Chloe Hooper Die Verlobung

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Inhaltsangabe zu „Die Verlobung“ von Chloe Hooper

Am Anfang ist alles leicht, voller Nervenkitzel. Liese arbeitet als Immobilienmaklerin in Melbourne, als sie den vermögenden Alexander kennenlernt und sich mit ihm auf ein Abenteuer einlässt. Sie verabreden sich heimlich in den Wohnungen von Lieses Klienten, tauchen ein in fremde Leben, ein scheinbar unverbindliches Arrangement mit klaren Regeln. Bis Alexander diese Regeln plötzlich ändert. Denn als Liese die Affäre beenden will, überredet er sie zu einem letzten Treffen. Sie soll ein Wochenende mit ihm in seinem Landhaus verbringen, irgendwo in der Einsamkeit des Outbacks. Zu spät merkt Liese, dass ihre Rollen sich da längst verselbstständigt haben – und Alexander sie nicht wieder gehen lassen wird. Die romantische Abgeschiedenheit wird zur Falle. Meisterhaft durchstreift Chloe Hooper jenes dunkle Hinterland der Seele, wo Begehren und Bedrohung, Wirklichkeit und Wahn ineinander übergehen. 'Die Verlobung' ist ein modernes Schauermärchen über Obsessionen, Lebenslügen und die Erkenntnis, dass es manchmal besser ist, das Geheimnis, wer wir wirklich sind, nicht preiszugeben. Man kann allem entkommen, nur nicht sich selbst.

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    Die Verlobung
    Havers

    Havers

    12. August 2014 um 20:26

    Das australische Outback bildet den Rahmen für „Die Verlobung“, den neuen Roman der Autorin Chloe Hooper. In dieser verlassenen Gegend, fernab von jeder Zivilisation, steht ein heruntergekommener Kasten im viktorianischen Stil, die Villa von Alexander Colquhoun, dem vermögenden Viehzüchter und Großgrundbesitzer. Und dorthin lädt er Liese ein. Aber nun von Anfang an: Liese Campbell hat ihren Job in London verloren und lebt und arbeitet seither als Immobilienmaklerin in Melbourne, Australien. Für die Firma ihres Onkels versucht sie, Wohnungen und Häuser an den Mann zu bringen. Einer der Interessenten ist Alexander Colquhoun, mit dem sie leerstehende Appartements besichtigt und währenddessen eine Affäre beginnt, die aber sich jedoch auf bezahlten Sex beschränkt. Sie prostituiert sich und wird von ihrem Gegenüber entsprechend wahrgenommen. Als sie beschließt, ihre Zelte in Australien abzubrechen, schlägt ihr Alexander vor, ein letztes Mal drei bezahlte Tage mit ihm in seiner Villa zu verbringen, damit sie auch etwas vom Land sieht. Mit Blick auf ihren Kontostand willigt Liese ein, nicht ahnend, worauf sie sich schlussendlich einlässt… Chloe Hoopers Psychothriller entwickelt sich langsam, wobei der Leser bereits von Anfang an ein ungutes Gefühl hat, was die Beziehung zwischen Alexander und Liese angeht. Beide spielen mit gezinkten Karten und verstricken sich in ihrer Unaufrichtigkeit in einem Gewirr von Andeutungen, Ahnungen und unheilvollen Fantasien. Was ist wahr, was ist falsch? Wer ist in dieser Geschichte der Lügner und wer ist der Psychopath? Diese Fragen begleiten uns während der gesamten Lektüre. Obwohl die Ausgangssituation ganz normal wirkt, mischen sich recht schnell latent bedrohliche Elemente in die Dialoge und das Zwei-Personen-Kammerspiel zehrt an den Nerven des Lesers. Und dennoch erzeugt dieser Roman eine Mischung aus Faszination und großem Unbehagen, der man sich kaum entziehen kann – wobei ich mir allerdings das Ende etwas anders gewünscht hätte.

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