Chloé Vollmer-Lo Magdas Apokalypse

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Inhaltsangabe zu „Magdas Apokalypse“ von Chloé Vollmer-Lo

Was, wenn morgen die Welt untergeht? Gut, dann kann man ein Apfelbäumchen pflanzen und ansonsten froh sein, dass einem nicht mehr allzu viel Zeit bleibt, sich darüber Gedanken zu machen. Was aber, wenn die Apokalypse noch ein Jahr auf sich warten lässt und man wie Magda gerade erst seinen 13. Geburtstag feiert? Sie fühlt sich um ihre Zukunft betrogen und beschließt, sich das Leben, das ihr vorenthalten bleiben soll, mit aller Macht selber anzueignen. In einer Welt um sie herum, die zunehmend aus den Fugen gerät, ist zum Zaudern, Zögern, Warten keine Zeit mehr. Um es aber vorwegzunehmen: Der Untergang findet nicht statt. Umso mehr ist nun Magda verstört – kann es sein, dass sie mit 14 ihr Leben schon hinter sich hat? Eine mitreißende, aufwühlende Erzählung über das Heranwachsen, mit all seinen Risiken und Nebenwirkungen – und einem fatalen Fluchtpunkt.

Ein sehr eindrucksvolles Werk, das bei dem ein oder anderen Leser sicherlich seine Spuren hinterlassen wird.

— Flaventus

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    Magdas Apokalypse

    Flaventus

    08. November 2017 um 13:30

    In Frankreich gelten Graphic Novels als Kunstwerk. Und das fernab jeglicher seichter Hollywood-Unterhaltung. So wie Magdas Apokalypse von Chloé Volmmer-Lo. Eine Geschichte, die auf den Leser nach dem Lesen der letzten Seite sicherlich noch geraume Zeit nachwirken wird. Geschichte Erzählt wird Magdas Geschichte. Ein 13-jähriges Mädchen aus einigermaßen schwierigen Verhältnissen, das aufeinmal mit der Situation konfrontiert wird, dass ihr Leben in 12 Monaten zu Ende sein soll. Wissenschaftler haben das Ende der Welt verkündet. Eine Verkündigung mit weitreichenden Folgen. In diesem Buch wird erzählt, welche Auswirkungen diese Ankündigung nicht nur auf die Gesellschaft hat, sondern vor allem auf das Leben und Denken des Teenagers und ihren Freunden.   Logiklücken Die Geschichte hat natürlich ein paar Logikfehler. Wie sollte die Wissenschaft auf den Tag genau den Weltuntergang vorhersagen und wie sollte sie vorhersagen, dass alle Menschen diese Katastrophe nicht überleben. Eine Rolle spielt dieser Fakt allerdings nur am Rande. Die Autorin hätte sich als Weltuntergang vielleicht eher einen Meteor ausdenken sollen. Allerdings ist auch so manche Reaktion der Charaktere im Buch etwas merkwürdig. Klar, jeder reagiert etwas anders auf eine solche An- und Bedrohung, aber so manches Mal habe ich eher den Kopf geschüttelt.   Optik Der Graphicstil ist im Vergleich zu anderen Graphic Novels relativ einfach gehalten und erinnert mehr an ein Comic als an ein Kunstwerk. Allerdings schafft es die Illustratorin sehr wohl die jeweiligen Gefühle und Stimmungen einzufangen und zu zeigen. Das ist in meinen Augen bei einer Graphic Novel deutlich mehr wert als der künstlerische Aspekt. Und auch wenn es hier um den Weltuntergang geht und die Franzosen gerne etwas freizügig zeichnen, gibt es in diesem Buch keine Darstellungen, die eine Einschränkung hinsichtlich des Lesealters gerechtfertigen würden.   Fazit Der Anfang dieser Graphic Novel (der bewusst nicht Gegenstand der Leseprobe ist) überrascht ebenso wie das Ende. Wie beide zusammenhängen, erfährt der Leser erst zum Ende. Die Geschichte dazwischen spricht sicherlich eher ein jüngeres oder jung gebliebenes Publikum an. Ich selbst hatte recht viel Spaß daran, mir vorzustellen, wie ich wohl als Dreizehnjähriger auf eine solche Ankündigung reagiert hätte. Der Lesespaß wird lediglich durch den ein oder anderen Knick in der Logik getrübt, über den der Leser aber getrost hinwegsteigen kann. Dann bleibt ein sehr eindrucksvolles Werk, das bei dem ein oder anderen Leser sicherlich seine Spuren hinterlassen wird. Diese und andere Rezensionen finden sich auf meinem Bücherblog.

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