China Miéville

 4.1 Sterne bei 253 Bewertungen
Autor von Un Lon Dun, Das Gleismeer und weiteren Büchern.

Lebenslauf von China Miéville

China Tom Miéville

Alle Bücher von China Miéville

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China MiévilleUn Lon Dun
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Un Lon Dun
Un Lon Dun
 (25)
Erschienen am 12.02.2008
China MiévillePerdido Street Station / Die Falter
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Perdido Street Station / Die Falter
Perdido Street Station / Die Falter
 (20)
Erschienen am 07.07.2004
China MiévilleDas Gleismeer
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Das Gleismeer
Das Gleismeer
 (20)
Erschienen am 12.01.2015
China MiévillePerdido Street Station: Roman
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Perdido Street Station: Roman
Perdido Street Station: Roman
 (16)
Erschienen am 10.03.2014
China MiévilleKönig Ratte
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König Ratte
König Ratte
 (17)
Erschienen am 17.12.2002
China MiévilleDie Stadt und die Stadt
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Die Stadt und die Stadt
Die Stadt und die Stadt
 (15)
Erschienen am 01.08.2010
China MiévilleDer eiserne Rat
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Der eiserne Rat
Der eiserne Rat
 (14)
Erschienen am 22.11.2005
China MiévilleDer Krake
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Der Krake
Der Krake
 (15)
Erschienen am 01.01.2011

Neue Rezensionen zu China Miéville

Neu
anderfeldts avatar

Rezension zu "Dieser Volkszähler" von China Miéville

Ein bisschen anstrengend
anderfeldtvor einem Jahr

(beinahe) Spoiler-frei!

"Dieser Volkszähler" von China Miéville ist ein kurzer Roman. Er spielt in einer rätselhaften, dystopischen Zukunft, in der die Menschen nur noch wenig Technologie zu benutzen scheinen.

Protagonist der Geschichte ist ein Junge, der Sohn eines "Schlüsselmachers", der mit seinen Eltern in der Nähe des "Brückendorfs" in den Bergen lebt.

Die Schlüssel, die der Vater für seine Auftraggeber anfertigt, scheinen eher magischer Natur zu sein. Man kann mit ihnen Dinge tun.
Manchmal tötet der Vater auch Lebewesen  – oder sogar Menschen? – und wirft sie in ein Loch.

Der Junge verdächtigt seinen Vater, ein besonders schlimmes Verbrechen begangen zu haben und läuft weg.

Mehr möchte ich nicht verraten.

Die Erzählperspektive ändert sich immer wieder und auch die zeitlichen Ebenen ändern sich immer wieder. Mal berichtet der Erzähler rückblickend über Ereignisse aus seiner Kindheit, dann ist er wieder mitten drin.

Vieles wird nur angedeutet bei dieser Geschichte – warum diese Welt so ist, was der Vater wirklich macht, was er getan hat …

Ich habe nichts dagegen, im Unklaren gelassen zu werden, aber im Fall dieses Romans ist es dem Autor trotz vieler interessanter Gedanken nicht gelungen, mich richtig in die Geschichte "hineinzuziehen".
Die Ansätze blieben für mich "Ansätze", die bis zum Ende darauf warteten, mit einer spannenden Geschichte gefüllt zu werden.

Naja, vielleicht ist der nächste Roman wieder mehr nach meinem Geschmack.

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Sakukos avatar

Rezension zu "The City & The City" von China Miéville

Für mich Mievielles bestes Werk
Sakukovor einem Jahr

Polizei-Krimi trifft auf Urban Fantasy und weird Fiction.

Besel ist eine seltsame Stadt, die mit ihrem "Nachbarn" Ul Qoma geographisch einen Ort teilt. Unterschieden werden die Gebiete durch architektonische Besonderheiten, Farben, Kleidung, die komplette Gestik der Bewohner. Alle Dinge und Menschen nicht in der eigenen Stadt müssen rigoros übersehen werden, sonst läuft man Gefahr Breach auf sich zu ziehen, eine geheimnisvolle, übernatürliche Behörde, die dafür sorgt, das die Trennung der beiden Städte mit allen Mitteln gewahrt bleibt.
In dieser Umgebung ermittelt Tyador Borlú von der Beseler Polizei in dem Mord einer jungen Frau, die halbherzig versteckt neben einem Skatepark abgelegt wird. Schnell stellt sich heraus, dass es eine Bewohnerin aus Ul Qoma ist und somit eigentlich ein Fall für Breach sein sollte.
Allerdings glaubte die Ermordete an eine legendäre dritte Stadt zwischen den 2 Städten, eigentlich ein Kindermärchen und einige Extremistengruppen waren ihr deswegen nicht wohlgesonnen.

Dieses Buch macht wieder einmal das, was Mieville am besten kann: Eine komplexe, seltsame, aber gleichzeitig extrem glaubwürdige, realistisch wirkende Welt erschaffen. Nur ist es diesmal keine eigenständige Welt, die überlappenden Städte liegen irgendwo in Ost-Europa und sind in unsere moderne Welt eingebunden.

Ich fand dieses Buch eines der besten Werke des Autors. Er gibt dem Leser keine Einführung, man muss sich selbst in der seltsamen, ungewohnten Welt zurecht finden. Dabei lässt er einen gerade solange im Dunkeln tappen, bis die Neugierde übermächtig wird, um gleich darauf genau so viele Informationen preis zu geben, dass  man noch verwirrter ist als vorher. Das ist zugegebenerweise nicht jedermanns Sache, aber die Spannung bleibt so definitiv immer ganz weit oben und das entdecken und verstehen der neuen Welt ist für mich immer eins der Hauptattraktionen von Mievilles Büchern.

Der Krimi an sich ist sehr intrikat und komplex gestaltet. Es gibt viele Charaktere, die beteiligt sind, Helfer, Zeugen, Gegenspieler, Mitglieder der anderen Polizei. Alleine durch die ungewöhnlichen politischen und logistischen Zustände kommt schon neues Leben in das Krimi-Genre.
Hinzu kommt, das Mieville sehr mit den Erwartungshaltungen der Genres spielt und am Ende einige wirklich unerwartete Twists und Turns auf einen zukommen.

Außerdem ist die Sprache des Autors wie immer großartig: mit seiner akkuraten, hoch-leveligen und klaren Sprache ist das Buch eindeutig nichts für englisch-Anfänger.

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Wuerfelhelds avatar

Rezension zu "Dieser Volkszähler" von China Miéville

Es bleibt nichts zurück
Wuerfelheldvor 2 Jahren

China Mieville war mir durch „Die Stadt & die Stadt“ und „Das Gleismeer“ schon ein Begriff. Das waren etliche tolle Lesestunden. Somit war es aber auch klar das ich meine Nase zwischen die Buchdeckel seines neunen Werkes stecken wollte. Nun bin ich endlich dazu gekommen.

KLAPPENTEXT
Auf einem Berg oberhalb des Brückendorfes, in einem abgelegenen Haus, lebt ein Junge mit seinen Eltern. Der Vater ist Schlüsselmacher und wird weithin für seine Kunst gerühmt. Oft steigen die Leute den Berg hinauf und tragen ihr Anliegen vor. Von den Schlüsseln erzählt man sich, dass sie magische Kräfte haben, und niemals sieht der Junge die Kunden seines Vaters ein zweites Mal. Doch dann wird er Zeuge einer grausamen Tat und muss hinunter ins Dorf fliehen. Die Leute dort erwarten ihn bereits und wollen wissen, was geschehen ist. Außer Atem, mit blutigen Händen und zitternd vor Angst erzählt der Junge, seine Mutter habe seinen Vater erstochen. Sicher ist er sich aber nicht. Vielleicht war es auch der Vater, der die Mutter getötet hat …
Einmal mehr lotet China Mieville die Grenzen der fantastischen Literatur aus. »Dieser Volkszähler« ist ein virtuos erzähltes, atmosphärisch dichtes Buch, das unsere Wahrnehmung der gegenwärtigen Welt verzerrt, um das zu enthüllen, was uns in ihr verborgen bleibt.

ZUM BUCH
An einem unbestimmten Tag, rennt ein Junge einen Berg in Richtung Dorf hinunter. Er schreit, er weint und ist nicht mehr zu beruhigen. Doch in dieser Schmerzsymphonie webt der Junge ein Familienschicksal ein, welches entsetzen entstehen lässt, schließlich soll der Vater, die Mutter erstochen haben – oder war es doch genau andersherum.

Die Dörfler beschließen eine Abordnung auf den Berg zu senden und den Anschuldigungen auf den Grund zu gehen. Als diese Abordnung auf den Vater trifft, leugnet dieser alles. Im Gegenteil, der Vater erzählt der Dorfabordnung eine ganz andere Geschichte der Ereignisse. So soll seine Frau ihn und seinen Sohn verlassen haben. Ein Beweis dafür hält der Vater, in Form eines Briefes auch schon bereit. Die Dörfler sehen keinen Anlass den Vater zu misstrauen, schließlich sorgt er seit unsagbarer Zeit dafür, das die Dörfler, die hin und wieder auf den Berg reisen, dort in Ruhe ihr Schicksal klagen können und dann vom Vater, einen Schlüsselmacher, einen magischen Schlüssel erhalten welcher seine Arbeit gut macht, schließlich gab es noch nie Beschwerden.

Das der Schlüsselmacher allerdings ein dunkles Geheimnis verbirgt, welches schon unzähligen Lebewesen das Leben gekostet hat ahnt zu diesem Zeitpunkt niemand aus dem Dorf und so überlässt man den Jungen sein Schicksal. Aber eines Tages scheint sich in Form eines Volkszählers jemand der Problematik anzunehmen und so scheint nicht nur das Geheimnis in Gefahr sondern auch eine Schicksalswendung im Leben des Jungen bevorzustehen.

MEINE MEINUNG:
Genauso streitbar wie der Autor für viele Phantastik Leser ist, so streitbar ist auch „Der Volkszähler“. Gekonnt führt Mieville den Leser durch seine Story, welcher er gestückelt bzw. nicht wirklich einem Weg folgend aufgebaut hat.

Seine gewählten Charaktere fanden bei mir zwar den Weg ins Kopf Kino und bilden auch eine gewisse Silhouette, allerdings blieb es bei einer Hülle. Den Lebensinhalte habe ich dann doch vermisst. Sei es durch den Mangel an Darstellung oder durch eine teils nicht so gelungene Story Integration. Mir fehlt da was.

Alles in allen ist das Buch mit kleinen Schwächen lesenswert – aber kein Muss.

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Zusätzliche Informationen

China Miéville wurde am 05. September 1972 in Norwich (Großbritannien) geboren.

Community-Statistik

in 296 Bibliotheken

auf 65 Wunschlisten

von 13 Lesern aktuell gelesen

von 11 Lesern gefolgt

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