China Miéville Leviathan

(11)

Lovelybooks Bewertung

  • 17 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 2 Rezensionen
(8)
(0)
(1)
(2)
(0)

Inhaltsangabe zu „Leviathan“ von China Miéville

New Crobuzon ist eine düstere Stadt, eine riesige Metropole, in der Unterdrückung und Gewalt herrschen. Armada dagegen ist ein Ort der Zuflucht, selbst für jene, die es als Gefängnis empfinden. Die brillante Linguistin Bellis Coldwine wird hier von Piraten entführt und auf eine Reise mitgenommen, wie sie nie zuvor ein Mensch erlebt hat: Es ist die Suche nach der Insel eines vergessenen Volkes und nach einem gigantischen Ozeanwesen ...

Stöbern in Fantasy

Der Namenlose

Einfach eine unbeschreiblich tolle Fortsetzung. Ich habe es sehr genossen, dieses Buch zu lesen *_*

Vivi300

Herbstprinzessin: Donnergrollen

Eine sehr interessante Einleitung, die hoffentlich vom zweiten Teil schön ergänzt wird.

Vivi300

Die Hexenholzkrone 1

Toll, dass die Saga weiter geht. Der erste Teil hält sich allerdings mit sehr vielen Wiederholungen auf. Da ist Luft nach oben.

sursulapitschi

Der Totengräbersohn 1

Geniale High Fantasy, die trotz ernst zu nehmender Story an Humor, Sarkasmus und Ironie nicht spart!

Gwynny

Das Erwachen des Feuers

Steampunk, Krieg, Intrigen und vor allem Drachen! Eine richtig coole Mischung.

MonkeyMoon

Das Relikt der Fladrea

Toller und spannender Auftakt einer Fantasytriologie

Vampir989

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Leviathan" von China Miéville

    Leviathan
    rallus

    rallus

    04. November 2011 um 09:15

    Im zweiten Teil des Buches nimmt die Reise der schwimmenden Stadt rasante Züge an. Der Avanc wird über das Meer getrieben gehalten von Kilometer und Tonnen von Zügeln, die an Armada geschmiedet sind. Sie wollen zur Narbe, einen Riss im Raum-Zeitgefüge, der das Meer durchschneidet und vom Geisterhaupt Imperium geschaffen wurde. Die Reise verläuft nicht ohne Probleme, da die Bewohner immer wieder im Ungewissen gelassen werden und sich Widerstand regt. Die eigentlichen Beweggründe der Liebenden, Dhoul oder Silas Fennek bleiben Bellis bis zuletzt verborgen, die Geschichte nimmt mehrere blutige Wendungen. Manches was erarbeitet wurde ist plötzlich nur Lug und Trug,dem Leser fällt es immer schwerer, zwischen Wahrheit und Lüge zu unterscheiden. Es bleibt brutal, unerbittlich und blutig in Bas Log, die kurzen Sätze schneiden grausam in meine Gemüt, die Bilder verblassen nur langsam die sich vor meinem Auge auftun. Ein wieder ungewöhnlicher Roman von Mieville der so gar nicht in ein Genre zuzuordnen ist, Vampire leben neben wissenschaftlich veränderten Menschen, die Magie spielt eine große Rolle und die Welt ist von Artefakten und mythologischen Figuren bevölkert. Doch am ungewöhnlichsten ist die Sprache, die eine magische brutale Wucht enthält, die Emotionen verdichtet, aus den Seiten herausschleudert, die Akteure und den Leser hilflos zurückläßt. Die Geheimnisse werden auch nicht enthüllt, der Leser nicht erlöst. "So viele Wahrheiten sind mir vorenthalten worden. Diese gewalttätige, sinnlose Reise war mit Blut getränkt. Ich fühle mich aufgequollen und krank davon. Und das ist alles: zufällig und brutal und ohne Bedeutung. Nichts zu lernen daraus. Kein ekstatisches Vergessen. Das Meer wäscht nicht rein von Schuld" Wie "Der Falter/Der Weber" werde ich diese Albtraumbilder und diesen Roman nicht mehr vergessen.

    Mehr
  • Rezension zu "Leviathan" von China Miéville

    Leviathan
    Twinbee

    Twinbee

    20. January 2009 um 22:51

    Sprachlich, wie alle Miéville Romane, eine kleine Offenbarung.