Das Buch fühlte sich über weite Strecken wie Arbeit an. Oft musste ich mich regelrecht dazu motivieren, es wieder zur Hand zu nehmen. Gleichzeitig gab es einige Passagen, die so spannend waren, dass ich es kaum aus der Hand legen konnte.
Das Worldbuilding macht dabei anfangs durchaus Spaß. Man wird mit sehr vielen Informationen konfrontiert, und es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Rassen in diesem Universum. Allerdings bleibt vieles davon letztlich unklar: Wie die einzelnen Rassen zusammenhängen oder woher sie ursprünglich stammen, wird kaum weiter ausgeführt oder erklärt.
Zudem wird das Potenzial von Isaac als Erfinder und Problemlöser immer wieder angedeutet und aufgebaut. Statt dieses Element jedoch konsequent für die Entwicklung der Geschichte zu nutzen, wirkt es am Ende teilweise eher wie eine Form von Plot-Armor. Genau wie der Weber. Das ist schade, da hier deutlich mehr möglich gewesen wäre.
Das Ende kam für meinen Geschmack etwas abrupt. Dennoch war es sehr traurig und bot eine unerwartete Wendung: Am Ende hatte niemand wirklich gewonnen. Gerade das empfand ich als erfrischende Abwechslung zu vielen anderen Büchern des Genres, die häufig auf ein klareres oder versöhnlicheres Ende hinauslaufen.


















