China Miéville König Ratte

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Inhaltsangabe zu „König Ratte“ von China Miéville

Etwas Unheimliches geht in London um. Saul Garamond, der fälschlicherweise für den Tod seines Vaters verantwortlich gemacht wurde, spürt es nur allzu bald. Ein Schatten dringt in seine Zelle ein, ein Schatten, genannt König Ratte, und entführt ihn in eine fremde Welt unter den Straßen Londons. Dort lernt Saul sein Erbe und seine wahre Abstammung kennen. Der Rattenkönig will ihn für seine Zwecke einspannen: die Rache an seinem alten Erzfeind, dem Rattenfänger von Hameln, der erneut durch die Straßen wandert, diesmal nicht mit einer Flöte, sondern mit modernster Technik ...

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  • - Hypochrisy -

    König Ratte
    Hypochrisy

    Hypochrisy

    29. July 2014 um 05:30

    Etwas Unheimliches geht in London um. Saul Garamond, der fälschlicherweise für den Tod seines Vaters verantwortlich gemacht wurde, spürt es nur allzu bald. Ein Schatten dringt in seine Zelle ein, ein Schatten, genannt König Ratte, und entführt ihn in eine fremde Welt unter den Straßen Londons. Dort lernt Saul sein Erbe und seine wahre Abstammung kennen. Der Rattenkönig will ihn für seine Zwecke einspannen: die Rache an seinem alten Erzfeind, dem Rattenfänger von Hameln, der erneut durch die Straßen wandert, diesmal nicht mit einer Flöte, sondern mit modernster Technik...

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  • Rezension zu "König Ratte" von China Miéville

    König Ratte
    sonham

    sonham

    13. July 2011 um 21:03

    “König Ratte” habe ich auf einem Wühltisch gefunden. Das hat mich erstaunt, denn China Miéville ist ein herausragender Autor, dessen Bücher sich zumindest im englischsprachigen Raum sehr gut verkaufen. Doch vielleicht liegt es ganz einfach am Alter des Buches, das 1998 als sein Erstlingswerk erschienen ist. Miévielle erzählt ein altes, bekanntes Märchen neu, anders und verstörend - der gestürzte Rattenkönig sucht im modernen London Rache, Rache an einem Flötenspieler. Und dafür bedient er sich eines ganz speziellen Werkzeuges. Der Autor ist bekannt für komplexe Satzstrukturen, kreative Wortgebilde und atmosphärische Beschreibungen. In “König Ratte” erhält man davon einen ersten Eindruck, doch dieses Buch ist wesentlich leichter lesbar als seine späteren Werke. Ich würde den Roman nicht als “leichte Kost” einstufen. Er ist düster, stellenweise brutal, aber er zieht den Leser in seinen Bann. Ein idealer Einstieg in die phantastischen Welten von China Miéville.

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  • Rezension zu "König Ratte" von China Miéville

    König Ratte
    Babscha

    Babscha

    29. November 2009 um 20:33

    Hilflos muss King Rat, der Herrscher über die Rattenwelt, mit ansehen, wie der Rattenfänger von Hameln mit den Klängen seiner Flöte tausende und abertausende seiner Untertanen ins Verderben stürzt. 700 Jahre später, das heutige London. Nichts hat sich verändert. Während King Rat mit unvermindertem Hass im Untergrund der Stadt vegetiert und –hin und her gerissen zwischen seiner Wut und seiner Angst vor den übermenschlichen Fähigkeiten des Rattenfängers- verstoßen von seinem Volk auf Rache sinnt, wird über ihm Saul Garamond, ein junger Londoner Bürger, fälschlicher Weise des Mordes an seinem Vater verdächtigt. In einer spektakulären Aktion befreit ihn King Rat aus dem Gefängnis und entführt ihn in die düstere Unterwelt der Kanalisation. Saul hat nicht die geringste Ahnung von den wahren Absichten und perfiden Plänen des Rattenkönigs, vor allem nicht davon, welches Furcht erregende Schicksal beide untrennbar verbindet. Da endlich betritt der Erzfeind, der Pfeifer, mitsamt seiner Flöte erneut die Bühne und der Wahnsinn nimmt seinen Lauf. Die bereits als Grundidee tolle story wird in dem Buch brillant und ideenreich ausgebreitet. Im besten Stil seines späteren Erfolgsromans „perdido street station“ entführt Mieville den Leser in eine beklemmende, dreckige und gefahrvolle Unterwelt voller abstruser Figuren, in der es nur ums Überleben geht und von der die über der Erde lebenden Menschen nicht das Geringste ahnen. Besonderen Reiz gewinnt die Geschichte durch die geschickte Verflechtung des Jahrhunderte alten, sich bis zum furiosen Höhepunkt infernalisch entladenden Zwists der Kontrahenten mit der parallel laufenden Handlung in einer Clique aus jungen Musikern und DJs der experimentellen Londoner Drum`n-Bass-Szene. Ein super spannendes, toll geschriebenes, streckenweise allerdings überhartes Buch, das einen in Atem hält und das man nicht mehr aus der Hand legen kann.

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