China Miéville

 4.1 Sterne bei 292 Bewertungen
Autor von Perdido Street Station, Un Lon Dun und weiteren Büchern.

Lebenslauf von China Miéville

China Tom Miéville

Alle Bücher von China Miéville

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Cover des Buches Perdido Street Station9783641141707

Perdido Street Station

 (32)
Erschienen am 10.03.2014
Cover des Buches Un Lon Dun9783404205882

Un Lon Dun

 (26)
Erschienen am 12.02.2008
Cover des Buches Das Gleismeer9783453315402

Das Gleismeer

 (22)
Erschienen am 12.01.2015
Cover des Buches Perdido Street Station / Die Falter9783404232451

Perdido Street Station / Die Falter

 (20)
Erschienen am 07.07.2004
Cover des Buches Die Stadt und die Stadt9783404243938

Die Stadt und die Stadt

 (19)
Erschienen am 01.08.2010
Cover des Buches König Ratte9783404243105

König Ratte

 (17)
Erschienen am 17.12.2002
Cover des Buches Der Krake9783404205608

Der Krake

 (17)
Erschienen am 01.01.2011
Cover des Buches Der eiserne Rat9783404243440

Der eiserne Rat

 (15)
Erschienen am 22.11.2005

Neue Rezensionen zu China Miéville

Neu

Rezension zu "Die letzten Tage von Neu-Paris" von China Miéville

Eigentlich genial – aber vielleicht kein Roman …
anderfeldtvor einem Jahr

Spoiler-frei. 

"Die letzten Tage von Neu-Paris" ist voller genialer, faszinierender Bilder. In den Ruinen des belagerten Paris kämpfen albtraumhafte Manifestationen, lebendig gewordene surrealistische Kunstwerke, gegen Nazi-Soldaten und Dämonen aus der Hölle. Dazwischen unterschiedliche Partisanengruppen, Priester und Zivilisten. Und natürlich die beiden Hauptfiguren. 
Klingt doch super, warum dann nur drei Sterne? 
Ich denke, wegen der Figuren. Trotz seiner Vorgeschichte konnte ich mich nie so richtig mit dem Protagonisten Thibaut identifizieren. Als Figur blieb er für mich blass. Ich las, um zu wissen, was mit der Stadt geschieht, weniger, um zu erfahren, was ihm passiert. Wenn er erschossen werden würde, naja, was soll's? 
Das machte es schwer für mich, den Roman zu beenden. Obwohl er nicht lang ist, musste ich mich hindurchquälen, erst am Ende kam mehr Spannung auf. 
Wer sich mit dem Werk von Miéville beschäftigt: Dieser Roman geht eher in die Richtung des experimentellen "Dieser Volkszähler" und ist weniger wie die "abenteuerliche" Bas-Lag-Trilogie oder "Das Gleismeer". 
 Naja, und wenn mich ein Roman nicht fesselt, kann ich nicht mehr Punkte geben. Interessant ist das Buch aber auf jeden Fall, besonders für Menschen, die Lust haben, sich mit Surrealismus zu beschäftigen. 

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Rezension zu "Perdido Street Station" von China Miéville

Steampunk-Horror-Politthriller
Nosferatuvor 2 Jahren

Ein Lieblingsbuch, wenn man es aushält, dass es alle Genre sprengt. Ein sprachlicher Genuss, wenn man richtig gut Englisch kann - allerdings kenne ich Anglistikstudenten, die es dann doch lieber auf deutsch gelesen haben.

Der Autor China Mieville ist ein linkspolitisch engagierter Gothic, der in Ägypten gelebt hat und einen Doktorgrad in Politologie hat. Er ist Fan von Fantasy-Rollenspielen und den Weird Tales. Perdido Street Station ist der erste Teil einer Trilogie, die in einer Welt spielt, die Steampunk und Horrorfantasy vereint mit einer Art bitterbösen Satire heutiger Politik und Wissenschaft. Dabei ersinnt er viele neuartige Spezies, experimentelle Lebensentwürfe und ... Worte. Mievielle spielt derart mit Sprache, dass ich froh war, das Buch auch auf deutsch gelesen zu haben, um überhaupt alles mitbekommen zu haben.

Es ist kaum möglich, den Inhalt anzureißen. Entweder würde ich zu viel oder zu wenig erzählen. Daher belasse ich es bei dem Hinweis, dass es Mieville in diesem - wie in allen anderen Büchern, die ich von ihm gelesen habe - gelingt, wunderbar vielschichtige Antihelden zu entwickeln, die wie in einer antiken Tragödie nolens volens ein Chaos entfesseln, in dem Mieville dann die oben beschriebenen kaum zusammenpassenden wollenden Zutaten virtuos dirigiert. Wer sich von dieser Rezension nicht abschrecken lässt, wird um die Perdido Street Station herum eine neue Welt entdecken. Viel Spaß dabei!

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Rezension zu "Dieser Volkszähler" von China Miéville

Ein bisschen anstrengend
anderfeldtvor 3 Jahren

(beinahe) Spoiler-frei!

"Dieser Volkszähler" von China Miéville ist ein kurzer Roman. Er spielt in einer rätselhaften, dystopischen Zukunft, in der die Menschen nur noch wenig Technologie zu benutzen scheinen.

Protagonist der Geschichte ist ein Junge, der Sohn eines "Schlüsselmachers", der mit seinen Eltern in der Nähe des "Brückendorfs" in den Bergen lebt.

Die Schlüssel, die der Vater für seine Auftraggeber anfertigt, scheinen eher magischer Natur zu sein. Man kann mit ihnen Dinge tun.
Manchmal tötet der Vater auch Lebewesen  – oder sogar Menschen? – und wirft sie in ein Loch.

Der Junge verdächtigt seinen Vater, ein besonders schlimmes Verbrechen begangen zu haben und läuft weg.

Mehr möchte ich nicht verraten.

Die Erzählperspektive ändert sich immer wieder und auch die zeitlichen Ebenen ändern sich immer wieder. Mal berichtet der Erzähler rückblickend über Ereignisse aus seiner Kindheit, dann ist er wieder mitten drin.

Vieles wird nur angedeutet bei dieser Geschichte – warum diese Welt so ist, was der Vater wirklich macht, was er getan hat …

Ich habe nichts dagegen, im Unklaren gelassen zu werden, aber im Fall dieses Romans ist es dem Autor trotz vieler interessanter Gedanken nicht gelungen, mich richtig in die Geschichte "hineinzuziehen".
Die Ansätze blieben für mich "Ansätze", die bis zum Ende darauf warteten, mit einer spannenden Geschichte gefüllt zu werden.

Naja, vielleicht ist der nächste Roman wieder mehr nach meinem Geschmack.

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Zusätzliche Informationen

China Miéville wurde am 05. September 1972 in Norwich (Großbritannien) geboren.

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in 321 Bibliotheken

auf 65 Wunschlisten

von 13 Lesern aktuell gelesen

von 13 Lesern gefolgt

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