Chip Zdarsky Howard the Duck

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Inhaltsangabe zu „Howard the Duck“ von Chip Zdarsky

Der auf Erden gestrandete Erpel Howard the Duck möchte sich als Privatdetektiv neu erfinden. Sein erster Fall führt ihn nicht nur mit Dr. Strange, Spider-Man, Black Cat und einer waffenstarrenden Tante May zusammen, sondern auch ins All, wo Howard auf Rocket Raccoon trifft. Zudem warten ein mächtiger Gegner und ein noch mächtigeres kosmisches Artefakt

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    Howard the Duck

    SarahRawr_Bloggt

    24. March 2016 um 12:43

    "Call him Howard the Duck - ain't no way to conceal it."Ich muss mich hier nun outen: Ja, ich mochte den Film Howard - Ein tierischer Held sehr! Irgendwie ist er auch ein bisschen Kult, aber vielleicht empfinde ich auch nur so, da ich generell Filme aus den 80ern mag. Das Entchen könnte also bald wieder im Kino sein, momentan ist zwar nur die Rede von einem Part im neuen Guardians of the Galaxy Film, aber wer weiß, wer weiß. Übrigens, im Abspann der Guardians sieht man Howard mit dem Collector reden. Aber zurück zum eigentlichen Thema.Howard ist nun Privatdetektiv, einer der Sorte die erstmal ganz unten anfangen. Seine persönliche Rezeptionistin besteht aus Zeitungspapier und angemalten Kartonkopf. So spart er sich wenigstens die Lohnkosten. Hilfe bekommt er ab und zu von She Hulk, wobei sie mehr damit beschäftigt ist den Enterich aus dem Gefängnis zu holen. Dort lernt er auch Tara kennen, mit der er auch einige Abenteuer erlebt. Tara ist tattowiert, gepierct und passt mir ihrer Attitüde perfekt zu Howard.Howard wird von einem unbekannten Mann darauf angesetzt, ein Familienerbstück wieder zu beschaffen. Eigentlich eine Kleinigkeit für einen außerirdischen Detektiven. Leider gerät Howard, schneller als er verdammte Quacke aussprechen kann, in Schwierigkeiten. So trifft er auf Rocket Racoon als er sich im intergalaktischen Gefängnis wiederfindet, und auf den Rest der Guardians als sie den Ausbruch planen. Danach scheint Tante May nicht mehr ganz bei Sinnen zu sein und Dr. Strange scheint als einziger helfen zu können. Eines führt zum anderen und plötzlich muss Howard die Welt retten.Easy - immerhin kann er Quack - Fu.Die Gags auf Kosten von Spiderman waren einfach zu witzig. Auch waren viele Querverweise zu finden. Man muss die Anfänge nicht kennen, ich bin selber Neuling auf dem Gebiet und ich hab mich nicht außen vor gefühlt. Der Comic enthält neben der Hauptgeschichte auch Kurzgeschichten, von den Zeichnern Jason Latour (Spider-Gwen zb) und Katie Cook (Gronk). Die Kurzgeschichten sind vom Zeichenstil komplett anders, eher niedlich und süß gewählt, es hebt sich sofort vom Stil der eigentlichen Geschichte ab und ist somit eine nette Abwechslung.Ein gelungener Auftakt, es macht einfach Spaß dem Erpel bei seiner mehr oder minder erfolgreichen Detektivarbeit zu zusehen. Ein bisschen muss sich Howard aber noch einspielen, wobei ich sicher bin, dass ihm das gelingen wird. 4,5/5 Rawr'sAn dieser Stelle möchte ich mich für das Rezensionsexemplar bedanken.Dies hat meine Meinung in keinster Weise beeinflusst. 

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  • Abgefahren, schräg und immer ein wenig daneben.

    Howard the Duck

    Mueli77

    16. March 2016 um 21:38

    Howard hat es sich gerade erst in Brooklyn, New York als Privatdetektiv niedergelassen. Schon steht der nächste große Ärger vor der Tür. Zuerst scheint alles noch ganz harmlos, als er für einen Unbekannten, der sich selbst Jonathan Richards nennt, eine Kette mit einem Amulett wiederfinden soll. Der Dieb ist auch schnell ausgemacht.Black Cat!Spider-Man kann Howard leider nicht helfen, aber dafür Howards neue Freundin Tara, die er kürzlich im Gefängnis kennengelernt hat. Mit ihrer Hilfe findet er das Amulett und landet kurz darauf prompt im Weltall auf dem Planeten des Collectors, wo auch Rocket Raccoon gefangen ist. Nach einem kurzen Abenteuer mit den Guardians of the Galaxy kehrt Howard auf die Erde zurück und wird dort mit einem Fall von kriminellen Rentnern konfrontiert, im Verlaufe dessen, er seinen Auftraggeber Jonathan Richards wiedertrifft, der ein mysteriöses Geheimnis in sich trägt, ähnlich wie Tara. Howard wird von einem schrägen Abenteuer und das andere geworfen und am Ende geht es erneut um die Rettung der Erde …Genauso verrückt, wie Gerber mit seinem Erpel umgesprungen ist, macht es jetzt auch Chip Zdarsky und schickt Howard in ein aberwitziges Abenteuer mit einer ganzen Riege an Gaststars. Sei es She-Hulk, Jennifer Walters, die sich als Howards Anwältin entpuppt, Spider-Man, der als weinerlicher Pseudo-Held Howard helfen soll, Rocket Raccoon mit dem Howard Seite an Seite gegen die Schergen des Collectors kämpft, Dr. Strange oder den gesamten Fantastic Four und den Avengers. Dennoch muss ich anmerken, dass Zdarsky seine Arbeit zwar sehr gut macht, aber an Steve Gerber einfach noch nicht heran kommt. Dennoch schafft er es Howard gekonnt in Szene zu setzen, ihn sowohl einfühlsam, als auch zynisch, sarkastisch und einfach nur nervtötend darzustellen, dass man trotz all seiner Macken den verrückten Enterich einfach gerne haben muss. Hinzu kommen viele Querverweise, die mal auf bereits erschienene Abenteuer hinweisen und dann wieder komplett frei erfunden sind, aber dennoch echt wirken sollen. Auch wenn diese nur einem echten Kenner des Marvel-Universums auffallen.Die Zeichnungen zur Hauptgeschichte stammen in diesem Band von Joe Quinones. Aber es gibt noch ein paar Kurzgeschichten, die von Rob Guillory, Jason Latour, Katie Cook bebildert wurden. Während Letztere durch sehr schräge Zeichenstile auffallen, wirken Quinones Bilder, gemessen an der doch sehr schrägen Geschichte und den Figuren, etwas „realistischer“. In gewissen Einstellungen erinnert mich sein Howard sogar an die, für meinen Geschmack, zu Unrecht verrissene Verfilmung von George Lucas. Denn auch wenn dieser Howard recht wenig mit Gerbers Ursprungsversion gemeinsam hatte, gibt es gewisse optische Ähnlichkeiten, die sich einfach nicht verleugnen lassen. Doch das ist es nicht alleine, was mich bereits beim ersten Durchblättern angesprochen hatte. Die gesamte Bildkomposition, die vielen kleinen visuellen Gags und auch der sehr hohe Wiedererkennungswert konnten mich sofort überzeugen, und das, obwohl mir Joe Quinone kein bewusster Zeichner ist. Sprich, ich kann ihm auf Anhieb keine Arbeiten zuweisen, an die ich mich erinnern würde, was eigentlich kein gutes Zeichen bei mir ist. Denn egal, wie gut oder schlecht ein Zeichner ist, wenn er außergewöhnlich genug ist, sein Stil sich von anderen abhebt, dann merke ich ihn mir. Quinones ist dies in meinem Fall erst mit dieser Serie gelungen.Howard the Duck ist immer noch außergewöhnliche und erfrischend humorvolle Comicunterhaltung, der ganz besonderen Sorte.

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