PETITION TO READ WE SHOULD ALL BE FEMINISTS IN SCHOOL

    We Should All Be Feminists

    Janinasmind

    05. December 2016 um 14:46

    WE SHOULD ALL BE FEMINISTS war ein TEDtalk, den Adichie gehalten hat und der so erfolgreich war, dass sie ihn schließlich in einem kleinen Broschüren-artigen Heft als Essay niedergeschrieben hat. Und ehrlicherweise kann ich das 100% nachvollziehen.  WE SHOULD ALL BE FEMINISTS handelt von Adichies Erfahrungen mit Feminismus; sie lebt in Nigeria und hat somit eine andere Erfahrung mit Feminismus gemacht als ich (19-Jährige aus Deutschland) und trotzdem konnte ich mich mit vielen ihrer Standpunkte identifizieren. Sie redet unter anderem über prägende feministische Momente in ihrem Leben, Feminismus in der Arbeitswelt, das erste Mal, als sie als Feministin bezeichnet wurde, wie ihre Mitmenschen damit umgehen etc. Adichie erzählt und schildert, als würde sie mit einem guten Freund über das Problem reden: mit einer Tasse Tee in der Hand und einer Menge Humor und Herz. Nichts, was sie sagt, wirkt, als wolle sie das Geschlecht der Männer schlecht machen oder sich höherstellen. Sie will nicht niedermachen, sondern inspirieren mit einer anderen Denkweise an das gesamte Thema heranzugehen.  Ich habe mich belehrt gefühlt, obwohl ich grundsätzlich alle Beweggründe schon einmal gehört bzw. gelesen habe. Nichts Neues wird erwähnt, warum also trotzdem lesen? Adichies Erzählweise macht Spaß, nichts ist erzwungen; ich habe das Buch durchgelesen, ohne auch nur ein einziges Mal hochzugucken. Es entstehen keine Pausen, du kannst lesen und lesen und lesen und es fällt nicht schwer, alles in einem Ruck zu lesen. Geeignet wäre es also besonders als Schulbuch. Dass WE SHOULD ALL BE FEMINISTS in der Schule gelesen werden sollte, wäre eindeutig eine Petition, die ich ohne Angst sofort unterschreiben würde. Es ist kurz, aber prägnant und bleibt in meinem Gedächnis als ein gutes Buch über Feminismus. 

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  • PETITION: 'WE SHOULD ALL BE FEMINISTS' MUSS MAN IN DER SCHULE LESEN!

    We Should All Be Feminists

    Janinasmind

    27. November 2016 um 21:15

    Dieses (kleine) Buch - das vorher eine Art Rede war - ist SEHR WICHTIG. Warum? Das Thema ist Feminismus. "'You know, you're a feminist.' It was not a compliment. I could tell from his tone - the same tone with which a person would say, 'You're a supporter of terrorism.'" Es gibt etliche Bücher über Feminismus, wenn man(n) erst einmal anfangen würde danach zu suchen. Dieses hier ist das erste (kleine) Buch, das ich zu diesem Thema gelesen habe. Ich versuche seit kurzem meinen Horizont zu erweitern, mich zu belehren und mich weiterzubilden. Was heißt das? Ich versuche, Bücher zu lesen, die Themen ansprechen, über die ich nicht sehr viel weiß bzw. mehr wissen möchte. Angefangen habe ich mit Am I Normal Yet?(OCD). Als nächstes kam WE SHOULD ALL BE FEMINISTS dran (offensichtlich geht es darum um Feminismus). Adichie spricht über ihre Erfahrungen in Nigeria (wo sie aufgewachsen ist), über die Schulzeit, wenn man eine Frau ist, über die Arbeitswelt, wenn man eine Frau ist, über die unterschiedliche Erziehung von Frauen und Männern und wie sich das (alles) auf andere Aspekte in ihrem Leben auswirkt (Fashion, Beziehungen zu Männern, Unterhaltungen mit anderen Menschen). "Anger, the tone said, is particularly not good for a woman. If you are a woman, you are not supposed to express anger" Was macht das Buch so gut? Die Art, wie es geschrieben ist. Das Buch war eine Rede, ein TEDtalk und das merkt man. Es ist direkt, man fühlt sich angesprochen. Es ist ein Essay, könnte man sagen, ein richtig gutes sogar. Wenn du dieses Buch liest und danach immer noch denkst, dass es nicht bestimmte Probleme gibt, die nur Frauen haben - die nur Frauen haben, weil sie Frauen sind - dann hast du das Buch nicht richtig gelesen. Aussage 1: Feminismus ist wichtig. Aussage 2: Die Definition von Feminismus (Gleichberechtigung für alle) wird (relativ) oft missverstanden. Aussage 3: Feminismus gilt immer noch als 'schlimmes' Wort. Meistens. Frage: Als ich mich vor einem Jungen als Feministin beschrieben habe, hat er genervt geguckt. Genervt. Ich habe weder einen ausschweifenden Monolog gehalten, noch ihn beleidigt, trotzdem schien ihn meine zehn-Sekunden-lange Aussage gestört zu haben. Warum? Die meisten Männer haben die Nase voll von dem Thema. Guess what? Wir Frauen haben auch die Nase voll davon, weil es immer noch keine Selbstverständlichkeit ist. Weitere Bücher, die ich noch vorhabe zu lesen: Why Does He Do That? (Häusliche Gewalt), What We Saw (Vergewaltigung), Asking For It (Vergewaltigung), Made You Up (Schizophrenie), Everyday Sexism (Sexismus) WE SHOULD ALL BE FEMINISTS sollte in der Schule gelesen werden. Ich musste 'Blueprint' lesen und 'The Absolutely True Diary Of A Part-Time Indian' und 'Die Insel der blauen Delphine' und 'Nathan Der Weise' und 'Die Mitte der Welt'. Warum nicht auch 'We should all be feminists', wenn es doch auch ein so wichtiges Thema ist (jede Frau kann ein Lied davon singen). Englische Rezension findet sich hier.

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  • Yes, we should!

    We Should All Be Feminists

    BloodyBigMess

    01. September 2015 um 16:58

    Meine Meinung: In We Should All Be Feminists beschreibt Adichie zunächst Geschichten aus ihrem Leben, die sie u.A. dazu gebracht haben Feministin zu sein. Sie spricht über die Schere zwischen Frauen und Männern in Machtpositionen und wie wir anfangen müssen unsere Kinder anders zu erziehen - ohne ihnen Geschlechterrollen aufzuzwingen. Obwohl Adichie hier ihren Fokus auf eigene Erfahrungen und Nigeria legt, weil es das ist was sie kennt, kann man alles was sie sagt auch auf jede Gesellschaft in jedem anderen Land beziehen. So z.B. spricht sie davon, dass Geschlechterrollen unseren Kindern mehr schaden und das wir aufhören müssen auf ihnen zu beharren. In dem wir meinen, Männer müssten stärker und härter sein, nehmen wir ihnen ihre Menschlichkeit. Unsere Definition von Maskulinität ist sehr eng. Wir lehren ihnen Angst vor Ängsten und Schwächen, Verletzlichkeit zu haben. Dies führt dazu das Männer oft mit mehr mentalen Gesundheitsproblemen zu kämpfen haben, weil wir ihnen beibringen, dass Sensibilität eine Schwäche sei - sei dies auch nur mit einem kleinen Satz wie "Große Jungs weinen nicht!". Weil wir Jungs diese Idee von Maskulinität aufzwingen, enden die meisten mit sehr zerbrechlichen, zarten Egos. Dann erziehen wir unsere Mädchen so, dass wir ihnen beibringen, sich um diese zerbrechlichen Egos zu sorgen. Wir machen sie klein. Wir bringen Mädchen bei nie "zu viel" von etwas zu sein. Mädchen können Ehrgeiz haben, aber sie sollten nicht zu viel davon haben. Mädchen können erfolgreich sein, aber sie sollten nicht zu erfolgreich sein. Wir müssen eine Rolle spielen, sodass wir Männer nicht "entmannen". Sie schreibt, dass wir uns von dieser Prämisse verabschieden sollten. Das der Erfolg einer Frau keine Gefahr für den Mann sein muss. Wenn wir einfach nur anfangen unsere Kinder anders zu erziehen, könnte sich die Ungleichheit von Geschlechtern binnen 10 Jahren in Luft auflösen - hoffentlich. Ich glaube, ich erzähle ziemlich viel nach, obwohl da natürlich noch viel mehr ist, dass Adichie anschneidet! Aber ich fand es beeindruckend Adichies Gedanken zu Feminismus zu lesen und ich war begeistert davon wie sehr ich ihr zustimme. Adichie bringt mit diesem Text einen dazu nachzudenken und Geschlechterrollen anzuzweifeln, wenn man das denn nicht schon bereits tut. Ich denke, We Should All Be Feminists sollte jeder lesen und den Titel beim Namen nehmen. Was ich zuvor nicht wusste ist, dass dieser Text ein Transkript der Rede ist, die Adichie bei Tedx gehalten hat und ich habe mir gleich nach dem Lesen auch gleich das Video auf Youtube angeschaut und ich kann nur sagen: Was für eine Frau! Adichies Worte sind weise. Sie ist intelligent und stark, harsch aber wahr und sie hat unglaublich viel Charme und Witz. Die Art von Feminismus von der Adichie redet ist keine, die leicht zu verdauen ist, denn sie rüttelt an vielen Denkweisen, die tief in jede Gesellschafft verzeigt sind, aber wenn man ihr wirklich zuhört, sei dies in dem man We Should All Be Feminists liest oder es auf Youtube anschaut, merkt man wie viel Wahrheit dahinter steckt. Ich denke, Adichie ist eine Frau, der man viel mehr Aufmerksamkeit schenken sollte und sie ist ein großartiges Vorbild für jedes junge Mädchen da draußen. Deshalb finde ich es auch klasse, das Weltstars wie Beyoncé, dessen Musik von vielen jungen Menschen gehört wird, auch Adichie an die breite Masse bringt, denn die Frau die man 'Flawless' sprechen hört ist sie! Ich bin absolut begeister von Adichie und We Should All Be Feminists und kann es nur an jeden weiterempfehlen!

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