Chiyori Ein wirklich schlimmer Sommer

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Inhaltsangabe zu „Ein wirklich schlimmer Sommer“ von Chiyori

Die Sommerferien stehen kurz bevor, doch Nagi ist schlecht drauf! Ihre Eltern wollen sich wieder einmal scheiden lassen und sie soll die Ferien bei ihrem Onkel mitten in der Pampa verbringen. Tolle Aussichten! Und dann läuft ihr auch noch der nervige Satsuki über den Weg, der zu allem Überfluss ebenfalls bei ihrem Onkel wohnt. Als sich die beiden jedoch näher kennenlernen, sieht die Welt auf einmal nicht mehr ganz so düster aus …!

Man kann es recht schnell durchlesen, sind nur 3 Kapitel. Die Story ist befriedigend, hat nichts besonderes an sich.

— xlxn
xlxn

Eine romantische Geschichte vor einem ernsten Hintergrund. Erfrischend anders und voller Emotionen. Von mir gibt´s eine Leseempfehlung :)

— Maya-chan
Maya-chan

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    Ein wirklich schlimmer Sommer
    Maya-chan

    Maya-chan

    01. March 2015 um 13:24

    Die Story: Achtung: Dieser Abschnitt der Bewertung kann Spoiler enthalten!Als Nagi von ihrer Mutter in den Sommerferien zu ihrem Onkel aufs Land geschickt wird, ist sie wenig begeistert. Vor allem, weil all ihre Freunde ans Meer fahren. Noch dazu überlegen ihre Eltern sich scheiden zu lassen. Das verspricht ein wirklich schlimmer und vor allem langweiliger Sommer zu werden. Kaum ist sie bei ihrem Onkel angekommen erwartete sie auch schon die nächste Überraschung. Dort hat sich nämlich der attraktive, aber auch unglaublich unverschämte Satsuki eingenistet. Irgendwie wird sie mit ihm nicht so richtig warm. Satsuki ist mürrisch und sieht immer nur die negativen Seiten des Lebens. So macht er ihr auch wenig Hoffnung, dass sich ihre Eltern nochmal versöhnen. Als Nagi einen Anruf von ihrer Mutter erhält, die ihr sagt, dass sie sich entscheiden muss, bei wem sie zukünftig leben will, bricht für sie eine Welt zusammen. Und plötzlich ist es ausgerechnet Satsuki der ihr Verständnis entgegenbringt und sie wieder aufzurichten versucht. Vielleicht ist Stasuki ja doch nicht so blöd, wie sie gedachte hatte. Ob mehr aus den beiden wird, müsst ihr aber selbst herausfinden.   Der Zeichenstil: Der Zeichenstil ist zwar schön sauber und beinhaltet die typischen Shojo-Merkmale, gefällt mir persönlich aber an manchen Stellen nicht ganz so gut. Vor allem, weil sich die Charaktere von ihrer Mimik oft sehr ähnlich sind. Das ist aber nur mein persönlicher Geschmack. Man merkt aber, dass die Mangaka mit viel Liebe zum Detail gearbeitet hat. Das zeigt sich auch im einsatz der Rasterfolien, die der Geschichte eine leicht verträumte Atmosphäre verleihen. Meine Meinung: Die Geschichte um Nagi und Satsuki behandelt im Gegensatz zu vielen anderen Shojo-Stories, in denen es nur um Beziehungsprobleme geht, mal ein etwas ernsteres Thema. Vor allem Satsuki hat in seinem Leben schon einiges durchmachen müssen und schleppt seine Schuldgefühle aus der Vergangenheit noch immer mit sich herum, weil er glaubt, sich niemandem anvertrauen zu können. Deshalb verhält er sich Nagi gegenüber zu Anfang abweisend. Nagi hingegen treibt immer noch die Hoffnung an, dass ihre Eltern sich doch nicht scheiden lassen, obwohl die Angst vor der Scheidung ihrer Eltern natürlich immer präsent ist. Man könnte auch sagen, sie versucht das Problem zu verdrängen, bis es sie einholt. Erst da merken die beiden, dass ihnend er jeweils andere vielleicht ein Stütze sein kann und dass es gut ist, wenn man sich seine Probleme und seine Ängste von der Seele redet. Es ist schön zu sehen, wie sich aus der anfänglichen Distanz nach und nach erst Verständnis, dann Freundschaft und schließlich noch größere Gefühle entwickeln. Der Band enthält noch zwei weitere Kurzgeschichten, die nach einem ähnlichen Schema aufgebaut sind. Insagesamt ist dieser Kurzgeschichten Band sein Geld allemal wert und von mir gibt es eine Leseempfehlung :)

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  • Mangavorstellung: Ein wirklich schlimmer Sommer von Chiyori

    Ein wirklich schlimmer Sommer
    Lumi

    Lumi

    27. February 2015 um 12:58

    Bei "Ein wirklich schlimmer Sommer" handelt es sich um das Deutschlanddebüt der Zeichnerin Chiyori. Der One-Shot beeinhaltet drei Kurzgeschichten, von denen die titelgebende mit drei Kapiteln und einem Zusatzkapitel am Ende des Bandes die längste ist. Die beiden anderen Geschichten hören auf die Titel "Verirrt ins Geisterhaus" und "Antwortsuche nach der Schule". In "Ein wirklich schlimmer Sommer" geht es um Nagi, die sich nicht wirklich auf ihre Sommerferien freuen kann: Ihre Eltern stehen kurz davor, sich scheiden zu lassen und schicken sie darum gegen ihren Willen zu ihrem Onkel, der einen Schrein irgendwo in der Pampa betreibt. Als sie gleich bei ihrer Ankunft dort erfährt, dass sie die Ferien zusammen mit dem kauzigen Satsuki verbringen soll, der ebenfalls vorübergehend bei ihrem Onkel wohnt, sinkt ihre Begeisterung (sofern das eben möglich ist) noch weiter. Bald merkt Nagi jedoch, dass hinter Satsukis rauher Schale doch ein durchaus sympathischer Kern zu stecken scheint - wird es ihr gelingen, zu ihm durchzudringen? "Ein wirklich schlimmer Sommer" kommt in ziemlich süßer Shojo-Optik daher, was noch dadurch unterstützt wird, dass Satsuki ständig von einer Traube niedlicher Kätzchen umgeben ist. Die Geschichte an sich ist auch durchaus interessant, leidet aber unter ihrer Kürze: Alle Entwicklungen passieren sehr schnell, die Charaktere und ihre Beziehungen erhalten nicht die nötige Zeit, sich herauszubilden. Man hätte die Story meiner Meinung nach lieber länger machen sollen, selbst 2-3 Bände wären für mich denkbar gewesen. Für den knappen Platz wurde aber sicher das Beste daraus gemacht. Mit der zweiten Geschichte "Verirrt im Geisterhaus" konnte ich persönlich wenig anfangen. Der Zeichenstil weiß zu gefallen, aber die Geschichte um eine gelangweiltes Teenager-Mädchen, das in einem leerstehenden Haus einem gleichaltrigen Jungen begenet, hat inhaltlich wenig zu bieten. Viel besser gefällt mir da schon die letzte Geschichte "Antwortsuche nach der Schule". Der Zeichenstil ist hier etwas gewöhnungsbedürftig, weil er, wohl da es sich um das Debüt von Chiyori handelt, so anders ist als bei den anderen Geschichten. Inhaltlich geht es hier um ein intelligentes Mädchen, das sich wegen seiner Intelligenz für "anders als die Anderen" hält. Mit den scheinbar oberflächlichen Mitschülern will sie nichts zu tun haben, bis sie einen von ihnen näher kennenlernt, weil sie ihm Nachhilfe gibt. Alles in allem liefert der Tokyopop-Verlag mit "Ein wirklich schlimmer Sommer" ein ansprechendes Debüt einer auf dem deutschen Markt neuen Mangaka, die ich in Zukunft gerne im Auge behalten werde. Für I Love Shojo-Sammler: Die Erstauflage des Bandes kommt mit ShoCo Card.

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