The Immortalists

von Chloe Benjamin 
5,0 Sterne bei3 Bewertungen
The Immortalists
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Inhaltsangabe zu "The Immortalists"

A dazzling family love story reminiscent of Everything I Never Told You from a novelist heralded by Lorrie Moore as a “great new talent.”

If you knew the date of your death, how would you live your life?

It's 1969 in New York City's Lower East Side, and word has spread of the arrival of a mystical woman, a traveling psychic who claims to be able to tell anyone the day they will die. The Gold children—four adolescents on the cusp of self-awareness—sneak out to hear their fortunes.

The prophecies inform their next five decades. Golden-boy Simon escapes to the West Coast, searching for love in '80s San Francisco; dreamy Klara becomes a Las Vegas magician, obsessed with blurring reality and fantasy; eldest son Daniel seeks security as an army doctor post-9/11; and bookish Varya throws herself into longevity research, where she tests the boundary between science and immortality.

A sweeping novel of remarkable ambition and depth, The Immortalists probes the line between destiny and choice, reality and illusion, this world and the next. It is a deeply moving testament to the power of story, the nature of belief, and the unrelenting pull of familial bonds.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9780735213180
Sprache:Englisch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:352 Seiten
Verlag:G.P. Putnam's Sons
Erscheinungsdatum:09.01.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    seekingzamonias avatar
    seekingzamoniavor 7 Monaten
    Was tun wir mit der Zeit, die uns gegeben ist?

    Ok, das Buch hat mich eine Weile beschäftigt. Einmal aus einem ganz pragmatischen Grund: eine profane Lungenentzündung hat mein Lesetempo dramatisch reduziert. Lange Pausen, schlechte Konzentration ... es hat etwas gehakt bei den "Immortalists". Und das ist echt schade, denn das Buch ist grandios - ich habe mich ertappt, dass ich noch Tage später drüber nachgedacht habe.

 Vier Geschwister, die in Kindertagen eine angebliche Wahrsagerin aufsuchen. Sie teilt jedem Einzelnen das Tag seines Todes mit. Und das Ableben soll laut ihr ganz unterschiedlich getimt sein. Während die eine Schwester ein fast biblisches Alter erreichen soll soll grade der Jüngste nur knapp dem Teenageralter entkommen. Etwas durch den Wind und mit fixen Daten versehen treten die Kinder ihrer Zukunft entgegen.
Und anstatt die angeblichen Todesdaten als Scharlatanerie abzutun bleiben sie im Gedächtnis der Kinder, wie ein Schatten über der jeweiligen Existenz.
 Wie lebst du, wenn du weisst, wann du sterben wirst?
Diese Frage ist zentraler Dreh- und Angelpunkt der Handlung. Die Leben der vier Geschwister werden einzeln behandelt und in der Tat ist etwas dran an den Vorhersagen. Ohne zu viel von der Handlung vorher nehmen zu wollen: Die Daten bewahrheiten sich. Zumindest die ersten drei Geschwister sterben wie vorhergesagt früh oder sogar sehr früh.
 Aber, und das ist der große Knackpunkt: Haben sie, mit dem Damoklesschwert des bekannten Todeszeitpunktes über ihnen schwebend, auf einen frühen oder früheren Tod gar selber hingearbeitet? Haben sie unbewusst ausschweifender gelebt, sind sie mehr Risiken eingegangen, haben sie mehr Leben in eine kürzere Zeit gepackt? Oder ist es ganz simpel Zufall, der mitgespielt hat bei den tatsächlichen Daten?
 Eine Frage, die sich aus dem Buch heraus nicht beantworten lässt, die dementsprechend dafür sorgt - zumindest bei mir  - dass die "Immortalists" und ihre Botschaft hängen bleiben. Ein Buch, über das ich immer wieder nachdenke, auch jetzt, drei Wochen nachdem ich es gelesen habe.
 Eine Antwort habe ich immer noch nicht, aber eins ist klar: Wir wissen nicht, wann wir sterben, wir haben keine Wahrsagerin, die für uns in die Kugel guckt. Bei uns kann es heute oder in 50 Jahren soweit sein. Was machen wir aus der Zeit?


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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Monaten
    Ein unglaubliches Buch!

    Ich habe dieses Buch schon vor ein paar Tagen beendet und ich weiß immer noch nicht, wie ich meine Liebe dazu in die richtigen Worte verpacken kann.
    Selten verfalle ich einer Geschichte so sehr wie dieser! Selten suche ich nach Formulierungen, die meinen Empfindungen zu einem Roman gerecht werden.

    Wenn du den Tag deines Todes kennen würdest, würde es dein Leben beeinflussen? Diesen Gedanken beleuchtet Chloe Benjamin über die vier Geschwister Simon, Klara, Daniel und Varya, die in kindlicher Neugier eine Hellseherin besucht haben, die jedem Einzelnen geheim sein Datum für das Lebensende mitteilte.
    Zunächst scheint es keine Rolle zu spielen, doch als ihr Vater stirbt, sehen sie sich zum ersten Mal nah mit dem Sterben konfrontiert und plötzlich ist er wieder da, der Gedanke an den eigenen Tod.

    Mit unglaublich viel Liebe zu Details begleiten wir die vier Protagonisten, die unterschiedlicher kaum sein könnten, auf ihren weiteren Wegen. Sie alle versuchen, sich selbst treu zu sein oder zu werden – ein Leben zu leben, das sie erfüllt, unabhängig von den Vorstellungen anderer Menschen und deren Erwartungen. Sie kämpfen jeder auf seine Art darum zu leben statt nur zu überleben.
    Simon und Klara wählen einen ungewöhnlichen aber intensiven Lebensstil. Simon sucht seine Erfüllung in seiner Sexualität, in Beziehungen zu anderen Männern- Klara entscheidet sich für die Magie, das Spiel mit Illusionen.
    Daniel und Varya entscheiden sich für Religion und Wissenschaft, sie gehen ihrer Neigung nach, das Leben anderer Menschen zu verlängern, um so vielleicht das eigene Ende hinauszögern zu können.

    Offen bleibt bis zum Schluss die Frage, ob jeder Mensch einem unveränderbaren Schicksal unterliegt oder es unbewusst in den Händen hält, die Prophezeiung selbst erfüllt.

    Es gäbe so viele Dinge zu diesem Buch zu sagen, so viele Gedanken, die mir seit Tagen durch den Kopf schwirren wie „sollte es einen Unterschied machen, den Todeszeitpunkt zu kennen?“, „lebe ich tatsächlich mein eigenes Leben?“, „hätte ich den Mut, mein Leben radikal anders zu gestalten?“,…

    Ich habe jedenfalls „The Immortalists“ sofort noch einmal von vorn zu lesen begonnen. Ich möchte noch eine ganze Weile mit den Figuren und ihren Geschichten verbringen. Ich möchte erfahren, was sie mir noch mitzuteilen haben, was ich aus ihren Leben lernen kann.

    Ein unglaubliches Buch, das für mich jetzt schon ein Highlight in 2018 ist!

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    miss_mesmerizeds avatar
    miss_mesmerizedvor 9 Monaten
    Chloe Benjamin - The Immortalists

    In summer 1969, the four Gold kids are still young. Varya is only 13, Daniel 11, Klara 9 and Simon just 7. It is the last summer they spend together before the eldest do not want to play with younger ones anymore. But it is also the summer that will change their lives and determine their fates. Having eavesdropped a couple of boys they head to a house where a gipsy woman is telling the future. The kids all just have one question: when will I die? They each get an answer, an exact date. But instead of just laughing and forgetting about it and not taking it seriously, this information will always loom over them.

    The novel received a lot of attention and was highly acclaimed before being published. What starts as a story about four kids and a strange prediction, turns into one of the best novels of the last years. After the opening scene, Chloe Benjamin tells the siblings‘ stories, starting with the youngest who is predicted to die first. Each has a singular life, an interesting character and their story blends perfectly with societal developments of their times. Not only a cleverly constructed plot, but also relevant questions about what is important in life, how much do family bonds count and how free are you in shaping your life -and what is determined by fate?

    You always wait in a story staring with the presentation of a group of characters for who will turn out to be the most intriguing, the most interesting and the one with the biggest crisis. Benjamin treats the four kids equally. Astonishingly, the moment when each is taking over, he or she becomes really the centre, the focus of everything. Thus, we do not get the development if the others which makes a lot of secrets revealed only later as well as many situations being judged from one perspective when there are actually several points of view which allow you to see a situation also in a completely different way.

    The story is often sad, full of despair and emotion. It is hard to say how Benjamin makes you completely indulge in it, but you feel with the characters, you can sense their loss and thus get a wonderful novel to read. Exceptional writing paired with a cleverly constructed novel, carefully drawn characters and the smooth insertion of important topics – is there anything more a reader could wish for?

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