China Miéville Die Narbe

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Inhaltsangabe zu „Die Narbe“ von China Miéville

Dies ist die Geschichte einer Gefangenen und ihrer Reise an Bord eines Schiffes über die Weiten eines unglaublichen Ozeans. Es ist die Suche nach der Insel eines vergessenen Volkes, nach einem gigantischen Meereswesen und letztendlich nach einem mythischen Ort, einer massiven Wunde in der Welt, einer Quelle unvorstellbarer Macht und Gefahr: der Narbe ...

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  • Rezension zu "Die Narbe" von China Miéville

    Die Narbe

    rallus

    01. November 2011 um 10:46

    Bellis Schneewein muss aus der Metropole New Crobuzon fliehen. Sie nimmt die erste Passage auf einem Schiff, nimmt einen Job als Übersetzerin an. Doch das Schiff voll mit gepreßten Remaden (Menschen mit künstlichen Veränderungen, die biologischer oder maschineller Art sein können) wird aber von Piraten gekapert und zu einer schwmmenden Stadt gebracht. Armada ist voll mit aufgebrachten, verschleppten Schiffen eine schwimmende Stadt, die durch Seile, Stege oder Brücken zusammengekettet ist und sogar ein eigenes in ein Park umgewandeltes Schiff hat. Die "Stadt" ist in verschiedene Blöcke eingeteilt, die von verschiedenen Interessengruppen beherrscht werden. Die mächtigste Einheit wird von den Liebenden beherrscht - 2 Menschen die sich Narben in den Körper schneiden um sich ihre Liebe zu zeigen, lustvoll und synchron, beide sehen aus wie der Spiegel des anderen. Alle verbindet ein gemeinsames Ziel - der Ruf eines Avanc, eines Inselgroßartigen Seeungeheuer. Mievilles Welt ist anders, fremdartig und voller, auf den ersten Blick , ekelerregender Wesen und Lebensformen. Auf den zweiten Blick ergibt sich eine fanatasiereiche, explosiv mutierende, blühende, tiefgründige und geheimnisvolle Umgebung, die der Autor mit seinen manchmal kurzen unangenehmen, schmerzhaften, brutalen Sätzen füllt. Aber er kann auch verklausuliert, in wabernden nebulösen Sätzen schreiben, in denen Fremdworte wie "koagulieren", "anergisch", "kobolzt" vorkommen, so dass einem der Kopf schwirrt. Der Übersetzer hat hier wieder Schwerstarbeit geleistet (und nebenbei auch ein paar bayrische Begriffe versteckt), gerade die Beschreibungen der seemännischen Aktivitäten sucht seinesgleichen. Durch seine gleichzeitge Distanz schafft es Mieville den Leser immer im Bilde zu halten, Nähe passiert in dieser Welt nie liebevoll, sondern immer abartig und erschreckend, doch diese kranke, abartige Welt verbirgt in dieser gemeinsamen Unwirklichkeit doch Hoffnung, Sehnsüchte. Ein ungemein anstrengende Reise in ein teuflisches, unmenschliches Umfeld. Mieville erreicht zwar nicht ganz die Wucht und Erzähldichte von "Die Falter/Die Weber" aber bewegt sich weit ab von den üblichen Erzählstrukturen. Vom Verlag, wie der eben angesprochenen Roman, in 2 Bücher geteilt, aber der Handlungsbogen wird dadurch unterbrochen. Also beide hintereinander lesen - eine Beurteilung ist für die eine Hälfte, die Ouvertüre, die mehr erwarten läßt...

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  • Rezension zu "Die Narbe" von China Miéville

    Die Narbe

    Twinbee

    20. January 2009 um 22:52

    Sprachlich, wie alle Miéville Romane, eine kleine Offenbarung.

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