Chinua Achebe

 3.9 Sterne bei 68 Bewertungen
Autor von Things Fall Apart, Okonkwo oder Das Alte stürzt und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Chinua Achebe

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Chinua AchebeOkonkwo oder Das Alte stürzt
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Okonkwo oder Das Alte stürzt
Okonkwo oder Das Alte stürzt
 (18)
Erschienen am 08.03.2004
Chinua AchebeAlles zerfällt
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Alles zerfällt
Alles zerfällt
 (5)
Erschienen am 27.11.2014
Chinua AchebeDer Pfeil Gottes
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Der Pfeil Gottes
Der Pfeil Gottes
 (6)
Erschienen am 24.09.2015
Chinua AchebeHeimkehr in ein fremdes Land
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Heimkehr in ein fremdes Land
Heimkehr in ein fremdes Land
 (3)
Erschienen am 24.09.2015
Chinua AchebeWie man unsere Namen schreibt
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Wie man unsere Namen schreibt
Wie man unsere Namen schreibt
 (1)
Erschienen am 24.09.2015
Chinua AchebeTermitenhügel in der Savanne
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Termitenhügel in der Savanne
Termitenhügel in der Savanne
 (0)
Erschienen am 25.08.2016
Chinua AchebeChinua Achebe
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Chinua Achebe
Chinua Achebe
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Erschienen am 01.01.2002
Chinua AchebeEiner von uns
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Einer von uns
Einer von uns
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Erschienen am 25.08.2016

Neue Rezensionen zu Chinua Achebe

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Kapitel94s avatar

Rezension zu "Alles zerfällt" von Chinua Achebe

Der afrikanischen Kultur ganz nah
Kapitel94vor 6 Monaten

Chinua Achebes Alles zerfällt habe ich im Rahmen eines Seminars an der Uni gelesen. Ich bin ohne genaue Vorstellungen an den Roman herangegangen, da ich absolut keine Ahnung hatte, was mich erwarten würde. Letztendlich muss ich sagen, dass mich das Buch wirklich überrascht hat. Alles zerfällt gehört zur „Weltliteratur“, denn die Beschreibung des Kolonialismus, der Anpassung, aber auch des Widerstandes bietet vielen Ländern einen literarischen Mehrwert. Dank Chinua Achebes Roman können wirtschaftliche und politische Konflikte in der afrikanischen Kultur literarisch aufgearbeitet und einem breiten Publikum zur Verfügung gestellt werden.

Okonkwos Vater, Unoka, war zu seiner Zeit kein angesehener Mann: als Musiker und hoch verschuldet hatte er die Lacher der Dorfbewohner auf seiner Seite. Da er auch seinem Sohn nichts vererben konnte, wird Okonkwo oft auf das Versagen seines Vaters angesprochen und verspricht sich, niemals so zu werden wie er. Seit seiner Kindheit versucht der Protagonist, Anzeichen von Schwäche zu unterdrücken und arbeitet hart daran, sich den Respekt zu verdienen, den Unoka nie erhalten hat. Okonkwo muss sich sein Leben selbst aufbauen; als junger Mann schuftet er sich fast zu Tode, doch sein Ehrgeiz zahlt sich aus: zu Beginn des Romans ist er ein angesehener Wrestler, Ehemann von drei Frauen und Vater von acht Kindern. Er hat all das erreicht, was sein Vater niemals geschafft hätte, aber sein Erfolg hinterlässt Spuren. Im Dorf ist Okonkwo für seine strenge, aggressive und temperamentvolle Art bekannt. Regelmäßig schlägt er seine Ehegattinnen und Kinder, denn er will zum einen den Respekt seiner Familie gewinnen, zum anderen möchte er, dass vor allem sein ältester Sohn Nwoye nicht so aufwachsen muss wie er.

Als der junge Ikemefuna als Ausgleich für ein Mordopfer nach Umuoafia gelangt, nimmt Okonkwo ihn in seinem Haushalt auf und erfreut sich daran, dass sich der Junge mit seinem Sohn Nwoye anfreundet. Der älteste Sohn des Wrestlers gleicht in seiner Art seinem Großvater, der allen als Versager bekannt ist, doch durch Ikemefuna wird Nwoye selbstbewusster. Schon bald aber droht Okonkwos erfolgreiches Leben zu scheitern, denn das Orakel bestimmt, dass Ikemefuna sterben muss. Obwohl dem Protagonisten geraten wird, sich aus dieser Angelegenheit herauszuhalten, übt er sogar den tödlichen Schlag aus, denn sein Volk sollte niemals annehmen, dass er schwach sei.
Von diesem Zeitpunkt an scheint ein Unheil nach dem nächsten Okonkwos Familie zu überfallen. Bei einer Beerdigung löst sich aus Versehen ein Schuss aus seiner Waffe, der einen Jungen tödlich verletzt. Mit dem Mord an einem Stammesmitglied verstößt er gegen eine der höchsten Regeln seines Klans und wird somit für sieben Jahre aus seiner Heimat verwiesen. Noch dazu dringen nach Okonkwos Abwesenheit weiße Männer in das Land ein, zerstören ganze Dörfer und zwingen den Bewohnern einen fremden Glauben auf …

In seinem Roman Alles zerfällt berichtet Chinua Achebe von einem Leben, das größtenteils von Superstition beherrscht wird. Er erzählt von Macht, Anpassung, Kolonialismus und Gott in seinen unterschiedlichsten Formen. In den ersten Kapiteln hat Okonkwo mich ziemlich eingeschüchtert, aber zugleich war ich auch von seiner Kultur begeistert. Chinua Achebe beschreibt den Lebensstil in einem afrikanischen Dorf des 18. Jahrhunderts unglaublich realistisch und es macht Spaß, mit jeder Seite mehr über die Bewohner und ihren Glauben zu erfahren.
Das Thema der Kolonialisierung ist eigentlich Teil der Haupthandlung, doch entfaltet sich die Story hier erst weit am Schluss. Es war erschreckend zu bemerken, wie verheerend es sein kann, wenn zwei unterschiedliche Kulturen und Religionen aufeinander treffen. Die Anpassung, aber auch der Widerstand der Afrikaner wird fließend in den Verlauf des Romans eingebaut, sodass man ihre Entscheidungen und Verzweiflung über die Veränderungen nachvollziehen kann.

Mit verschiedenen Ereignissen gestaltet Chinua Achebe das Leben des afrikanischen Klans interessant und spannend. Okonkwos Leben, seine Eigenheiten und die Bräuche seines Dorfes sind im 21. Jahrhundert unvorstellbar und ich denke genau deswegen fand ich den Roman so gut – die Kultur sowie die Besetzung und die damit einhergenden wirtschaftlichen Veränderungen eines afrikanischen Stammes von vor dreihundert Jahren kann man noch heute erleben, man muss nur das Buch Alles zerfällt aufschlagen.

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wolkenbruchs avatar

Rezension zu "No Longer at Ease" von Chinua Achebe

Between London and Lagos
wolkenbruchvor 2 Jahren

Published in 1960 by Nigeria's best known author, Chinua Achebe, the "No Longer at Ease" is set in pre-Independence Nigeria and is regarded as a work of the so-called 'First Generation Nigerian Literature'.

The novel starts with what is actually the outcome of the story: Obi, a young and promising Igbo who just returned from his studies in London and was instantly given a job as civil servant, is convicted for having taken a bribe. Thus, the central question of the novel is: What happened that made the protagonist, who was educated in Western Europe, take a bribe?

Making use of a number of leaps in time, the reader then learns about the protagonist's return from London, which pressures and expectations awaited him upon his return, how he falls in love with Clara, that he neither fits into Great Britain nor, after his time there, back into his home country which seems to have changed during his absence. Or rather, is he the one who has changed too much?

In this way, the novel - on the one hand - was an interesting and quick read which, in its description of what might be called cultural hybridity, seemed an authentic account on what it means to live between two cultures. But on the other hand, I also sensed a confirmation in regard to what post-colonial criticism teaches: the African author writing for a European audience, serving the stereotypical expectations and, thus, removing possible obstacles for his foreign readership. The language in "No Longer at Ease" is kept extremely simple (which is probably the reason why there is a shortened and furtherly simplified children's version of the book). Therefore, the novel - to me - appeared a bit too predictable and, eventually, didn't give as many answers as I had hoped for.

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RapsUndRuebes avatar

Rezension zu "Heimkehr in ein fremdes Land" von Chinua Achebe

Schöner Einblick ins Nigeria der 60er Jahre
RapsUndRuebevor 2 Jahren

Inhalt:
Siehe Klappentext oder andere Rezensionen.

Stil:
Einfach, unterhaltend, zeigt auf, wie das Leben in Nigeria funktioniert hat.

Fazit:
Eine "normale" Geschichte eines jungen Nigerianers, der nach England zum Studieren geschickt wird, in Nigeria dann einen "höheren" Posten bekleidet und gegen die Korruption ist. Durch verschiedene Umstände dann aber doch gezwungen ist, selbst das zu machen, was jeder macht: Nämlich sich Schmieren lassen, um an Geld zu kommen. Ein toller Einblick in das Nigeria der 60er Jahre, an die Denkweise, an die Religionskonflikte, die Unterschiede Weiss-Schwarz. Man will aufgeklärt sein und doch spielen immer wieder alte Riten und Gebräuche ins Leben hinein. Man heiratet kein Mädchen, das "osu" ist, auch wenn das schon Generationen zurückliegt.

Schönes Buch, verschafft guten Einblick in eine andere Kultur. Empfehlenswert.

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abas avatar


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